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210488-02 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag zur Vorlage 210488: Verkehrssichernde Maßnahmen Fahrradweg Pützchens Chaussee von Niederholtorf (Kreisel) Richtung Pützchen

Nummer
210488-02 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
15.06.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 16.06.2021 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 210488 Verkehrssichernde Maßnahmen Fahrradweg Pützchens Chaussee von Niederholtorf (Kreisel) Richtung Pützchen

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Änderungsantrag
öffentlich
210488-02 AA
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Beuel
Gerhard Baumgärtel
SPD Bezirksfraktion Beuel
Maximilian Blesch
Achim Joest
14.06.2021 gez. Mohn
Änderungsantrag zur Vorlage 210488:
Verkehrssichernde Maßnahmen Fahrradweg
Pützchens Chaussee von Niederholtorf (Kreisel)
Richtung Pützchen
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 16.06.2021 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Der vorliegende Antrag wird wie folgt geändert:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Situation der Verkehrsführung für
Radfahrende auf der gesamten Länge der Pützchen Chaussee zu überprüfen
und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.
Dabei soll im Einzelnen geprüft werden, ob im oberen Bereich hinter dem
Kreisverkehr in Niederholtdorf die Einrichtung einer Radverkehrsanlage möglich
ist.
Sollte dies nicht möglich sind, sollte eine Reduzierung der zulässigen
Geschwindigkeit auf 50 km/h geprüft werden.
Im unteren Bereich ist zu prüfen, ob die vorhandenen Schutzstreifen auf ein
richtlinien-konformes Maß verbreitert werden können.
Vor dem Lokal „der Grieche“ wird der Radstreifen mit überfahrbaren flexiblen
Baken, wie sie z.B. in der Adelheisstraße angebracht worden sind, zur
Fahrbahn optisch abgetrennt.
Begründung
Zunächst einmal bedarf der Feststellung, dass es sich bei dem Weg an der
Pützchen Chaussee talwärts vom Kreisverkehr in Niederholtdorf nicht wie im
Antrag der CDU angeführt, um einen Radweg, handelt.
Der Weg ist vielmehr kurz nach dem Kreisverkehr als Gehweg ausgeschildert
mit dem Zusatz: „Radfahrer frei“. Es ist also Radfahrenden gestattet auf diesem
Weg talwärts zu fahren, allerdings haben die Zu Fuß gehenden Vorrang, so
dass die Radfahrenden zur Gefahrenvermeidung ggfs. nur Schritttempo fahrenSeite 1 von 4
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dürfen.
Der Weg war früher mal als gemischter Rad-/Fußweg ausgeschildert, was auch
an den Fahrrad-Piktogrammen, die sich noch auf dem Weg befinden,
erkennbar ist.
Im vorliegenden Antrag wird die Verwaltung beauftragt, die Kante des Weges
wieder vollständig mit weißer Farbe zu kennzeichnen, damit diese besonders in
der Dunkelheit erkennbar ist. Dies mag als Einzelmaßnahme sinnvoll sein, ist
aber für die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende auf der Pützchen
Chaussee insgesamt bei weitem nicht ausreichend.
Zunächst ist es eher zweifelhaft, ob es überhaupt sinnvoll ist, mit dem Rad auf
diesem Weg talwärts zu fahren, da aufgrund des starken Gefälles schnell hohe
Geschwindigkeiten erreicht werden. Dadurch droht regelmäßig eine
Gefährdung der zu Fuß gehenden.
Der Weg ist zudem recht schmal und erfüllt nicht die gemäß RAST geforderte
Mindestbreite. Weiterhin befindet sich noch eine Bushaltestelle auf halber
Höhe, bei der der Weg nicht verbreitert ist. Dort könnten also Personen auf den
Bus warten oder auf den Gehweg aussteigen, während Radler auf dem Weg
runterfahren. Auch liegen im Herbst durch die Bäume am Wegesrand viele
Blätter auf dem Weg, was verbunden mit Feuchtigkeit auch hohe Rutschgefahr
bedeuten kann.
Im weiteren Verlauf der Pützchen Chaussee lässt die Verkehrsführung für die
Radfahrenden sehr zu wünschen übrig. Die sogenannten Schutzstreifen
erfüllen größtenteils nicht die in den Richtlinien ERA und RASt vorgesehene
Mindestbreite von 1,25 m geschweige denn die Regelbreite von 1,5 m. Dazu ist
bei längsparkenden PKW ein Sicherheitsraum von 0,25 – 0,50 m vorgesehen,
der auch nicht vorhanden ist.
Im weiteren Verlauf hinter der Einmündung der Holtorfer Straße bzw.
Adelheidisplatz befindet sich in der Kurve linksseitig ein Imbißlokal „der
Grieche“. Vor dem Lokal parken regelmäßig PKW, die im Griechen verweilen
oder Essen abholen. Dies hat bereits zu zahlreichen Beschwerden,
Presseartikeln und Bürgeranträgen geführt, ohne dass die Situation in
irgendeiner Weise verbessert worden ist.
Anlage/n
1 Foto1: Gehweg mit Zusatz "Radfahrer frei" (öffentlich)
2 Foto 2: zu schmaler Schutzstreifen (öffentlich)Seite 2 von 4
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