210819 · Beschlussvorlage
Rahmenplanung Bundesviertel - Erneute Überarbeitung
Kerndaten
- Nummer
- 210819
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 02.06.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 210819 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Rahmenplanung Bundesviertel - Erneute Überarbeitung Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.06.2021 Empfehlung Rat 24.06.2021 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Der Rat hat die erste Überarbeitung der Rahmenplanung Bundesviertel im Dezember 2020 beschlossen, verbunden mit dem Auftrag an die Verwaltung zu prüfen, ob der Wohnanteil noch einmal erhöht werden kann und das Prüfergebnis Anfang 2021 vorzulegen. Der Umfang der Überprüfung hat einen längeren Zeitraum beansprucht. Da die vom Büro vorgelegten Ergebnisse auch seitens der Verwaltung auf Plausibilität geprüft werden mussten, konnte die Vorlage nicht mehr fristgerecht eingebracht werden. Die Beschlussfassung ist dringlich, da Unklarheiten in der politisch gewollten Rahmensetzung hinsichtlich des Wohnanteils in aktuell laufenden Planverfahren wie z.B. zum EZMW die Verhandlungsposition zum Nachteil und Schaden der Stadt schwächen. Beschlussvorschlag Der erneuten Überarbeitung der Rahmenplanung Bundesviertel mit einem Wohnanteil von rd. 65 % bezogen auf den in der Rahmenplanung aufgezeigten potentiellen Zuwachs an Geschossfläche wird zugestimmt. Begründung Beschlusslage Der Hauptausschuss hat im Mai 2020 die Rahmenplanung Bundesviertel beschlossen (DS-Nr.: 190315), allerdings mit der Maßgabe, den Wohnanteil deutlich zu erhöhen, ohne dabei die Grundzüge der Planung zu verändern. Der Rat hat der Überarbeitung der Rahmenplanung mit einer Erhöhung des Wohnanteils von zunächst rd. 40 % auf 59 % bezogen auf den Zuwachs an der Gesamtgeschossfläche am 10.12.2020 zugestimmt (DS-Nr.: 201324), jedoch dabei einen Auftrag an die Verwaltung erteilt zu prüfen, ob der Wohnanteil auf 75 % bezogen auf die potentielle Zuwachsfläche erhöht werden kann. Dabei sollte die Zahl der durch die Planung rechnerisch möglichen neuen Einwohnerinnen und Einwohner mindestens der Anzahl der rechnerisch möglichen neuen Arbeitsplätze entsprechen.Seite 1 von 55 Seite 2 Ziele der Rahmenplanung Die Rahmenplanung stellt verschiedene Ziele als Maßgabe für eine zukünftige Entwicklung des Bundesviertels der Planung voran. Mit der Rahmenplanung, als strategischem Steuerungsinstrument, soll dabei künftig im Bundesviertel ein urbaner Nutzungsmix entstehen, mehr und vielfältiger Wohnraum geschaffen, der Wirtschaftsstandort gestärkt, das Angebot an Arbeitsplätzen ausgebaut, die Verkehrswende gefördert und der öffentliche Raum umgestaltet und die Grünräume aufgewertet und vernetzt werden. Geleitet vom vorrangigen Entwicklungsziel, das bisher überwiegend durch Bürodienstleistung geprägte Bundesviertel zu einem gemischten Stadtquartier zu entwickeln, zeigt das Strukturkonzept die möglichen Potentiale für bauliche Veränderungen auf. Als unter Wahrung dieser Identität mögliche bauliche Zuwachsfläche werden bei gleichzeitig qualitativer und quantitativer Weiterentwicklung in der im Mai 2020 beschlossenen Rahmenplanung ca. 900.000 m² neue Geschossfläche (GF) herausgearbeitet. Dabei entfielen auf das Wohnen in der im Mai 2020 beschlossenen Fassung ca. 40 % (360.000 m²); mit der ersten Überarbeitung wurde der Anteil auf rd. 59 % erhöht, was einer möglichen Wohnfläche von rd. 540.000 m² entspricht. Mit dieser ersten Überarbeitung wurde die zusätzliche Gesamtgeschossfläche leicht auf insgesamt 920.000 m² erhöht. Für die Nicht-Wohnnutzungen verblieben rd. 41 %. