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210819 · Beschlussvorlage

Rahmenplanung Bundesviertel - Erneute Überarbeitung

Nummer
210819
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
02.06.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 10.06.2021 Empfehlung
  2. Sitzung des Rates 28.06.2021 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage
öffentlich
210819
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Rahmenplanung Bundesviertel - Erneute
Überarbeitung
Beratungsfolge
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.06.2021 Empfehlung
Rat 24.06.2021 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit:
Der Rat hat die erste Überarbeitung der Rahmenplanung Bundesviertel im
Dezember 2020 beschlossen, verbunden mit dem Auftrag an die Verwaltung zu
prüfen, ob der Wohnanteil noch einmal erhöht werden kann und das
Prüfergebnis Anfang 2021 vorzulegen. Der Umfang der Überprüfung hat einen
längeren Zeitraum beansprucht. Da die vom Büro vorgelegten Ergebnisse auch
seitens der Verwaltung auf Plausibilität geprüft werden mussten, konnte die
Vorlage nicht mehr fristgerecht eingebracht werden. Die Beschlussfassung ist
dringlich, da Unklarheiten in der politisch gewollten Rahmensetzung hinsichtlich
des Wohnanteils in aktuell laufenden Planverfahren wie z.B. zum EZMW die
Verhandlungsposition zum Nachteil und Schaden der Stadt schwächen.
Beschlussvorschlag
Der erneuten Überarbeitung der Rahmenplanung Bundesviertel mit einem
Wohnanteil von rd. 65 % bezogen auf den in der Rahmenplanung aufgezeigten
potentiellen Zuwachs an Geschossfläche wird zugestimmt.
Begründung
Beschlusslage
Der Hauptausschuss hat im Mai 2020 die Rahmenplanung Bundesviertel
beschlossen (DS-Nr.: 190315), allerdings mit der Maßgabe, den Wohnanteil
deutlich zu erhöhen, ohne dabei die Grundzüge der Planung zu verändern. Der
Rat hat der Überarbeitung der Rahmenplanung mit einer Erhöhung des
Wohnanteils von zunächst rd. 40 % auf 59 % bezogen auf den Zuwachs an der
Gesamtgeschossfläche am 10.12.2020 zugestimmt (DS-Nr.: 201324), jedoch
dabei einen Auftrag an die Verwaltung erteilt zu prüfen, ob der Wohnanteil auf
75 % bezogen auf die potentielle Zuwachsfläche erhöht werden kann. Dabei
sollte die Zahl der durch die Planung rechnerisch möglichen neuen
Einwohnerinnen und Einwohner mindestens der Anzahl der rechnerisch
möglichen neuen Arbeitsplätze entsprechen.Seite 1 von 55
Seite 2
Ziele der Rahmenplanung
Die Rahmenplanung stellt verschiedene Ziele als Maßgabe für eine zukünftige
Entwicklung des Bundesviertels der Planung voran. Mit der Rahmenplanung,
als strategischem Steuerungsinstrument, soll dabei künftig im Bundesviertel ein
urbaner Nutzungsmix entstehen, mehr und vielfältiger Wohnraum geschaffen,
der Wirtschaftsstandort gestärkt, das Angebot an Arbeitsplätzen ausgebaut, die
Verkehrswende gefördert und der öffentliche Raum umgestaltet und die
Grünräume aufgewertet und vernetzt werden.
Geleitet vom vorrangigen Entwicklungsziel, das bisher überwiegend durch
Bürodienstleistung geprägte Bundesviertel zu einem gemischten Stadtquartier
zu entwickeln, zeigt das Strukturkonzept die möglichen Potentiale für bauliche
Veränderungen auf. Als unter Wahrung dieser Identität mögliche bauliche
Zuwachsfläche werden bei gleichzeitig qualitativer und quantitativer
Weiterentwicklung in der im Mai 2020 beschlossenen Rahmenplanung ca.
900.000 m² neue Geschossfläche (GF) herausgearbeitet. Dabei entfielen auf
das Wohnen in der im Mai 2020 beschlossenen Fassung ca. 40 % (360.000
m²); mit der ersten Überarbeitung wurde der Anteil auf rd. 59 % erhöht, was
einer möglichen Wohnfläche von rd. 540.000 m² entspricht. Mit dieser ersten
Überarbeitung wurde die zusätzliche Gesamtgeschossfläche leicht auf
insgesamt 920.000 m² erhöht. Für die Nicht-Wohnnutzungen verblieben rd. 41
%. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass die dem Nicht-Wohnen zugewiesenen
Flächen nicht nur Büroarbeitsplatzstandorte, sondern auch Flächen für die
Nahversorgung und Gastronomie, für neuartiges Gewerbe wie die
Kreativwirtschaft oder urbane Produktion, für Forschungs- und
Bildungseinrichtungen und auch Flächen für sonstige soziale und kulturelle
Infrastruktureinrichtungen umfassen.
Bindungen
In diesem Zusammenhang ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass der
Handlungsspielraum durch bereits definierte Vorhaben und Projekte hinsichtlich
der möglichen verfügbaren Flächen deutlich eingeschränkt ist. Diese durch
Vorfestlegungen definierten Bereiche sind durch die Rahmenplanung nicht
mehr steuerbar. Dies betrifft im Einzelnen u. a. das für das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) belegte Areal an der Ludwig-Erhard-
Allee, das im Eigentum der Telekom befindliche und planungsrechtlich als
verdichteter Bürostandort fixierte Grundstück an der Friedrich-Ebert-Allee, der
geplante Neubau der Deutschen Post DHL an der Baunscheidtstraße und
aktuell der Neubau für das Europäische Zentrum für mittelfristige
Wettervorhersage (EZMW) auf der Fläche des ehem.
