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210966-03 · Beschlussvorlage

Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße

Nummer
210966-03
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
27.03.2024
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 23.05.2024 Empfehlung
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 10.04.2024 Empfehlung
  3. Sitzung des Rates 20.06.2024 Entscheidung federführend
  4. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 15.05.2024 Empfehlung
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  1. 210966 Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße

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Beschlussvorlage
öffentlich
210966-03
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße
Beratungsfolge
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.04.2024 Empfehlung
Bezirksvertretung Beuel Empfehlung
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 17.04.2024 Empfehlung
Rat 18.04.2024 Entscheidung
Beschlussvorschlag
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung zur Umgestaltung der
Friedrich-Breuer-Straße auf Basis der von der Verwaltung vorgeschla-
genen Vorzugsvariante (Variante 1) fortzuführen. Im nächsten Schritt
soll eine Vorplanung erstellt werden.
2. Davon unabhängig soll die Einführung einer Tempo-20-Zone (verkehrs-
beruhigter Geschäftsbereich) auf der Friedrich-Breuer-Straße zwischen
Konrad-Adenauer-Platz und Doktor-Weis-Platz geprüft werden.
3. Für den Zeitraum bis zu einer kompletten Neugestaltung der Friedrich-
Breuer-Straße sollen mittelfristig (innerhalb der kommenden 2-3 Jahre)
vereinzelt Parkplätze entfallen und eine Umnutzung gemäß den Zielen
des ursprünglichen Antrags erfolgen.
Begründung
Die Bezirksvertretung Beuel hat am 22.06.2021 die Umgestaltung der Friedrich-
Breuer-Straße beschlossen (DS 210966). Neben der Erstellung entsprechender
Planungsvarianten sollte eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie
der Gewerbetreibenden erfolgen.
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung:
Das Bürgerbeteiligungsverfahren wurde im Herbst 2022 gestartet und bestand
aus mehreren Veranstaltungen und Beteiligungsformaten. Das Verfahren selbst
war in zwei Phasen unterteilt. In der Visionsphase wurden erste
Stoßrichtungen, Wünsche und Forderungen an eine Umgestaltung identifiziert.
Anschließend wurden die Ergebnisse in erste Entwurfsskizzen übersetzt.Seite 1 von 41
Seite 2
Grundsätzlich war dabei ein sehr heterogenes Meinungsbild festzustellen. Die
ersten Entwurfsskizzen spiegelten diesen Umstand ebenfalls wider und können
wie folgt zusammengefasst werden:
- Variante 1 mit Fokus auf dem Fußverkehr
o U.a. kein ruhender Kfz-Verkehr
o Breite Gehwege und wenig Einbauten
o Entwurf mit minimalem Trennungsprinzip (z.B. ohne Bordsteine,
aber ggf. einer Rinne)
- Variante 2 mit einseitigem Park- / Multifunktionsstreifen
o Kompromiss aller Rückmeldungen aus dem bisherigen Prozess
o Ruhender Kfz-Verkehr einseitig berücksichtigt, daher
o asymmetrischer Entwurf
o Entwurf mit minimalem Trennungsprinzip (z.B. ohne Bordsteine,
aber ggf. einer Rinne)
- Variante 3 mit Fokus auf den Status Quo
o Geringfügige Anpassungen gegenüber dem Bestand
o Weiterhin beidseitig ruhender Kfz-Verkehr
o Vereinzelt Umnutzung von Parkplätzen z.B. für
Fahrradabstellanlagen
Diese drei Varianten wurden in der zweiten Phase der Beteiligung zur
Diskussion gestellt und im Rahmen einer Planungswerkstatt konkretisiert. Zum
Abschluss dieser Phase wurden die Entwürfe noch einmal im Rahmen einer
Onlinebeteiligung diskutiert und kommentiert. Nach der umfangreichen
Beteiligung wurden die Entwürfe auf Basis der vielfältigen Rückmeldungen
konkretisiert und ausgearbeitet.
Eine Zusammenfassung des Beteiligungsprozesses ist in Anlage 1 zu finden.
Vorstellung der Planungsvarianten
Variante 1: In der ersten Variante liegt der Fokus auf der Verbesserung für die
Verhältnisse im Fußverkehr (vgl. Lageplan V1). Grundsätzlich ist in dieser
Variante daher das Ziel, die Seitenbereiche für Fußgänger*innen nutzbar zu
machen und alle störenden Elemente (ruhender Kfz-Verkehr, unnötige
Einbauten wie Poller, etc.) auf ein Minimum zu reduzieren. Die GehwegeSeite 2 von 41
Seite 3
werden auf beiden Straßenseiten gleichbreit geplant und die Fahrbahn wird mit
7 m bemessen. Zum einen soll damit gewährleistet werden, dass auch der
Radverkehr noch ausreichend Platz zum Befahren hat und zum anderen, dass
ausreichend Abstand zwischen Straßenbahn und Seitenbereichen besteht. Der
zweite Punkt ist insbesondere im Hinblick auf die nicht mehr benötigten Poller
zu bewerten. Darüber hinaus soll der Übergang zwischen Seitenbereichen und
Verkehrsfläche mit einer nur weichen Trennung (z.B. Rinne) erfolgen, sodass
stets ein barrierefreier Wechsel der Straßenseiten möglich wird. Neben
ausreichend Platz für den Fußverkehr sind in dieser Variante punktuell
Fahrradabstellanlagen, Sitzmöbel, Baumbeete sowie Außengastronomie
denkbar. Die Entwürfe zeigen dabei grundsätzlich einen Gestaltungsvorschlag,
der in der weiteren Planung im Detail konkretisiert werden kann (z.B. exakte
Standorte für Sitzmöbel, Fahrradständer, etc.). Die Haltestelle Rathaus wird
beidseits barrierefrei geplant. In Abstimmung mit der Behindertengemeinschaft
sollen die Haltestellen mit einem Geländer zum angrenzenden Fußweg geplant
werden. Das Geländer soll so gestaltet werden, dass keine Fahrräder daran
angeschlossen werden können (z.B. mittels Glaselementen).
Die Kosten für Variante 1 werden nach aktuellem Stand auf rund 3,99 Mio. €
geschätzt. Zudem ist aufgrund der notwendigen Gleisverschiebung ein
Planfeststellungsverfahren durchzuführen.
Variante 2: Eine Haupterkenntnis aus dem Beteiligungsprozess ist das sehr
heterogene Meinungsbild hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung der Friedrich-
Breuer-Straße (vgl. Lageplan V2). Die zweite Variante versucht daher den
größtmöglichen Kompromiss aller Eingebungen aus dem Prozess zu erreichen.
Die Fahrbahn ist ebenfalls mit 7 m bemessen, um ausreichend
Sicherheitsabstand zwischen Bahn und Seitenbereich zu gewährleisten
(insbesondere Abstand zum ruhenden Kfz-Verkehr). Grundsätzlich sollen dabei
die Verhältnisse im Fußverkehr ebenfalls verbessert werden (z.B. durch
Reduktion nicht notwendiger Einbauten oder der weichen Trennung der
Seitenbereiche von der Fahrbahn). Hinzu kommt in dieser Variante, dass
weiterhin ruhender Kfz-Verkehr (einseitig) zugelassen wird. Daraus ergibt sich
ein asymmetrischer Entwurf, der einen breiten Seitenstreifen mit Gehweg und
Multifunktionsstreifen im Süden sowie einem reinen Gehweg im Norden
vorsieht. Es ist aber auch denkbar, dass der Multifunktionsstreifen im Norden
und der reine Gehweg im Süden der Straße geplant wird. Hier können die
Erkenntnisse aus der temporär geänderten Verkehrsführung (siehe auch
Verkehrskonzept, unten) aufzeigen, welcher Entwurf sich schlussendlich besser
eignet. Der Multifunktionsstreifen ist grundsätzlich dazu da, ruhenden Kfz-
Verkehr aufzunehmen und in regelmäßigen Abständen Ladezonen anzubieten.
Weiterhin sind Radabstellanlagen, Sitzmöbel, o.ä. auf diesen Flächen denkbar.
Variante 2 bietet zwar den größtmöglichen Kompromiss im Hinblick auf das
Beteiligungsverfahren, weist jedoch auch Zwangspunkte auf. Im Bereich der
Haltestelle Rathausstraße wird es aufgrund des geplanten barrierefreien
Ausbaus zu einer Engstelle kommen. Grundsätzlich werden die Haltestellen
dabei analog zu dem Vorschlag unter Variante 1 geplant (mit Geländer zum
angrenzenden Gehweg). Der Gehweg wird hier entlang der Haltestelle nur
1,25m breit ausgebildet werden können. Ein alternierender Entwurf bei dem
jeweils der breite Seitenbereich auf Höhe der Haltestelle geplant wird, istSeite 3 von 41
Seite 4
aufgrund des dann sehr starken Gleisverschwenks nicht zu realisieren. Darüber
hinaus ist der Gehweg in Variante 2 zumindest auf einer Straßenseite schmaler
gegenüber dem heutigen Bestand.
Die Kosten für Variante 2 werden nach aktuellem Stand auf rund 3,92 Mio. €
geschätzt. Zudem ist aufgrund der notwendigen Gleisverschiebung ein
Planfeststellungsverfahren durchzuführen.