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass die dem Nicht-Wohnen zugewiesenen Flächen nicht nur Büroarbeitsplatzstandorte, sondern auch Flächen für die Nahversorgung und Gastronomie, für neuartiges Gewerbe wie die Kreativwirtschaft oder urbane Produktion, für Forschungs- und Bildungseinrichtungen und auch Flächen für sonstige soziale und kulturelle Infrastruktureinrichtungen umfassen. Bindungen In diesem Zusammenhang ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass der Handlungsspielraum durch bereits definierte Vorhaben und Projekte hinsichtlich der möglichen verfügbaren Flächen deutlich eingeschränkt ist. Diese durch Vorfestlegungen definierten Bereiche sind durch die Rahmenplanung nicht mehr steuerbar. Dies betrifft im Einzelnen u. a. das für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) belegte Areal an der Ludwig-Erhard- Allee, das im Eigentum der Telekom befindliche und planungsrechtlich als verdichteter Bürostandort fixierte Grundstück an der Friedrich-Ebert-Allee, der geplante Neubau der Deutschen Post DHL an der Baunscheidtstraße und aktuell der Neubau für das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) auf der Fläche des ehem. Hubschrauberlandeplatzes des Bundes an der Carlo-Schmid-Straße. In der Summe werde durch diese Vorhaben bereits fast 300.000 m², entspricht ca. 22 % der Zuwachsfläche, belegt. Handlungsspielräume Um unter Wahrung der Grundzüge und maßgeblichen Aussagen der beschlossenen Rahmenplanung, im Bundesviertel künftig einen urbanen Nutzungsmix zu realisieren und dafür mehr Wohnraum zu schaffen, dennoch gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu stärken, sind in dem gegebenen planerischen Kontext für eine weitere Erhöhung des Wohnanteils noch folgendeSeite 2 von 55 Seite 3 ergänzende strategische Ansätze denkbar: 1. Baustrukturelle Veränderungen: Verdichten von potentiellen Wohnlagen und einem gleichzeitigen „Ausdünnen“ von anderen Baublöcken zur Erhöhung der Standort- und Freiraumqualität 2. Veränderungen im Nutzungsmodell - Nochmalige Erhöhung des Wohnanteils in einzelnen Kategorien 3. Veränderungen im Nutzungsmodell – Weitere Umwidmung von Baublöcken Zu 1.: Die Stärkung von Raumkanten zu bestehenden Wohnlagen werden als ein mögliches Potential für eine im Gesamtkontext verträgliche zusätzliche Verdichtung gesehen: Durch bauliche Veränderungen wird das Wohnquartier nördlich der Genscherallee durch eine Blockbebauung gegenüber den südlich angrenzenden Museums- und Bürobauten prägnanter abgegrenzt; das Berliner Ringviertel erfährt durch eine verdichtete Bebauung entlang dem Langen Grabenweg eine deutlichere Fassung und der neue Wohnstandort an der Petra-Kelly-Allee wird gegenüber dem Rheinauenpark und als Abschluss des Johanniterviertels stärker ausgeformt. Gleichzeitig erfolgen an ausgewählten Standorten bauliche Umstrukturierungen zur Optimierung der Standort- und Freiraumqualität oder zur Stärkung der Adressbildung. Zu 2.: Da bereits im Zuge der ersten Überarbeitung eine Veränderung in den einzelnen Kategorien des Nutzungsmodells maßgeblich dazu beigetragen hat den Wohnanteil zu erhöhen, bieten sich bei der erneuten Betrachtung hierzu nur noch geringe Spielräume: Bei der Kategorie "Hybrid Büro" wird der Wohnanteil von vorher 33 % auf 40 % erhöht. Zu 3.: Die Umwidmung von Baublöcken zur Erhöhung des Wohnanteils wurde ebenfalls bereits im Zuge der ersten Änderung der Rahmenplanung betrachtet. Für entsprechende Änderungen sind daher nur noch an wenigen ausgewählten Standorten weitere Möglichkeiten gegeben: Die bauliche Entwicklung an der Petra-Kelly-Allee wird mit einem Wohnanteil von 90 % eindeutig auf eine Wohnnutzung ausgerichtet. Einzelne Baublöcke, die bisher als "Hybrid Büro" definiert waren, werden im Zuge der Überarbeitung wegen der Nähe zu Wohnbereichen in die Kategorie "Hybrid Wohnen" umgewandelt; wegen der räumlichen Lage an Hauptverkehrsachsen allerdings mit einem gegenüber den sonstigen Blöcken dieser Kategorie reduzierten Wohnanteil von 60 %. Mit der Erhöhung des Wohnanteils ergeben sich auch neue Bedarfe im Bundesviertel hinsichtlich Versorgungseinrichtungen sowie soziokultureller Infrastrukturen, die bereits bei der ersten Überarbeitung neu bzw. zusätzlich verortet wurden. Bei den weiteren Entwicklungen sind diese konkreter zu überprüfen und mit zu betrachten.Seite 3 von 55 Seite 4 Mit der erneuten Überarbeitung kann der Wohnanteil unter Berücksichtigung aller aufgezeigten Maßnahmen noch einmal deutlich auf insgesamt 65,4 % erhöht werden. