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210405 · Mitteilungsvorlage

Lokale Agenda-Büro - Durchgeführte und laufende Projekte 2020/2021

Nummer
210405
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
30.03.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 21.04.2021 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 01.06.2021 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
210405
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Lokale Agenda-Büro - Durchgeführte und laufende
Projekte 2020/2021
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
21.04.2021 Kenntnisnahme
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
21.04.2021 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Das Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn berichtet dem zuständigen
Fachausschuss einmal jährlich über die durchgeführten Projekte des
vergangenen Jahres und die laufenden Projekte mit Auswirkungen in das
Folgejahr. Bei der vorliegenden Zusammenfassung handelt es sich um eine
Information in kompakter Form. Für weitere detaillierte Informationen zu den
Projekten und Aktivitäten des Lokale Agenda-Büros wird im Text entweder auf
Ausschussvorlagen oder auf Internetseiten verwiesen.
Der Jahresbericht 2020 des Lokale Agenda-Büros ist in folgende sechs Kapitel
unterteilt:
 Personelle Ausstattung
 Zentrale Themen
 Fairer Handel
 Bio-Stadt
 Veranstaltung: „Bonn – Rundum Nachhaltig“
 Weitere Handlungsfelder/Projekte
 Öffentlichkeitsarbeit
1. Personelle Ausstattung
Die personelle Situation war im Jahr 2020 besonders herausfordernd:
Von vier Mitarbeiterinnen im Lokale Agenda-Büro befindet sich die bisherige
einzige Vollzeitkraft bereits seit Anfang 2020 in Elternzeit. Zusätzlich fiel eine
weitere Mitarbeiterin mit halben Stellenanteil (Fachbereich Fair Trade Town)
von Mitte Februar bis Ende Oktober krankheitsbedingt aus. Sie konnte die
Arbeit zum 2. November - mit für einen Monat reduzierter Stundenzahl – wieder
aufnehmen. Um im Bereich Fair Trade Town einen Teil der Aufgaben zu
übernehmen, hat eine der verbliebenen Mitarbeiterinnen die Arbeitszeit ab 1.
Mai von 30 Stunden auf Vollzeit erhöht.
An dieser Stelle wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass der
Kooperationsvertrag mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, in dessen RahmenSeite 1 von 11

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die Hochschule eine Mitarbeiterin mit einer befristeten Halbtagsstelle für den
Aufgabenbereich Bio-Stadt an die Stadt Bonn zugewiesen hat, zum 31.12.2021
ausläuft.
2. Zentrale Themen
2.1 Nachhaltigkeitsbericht / Nachhaltigkeitsstrategie
Gemäß Beschluss des Hauptausschusses informiert das Lokale Agenda-Büro
die Öffentlichkeit, den Ausschuss und den Rat alle drei Jahre in einem
fortgeschriebenen Bericht über die nachhaltige Entwicklung in Bonn (kurz:
Nachhaltigkeitsbericht) über Entwicklungstendenzen und geplante
Maßnahmen.
Der im März 2020 veröffentlichte fünfte Nachhaltigkeitsbericht bildet den
Zeitraum 2016 bis 2018 ab. Erstmals berücksichtigt dieser Bericht auch die 17
Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs), deren Umsetzung auf
lokaler Ebene sich die Stadt mit der Anfang 2019 verabschiedeten
kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie in besonderem Maße verpflichtet hat.
Mit insgesamt 55 Indikatoren in den vier Leitkategorien „Wohlbefinden“,
„Soziale Gerechtigkeit“, „Umweltqualität und Ressourceneffizienz“ sowie
„Wirtschaftliche Effizienz“ ist der Bericht so umfangreich wie nie zuvor. Für
jeden Indikator in dem Bericht ist die Entwicklung anhand von Zahlen
dargestellt, ergänzt um eine Interpretation der Entwicklung sowie die
Darstellung von Einflussfaktoren und Zielen. Jedem Indikator sind zudem die
entsprechenden SDGs zugeordnet.
Um einen schnellen Blick auf die Entwicklung zu erhalten – positiv oder negativ
– ist jedem Indikator, sofern statistisch möglich, eine Ampelfarbe zugeordnet.
Rot steht für eine negative, grün für eine positive und gelb für eine neutrale
Entwicklung. Im Ergebnis zeichnet sich bei 22 Indikatoren eine positive, bei fünf
eine negative und bei 15 eine neutrale Entwicklung ab. Für 13 Indikatoren war
aus statistischen Gründen keine Bewertung möglich.