Hubschrauberlandeplatzes des Bundes an der Carlo-Schmid-Straße. In der
Summe werde durch diese Vorhaben bereits fast 300.000 m², entspricht ca. 22
% der Zuwachsfläche, belegt.
Handlungsspielräume
Um unter Wahrung der Grundzüge und maßgeblichen Aussagen der
beschlossenen Rahmenplanung, im Bundesviertel künftig einen urbanen
Nutzungsmix zu realisieren und dafür mehr Wohnraum zu schaffen, dennoch
gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu stärken, sind in dem gegebenen
planerischen Kontext für eine weitere Erhöhung des Wohnanteils noch folgendeSeite 2 von 55
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ergänzende strategische Ansätze denkbar:
1. Baustrukturelle Veränderungen: Verdichten von potentiellen Wohnlagen
und einem gleichzeitigen „Ausdünnen“ von anderen Baublöcken zur
Erhöhung der Standort- und Freiraumqualität
2. Veränderungen im Nutzungsmodell - Nochmalige Erhöhung des
Wohnanteils in einzelnen Kategorien
3. Veränderungen im Nutzungsmodell – Weitere Umwidmung von
Baublöcken
Zu 1.: Die Stärkung von Raumkanten zu bestehenden Wohnlagen werden als
ein mögliches Potential für eine im Gesamtkontext verträgliche zusätzliche
Verdichtung gesehen:
Durch bauliche Veränderungen wird das Wohnquartier nördlich der
Genscherallee durch eine Blockbebauung gegenüber den südlich
angrenzenden Museums- und Bürobauten prägnanter abgegrenzt; das Berliner
Ringviertel erfährt durch eine verdichtete Bebauung entlang dem Langen
Grabenweg eine deutlichere Fassung und der neue Wohnstandort an der
Petra-Kelly-Allee wird gegenüber dem Rheinauenpark und als Abschluss des
Johanniterviertels stärker ausgeformt.
Gleichzeitig erfolgen an ausgewählten Standorten bauliche Umstrukturierungen
zur Optimierung der Standort- und Freiraumqualität oder zur Stärkung der
Adressbildung.
Zu 2.: Da bereits im Zuge der ersten Überarbeitung eine Veränderung in den
einzelnen Kategorien des Nutzungsmodells maßgeblich dazu beigetragen hat
den Wohnanteil zu erhöhen, bieten sich bei der erneuten Betrachtung hierzu
nur noch geringe Spielräume:
Bei der Kategorie "Hybrid Büro" wird der Wohnanteil von vorher 33 % auf 40 %
erhöht.
Zu 3.: Die Umwidmung von Baublöcken zur Erhöhung des Wohnanteils wurde
ebenfalls bereits im Zuge der ersten Änderung der Rahmenplanung betrachtet.
Für entsprechende Änderungen sind daher nur noch an wenigen ausgewählten
Standorten weitere Möglichkeiten gegeben:
Die bauliche Entwicklung an der Petra-Kelly-Allee wird mit einem Wohnanteil
von 90 % eindeutig auf eine Wohnnutzung ausgerichtet. Einzelne Baublöcke,
die bisher als "Hybrid Büro" definiert waren, werden im Zuge der Überarbeitung
wegen der Nähe zu Wohnbereichen in die Kategorie "Hybrid Wohnen"
umgewandelt; wegen der räumlichen Lage an Hauptverkehrsachsen allerdings
mit einem gegenüber den sonstigen Blöcken dieser Kategorie reduzierten
Wohnanteil von 60 %.
Mit der Erhöhung des Wohnanteils ergeben sich auch neue Bedarfe im
Bundesviertel hinsichtlich Versorgungseinrichtungen sowie soziokultureller
Infrastrukturen, die bereits bei der ersten Überarbeitung neu bzw. zusätzlich
verortet wurden. Bei den weiteren Entwicklungen sind diese konkreter zu
überprüfen und mit zu betrachten.Seite 3 von 55
Seite 4
Mit der erneuten Überarbeitung kann der Wohnanteil unter Berücksichtigung
aller aufgezeigten Maßnahmen noch einmal deutlich auf insgesamt 65,4 %
erhöht werden. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass mit dieser
Überarbeitung das auch mit der Rahmenplanung verfolgte Ziel, eine Stärkung
des Bundesviertels als Wirtschaftsstandort zu erreichen, deutlich zurückgestellt
worden ist.
Eine weitere Erhöhung des Wohnanteils auf 75 % der Zuwachsfläche könnte
nicht erreicht werden, ohne die grundsätzlichen konzeptionellen Strukturen der
Rahmenplanung zu verlassen. Dies käme einem Neubeginn der
Rahmenplanung nahe und kann daher vor dem Hintergrund des dringenden
Erfordernisses, der Entwicklung im Bundesviertel planerische Leitlinien und
Orientierung für Investitionen zu geben, nicht empfohlen werden:
Erstens würden die der Rahmenplanung vorangestellten Entwicklungsziele in
Frage gestellt: Das Bundesviertel soll zwar in Zukunft vom Bürostandort zu
einem „Stück Stadt“ entwickelt werden – es sollen mehr Menschen im
Bundesviertel wohnen können und ein vielfältiges Angebot an Wohnformen
geschaffen werden. Gleichzeitig soll aber auch der für Bonn wichtige Kongress-
und Wirtschaftsstandort erhalten und gestärkt werden. Es müssen hier auch in
Zukunft geeignete Flächen für Unternehmensstandorte und/ oder –wachstum
zur Verfügung stehen.