Variante 3: Zusätzlich zu den bereits vorgestellten Planungsvarianten wurde
eine Variante ohne Gleisverschiebung betrachtet. Zum einen wurde diese
Variante im Beteiligungsprozess häufiger diskutiert. Zum anderen soll vor dem
Hintergrund der für Variante 1 und 2 geschätzten Kosten, eine
kostengünstigere Alternative betrachtet werden.
Variante 3 zeigt die heutige Straßenraumaufteilung unter Berücksichtigung der
Ziele aus Variante 1 (klarer Fokus auf den Fußverkehr, kein ruhender Kfz-
Verkehr, vgl. Lageplan V3). Die Problematik der heutigen Aufteilung des
Straßenraums liegt in der Tatsache, dass sich damit ein barrierefreier Ausbau
der Haltestelle Beuel Rathaus voraussichtlich nicht realisieren lässt. Aufgrund
der aktuellen Gleislage und des geringeren Fahrbahnquerschnitts ist bei einem
barrierefreien Haltestellenausbau punktuell keine Begegnung von Straßenbahn
und Schwerverkehr (auch Bus) möglich. In dieser Variante müsste daher
entweder auf den barrierefreien Ausbau der Haltestelle Rathaus verzichtet
werden oder es müsste für die Busse eine Warteposition für den
Begegnungsfall Straßenbahn / Bus eingerichtet werden. Es ist zu erwarten,
dass dieser Fall aufgrund er hohen Frequenz des ÖPNV auf der Friedrich-
Breuer-Straße häufiger eintreten wird. Die SWB stehen dieser Regelung daher
äußerst kritisch gegenüber und befürworten diese nicht.
Die Kosten für die Variante 3 werden nach aktuellem Stand auf rund 2,6 Mio. €
geschätzt.
Verkehrskonzept und Projekt Stadtterrassen
Ergänzend zu den in dieser Vorlage genannten Maßnahme soll zeitnah eine
temporäre Änderung der Verkehrsführung auf der Friedrich-Breuer-Straße
erfolgen. Darüber hinaus strebt die Verwaltung an das Projekt Stadtterrassen
für den Zeitraum Juni/Juli 2024 auf der Friedrich-Breuer-Straße umzusetzen.
Einzelheiten zu diesem Vorhaben können der DS 210966-04 entnommen
werden. Der Erkenntnisse dieser beiden Bausteine sollen mittel- bis langfristig
in die Gestaltung der Friedrich-Breuer-Straße einfließen.
Darüber hinaus soll die Einführung einer Tempo-20-Zone auf dem Abschnitt der
Friedrich-Breuer-Straße zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Doktor-Weis-
Platz geprüft werden. Dieser Punkt sowie die in den Varianten 1 + 2
notwendige Gleisverschiebung haben stadtweite Auswirkungen insbesondere
auf den schienengebundenen ÖPNV. Aus diesem Grund liegt die
Beschlusskompetenz beim Rat.Seite 4 von 41
Seite 5
Fördermöglichkeiten
Im Rahmen der Variantenerstellung wurden verschiedene Förderprogramme
hinsichtlich Ihrer Eignung für die Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße
betrachtet. Da die weitere Planung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird,
ist zum jetzigen Zeitpunkt nur eine vorläufige Einschätzung möglich.
Insbesondere die sich stets verändernde Förderkulisse trägt dazu bei, dass hier
nur ein Sachstand mitgeteilt werden kann. Für die Umgestaltung der Friedrich-
Breuer-Straße kommen nach jetzigem Stand z.B. die FöRi-Nah, oder auch die
Städtebauförderrichtlinie NRW infrage.
Es ist vorgesehen Mittel für die Planung für den nächsten Doppelhaushalt
nachzumelden.
Zusammenfassung
Die Friedrich-Breuer-Straße ist die zentrale Einkaufsstraße für den Ortsteil
Bonn-Beuel. Mit ihrer hohen Nutzungsmischung kommt ihr eine zentrale
Bedeutung für Beuel zu. Bereits im ursprünglichen Antrag wird dabei deutlich,
dass die Vielzahl an Ansprüchen aufgrund des begrenzten Straßenquerschnitts
kaum parallel Berücksichtigung finden kann.
Unter breiter Beteiligung aller relevanten Akteure wurden verschiedene
Varianten betrachtet und diskutiert. Unter Berücksichtigung der
Beteiligungsergebnisse sowie der Inhalte des Ursprungsantrags empfiehlt die
Verwaltung den Beschluss von Variante 1 als Vorzugsvariante. Zwar weist
diese Variante die voraussichtlich höchsten Kosten auf, stellt aber dennoch das
bestmögliche Ergebnis dar. Es handelt sich um eine Planung für die
kommenden Jahrzehnte, welche einen klaren Fokus auf der Gestaltungsvielfalt
der Seitenbereiche legt. Darüber hinaus ist eine Umsetzung der
Vorzugsvariante u.a. aufgrund des notwendigen Planfeststellungsverfahrens
nicht zeitnah geplant. Darüber ist die weitere Planung auch von den
personellen Kapazitäten in der Verwaltung abhängig. Für den
Zwischenzeitraum hat die Verwaltung entsprechende Vorschläge gemacht, die
einen weichen Übergang zwischen dem heutigen Bestand und der zukünftigen
Gestaltung der Friedrich-Breuer-Straße ermöglichen. Nicht zuletzt findet damit
ein zentraler Punkt des Beteiligungsprozesses nach einer schrittweisen
Umsetzung Berücksichtigung.
Wegen der stadtweiten Auswirkungen auf den schienengebundenen ÖPNV
liegt die Beschlusskompetenz beim Rat.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.12 Verkehrsflächen und 1.12.01 GemeindestraßenSeite 5 von 41
Seite 6
-anlagen, ÖPNV
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen 200.000€ 5660812013172/
785200
Nachmeldung
Doppelhaushalt
2025/2026
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
Anlage/n
1 Abschlussbericht BBT Friedrich-Breuer-Straße (öffentlich)
2 Lageplan_V1 (öffentlich)
3 Lageplan_V2 (öffentlich)
4 Lageplan_V3 (öffentlich)
5 Kostenschätzung_V1 (öffentlich)
6 Kostenschätzung_V2 (öffentlich)Seite 6 von 41
Umgestaltung der
Friedrich-Breuer-Straße
Dokumentation der Entwurfsphase
August 2023
Oliver Märker
Katharina Schlünder
Lea Richter
Zebralog GmbH Niederlassung Bonn
Adenauerallee 15
53111 Bonn
www.zebralog.de
info@zebralog.deSeite 7 von 41
Inhalt
1 Bürger*innenbeteiligung 3
2 Visionsphase – Ein kurzer Rückblick 4
3 Entwurfsphase 5
4 Ergebnisse der Entwurfsphase 8
5 Impressionen der Entwurfsphase 16
6 Anhang 17Seite 8 von 41
3
1 Bürger*innenbeteiligung
Seit Herbst 2022 fand in Beuel eine umfangreiche Bürger*innenbeteiligung zur Umgestal-
tung der Friedrich-Breuer-Straße statt. Das Hauptziel dieser Beteiligung war es, Ideen und
Wünsche der Bürger*innen einzuholen und wichtige Hinweise sowie Anregungen zu den
ersten Entwürfen zu erhalten.
Der Beteiligungsprozess wurde in zwei Phasen untergliedert. In der Visionsphase wurden
möglichst viele Ideen gesammelt, um eine Vielfalt an Perspektiven einzufangen und Visio-
nen zu entwickeln. In diesem Rahmen wurde ein Gewerbeforum, eine aufsuchende Beteili-
gung, einen Online-Dialog und eine Visionswerkstatt durchgeführt.
In der Entwurfsphase wurden verschiedene Gestaltungsvorschläge skizziert und getestet.
Es fanden Diskussionen zu den Entwürfen statt, bei denen die Ideen aus der Visionsphase
geprüft und ggf. eingearbeitet wurden. Die Entwurfsphase wurde durch eine Planungs-
werkstatt und ein zweites Gewerbeforum begleitet.
In der dritten Phase werden die Entwürfe im Anschluss finalisiert.Seite 9 von 41
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2 Visionsphase – Ein kurzer Rückblick
Die sogenannte Visionsphase fand zwischen November 2022 und Januar 2023 statt. In die-
sem Zeitraum wurden die Ideen der Bürger*innen und wichtiger Stakeholder eingesam-
melt. Aus den Ergebnissen wurden verschiedene Szenarien für die Friedrich-Breuer-Straße
abgeleitet, die in erste Entwürfe übersetzt wurden. Die Ergebnisse der Visionsphase und
die Beschreibung der durchgeführten Formate sind in den jeweiligen Abschlussberichten
festgehalten. Folgende Formate wurden durchgeführt:
• Aufsuchende Beteiligung auf dem Marktplatz
• Visionswerkstatt mit Spaziergängen, Kunst-Atelier und Thementischen
• Online-Dialog (1)
• Gewerbeforum (1)
• Postkartenumfrage
Fotos: © Jörg Farys / Die ProjektorenSeite 10 von 41
5
3 Entwurfsphase
Die Entwurfsphase startete Ende Januar 2023 mit der Erarbeitung verschiedener Ent-
würfe auf Grundlage der Ergebnisse aus der Visionsphase. Es entstanden vier Entwürfe,
die verschiedene Stoßrichtungen abbilden. Die Entwürfe wurden bei einem Gewerbefo-
rum am 05.05.2023 und in einer Planungswerkstatt mit Bürger*innen am 06.05.2023 vor-
gestellt. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die Pläne ausführlich zu bewerten
und zu kommentieren.
