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210470 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Umwidmung von verschiedenen Straßenflächen im Stadtbezirk Bonn zu Fahrradspuren und Nebenstrecken zu Fahrradstraßen (Lengsdorfer Straße, Ippendorfer Allee, Trierer Straße, Röttgener Straße)

Nummer
210470
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
30.03.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 30.03.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 07.12.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 07.12.2021 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 210470-01 Bürgerantrag: Umwidmung von verschiedenen Straßenflächen im Stadtbezirk Bonn zu Fahrradspuren und Nebenstrecken zu Fahrradstraßen (Lengsdorfer Straße, Ippendorfer Allee, Trierer Straße, Röttgener Straße)

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Text anzeigen (4.082 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
210470
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
27.03.2021
Bürgerantrag: Umwidmung von verschiedenen
Straßenflächen im Stadtbezirk Bonn zu
Fahrradspuren und Nebenstrecken zu
Fahrradstraßen (Lengsdorfer Straße, Ippendorfer
Allee, Trierer Straße, Röttgener Straße)
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 18.05.2021 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag beinhaltet die Umwidmung von verschiedenen Straßenflächen im
Stadtbezirk Bonn zu Fahrradspuren und Nebenstrecken zu Fahrradstraßen
(Lengsdorfer Straße, Ippendorfer Allee, Trierer Straße, Röttgener Straße).
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2

Bonn, den 20. März 2021
Stadt Bonn
Abteilung Radwege
53103 Bonn
Antrag auf Einrichtung neuer Radwege
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Deutsche Umwelthilfe hat vor einigen Wochen einen Antrag auf kurzfristige Umwidmung von Straßenflächen
zu Fahrradspuren und Fußwegen sowie Tempo 30 für mehr Sicherheit und Klimaschutz im Straßenverkehr an Sie
gerichtet. Hiermit möchte ich meine Unterstützung für diesen Antrag ausdrücken und diesen inhaltlich
konkretisieren.
Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr brauchen in Bonn viele Jahre Zeit. Dass es auch schneller, innerhalb
weniger Wochen oder Monate gehen kann, haben im vergangenen Jahr viele Städte weltweit, aber auch einige
deutsche Städte gezeigt. So sind vielerorts kurzfristig Pop-up-Radwege, Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte
Straßen zum Spielen, Flanieren und Verweilen geschaffen worden. Die nach wie vor andauernde Corona-
Pandemie war zwar Anlass, aber nicht Rechtsgrund für die Anordnung von Pop-up-Radwegen. Dieses schnelle
Tempo bei der Verkehrswende muss auch in Bonn zum Standard werden.
Ein Rechtsgutachten im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe zeigt auf, dass das erstmals im Rahmen der Corona-
Pandemie erprobte, beschleunigte Vorgehen mit zunächst provisorischer Maßnahmenumsetzung auch
unabhängig von infektionsschutzrechtlichen Erwägungen zulässig ist. Das Gutachten zeigt die gesetzlichen
Anforderungen an die Einrichtung von Radwegen und Fahrradstraßen. Zudem werden weitere Möglichkeiten für
Städte zur schnellen Förderung des Fußverkehrs sowie zur Verkehrsberuhigung in Wohn- und Geschäftsvierteln
aufgezeigt - sei es durch Geschwindigkeitsreduzierungen, Einbahnstraßenregelungen oder Diagonalsperren. Somit
hat auch Bonn weitgehende Handlungsoptionen zur Reduzierung des Verkehrslärms, Verbesserung der
Luftqualität und Erhöhung der Aufenthaltsqualität, was auch dem lokalen Einzelhandel zugutekommt.
Der Regelplan „Temporäre Einrichtung und Erweiterung von Radverkehrsanlagen“ der Berliner Senatsverwaltung
für Umwelt und Verkehr kann auch in Bonn als Planungsgrundlage für Pop-up Radwege dienen. Sämtliche
erwähnten Unterlagen finden Sie auf dieser Website: www.duh.de/pop-up-radwege/
Ich beantrage hiermit, schnellstmöglich Straßenflächen zu Fahrradspuren und Nebenstraßen zu Fahrradstraßen
umzuwidmen. Dafür eignen sich vor allem folgende Straßenabschnitte:
1. Lengsdorfer Straße innerhalb der Bebauung Ippendorf. Dort sollte gleichzeitig eine Einbahnstraße für Autos
eingerichtet werden, da dort noch nicht einmal ein Bürgersteig normaler Breite Platz findet. Eine Ausweichstrecke
kann über die Straße Im Acker geschehen.
2. Ippendorfer Allee und Trierer Straße abwärts bis zum Kreisel. Dort findet täglich sehr viel Radverkehr statt mit
z.T. äußerst gewagten Überholmanövern der Autos. Eventuell könnte der mit Pfosten abgetrennte Gehweg
verbreitert und eine gemeinsame Nutzung Rad und Fußgänger eingeführt werden.
3. Röttgener Str. vom Ortsausgang Ippendorf bis nach Röttgen durchs Katzenlochbachtal. Gefälle, Steigung und
enge Kurven machen diesen Bereich für Fahrräder sehr gefährlich.
Ich bitte Sie um eine Eingangsbestätigung sowie um Rückmeldung innerhalb eines Monats nach Eingang meines
Schreibens.
Mit freundlichen GrüßenSeite 2 von 2

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