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210572-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Plattform zur Bürgerbeteiligung Bonn-macht-mit.de

Nummer
210572-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
18.05.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 02.06.2021 Kenntnisnahme
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  1. 210572 Plattform zur Bürgerbeteiligung Bonn-macht-mit.de

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
210572-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
Plattform zur Bürgerbeteiligung Bonn-macht-mit.de
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
02.06.2021 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung beantwortet die einzelnen Fragen wie folgt:
1. Wie und mit welchen Medien wird für das Portal bonn-macht-mit.de
derzeit geworben?
Werbemaßnahmen für das Beteiligungsportal beziehen sich in der Regel auf
konkrete Beteiligungsmöglichkeiten, die aktuell auf der Plattform abgebildet
werden. Diese werden – abhängig von der Art und Größe des Verfahrens – auf
unterschiedliche Art und Weise beworben. Zu den genutzten
Werbemaßnahmen gehören:
 Pressemeldungen
 Die städtischen Social-Media-Kanäle
 Bürgerbriefe
 Persönliche Anschreiben an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und
Bürgern
 Werbung über Plakate und Infoscreens im Stadtgebiet
 Werbung in den Bussen und Bahnen der SWB
 Newsletter „Bonn-macht-mit“ (Knapp 700 Abonnenten)
Für das Beteiligungsportal im Generellen wird ebenfalls beworben:
 Bei Präsenzveranstaltungen (z.B. zu konkreten Beteiligungsverfahren
aber auch bei Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür im Alten
Rathaus) gibt es in der Regel einen Informationsstand, bei dem über die
Bürgerbeteiligung in Bonn informiert wird. Dabei wird ganz intensiv das
Beteiligungsportal beworben.
 Die Internetadresse www.bonn-macht-mit.de ist auf sämtlichen
Werbeartikeln der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung (u.A.
Stoffbeutel, Stifte, Blöcke, Klebezettel) abgedruckt.
 Seit dem Jahr 2020 gibt es Postkarten, die explizit auf die Seite
hinweisen und an Bürgerinnen und Bürger verschickt werden, in der
Regel als Zugabe bei direkten Anschreiben zu Beteiligungsverfahren.
2. Wie viele Bürgerinnen und Bürger nehmen an den Live-
Veranstaltungen teil? Wie viele Jugendliche haben im SpeziellenSeite 1 von 4
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am BarCamp am 13.03.2021 teilgenommen?
Die Anzahl der Teilnehmenden an den unterschiedlichen Beteiligungsformaten
variiert ja nach Thematik stark. Grundsätzlich gilt, dass die Anzahl der
eingereichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare steigt, wenn der
Beteiligungsgegenstand einen großen Teil der Bonnerinnen und Bonner betrifft.
Beteiligungen zu großen Planungsthemen erhalten erwartungsgemäß auch auf
dem Beteiligungsportal höhere Aufmerksamkeit als z.B. formelle Beteiligungen
gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch, die aufgrund der Pandemielage auch auf
Bonn-macht-mit.de abgebildet werden.
Beispielhaft sind hier die Teilnahmezahlen der zum Stand dieser Beantwortung
letzten abgeschlossenen Beteiligungsverfahren angegeben. Dabei kann jeweils
nur die Zahl der insgesamt abgegebenen Beiträge, Kommentare und
Bewertungen angegeben werden, eine Zuordnung zu einzelnen Personen
erfolgt nicht.
 Bürger*innendialog zum Haushalt: 559 Beiträge/ 10182 Bewertungen/
94 Kommentare / Insgesamt 2141 Stimmen in der finalen Phase (rein
digital)
 Leitbildprozess Bad Godesberg: Wettbewerbsverfahren zur
Neugestaltung des öffentlichen Raumes in der Bad Godesberger
Innenstadt: 29 Beiträge/73 Bewertungen/9 Kommentare
 Neugestaltung der Bonner Rheinuferpromenade 427 Beiträge, 2042
Bewertungen, 427 Kommentare (rein digital)
 Sprechstunde der Oberbürgermeisterin am 14.04.2021. 62 Chatbeiträge
 Informationsabend für die Eltern von zukünftigen Erstklässlern: 240
Chatnachrichten
Das Barcamp „Jugend macht mit!“ wurde nicht auf der Plattform Bonn-macht-
mit.de, sondern über die Plattform barcamps.eu durchgeführt. Diese Plattform
ist ein Internetangebot von »jugend.beteiligen.jetzt - für die Praxis digitaler
Partizipation«, einem Kooperationsprojekt der Deutschen Kinder- und
Jugendstiftung (DKJS), des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und von
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik
Deutschland e.V..
