210785 · Antrag
Verkehrsberuhigung der Straße „Am Kurpark“ und Verlängerung des verkehrsberuhigten Teils der Koblenzerstraße bis zum Postamt
Kerndaten
- Nummer
- 210785
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 05.05.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 210785 Antragsteller/in: Nicole Unterseh Grüne Bezirksfraktion Bad Godesberg 04.05.2021 gez. Jansen Verkehrsberuhigung der Straße „Am Kurpark“ und Verlängerung des verkehrsberuhigten Teils der Koblenzerstraße bis zum Postamt Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 16.06.2021 Entscheidung Inhalt des Antrags Wir beauftragen die Verwaltung, zu prüfen, ob die Straße „Am Kurpark“ und der anschließende Straßenabschnitt der Koblenzer Straße bis zur Einmündung der Löbestraße (am Postamt) verkehrsberuhigt werden kann (Ausnahmen für Linienbusse, Taxis, Liefer-, Anlieger- und Radverkehr; siehe dazugehörende Karte). Bei positiver Bewertung bitten wir die Verwaltung zunächst eine zweijährige Testphase durchzuführen. Im letzten Quartal der Testphase sind die Ergebnisse der Testphase der Bezirksvertretung vorzulegen, so dass beraten werden kann, ob die Verkehrsberuhigung über die Testphase hinaus dauerhaft Bestand haben kann. Begründung Mit dem Antrag wird das Ziel verfolgt, die Trennung von Kurpark und der Innenstadt zu überwinden. Mit einer sicheren und attraktiven Verbindung von Kurpark und Innenstadt kann die Attraktivität des Kerns der Bad Godesberger Innenstadt verbessert und die Aufenthaltsqualität erhöht werden. Dafür greifen wir eine Aussage des Leitbild-Ergebnisberichtes von Oktober 2019 auf. Unter der Rubrik „Herausforderungen und Handlungsbedarfe“ auf Seite 67/68 heißt es: „Trennung von Kurviertel und Zentrum abmildern, bessere Verknüpfungen zwischen Innenstadt, Godesburg, Redoutenpark, Kurpark.“ Mit unserem Antrag konkretisieren wir diese Aussage und legen hierfür einen Gestaltungsvorschlag mit hohem Mehrwert für alle Besucher*innenSeite 1 von 2 Seite 2 der Innenstadt vor. Mit unserem Vorschlag wird die Zerschneidung einzelner wertvoller innerstädtischer Teilbereiche überwunden. Neben dem Effekt, dass damit die Kern-Innenstadt und die Parkanlagen mit Stadthalle, Trinkpavillon, Kleines Theater und Tennisplätze samt dortiger (zukünftiger) Gastronomie näher zusammenrücken, werden die Parkanlagen insgesamt aufgewertet und als integraler und gut zu erreichender Teil der Innenstadt wahrgenommen. Die Umsetzung der Maßnahme kann dazu beitragen, dass die für Radfahrer*innen befahrbaren Bereiche der innerstädtischen Fußgängerzone vom Fahrradverkehr entlastet werden, da nun eine weitere sichere Strecke parallel zu den schon vorhandenen Radstrecken der Fußgängerzone zur Verfügung steht. Da sich mit der Umsetzung der Maßnahme auch die Parksituation für PKW vor dem Postamt verändern wird, ist sicherzustellen, dass das Postamt weiterhin gut erreichbar bleiben soll. Dabei soll der Vorschlag der Verkehrsberuhigung nicht nur aus verkehrlicher Sicht gewürdigt und auf Machbarkeit und Praktikabilität geprüft werden, sondern es sind gleichfalls auch städtebauliche und stadtentwicklungspolitische Aspekte gleichwertig mit zu berücksichtigen. Der Vorschlag ist außerdem im Kontext des laufenden ISEK-Prozesses und des angekündigten Verkehrs-/Mobilitätsgutachten Innenstadt zu würdigen und zu prüfen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:41 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de