211270 · Antrag
Maßnahmen aus den Erfahrungen des Starkregenereignisses vom Juli 2021
Kerndaten
- Nummer
- 211270
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 26.07.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Beirates zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 211270 Antragsteller/in: Dr. Daniel Rutte Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Nico Janicke SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Julia Schenkel DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Friederike Martin Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 26.07.21 Maßnahmen aus den Erfahrungen des Starkregenereignisses vom Juli 2021 Beratungsfolge Rat 16.08.2021 Entscheidung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 02.09.2021 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 26.08.2021 Empfehlung Beirat zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz 04.11.2021 Empfehlung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten,Klimaanpassungsmaßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. Wichtige Bausteine werden die Erstellung des Freiraumkonzeptes und der wassersensitiven Stadt (Schwammstadt) sein, die bereits im Haushalt 2021/2022 mit Mitteln hinterlegt sind. Entsiegelungsmaßnahmen, Schaffung von Retentionsräumen und Regenrückhaltebecken sind dabei wichtige Bausteine. Die Verwaltung wird gebeten über die langfristigen und komplexen Auswertungen und Schlussfolgerungen der Ereignisse aus dem Hochwasserereignis von Mitte Juli 2021 die politischen Gremien zu unterrichten. Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, welche Folgen Niederschlagsraten auf Bonn haben könnten, wie sie bspw. im Kreis Ahrweiler und im Kreis Euskirchen gemessen wurden. Außerdem soll dargelegt werden, mit welchen Fristen vor einem solchen Ereignis gewarnt werden kann und inwieweit die Bevölkerung zielgerichtet informiert werden kann.Seite 1 von 2 Seite 2 Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, wie der Schutz der Bonner Bevölkerung und Infrastruktur, insbesondere im Umfeld kleinerer Wasserläufe um die Bonner Hochlagen (zum Beispiel Venusberg und Ennert), bei Starkregenereignissen unverzüglich und auch langfristig verbessert werden kann. Begründung Vom 14. bis 15.07.2021 hat die Wetterlage zu Starkregenereignissen und deren Auswirkungen dazu geführt, dass in den Nachbargemeinden viele Menschen gestorben und verletzt wurden, Infrastruktur zerstört und extreme Sachschäden verursacht wurden. Während in Bonn lediglich Sachschäden zu beklagen sind, haben Nachbarkommunen den absoluten Katastrophenfall erlebt. In Bonn sind mehrere Auswirkungen des Starkregenereignisses bekannt geworden. Auch hier wurden Menschen mit Hilfe der Einsatzkräfte aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht. Zu prüfen ist, ob der Beirat für den ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz eine Sondersitzung durchführt. Die voranschreitende Erderwärmung und ihre regionalklimatischen Folgen werden derartige Starkregenereignisse und weitere Wetterextreme in Mitteleuropa zukünftig häufiger auftreten lassen. Klimaanpassungsmaßnahmen müssen zügig vorbereitet und umgesetzt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de