Zusätzlich ist jeder der vier Leitkategorien eine Auswahl praktischer Beispiele
vorangestellt, die zeigen, was die Stadt bereits auf den Weg gebracht hat, um
die in der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie selbst gesteckten Ziele zur
Umsetzung der Agenda 2030 zu erreichen.
Sowohl der Nachhaltigkeitsbericht als auch die Bonner Nachhaltigkeitsstrategie
sind auf der Internetseite der Stadt abrufbar:
Nachhaltigkeitsbericht: www.bonn.de/nachhaltigkeitsbericht
Nachhaltigkeitsstrategie: www.bonn.de/nachhaltigkeitsstrategie
2.2 Teilnahme am OECD-Programm „A territorial approach to the
Sustainable Development Goals: A Role for Cities and Regions to leave
no one behind“ (Ein regionaler Ansatz zur Umsetzung der nachhaltigen
Entwicklungsziele)
Die Stadt Bonn nahm im Zeitraum 2018 bis 2020 an einem anderthalbjährigen
Pilotprogramm der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit undSeite 2 von 11

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Entwicklung OECD) teil - unter Federführung und Koordinierung des Amtes für
Internationales und globale Nachhaltigkeit und Mitarbeit des Lokale Agenda-
Büros. Mit dem Programm wurden neun ausgewählte Städte und Regionen aus
Belgien, Dänemark, Deutschland, Japan, Brasilien, Argentinien und Russland
als Pilotpartner bei der Umsetzung SDGs auf lokaler Ebene unterstützt. Im
Rahmen des Projekts wurde auch ein SDG-Monitoring-Tool entwickelt. Durch
die Teilnahme an diesem Entwicklungsprozess bot sich der Stadt Bonn die
Möglichkeit, sich vertieft mit der OECD und den anderen Pilotkommunen zum
Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung auszutauschen (siehe auch
Mitteilungsvorlage DS-Nr.:1812817).
Am 29. und 30. Januar 2020 fand im Rahmen des Pilotprogramms ein weiterer
Besuch einer OECD-Delegation in Bonn statt, der vom Amt für Internationales
und Globale Nachhaltigkeit organisiert wurde. Das Lokale Agenda-Büro stellte
hier die Änderungen in der Berichtsweise beim aktuellen städtischen
Nachhaltigkeitsbericht 2016-2018 vor, der mit zusätzlichen Indikatoren und
einer direkten Bezugnahme auf die jeweils adressierten SDGS erstmals eine
Verknüpfung zur Agenda 2030 ermöglicht.
Der Bonner Bericht zum OECD-Programm „A Territorial Approach to the SDGs
in Bonn“ steht auf der Homepage der OECD
https://www.oecd.org/regional/a-territorial-approach-to-the-sustainable-
development-goals-in-bonn-germany-bbf7e6b1-en.htm
zur Verfügung.
3. Fairer Handel
Zu den Aufgaben des Lokale Agenda-Büros gehört die gezielte Unterstützung
von Aktivitäten des Fairen Handels in Bonn. Dabei steht das Agenda-Büro
zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren unterstützend zur Seite, sorgt
für Vernetzung der verschiedensten Beteiligten, initiiert Veranstaltungen und
wirbt im städtischen Raum mittels Öffentlichkeits- und Informationsarbeit für die
stärkere Nutzung des Fairen Handels.
3.1 Rezertifizierung Fair Trade Town
Bonn ist seit 2010 Fair Trade Town und damit eine von derzeit rund 700
Kommunen in Deutschland und weltweit über 2.000 Städten in 36 Ländern, die
für ihr besonderes Engagement im Fairen Handel ausgezeichnet sind. Seit
2014 muss alle zwei Jahre erneut unter Beweis gestellt werden, dass die
Auszeichnung weiterhin getragen werden darf. Bonn hat die Anforderungen für
die Rezertifizierung bisher jedes Mal erfüllt – zuletzt im Berichtsjahr 2020, so
dass die Stadt bis zum nächsten Rezertifizierungstermin im November 2022
den Titel Fair Trade Town trägt.
Für die Auszeichnung als Fair Trade Town müssen folgende fünf Kriterien
erfüllt sein:
- Ein Ratsbeschluss spricht sich für die Unterstützung des Fairen
Handels aus; in allen Sitzungen des Rates und der Ausschüsse sowie
im Büro des Stadtoberhaupts wird fair gehandelter Kaffee und ein
weiteres Produkt aus Fairem Handel ausgeschenkt.
