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211300 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-Tretroller im Stadtgebiet Bonn

Nummer
211300
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
29.07.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 29.07.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 23.06.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 23.06.2022 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 132,7 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 211300-01 ST Bürgerantrag: Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-Tretroller im Stadtgebiet Bonn
  2. 211300-02 ST Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-Tretroller im Stadtgebiet Bonn
  3. 211300-04 ST Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-Tretroller im Stadtgebiet Bonn
  4. 211300-05 ST Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-Tretroller im Stadtgebiet Bonn. Ergänzung zu 211300-04 ST
  5. 211300-03 ST Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-Tretroller im Stadtgebiet Bonn

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Text anzeigen (4.310 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
211300
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
29.07.2021
Bürgerantrag: Verbot aller mietbarer E-Scooter/E-
Tretroller im Stadtgebiet Bonn
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
25.08.2021 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag ist auf ein sofortiges Verbot aller mietbaren E-Scootern/E-Tretrollern
im Stadtgebiet Bonn gerichtet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3
Bürgerantrag Online
Datum
29.07.2021
Anrede
Frau
Herr
ohne Anrede
Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Bürgerantrag
Ihr Antrag
Für die Stadt Bonn: Sofort alle mietbaren E-Scooter/E-Tretroller verbieten
Seite 1 von3
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_0011_000022
a88MrhDLj
2299..0077..2211 1122::0077Seite 2 von 3
Begründung des Antrags
E-Scooter überschwemmen die Stadt Bonn. Die Scooter werden mitten auf Geh- oder Radwegen abgestellt oder
liegen oft quer sie sind regelrechte Stolperfallen. Fußgänger und gehbehinderte Menschen, die oft auf einen
Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind sowie Eltern die einen Kinderwagen schieben, werden gezwungen auf
die Fahrbahnen auszuweichen. Das ist oft ein gefährliches Unterfangen. Rücksichtslos werden die Scooter vor
privaten Ein- und Ausfahrten oder Garagen geworfen. Die Bürger müssen dann die schweren Teile von ihren
Einfahrten und Grundstücken schleppen! Das ist eine Zumutung! Die Vermieter der e-Roller insbesondere die
Firma „dott“ ziehen sich komplett aus der Verantwortung und kassieren nur.
Umweltverschmutzung pur! Hunderte e-Scooter landen nicht nur im Rhein und anderen Gewässern, sondern
auch in unseren Wäldern, Grünanlagen und Feldern. Bei den
e-Scootern werden die Akku-Ummantelungen undicht und es treten giftige Chemikalien aus. Auf die
Steuerzahlen kommen enorme Bergungskosten zu!
Längst ist bekannt, dass die Herstellung der Akkus weder Menschen- noch Umweltgerecht ist, da es sich bei den
Akkus zu 99% um Lithium-Ionen-Akkus handelt. Akkus dieser Art enthalten: Kobalt, Nickel, Kupfer, Aluminium
und andere teilweise kritische Rohstoffe, deren Abbau mit Belastungen für die menschliche Gesundheit, unserer
Tiere und der Umwelt einhergeht. Der Abbau von Kobalt in Afrika und Lithium in Südamerika erfolgt nicht
umwelt- und menschengerecht.
Man beachte die Erkenntnisse des Umweltbundesamtes: Zitat: „Elektrische Tretroller, wie sie aktuell in
Innenstädten zum Verleih angeboten werden, sind zurzeit kein Gewinn für die Umwelt: Erste Zahlen zeigen, dass
sie oft den umweltfreundlicheren Fuß- und Radverkehr ersetzen. Zudem ist die Lebensdauer der Leih-Roller und
Akkus offenbar gering….“
Hohe Umfallgefahr! Die Unfallstatistiken beweisen: Die e-Scooter sind eine Katastrophe! Die Unfälle mit e-
Scootern sind enorm angestiegen. Das belastet unser medizinisches Personal und die Krankenkassen. Längst
forderte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, ein Verbot der e-Roller. „E-
Tretroller sollten komplett verboten werden. Nur das würde helfen, Verletzungen zu vermeiden“, sagte Gassen
der "Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Aus medizinischer Sicht sind sie einfach zu gefährlich, also weg damit.“
Die „schlimmsten Befürchtungen“ seien eingetreten, sagte Gassen. „Überall dort, wo diese Fahrzeuge inzwischen
rumfahren, haben wir deutlich mehr Verletzte.“ Das beginne bei komplexen Brüchen von Armen und Beinen und
reiche bis zu Kopfverletzungen und Todesfällen. Aus ärztlicher Perspektive sei es „unverantwortlich“ gewesen,
die E-Tretroller in Deutschland zuzulassen.“
Bekannt ist auch, dass die Verleiher von E-Scootern die Menschen ausbeuten. Zitat: taz, Kommentar von Lukas
Waschbüsch:
„Rollendes Prekariat: Die Arbeitsbedingungen rund um die E-Scooter sind miserabel. Schwere Arbeit wird
schlecht bezahlt. Der Neoliberalismus lässt grüßen…“
Was rechtfertig also noch die Nutzung dieser Schrottteile?
Die Stadt Köln hat es begriffen und will die e-Scooter verbieten. Bonn sollte folgen!
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PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 21:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de