Zweitens ist nicht jede Lage im Bundesviertel aufgrund von Emissionen für eine
Wohnnutzung geeignet. So ist im Bereich des Heizkraftwerkes aus
Schutzgründen eine Wohnnutzung ausgeschlossen, so dass die im Umfeld zur
Verfügung stehenden Entwicklungsflächen nicht wohnbaulich genutzt werden
können. Auch Bereiche entlang der B 9 und der DB-Strecke sind nur bedingt
zum Wohnen geeignet.
Drittens gibt es im Plangebiet einige Bereiche, die den Charakter und das
Image des Bundesviertels oder den Erfolg, als den für Bonn wichtigsten
Bürostandort, ausmachen. Hier sind der Kongressbereich/ UN Campus, die
„Ministerienlandschaft“, aber auch das Johanniterviertel und Berliner Ringviertel
zu nennen. Diese „Fundamente“ gilt es zu bewahren; sie werden daher nicht
als Transformationsräume gesehen.
Viertens ist der Handlungsspielraum der Rahmenplanung aufgrund von
projektierten Vorhaben und bestehendem Planungsrecht, wie oben
ausgeführt, bereits deutlich eingeschränkt. Diese Projekte wie beispielsweise
DPDHL, BSI, EZMW oder auch die im Eigentum der Telekom befindliche und
planungsrechtlich für eine Büronutzung definierte Fläche an der Friedrich-
Ebert-Allee/ BAB 562 beanspruchen mehr als 20 % der in der Rahmenplanung
ermittelten Gesamtzuwachsfläche, stehen gleichzeitig aber nicht für einen
Wohnnutzung zur Verfügung.
Fazit
Durch die Überarbeitung des Strukturkonzeptes und erneute Änderungen des
Nutzungskonzeptes kann im Ergebnis der Wohnanteil gegenüber der ersten
Überarbeitung der Rahmenplanung (Stand Dezember 2020) noch einmal
deutlich auf nunmehr rd. 65,4 % der Gesamtzuwachsfläche erhöht werden.
Unter Berücksichtigung aller aufgezeigten Maßnahmen ergibt sich dabeiSeite 4 von 55
Seite 5
nochmals eine leichte Erhöhung der Gesamtzuwachsfläche auf insgesamt ca.
963.000 m² Geschossfläche (GF); in der Summe für das Wohnen eine Fläche
von rd. 630.000 m² GF. Umgerechnet bedeutet das ein Plus von rd. 6.300
neuen Wohneinheiten (WE). Bei der zugrunde gelegten durchschnittlichen
Haushaltsgröße in Bonn von 1,9 Personen/ WE ist dies ein Mehr von ca.
12.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Gleichzeitig reduziert sich die Fläche für alle Nicht-Wohnnutzungen auf ca.
333.000 m² GF. Davon sind im Nutzungsmodell ca. 74 % (entspricht ca.
246.000 m² GF) für Gewerbe/Büro (Brachenmix von Dienstleistung, Forschung
und Wissensökonomie, Kultur- und Kreativwirtschaft und Urbane Produktion)
und ca. 26 % (entspricht ca. 87.000 m² GF) für Versorgung, Handel,
Gastronomie, sozio-kulturelle Infrastruktur (wie Kita und Grundschule)
bestimmt. Umgerechnet bedeutet das einen möglichen Zuwachs an
Arbeitsplätzen von rd. 10.000.
Mit der vorliegenden Überarbeitung wird das Wohnen im Bundesviertel noch
einmal deutlich gestärkt. Damit besteht die Möglichkeit, dass die Zahl der
Einwohnerinnen und Einwohner im Bundesviertel von derzeit rd. 4.000 in
Zukunft auf rd. 16.000 anwachsen und sich damit vervierfachen könnte.
Sofern hierdurch im weiteren Verlauf der Entwicklung deutlich mehr Menschen
als bisher die Gelegenheit erhalten, Wohnung und Arbeitsplatz in unmittelbarer
räumlicher Nähe zueinander zu finden, wird hierdurch langfristig auch ein
Beitrag zur Verkehrsentlastung geleistet. Allerdings kann die öffentliche Hand
hierauf keinen unmittelbaren Einfluss nehmen, wohl aber könnten im
Bundesviertel ansässige große Firmen die planerisch geschaffenen
Möglichkeiten nutzen, betriebsbezogenen Wohnungsbau zu betreiben und
hierdurch Wohnen und Arbeiten näher zusammenführen.