- Eine Steuerungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik,
Zivilgesellschaft, Kirche und Wirtschaft koordiniert alle Aktivitäten vor
Ort.Seite 3 von 11

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- Geschäfte und gastronomische Betriebe in der Stadt bieten Produkte
aus Fairem Handel an.
- Schulen, Kirchen sowie Vereine verwenden fair produzierte Waren und
thematisieren den Fairen Handel in ihrer Bildungsarbeit.
- Die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
3.2 Faire Woche
Der Schwerpunkt der Arbeit im Bereich Fairer Handel liegt in der Durchführung
der bundesweiten Fairen Woche, 2020 vom 9. bis 26. September, um die
überregionalen Synergieeffekte in der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. Die
Veranstaltungsreihe zur Fairen Woche wurde auf Initiative des Lokale Agenda-
Büros erneut auf verschiedenen Werbeflächen in der Öffentlichkeit beworben.
Dazu gehörten 37 Megalights, 10 Infoscreens an Hauptbahnhof und Stadthalle
Bad Godesberg sowie 30 Seitenscheibenplakate mit je 2 Stück in
Niederflurbahnen und Bussen der SWB, die sich jeweils über mehrere Wochen
der Fairen Woche widmeten. Diese Werbeflächen konnten größtenteils
kostenfrei oder rabattiert in Anspruch genommen werden.
Die Bonner Veranstaltungen zur Fairen Woche wurden wie in den Vorjahren
vom Lokale Agenda-Büro von den verschiedensten Akteuren erfragt und in
einem Programmheft zusammengefasst. Es wies in einer Auflage von 2.200
Stück in diesem Jahr auf insgesamt 37 Veranstaltungen hin, darunter
konsumkritische Stadtrundgänge, Verkostungen, Kochaktionen, Infostände,
Gottesdienste und Vorträge.
Zu den Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Woche, die das Agenda-Büro in
den letzten Jahren initiierend ins Leben rief und / oder finanziell oder
organisatorisch unterstützen konnte, gehören:
- die „Rundum Fair“, das öffentliche Bonner Faire Frühstück auf
dem Münsterplatz, kombiniert mit einer Fairen Modenschau,
Infoständen, vielen Interviews und konsumkritischen Stadtrundgängen.
Die Rundum Fair wurde in den letzten Jahren bereits fünf Mal
durchgeführt und hat damit schon eine schon eine gewisse „Tradition“ in
Bonn erworben. Im letzten Jahr (2019) wurde direkt im Anschluss an die
Rundum Fair zum ersten Mal das Agrikulturfestival durchgeführt –
ebenfalls auf dem Münsterplatz. Da beide Veranstaltungen zu großen
Teilen vom Lokale Agenda-Büro getragen werden und sich auch beide
mit nachhaltiger Lebensführung beschäftigen, kamen bereits direkt
nach den beiden Veranstaltungen in 2019 erste Überlegungen auf -
bestätigt auch durch Anregungen von außen - beide Formate zu einer
einzigen Veranstaltung zusammenzuführen. Das wurde im Jahr 2020
mit der „Bonn - Rundum Nachhaltig“ umgesetzt. Da dieses neue
Veranstaltungsformat die Themenbereiche Fairer Handel und Bio-Stadt
zusammenbringt, wird es in diesem Bericht unter Punkt 5 gesondert
vorgestellt!
- die Bonner Filmfair, die Filmreihe des Bonner Netzwerkes für
Entwicklung in der Fairen Woche in Zusammenarbeit mit demSeite 4 von 11

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Programmkino Woki Filmpalast konnte in 2020 coronabedingt nicht
stattfinden (siehe auch www.filmfair.de).
3.3 Veranstaltungen außerhalb der Fairen Woche
Die für Anfang 2020 bereits in sehr weit fortgeschrittenem Maße geplanten
Veranstaltungen (Theaterstück „Alle satt?!“ für die Klassen 4 bis 7 von Bonner
Schulen sowie eine Filmreihe in Kooperation mit dem Amt für Internationales
und Globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn, dem Katholischen Stadtdekanat,
dem Weltladen Bonn und FEMNET e.V) mussten wegen Corona abgesagt
werden. Bisher konnten diese auch noch nicht nachgeholt werden.
3.4 Steuerungsgruppe Fair Trade Town
In 2020 hat das Lokale Agenda-Büro zu drei Sitzungen der Steuerungsgruppe
Fair Trade Town eingeladen. Zwei Sitzungen konnten als
Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden, ein Treffen fand unter
erheblichen technischen Schwierigkeiten online statt.