Die Entwürfe, die vorgestellt wurden, unterschieden sich vor allem hinsichtlich ihrer ver-
kehrlichen Nutzung:
Entwurf 1a: Diese Entwurfsskizze fokussiert sich auf den Fußverkehr. Er beinhaltet
eine deutliche Verbreiterung der Gehwege und die Umwidmung der Parkplätze. Der
motorisierte Individualverkehr (MIV) wird aus der Straße herausgenommen, der öf-
fentliche Nahverkehr (ÖPNV) mit Straßenbahn und Bus bleibt bestehen.
Entwurf 1b: Es wird vorgeschlagen, die Schienen zu verlegen und einen Grünstreifen
oder eine Baumreihe in der Mitte der Straße zu errichten. Der MIV wird aus der
Straße herausgenommen, der ÖPNV mit Straßenbahn und Bus bleibt bestehen.
Entwurf 2: Der zweite Entwurf beinhaltet eine verkehrsberuhigte Straße, die den
ÖPNV integriert. Der MIV wird eingeschränkt.
Entwurf 3: Dieser Entwurf sieht vor, den aktuellen Bestand mit kleinen Veränderun-
gen und Verbesserungen beizubehalten. Es gibt keine Reduzierung des MIV.
Die Entwurfspläne wurden gedruckt auf Weichschaumplatten aufbereitet. Die Teilnehmen-
den konnten so entlang verschiedener Dialogfragen Pins mit ihren verschriftlichten Anmer-
kungen in den jeweiligen Plan stecken:
Dialogfragen
• „Stellen Sie sich vor, Sie möchten in Zukunft auf der Friedrich-Breuer-Straße ...“
o … mit dem Auto fahren?
o … die Straßenbahn oder den Bus nutzen?
o ...mit dem Fahrrad oder E-Roller fahren?
o … zu Fuß die Straße queren?
o … verweilen oder bummeln?
• Welche Chancen und Risiken sehen Sie, wenn diese Variante umgesetzt wird?
Feedback an den Plänen und Pinnwänden
• Rückmeldungen zum Entwurf nach Stärken (grün), Schwächen (rot), Neut-
ral (gelb)Seite 11 von 41
6
• Allgemeine Fragen, Anregungen, Ideen und Wünsche
Verschiedene maßstabsgetreue Elemente/“Puzzleteile“ (z.B. Radstellplätze, Ladezone, Auto,
Baumscheibe etc.) konnten außerdem zur Veranschaulichung auf den Plänen verschoben
werden.
Veranstaltungsabläufe
• Gewerbeforum, Freitag, 05.05.2023; 19.00 – 21.00 Uhr
19:00 Uhr Begrüßung
19:10 Uhr Inhaltlicher Einstieg: Ausgangssituation und Beteiligungsprozess
19:20 Uhr Entwürfe zur Friedrich-Breuer-Straße
19:30 Uhr Erläuterung der Methode und Rundgang zu den Entwürfen
19:45 Uhr Kartendialog und Austausch
20:45 Uhr Ausblick
21:00 Uhr Ende der Veranstaltung
• Planungswerkstatt, Samstag, 06.05.2023; 10.00 – 12.30 Uhr und 13.30 – 16.00
Uhr
Die Planungswerkstatt fand in zwei identischen Durchgängen statt. Insgesamt nahmen
rund 100 Personen teil, die zum großen Teil durch ein Zufallsverfahren eingeladen wurden.
Außerdem waren Vertreter*innen verschiedener Verbände und Gewerbetreibende aus
Beuel vor Ort.
Durchgang 1/2:
10:00 Uhr Begrüßung durch die Moderation und Bezirksbürgermeister Guido Pfeiffer
10:10 Uhr Inhaltlicher Einstieg: Ausgangssituation und Beteiligungsprozess
10:30 Uhr Input durch Fachplanung: Entwürfe zur Friedrich-Breuer-Straße
10:45 Uhr Kartendialog an den Entwürfen
12:00 Uhr Blitzlichtrunde: Kurzvorstellung der Ergebnisse
12:30 Uhr Ende der VeranstaltungSeite 12 von 41
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Foto: Zebralog
Im Anschluss an die beiden Veranstaltungen wurden die Pläne auf Basis der Rückmel-
dungen angepasst. Änderungen und Hinweise der Bürger*innen wurden eingearbeitet.
Zwei Entwürfe, die unterschiedliche Schwerpunkte hinsichtlich der MIV-Nutzung zeigen,
wurden in einem zweiten Online-Dialog vom 13.06. bis 02.07.2023 zur Diskussion gestellt.Seite 13 von 41
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4 Ergebnisse der Entwurfsphase
Ergebnisse des 2. Gewerbeforums und der Planungswerkstatt
Die Anmerkungen der Beueler*innen waren – wie auch in der ersten Beteiligungsphase –
vielfältig. Ebenso das Feedback der Gewerbetreibenden, das schon wie im ersten Gewerbe-
forum von einem Wunsch nach Fußgängerzone bis zum Wunsch nach keiner Veränderung
reichte. Neben vielen wichtigen individuellen Hinweisen zeichnete sich das Bild ab, dass
Veränderung auf jeden Fall gewünscht ist – in einem gewissen Rahmen und unter Berück-
sichtigung einiger Bedürfnisse. Solche Bedürfnisse betrafen zum Beispiel die Erreichbarkeit
des Ärztehauses, aber auch die Intensität eines Umbaus.
Da die Straßenbahnschienen in der Friedrich-Breuer-Straße in einigen Jahren saniert und
erneuert werden müssen, ergibt sich langfristig eine Gelegenheit im Zuge einer anderen
notwendigen Baumaßnahme, Veränderungen zur Neugestaltung anzugehen. Für viele Teil-
nehmenden der Planungswerkstatt klang dies nach einem gangbaren Weg: Kurzfristig
kleine Maßnahmen umzusetzen und zu evaluieren und größere Umgestaltungen in der Zu-
kunft anzugehen.
Die Entwürfe 1a und 2 erhielten die meiste Zustimmung unter den Teilnehmenden. Ein-
zelne Elemente in den Plänen wurden diskutiert und als Schwächen oder Stärken bewertet.
Die Entwürfe wurden dahingehend überarbeitet und in einem Online-Dialog abermals zur
Diskussion gestellt.
Die Ergebnisse der Planungswerkstatt sind im Anhang dargelegt.Seite 14 von 41
9
Fotos: Zebralog
Zusammenfassung der Rückmeldungen zu den Entwürfen
1. Entwurf 1a: Fokus auf Fußverkehr
Dieser Teil beinhaltet eine deutliche Verbreiterung der Gehwege und die Umwid-
mung der Parkplätze.
Am wichtigsten war den Bürger*innen in diesem Entwurf, dass es mehr Platz für Aufenthalt
und Angebote für alle gibt (7 Nennungen). Außerdem wurde fünfmal darauf hingewiesen,
dass der Radverkehr in diesem Entwurf eine „Fußgänger*innenzone“ beeinträchtigen
könnte, eingeschlossen der Abstellplätze für Räder. Eine Barrierefreiheit der Gehwege
wurde begrüßt. Hinweise kamen außerdem zum MIV-Verbot in diesem Entwurf. Den Bür-
ger*innen ist es wichtig, dass das Ärztehaus weiterhin erreichbar ist und Laden und Liefern
garantiert wird. Als problematisch wurde angesehen, dass der MIV- und ggf. Busverkehr in
den umliegenden Straßen stark ansteigen könnte.
Kommentar: Der Entwurf „Fokus auf Fußverkehr“ war den Bürger*innen zwar grundsätz-
lich sympathisch als optische Aufwertung und Aufwertung der Lebensqualität. Viele Bür-
ger*innen sahen aber Konfliktpotential in der Umsetzung und konnten sich kurzfristig
keine intensiven Änderungen vorstellen. Denkbar wären zeitlich begrenzte Zufahrt für MIV
oder nur auf einem Teil der Straße.
2. Entwurf 1b: Fokus auf Fußverkehr – Bäume mittig
In diesem Teil wird vorgeschlagen, die Schienen zu verlegen und einen Grünstrei-
fen oder eine Baumreihe in der Mitte der Straße zu errichten.
Dieser Entwurf stand aufgrund seiner deutlichen Veränderungen zum Ist-Zustand beson-
ders in der Kritik. Die Steigerung der Aufenthaltsqualität wurde zwar von einigenSeite 15 von 41
10
Bürger*innen befürwortet, insgesamt wurde die Teilung der Straße durch eine Baumreihe
jedoch deutlich kritisiert. Die Kritik bezog sich unter anderem darauf, dass die Straße nur
noch an wenigen Stellen zu queren ist, dass alte Bäume erst gefällt und neue gepflanzt
werden, die Kosten für die Bewirtschaftung sehr hoch eingeschätzt wurden und es für Fuß-
gehende gar keinen ausreichenden Sonnenschutz auf den Gehwegen gäbe. Für die Einrich-
tung eines Mittelstreifens würden außerdem wieder Flächen für die Gehwege wegfallen.
Kommentar: Die größten Bedenken äußerten die Gewerbetreibenden, aber auch viele
Bürger*innen standen diesem Entwurf sehr kritisch gegenüber.
3. Entwurf 2: Der zweite Entwurf beinhaltet eine verkehrsberuhigte Straße, die den
öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) integriert. Der MIV wird eingeschränkt.
