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211171 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Lehrgang mit Training "Gewaltfreie Kommunikation": verpflichtende Teilnahme für ALLE Bonner Stadtverordneten

Nummer
211171
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
07.07.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 07.07.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 25.08.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 25.08.2021 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 142,4 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 211171-01 ST Bürgerantrag: Lehrgang mit Training "Gewaltfreie Kommunikation": verpflichtende Teilnahme für ALLE Bonner Stadtverordneten

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Text anzeigen (4.316 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
211171
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
04.07.2021
Bürgerantrag: Lehrgang mit Training "Gewaltfreie
Kommunikation": verpflichtende Teilnahme für
ALLE Bonner Stadtverordneten
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
25.08.2021 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag hat folgenden Wortlaut:
Hiermit stelle ich den Bürgerinnenantrag, dass es einen Lehrgang mit Training
und verpflichtender Teilnahme für alle Mitglieder*innen des Stadtrates und der
Ausschüsse etc. geben wird mit dem Inhalt “Gewaltfreie Kommunikation“ (kurz
GFK) (engl. Nonviolent Communication) verpflichtend durchgeführt wird.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3
Bürgerantrag Online
Datum
04.07.2021
Institution / Verein
friedlicher Mensch :-)
Anrede
Frau
Herr
ohne Anrede
Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Bürgerinnenantrag: Lehrgang mit Training "Gewaltfreie Kommunikation": verpflichtende Teilnahme für ALLE
bonner Stadtverordneten. Antrag vom 04.07.2021
Ihr Antrag
Sehr geehrte Herren und Damen,
ja Sie haben richtig gelesen, mein Bürgerinnenantrag richtet sich primär an die Herren des Stadtrates und der
Ausschüsse.
Hiermit stelle ich den Bürgerinnenantrag, dass es einen Lehrgang mit Training und verpflichtender Teilnahme
für alle Mitglieder*innen des Stadtrates und der Ausschüsse etc. geben wird mit dem Inhalt “Gewaltfreie
Kommunikation“ (kurz GFK) (engl. Nonviolent Communication) verpflichtend durchgeführt wird.
Dieses Training sollte einen ausreichenden Zeitraum, mit einer anerkannten Trainerin, zum wirklichen trainieren
und üben, beinhalten. Dazu gehört natürlich auch die Reflexion der schon stattgefundenen Sitzungen!
Seite 1 von3
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_0011_000022
WuH44cxD99
0044..0077..2211 1111::5533Seite 2 von 3
Begründung des Antrags
Warum ist es mir wichtig, diesen Bürgerinnenantrag zur verpflichtenden Teilnahme der Stadträte an einem
Lehrgang mit Training zur "Gewaltfreien Kommunikation" zu stellen?
Seit einiger Zeit nehme ich mir immer wieder die Zeit, an den Sitzungen insbesondere des Stadtrates aber auch
der Bezirksvertretungen und Ausschüssen etc. teilzunehmen (persönlich oder per Livestream).
Leider fällt mir immer mehr auf, dass ich zunehmend extrem entsetzt bin über den Umgang der Menschen
untereinander in den Sitzungen.
Was ist mir z.B aufgefallen:
eine wertende verurteilende Sprache
massive Aggressionen in der Sprache
fehlen der Basishöflichkeiten (ausreden lassen, nicht persönlich angreifen…)
massives Einsetzen emotionaler Wertigkeiten
wenig Empathie für das Gegenüber
keine klare ehrliche Kommunikation
verlieren der eigentliche Ziele die Opfer der angewandten Aggressionen werden
ein dauerndes „sich-angreifen“ statt sachlicher Diskussionen
Durch meine Tätigkeit als Abteilungsleiterin habe ich viele Trainings erhalten (meiner Arbeitgeberin ist es
wichtig, dass Führungspersonal geschult ist).
Es ist wunderbar festzustellen, dass sich jeder Mensch, der bereit dazu ist, sich ändern kann.
Bei den Mitgliedern Stadtrates und der Ausschüsse gehe ich, aufgrund deren Bereitschaft, die Demokratie zu
vertreten und das Beste für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, natürlich davon aus, dass eine solche
Bereitschaft der positiven Veränderung besteht.
Ich kann Ihnen auch sagen, es macht wirklich Spaß und man ist überrascht wie schnell sich eine
Kommunikationsstruktur positiv ändern kann.
Eine gewaltfreie Kommunikation führt definitiv zu mehr Vertrauen, Freude und Effizienz im Leben und sicherlich
zu kürzeren Sitzungen. :-)
Die GFK ist auch nix neues, sondern wurde bereits in den 1949 er Jahren von Marshall B. Rosenberg entwickelt.
Der Grundgedanke:
„Wer Friede schaffen will, muss nicht nur darauf achten, was er sagt – sondern auch, wie.“
(Quelle: https://www.geo.de/wissen/gesundheit/16296-rtkl-gewaltfreie-kommunikation-wie-man-sich-im-streit-
hoeflich-aber-bestimmt )
Mit freundlichen und ruhigen Grüßen
Ihre
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Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 3

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