Das Barcamp wurde vom Amt für Kinder, Jugend und Familie und der
Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung in Zusammenarbeit mit IJAB –
Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland
e.V., der UNICEF-Hochschulgruppe Bonn, dem Kinder- und Jugendring Bonn
e.V. und der katholische Jugendagentur Bonn durchgeführt. Es wurde als
Videokonferenz durchgeführt, an der rund 140 Jugendliche zwischen 14 und 17
Jahren teilgenommen haben.Seite 2 von 4
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3. Gibt es eine Vernetzung oder anknüpfende
Beteiligungsmöglichkeit im Bereich Social Media oder über eine
App insbesondere für die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen
Erwachsenen? Gibt es eine Strategie zur (zukünftigen) digitalen
Vernetzung zwischen Bürgerbeteiligungsportal und Bürgerinnen
und Bürger?
Bisher nicht, dies soll aber im Rahmen der Smart-City-Strategie realisiert
werden.
4. Wie viele Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits registriert
und wie hoch ist die Reichweite der Website aktuell?
Mit Stand 30. April 2021 gibt es auf der Plattform 10.612 registrierte
Nutzerinnen und Nutzer. Im Zeitraum 1. Januar 2021 bis 30. April gab es rund
30.000 Besuche auf der Seite.
5. Wieviel Prozent der registrierten Bürgerinnen und Bürger sind
unter 25 Jahre alt? Zwischen 25 und 65 Jahren? Über 65 Jahren?
Nutzerinnen und Nutzer können bei der Registrierung freiwillig Angaben zu
Ihrer Person machen, eine Pflicht dazu besteht nicht. Die registrierten
Nutzerinnen und Nutzer verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Altersgruppen:
 Unter 20 Jahre: 1,6 %
 20-29 Jahre: 8,9 %
 30-39 Jahre: 14,1 %
 40-49 Jahre: 18,6 %
 50-59 Jahre: 16,8 %
 60-69 Jahre: 9,2 %
 70 Jahre und älter: 4,4 %
 Keine Angabe: 26,4 %
6. Welchen Stellenwert nimmt das Portal bei der Kommunikation mit
der Stadtgesellschaft im Rahmen des Quartiersmanagements ein?
Wird eine Beteiligungsmöglichkeit durch Veranstaltungen in den
einzelnen Ortsteilen angeboten und über das Portal
synchronisiert?
Derzeit wird das Portal von den Quartiersmanagements wenig genutzt. Zum
Teil haben die meist extern geleiteten Quartiersmanagements auch eigene
Seiten. Eine stärkere Vernetzung ist hier mit der allgemeinen Ausweitung der
Bürgerbeteiligung in die Quartiersebene geplant, für ein koordiniertes Vorgehen
in diesem Bereich müssen aber zuvor die personellen Voraussetzungen
geschaffen werden.
7. Welche Kosten hat der Betrieb des Portals?
Im Wesentlichen Personalkosten für die Erarbeitung von Inhalten, für Redaktion
und Moderation. Diese Aufgaben werden von der Koordinierungsstelle
Bürgerbeteiligung wahrgenommen. Für die Einrichtung von ergänzenden
Modulen oder neuen Features werden Einzelaufträge vergeben. ImSeite 3 von 4
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Durchschnitt der letzten Jahre lag der Aufwand hierfür im Bereich 5000 – 6000
Euro jährlich.
8. Wie werden die Ergebnisse des Portals von der Verwaltung bei den
einzelnen Verfahren verwertet?
Die Ergebnisse der Beteiligungsverfahren werden als Excel-Liste exportiert. Die
sortierten Listen werden den inhaltlich federführenden Fachämtern übergeben
und fließen in den weiteren Verfahrenslauf und/oder in die Beschlussvorlagen
für die politischen Gremien ein.
9. In welchen Intervallen findet eine interne Evaluation des Portals
statt? Für welchen Zeitraum ist der Betrieb des Portals angedacht?
Regelmäßig nach jeder durchgeführten Beteiligung anhand der Kriterien, die
sich aus den Zielen des jeweiligen Beteiligungskonzepts ergeben. Zukünftig
wird es bei jedem Verfahren eine Feedback-Funktion geben. Für die Plattform
steht in 2022 bedingt durch den Wechsel von Drupal 7 auf Drupal 8 ein
Relaunch an.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 10:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de