211454 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Beschleunigung und Vorrang Linie 66
Kerndaten
- Nummer
- 211454
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 12.08.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 211454 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte Dezernat: Dez. OB 09.08.2021 Bürgerantrag: Beschleunigung und Vorrang Linie 66 Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 29.09.2021 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat das Thema: Beschleunigung und Vorrang Linie 66 Einzelheiten zu den Antragsinhalten und zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 4 Bürgerantrag Online Datum 09.08.2021 Anrede Frau Herr ohne Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Betreff Beschleunigung und Vorrang Linie 66 Seite 1 von4 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_0011_000022 55ngvSCQd 0099..0088..2211 2211::3311Seite 2 von 4 Ihr Antrag Die wichtigste Verbindung vom Rhein-Sieg-Kreis nach Bonn und umgekehrt ist ohne Frage die Linie 66. Nicht zuletzt wegen der Erreichbarkeit des ICE-Bahnhofs zu vielen Fernzielen der Deutschen Bahn. Aber auch für den Alltags-, Freizeit- und Berufspendlerverkehr ist die Linie 66 im Hinblick auf Länge und unterschiedliche weitläufige Quellen und Ziele, insbesondere für einen verlässlichen und schnellen Erreichbarkeit elemantar. Damit kann die Linie 66 unwidersprochen eine konkrete Ausgangssituation schaffen für Umsteiger von stauanfälliger Automobilität auf - den Kreis und Stadt vital verbindenen - ÖPNV. Nicht ohne Bedeutung ist auch eine schnelle Erreichbarkeit von innenstädtischen Einkaufsorten, gerade im Hinblick auf zunehmende Konkurrenz durch Internet. Wirtschaftsfördernd ist also schnelle Erreichbarkeit durch die Linie 66, aber auch die durch mehr Umstiege vom Auto freigemachte Straßen für Mobilitätsbedürfnisse, die ohne Auto nicht befriedigt werden können: Herauszustellen sind hier alle Wirtschaftsverkehre, wie Lieferfahrzeuge, Handwerker und Pflege- und Servicedienstleister, die alle von weniger Privatautos profitieren. Nicht zuletzt profitieren Krankenwagen, Polizei und Rettungskräfte. In diesem Zusammenhang war bereits im Oktober 1996 die Beschleunigung der Linie 66 Thema eines Bürgerantrags, es ging hier erstaundlicher Weise schon um möglichen Vorrang für den ÖPNV. Eine Untersuchung ergab also schon 1996 eine Verspätung bei 44% der Fahrten. Seit Oktober 2019 findet sich die Beschlussvorlage (DS 1810319NV5) zum Thema „Beschleunigung Linie 66 auf der Sankt Augustiner Straße“ in Austausch zwischen Verwaltung und Politik. Verschiedene Anträge wurden gestellt und abgestimmt. Mehrere Bäume wurden sogar auf dem Combahnfriedhof gefällt. Im Beschluß der aktuell in der Umsetzung ist wird u.a. aufgeführt "Im Anschluss an den o.g. Beschluss wurde eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben, die darlegen sollte (konnte?), in welchem Umfang und mit welchen Maßnahmen eine Verbreiterung des Querschnitts der Sankt Augustiner Straße erforderlich sein wird. Im Zuge der Untersuchung wurden zunächst umfangreiche (?) Verkehrserhebungen und Leistungsfähigkeitsberechnungen der Knotenpunkte durchgeführt." Nach einer Simulation der Maßnahmen vor der Umsetzung und Wirkungsanalyse stellt sich nun heraus, dass die Betrachtung der Linienführung alleine zwischen den Haltestellen Konrad-Adenauer-Platz und Adelheidisstraße erfolgt ist, statt die ganze Strecke zu betrachten. Die Beschleunigung wird demnach versucht nachzuweisen für einen kleinen Teilausschnitt ohne die Auswirkungen auf die gesamte Strecke der Linie 66 mit den Änderungen zu simulieren und damit sicher zu gehen, die in Beuel angestoßene und in Untersuchung gegebene Maßnahme wird sich auch auf der weiterenb Strecke, insbesondere an den kritischen Knotenpunkten auf Bonner Seite Ampel Sandkaule/Belderberg, Ampel Kölnstraße, Ampel Wilhelmstraße und Ampel Berliner Platz (Stadthaus)). Um eine entsprechende positive Wirkung und den Kosten entsprechenden beschleunigenden Sinn und wirtschaftlichen nachhaltigen Nutzen zu ziehen möge der Stadtrat daher nun beschließen, eine die ganze Linie betreffende Simulation anzufertigen, die den eindeutigen Nachweis erbringt, dass mit der Beschleunigungsmaßnahme auf Beuler Seite die Straßenbahnen der Linie 66 nicht etwa schneller an einer der vier o.g. Ampeln auf Bonner Seite gebremst werden und trotz erheblichem Aufwand das genannte Beschleunigungsziel für die Linie 66 letzlich ein Wunschtraum bliebt, ohne Strecke auf Bonner Seite einzubeziehen. Der Stadtrat möge daher ergründen, weshalb die Betrachtung der weiteren Strecke mit vier Ampeln offenbar im aktuellen Beschluß bis heute unterblieben ist. warum diese Abschnitte nicht einer Gesamtsimulation unterzogen wurden welche Ziele statt Beschleunigung der Linie 66 also offensichtlich Vorrang hatten vor einer Gesamtbetrachtung welche konkreten negativen Auswirkungen aktuell die o.g. vier Ampeln für eine Beschleunigung der Linie 66 hat und wie diese auch mit der beschlossenen Taktausweitung in Beziehung steht. Ist das vorrgegebene Beschleunigung gesichert, ohne die Ampeln auf Bonner Seite zu betrachten und vorrangig zu schalten? Seite 2 von4 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 4 Wie kann in Zukunft sichergestellt sein, dass Verkehr (und die Linie 66) als Gesamtsystem betrachtet wird, das mit Beschleunigung durch Vorrang ausgestattet wird, statt durch Konzentration auf Teilabschnitten letztlich immer wieder nur Teilwirkungen erzielt werden, die sich im System wieder durch fehlender ganzheitlicher Betrachtung auflösen und untem Strich außer Kosten keinerlei positiven Nutzen für den Verkehrsträger ÖPNV bedeuten. Wie ist zu o.g. Thema die Haltung der SWB Bus und Bahn und wieso hat diese eine Forderung nach einer Gesamtbetrachtung offensichtlich ebenso unterlassen, obwohl diese zu effizienter Betriebsführung, Kostenreduktion und nachhaltigen Fahrereinsatz führt und allen Bus- und Bahn-Kunden einen zuverlässigen und weder Ausfälle noch Verspätungen provozierenden Betrieb schuldet. Die meisten Kunden bezahlen pünktlich ihre Abokosten und können entsprechende Leistungen erwarten. Begründung des Antrags Die positive Wirkung der Beschleunigungsmaßnahme in Beuel auf die Gesamtlinie 66 bleibt aus, wenn die Bonner Kreuzungen nicht in eine Simulation einbezogen werden. Seite 3 von4 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de