210966-11 AA · Änderungsantrag
FDP-Änderungsantrag zu DS-Nr. 210966-08: Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße Antrag zur Vorlage 210966
Kerndaten
- Nummer
- 210966-11 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 30.04.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Friedrich-Breuer-Straße Hauptort
- Möhneplatz
- Rathausstraße
- Konrad-Adenauer-Platz
- Sankt Augustiner Straße
- Combahnstraße
- Professor-Neu-Allee
- Bonn
- Beuel
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 210966-11 AA Antragsteller/in: Achim Schröder Dr. Dominique Löbach FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 30.04.2025 FDP-Änderungsantrag zu DS-Nr. 210966-08: Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße Antrag zur Vorlage 210966 Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 06.05.2025 Empfehlung Bezirksvertretung Beuel 07.05.2025 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der Beschlussvorschlag in den Punkten 1. bis 3. wird durch folgenden Text ersetzt: Die Verkehrsführung in der Friedrich-Breuer-Straße wird so wiederhergestellt, wie sie vor Beginn des Verkehrsversuchs bestanden hat. Die Verwaltung wird keine temporäre Lösung für Sitzgelegenheiten auf der Friedrich-Breuer-Straße anbieten. Sitzgelegenheiten sind auf den Bereich des Rathausvorplatzes (Möhneplatz) zu beschränken. Begründung Die Erreichbarkeit des Einzelhandels in der Friedrich-Breuer-Straße für die Kunden mit dem KFZ ist eine der Stärken des Beueler Zentrums. Diese Stärke sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden. Die Friedrich-Breuer-Straße ist in ihrer ganzen Länge nicht durch einen übermäßigen Durchgangsverkehr geprägt. Einzig der Teilabschnitt zwischen der Rathausstraße und dem Konrad-Adenauer-Platz ist von starkem Durchgangsverkehr aus Richtung Süden kommend und nach links in die Friedrich-Breuer-Straße in Richtung KennedybrückeSeite 1 von 3 Seite 2 einbiegend gekennzeichnet. Folgende Abwägung spricht für die Wiederherstellung der ursprünglichen Verkehrsführung vor dem Verkehrsversuch: während des Verkehrsversuchs musste der aus Richtung Süden kommende Verkehr in Richtung Kennedybrücke entweder die Rathausstraße weiter geradeaus bis zur Sankt Augustiner Straße fahren und dort erst einmal nach rechts einbiegen, um an der nächsten Kreuzung mit der Combahnstraße einen durch die Bahngleise gefährlichen U-Turn zu machen, der teilweise auch verkehrsbehindernd für die nachfolgenden Fahrzeuge war. Der weitaus größere Teil des aus Süden kommenden Verkehrs hat sich seinen Weg durch bisher unbelastete Straße gesucht, um dann unter der Kennedybrücke hindurch über die Combahnstraße und die Professor-Neu-Allee auf die Kennedybrücke zu gelangen. Diese gerade bezeichneten Straßen sind für das nun höhere Verkehrsausaufkommen nicht ausgelegt. Der Teilabschnitt der Friedrich- Breuer-Straße zwischen Rathausstraße und Konrad-Adenauer-Platz verkraftet hingegen diesen Verkehr. Die anderen Bereiche der Friedrich-Breuer-Straße sind während des Verkehrsversuchs ja nicht ohne Verkehr verblieben. Bis zum frühen Abend sind die restlichen Teile der Friedrich-Breuer-Straße durch regen Busverkehr und die Straßenbahnfahrten der Linie 62 geprägt. Insofern ist der Wunsch der Verwaltung und einiger weniger Beuelerinnen und Beueler fast schon ein wenig befremdlich, sich auf Sitzmobiliar auf dem Bürgersteig setzen zu wollen, während einen Meter neben einem die Busse lang fahren. Der Wunsch nach diesem Sitzmobiliar scheint eher ideologisch geprägt zu sein, als dass ein tatsächlicher Bedarf besteht. Das Sitzmobiliar geht zu Lasten der Fußgänger. Der gerade durch die bei Fortführung des Verkehrsversuchs entfallenden Parkplätze gewonnene zusätzliche Raum für die Fußgänger wird sofort wieder durch das Sitzmobiliar zugestellt. Um die Fußgänger geht es den Befürwortern des Verkehrsversuchs jedenfalls nicht. Ein Nebenaspekt, der aber auch Beachtung finden sollte: durch den Wegfall des Individualverkehrs bei Fortführung der Verkehrsführung wie während des Verkehrsversuchs auf der Friedrich-Breuer-Straße entstehtSeite 2 von 3 Seite 3 in den späteren Abendstunden nach Schließung des Rewe-Marktes und der Außengastronomie auf dem Ratshausvorplatz eine gespenstische Stille auf der Friedrich-Breuer-Straße. Um diese Uhrzeit ist auch die Taktung der Busfahrten und der Bahnfahrten deutlich verringert. Hier stellt sich für manche Beuelerinnen und Beueler bereits die Frage nach dem subjektiven Sicherheitsgefühl. Der in den Abendstunden verringerte KFZ-Verkehr, wenn er denn zugelassen würde, würde das subjektive Sicherheitsgefühl stärken. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 21:35 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de