Anlage/n
1 2. Überarbeitung Rahmenplanung Bundesviertel (öffentlich)Seite 5 von 55
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
Phase V. Maximierung des Wohnanteils
03. Mai 2021
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 1Seite 6 von 55
Rahmenplanung. Bearbeitungsphasen
Phase 1, Aug. 2018: Planungswerkstatt
Phase 2, Sept.-Dez. 2018: Aufbereitung Werkstattergebnisse + Beteiligung
Phase 3, Jan. 2019- Mai 2020: Erstellung der Rahmenplanung + Beteiligung
(Wohnanteil 40%)
Phase 4, Mai-Dez. 2020: Überarbeitung der Rahmenplanung. Erhöhung Wohnanteil
(Wohnanteil 59%)
Phase 5, Jan.-Mai 2021: Überarbeitung der Rahmenplanung. Maximierung Wohnanteil
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 2Seite 7 von 55
Bonndesviertel
... gehört zu Bonn.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 4
Buntesviertel
… ist Stadt und Arbeitsplatz.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 5
Bund@sviertel
… ist offen für die Wissensökonomie.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 6
Bundesvierte¶~~~
… liegt am Rhein.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 7
Bundbviertel
… steigt um und sattelt auf.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 8
Bundesviertel X
… verbindet verschiedene Welten.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER architecture + urbanism 09.04.2019 9
Entwicklungsziele
... vom Bürostandort zu einem Stück Stadt ...
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 3Seite 8 von 55
Vertiefungs-
bereiche
StadtHUB UN Campus
Labor
Busdepot
Grünbrücke
Community Space
Rahmenplanung als Steuerungsinstrument
„Setzungen + Spielräume“
Ziele + Leitlinien
Entwicklungs-
konzepte
Struktur
Nutzung
Hochhaus
Mobilität
Umsetzung
Rahmenplan
Plan + Modell M 1:2000
Kennzahlen
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 4Seite 9 von 55
Rahmenplanung als Steuerungsinstrument
„Leitlinien“
> urbanen Nutzungsmix realisieren
> Wohnraum schaffen
> Wirtschaftsstandort stärken
> Öffentliche Räume + Grünräume aufwerten
> Verkehrswende fördern
!
!
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 5Seite 10 von 55
Rahmenplan M 1:2000
Szenarioplanung /
Testentwurf
Grundlage für
Kennwertberechnungen
hier: Stand Juli 2020
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 6Seite 11 von 55
Rückbau Neubau
Kennwerte Phase 3.
Stand Mai 2020
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 7
GF in m² Anteil
Bestand ca. 2.800.000 100%
Rückbau ca. 400.000 14%
Erhalt ca. 2.400.000 86%
Neubau ca. 1.300.000
davon Hochhaus ca. 200.000 15%
Zuwachs ca. 900.000
Planung ges. ca. 3.700.000
Bestand Wohnen ca. 250.000 9%
Bestand Nicht-W. ca. 2.550.000 91%
Neubau Wohnen ca. 420.000 32%
Neubau Nicht-W. ca. 880.000 68%
Rückbau Wohnen ca. 60.000 15%
Rückbau Nicht-W. ca. 340.000 85%
Zuwachs Wohnen ca. 360.000 40%
Zuwachs Nicht-W. ca. 540.000 60%
Planung ges. W. ca. 610.000 16%
Planung ges. N.-W. ca. 3.090.000 84%Seite 12 von 55
vorwiegend:
Wohnen
Arbeiten
Bildung/Soziales/Kultur
ungenutzt
Nutzungskonzept
Analyse
Bestand
vorwiegende Nutzung BV:
Wirtschaftsstandort
(überwiegend Dienstleistung)
Wohnquartiere als Enklaven
(Johanniterviertel + Berliner Ringviertel)
Museumsmeile
BV in Zahlen:
ca. 45.000 Arbeitsplätze
(= ca. 20% Gesamtstadt)
ca. 4.000 Einwohner
(= ca. 1,2% Gesamtstadt)
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 8Seite 13 von 55
Nutzungskonzept Phase 3.
Stand Mai 2020
Strategie
Mischen
Ziele:
1. Urbaner Nutzungsmix
2. Branchendiversität
3. Wohnen: „mehr, anders, bezahlbar“ +
Bestand sichern
4. hochwertige Bürostandorte mit
Lagequalitäten sichern + schaffen
Nutzungsmodell
(Nutzungspektrum je Baublock)
Wohnen
Hybrid Wohnen
Büro
Hybrid Büro
Hybrid Mitte
Hybrid KK, WÖ/FB, UP
Bildung/Soziales/Kultur
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 9Seite 14 von 55
Zuwachs-Werte
Gesamt: 919.266* 100%
Wohnen: 543.500 59,0%
Nicht-W.: 375.766 41,0%
Anzahl EW: 10.327
Anzahl AP: 11.387
* 19.266 m² mehr durch Umstrukturierung Labor (BB55)
Zuwachs-Werte
Gesamt: 900.000 100%
Wohnen: 360.000 40,0%
Nicht-W.: 540.000 60,0%
Anzahl EW: 6.840
Anzahl AP: 16.364
Nutzungsmodell, Stand Mai 2020 Nutzungsmodell, Stand Dez 2020,
(Überarbeitung Phase 4)
Phase 4: Erhöhung des
Wohnanteils Mai-Dez 2020
Maßnahmen:
1. Änderungen der Kategorien des
Nutzungsmodells
- Kategorie Mitten
Wohnanteil 60% (vorher mind. 33%)
- Kategorie Hybrid Wohnen
Wohnanteil 85% (vorher mind. 66%)
- Kategorie Hybrid Büro
Wohnanteil 33% (vorher mind. 10%)
- Kategorie Hybrid KK, WÖ/FB, UP
Wohnanteil 20% (vorher 15%)
2. Umwidmung von Flächen
- Genscherallee (BB13+BB14)
- Labor (BB55)
- Peter-Hensen-Straße (BB56)
