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210538-01 AA · Änderungsantrag

Ergänzende Routen für den Radverkehr im Bereich der Mehlemer Uferpromenade Antrag zur Vorlage 210538

Nummer
210538-01 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
26.04.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.10.2021 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 210538 Ergänzende Routen für den Radverkehr im Bereich der Mehlemer Uferpromenade

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Änderungsantrag
öffentlich
210538-01 AA
Antragsteller/in:
Wolfgang Heedt
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
26.04.2021 gez. Jansen
Ergänzende Routen für den Radverkehr im Bereich
der Mehlemer Uferpromenade
Antrag zur Vorlage 210538
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 28.04.2021 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Im Zuge des weiteren Ausbaus der Radinfrastruktur führt die
Stadtverwaltung nachfolgenden Kriterien am Bad Godesberger
Rheinufer Verkehrszählungen durch:
a. in einem Sommermonat bei trockener Witterung und zu
urlaubsfreier Zeit
b. kategorisiert nach den Verkehrsteilnehmergruppen Fußgänger
(inklusive
Schieber von Kinderwagen, Jogger, Nordic Walker etc.), Fahrradfahrer
(mit und ohne Pedelecs) und Sonstige(Rollstühle aller Art, Skater,
Rollschuhläufer etc.)
c. an den Tagen Montag – Donnerstag von 15:30 – 20:00 Uhr,
Freitag von 14:00 – 20:00 sowie Samstag und Sonntag zwischen
10 und 20 Uhr, halbstundenweise unterteilt
d. an folgenden Messpunkten: Brücke über den Godesberger Bach,
Uferweg vor dem Rheinhotel Dreesen, Uferweg in Mehlem vor
dem Drachensteinpark
2. Die Stadtverwaltung prüft und ermittelt die Kosten für folgende
Maßnahmen:
a. Verbreiterung der einspurigen Abschnitte in Mehlem, so dass
Fußgänger und
Radfahrer voneinander getrennte Spuren erhalten
b. Verbreiterung des einspurigen Abschnitts vor dem Rheinhotel
Dreesen, so dass
Fußgänger und Radfahrer voneinander getrennte Spuren erhalten,
zusätzlich hier
Anbringen von Warnschildern oder Bodenmarkierungen auf dem
Rheinuferweg am
Treppenaufgang zum Biergarten des Hotels, Veranlassung desSeite 1 von 2
Seite 2
Hotels, seinerseits
einen Warnhinweis anzubringen, der vor Betreten des Rheinuferwegs
zur Vorsicht mahnt,
c. Verbreiterung der Brücke über den Godesberger Bach oder Bau einer
zweiten Brücke, so dass Fußgänger und Radfahrer voneinander
getrennte Spuren erhalten, und, sofern sich bei der Verkehrszählung
entsprechende Erkenntnisse zu Gedränge auf der Brücke ergeben,
Prüfung der Errichtung einer saisonalen Behelfsbrücke für Fußgänger
über den Godesberger Bach durch das THW.
3. Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeiten, welche und in welchen
Zeitfenstern es Fördermöglichkeiten aus Bundes- und Landesmitteln für
die unter 2. genannten Maßnahmen gibt.
Begründung
Das Bad Godesberger Rheinufer erfreut sich großer Beliebtheit bei
Erholungssuchenden und zur Freizeitgestaltung. Unverkennbar ist die
Nutzung über die Jahre immer weiter angestiegen. Dieser Trend dürfte
auch in Zukunft mit steigender Vielfalt von Fortbewegungsmöglichkeiten
anhalten- Jedoch ist auch festzustellen, dass bereits heute an den
genannten Engstellen und zu den genannten Zeiten das
Zusammenleben von
Rad- und Fußverkehr konfliktbeladen ist.
Zudem wird seitens Verwaltung und Politik verstärkt darüber
nachgedacht, das Rheinufer zu einer attraktiven Verkehrsstrecke für
Berufspendler zu machen, die mit Fahrrädern und Pedelecs den Weg
zur
Arbeit zurücklegen wollen. Mithin kann antizipiert werden, dass das
Konfliktpotenzial weiter steigen wird.
Darum ist es wichtig, zügig die bedarfs- und verkehrsgerechte
Gestaltung der Engstellen ins Auge zu fassen.
Anlage/n
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