211241 · Antrag
Regionale Holznutzung
Kerndaten
- Nummer
- 211241
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 26.07.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 211241 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Stephan Eickschen DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 22.07.21 Regionale Holznutzung Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 26.08.2021 Empfehlung Hauptausschuss 07.09.2021 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung stellt die Möglichkeiten einer regionalen und nachhaltigen Verwertung der auf städtischen Flächen geernteten Bäume dar und unterbreitet einen Vorschlag zur Verarbeitung dieses Rohstoffes als Baustoff. Dieses soll dem städtischen Gebäudemanagement zur Verfügung gestellt werden. Zur Aufstellung einer regionalen und nachhaltigen Holzlieferkette wird eine mögliche Kooperation mit dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft eruiert. Begründung Der städtische und regional verfügbare und nachwachsende Rohstoff Holz soll einer regionalen Lieferkette zugeführt werden und im Endprodukt dem städtischen Gebäude Management als Baustoff zur Verfügung stehen. Neben der normalen nachhaltigen forstwirtschaftlichen Holzgewinnung müssen aktuell aufgrund der Verkehrssicherungspflicht und sich verbreitenden Baumkrankheiten viele zusätzliche Bäume gefällt werden (dies wurde beispielsweise in der Mitteilungsvorlage 210187 beleuchtet). Diese Bäume, das Durchforstungsholz und die Mengen der regulären Holzernte sollen verstärkt vor Ort und regional verwertet, verarbeitet, eingesetzt und oder verbaut werden. Hier sei eine Nutzung als Baustoff anzuführen, da dies -entgegen vieler unbegründeter Vorurteile- viele Vorteile bringt: Holz als nachwachsender Rohstoff schont endliche Ressourcen. Bei der Verwendung von Holz als Baustoff wird langfristig CO2 in den Gebäuden eingelagert. Im Gegensatz dazu erzeugt beispielsweise Beton bei der Herstellung eine nicht unwesentliche Menge CO2 (auch graue Energie genannt) und es werden fossile Rohstoffe beiSeite 1 von 2 Seite 2 der Herstellung verbraucht. Holzbauweise ermöglicht eine moderne, flexible, angenehme und langlebige Nutzung mit verkürzter Bauzeit. Zudem ist Holz bei Bränden sehr kalkulierbar und resistent. Dabei sollen Reststoffe des Stammholzes in Gänze Verwendung finden. Dies soll in der Darlegung der Optionen Berücksichtigung finden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de