- Dreizehnmorgenweg (BB62)
- Südtor (BB90.1)
Labor
Peter-Hensen-Straße
Dreizehnmorgenweg
Genscherallee
Süd-Tor
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 10Seite 15 von 55
Nutzungsmodell Phase 3. Stand Mai 2020
Wohnen Wohnen (Ausnahme: EG)
Hybrid Wohnen mind. 66% Wohnen; mind. eine weitere Nutzung;
EG vorwiegend Sonderwohnformen oder Nicht-Wohnnutzung
Büro Büro (Ausnahme: EG)
Hybrid Büro mind. 10% Wohnen, mind. 66% Büro; mind. eine weitere Nutzung;
EG möglichst öffentliche Nutzungen
Hybrid Mitte 33% Wohnen; 33% Handel, Hotel, Gastro., Mobilstationen, soziale, kulturelle, gesundheitliche
Einrichtungen; 33% Büro; EG: keine Wohn- oder Büronutzung
Hybrid KK, WÖ/FB, UP Kultur- & Kreativwirtschaft und/oder Wissensökonomie/ Forschung + Bildung
und/oder Gewerbe als verträgliche urbane Produktion; mind. 15% Wohnen
Bildung/Soziales/Kultur in eigenem Gebäude, z.B. Schule, Kita, Mediathek, Kongress
Nutzungsverpflichtung Kategorie L und M (ü. 60m) = 20% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen
Hochhäuser: Kategorie S = 30% bis 50% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen
sowie Integration sozialer und kultureller Nutzungen
(Vgl. Hochhauskonzept)
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 11Seite 16 von 55
Nutzungsmodell Überarbeitung Phase 4. Stand Dez 2020
Maßnahme 2. Erhöhung des Wohnanteils in Kategorien des Nutzungsmodells
Wohnen Wohnen (Ausnahme: EG)
Hybrid Wohnen ca. 85% Wohnen; ca. 15% Nicht-Wohnen, davon ca. 5% soz.-kult. Infrastruktur (z.B. Kita,
Jugendeinrichtungen, Tagespflege) und/oder Versorgung (z.B. Ladengeschäft, Café),
ca. 10% Gewerbe/Büro
Büro Büro (Ausnahme: EG)
Hybrid Büro ca. 33% Wohnen (1/3), ca. 67% Nicht-Wohnen (2/3), davon Großteil Büro/Gewerbe
(Ziel Branchenmix: DL, KK, WÖ/FB, UP etc.) mit nutzungsgemischten, halböffentlichen
Erdgeschossen z.B. Kantine, Betriebskita, Ladengeschäft, Café
Hybrid Mitte ca. 60% Wohnen, ca. 40% Nicht-Wohnen, davon ca. 30% Büro/Gewerbe, ca. 10% Versorgung,
soz.-kult. Infrastruktur, Handel, Hotel, Gastronomie etc., EG: keine Wohn- oder Büronutzung
Hybrid KK, WÖ/FB, UP Kultur-, Kreativwirtschaft und/oder Wissensökonomie, Forschung, Bildung und/oder Gewerbe als
verträgliche urbane Produktion; mind. 20% Wohnen; soz.-kult.Infra, Gastro. möglich
Bildung/Soziales/Kultur in eigenem Gebäude, z.B. Schule, Kita, Mediathek, Kongress
Nutzungsverpflichtung Kategorie L und M (ü. 60m) = 20% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen
Hochhäuser: Kategorie S = 30% bis 50% BGF Wohn- / wohnähnliche Nutzungen
sowie Integration sozialer und kultureller Nutzungen
(Vgl. Hochhauskonzept)
Alle Werte sind standort- und projektbezogen zu prüfen. Verkehrsinfrastrukturen wie Tief- und Hochgaragen sind in den jeweili-
gen Nutzungskategorien enthalten und müssen projektweise nachgewiesen werden.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 12Seite 17 von 55
Ratsbeschluss Dez. 2020
Phase 5. Maximierung Wohnanteil, Jan.-Mai 2021
Ziel ist es, dass der Anteil des Wohnens im Bundesviertel auf 75 % der Zuwachsflächen, die
der Rahmenplan M 1:2.000 als Potentialbebauung nachweist, angehoben wird.
Dabei sollte die Zahl der durch die Planung rechnerisch möglichen neuen EinwohnerInnen
des Rahmenplan-Gebietes (10.300 EW, Stand Dez. 2020) jedenfalls mindestens der Anzahl
rechnerisch möglichen neuen Arbeitsplätze (11.400 AP, Stand Dez. 2020) entsprechen.
Ist der Anteil von 75% nicht zu erreichen, muss dies detailliert begründet werden.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 13Seite 18 von 55
Mitte Plaza
Apeiron
EZMW
Verweis Handlungsspielraum
Bereiche, die durch die Rahmenplanung
nicht steuerbar sind / in denen keine
Wohnnutzung möglich ist
DHL (in Planung)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 48.000m²
BSI (in Planung)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 70.000m²
Miesengelände (Emissionen Heizkraftwerk)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 78.000m²
Telekom (bestehendes Planungsrecht)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 63.000m²
EZMW (in Planung)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 14.200m2
Apeiron (in Planung)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 4.000m2
Mitte Plaza (Emissionen Heizkraftwerk)
GF Neubau Nicht-Wohnen: ca. 14.400m2
Gesamt: 291.600m²
entspricht 22,1 % GF Neubau (1.319.266m²)
DHL Campus
Telekom
BSI
Miesengelände
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 14Seite 19 von 55
Verweis Handlungsspielraum
Zuwachs-Werte Phase 4
Gesamt: 919.266 100%
Wohnen: 543.500 59,0%
Nicht-W.: 375.766 41,0%
Ziel Phase 5:
75% Wohnanteil
Wie?
