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210565 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Verkehrskonzept Cohmbahnviertel

Nummer
210565
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
09.04.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 09.04.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 22.06.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 22.06.2021 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 619,4 KB Öffnen ↗

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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
210565
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
07.04.2021
Bürgerantrag: Verkehrskonzept Cohmbahnviertel
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 28.04.2021 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag thematisiert eine verbesserte Verkehrssituation für das
Combahnviertel.
Einzelheiten zu den beantragten Maßnahmen und zur Begründung ergeben
sich aus beigefügter E-Mail vom 07.04.2021.
Die Korrespondenz wird als fristgerechter Bürgerantrag gewertet, da
Entscheidungskompetenzen der Bezirksvertretung Beuel tangiert sind.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2

Von:
Gesendet: Mittwoch, 7. April 2021 20:48
An:
Betreff: Combahnstr./-viertel / Einhaltung Tempo 30 Limit
Sehr geehrte Frau Mohn, sehr geerhrte Frau Dörner,
ich darf mich mit einem recht banalen Anliegen an Sie wenden, welches Ihre männlichen Vorgänger
leider über Jahre nicht angehen wollten. Es geht um die Einhaltung/Durchsetzung des Tempo-
Limits im Combahnviertel, insbes. der Combahnstr. und der Rheindorfer Str. Hier wohnen viele
(Schul-)Kinder, zudem sind hier Kitas/Kindergärten.
Nachdem die Ausweitung der Termpo-30-Zonen auf Ihrer politischen Agenda steht, möchte ich
dieses Thema bei Ihnen adressieren, da gerade hier im Combahnviertel offenkundig wird, dass
allein die Einrichtung einer 30 Zone wenig bringt, wenn dies nicht auch überwacht bzw.
durchgesetzt wird. Seit Jahren weisen Anwohner auf diese Problematik hin und gerade in den
vorgenannten Straßen wird das Tempolimit häufig und gravierend verletzt, nicht nur in den
Abendstunden und am Wochenende. Vorschläge, durch einfache bauliche Maßnahmen (kleine
Schwellen, farbliche (Tempo 30) Markierungen, etc.) zu reagieren, werden vorschnell als
"schwierig" abgelehnt, da "hier ja auch Busse fahren" (wobei sich mir nach wie vor nicht erschließt,
warum z.B. großfläche Tempo-30-Markierungen auf der Straße den Busverkehr stören).
Ich selbst habe Raser angehalten und diese sind meist erbost, dass ich hier aus berchtigtem Anlass
derartige Hinweise gebe; häufig kommt auch die Antwort, dass man vermeintlich gar nicht gesehen
habe, dass hier eine Tempo-30-Zone sei. Richtig ist, dass die wenigen Schilder zT kaum sichtbar
sind bzw. deutlich verblasst sind. Ich hatte auch schon einmal angeregt, z.B. eine elektronische
Geschwindigkeitsanzeigetafel zu installieren, aber auch dies wurde verworfen, wieder aus Gründen,
die nicht nachvollziehbar sind. Einmal (vor ca. 2 Jahren) habe die Polizei eine
Geschwindigkeitskontrolle am frühen Nachmittag gemacht und keine signifikanten
Überschreitungen feststellen können. Ich habe dies zufällig mitbekommen, die Kontrolle erfolgt
genau an der Kreuzung Combahnstr./Rathausstr. (in Richtung St. Augustiner Str.), also dort, wo
Autos ohnehin abbremsen müssen. So viel zur Ernsthaftigkeit, mit der man sich bisher dem Thema
gewidmet hat.
Vor diesem Hintergrund möchte ich das Anliegen hier nochmals adressieren, in der Hoffnung, dass
Sie damit verantwortungsvoller umgehen. Gerne kann ich auch die vielen Nachbarn um
Mitunterschriften bitten, die ebenso betroffen sind und uns hier unterstützen, sofern das gewünscht
oder erforderlich ist. Sofern sich hier ein Unfall mit Personenschaden aufgrund überhöhter
Geschwindigkeit ereignet, gibt es jedenfalls ausreichend Korrespondenz, mit der die Stadt Bonn in
den vergangengen Jahren auf diese Problematik hingewiesen wurde.
Dass die Kaiser-Konrad-Str. durch eine seltsame Einbahnstraßenführung mehr oder weniger nicht
befahrbar ist und derzeit auch den regen Verkehr von der St. Augustinerstr. auf die Combahnstr. in
keinster Weise entlastet, ist Ihnen sicherlich bekannt, ggf. wollen Sie das Verkehrskonzept für das
Combahnviertel ja auch noch einmal in Gänze überdenken. Es bleibt hier auch zu hoffen, dass
durch die Sperrung der Friedrich-Breuer-Str. für PKW nicht noch mehr Fremdautos im
Combahnviertel parken und Anwohnern den ohnehin knappen Parkraum nehmen. Viele Anwohner
würden sich neben Stellflächen für Fahrräder auch spezielle Anwohnerparkflächen wünschen und
hoffentlich weitere Ladestellen für E-Autos.
Ich habe Sie gemeinsam angeschrieben, da ich mit Ihnen, sehr geehrte Frau Dörner, vor Ihrer
Wahl auf dem Beueler Marktplatz auch hierzu schon sprechen konnte, und Sie, sehr geehrte Frau
Mohn, hier wohl örtlich unmittelbar zuständig sind.
Ihrer geschätzten Rückmeldung sehe ich erwartungsvoll entgegen.
Mit freundlichen GrüßenSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 20:37 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de