Bei diesem Entwurf gab es auffallend viele Kommentare und Ideen für mehr Begrünung in
der Straße. Eine Verkehrsreduzierung war für die Teilnehmenden vorstellbar, wenn gleich-
ermaßen Parkplätze für bestimmte Gruppen gesichert werden (Behindertenparkplätze,
Parkplätze für Patient*innen, etc.). Die Teilnehmenden wünschen sich auch hier mehr Platz
für Fußgehende und mehr Sicherheit für Radfahrende.
Kommentar: Insgesamt erhielt dieser Entwurf deutlich mehr Zustimmung als die beiden
Entwürfe, die keinen MIV in der Straße vorsehen. Trotzdem gab es auch hier Stimmen, die
den MIV gerne so stark wie möglich reduzieren würden. Der Entwurf war für viele Teilneh-
mende ein guter Kompromiss, weil er mit deutlich weniger Umbaumaßnahmen einhergeht
als die beiden Entwürfe 1a und 1b. Die Sorge vor jahrelangen Baustellen, sehr hohen Bau-
kosten und starken Veränderungen des Straßenbildes wurde von beinahe allen Teilneh-
menden angesprochen.
Entwurf 3: Dieser Entwurf sieht vor, den aktuellen Bestand mit kleinen Veränderun-
gen und Verbesserungen beizubehalten. Es gibt keine Reduzierung des motorisierten
Individualverkehrs (MIV).
Dieser Entwurf wurde von vielen Teilnehmenden abgelehnt, weil es für Fußgehende und
Radfahrende und auch hinsichtlich der Barrierefreiheit keinerlei Verbesserung gibt. Die
meisten Teilnehmenden wünschen sich mehr Platz für Aufenthalt und Fuß-/Rollstuhlver-
kehr, insbesondere im Bereich der Haltestelle Rathausstraße. Man wünschte sich außer-
dem eine optische Aufwertung durch Bepflanzungen und Gestaltung des Dr.-Weiß-Platzes.
Es wurde außerdem auf Gefahren an Übergängen, durch Autos und durch Schienen hinge-
wiesen. Es fehlten Parkplätze für Lastenräder, E-Roller und Kurzparkende.
Kommentar: Eine Neugestaltung, die zwar den Bestand verbessert, aber in so geringem
Maße, dass es kaum Veränderungen zum Status quo gibt, wurde von vielen Teilnehmen-
den kritisiert. Vor allem bemängelten die Teilnehmenden die engen Gehwege und den
Mangel an Aufenthaltsgelegenheiten. Es wurde sich (wie in allen Entwürfen) mehr Begrü-
nung in der Straße gewünscht. Es war für die Teilnehmenden denkbar, den MIV auf Schritt-
geschwindigkeit zu drosseln.Seite 16 von 41
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Ergebnisse des 2. Online Dialogs
Auf Basis der Rückmeldungen der Teilnehmenden des Gewerbeforums und der Planungs-
werkstatt wurden die vier Entwürfe überarbeitet und zu zwei Entwürfen verdichtet. Die
Idee, einen Baumstreifen in die Mitte der Straße zu verlegen, wurde nach dem Feedback
der Bürger*innen verworfen. Ebenso der Vorschlag, am Status quo festzuhalten.
Im zweiten Online-Dialog wurden demnach zwei Entwürfe präsentiert, die durch die Bür-
ger*innen kommentiert werden konnten. Außerdem konnten die Bürger*innen folgende
Kriterien nach ihrem persönlichen Stellenwert priorisieren: Aufenthalt, Begrünung, Motori-
sierter Individualverkehr, Fahrradverkehr, Gehwege und ÖPNV.
Die vorgestellten Entwürfe unterschieden sich wie folgt:
Entwurf 1: Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich
- Kfz-Verkehr ist zugelassen, aber eine zeitliche Beschränkung ist möglich z.B. in den
Abendstunden.
- Südseite: Platz für Kfz-Parkstände (Taxen, Kurzzeitparken o.ä.) und Flächen zum La-
den & Liefern
- Durch Verschiebung der Gleisanlage müssen die Bestandsbäume im Norden entfal-
len. Bäume auf der Südseite erhalten mehr Platz oder werden ergänzt.
- Ausreichend Fläche zum Verweilen (Bänke und Parklets), ggf. kann ein Multifunktio-
naler Seitenraum eingerichtet werden (= im Sommer Aufenthalt, im Winter Parken)
- Barrierefreier Haltestellenausbau
- Verbreiterung der Gehwege im Vergleich zum Bestand
- Radverkehr hat nur Quell- und Zielverkehr und fährt zwischen den Gleisen, Fahr-
radachse in südlicher Parallelstraße
- Unterbringen von Radabstellanlagen
Entwurf 2: Fußgängerzone:
- Kfz-Verkehr ist nicht zugelassen, ÖPNV weiterhin wie gehabt, Laden & Liefern findet
entweder in den Seitenstraßen statt oder vor Geschäftsbeginn im Seitenraum
- Breite Gehwege mit Aufenthaltsmöglichkeiten durch Bänke und Parklets
- Barrierefreie Haltestellen
- Bestandsbäume werden sinnvoll ergänzt
- Radverkehr hat nur Quell- und Zielverkehr und fährt zwischen den Gleisen, Fahr-
radachse in südlicher Parallelstraße
- Unterbringen von RadabstellanlagenSeite 17 von 41
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Die Ergebnisse des Online-Dialogs im Einzelnen
Insgesamt wurden 52 Beiträge und 42 Kommentare zu den Entwürfen eingereicht. Eine
umfangreiche Übersicht ist dem Anhang beigefügt.
Allgemeines Feedback
Vier Personen sind der Auffassung, dass die Straße in ihrem gegenwärtigen Zustand bereits
gut genug ist und keine Veränderungen erfordert. Eine Person hebt hervor, dass der Auf-
wand für mögliche Verbesserungen nicht in einem angemessenen Verhältnis zum erwarte-
ten Nutzen steht. Entwurf 1, welcher die Verlagerung des Schienen- und Radverkehrs auf
eine parallele Straße beinhaltet, wird von einer Person abgelehnt, da er keine Verbesse-
rung zum gegenwärtigen Zustand darstelle. Zwei Personen halten den Entwurf 1 jedoch für
gut. Entwurf 2 wird ebenfalls von einer Person explizit abgelehnt, während ihn elf Personen
explizit für gut befinden.
Aufenthaltsqualität
Es wurde der Wunsch geäußert, eine Steigerung der Attraktivität durch Veranstaltungen,
einen Feierabendmarkt und vielfältige Einkaufs- und Gastronomieangebote herbeizufüh-
ren. Drei Personen äußerten den Wunsch nach Möglichkeiten für Außengastronomie auf
dem Gehweg. Eine zusätzliche Anregung, die zum Ausdruck gebracht wurde, beinhaltet die
Schaffung von ansprechenden Sitzgelegenheiten, um das Gesamtbild aufzuwerten. Konkret
wünschen sich fünf Personen zusätzliche Sitzmöglichkeiten an Orten wie dem Kreuzungs-
bereich Friedrich-Breuer-/Hans-Böckler-Straße, dem Rathausplatz und dem Konrad-Ade-
nauer-Platz. Zwei Personen äußerten den Wunsch nach einer verbesserten Sauberkeit in
der Umgebung. Weitere Anliegen von Befragten umfassen eine ruhigere Einkaufsat-
mosphäre, vermehrte Aufenthaltsmöglichkeiten sowie Spielgeräte und Sandkästen für Kin-
der. Ein Vorschlag besteht darin, einen Bachlauf ähnlich dem in Freiburg zu schaffen oder
einen Brunnen am Doktor-Weiß-Platz zu errichten.
Begrünung
14 Personen wünschen sich mehr Begrünung auf der Friedrich-Breuer-Straße, die unter an-
derem Hitzeschutz garantieren soll. Dafür wird auch die Errichtung einer Wasserquelle ge-
wünscht. Konkret wird als Vorschlag eine Begrünung des Rathausvorplatzes genannt sowie
eine Begrünung in Form einer Allee. Drei Personen wünschen sich außerdem, dass keine
Baumentnahmen durchgeführt werden sollen.
MIV
Einige Personen präferieren eine Fußgängerzone, während andere sich dagegen ausspre-
chen, da ähnliche Maßnahmen nach Angaben der Personen bereits auf der Oberen Wil-
helmstraße negative Auswirkungen hatten.
Insgesamt sprechen 23 Personen für eine deutliche Reduzierung des MIV aus. Elf Personen
befürworten sogar eine gänzliche Entfernung des MIV von der Straße, während sich acht
Personen eine deutliche Reduzierung oder Verlagerung des MIV wünschen, möglicherweise
auf Parallelstraßen. Fünf Personen betonen konkret, dass die Erreichung von Geschäften,
dem Rathaus und Ärzt*innen weiterhin mit dem Auto möglich sein soll, beispielsweise
durch Kurzzeitparken oder das Parken in Nebenstraßen. Man kann sagen, dass der Groß-
teil der Teilnehmenden des Online-Dialog eine Einschränkung des MIV deutlich befürwor-
tet.Seite 18 von 41
13
Als sonstige Wünsche in Bezug auf den MIV wird ein separater Bereich für Taxis und Liefer-
fahrzeuge gewünscht sowie ein Verbot für Linksabbieger in Bezug auf die Parksituation
sprechen sich sechs Personen gegen die Schaffung zusätzlicher Parkmöglichkeiten aus und
befürworten stattdessen die Nutzung der bereits existierenden Parkhäuser. Darüber hin-
aus äußern drei Personen den Wunsch nach attraktiver gestalteten Parkhäusern, möglich-
erweise durch kostenfreies Parken. Die Meinungen über ausreichende Parkplätze in Gara-
gen und Seitenstraßen sind geteilt: Zwei Personen erkennen hier einen Bedarf an Verbes-
serungen und geben an, dass die Parkhäuser längst überfüllt sind. Neun Personen spre-
chen sich dafür aus, Parkplätze auf der Straße gänzlich zu entfernen, um Platz für Fußgän-
ger*innen anstatt Fahrzeuge zu schaffen. Eine Person erachtet die Beibehaltung der vor-
handenen Parkmöglichkeiten als ein wichtiges Anliegen. Eine weitere Person äußert den
Wunsch nach der Errichtung von Parkflächen hinter dem Rathaus. In Bezug auf Carsharing
geben außerdem drei Personen an, dass Carsharing weiter etabliert werden sollte und da-
für auch Stellplätze eingerichtet werden sollten.