Bei gleichbleibender Fläche von
Nicht-Wohn-Nutzungen wäre ein Plus
(Nachverdichtung) von 600.000m2
Geschossfläche nötig, um den Zielanteil von
75% Wohnen zu erreichen!
Gesamt: 1.519.266 100%
Wohnen: 1.143.500 75,4%
Nicht-W.: 375.766 24,6%
600.000m² GF entspricht 8-10 Telekom Towern!
Es müssen strukturelle (bauliche
Verdichtung + Reduktion) und
nutzungskonzeptionelle Maßnahmen
geprüft werden.
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 15Seite 20 von 55
Verweis Handlungsspielraum
Mobilitätskonzept: Umsteigen
Weitere Verdichtung erzeugt mehr Verkehre
und verschärft die aktuell angespannte Lage
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 16Seite 21 von 55
Strategie I
Baustrukturelle Veränderungen:
Verdichtung:
BauBlöcke der Kategorie
Hybrid Wohnen/Wohnen mit
Verdichtungspotential auf Grund
von Lage und Erreichbarkeit (alle
Verdichtungsbereiche liegen im 300-
600m Radius der Schiene/Stadtbahn)
Reduktion:
BauBlöcke der Kategorie Hybrid
Büro mit Potential zur Erhöhung der
Freiraumqualität bei gleichzeitiger
Reduktion von Bauflächen
Zuwachs-Werte
Gesamt: 962.556 100%
Wohnen: 593.498 61,7%
Nicht-W.: 369.058 38,3%
Anzahl EW: 11.276
Anzahl AP: 11.184
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 17Seite 22 von 55
Strategie I
Baustrukturelle Veränderungen:
Dichtezuwachs
BB 13 GFZ 2,3 (2,0)
BB 14 GFZ 1,6 (1,4)
BB 32 GFZ 0,8 (0,7)
BB 56 GFZ 1,4 (1,4)
BB 60.2 GFZ 1,7 (1,2)
BB 72 GFZ 1,1 (0,8)
BB 73 GFZ 0,6 (0,4)
BB 78 GFZ 1,4 (1,1)
BB 79 GFZ 0,7 (0,6)
BB 84 GFZ 1,0 (0,8)
BB 85 GFZ 0,8 (0,6)
BB N01 GFZ 3,0 (2,0)
Dichteabnahme
BB 15 GFZ 1,9 (2,3)
BB 57 GFZ 1,5 (1,9)
BB 70 GFZ 1,6 (1,9)
>0,5
0,5-1,0
1,0-1,5
1,5-2,0
2,0-2,5
2,5-3,0
3,5-4,0
3,0-3,5
<4,0
nicht genutzt
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 18Seite 23 von 55
Strategie I
Baustrukturelle Veränderungen:
Dichtezuwachs
BB 13 GFZ 2,3 (2,0)
BB 14 GFZ 1,6 (1,4)
BB 32 GFZ 0,8 (0,7)
BB 56 GFZ 1,4 (1,4)
BB 60.2 GFZ 1,7 (1,2)
BB 72 GFZ 1,1 (0,8)
BB 73 GFZ 0,6 (0,4)
BB 78 GFZ 1,4 (1,1)
BB 79 GFZ 0,7 (0,6)
BB 84 GFZ 1,0 (0,8)
BB 85 GFZ 0,8 (0,6)
BB N01 GFZ 3,0 (2,0)
Dichteabnahme
BB 15 GFZ 1,9 (2,3)
BB 57 GFZ 1,5 (1,9)
BB 70 GFZ 1,6 (1,9)
+ 0,5-1,0
- 0,5-1,0
- 0,0-0,5
+ 0,0-0,5
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 19Seite 24 von 55
Strategie I
Baustrukturelle Veränderungen im
Bestand:
Phase 1-4
Phase 5
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 20Seite 25 von 55
Strategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 13 GFZ 2,0
BB 14 GFZ 1,4
VORHER
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 21Seite 26 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichtezuwachs
BB 13 GFZ 2,3 (2,0)
BB 14 GFZ 1,6 (1,4)
Maßnahmen:
Blockrand verdichtet
Geschossigkeit angepasst
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 22Seite 27 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 32 GFZ 0,7
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 23Seite 28 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichtezuwachs
BB 32 GFZ 0,8 (0,7)
Maßnahmen:
Vergrößerung der Gebäudekubatur
zur Stärkung der Torsituation und
Präsenz an Franz-Josef-Strauß-Allee
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 24Seite 29 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 56 GFZ 1,4
VORHER
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 25Seite 30 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichtezuwachs
BB 56 GFZ 1,4 (1,4)
Maßnahmen:
Umstrukturierung und
höhere Geschossigkeit
zugunsten der Standort- und
Freiraumqualität (Optimierung der
Grünraumvernetzung)
NACHHER
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 26Seite 31 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 60.2 GFZ 1,2
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 27Seite 32 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichtezuwachs
BB 60.2 GFZ 1,7 (1,2)
Maßnahmen:
Rückbau und Neubau
zur Adressbildung an der
Heinemannstraße
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 28Seite 33 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 72 GFZ 0,8
BB 73 GFZ 0,4
BB 78 GFZ 1,1
BB 79 GFZ 0,6
BB 84 GFZ 0,8
BB 85 GFZ 0,6
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 29Seite 34 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichtezuwachs
