210904 · Antrag
Zukunft der Oper und des Schauspielhauses
Kerndaten
- Nummer
- 210904
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 07.06.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung des Betriebsausschusses SGB Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sondersitzung des Kulturausschusses Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (4.037 Zeichen)
Antrag öffentlich 210904 Antragsteller/in: MdL Guido Déus Christoph Jansen Georg Schäfer Zukunft der Oper und des Schauspielhauses Beratungsfolge Kulturausschuss 08.06.2021 Empfehlung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.06.2021 Empfehlung Bezirksvertretung Bonn 15.06.2021 Anhörung Bezirksvertretung Bad Godesberg 16.06.2021 Anhörung Betriebsausschuss SGB 23.06.2021 Empfehlung Rat 24.06.2021 Entscheidung Inhalt des Antrags Für die Bundesstadt Bonn sind eine Oper sowie ein Schauspielhaus Grundpfeiler des kulturellen Zusammenlebens. Diese wichtigen Institutionen müssen auch in Zukunft handlungsfähig bleiben. Damit dieses Ziel erreicht bzw. gesichert werden kann, sollten jetzt fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Zukunft des Operngebäudes und des Schauspielhauses entwickelt werden. Die Verwaltung wird daher beauftragt, auf Grundlage des Actori- Gutachtens vom 13.09.2018 die darin skizzierten Szenarien 2, 4 und 6 (6 in modifizierter Form) nochmals vertieft zu untersuchen. Aus diesem Grund soll vor einer Entscheidung des Rates 1. Die Gebäudesubstanz des Operngebäudes untersucht werden, um Kosten, Aufwand und Zeitrahmen einer möglichen Sanierung seriös abschätzen zu können. (Actori Szenario 2) 2. Die Planung und Kostenschätzung für einen Holzbau als Interimsspielstätte vor der Beethovenhalle konkretisiert werden. (Actori Szenario 2) 3. Die Planung sowie Kostenschätzung für einen Neubau am jetzigen Standort des Opernhauses konkretisiert werden. (Actori Szenario 4) 4. Die Planung sowie Kostenschätzung für einen Neubau der Oper am Standort vor der Beethovenhalle konkretisiert werden. (Actori Szenario 6 „Beethoven Campus“, aber in modifizierter Form, dass nur die Oper (Einspartenhaus) vor der Beethovenhalle geplant wird) 5. Die Kostenschätzung und Planung für die Sanierung des Schauspielhauses konkretisiert werden. (Actori Szenario 2 + 4) Die Vor- und Nachteile der vorher genannten Szenarien sollen in einerSeite 1 von 2 Seite 2 Gegenüberstellung dargestellt und analysiert werden. Unabhängig davon welches Szenario den Zuschlag erhält, sollten die beiden Häuser künftig als „offenes Haus“ dienen, wo auch tagsüber Angebote (z.B. theaterpädagogische Angebote für Schulen oder Gastronomie oder Projekte der freien Künstlerszene) Berücksichtigung finden. Begründung Die wichtigste Lehre aus der Sanierung der Beethovenhalle lautet, dass es eine seriöse Planung und Kostenschätzung als Entscheidungsgrundlage braucht. Diese Grundlage muss vorhanden sein, bevor eine Grundsatzentscheidung für eine Bau- bzw. Sanierungsvariante getroffen wird. Damit der Stadtrat eine seriöse Grundlage für seine Entscheidung hat, sollen die Szenarien 2, 4 und 6 (6 in modifizierter Form) des Actori-Gutachtens näher untersucht und die Kostenschätzungen konkretisiert werden. Erst wenn gesicherte, aktualisierte und vor allem plausibilisierte Zahlen vorliegen, sollte man diese richtungsweisende Entscheidung treffen. Im Gegensatz zum Grünen-Linksbündnis möchten wir keine Vorabentscheidung treffen. In ihrem Koalitionsvertrag haben sie sich ohne näheres Wissen für eine Sanierung im laufenden Betrieb ausgesprochen. Die CDU-Fraktion möchte zum jetzigen Zeitpunkt beide Varianten – eine Sanierung und einen Neubau – untersucht wissen, um im Vergleich der Vor- und Nachteile eine Entscheidung in Sinne der Bonner Bürgerinnen und Bürger treffen zu können. Mit Blick auf die Neubauvariante sollen beide möglichen Standorte – der jetzige sowie ein Standort vor der Beethovenhalle – betrachtet werden. Mit Blick auf die Sanierungsvariante soll eine Sanierung mit Interimsspielstätte näher untersucht werden. Eine Sanierung im laufenden Betrieb böte sowohl für den Spiel- als auch für den Baustellenbetrieb zu große Risiken. Das städtische Schauspiel soll seine Hauptspielstätte weiterhin im Schauspielhaus haben, weshalb auch diese Planung konkretisiert und weiter vorangetrieben werden soll. Für die CDU-Fraktion ist es wichtig und auch richtig, dass das Schauspiel im Stadtbezirk Bad Godesberg bleibt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de