Rad
Von fünf Personen wird der Wunsch nach sicheren Radwegen geäußert. Diese seien aktuell
sehr gefährlich aufgrund von öffnenden Autotüren und Gleisen, besonders am Dr.-Weiß-
Platz sowie der Siegfried-Leopold-str. Des Weiteren wünschen sich 13 Personen (über-
dachte) Fahrradabstellplätze, z.B. in den Nebenstraßen, am Anfang und Ende der Straße,
vor Geschäften, vor dem Kino, beim Rathaus sowie vor der Hans-Böckler-Str. Es soll auch
für ausreichend Stellplätze für Lastenfahrräder gesorgt werden. Das Radfahren auf der FBS
wird von zwei Personen als ungefährlicher und entspannter eingestuft als das Fahren auf
der parallelen Fahrstraße. Von zwei weiteren Personen wird vor diesem Hintergrund auch
gefordert, die parallele Fahrradstraße zu verbessern. Breitere Radwege mit eindeutiger
Markierung werden außerdem von zwei Personen gefordert und von zwei weiteren Perso-
nen die Verkehrsberuhigung inklusive des Fahrrads, als Gewinn betrachtet. Zwei Personen
sprechen sich aber auch gegen eine Verkehrsberuhigung des Fahrrads aus. Zu weiteren
Anmerkungen zählen, dass die Schienen auch ohne MIV gefährlich sind, dass der Durch-
gangsverkehr beseitigt werden sollte und ein Fahrradparkhaus am Bahnhof Beuel einge-
richtet werden könnte.
Laden/Liefern
Vier Personen artikulieren den Wunsch, Lieferzonen zu festen Zeiten freizugeben, z.B. nur
abends und vor Geschäftsbeginn und zwei Personen betonen, dass das Laden und Liefern
vor Haustüren weiterhin ermöglicht werden sollte. Als weitere Anmerkungen werden ge-
nannt, dass Ladezonen wichtig sind, der Lieferverkehr aber auf die Nebenstraße auswei-
chen sollte.
ÖPNV
Es wird angemerkt, dass ein teurer ÖPNV automatisch zu mehr Autonutzung führt. Der
ÖPNV sollte nicht im Bereich der FBS stattfinden bzw. nur querend verlaufen. Als Grund da-
für wird genannt, dass die Straßenbahn eine attraktive Straßengestaltung verhindert. Als
eine weitere Idee wird angeführt, dass Gleise auch platzsparend verlegt werden könnten.
Des Weiteren wird ein Ausbau der Barrierefreiheit an der kombinierten Bus- und Bahn-Hal-
testelle Rathaus Beuel gewünscht.Seite 19 von 41
14
Zu Fuß
13 Personen wünschen sich breitere Gehwege, da sie der Auffassung sind, dass nicht ge-
nug Platz auf den Gehwegen ist. Vier Personen betonen vor diesem Hintergrund, dass eine
Fußgängerzone das Geschäft und die Gastronomie fördert. Barrierefreiheit der Gehwege
wird in diesem Zusammenhang von zwei Personen als wichtig herausgestellt. Ein vorge-
schlagener Gehweg könnte so zum Beispiel vom Kino zur Eisdiele oder Richtung Obere Wil-
helmstr./Dr.-Weiß-Platz/Kreutzstr. verlaufen.
Zusammenfassung
Die Meinungsäußerung zeigt eine breite Vielfalt an Standpunkten bezüglich der Ent-
wurfsoptionen: von der Ablehnung des aktuellen Entwurfs bis hin zur Befürwortung des
zweiten Entwurfs mit Fußgängerzonen und der Betonung der Straßenqualität in ihrem ge-
genwärtigen Zustand. Damit unterscheiden sich die Ergebnisse nicht wesentlich von den
Befragungen der Visionsphase und der Planungswerkstatt.
Die Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung dokumentieren das hohe Interesse der Beue-
ler*innen an dem Prozess. Hinsichtlich der Ergebnisse zeichnet sich zwar kein eindeutiges
Bild ab, aber eine eindeutige Tendenz: Der Wunsch nach Veränderung ist da. Am wichtigs-
ten ist den Menschen eine sichere und barrierefreie Straße mit breiten Gehwegen. Auffal-
lend viele Beueler*innen sprechen sich für eine deutliche Reduzierung des MIV aus – nur
wenige für eine Fußgängerzone. Denkbar wären also weitere Maßnahmen zur Verkehrsre-
duzierung – entweder streckenweise oder MIV nur zu bestimmten Zeiten. Die Nutzung der
parallelen Fahrradstraße auf der Siegfried-Leopold-Straße als Alternative zum Radverkehr
auf der Friedrich-Breuer-Straße sehen einige Teilnehmende kritisch – das Bedürfnis nach
sicherem Radfahren auf breiten Wegen mit ausreichend Abstellflächen ist insgesamt groß,
aber nicht zwingend auf der FBS, sofern die Bedingungen hierfür in den Nebenstraßen
stimmen. Große Einigkeit herrscht bezüglich des Wunschs nach mehr Begrünung auf der
Straße, ebenso nach mehr Aufenthaltsqualität, beispielsweise durch Sitzgelegenheiten.
Insgesamt zeigt sich in den Beiträgen ein ähnliches Bild wie in der untenstehenden Um-
frage des Online-Dialogs:
Das ist mir in der Friedrich-Breuer-Straße besonders wichtig“
Bei der Priorisierung der Kriterien, stimmten insgesamt 169 Personen ab. Die folgenden Di-
agramme zeigen die Ergebnisse.Seite 20 von 41
15
Abbildung 1: Das ist mir in der Friedrich-Breuer-Straße besonders wichtig
Es fällt auf, dass besonders „Aufenthalt“ und „Grün“ den meisten Menschen eher wichtig
sind. Die Priorisierung von „Gehwege“ und „ÖPNV“ zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Hinge-
gen ist der „MIV“ ist für die meisten Personen als nicht wichtig in der Friedrich-Breuer-
Straße eingeordnet worden. Auch dem Fahrradverkehr wird kein hoher Stellenwert beige-
messen.