BB 72 GFZ 1,1 (0,8)
BB 73 GFZ 0,6 (0,4)
BB 78 GFZ 1,4 (1,1)
BB 79 GFZ 0,7 (0,6)
BB 84 GFZ 1,0 (0,8)
BB 85 GFZ 0,8 (0,6)
Maßnahmen:
Rückbau / Neubau + Aufstockungen
zur Einfassung des Berliner
Ringviertels (Raumkante an Langer
Grabenweg); neue Wohnformen
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 30Seite 35 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB N01 GFZ 2,0
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 31Seite 36 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichtezuwachs
BB N01 GFZ 3,0 (2,0)
Maßnahmen:
Vergrößerung der Gebäudekubatur
und Erhöhung der Geschossigkeit
zur Stärkung der Silhouette am
Rheinauenpark
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 32Seite 37 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 15 GFZ 2,3
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 33Seite 38 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichteabnahme
BB 15 GFZ 1,9 (2,3)
Maßnahmen:
Gebäude entfernt, Geschossigkeit
angepasst zur Aufwertung des
Entrees zum Kongressbereiche;
Aufwertung des Freiraums durch
Anlegen von Hain und Plaza
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 34Seite 39 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 57 GFZ 1,9
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 35Seite 40 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
Dichteabnahme
BB 57 GFZ 1,5 (1,9)
Maßnahmen:
Gebäudekubaturen und
Geschossigkeit angepasst zur
Aufwertung der Standort- und
Freiraumqualität
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 36Seite 41 von 55
VORHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen
BB 70 GFZ 1,9
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 37Seite 42 von 55
NACHHERStrategie I
Baustrukturelle Veränderungen:
Dichteabnahme
BB 70 GFZ 1,6 (1,9)
Maßnahmen:
Gebäudekubaturen angepasst zur
Erhöhung der Freiraumqualität
(Freirauminseln schaffen)
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 38Seite 43 von 55
Strategie II
Veränderung Nutzungsmodell.
Umwidmung von Baublöcken
BB 29 + 31.1 + BB 35.1 + BB 36.1 + BB 90.2
waren Kategorie Hybrid Büro und werden
Kategorie Hybrid Wohnen
BB 32 wird aufgeteilt in zwei Baufelder:
32.1 bleibt Kat. Bildung/Soziales/Kultur,
32.2 wird Kat. Hybrid Wohnen
Abweichung von def. Wohnanteil (wg. Lage):
BB N01 Wohnanteil 90% (statt 85%)
BB 32.2 Wohnanteil 90% (statt 85%)
BB 29 Wohnanteil 60% (statt 85%)
BB 31.1 Wohnanteil 60% (statt 85%)
BB 35.1 Wohnanteil 60% (statt 85%)
BB 36.1 Wohnanteil 60% (statt 85%)
BB 90.2 Wohnanteil 60% (statt 85%)
Zuwachs-Werte
Gesamt: 906.714 100%
Wohnen: 551.274 60,4%
Nicht-W.: 355.440 39,6%
Anzahl EW: 10.406
Anzahl AP: 10.879
BB 29, 31.1, 35.1, 36.1
BB 32.1, 32.2
N01
90.2
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 39Seite 44 von 55
Strategie II
Veränderung Nutzungsmodell.
Umwidmung von Baublöcken
BB 29 + 31.1 + BB 35.1 + BB 36.1
waren Kategorie Hybrid Büro und werden
Kategorie Hybrid Wohnen; geringerer
Wohnanteil (60%) angerechnet, wegen
Emissionen B9 bzw. Lage an Franz-Josef-
Strauß-Allee
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 40Seite 45 von 55
Strategie II
Veränderung Nutzungsmodell.
Umwidmung von Baublöcken
BB 90.2 war Kategorie Hybrid Büro
und wird Kategorie Hybrid Wohnen;
geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet,
wegen Emissionen Bahntrasse/B09
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 41Seite 46 von 55
Strategie II
Veränderung Nutzungsmodell.
Umwidmung von Baublöcken
Abweichung von def. Wohnanteil
BB N01 Wohnanteil 90% (statt 85%)
wegen guter Wohnlage
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 42Seite 47 von 55
Strategie II
Veränderung Nutzungsmodell.
Umwidmung von Baublöcken
BB 32 wird aufgeteilt in zwei Baufelder:
32.1 bleibt Kat. Bildung/Soziales/Kultur,
32.2 wird Kat. Hybrid Wohnen
Abweichung von def. Wohnanteil
BB 32.2 Wohnanteil 90% (statt 85%)
wegen guter Wohnlage
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 43Seite 48 von 55
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Zuwachs-Werte
Gesamt: 906.714 100%
Wohnen: 545.607 60,2%
Nicht-W.: 361.108 39,8%
Anzahl EW: 10.367
Anzahl AP: 10.943
Strategie III
Veränderung Nutzungsmodell.
