210476 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Initiative "Earth Night" - für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr
Kerndaten
- Nummer
- 210476
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 30.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 210476 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte Dezernat: Dez. OB 27.03.2021 Bürgerantrag: Initiative "Earth Night" - für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 02.06.2021 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag thematisiert eine Teilnahme der Stadt Bonn an der Initiative „Earth Night“. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag Online. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3 Bürgerantrag Online Datum 27.03.2021 Anrede Frau Herr ohne Anrede Vorname Nachname Straße Hausnummer Postleitzahl Ort Telefon E-Mail Betreff Inititative "Earth Night" - für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr Seite 1 von3 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002 ID=KFAS_0011_000022 YMkRwsRU 2277..0033..2211 1188::5588Seite 2 von 3 Ihr Antrag Sehr geehrte Mitglieder des Stadtrats von Bonn, ich möchte Sie – in Anbetracht der bevorstehenden Earth Hour – gerne auf eine Initiative aufmerksam machen, die meiner Meinung nach Beachtung verdient und von der Stadt Bonn unterstützt werden sollte: Die "Earth Night". Über deren Ziele zitiere ich aus der dazugehörigen Internetseite: "Die Earth Night ist ein Ereignis, bei der Menschen versuchen, für wenigstens eine Nacht im Jahr das menschengemachte Kunstlicht so weit wie möglich zu reduzieren. Diese findet immer zum September-Neumond statt. Anders als bei der Earth Hour im März (bei der das Licht für nur eine Stunde abgeschaltet wird, um symbolisch auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen), wird bei der Earth Night im September eine ganze Nacht (ab 22 Uhr) das Licht reduziert. Die Aktion will auf die exzessive Nutzung von nächtlichem Kunstlicht und seinen Folgen für Mensch, Umwelt und Natur aufmerksam machen. Sinnlos leuchtendes sowie fehlgelenktes Licht ist pure Energieverschwendung und schadet dem Klima. Das ist bekannt. Kaum bekannt ist, was Licht darüber hinaus noch alles anrichtet: Es lässt den Sternenhimmel verblassen und macht den Schlaf weniger erholsam. Es irritiert Pflanzen und lenkt Vögel auf ihre Zugrouten fehl. Es tötet im Sommer milliardenfach Insekten, die uns und der Natur dann als Bestäuber sowie den meisten Tieren als Hauptnahrungsquelle fehlen. Ganze Ökosysteme geraten wegen dieser sogenannten Lichtverschmutzung aus dem Takt. Zeit also, mit der Earth Night auf das Problem von zu viel Kunstlicht in der Nacht und die dadurch stetig wachsende Himmelsaufhellung aufmerksam zu machen. Höchste Zeit, zu sensibilisieren und einen bewussteren Umgang mit der Ressource Licht in unserer Dauerlicht-Gesellschaft herbeizuführen. Erst recht, weil es noch immer so gut wie keine Gesetze zur Eindämmung der Lichtverschmutzung gibt. Die Politik tut hier bislang viel zu wenig. Dabei ist mit kaum etwas derart schnell, leicht und einfach nachhaltiger Umweltschutz zu betreiben, wie durch einen veränderten, das heißt verantwortungsvolleren Umgang mit Licht. Die Earth Night ist ein Initiative von „Paten der Nacht“ – einer in Deutschland ansässigen überparteilichen Vereinigung Ehrenamtlicher, die sich für den Schutz der Nacht und die Eindämmung der Lichtverschmutzung durch Aufklärungsarbeit und Best-Practice-Beispiele einsetzt. Die Earth Night wurde im Sommer 2020 ins Leben gerufen und hatte am 17. September 2020 Premiere." Viele der Menschen, die in Bonn und anderen Städten leben, haben wohl in ihrem Leben noch nie einen ungetrübten Sternenhimmel oder die Milchstraße in ihrer vollen Pracht gesehen - als Bonner muss man schon in die Eifel oder ins Siebengebirge fahren, und selbst da ist der Himmel nicht unbeeinflusst von den Lichtern der umgebenden Städte. Vielleicht kann mit dieser Aktion ein Bewusstsein für die Schönheit des nächtlichen Himmels und gegen die übertriebene Lichtverschmutzung geschaffen werden, das zu einem Umdenken anregt. Zahlreiche Naturschutzverbände, Organisationen und Personen unterstützen diese Initiative bereits und ich finde, es würde ein wichtiges Zeichen setzen, wenn eine Stadt wie Bonn diese Aktion unterstützen würde - einerseits, weil es der Initiative viel Schub und Aufmerksamkeit geben könnte und andererseits, weil es die ambitionierten Umweltschutzziele der Bonner Stadtregierung gut ergänzen würde. Weitere Informationen zu der Initiative können Sie auf www.earth-night.info sowie www.paten-der-nacht.de finden. Mit besten Grüßen Seite 2 von3 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de