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Aufenthalt
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Begrünung
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Fahrradverkehr
0
20
40
60
80
100
Motorisierter
Individualverkehr
0
10
20
30
40
50
60
Gehwege
0
10
20
30
40
50
60
ÖPNVSeite 21 von 41
16
5 Impressionen der Entwurfsphase
Fotos: ZebralogSeite 22 von 41
17
6 Anhang
1. Auswertungstabelle Planungswerkstatt und 2. Gewerbeforum
2. Auswertungstabelle 2. Onlinedialog
3. Feedback zur PlanungswerkstattSeite 23 von 41
18
1. Ergebnisse der Planungswerkstatt und des Gewerbeforums 05.-06.Mai 2023
Im Rahmen der Bürger*innenbeteiligung zur Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße in Bonn
[Planungswerkstatt] Entwurf: Fokus auf Fußver-
kehr
(In Klammern jeweils die Anzahl der
Nennungen)
Entwurf: Fokus auf Fußver-
kehr – Bäume mittig
(In Klammern jeweils die Anzahl der
Nennungen)
Entwurf: Verkehrsreduzie-
rung
(In Klammern jeweils die Anzahl der
Nennungen)
Entwurf: Bestand verbes-
sert
(In Klammern jeweils die Anzahl der
Nennungen)
[Gewerbeforum]
Allgemeines
Feedback
+ Mehr Platz für Aufenthalt &
Angebote für alle (7)
+ Breiter Gehweg positiv (3)
+ Höhere Lebensqualität für An-
wohner*innen (2)
• Barrierefreiheit (4)
• Dr.-Weiß-Platz und obere Wil-
helmsstraße einbeziehen (4)
− Radverkehr könnte Fußgänger-
zone beeinträchtigen (z.B. auch
Abstellplätze der Räder) (5)
− Anbindung zum Ärztehaus (4)
− Hohes MIV- und Busverkehrs-
aufkommen in umliegenden
Straßen (3)
− Laden & Liefern wird proble-
matisch betrachtet (2)
+ Allgemeines positives Feed-
back (4)
+ Hohe Aufenthaltsqualität (4)
+ Mehr Platz für zu Fuß (2)
− Sehr viel negatives Feedback
zu dieser Art der Begrünung (18)
− Straße wird häufig überquert
und in diesem Szenario er-
schwert (3)
− MIV muss erhalten bleiben (2)
+ Gute Kompromisslösung (3)
• Verschiedene (mehrfach ge-
nannte) Ideen zu mehr Begrü-
nung (11)
• Parkplätze sollten bleiben, aber
nur für bestimmte Gruppen (5)
• Haltestelle Rathaus sollte blei-
ben (5) vs. sollte weg (3)
− Gar kein MIV (4)
− Allgemeine Kritik am Verkehrs-
und Parkraumkonzept, auch in
Verbindung mit den Nachbar-
straßen (4)
− Zu wenig Platz für zu Fuß (4)
− Gefahren für Radfahrende (3)
• Ähnliches Bild wie im Szenario
„Verkehrsreduzierung“: Uneinig-
keit zur Verlegung der Halte-
stelle + Ideen für mehr Begrü-
nung
− Zu wenig Platz für Aufenthalt
& Fußverkehr (22), insbeson-
dere staut es sich dabei an der
Haltestelle Rathausstraße (6)
− Kritik an der geringeren Ver-
änderung zum aktuellen Stand
(14)
Aufenthalts-
qualität
• Mehr Sitzmöglichkeiten
• Schatten bieten
• Öffentliche Toiletten
• Kameras installieren / Angst im
Dunkeln (hinter Rathaus)
• Barrierefreie Toiletten
• Sitzecken, Sauberkeit, Mülleimer
• Trinkwasserspender
• (Barrierefreie) Toilette
• Spielfläche
• Bücherschrank
• Platz für Gastronomie
• Kirschblüte
• Parken gegenüber Gastronomie
/ Aufenthaltsfläche verringert
Qualität
• Zu wenig Platz vor Eiscafé
• Zu wenig BänkeSeite 24 von 41
19
• Bücherschrank, Bring & Nimm
Laden, Spielfläche
• Kotbeutelspender
• Alkoholverbot
• Alkoholverbot Rathausplatz • Umgang mit Obdachlosen (Ki-
osk)
• Dr.-Weiß-Platz / Obere Wilhelm-
straße: mehr Aufenthaltsquali-
tät nötig
• Mehr Mülleimer
Begrünung
• Hitze im Sommer → Schatten,
Versickerungsflächen, Bäume,
Fassadenbegrünung (aus Pötten
→ gut für Insekten)
• Auch Nutzpflanzen
• Grünräume verbinden
• Haltestellendächer begrünen
• Hohe Kosten (Bewässerung &
Pflege im Sommer)
• Konflikt mit Oberleitungen,
Gastronomie
• Keine neuen Bäume pflanzen,
wenn alte dafür gefällt wer-
den
• Eingeschränkte Möglichkeiten
durch engere Fußwege
• Kein Sonnenschutz der Geh-
wege im Sommer (hierzu gibt es
konfliktäre Meinungen)
• An Klimawandel anpassen
• Hecken statt Bäumen (wegen
Gefahr durch Astbrüche)
• Blumenampeln an Laternen
• Grünstreifen auf anderer
Straßenseite zu Cafés etc.
(weniger Fußgängerverkehr)
• Bäume stehen lassen
• Mehr Grün, auch (Hoch)Beete
• Wände begrünen
• Haltestellendach begrünen
• Baumscheiben (mit Rosen) ab-
decken
• Pflanzampeln
• Grünfläche hinter Rathaus
• Park an Musikschule nutzen
• Pflanzkübel + Bänke
• Mehr Bäume
• Blumenbeete müssen hoch lie-
gen (Müll)
• Lebenserwartung & Preis der
Begrünung mitdenken
• Bepflanzung auf höherem Ni-
veau zur Müllvermeidung
• Einseitige Begrünung – asym-
metrische Wertschätzung der
Geschäfte?
• Mehr Begrünung
MIV
• Staus in der Umgebung → Ne-
benstraßen mitdenken
• Hinweis: Taxis müssen bis Ärz-
tehaus durchkommen
• Verkehrsberuhigter Bereich: Dr.-
Weiß-Platz
• Hans-Böckler-Straße: Linksab-
biegen zur Brücke
• Zufahrt zu Parkhäusern verbes-
sern
• Zuleitung von Kennedybrücke:
extra Ampel?
• Carsharing-Plätze (mit Solar-
dach)
• Realisierbarkeit von Rettungs-
wegen
• Parkplätze sollten eher auf
der Südseite sein
• Siegfried-Leopold-Straße: frei
für Fahrräder halten; Autos
über die B56
• Nachts Anwohner*innenparken
ermöglichen in Straße & Park-
häuser
• Parkhäuser im Parkraumkon-
zept mitdenken
• Schritttempo
• MIV reduzieren
• Ampel verstärkt an Verkehr an-
passen
• Parkplätze & Verkehrsaufkom-
men in den umliegenden Stra-
ßen mitdenken
• TaxistandSeite 25 von 41
20
• Tiefgarage für 1€ (Hinweis: Par-
ken in Tiefgarage mit Kinderwa-
gen sehr schwierig)
• Parkplätze: Für Anwohner*in-
nen, Mutter-Kind-Parkplätze,
Behindertenparkplätze, Roll-
stuhlparkplätze (Ecke Film-
bühne, Ende FB Richtung Ade-
nauerplatz, Haltestelle Rathaus)
• Parkplätze mit E-Ladestation
ausstatten
• Parkplätze auch für Menschen
mit Kindern, Geschwindigkeiten,
Orientierungslosigkeiten, ältere
Menschen
• Rollstuhlparkplätze (Kreuzung
Rathausstraße, Rathausplatz,
Ecke Dr.-Weiß-Platz)
• Taxibuchten beibehalten
• Ganze Friedrich-Breuer-Straße
als Einbahnstraße in Richtung
Osten; keine Linksabbieger von
Süden
• Leopoldstraße konfliktfreier ge-
stalten (z.B. eine Parkreihe ent-
fernen)
• Bring- und Abholzone für mobi-
litätseingeschränkte Menschen
• Mehr Parkplätze im Umfeld
• Kurzparken 30 bis 45 min
• Weniger Parkplätze
• Drop-Off-Zone
Rad
• Klar abgetrennter Bereich
zum Fahren
• Fahrradfreundliche Gleise
• Auch Platz für Lastenräder &
Kinderanhänger einplanen
• Fahrradparken in Seitenstraßen
oder auch vor Geschäften?
• In Parallelstraßen umleiten /
komplett fahrradfrei?
• Fahrradstellplätze in der
Mitte möglich ohne Ein-
schränkungen für andere
Gruppen
• Siegfried-Leopold-Straße: Umlei-
tung der Radfahrenden
• Schienen als Gefahr für Rad
• Parkzonen für E-Roller
• Rathausstraße bis Konrad-Ade-
nauer-Platz wichtig für Radver-
kehr aus Beuel Süd
• Fahrradfahren weiterhin ge-
fährlich
• Zentraler überdachter Fahr-
radparkplatz
• Parkplätze für e-Scooter
• Auch Lastenfahrräder bei Stell-
lätzen mitdenken
• Keine Bordsteinkanten, er-
schwert Straßenüberquerung
• Schienen fahrradfreundlich
• Radverkehr von Kennedy-Brü-
cke zur Friedrich-Breuer-Straße
besser führen
• Übergang gefährlich / Gefahr
durch Autos & Schienen
• Kein Platz für Lastenräder / An-
hänger
• Parkzone für E-Roller
• Gefahr: Kurve Dr.-Weiß-Platz
• Gefahr: Kreuzung der Schienen
• Siegfried-Leopold-Straße: MIV
nicht hierhin auslagern, da für
Fahrräder eh schon schwierig
• Es braucht genügend Fahrrad-
ständer
• Fahrradparkfläche & Freiflä-
che tauschen, Außenfläche für
Gastronomie
• Beidseitige Fahrradstellplätze
• Gefahr: Kurve Richtung Adenau-
erplatzSeite 26 von 41
21
Laden / Liefern
• Nebenstraßen mitdenken • Zugang zu Geschäften er-
schwert durch Aufenthaltsflä-
chen
• Nicht praktikabel, wenn gegen-
läufiger Bahnverkehr
• Mind. 4-5 Lieferzonen benötigt
• Öllieferung Feuerwehr Nr. 75
beachten
ÖPNV
• Busverkehr umleiten
• Einzugsradius S13 & Linie 17
mitdenken
• Haltestelle nicht vor Gastro
• Beeinträchtigung der Schulwege
durch fehlende Haltestelle
• Haltestelle Richtung Stadt vor
dem Rathaus
• Barrierefreie Haltestelle bereits
am Konrad-Adenauer-Platz
(braucht es mehr?)
• Idee: hochgestellte Fahrbahn
• Kosten / Zeit der Schienenver-
legung
• [Hinweise zu den Haltestellen
aus Szenario FGZ]
• Mittige Haltestelle
• Bahnverkehr & Bus nur in
Schrittgeschwindigkeit
• Keine Begrünung im Haltestel-
lenbereich
• Schienen durch Begrünung an-
gegriffen
• Barrierefreie Haltestelle
• Position der Bahn ist Gefahr für
Vögel & Tiere
• Busverkehr umleiten
• Keine Baumaßnahmen, da
Schienen in 10 Jahren erneuert
werden müssen, nur „Oberflä-
chenkosmetik“
• Busverkehr verringern
• Barrierefreie Haltestellen
• Stau an Haltestelle
• Barrierefreie Haltestelle
• Bahn abschaffen für mehr Platz
• Haltestelle vor Rathaus (barrie-
refrei)
• Notwendigkeit der Bahnhalte-
stelle?