Anpassung Kategorien /
Nutzungsschlüssel
Hybrid Büro
ca. 40% Wohnen (vorher 33%),
ca. 60% Nicht-Wohnen (vorher 67%),
davon Großteil Büro/Gewerbe
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 45Seite 50 von 55
Rheinauen-Wohnen
Ministerien-Landschaft
Mitte Plaza
Süd-Tor
Abweichungen von den
definierten Nutzungsanteilen
StadtHUB UN Campus (BB N06)
= Mitte (60% W):
geringerer Wohnanteil (30% W) angerechnet, vgl.
Vertiefungsbereich
Miesengelände (BB N03)
= Hybrid KK, WÖ/FB, UP (20% W):
kein Wohnanteil angerechnet
(Emissionen Heizkraftwerk)
Telekom (BB N02)
= Hybrid Büro (40% W):
kein Wohnanteil angerechnet (bestehendes Planungsrecht)
Labor (BB 55.1)
= Hybrid Mitte, Hybrid KK, WÖ/FB, UP
angerechneter Wohnanteil 60%
Mitte Plaza (BB 50)
= Mitte (60% W):
kein Wohnanteil angerechnet
(Emissionen Heizkraftwerk)
100% Nicht-Wohnen, davon 70% Büro/Gewerbe, 30% Versorgung
/ soz.-kult. Einrichtungen)
Rheinauen-Wohnen (BB N01 + BB 32.2)
= Hybrid Wohnen (85% W):
höherer Wohnanteil lagebedingt angerechnet (90%)
Rand Johanniterviertel (BB 29 + 31.1 + 35.1 + 36.1)
= Hybrid Wohnen (85% W):
geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet, Emissionen B09
Heinemannstraße (BB 60.2)
= Hybrid Büro (40% W):
angerechneter Wohnanteil
im Neubau 90%
Süd-Tor (BB 90.2)
= Hybrid Wohnen (85% W):
geringerer Wohnanteil (60%) angerechnet, Emissionen
Bahntrasse/B09
Telekom
HeinemannstraßeLabor
Süd-Tor
Mitte Plaza
Rheinauen-Wohnen
Rand
Johanniterviertel
StadtHUB
Miesengelände
Was wäre wenn...?
... der BB N02 Telekom für eine Wohnnutzung
gemäß Nutzungsmodell (Wohnanteil 40%)
zur Verfügung stehen würde?
mögliche BGF ca. 63.000m², 40% Wohnen:
> 25.200m² BGF
> 252 Wohneinheiten
> 479 EinwohnerInnen
> 4% Gesamtzuwachs EinwohnerInnenzahl
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 46Seite 51 von 55
Seite 52 von 55
Verortung Nahversorgung
und sozio-kulturelle
Einrichtungen (Option)
Bestandsgebäude
Neubauten
Wohnen
Hybrid Wohnen
Nahversorgungszentrum
Grundschule, 6-zügig, mit Sporthalle
Kita (integriert oder Solitär)
Jugendeinrichtung
Nachbartreff
K
K
K
K
K KK
K K
S
S
K
K
J
J
J
J
V
V
V
V
V
V
V
N
N
N
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 48Seite 53 von 55
Vergleich
PHASE 4 (Stand Dez. 2020)
Zuwachs-Werte
Gesamt: 919.266 100%
Wohnen: 543.500 59,1%
Nicht-W.: 375.766 40,9%
Anzahl EW: 10.327
Anzahl AP: 11.387
PHASE 5 - Strategie I
Verdichten + Ausdünnen
Zuwachs-Werte
Gesamt: 962.556 100%
Wohnen: 593.498 61,7%
Nicht-W.: 369.058 38,3%
Anzahl EW: 11.276
Anzahl AP: 11.184
PHASE 5 - Strategie III
Anpassung Kategorien
Zuwachs-Werte
Gesamt: 906.714 100%
Wohnen: 545.607 60,2%
Nicht-W.: 361.108 39,8%
Anzahl EW: 10.367
Anzahl AP: 10.943
PHASE 5 - Strategie I+II
Verdichten + Ausdünnen
+ Umwidmung Baublöcke
Zuwachs-Werte
Gesamt: 962.556 100%
Wohnen: 617.921 63,8%
Nicht-W.: 344.635 36,2%
Anzahl EW: 11.673
Anzahl AP: 10.552
PHASE 5 - Strategie II
Umwidmung Baublöcke
Zuwachs-Werte
Gesamt: 906.714 100%
Wohnen: 551.274 60,4%
Nicht-W.: 355.440 39,6%
Anzahl EW: 10.406
Anzahl AP: 10.879
PHASE 5 - Strategie I+II+III
Verdichten + Ausdünnen
+ Umwidmung Baublöcke
+ Anpassung Kategorien
Zuwachs-Werte
Gesamt: 962.556 100%
Wohnen: 633.517 65,4%
Nicht-W.: 329.039 34,6%
Anzahl EW: 11.957
Anzahl AP: 10.099
Rahmenplanung Bundesviertel Bonn
CITYFÖRSTER a+u, Maximierung Wohnanteil, Stand 03.05.2021, 49Seite 54 von 55
Verfasser
CITYFÖRSTER architecture + urbanism
Partnerschaft mbB Architekten, Ingenieure + Stadtplaner
Dr. Verena Brehm
Escherstr. 22
D 30159 Hannover
fon +49 (0) 511 5194760
hannover@cityfoerster.net
www.cityfoerster.net
03.05.2021Seite 55 von 55

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Datenstand: 02.11.2026, 22:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de