211105 · Mitteilungsvorlage
Meldungen über Eichenprozessionsspinner an städtischen Bäumen
Kerndaten
- Nummer
- 211105
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 01.07.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 211105 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Meldungen über Eichenprozessionsspinner an städtischen Bäumen Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 26.08.2021 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Entwicklung der Natur ist dieses Jahr durch die niedrigen Temperaturen im April und Mai insgesamt verzögert. Das gilt auch für Schädlinge, wie den Eichenprozessionsspinner (EPS), der inzwischen im Stadtgebiet wieder auftritt. Rund 80 Nester hat das Amt für Umwelt und Stadtgrün seit Mai dieses Jahres bereits entdeckt und fachgerecht entfernen lassen. Schwerpunkte des Befalls liegen aktuell auf dem Brüser Berg, im Bonner Norden und in der linksrheinischen Rheinaue. Wie der Name sagt, tritt der EPS an Eichen auf. Die Nester befinden sich meist am Stamm oder unter den Astgabeln. Die Ausbreitung der heimischen Insektenart wird durch hohe Temperaturen und Trockenheit im Sommer begünstigt. In den letzten Jahren hat die Verbreitung deswegen zugenommen. Die Raupen wandern am Stamm und an den Ästen in langen, mehrreihigen Prozessionen entlang, woraus sich der Name ableitet. Um sich vor Feinden zu verteidigen, entwickeln sie mit Widerhaken versehene Brennhaare, die ein Gift enthalten, das allergieauslösend wirken kann und Oberhaut und die Schleimhäute stark reizen kann. Das Amt für Umwelt und Stadtgrün führt derzeit verstärkt Kontrollen im Hinblick auf EPS durch und lässt entdeckte Nester an städtischen Bäumen umgehend durch ein Fachunternehmen mit adäquater Schutzausrüstung absaugen. Das ist zwar kostenintensiv, dient aber dem Schutz der Bevölkerung und verlangsamt die weitere Ausbreitung. Die Bevölkerung wurde über die Tagespresse darauf hingewiesen, dass Nester der Raupen im eigenen Garten nur durch ein Fachunternehmen entfernt werden sollte. Auf keinen Fall sollten die Raupen berührt werden. Anlage/n KeineSeite 1 von 1
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de