← Vorlagen

210784 · Antrag

Hallenkapazitäten in den Bonner Sporthallen

Nummer
210784
Art
Antrag
Veröffentlicht
07.06.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 07.06.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 16.08.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Sportausschusses 26.05.2021 Empfehlung
  2. Sitzung des Rates 16.08.2021 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 64,4 KB Öffnen ↗

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (4.090 Zeichen)
Antrag
öffentlich
210784
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Ramy Azrak
Corinna Dahmen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Fenja Wittneven-Welter
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Tobias Haßdenteufel
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Beate Saul
04.05.2021
Hallenkapazitäten in den Bonner Sporthallen
Beratungsfolge
Sportausschuss 26.05.2021 Empfehlung
Rat 24.06.2021 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Das Sport- und Bäderamt überprüft das Raum- und Nutzungskonzept für die
Bonner Sporthallen. Ziel ist ein auf Multifunktionalität und Flexibilität
ausgerichtetes Hallenkonzept, welches möglichst vielen Sporttreibenden zur
Verfügung steht. Hierbei sind folgende Inhalte umzusetzen:
- um eine bessere Auslastung der Nutzungszeiten zu erreichen und keine freien
Kapazitäten, insbesondere am Nachmittag beim Übergang vom Schul- zum
Vereinssport, entstehen zu lassen, wird bei den Sportvereinen nachgefragt und
evaluiert, ob die von ihnen "gebuchten" Zeiten tatsächlich genutzt werden. Ziel
ist, nicht mehr aktive Kurse oder Trainingseinheiten, die Hallenzeiten für
Andere blockieren, zu minimieren. Die Verwaltung entwickelt Vorschläge wie
eine Überprüfung der Hallenkontingente in regelmäßigen Intervallen umgesetzt
werden kann, z.B. durch vorgegebene Mindestteilnehmerzahlen oder die
Einführung einer “Stunde Null”, mit der nach klar definierten und strukturierten
Kriterien alle Zeiten neu vergeben werden.
- Auch die Hallenkontingente der Schulen werden gemäß einer unter Einbezug
des Schulamts zu ermittelnden Formel (z. B. Zahl der Klassen mal Zahl der
wöchentlich zu erteilenden Sportstunden laut Stundentafel plus ein Kontingent
für Bewegung in Ganztag und Betreuung) auf Plausibilität und Notwendigkeit
geprüft, um schulorganisatorisch nachvollziehbare, für den Gesamtsport aber
schädliche "Überbuchungen" zu vermeiden. Zugleich wird ein
schulübergreifender Vergleich angestellt, um deutliche Unter- oder Überhänge
zu ermitteln und mit den betreffenden Schulen zu diskutieren.
- wie das Gutachten zur Sportentwicklung vom Oktober 2019 (Anlage zur
190476) darlegt, ist darüber hinaus zu prüfen, inwiefern auch 90 Minuten
Einheiten anstelle von 60 und/oder 120 Minuten vergeben werden können.
- Des Weiteren soll geprüft werden, wie und in welchem Umfang Zeitfenster
zwischen 6.00 und 8.00 Uhr morgens für Frühsport in kleinen (Vereins)-Seite 1 von 2
Seite 2
Gruppen zur Verfügung gestellt werden können.
- Hallenkapazitäten, sogenannte "Open Gyms", auch für den nicht organisierten
Vereinssport vorzuhalten, da immer mehr Menschen außerhalb der
Sportorganisationen Sport treiben.
- Um die Sporthallen der Privatschulen (z.B. die erzbischöflich katholischen,
evangelischen, internationalen Schulen etc.) analog zu den städtischen
Schulturnhallen in das Nutzungskonzept miteinzubeziehen, werden die
Belegungszeiten im Geodatensystem der Stadt Bonn aufgeführt:
https://stadtplan.bonn.de/cms/cms.pl?Amt=Stadtplan&set=5_1_1_0&act=0
Begründung
Die Bonner Sporthallen weisen im Durchschnitt eine hohe Auslastung auf,
dadurch zeigt sich die Attraktivität der Sport- und Turnvereine. Die in Bonn
ansässigen Vereine verfügen aber oft nicht über ausreichende Hallenzeiten,
insbesondere wenn sie auf Schulturnhallen angewiesen sind. Eine
Überprüfung, ob die - oftmals vor langer Zeit - gebuchten Zeiten noch aktuell
und bedarfsgerecht sind (z.B. einer Mindestteilnehmerzahl entsprechen,
angemessener Stundenumfang), ist vonnöten. Für eine Überprüfung können
ggf. die vor Ort tätigen Hausmeister*innen hinzu gezogen werden.
Aber auch nicht im Verein organisierte Sporttreibende benötigen Plätze und
Zeiten, um sich selbstbestimmt treffen zu können.
Auch die Turnhallen der Privatschulen werden an Sportvereine vergeben. Die
Zeiten können allerdings nicht, wie bei den städtischen Turnhallen, im
Geodatensystem der Stadt eingesehen werden. Um aber transparent und
umfänglich Auskunft über die Nutzung geben zu können, ist eine
Veröffentlichung notwendig. Interessierte Vereine, Personen und
Gruppierungen können sich dann um eine Hallenzeit bewerben.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 02.11.2026, 20:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de