4. Bio-Stadt
Bonn ist in 2019 als erste Stadt in NRW und 19. Stadt bundesweit dem
Biostädte-Netzwerk beigetreten. (Nachrichtlich: Inzwischen sind in NRW auch
Köln und Much Bio-Städte.)
Gebündelt werden die Aktivitäten der Bio-Stadt Bonn im Lokale Agenda-Büro.
Dieses steht sowohl Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Stadtverwaltung
als auch zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren unterstützend zur
Seite, sorgt für Vernetzung der verschiedensten Beteiligten der in Bonn
engagierten Initiativen im Bio- und Ernährungsbereich, initiiert Veranstaltungen
und wirbt im städtischen Raum mittels Öffentlichkeits- und Informationsarbeit
für die Aufklärung und Bewusstseinsbildung zur gesunden und regionalen
Ernährung mit Bio-Lebensmitteln in der Bonner Bevölkerung.
Dabei konzentriert sich die Arbeit des Lokale Agenda-Büros auf folgende in
verschiedenen Beschlüssen festgelegte Handlungsfelder:
1. Mehr Bio in Bonner Kindereinrichtungen,
2. Mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen der Stadt Bonn sowie
3. Mehr Bio für Bonnerinnen und Bonner.
(DS-Nr. 1710400, 1712866 und 1812927 für „Mehr Bio in Bonner
Kindereinrichtungen“,
DS-Nr. 1810127 für „Mehr Bio in Seniorenzentren“,
DS-Nr. 1813388 für „Mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen der Stadt Bonn“
und DS-Nr. 1910042 „Beitritt der Stadt Bonn zum Netzwerk Bio-Städte“)
Die Koordination der Bio-Stadt Bonn unterstützt bezüglich der beiden ersten
Handlungsfelder (Mittagsverpflegung in Bonner Kindereinrichtungen sowie
mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen) beratend das Schulamt, das
Jugendamt und das Amt für Wirtschaftsförderung. Nur das dritte Handlungsfeld
ist komplett im Lokale Agenda-Büro angesiedelt und wird durch die KooperationSeite 5 von 11

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mit den verschiedenen Bonner Initiativen im Bio- und Ernährungsbereich und
Akteuren der Agrar- und Ernährungswirtschaft bearbeitet.
Wesentliche Aktivitäten zum Punkt „Mehr Bio für Bonnerinnen und Bonner“
waren im letzten Jahr:
- (Digitale) Veranstaltung „Bonn-Rundum Nachhaltig“ (vormals
Bonner Agrikulturfestival)
- VHS-Reihe „Biologische Vielfalt in der Stadt“
- Veranstaltungsreihe „Bio-Stadt Bonn - Wir feiern gutes Essen vom
Acker über den Teller bis zum Kompost!“
- Sonderfilmvorführung - Dokumentarfilm „Unser Boden - unser
Erbe“
Eine ausführliche Beschreibung der Tätigkeiten findet sich in der
Mitteilungsvorlage „Tätigkeitsbericht Bio-Stadt Bonn“ (DS-Nr. 210171)
5. Veranstaltung „Bonn – Rundum Nachhaltig“
Mit dem neuen Veranstaltungsformat „Bonn - Rundum Nachhaltig“ hat das
Lokale Agenda-Büro in 2020 zwei bereits bestehende Bonner Formate
zusammengeführt: Die bereits bewährte Rundum Fair, mitorganisiert durch die
Fair Trade Town Bonn, und das 2019 unter Mitwirkung der Bio-Stadt Bonn
erstmalig veranstaltete Agrikulturfestival.
Rückblick:
Die Rundum Fair, das faire Frühstück mit fairer Modenschau, hat bereits fünf
Mal erfolgreich auf dem Bonner Münsterplatz stattgefunden. Initiiert wurde die
Rundum Fair 2013 vom Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn. Die Durchführung
erfolgte danach unter Federführung verschiedener Vereine, jeweils aber
gestützt und umgesetzt vom Lokale Agenda-Büro sowie einem breiten Bonner
Bündnis (neben dem Lokale Agenda-Büro unter anderem die
Steuerungsgruppe Fair Trade Town, die Frauenrechtsorganisation Femnet, die
katholische Bonner Stadtpastoral, die Verbraucherzentrale Bonn und der
Weltladen Bonn).
