211041-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Personelle und organisatorische Entwicklung der Statistikstelle, zur Anfrage der BBB Fraktion
Kerndaten
- Nummer
- 211041-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 14.06.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Stellungnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 211041-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 62 Amt für Bodenmanagement und Geoinformation Dezernat: Dez. III Personelle und organisatorische Entwicklung der Statistikstelle, zur Anfrage der BBB Fraktion Beratungsfolge Rat 24.06.2021 Stellungnahme Inhalt der Stellungnahme: Zu 1. a. Wie hoch ist die im Stellenplan vorgesehene personelle Ausstattung (VZÄ) für die Statistikstelle? Die Statistikstelle wird im Stellenplan mit drei VZÄ geführt. b. Wie hat sich die personelle Ausstattung und mithin das Leistungsangebot der Statistikstelle in den letzten 10 Jahren verändert? Seit der Durchführung des Zensus 2011 im Jahre 2012 ist die Statistikstelle durchgängig mit drei Personen besetzt; seit 2015 in der derzeitigen Besetzung/Konstellation. c. Welche Anzahl von Mitarbeitenden ist bei Kommunen vergleichbarer Größe in NRW durchschnittlich in den dortigen Statistikstellen tätig? Aufgabenfelder und Besetzung von Statistikdienststellen sind sehr unterschiedlich. In manchen Städten sind den Statistikstellen neben den Aufgabengebieten Statistik und Stadtforschung auch andere Bereiche (z. B. Wahlen) organisatorisch zugeordnet. Zur Situation in Kommunen vergleichbarer Größe in NRW liegen der Verwaltung derzeit keine ausgewerteten und vergleichsfähigen Informationen vor. d. Wie sind Statistikstellen in vergleichbaren Städten wie Bonn in NRW organisatorisch eingegliedert? Aufgrund der datenschutzrechtlich gebotenen personellen und organisatorischen Abschottung sind Kommunale Statistikstellen als organisatorische Einheit von der übrigen Verwaltung abgegrenzt und erlauben eine Vielfalt an organisatorischen Anbindungsmöglichkeiten, je nachdem welche Synergien die jeweilige Kommune hervorheben möchte. Entsprechend vielfältig zeigen sich bundesweit die Organisationsformen bei Städten vergleichbarer Größe: Stabsstelle, Sachgebiet, Abteilung oder eigenes Amt.Seite 1 von 2 Seite 2 Zu 2. Sind die laut Stellenplan der Statistikstelle zugeordneten Stellen alle besetzt und wenn nein, seit wann sind welche Stellenanteile (VZÄ) unbesetzt und aus welchem Grunde? Alle Stellen der Statistikstelle sind besetzt. Zu 3. Trifft es zu, dass der leitende Mitarbeitende der Statistikstelle in absehbarer Zeit in den Ruhestand eintritt und wenn ja, wann beabsichtigt die Oberbürgermeisterin die Stelle mit welcher Qualifikationsanforderung nachzubesetzen und wird dies so rechtzeitig geschehen, dass der Nachfolger noch eingearbeitet werden kann Sowohl der Leiter der Dienststelle als auch ein weiterer Mitarbeiter gehen 2023 zeitgleich in den Ruhestand. Die seit 2015 in der Statistikstelle eingesetzte stellvertretende Leitung sichert auch nach diesem Zeitpunkt die erforderliche Kontinuität der Betriebsabläufe und der Dienstleistungsfunktion der Statistikstelle hinsichtlich der Erarbeitung und Bereitstellung von statistischen handlungs- und entscheidungsunterstützenden Informationen. Die Nachbesetzung der o.g. Stellen wird unter Ausnahme der Wiederbesetzungssperre rechtzeitig im Vorfeld des Ausscheidens auf den Weg gebracht. Zu 4. Hält die Oberbürgermeisterin die derzeitige Einordnung der einst eigenständigen Statistikstelle als untergeordnetes Sachgebiet des Stadtplanungsamtes noch für angemessen? Die kommunale Statistikstelle wurde zum 01.11.2020 als Sachgebiet organisatorisch der Abteilung 62-4 „Geodaten, Stadtkartographie und Statistik“ des Amtes für Bodenmanagement und Geoinformation zugeordnet. Ausschlaggebend war hierbei einerseits die Überlegung, dass die Statistikstelle innerhalb der Smart-City-Strategie einen wichtigen Baustein im geplanten „Urban Data Management“-Prozess des Amtes 62 darstellt und in diesem Rahmen mit der Einbringung ihres „statistischen Datenschatzes“ einen qualitativen Beitrag für Bürgerschaft, Politik und Verwaltung erbringen kann. Andererseits soll die geeignete Ausgestaltung dieses Prozesses zu Synergieeffekten führen, die die Ressourcenlage der Dienststelle dahingehend ein Stück entlastet, dass auch bei der derzeitigen Stellenbesetzung und des feststehenden zeitgleichen Ausscheidens des derzeitigen Leiters und eines weiteren Mitarbeiters im Jahre 2023 eine Grundversorgung mit statistischen Informationen aufrechterhalten werden kann. Vor dem Hintergrund eines angestrebten informationsgeleiteten und evidenzbasierten Verwaltungshandelns kommt städtischen Dienststellen, die die entsprechenden Grundlagen erarbeiten und als handlungs- und entscheidungsunterstützende Informationen für die Gesamtverwaltung bereitstellen, eine wachsende Bedeutung zu, die bei möglichen Überlegungen zur zukünftigen Einordnung und Ausstattung der Statistikstelle eine Rolle spielen kann. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de