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass mit dieser Überarbeitung das auch mit der Rahmenplanung verfolgte Ziel, eine Stärkung des Bundesviertels als Wirtschaftsstandort zu erreichen, deutlich zurückgestellt worden ist. Eine weitere Erhöhung des Wohnanteils auf 75 % der Zuwachsfläche könnte nicht erreicht werden, ohne die grundsätzlichen konzeptionellen Strukturen der Rahmenplanung zu verlassen. Dies käme einem Neubeginn der Rahmenplanung nahe und kann daher vor dem Hintergrund des dringenden Erfordernisses, der Entwicklung im Bundesviertel planerische Leitlinien und Orientierung für Investitionen zu geben, nicht empfohlen werden: Erstens würden die der Rahmenplanung vorangestellten Entwicklungsziele in Frage gestellt: Das Bundesviertel soll zwar in Zukunft vom Bürostandort zu einem „Stück Stadt“ entwickelt werden – es sollen mehr Menschen im Bundesviertel wohnen können und ein vielfältiges Angebot an Wohnformen geschaffen werden. Gleichzeitig soll aber auch der für Bonn wichtige Kongress- und Wirtschaftsstandort erhalten und gestärkt werden. Es müssen hier auch in Zukunft geeignete Flächen für Unternehmensstandorte und/ oder –wachstum zur Verfügung stehen. Zweitens ist nicht jede Lage im Bundesviertel aufgrund von Emissionen für eine Wohnnutzung geeignet. So ist im Bereich des Heizkraftwerkes aus Schutzgründen eine Wohnnutzung ausgeschlossen, so dass die im Umfeld zur Verfügung stehenden Entwicklungsflächen nicht wohnbaulich genutzt werden können. Auch Bereiche entlang der B 9 und der DB-Strecke sind nur bedingt zum Wohnen geeignet. Drittens gibt es im Plangebiet einige Bereiche, die den Charakter und das Image des Bundesviertels oder den Erfolg, als den für Bonn wichtigsten Bürostandort, ausmachen. Hier sind der Kongressbereich/ UN Campus, die „Ministerienlandschaft“, aber auch das Johanniterviertel und Berliner Ringviertel zu nennen. Diese „Fundamente“ gilt es zu bewahren; sie werden daher nicht als Transformationsräume gesehen. Viertens ist der Handlungsspielraum der Rahmenplanung aufgrund von projektierten Vorhaben und bestehendem Planungsrecht, wie oben ausgeführt, bereits deutlich eingeschränkt. Diese Projekte wie beispielsweise DPDHL, BSI, EZMW oder auch die im Eigentum der Telekom befindliche und planungsrechtlich für eine Büronutzung definierte Fläche an der Friedrich- Ebert-Allee/ BAB 562 beanspruchen mehr als 20 % der in der Rahmenplanung ermittelten Gesamtzuwachsfläche, stehen gleichzeitig aber nicht für einen Wohnnutzung zur Verfügung. Fazit Durch die Überarbeitung des Strukturkonzeptes und erneute Änderungen des Nutzungskonzeptes kann im Ergebnis der Wohnanteil gegenüber der ersten Überarbeitung der Rahmenplanung (Stand Dezember 2020) noch einmal deutlich auf nunmehr rd. 65,4 % der Gesamtzuwachsfläche erhöht werden. Unter Berücksichtigung aller aufgezeigten Maßnahmen ergibt sich dabeiSeite 4 von 55 Seite 5 nochmals eine leichte Erhöhung der Gesamtzuwachsfläche auf insgesamt ca. 963.000 m² Geschossfläche (GF); in der Summe für das Wohnen eine Fläche von rd. 630.000 m² GF. Umgerechnet bedeutet das ein Plus von rd. 6.300 neuen Wohneinheiten (WE). Bei der zugrunde gelegten durchschnittlichen Haushaltsgröße in Bonn von 1,9 Personen/ WE ist dies ein Mehr von ca. 12.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Gleichzeitig reduziert sich die Fläche für alle Nicht-Wohnnutzungen auf ca. 333.000 m² GF. Davon sind im Nutzungsmodell ca. 74 % (entspricht ca. 246.000 m² GF) für Gewerbe/Büro (Brachenmix von Dienstleistung, Forschung und Wissensökonomie, Kultur- und Kreativwirtschaft und Urbane Produktion) und ca. 26 % (entspricht ca. 87.000 m² GF) für Versorgung, Handel, Gastronomie, sozio-kulturelle Infrastruktur (wie Kita und Grundschule) bestimmt. Umgerechnet bedeutet das einen möglichen Zuwachs an Arbeitsplätzen von rd. 10.000. Mit der vorliegenden Überarbeitung wird das Wohnen im Bundesviertel noch einmal deutlich gestärkt. Damit besteht die Möglichkeit, dass die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im Bundesviertel von derzeit rd. 4.000 in Zukunft auf rd. 16.000 anwachsen und sich damit vervierfachen könnte. Sofern hierdurch im weiteren Verlauf der Entwicklung deutlich mehr Menschen als bisher die Gelegenheit erhalten, Wohnung und Arbeitsplatz in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander zu finden, wird hierdurch langfristig auch ein Beitrag zur Verkehrsentlastung geleistet. Allerdings kann die öffentliche Hand hierauf keinen unmittelbaren Einfluss nehmen, wohl aber könnten im Bundesviertel ansässige große Firmen die planerisch geschaffenen Möglichkeiten nutzen, betriebsbezogenen Wohnungsbau zu betreiben und hierdurch Wohnen und Arbeiten näher zusammenführen. Anlage/n 1 2. Überarbeitung Rahmenplanung Bundesviertel (öffentlich)Seite 5 von 55 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn Phase V. Maximierung des Wohnanteils 03. Mai 2021 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 1Seite 6 von 55 Rahmenplanung. Bearbeitungsphasen Phase 1, Aug. 2018: Planungswerkstatt Phase 2, Sept.