• Straßenbahn versuchsweise an
Dr.-Weiß-Platz setzen
Zu Fuß
• Problem: Engere Fußwege als
im FGZ Szenario
• Genügend Übergänge
• Gehweg auf der Südseite breiter
als Nordseite (wird dort mehr
gebraucht)
• Sicherheit für Kinder
• Ampel für Fußgänger*innen
dauergrün → Auto / Rad nur
über Induktionsschleifen
• Fußgängerampel an von-Sandt-
Straße wieder aktivieren
• Hans-Böckler-Straße: Zebrastrei-
fen
• Gehwege zu eng
• Zu wenig Platz für Rollstuhl &
KinderwagenSeite 27 von 41
22
• Übergänge alle 20m
Sonstiges
• Gastronomie bei Entscheidun-
gen einbeziehen
• Wenig Platz für Außengastrono-
mie
• Durchgehend niveaugleicher
Boden
• Auch Menschen von außerhalb
von Beuel-Mitte einbeziehen
• Konzept bis zum Rhein denken
• Bei Leerstand: Galerie eröffnen
• Shared Space der Verkehrsteil-
nehmenden (alle gleichberech-
tigt)
• Konzept für die komplette Fried-
rich-Breuer-Straße denken
• Übergangslösung auf dem Weg
zu „autofrei“
• Kinder- und Jugendbeteiligung?
• Weniger Belastung durch Bau-
maßnahmen
• Gut für Beueler Einzelhandel
• KosteneffizienzSeite 28 von 41
23
2. Ergebnisse des zweiten Online-Dialogs
Im Rahmen der Bürger*innenbeteiligung zur Umgestaltung der Friedrich-Breuer-Straße in Bonn
Auswertung und Zusammenfassung der Kommentare zu den beiden Entwürfen
Allgemeines
Feedback
• 1. Entwurf keine Verbesserung
• beim aktuellen Zustand belassen, da Aufwand für Verbesserung nicht im Verhältnis steht -> Straße ist gut, wie sie ist (4)
• Entwurf 2 mit FGZ ist gut (11)
• Entwurf 1, ggf. mit Verlagerung Schienenverkehr und Radverkehr auf paralleler Straße -> ist vorzuziehen (3)
Aufenthalts-
qualität
• Außengastronomie auf Gehweg (3)
• Ansprechende Sitzgelegenheiten, die auch optisch aufwerten
• Mehr Sitzgelegenheiten (5), z. B. am Kreuzungsbereich Fr.-Breuer/ Hans-Böckler, Rathausplatz und KAP
• Attraktivitätssteigerung durch Events, Feierabendmarkt, Einkaufs- und Gastroangeboten
• Sauberkeit steigern (2)
• Bachlauf wie in Freiburg, als Abkühlung, oder Brunnen am Doktor-Weiß-Platz
• Mehr Ruhe beim Einkaufen
• mehr Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen,
• Spielgeräte, Sandkasten
Begrünung • Mehr Begrünung als Hitzeschutz, z.B. Allee, am Rathaus (14)
• Keine Baumentnahme (3)
• WasserquelleSeite 29 von 41
24
MIV
• MIV raus (11)
• MIV soweit es geht reduzieren, z.B. nur abends, MIV in Parallelstraßen verlagern (10)
• Fußgängerzone und Querungen im Schritttempo möglich machen (2)
• Parkplätze raus, Platz für Menschen statt Autos (9)
• Keine Fußgängerzone => wurde der Oberen Wilhelmstr zum Verhängnis (5)
• Parkplätze hinter dem Rathaus
• Linksabbieger-Verbot
• Carsharing mitdenken inkl. Parkplätze (3)
• keine zusätzlichen Parkplätze, sondern Parkhäuser und Tiefgaragen nutzen (6)
• Taxen, Liefern
• Anwohnerparken ermöglichen
• Parkhäuser attraktiver gestalten und nutzen, z.B. kostenloses Parkhaus (3)
• Zu wenig Parkplätze in Garagen und Seitenstraßen, Parkhaus oft besetzt (2)
• Verlagerung von Stau und Verkehr auf umliegende Straßen sollte vermieden werden
• Erreichung von Geschäften, Rathaus und Ärzt*innen durch Kurzzeitparken oder Parken in Nebenstraßen (4)
• Kein Wegfall von Parkplätzen
• Geschwindigkeitsreduzierung (20kmh)
Rad
• Sichere Radwege, aktuell gefährlich durch öffnende Autotüren und Gleise, besonders am Dr. Weiß-Platz, Siegfried-Leopold-Str. (Parkreihe entfernen
für mehr Sicherheit) (5)
• (überdachte) Fahrradabstellflächen in den Nebenstraßen, am Anfang und Ende der Straße, vor Geschäften, vor dem Kino, im Bereich Rathaus
sowie vor Hans-Böckler-Str.; auch für Lastenräder (13)
• Radfahren auf FBS ungefährlicher und entspannter als auf paralleler Fahrradstraße -> diese wird nicht genutzt (2)
• FGZ ohne Radverkehr
• FGZ mit Radverkehr
• Parallele Fahrradstraße auf Siegfried-Leopold-Straße verbessern, dann weicht Radverkehr auf FBS automatisch aus (2)
• Fahrradparkhaus am Bahnhof Beuel?
• Radverkehr nicht reduzieren (2)
• Breitere Radwege mit eindeutiger Markierung (2)
• Durchgangsverkehr raus
• Verkehrsberuhigung ist Gewinn, auch weniger Rad (2)
Laden / Liefern • Lieferzonen zu festen Zeiten freigeben, z.B. nur abends und vor Geschäftsbeginn (4)
• Laden/Liefern vor Haustür ermöglichen (2)
• Ladezonen sind wichtig
• Lieferverkehr auf die NebenstraßeSeite 30 von 41
25
ÖPNV
• Teurer ÖPNV führt zu Autonutzung
• Am liebsten raus und nur querend
• Straßenbahn verhindert attraktive Straßengestaltung
• Gleise platzsparend verlegen?
• Barrierefreier Ausbau der kombinierten Bus- und Bahn-Haltestelle Rathaus Beuel, starken Busverkehr über Beuel Bahnhof, die breite Goetheallee
und die Limpericher Straße zum Konrad-Adenauer-Platz zu leiten und nur die Straßenbahn-Linie in der Friedrich-Breuer-Straße zu belassen. Damit
könnte auch unser ÖPNV gut leben
• Sichere Gehwege, breitere Gehwege
Zu Fuß • zu Fuß queren: z.B. vom Kino zur Eisdiele oder oben Richtung Obere Wilhelmstr./Dr.Weis-Platz/Kreutzstr.
• FGZ ist Aufwertung, Barrierefreiheit beachten (2)
• FGZ fördert Geschäft und Gastronomie (4)
• Nicht genug Platz auf Gehwegen -> Breitere Gehwege (13)
SonstigesSeite 31 von 41
26
3. Feedback der Teilnehmenden zur PlanungswerkstattSeite 32 von 41
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Seite 34 von 41
Seite 35 von 41
Machbarkeitsstudie Friedrich-Breuer-Straße
1.
1.1 Baustelle einrichten und räumen % 8,00 3.422.040,00 273.763,20
1.2 Verkehrssicherung % 3,00 3.422.040,00 102.661,20
1.3 Verkehrsprovisorien % 3,00 3.422.040,00 102.661,20
1.4 Bauvermessung / Bestandspläne % 1,50 3.422.040,00 51.330,60
1.5 Kontrollprüfungen / Kleinleistungen % 1,00 3.422.040,00 34.220,40
Summe: 564.636,60
2.
2.1 Bäume fällen St. 3,00 500,00 1.500,00
2.2 Baufeld abräumen m² 5.145,00 6,00 30.870,00
2.3 unbefestigte Flächen mit Oberboden aufnehmen (i. M. Dicke 20 cm)m² 115,00 40,00 4.600,00
2.4 befestigte Flächen aufnehmen (i. M. Dicke 20 cm) m² 5.030,00 60,00 301.800,00
2.5 Gleisrückbau m 673,00 300,00 201.900,00
2.6 Zulage Entsorgung Altlasten (Annahme 5%) m³ 503,00 150,00 75.450,00
Summe: 616.120,00
3.
3.1 Bodenabtrag (i. M. Dicke 40 cm) m² 5.145,00 30,00 154.350,00
3.2 Bodenaustausch / Bodenverbesserung (Annahme 25%) m² 515,00 40,00 20.600,00
3.3 Zulage Hindernisse (Annahme 5%) m³ 103,00 150,00 15.450,00
3.4 Zulage Bodenentsorgung Z2 und DK I (Annahme 10%) m³ 206,00 180,00 37.080,00
3.5 Bodenauftrag / Füllboden m³ 51,00 60,00 3.060,00
Summe: 230.540,00
4.
4.1 Gleisneubau Dresdner Obebau m 673,00 1.450,00 975.850,00
4.2 Gleisentwässerung (pro m Gleis) m 673,00 240,00 161.520,00
4.3 Elastische Lagerung (pro m Gleis) Zulage m 673,00 300,00 201.900,00
Summe: 1.339.270,00
5.
