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210505-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Digitaler Wegweiser für Click & Collect und Take Away Angebote

Nummer
210505-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
13.04.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Hauptausschusses 17.06.2021 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 21.04.2021 Empfehlung
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  1. 210505 Digitaler Wegweiser für Click & Collect und Take Away Angebote

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
210505-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Digitaler Wegweiser für Click & Collect und Take
Away Angebote
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
21.04.2021 Empfehlung
Hauptausschuss 29.04.2021 Entscheidung
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag nicht zu folgen und begründet
dies wie folgt:
Der überwiegende Teil der Einzelhandelsunternehmen und der
Gastronomie hat im Laufe der Corona-Pandemie sehr flexibel Konzepte
entwickelt, die je nach Inzidenzlage Click & Collect, Click & Meet, Take
Away etc. enthalten. Die Unternehmen haben ihre Konzepte sehr
intensiv über direkte Kommunikation, Werbung in Printmedien,
Schaufensterwerbung (z.B. Angabe der Telefonnummern und von QR-
Codes), auf ihren Homepages, über Online-Marktplätze und vor allem
auf den ihrer Kundschaft entsprechenden Kanälen in den Sozialen
Medien (z.B. Facebook, Instagram) bekannt gemacht.
Die Unternehmen werden in aller Regel auch im Internet gefunden. Da
mehr als 95 Prozent aller Suchen über die Suchmaschine Google laufen,
reicht die Namensangabe des Unternehmens und das Wort „Bonn“, um
gefunden zu werden. Alle weiteren Informationen zu den o.g. Angeboten
sowie zu Lieferservices, Webshops und Angeboten über weltweite
Plattformen finden sich dann auf der Homepage, im Social-Media-Kanal
des Unternehmens und/oder ganz „klassisch“ durch ein Telefonat.
Der Bereich der Online-Marktplätze wächst: Immer mehr
Einzelhandelsunternehmen in Deutschland verkaufen Ware über das
Internet; vor Corona waren es laut Handelsverband Deutschland (HDE)
bereits 20%. Jedoch haben die Erfahrungen mit lokalen Marktplätzen im
Internet, und beim vorliegenden Antrag würde es sich letztlich um einen
solchen handeln, in ganz Deutschland gezeigt, dass diese weder von
den Unternehmen noch von der Kundschaft angenommen werden. Die
Gründe liegen vor allem darin, dass lokale Marktplätze für dieSeite 1 von 3
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Unternehmen betreuungsintensiv sind, aufgrund der regionalen
Begrenzung relativ wenig Bekanntheit haben, den Kundinnen und
Kunden keinen großen Mehrwert bieten und häufig auch nicht
transaktionsorientiert sind. Versuche in der Vergangenheit, lokale
Plattformen in Bonn aufzubauen, wie das Portal Allyouneedcity der
Deutschen Post/DHL in sehr enger Kooperation mit dem city-marketing
bonn e.V. und den anderen Gewerbegemeinschaften, wurden daher
eingestellt.
www.bonn.de ist kein allgemeines Stadtportal, sondern eine Plattform
zur Veröffentlichung städtischer Inhalte aus Verwaltung und Politik. Eine
solche durch die Unternehmen selbst zu pflegende Datenbank müsste
erst programmiert und von den Handels-/Gastronomieunternehmen
bestückt werden, bevor überhaupt eine für potenzielle Nutzer*innen
(mindestens 80 Prozent der einschlägigen Unternehmen darin enthalten)
interessante Plattform sinnvoll nutzbar wäre.
Aus Sicht der Verwaltung ist es eher wichtig, Händlerinnen und Händler,
die ihren digitalen Auftritt noch definieren oder weiterentwickeln, seitens
der Wirtschaftsförderung zu begleiten und zu beraten. Daher werden
spezielle – zum Teil bundesgeförderte - Schulungsangebote für den
Einzelhandel angeboten. Das Amt für Wirtschaftsförderung kooperiert
diesbezüglich bei seinen gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband
Bonn Rhein-Sieg Euskirchen angebotenen Webinaren für den
Einzelhandel u.a. mit dem vom Bundeswirtschaftsministerium
geförderten Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel beim Institut für
Handelsforschung. Die Themen reichten in den vergangenen
Webinarreihen „Digitalisierung für den Mittelstand und Handel“ von
„Google my business“ über Warenwirtschaftsysteme, Marktplätze bis hin
zu Social Media (https://www.bonn.de/themen-entdecken/wirtschaft-
wissenschaft/webinarreihe-digitalisierung-und-online-fuer-den-handel-
und-den-mittelstand.php). Im Rahmen der Veranstaltungen wurde bei
der Zielgruppe auch der Bedarf an vertiefenden Informationen zum
Thema Digitalisierung und Handel abgefragt. Ab Anfang Mai 2021 wird
daher die Reihe fortgesetzt mit Themen wie „Chancen und
Umsetzungsmaßnahmen bei der Nutzung von Handelsplattformen wie
Amazon und Ebay“, aber auch die „Nutzung von Social Media Kanälen
zur Verbesserung der Onlinesichtbarkeit“ sowie grundsätzliche
„Maßnahmen zur Verbesserung der Auffindbarkeit durch
Suchmaschinenoptimierung des eigenen Internetauftritts“.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 3
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Datenstand: 02.11.2026, 23:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de