211437 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Umbenennung der Hindenburgallee in "Elisabeth-Selbert-Allee"
Kerndaten
- Nummer
- 211437
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 12.08.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 211437 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte Dezernat: Dez. OB 10.08.2021 Bürgerantrag: Umbenennung der Hindenburgallee in "Elisabeth-Selbert-Allee" Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 31.08.2021 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Auf Grundlage eines Beschlusses der Schulkonferenz vom 10. Juni beantragt die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule die Umbenennung der Hindenburgallee in „Elisabeth-Selbert-Allee“. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (öffentlich)Seite 1 von 2 Bürgerantrag Online Datum 10.08.2021 Institution / Verein Elisabeth-Selbert-Gesamtschule Anrede Frau Herr ohne Anrede Vorname Guido Nachname Meyer Straße Hindenburgallee Hausnummer 50 Postleitzahl 53175 Ort Bonn Telefon 0228777552 E-Mail guido.meyer@esg.nrw.schule Betreff Bezirksvertretung Bad Godesberg: Umbenennung der Hindenburgallee in "Elisabeth-Selbert-Allee" Ihr Antrag Auf Grundlage eines Beschlusses der Schulkonferenz vom 10. Juni beantragt die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule die Umbenennung der Hindenburgallee in "Elisabeth-Selbert-Allee". Begründung des Antrags Zum Leitbild der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gehören praktizierte Demokratie und Gleichberechtigung im Alltag. Der frühere Reichspräsident Paul von Hindenburg, ernannte Adolf Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler der Weimarer Republik und bereitete damit der nationalsozialistischen Diktatur den Weg. Nachdem er Hitler zum Reichskanzler ernannt hatte, trug er durch entsprechende Verordnungen und durch Ausnutzung seines Ansehens in Teilen der Öffentlichkeit wesentlich dazu bei, die Naziherrschaft zu verfestigen und die Opposition auszuschalten. Als Förderer antidemokratischer Kräfte und Wegbereiter des Unheils sollte kein Straßenname an Hindenburg erinnern. Elisabeth Selbert zählte im Parlamentarischen Rat in Bonn zu den wenigen „Müttern des Grundgesetzes“. Im Wesentlichen auf ihre Initiative geht der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in Artikel drei des Grundgesetzes zurück. Durch eine geschickte Kampagne in der Öffentlichkeit mobilisierte sie öffentlichen Druck auf die Mitglieder des Parlamentarischen Rats, um diesen wichtigen Schritt für die Gleichberechtigung umzusetzen. Seite 1 von2 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_0011_000022 dpm99fXRx 1100..0088..2211 2233::3311Seite 2 von 2
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