5.1 Bahnsteigkante m 80,00 300,00 24.000,00
5.2 Bahnsteigbelag einschließl. taktiler Elemente und
Zugänge m² 195,00 200,00 39.000,00
5.3 Bahnsteigentwässerung einschließlich Anschluss St. 2,00 15.000,00 30.000,00
5.4 Wetterschutz St. 2,00 15.000,00 30.000,00
5.5 Ausstattung (HST-Schild, Bänke, Mülleimer) St 2,00 5.000,00 10.000,00
Summe: 133.000,00
Allgmeine Leistungen (in % der Summe Titel 2 - 9)
Gesamt [€]
Vorbereitungs- und Aufbrucharbeiten
Erdarbeiten
Kostenüberschlag Verkehrsanlagen V1
Pos. Titel Einheit Menge EP [€]
Gleisbau
Niederflurbahnsteig
Seite 1/3 Stand: 06.09.2023Seite 36 von 41
Machbarkeitsstudie Friedrich-Breuer-Straße
Gesamt [€]
Kostenüberschlag Verkehrsanlagen V1
Pos. Titel Einheit Menge EP [€]
6.
6.1 Fahrbahn (Asphalt) m² 30,00 180,00 5.400,00
6.2 Fahrbahn (Pflaster) m² 1.545,00 150,00 231.750,00
6.3 Fahrbahnpflaster als Zulage m² 1.545,00 100,00 154.500,00
6.4 Geh- und Radweg (Betonpflaster) m² 2.215,00 150,00 332.250,00
6.5 Aufpflasterung m² 125,00 170,00 21.250,00
6.6 Oberflächenentwässerung m² 3.915,00 60,00 234.900,00
6.7 Anpassung Einbauten / Bestand m² 5.460,00 10,00 54.600,00
Summe: 1.034.650,00
7.
7.1 Bäumscheibe St. 5,00 4.000,00 20.000,00
7.2 Baum liefern, pflanzen und pflegen St. 5,00 1.100,00 5.500,00
7.3 Rasenfläche mit Oberboden, Pflege m² 105,00 12,00 1.260,00
Summe: 26.760,00
8.
8.1 Möblierung (Bänke) St. 18,00 1.250,00 22.500,00
8.2 Fahrradständer St. 16,00 400,00 6.400,00
Summe: 28.900,00
9.
9.1 Beschilderung m 320,00 20,00 6.400,00
9.2 Markierung m 320,00 20,00 6.400,00
Summe: 12.800,00
3.986.676,60
3.990.000,00
Straßenbau
Beschilderung und Markierung
Grünflächen / Straßengrün
Ausstattung
Baukosten Verkehrsanlagen netto:
Baukosten Verkehrsanlagen gerundet netto:
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Machbarkeitsstudie Friedrich-Breuer-Straße
Gesamt [€]
Kostenüberschlag Verkehrsanlagen V1
Pos. Titel Einheit Menge EP [€]
Nicht in der Kostenschätzung enthalten sind Kosten für:
- Aussagen bzgl. Tragfähigkeit und Bodenaustausch
- Leitungsneu- und -umverlegung Leitungsträger (Fernwärme, Gas, Wasser, Strom, Telekom etc.)
- Schmutz- und Regenwasserkanal
- Abbruch von Bestandsgebäuden / Baumfällarbeiten als Annahme / Ersatzzahlungen
- Beleuchtungs- und Lichtsignalanlagen
- Schienenersatzverkehr während der Baumaßnahme
- betriebstechnische Ausrüstung Bahnsteig und Strecke
- Baunebenkosten (Honorare für Ingenieurleistungen, gutachterliche Leistungen, etc.)
Hinweise
- eventuelle Altlasten im Abtragungsbereich sowie möglicher Grunderwerb
Alle Einheitspreise beziehen sich auf einen Kostenstand 11/2020. Preisetwicklungen für den
Realisierungszeitraum sind nicht berücksichtigt.
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Machbarkeitsstudie Friedrich-Breuer-Straße
1.
1.1 Baustelle einrichten und räumen % 8,00 3.362.500,00 269.000,00
1.2 Verkehrssicherung % 3,00 3.362.500,00 100.875,00
1.3 Verkehrsprovisorien % 3,00 3.362.500,00 100.875,00
1.4 Bauvermessung / Bestandspläne % 1,50 3.362.500,00 50.437,50
1.5 Kontrollprüfungen / Kleinleistungen % 1,00 3.362.500,00 33.625,00
Summe: 554.812,50
2.
2.1 Bäume fällen St. 11,00 500,00 5.500,00
2.2 Baufeld abräumen m² 5.320,00 6,00 31.920,00
2.3 unbefestigte Flächen mit Oberboden aufnehmen (i. M. Dicke 20 cm)m² 115,00 40,00 4.600,00
2.4 befestigte Flächen aufnehmen (i. M. Dicke 20 cm) m² 5.205,00 60,00 312.300,00
2.5 Gleisrückbau m 673,00 300,00 201.900,00
2.6 Zulage Entsorgung Altlasten (Annahme 5%) m³ 521,00 150,00 78.150,00
Summe: 634.370,00
3.
3.1 Bodenabtrag (i. M. Dicke 40 cm) m² 5.320,00 30,00 159.600,00
3.2 Bodenaustausch / Bodenverbesserung (Annahme 25%) m² 532,00 40,00 21.280,00
3.3 Zulage Hindernisse (Annahme 5%) m³ 106,00 150,00 15.900,00
3.4 Zulage Bodenentsorgung Z2 und DK I (Annahme 10%) m³ 213,00 180,00 38.340,00
3.5 Bodenauftrag / Füllboden m³ 53,00 60,00 3.180,00
Summe: 238.300,00
4.
4.1 Gleisneubau Dresdner Obebau m 673,00 1.450,00 975.850,00
4.2 Gleisentwässerung (pro m Gleis) m 673,00 240,00 161.520,00
4.3 Elastische Lagerung (pro m Gleis) Zulage m 673,00 300,00 201.900,00
Summe: 1.339.270,00
5.
5.1 Bahnsteigkante m 80,00 300,00 24.000,00
5.2 Bahnsteigbelag einschließl. taktiler Elemente und
Zugänge m² 195,00 200,00 39.000,00
5.3 Bahnsteigentwässerung einschließlich Anschluss St. 2,00 15.000,00 30.000,00
5.4 Wetterschutz St. 2,00 15.000,00 30.000,00
5.5 Ausstattung (HST-Schild, Bänke, Mülleimer) St 2,00 5.000,00 10.000,00
Summe: 133.000,00
Kostenüberschlag Verkehrsanlagen V2
Pos. Titel Einheit Menge EP [€]
Allgmeine Leistungen (in % der Summe Titel 2 - 9)
Gesamt [€]
Vorbereitungs- und Aufbrucharbeiten
Erdarbeiten
Gleisbau
Niederflurbahnsteig
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Machbarkeitsstudie Friedrich-Breuer-Straße
Kostenüberschlag Verkehrsanlagen V2
Pos. Titel Einheit Menge EP [€] Gesamt [€]
6.
6.1 Fahrbahn (Asphalt) m² 1.560,00 180,00 280.800,00
6.2 Parkstand / Ladezone (Betonpflaster) m² 240,00 150,00 36.000,00
6.3 Geh- und Radweg (Betonpflaster) m² 2.050,00 150,00 307.500,00
6.4 Aufpflasterung m² 125,00 170,00 21.250,00
6.5 Oberflächenentwässerung m² 3.975,00 60,00 238.500,00
6.6 Anpassung Einbauten / Bestand m² 3.975,00 10,00 39.750,00
Summe: 923.800,00
7.
7.1 Bäumscheibe St. 7,00 4.000,00 28.000,00
7.2 Baum liefern, pflanzen und pflegen St. 7,00 1.100,00 7.700,00
7.3 Rasenfläche mit Oberboden, Pflege m² 180,00 12,00 2.160,00
Summe: 37.860,00
8.
8.1 Möblierung (Bänke) St. 30,00 1.250,00 37.500,00
8.2 Fahrradständer St. 14,00 400,00 5.600,00
Summe: 43.100,00
9.
9.1 Beschilderung m 320,00 20,00 6.400,00
9.2 Markierung m 320,00 20,00 6.400,00
Summe: 12.800,00
3.917.312,50
3.920.000,00
Baukosten Verkehrsanlagen netto:
Baukosten Verkehrsanlagen gerundet netto:
Straßenbau
Beschilderung und Markierung
Grünflächen / Straßengrün
Ausstattung
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Machbarkeitsstudie Friedrich-Breuer-Straße
Kostenüberschlag Verkehrsanlagen V2
Pos. Titel Einheit Menge EP [€] Gesamt [€]
Nicht in der Kostenschätzung enthalten sind Kosten für:
- Aussagen bzgl. Tragfähigkeit und Bodenaustausch
- Leitungsneu- und -umverlegung Leitungsträger (Fernwärme, Gas, Wasser, Strom, Telekom etc.)
- Schmutz- und Regenwasserkanal
- Abbruch von Bestandsgebäuden / Baumfällarbeiten als Annahme / Ersatzzahlungen
- Beleuchtungs- und Lichtsignalanlagen
- betriebstechnische Ausrüstung Bahnsteig und Strecke
- Schienenersatzverkehr während der Baumaßnahme
- Baunebenkosten (Honorare für Ingenieurleistungen, gutachterliche Leistungen, etc.)
Hinweise
- eventuelle Altlasten im Abtragungsbereich sowie möglicher Grunderwerb
Alle Einheitspreise beziehen sich auf einen Kostenstand 11/2020. Preisetwicklungen für den
Realisierungszeitraum sind nicht berücksichtigt.
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Datenstand: 02.11.2026, 22:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de