-Dez. 2018: Aufbereitung Werkstattergebnisse + Beteiligung Phase 3, Jan. 2019- Mai 2020: Erstellung der Rahmenplanung + Beteiligung (Wohnanteil 40%) Phase 4, Mai-Dez. 2020: Überarbeitung der Rahmenplanung. Erhöhung Wohnanteil (Wohnanteil 59%) Phase 5, Jan.-Mai 2021: Überarbeitung der Rahmenplanung. Maximierung Wohnanteil Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 2Seite 7 von 55 Bonndesviertel ... gehört zu Bonn. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 4 Buntesviertel … ist Stadt und Arbeitsplatz. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 5 Bund@sviertel … ist offen für die Wissensökonomie. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 6 Bundesvierte¶~~~ … liegt am Rhein. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 7 Bundbviertel … steigt um und sattelt auf. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 8 Bundesviertel X … verbindet verschiedene Welten. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 9 Entwicklungsziele ... vom Bürostandort zu einem Stück Stadt ... Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 3Seite 8 von 55 Vertiefungs- bereiche StadtHUB UN Campus Labor Busdepot Grünbrücke Community Space Rahmenplanung als Steuerungsinstrument „Setzungen + Spielräume“ Ziele + Leitlinien Entwicklungs- konzepte Struktur Nutzung Hochhaus Mobilität Umsetzung Rahmenplan Plan + Modell M 1:2000 Kennzahlen Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 4Seite 9 von 55 Rahmenplanung als Steuerungsinstrument „Leitlinien“ > urbanen Nutzungsmix realisieren > Wohnraum schaffen > Wirtschaftsstandort stärken > Öffentliche Räume + Grünräume aufwerten > Verkehrswende fördern ! ! Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 5Seite 10 von 55 Rahmenplan M 1:2000 Szenarioplanung / Testentwurf Grundlage für Kennwertberechnungen hier: Stand Juli 2020 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 6Seite 11 von 55 Rückbau Neubau Kennwerte Phase 3. Stand Mai 2020 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 7 GF in m² Anteil Bestand ca. 2.800.000 100% Rückbau ca. 400.000 14% Erhalt ca. 2.400.000 86% Neubau ca. 1.300.000 davon Hochhaus ca. 200.000 15% Zuwachs ca. 900.000 Planung ges. ca. 3.700.000 Bestand Wohnen ca. 250.000 9% Bestand Nicht-W. ca. 2.550.000 91% Neubau Wohnen ca. 420.000 32% Neubau Nicht-W. ca. 880.000 68% Rückbau Wohnen ca. 60.000 15% Rückbau Nicht-W. ca. 340.000 85% Zuwachs Wohnen ca. 360.000 40% Zuwachs Nicht-W. ca. 540.000 60% Planung ges. W. ca. 610.000 16% Planung ges. N.-W. ca. 3.090.000 84%Seite 12 von 55 vorwiegend: Wohnen Arbeiten Bildung/Soziales/Kultur ungenutzt Nutzungskonzept Analyse Bestand vorwiegende Nutzung BV: Wirtschaftsstandort (überwiegend Dienstleistung) Wohnquartiere als Enklaven (Johanniterviertel + Berliner Ringviertel) Museumsmeile BV in Zahlen: ca. 45.000 Arbeitsplätze (= ca. 20% Gesamtstadt) ca. 4.000 Einwohner (= ca. 1,2% Gesamtstadt) Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 8Seite 13 von 55 Nutzungskonzept Phase 3. Stand Mai 2020 Strategie Mischen Ziele: 1. Urbaner Nutzungsmix 2. Branchendiversität 3. Wohnen: „mehr, anders, bezahlbar“ + Bestand sichern 4. hochwertige Bürostandorte mit Lagequalitäten sichern + schaffen Nutzungsmodell (Nutzungspektrum je Baublock) Wohnen Hybrid Wohnen Büro Hybrid Büro Hybrid Mitte Hybrid KK, WÖ/FB, UP Bildung/Soziales/Kultur Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 9Seite 14 von 55 Zuwachs-Werte Gesamt: 919.266* 100% Wohnen: 543.500 59,0% Nicht-W.: 375.766 41,0% Anzahl EW: 10.327 Anzahl AP: 11.387 * 19.266 m² mehr durch Umstrukturierung Labor (BB55) Zuwachs-Werte Gesamt: 900.000 100% Wohnen: 360.000 40,0% Nicht-W.: 540.000 60,0% Anzahl EW: 6.840 Anzahl AP: 16.364 Nutzungsmodell, Stand Mai 2020 Nutzungsmodell, Stand Dez 2020, (Überarbeitung Phase 4) Phase 4: Erhöhung des Wohnanteils Mai-Dez 2020 Maßnahmen: 