211003 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Verkehrswende umfassend denken: Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße nicht gefährden
Kerndaten
- Nummer
- 211003
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 28.05.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 211003 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte Dezernat: Dez. OB 27.05.2021 Bürgerantrag: Verkehrswende umfassend denken: Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße nicht gefährden Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 30.06.2021 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert das Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße. Einzelheiten zu den Antragsinhalten und zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 3 Arbeitskreis lebenswerte Bornheimer Straße - Aufwertung des August Macke Haus Umfelds Bonn, den 25.05.2021 Bürgerantrag gemäß § 24 GO NRW Verkehrswende umfassend denken: Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße nicht gefährden Der Rat der Stadt Bonn wird gebeten folgende Punkte zu beschließen: 1. Wegen besonderer Dringlichkeit wird die Oberbürgermeisterin gebeten, dem Rat in der nächsten Sitzung den aktuellen Stand der Prüfungen des ADFC Vorschlags zur Umgestaltung der kurz vor der Fertigstellung stehenden Viktoriabrücke vorzulegen. Die Oberbürgermeisterin wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: - Ist die Leistungsfähigkeit der drei Kreuzungen an der Viktoriabrücke (Endenicher Straße, Rampe, Bornheimer Straße) auch bei dem Umgestaltungsvorschlag des ADFC und damit die Förderfähigkeit der Maßnahme weiterhin gewährleistet? - Kann die angestrebte Zeitschiene (Fertigstellung der Sanierung in 2021, Fertigstellung der Rampe Ende 2023) trotz notwendiger Umplanung und seitens des ADFC gewünschten Rückbaus/Umbaus bereits fertiggestellter Brückenteile weiterhin gewährleistet werden? - Welche finanziellen Folgen hat die Umplanung und der seitens des ADFC ge- wünschte Umbau der Viktoriabrücke (Fördermittel, Kosten Rückbau/Umbau bereits fertigge- stellter Bauteile, Verträge mit Baufirmen etc.)? - Ist das Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße gefährdet, falls die Förderfähig- keit der Rampe an der Viktoriabrücke verloren geht? 2. Für den Fall, dass aufgrund der seitens des ADFC gewünschten Umplanung der Viktoriabrücke, die Förderfähigkeit für die Rampe verloren gehen sollte, stellt der Rat die Finanzierung der Rampe aus Mitteln des städtischen Haushalts sicher, um die Um- setzung des Städtebauförderprojekts Bornheimer Straße nicht zu gefährden. Begründung des Antrags: Als Anlieger der Bornheimer Straße engagieren wir uns seit Jahren für die städtebauliche Aufwertung des August Macke Haus Umfelds sowie die Pflege des kulturellen Erbes des renommierten Expressionisten, der seine Hauptwerke in seinem Atelier an der Bornheimer Straße schuf. Gemeinsam mit dem Verein AMuBA e.V. haben wir an der Organisation ei- ner Vielzahl von Veranstaltungen/Kunstprojekten zur Stärkung der Identifikation der Bon-Seite 2 von 3 ner Bürgerinnen mit dem bedeuten Künstler mitgewirkt, darunter auch des Wettbewerbs zur Ausgestaltung des August Macke Spazierwegs unter Schirmherrschaft des damaligen Landtagsvizepräsidenten Oliver Keymis. Eines der wichtigsten Projekte zur Schaffung eines würdigen Umfelds für das kunst-histori- sche Juwel Museum August Macke Haus ist zweifelsohne der verkehrsberuhigte Umbau der Bornheimer Straße. Dieser bildet die Voraussetzung für die Installierung des August Macke Spazierwegs zu den Wirkungsorten und Motiven des Künstlers. Ab Frühjahr 2022 soll der verkehrsberuhigte Umbau der Bornheimer Straße mit Städte- baufördermitteln endlich umgesetzt werden. Nun haben uns Informationen erreicht, dass eine vom ADFC Bonn gewünschte Umgestal- tung der Viktoriabrücke schlimmstenfalls den Verlust der Förderfähigkeit der geplanten Rampe an der Viktoriabrücke zur Folge haben könnte, falls die Leistungsfähig-keit der drei Kreuzungspunkte nicht gewährleistet wird. Laut Masterplan Innere Stadt ist die Rampe Voraussetzung für eine wirkungsvolle Entlastung der Bornheimer Straße insbesondere zwischen Alter Friedhof und Hochstadenring. Die seitens des ADFC gewünschte Umgestaltung der Viktoriabrücke im laufenden Baube- trieb ergibt sich aus dem seitens des ADFC eingereichten Beitrag „Bönnsche Boulevard“ beim Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“: Dieser Beitrag sieht in erster Stufe von der Viktoriabrücke bis zur Kölnstraße eine Neuaufteilung der Fahrbahnflächen unter Aufgabe der Längsparkstreifen mit dem Ziel vor, auf der nordwestlichen Seite der Ringstraße einen von der Fahrbahn getrennten ca. 4 m breiten Beidrichtungsradweg/Fahrradstraße zu reali- sieren. In zweiter Stufe soll der Bönnsche Boulevard über den Wittelsbacher Ring/Baum- schulallee bis zur Weberstraße fortgeführt werden. Aufgrund berufsbedingter Kenntnisse im Bauwesen dürfte nach unserer Einschätzung die Umsetzung der vom ADFC gewünschten Querschnittsneugestaltung der Viktoriabrücke einschließlich des Rückbaus/Umbaus bereits fertiggestellter Bauteile nicht unerhebliche Folgen zeitlicher und finanzieller Art nach sich ziehen. Die möglichen Konsequenzen soll- ten deshalb frühzeitig bedacht werden. Der verkehrsberuhigte Umbau der Bornheimer Straße und der vom ADFC vorgeschlagene Bönnsche Boulevard sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides sind Ver- kehrswendeprojekte zur zukunftsfähigen Gestaltung des öffentlichen Raums sowie Förde- rung der Nahmobilität. Falls durch die seitens des ADFC gewünschte Umgestaltung der im Bau befindlichen Viktoriabrücke die Fördervoraussetzung für die Rampe an der Viktoriab- rücke verloren ginge, sollte die Stadt die Fertigstellung mit eigenen Mitteln finanzieren. Die Mittel zur Förderung des Radverkehrs sollen laut Medienberichten als Ziel der neuen Rats- mehrheit deutlich angehoben werden. im Namen des Arbeitskreises Lebenswerte Bornheimer Straße - Aufwertung des August Macke Haus UmfeldsSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:34 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de