210871 · Mitteilungsvorlage
Sachstand Welterbestätte Niedergermanischer Limes
Kerndaten
- Nummer
- 210871
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 18.05.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Mitteilungsvorlage öffentlich 210871 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Dezernat IV Dezernat: Sachstand Welterbestätte Niedergermanischer Limes Beratungsfolge Kulturausschuss 08.06.2021 Kenntnisnahme Mitteilung: Stand des Verfahrens Im April 2015 unterzeichneten Vertreter der Niederlande sowie der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Vereinbarung mit dem Ziel, gemeinsam den Niedergermanischen Limes als Erweiterung der schon bestehenden UNESCO-Welterbestätte "Frontiers of the Roman Empire – Grenzen des Römischen Reiches" in die UNESCO-Welterbeliste einschreiben zu lassen. Der von den beteiligten Parteien gemeinsam ausgearbeitete Antrag wurde am 9. Januar 2020 von den Ständigen Vertretern der Niederlande und Deutschlands bei der UNESCO unterzeichnet und anschließend dort von den Niederlanden als Konsortialführer zur Begutachtung eingereicht. Damit wurde das Antragsverfahren offiziell eröffnet. Im September 2020 haben Experten von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) für die UNESCO die Orte des Niedergermanischen Limes besichtigt. In der zweiten Juli-Hälfte 2021 findet die 44. Sitzung des UNESCO- Welterbekomitees statt, in der die Entscheidung über die Anerkennung des Niedergermanischen Limes als Welterbe erfolgen soll. Genauere Informationen zur Sitzung und den Entscheidungsvorlagen werden Anfang Juni 2021 erwartet. Organisation in NRW Zwischen den beteiligten Kommunen und Kreisen sowie dem Landschaftsverband Rheinland soll im Fall einer positiven Entscheidung eine Kooperationsvereinbarung geschlossen werden, die das zukünftige Management der Welterbestätte Niedergermanischer Limes regelt. Mit ihr verpflichten sich die Kommunen und Kreise, die Welterbestätte Niedergermanischer Limes in seiner Gesamtheit gemeinsam sowie seine Bestandteile in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich zu schützen, zu pflegen, nachhaltig weiterzuentwickeln, und sich aktiv in den Prozess der PräsentationSeite 1 von 2 Seite 2 und Vermarktung des Niedergermanischen Limes einzubringen. Entsprechende finanzielle und personelle Ressourcen wären bereit zu stellen. Geplant sind gemeinsame Projekte (z.B. ein Limes-Radweg) und auch individuelle Projekte der Kommunen und Kreise. Das MHKBG hat für Projekte im Zusammenhang der Welterbestätte Niedergermanischer Limes Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen (für 2021/2022) bereitgestellt. Der Landschaftsverband Rheinland hat sich bereit erklärt, die Funktion des offiziellen Welterbebeauftragten für den Niedergermanischen Limes in Nordrhein-Westfalen (Sitemanager) und damit das übergeordnete Projektmanagement - zunächst für vier Jahre - zu übernehmen. Die beteiligten Kommunen und Kreise bilden gemeinsam mit dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland sowie dem Welterbebeauftragten einen Lenkungskreis, an dem auch Vertreterinnen und Vertreter der Obersten Denkmalbehörde sowie der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln als Gäste teilnehmen. Für Bonn nimmt derzeit Frau Dr. Schneider-Bönninger – in Vertretung Herrn StBR Wiesner – an den Sitzungen des Lenkungskreises teil. Die nächste Sitzung ist für den 23. Juni 2021 vorgesehen. Organisation in Bonn Die verwaltungsinterne Organisation wird derzeit noch erarbeitet, da mit dem Thema unterschiedliche Bereiche der Verwaltung befasst sein werden. Ausblick Die Verwaltung wird nach der Sommerpause in den zuständigen Ratsgremien über die aktuellen Entwicklungen und die weiteren konzeptionellen und organisatorischen Überlegungen berichten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:21 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de