211197 · Mitteilungsvorlage
Stadtgrün Naturnah, Wiesenprogramm, Artenvielfalt
Kerndaten
- Nummer
- 211197
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 14.07.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 211197 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Stadtgrün Naturnah, Wiesenprogramm, Artenvielfalt Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 26.08.2021 Kenntnisnahme Mitteilung: Das Amt für Umwelt und Stadtgrün arbeitet seit vielen Jahren auf vielfältige Weise an der Verbesserung der Artenvielfalt und Naturnähe auf städtischen Grünflächen, wie zum Beispiel mit dem Aktionsprogramm Biodiversität (vgl. DS 0912026, 1312015NV6) oder dem sogenannten Wiesenprogramm. Im Wiesenprogramm werden bereits seit 1993 städtische Wiesen nach den Gesichtspunkten des Artenschutzes gepflegt. So werden in diesem Programm aktuell rund 64 ha Wiesenflächen in 63 Einzelflächen gepflegt. Hierbei besitzt die kleinste Fläche eine Größe von rund 250 qm und die größte 6,1 ha. Für dieses Engagement hat die Bundesstadt Bonn 2019 im bundesweiten Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ (vgl. DS 190478) die Silbermedaille erhalten. Ziel dieses Labeling-Verfahrens ist es, attraktive Lebensräume für Mensch und Natur zu schaffen (vgl. DS 1911819). Für das Jahr 2022 wird eine Rezertifizierung angestrebt. Teil der Strategie hierfür ist das Grünflächenentwicklungskonzept, welches folgende Entwicklungsziele beinhaltet: 1) Artenanpassung bei Neupflanzung/-anlage an Hitze und Trockenheit 2) Verbesserung des Mikroklimas durch Erhöhung der Biomasse zur Reduzierung der Aufheizung und Steigerung der Verdunstung 3) Bewässerungsmanagement unter Berücksichtigung des Schaffens von Retensions-/Versickerungsraum sowie Boden- Wasserspeicher bei Neuplanungen 4) Erhöhung der Artenvielfalt und Schaffung von ‚Trittsteinbiotopen‘ 5) Steigerung der Attraktivität Einer der wichtigen und vor allem sichtbaren Bausteine ist neben den Staudenmischpflanzungen das Anlegen von Blühwiesen und Blühstreifen. Hierbei wird auch innerhalb der Stadt über die Vorgaben des Naturschutzgesetzes hinaus mit gebietseignem Saatgut gearbeitet. Einen TeilSeite 1 von 2 Seite 2 der Flächen, z.B. auf den Friedhöfen, wird zusammen mit der Biologischen Station und deren selbst gewonnen Saatgut angelegt und die Entwicklung überwacht. Die gesamte Entwicklung auf Grundlage des Konzeptes hat unter Berücksichtigung von nicht steigendem Unterhaltungsaufwand zu erfolgen. Eine Optimierung des Aufwandes wird angestrebt. Hierfür wird aktuell an einem digitalisierten Grünflächenmanagement gearbeitet, welches nicht nur als Steuerungs- sondern auch als Überwachungswerkzeug dienen wird. So können nicht nur Leistung und Kosten optimiert werden, auch wird sichergestellt, dass die Ziele des Entwicklungskonzeptes erreicht werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de