1. Änderungen der Kategorien des Nutzungsmodells - Kategorie Mitten Wohnanteil 60% (vorher mind. 33%) - Kategorie Hybrid Wohnen Wohnanteil 85% (vorher mind. 66%) - Kategorie Hybrid Büro Wohnanteil 33% (vorher mind. 10%) - Kategorie Hybrid KK, WÖ/FB, UP Wohnanteil 20% (vorher 15%) 2. Umwidmung von Flächen - Genscherallee (BB13+BB14) - Labor (BB55) - Peter-Hensen-Straße (BB56) - Dreizehnmorgenweg (BB62) - Südtor (BB90.1) Labor Peter-Hensen-Straße Dreizehnmorgenweg Genscherallee Süd-Tor Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 10Seite 15 von 55 Nutzungsmodell Phase 3. Stand Mai 2020 Wohnen Wohnen (Ausnahme: EG) Hybrid Wohnen mind. 66% Wohnen; mind. eine weitere Nutzung; EG vorwiegend Sonderwohnformen oder Nicht-Wohnnutzung Büro Büro (Ausnahme: EG) Hybrid Büro mind. 10% Wohnen, mind. 66% Büro; mind. eine weitere Nutzung; EG möglichst öffentliche Nutzungen Hybrid Mitte 33% Wohnen; 33% Handel, Hotel, Gastro., Mobilstationen, soziale, kulturelle, gesundheitliche Einrichtungen; 33% Büro; EG: keine Wohn- oder Büronutzung Hybrid KK, WÖ/FB, UP Kultur- & Kreativwirtschaft und/oder Wissensökonomie/ Forschung + Bildung und/oder Gewerbe als verträgliche urbane Produktion; mind. 15% Wohnen Bildung/Soziales/Kultur in eigenem Gebäude, z.B. Schule, Kita, Mediathek, Kongress Nutzungsverpflichtung Kategorie L und M (ü. 60m) = 20% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen Hochhäuser: Kategorie S = 30% bis 50% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen sowie Integration sozialer und kultureller Nutzungen (Vgl. Hochhauskonzept) Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 11Seite 16 von 55 Nutzungsmodell Überarbeitung Phase 4. Stand Dez 2020 Maßnahme 2. Erhöhung des Wohnanteils in Kategorien des Nutzungsmodells Wohnen Wohnen (Ausnahme: EG) Hybrid Wohnen ca. 85% Wohnen; ca. 15% Nicht-Wohnen, davon ca. 5% soz.-kult. Infrastruktur (z.B. Kita, Jugendeinrichtungen, Tagespflege) und/oder Versorgung (z.B. Ladengeschäft, Café), ca. 10% Gewerbe/Büro Büro Büro (Ausnahme: EG) Hybrid Büro ca. 33% Wohnen (1/3), ca. 67% Nicht-Wohnen (2/3), davon Großteil Büro/Gewerbe (Ziel Branchenmix: DL, KK, WÖ/FB, UP etc.) mit nutzungsgemischten, halböffentlichen Erdgeschossen z.B. Kantine, Betriebskita, Ladengeschäft, Café Hybrid Mitte ca. 60% Wohnen, ca. 40% Nicht-Wohnen, davon ca. 30% Büro/Gewerbe, ca. 10% Versorgung, soz.-kult. Infrastruktur, Handel, Hotel, Gastronomie etc., EG: keine Wohn- oder Büronutzung Hybrid KK, WÖ/FB, UP Kultur-, Kreativwirtschaft und/oder Wissensökonomie, Forschung, Bildung und/oder Gewerbe als verträgliche urbane Produktion; mind. 20% Wohnen; soz.-kult.Infra, Gastro. möglich Bildung/Soziales/Kultur in eigenem Gebäude, z.B. Schule, Kita, Mediathek, Kongress Nutzungsverpflichtung Kategorie L und M (ü. 60m) = 20% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen Hochhäuser: Kategorie S = 30% bis 50% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen sowie Integration sozialer und kultureller Nutzungen (Vgl. Hochhauskonzept) Alle Werte sind standort- und projektbezogen zu prüfen. Verkehrsinfrastrukturen wie Tief- und Hochgaragen sind in den jeweili- gen Nutzungskategorien enthalten und müssen projektweise nachgewiesen werden. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 12Seite 17 von 55 Ratsbeschluss Dez. 2020 Phase 5. Maximierung Wohnanteil, Jan.-Mai 2021 Ziel ist es, dass der Anteil des Wohnens im Bundesviertel auf 75 % der Zuwachsflächen, die der Rahmenplan M 1:2.000 als Potentialbebauung nachweist, angehoben wird. Dabei sollte die Zahl der durch die Planung rechnerisch möglichen neuen EinwohnerInnen des Rahmenplan-Gebietes (10.300 EW, Stand Dez. 2020) jedenfalls mindestens der Anzahl rechnerisch möglichen neuen Arbeitsplätze (11.400 AP, Stand Dez. 2020) entsprechen. Ist der Anteil von 75% nicht zu erreichen, muss dies detailliert begründet werden. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 13Seite 18 von 55 Mitte Plaza Apeiron EZMW Verweis Handlungsspielraum Bereiche, die durch die Rahmenplanung nicht steuerbar sind / in denen keine Wohnnutzung möglich ist DHL (in Planung) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 48.000m² BSI (in Planung) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 70.000m² Miesengelände (Emissionen Heizkraftwerk) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 78.000m² Telekom (bestehendes Planungsrecht) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 63.000m² EZMW (in Planung) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 14.200m2 Apeiron (in Planung) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 4.000m2 Mitte Plaza (Emissionen Heizkraftwerk) GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 14.400m2 Gesamt: 291.600m² entspricht 22,1 % GF Neubau (1.319.266m²) DHL Campus Telekom BSI Miesengelände Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 14Seite 19 von 55 Verweis Handlungsspielraum Zuwachs-Werte Phase 4 Gesamt: 919.266 100% Wohnen: 543.500 59,0% Nicht-W.: 375.766 41,0% Ziel Phase 5: 75% Wohnanteil Wie? Bei gleichbleibender Fläche von Nicht-Wohn-Nutzungen wäre ein Plus (Nachverdichtung) von 600.000m2 Geschossfläche nötig, um den Zielanteil von 75% Wohnen zu erreichen! Gesamt: 1.519.266 100% Wohnen: 1.143.500 75,4% Nicht-W.: 375.766 24,6% 600.000m² GF entspricht 8-10 Telekom Towern! Es müssen strukturelle (bauliche Verdichtung + Reduktion) und nutzungskonzeptionelle Maßnahmen geprüft werden. Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 15Seite 20 von 55 Verweis Handlungsspielraum Mobilitätskonzept: Umsteigen Weitere Verdichtung erzeugt mehr Verkehre und verschärft die aktuell angespannte Lage Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 16Seite 21 von 55 Strategie I Baustrukturelle Veränderungen: Verdichtung: BauBlöcke der Kategorie Hybrid Wohnen/Wohnen mit Verdichtungspotential auf Grund von Lage und Erreichbarkeit (alle Verdichtungsbereiche liegen im 300- 600m Radius der Schiene/Stadtbahn) Reduktion: BauBlöcke der Kategorie Hybrid Büro mit Potential zur Erhöhung der Freiraumqualität bei gleichzeitiger Reduktion von Bauflächen Zuwachs-Werte Gesamt: 962.556 100% Wohnen: 593.498 61,7% Nicht-W.: 369.058 38,3% Anzahl EW: 11.276 Anzahl AP: 11.184 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 17Seite 22 von 55 Strategie I Baustrukturelle Veränderungen: Dichtezuwachs BB 13 GFZ 2,3 (2,0) BB 14 GFZ 1,6 (1,4) BB 32 GFZ 0,8 (0,7) BB 56 GFZ 1,4 (1,4) BB 60.2 GFZ 1,7 (1,2) BB 72 GFZ 1,1 (0,8) BB 73 GFZ 0,6 (0,4) BB 78 GFZ 1,4 (1,1) BB 79 GFZ 0,7 (0,6) BB 84 GFZ 1,0 (0,8) BB 85 GFZ 0,8 (0,6) BB N01 GFZ 3,0 (2,0) Dichteabnahme BB 15 GFZ 1,9 (2,3) BB 57 GFZ 1,5 (1,9) BB 70 GFZ 1,6 (1,9) >0,5 0,5-1,0 1,0-1,5 1,5-2,0 2,0-2,5 2,5-3,0 3,5-4,0 3,0-3,5 <4,0 nicht genutzt Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 18Seite 23 von 55 Strategie I Baustrukturelle Veränderungen: Dichtezuwachs BB 13 GFZ 2,3 (2,0) BB 14 GFZ 1,6 (1,4) BB 32 GFZ 0,8 (0,7) BB 56 GFZ 1,4 (1,4) BB 60.2 GFZ 1,7 (1,2) BB 72 GFZ 1,1 (0,8) BB 73 GFZ 0,6 (0,4) BB 78 GFZ 1,4 (1,1) BB 79 GFZ 0,7 (0,6) BB 84 GFZ 1,0 (0,8) BB 85 GFZ 0,8 (0,6) BB N01 GFZ 3,0 (2,0) Dichteabnahme BB 15 GFZ 1,9 (2,3) BB 57 GFZ 1,5 (1,9) BB 70 GFZ 1,6 (1,9) + 0,5-1,0 - 0,5-1,0 - 0,0-0,5 + 0,0-0,5 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 19Seite 24 von 55 Strategie I Baustrukturelle Veränderungen im Bestand: Phase 1-4 Phase 5 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 20Seite 25 von 55 Strategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 13 GFZ 2,0 BB 14 GFZ 1,4 VORHER Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 21Seite 26 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichtezuwachs BB 13 GFZ 2,3 (2,0) BB 14 GFZ 1,6 (1,4) Maßnahmen: Blockrand verdichtet Geschossigkeit angepasst Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 22Seite 27 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 32 GFZ 0,7 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 23Seite 28 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichtezuwachs BB 32 GFZ 0,8 (0,7) Maßnahmen: Vergrößerung der Gebäudekubatur zur Stärkung der Torsituation und Präsenz an Franz-Josef-Strauß-Allee Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 24Seite 29 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 56 GFZ 1,4 VORHER Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 25Seite 30 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichtezuwachs BB 56 GFZ 1,4 (1,4) Maßnahmen: Umstrukturierung und höhere Geschossigkeit zugunsten der Standort- und Freiraumqualität (Optimierung der Grünraumvernetzung) NACHHER Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 26Seite 31 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 60.2 GFZ 1,2 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 27Seite 32 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichtezuwachs BB 60.2 GFZ 1,7 (1,2) Maßnahmen: Rückbau und Neubau zur Adressbildung an der Heinemannstraße Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 28Seite 33 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 72 GFZ 0,8 BB 73 GFZ 0,4 BB 78 GFZ 1,1 BB 79 GFZ 0,6 BB 84 GFZ 0,8 BB 85 GFZ 0,6 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 29Seite 34 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichtezuwachs BB 72 GFZ 1,1 (0,8) BB 73 GFZ 0,6 (0,4) BB 78 GFZ 1,4 (1,1) BB 79 GFZ 0,7 (0,6) BB 84 GFZ 1,0 (0,8) BB 85 GFZ 0,8 (0,6) Maßnahmen: Rückbau / Neubau + Aufstockungen zur Einfassung des Berliner Ringviertels (Raumkante an Langer Grabenweg); neue Wohnformen Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 30Seite 35 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB N01 GFZ 2,0 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 31Seite 36 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichtezuwachs BB N01 GFZ 3,0 (2,0) Maßnahmen: Vergrößerung der Gebäudekubatur und Erhöhung der Geschossigkeit zur Stärkung der Silhouette am Rheinauenpark Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 32Seite 37 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 15 GFZ 2,3 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 33Seite 38 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichteabnahme BB 15 GFZ 1,9 (2,3) Maßnahmen: Gebäude entfernt, Geschossigkeit angepasst zur Aufwertung des Entrees zum Kongressbereiche; Aufwertung des Freiraums durch Anlegen von Hain und Plaza Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 34Seite 39 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 57 GFZ 1,9 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 35Seite 40 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen Dichteabnahme BB 57 GFZ 1,5 (1,9) Maßnahmen: Gebäudekubaturen und Geschossigkeit angepasst zur Aufwertung der Standort- und Freiraumqualität Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 36Seite 41 von 55 VORHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen BB 70 GFZ 1,9 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 37Seite 42 von 55 NACHHERStrategie I Baustrukturelle Veränderungen: Dichteabnahme BB 70 GFZ 1,6 (1,9) Maßnahmen: Gebäudekubaturen angepasst zur Erhöhung der Freiraumqualität (Freirauminseln schaffen) Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 38Seite 43 von 55 Strategie II Veränderung Nutzungsmodell. Umwidmung von Baublöcken BB 29 + 31.1 + BB 35.1 + BB 36.1 + BB 90.2 waren Kategorie Hybrid Büro und werden Kategorie Hybrid Wohnen BB 32 wird aufgeteilt in zwei Baufelder: 32.1 bleibt Kat. Bildung/Soziales/Kultur, 32.2 wird Kat. Hybrid Wohnen Abweichung von def. Wohnanteil (wg. Lage): BB N01 Wohnanteil 90% (statt 85%) BB 32.2 Wohnanteil 90% (statt 85%) BB 29 Wohnanteil 60% (statt 85%) BB 31.1 Wohnanteil 60% (statt 85%) BB 35.1 Wohnanteil 60% (statt 85%) BB 36.1 Wohnanteil 60% (statt 85%) BB 90.2 Wohnanteil 60% (statt 85%) Zuwachs-Werte Gesamt: 906.714 100% Wohnen: 551.274 60,4% Nicht-W.: 355.440 39,6% Anzahl EW: 10.406 Anzahl AP: 10.879 BB 29, 31.1, 35.1, 36.1 BB 32.1, 32.2 N01 90.2 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 39Seite 44 von 55 Strategie II Veränderung Nutzungsmodell. Umwidmung von Baublöcken BB 29 + 31.1 + BB 35.1 + BB 36.1 waren Kategorie Hybrid Büro und werden Kategorie Hybrid Wohnen; geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet, wegen Emissionen B9 bzw. Lage an Franz-Josef- Strauß-Allee Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 40Seite 45 von 55 Strategie II Veränderung Nutzungsmodell. Umwidmung von Baublöcken BB 90.2 war Kategorie Hybrid Büro und wird Kategorie Hybrid Wohnen; geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet, wegen Emissionen Bahntrasse/B09 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 41Seite 46 von 55 Strategie II Veränderung Nutzungsmodell. Umwidmung von Baublöcken Abweichung von def. Wohnanteil BB N01 Wohnanteil 