210645 · Beschlussvorlage
Seniorenbegegnungsstätte Blumenhof
Kerndaten
- Nummer
- 210645
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 27.04.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 210645 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 50 Amt für Soziales und Wohnen Dezernat: Dez. V Seniorenbegegnungsstätte Blumenhof Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit 27.05.2021 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Die Kooperationsvereinbarung mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Petrus zum Betrieb der Seniorenbegegnungsstätte Blumenhof wird für die Zeit vom 1.Januar 2021 bis 31. Dezember 2022 fortgeführt. 2. Für den Betrieb der Seniorenbegegnungsstätte Blumenhof werden Mittel in Höhe von maximal 6.700 Euro jährlich zur Finanzierung der anerkannten, ungedeckten Sach- und Mietnebenkosten zur Verfügung gestellt. Begründung Seit dem 1. April 2017 wird die Seniorenbegegnungsstätte Blumenhof auf Grundlage des Hauptausschuss-Beschlusses vom 3.12.2015 (Dr.: 1513256NV3) im Rahmen einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung durch die Katholische Kirchengemeinde St. Petrus geleitet und durch ehrenamtliche Kräfte betrieben. Die ursprünglich über ein Kirchenjahr (April 2017 bis März 2018) abgeschlossene Kooperationsvereinbarung wurde aufgrund der positiven Bilanz verlängert und im Rahmen der letzten Verlängerung dem zeitlichen Förderrhythmus der anderen kleinen Treffs durch Verlängerung bis zum 31.12.2020 angeglichen (Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen vom 8.10.2019, Dr.:1912059). Hierbei wurde festgehalten, dass zukünftig zu prüfen ist, ob die Seniorenbegegnungsstätte Blumenhof nicht analog der anderen, auf Grundlage von abgeschlossenen Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen geförderten, kleinen Treffs in eine Dauerförderung übernommen werden kann. Die bisherige und dem Vorschlag nach fortzuführende Förderung umfasste zum einen die Übernahme der monatlichen Nebenkosten i. H. v. 550 Euro im Rahmen einer unmittelbaren Überweisung an die Vermieterin „Bonner Wohnbau“. Zum anderen wurden Kosten, die sich aus dem Betrieb der Seniorenbegegnungsstätte ergaben (Stromkosten, die nicht unter den Allgemeinstrom fallen, Rundfunkgebühren, Telefon/Internet sowie Reinigungskosten) mit der Bundesstadt Bonn bzw. der Stiftung BonnerSeite 1 von 3 Seite 2 Altenhilfe unter Berücksichtigung eventuell erzielter Gewinne abgerechnet. Das Honorar für zwei Kurse (Gedächtnistraining) wurde darüber hinaus vereinbarungsgemäß fortlaufend aus Mitteln der Stiftung Bonner Altenhilfe finanziert. Die Förderung betrug in den Jahren 2018: 5.608,06 EUR aus Stiftungsmitteln und 6.600 EUR aus städtischen Mitteln 2019: 5.877,05 EUR aus Stiftungsmitteln und 6.600 EUR aus städtischen Mitteln 2018: 5.959,74 EUR aus Stiftungsmitteln und 6.600 EUR aus städtischen Mitteln Auf Grundlage der vorliegenden Finanzabrechnung kann bestätigt werden, dass der sonstige tägliche, ausschließlich durch Ehrenamt übernommene Betriebsablauf auch für das Jahr 2020 kostendeckend sichergestellt war. Die hier entstehenden Ausgaben werden fortlaufend durch den Verkauf von Speisen und Getränken gedeckt. Vor dem Hintergrund der bestehenden Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen wurde bei allen Begegnungsstätten und entsprechenden (Quartiers-) Einrichtungen auf die statistische Abfrage der Angebotsdetails, der Besucherzahlen usw. über den jährlichen Erhebungsbogen verzichtet. Tatsächlich lässt sich aber festhalten, dass die Begegnungsstätte Blumenhof im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten und Auflagen bestrebt war und ist, ihren Betrieb trotz Corona aufrecht zu erhalten. Durch eine Corona-konforme Neuorganisation der Abläufe konnte auch die Ausgabe von Essen der Bonner Tafel an Bedürftige weitestgehend fortgeführt werden. Zudem ist hervorzuheben, dass die Kirchengemeinde St. Petrus und die Begegnungsstätte Blumenhof sich als zuverlässige, engagierte Partner in Kooperation mit der von den zwei städtischen Fachstellen „Haus der Bonner Altenhilfe“ und „Freiwilligenagentur“ Anfang 2020 initiierten Corona- Nachbarschaftshilfe erwiesen haben. Es ist davon auszugehen, dass die Begegnungsstätte im zukünftigen regulären Tagesgeschäft weiterhin einen stabilen Kreis an Besucherinnen und Besuchern erreichen wird. Vor diesem Hintergrund befürwortet die Verwaltung eine fortlaufende Finanzierung der Begegnungsstätte für die Dauer der aktuellen Haushaltsperiode im Rahmen der oben geschilderten Modalitäten. Nach eingehender Prüfung ist hierbei festzuhalten, dass die BegegnungsstätteSeite 2 von 3 Seite 3 Blumenhof aufgrund der Historie sowie der bestehenden Rahmenbedingungen (keine Anbindung an einen Verband oder Träger und ausschließlich ehrenamtliche Arbeit, sodass weder Personal- noch Overheadkosten wie bei anderen Treffs anfallen) sinnvollerweise weiterhin über den gezielten Abschluss eines Kooperationsvertrages gefördert wird. Die Voraussetzungen des § 82 Gemeindeordnung (GO) zur vorläufigen Haushaltsführung sind erfüllt, da die Begegnungsstätte Blumenhof laufende Kosten hat, die unabweisbar zu begleichen sind, um die Aufrechterhaltung des Angebotes nicht zu gefährden. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt bis zur Genehmigung des Haushaltes 2021/2022 nur bis zu einer Höhe von 80 %. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.05.04 Soziale Einrichtungen 1.50.00.05.04.01 Soziale Einrichtungen Investive Kosten der Maßnahme Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 2021: 6.700 € 2022: 6.700 € 150000504 / 74.1000 2021: 6.700 € 2022: 6.700 € 2021: 0 € 2022: 0 € Einzahlungen / Erträge 2021: 0 € 2022: 0 € Haushaltsbelastung jährlich 2021: 6.700 € 2022: 6.700 € Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:23 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de