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211365 · Antrag

Lebenswerte Innenstadt

Nummer
211365
Art
Antrag
Veröffentlicht
13.10.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 13.10.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 08.11.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Anhörung
  2. Sitzung des Rates 08.11.2021 Entscheidung federführend
  3. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 26.08.2021 Empfehlung
  4. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 02.09.2021 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 134,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 211365-02 AA Lebenswerte Innenstadt Antrag zur Vorlage 211365
  2. 211365-01 ST Lebenswerte Innenstadt

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Antrag
öffentlich
211365
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Susanne Salz
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Alois Saß
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Karin Willnauer
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Friederike Martin
04.08.2021
Lebenswerte Innenstadt
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
26.08.2021 Empfehlung
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 02.09.2021 Empfehlung
Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Anhörung
Rat 28.10.2021 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird aufgefordert bis zur übernächsten Sitzung des Ausschusses für Europa,
Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit am 30.11. 2021 zu prüfen, durch welche
Maßnahmen die Aufenthaltsqualität in der Bonner Innenstadt erhöht werden kann und einen
oder mehrere Vorschläge für die zeitnahe Umsetzung entsprechender Maßnahmen
auszuarbeiten.
Insbesondere sind dabei folgende Optionen zu berücksichtigen:
Installation zusätzlicher Sitzgelegenheiten wie Bänke an passenden
Stellen wie z.B. auf dem Münsterplatz, dem Remigiusplatz und dem
Marktplatz.
Aufstockung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Dadurch sollen
aber die Sitzplätze in der Nähe nicht beeinträchtigen werden.
Anbringen von Holzauflagen oder ähnlichem auf bestehenden kleinen
Mauern, damit diese als Sitzgelegenheiten genutzt werden können, wie
z.B. auf dem Martinsplatz (zwischen Münster und SinnLeffers) oder auf
dem Friedensplatz.
Die Aufenthaltsqualität rund um bestehende Sitzgelegenheiten zu
erhöhen, z.B. durch Installation von Fahrradständern an der Ecke
Brüdergasse/Wenzelgasse, damit die Bänke dort nicht von Fahrrädern
zugestellt werden.
Das Pflanzen zusätzlicher Bäume und das Schaffen zusätzlicher Beete,
dauerhaft im Boden oder zunächst temporär in Holzcontainern, wie
aktuell um das Beethovenhaus herum (#HovensBeet), z.B. in der
Vivatsgasse, auf dem Mühlheimer Platz und vor dem Hauptbahnhof.
Eine Prüfung, ob und wo es in der oder nahe an der Innenstadt
Möglichkeit für die Installation zusätzlicher Spielgeräte für Kinder gibt.Seite 1 von 2
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Diese sollen ebenfalls für Kinder mit geistiger und körperlicher
Einschränkung zur Verfügung stehen.
Eine Prüfung, wie Dach- und Fassadenbegrünung an Gebäuden sowie
Wasserflächen und Verschattungselemente genutzt werden könnten.
Eine Prüfung, wo und ob Sprühwasseranlage/ Wassernebelanlage für
heiße Sommertage zu installieren sind, damit das Flanieren in der
Innenstadt angenehmer wird (z.B. in der Sternstraße, Friedrichstr.,
Sterntorbrücke).
Außerdem ist zu prüfen, ob eine bessere Kenntlichmachung der
Fahrradwegebeziehungen in der Innenstadt möglich ist. Dadurch sollen
Konflikte zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden minimiert
werden.
Begründung
Gemeinsam hatten im Sommer 2020 das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und der
Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen das Institut für Handelsforschung in Köln
beauftragt, im Rahmen der Studie „Vitale Innenstädte 2020“ auch die Bonner Innenstadt zu
untersuchen. Es wurden im September und Oktober 2020 1000 Interviews mit Passanten in der
Bonner Innenstadt geführt. Die Ergebnisse wurden im ersten Halbjahr 2021 im Ausschuss für
Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit, im Ausschuss für Mobilität und
Verkehr sowie im Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen behandelt. In der Vorlage der
Verwaltung dazu wird erwähnt, dass „in den Themenfeldern „Erlebniswert“ und
„Aufenthaltsqualität, beispielsweise durch Sitzgelegenheiten, Ruhe- und Verweilzonen,
Stadtbegrünung, Springbrunnen oder Sport- und Spielgeräte“ (…) von rund 60 Prozent der
Befragten mehrheitlich Verbesserungen gewünscht (wurden).“
Auf der Bonner City-Konferenz am 27.10.2020 hat Frau Victoria Appelbe,
Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, in ihrer Präsentation aufgeführt, dass die
Aufenthaltsqualität in der Innenstadt gesteigert werden müsse, sowie insb. für
die Sommermonate fit für den Klimawandel gemacht werden muss.
Diese Ansätze sollen aufgegriffen, konkretisiert und umgesetzt werden um die
Aufenthaltsqualität in der Bonner Innenstadt zu steigern.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 22:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de