90% (statt 85%) wegen guter Wohnlage Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 42Seite 47 von 55 Strategie II Veränderung Nutzungsmodell. Umwidmung von Baublöcken BB 32 wird aufgeteilt in zwei Baufelder: 32.1 bleibt Kat. Bildung/Soziales/Kultur, 32.2 wird Kat. Hybrid Wohnen Abweichung von def. Wohnanteil BB 32.2 Wohnanteil 90% (statt 85%) wegen guter Wohnlage Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 43Seite 48 von 55 Seite 49 von 55 Zuwachs-Werte Gesamt: 906.714 100% Wohnen: 545.607 60,2% Nicht-W.: 361.108 39,8% Anzahl EW: 10.367 Anzahl AP: 10.943 Strategie III Veränderung Nutzungsmodell. Anpassung Kategorien / Nutzungsschlüssel Hybrid Büro ca. 40% Wohnen (vorher 33%), ca. 60% Nicht-Wohnen (vorher 67%), davon Großteil Büro/Gewerbe Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 45Seite 50 von 55 Rheinauen-Wohnen Ministerien-Landschaft Mitte Plaza Süd-Tor Abweichungen von den definierten Nutzungsanteilen StadtHUB UN Campus (BB N06) = Mitte (60% W): geringerer Wohnanteil (30% W) angerechnet, vgl. Vertiefungsbereich Miesengelände (BB N03) = Hybrid KK, WÖ/FB, UP (20% W): kein Wohnanteil angerechnet (Emissionen Heizkraftwerk) Telekom (BB N02) = Hybrid Büro (40% W): kein Wohnanteil angerechnet (bestehendes Planungsrecht) Labor (BB 55.1) = Hybrid Mitte, Hybrid KK, WÖ/FB, UP angerechneter Wohnanteil 60% Mitte Plaza (BB 50) = Mitte (60% W): kein Wohnanteil angerechnet (Emissionen Heizkraftwerk) 100% Nicht-Wohnen, davon 70% Büro/Gewerbe, 30% Versorgung / soz.-kult. Einrichtungen) Rheinauen-Wohnen (BB N01 + BB 32.2) = Hybrid Wohnen (85% W): höherer Wohnanteil lagebedingt angerechnet (90%) Rand Johanniterviertel (BB 29 + 31.1 + 35.1 + 36.1) = Hybrid Wohnen (85% W): geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet, Emissionen B09 Heinemannstraße (BB 60.2) = Hybrid Büro (40% W): angerechneter Wohnanteil im Neubau 90% Süd-Tor (BB 90.2) = Hybrid Wohnen (85% W): geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet, Emissionen Bahntrasse/B09 Telekom HeinemannstraßeLabor Süd-Tor Mitte Plaza Rheinauen-Wohnen Rand Johanniterviertel StadtHUB Miesengelände Was wäre wenn...? ... der BB N02 Telekom für eine Wohnnutzung gemäß Nutzungsmodell (Wohnanteil 40%) zur Verfügung stehen würde? mögliche BGF ca. 63.000m², 40% Wohnen: > 25.200m² BGF > 252 Wohneinheiten > 479 EinwohnerInnen > 4% Gesamtzuwachs EinwohnerInnenzahl Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 46Seite 51 von 55 Seite 52 von 55 Verortung Nahversorgung und sozio-kulturelle Einrichtungen (Option) Bestandsgebäude Neubauten Wohnen Hybrid Wohnen Nahversorgungszentrum Grundschule, 6-zügig, mit Sporthalle Kita (integriert oder Solitär) Jugendeinrichtung Nachbartreff K K K K K KK K K S S K K J J J J V V V V V V V N N N Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 48Seite 53 von 55 Vergleich PHASE 4 (Stand Dez. 2020) Zuwachs-Werte Gesamt: 919.266 100% Wohnen: 543.500 59,1% Nicht-W.: 375.766 40,9% Anzahl EW: 10.327 Anzahl AP: 11.387 PHASE 5 - Strategie I Verdichten + Ausdünnen Zuwachs-Werte Gesamt: 962.556 100% Wohnen: 593.498 61,7% Nicht-W.: 369.058 38,3% Anzahl EW: 11.276 Anzahl AP: 11.184 PHASE 5 - Strategie III Anpassung Kategorien Zuwachs-Werte Gesamt: 906.714 100% Wohnen: 545.607 60,2% Nicht-W.: 361.108 39,8% Anzahl EW: 10.367 Anzahl AP: 10.943 PHASE 5 - Strategie I+II Verdichten + Ausdünnen + Umwidmung Baublöcke Zuwachs-Werte Gesamt: 962.556 100% Wohnen: 617.921 63,8% Nicht-W.: 344.635 36,2% Anzahl EW: 11.673 Anzahl AP: 10.552 PHASE 5 - Strategie II Umwidmung Baublöcke Zuwachs-Werte Gesamt: 906.714 100% Wohnen: 551.274 60,4% Nicht-W.: 355.440 39,6% Anzahl EW: 10.406 Anzahl AP: 10.879 PHASE 5 - Strategie I+II+III Verdichten + Ausdünnen + Umwidmung Baublöcke + Anpassung Kategorien Zuwachs-Werte Gesamt: 962.556 100% Wohnen: 633.517 65,4% Nicht-W.: 329.039 34,6% Anzahl EW: 11.957 Anzahl AP: 10.099 Rahmenplanung Bundesviertel Bonn CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 49Seite 54 von 55 Verfasser CITYFÖRSTER architecture + urbanism Partnerschaft mbB Architekten, Ingenieure + Stadtplaner Dr. Verena Brehm Escherstr. 22 D 30159 Hannover fon +49 (0) 511 5194760 hannover@cityfoerster.net www.cityfoerster.net 03.05.2021Seite 55 von 55
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