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210726 · Antrag

Sicherer Schulweg Bertolt-Brecht Gesamtschule

Nummer
210726
Art
Antrag
Veröffentlicht
28.04.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 28.04.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 02.11.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 02.11.2021 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 61,9 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 210726-01 ST Sicherer Schulweg Bertolt-Brecht Gesamtschule

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Antrag
öffentlich
210726
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Bonn
Rolf Beu
SPD Bezirksfraktion Bonn
Sabrina Lipprandt
Hanno von Raußendorf
27.04.2021 gez. Reeh-Schall
Sicherer Schulweg Bertolt-Brecht Gesamtschule
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 18.05.2021 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt:
A) Rund um die Bertolt-Brecht-Gesamtschule und den neuen Kreisverkehr
Hohe Straße /Schlesienstraße unverzüglich und mit höchster Priorität zum
Schutz der Schüler*innen
1. Tempo 30 km/h einzurichten;
2. Piktogramme auf den Straßen anzubringen, die auf Fußgänger*innen
insbesondere Kinder hinweisen (Zeichen 136 StVO);
3. Schilder an allen Straßen anzubringen, die auf die Bertolt-Brecht-
Gesamtschule hinweisen und damit die Autofahrer*innen sensibilisieren;
4. zu prüfen, ob Buskissen oder andere bauliche Maßnahmen geeignet
sind, die Geschwindigkeit rund um die Schule und den neuen Kreisel zu
reduzieren;
5. zu prüfen, die Bushaltestelle Fahrtrichtung Buschdorf in der
Schlesienstraße an den alten Standort zu verlegen.
B) Die Verwaltung wird des Weiteren beauftragt, zu prüfen, mit welchen
Maßnahmen der wahrscheinliche Unfallhäufungspunkt auf der anderen Seite
der Maximilian-Kolbe-Brücke entschärft werden kann. Hierzu zählen:
1. Tempo 30 auf der gesamten Strecke zwischen den Kreisverkehren
Hohe Straße
2. Prüfung eines Zebrastreifens an der Bushaltestelle „Kleine Straße“
Begründung
Der neue Kreisel Hohestraße Ecke Schlesienstraße ist grundsätzlich zu
begrüßen. Jedoch ist der Kreisel nicht sehr gut einsehbar und der Verkehr von
der Maximilian-Kolbe-Brücke auf einer abschüssigen Fahrbahn unterwegs, so
dass PKWs, aber auch LKWs, vergleichbar schnell aus allen Richtungen in
den Kreisel einfahren. Die Gefahr, dass dann Radfahrende, ältere sowieSeite 1 von 2
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Personen mit Handicap und hier insbesondere Schüler*innen übersehen und
damit angefahren werden ist, extrem groß.
Die Lage vor Ort ist klar: Die 1350 Schüler*innen dieser Schule, die aus allen
Richtungen zu Fuß und mit dem Rad kommen, müssen geschützt werden.
Daher sind unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen.
Die o.g. Bushaltestelle wurde verlegt. Die Auswirkungen, wie zum Beispiel ein
Rückstau in den Kreisel und fehlende Möglichkeiten für radfahrende
Schüler*innen den Bus zu überholen oder anders sicher auf das Schulgelände
zu gelangen, wenn Busse an der Bushaltestelle stehen, ist daher nicht
gegeben. Hier wird ein Unfallschwerpunkt faktisch provoziert.
Die Schule wurde nicht in den Planungsprozess einbezogen. Hingegen wurde
lediglich auf die Möglichkeit der Einbindung im Rahmen einer
Bürgerversammlung hingewiesen. Es ist wichtig, bei solchen Maßnahmen in
Zukunft Institutionen wie Schulen im Vorfeld einzubinden.
Auch am Hinweis, dass man sich erst an neue Verkehrssituationen gewöhnen
muss, ist nichts auszusetzen. Jedoch sollte dies nicht auf Kosten der
Gesundheit und des Lebens von Schüler*innen gehen.
Eine vergleichbare Kreiselsituation findet man auf der Dransdorfer-Seite der
Maximilian-Kolbe-Brücke, so dass hier ebenfalls Maßnahmen ergriffen werden
müssen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 05:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de