Den Besucherinnen und Besuchern wurden Informationen sowohl der Fair
Trade Town Bonn als auch verschiedener Bonner Initiativen rund um
Nachhaltigkeit und Fairen Handel geboten, Interviews zum Thema, eine faire
Modenschau und ein kostenfreies Faires Frühstück, um Produkte des Fairen
Handels bekannter zu machen.
Das Agrikulturfestival gab es 2019 – auf dem Münsterplatz zeitlich direkt im
Anschluss an die Rundum Fair - zum ersten Mal und es stieß ebenfalls auf sehr
gute Resonanz beim Bonner Publikum. Veranstaltet wurde das Agrikultur-
Festival vom Bonner Verein Stadt.Land.Markt. e. V. in Kooperation mit der Bio-
Stadt Bonn, der Regionalwert AG Rheinland und dem Wissenschaftsladen
Bonn. Teilnehmende Akteure waren neben dem Lokale Agenda-Büro unter
anderem Slow Food Bonn, die örtliche foodsharing-Gruppe, Zero Waste Bonn,
Gemeinschaftsgärten, Imker, Bäcker und viele weitere Akteure der Agrar- und
Ernährungswirtschaft in Bonn und Umgebung sowie bonnorange. Im
Vordergrund des Agrikulturfestivals stand die Informationsvermittlung mit vielen
Mitmach-Aktionen, daneben Lebensmittelverkostungen, ein regionalesSeite 6 von 11

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Speisenangebot sowie Kultur in Form eines unterhaltsamen Bühnenprogramms
und von Musikpräsentation. Das Festival hatte einen Schwerpunkt auf
nachhaltige Lebensstile und Lebensmittelversorgung in Bonn und wollte den
zahlreichen Besucherinnen und Besuchern den Gedanken der Nachhaltigkeit
nahebringen.
Neues Format: „Bonn - Rundum Nachhaltig“:
Innerhalb des Lokale Agenda-Büros kam die Idee auf, beide Formate 2020 in
einer gemeinsamen Großveranstaltung zusammenzuführen. Die steigende
Nachfrage nach ökologisch und nachhaltig angebauten Lebensmitteln, das
wachsende Interesse der Verbraucherinnen und Verbrauchern an der Art und
Weise der Produktion und der Herkunft unserer Nahrungsmittel sowie die
sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen unserer
Lebensweise sowohl hier bei uns als auch weltweit sind wichtige Gründe, bio,
regional und fair zusammen zu denken und in den größeren Kontext der SDGs
zu stellen.
Mit der „Bonn – Rundum Nachhaltig“ können die Aktiven und Engagierten
sowohl aus dem Bereich Fair Trade als auch aus den regionalen Bio-
Wertschöpfungsketten zusammengebracht werden und erhalten die
Möglichkeit, sich bzw. ihre Arbeit gemeinsam zu präsentieren. Im Jahr 2020
passte diese Veranstaltung sogar perfekt zum Motto der Fairen Woche "Was
brauchen wir für ein gutes Leben? Produktion und Konsum neu denken",
in deren Kontext sie stattgefunden hat.
Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen
Planungsunsicherheiten wurde die ursprünglich anvisierte Durchführung einer
Präsenzveranstaltung auf dem Münsterplatz kurzfristig und unter starkem
Zeitdruck in ein digitales Format umgeplant.
Kernstück der „Bonn – Rundum Nachhaltig 2020“ als Digital-Veranstaltung
war eine dreiteilige Webkonferenz-Reihe (11., 14. und 16. September) zu den
drei Themenblöcken „Rundum regional & nachhaltig“, „Rundum fair &
bewusst“ sowie „Rundum Stadt & Natur“:
Themenblock 1: Rundum regional & nachhaltig
Mit Expertinnen und Experten sowie Gästen ging es am ersten Abend um
alternative Vermarktung, Wertschätzung und Verwertung. In einer
Podiumsdiskussion diskutierten unter anderem Marktschwärmereien,
Solidarische Landwirtschaften, regionale nachhaltige Lieferkiste „Himmel un
Ääd“, die Vereine Stadt.Land.Markt und Bolle Bonn über ihre Beiträge zur
urbanen Nachhaltigkeit in Bonn, zu kurzen Lieferketten und zu regionaler
urbaner Ernährungsversorgung. Parallel boten Zero Waste Bonn und
foodsharing Bonn Mitmach-Aktionen zu Wertschätzung, Verwertung und
alternativem Konsum an. Beendet wurde der Abend mit einer Live-Koch-Aktion
(Night Special).
Themenblock 2: Rundum fair & bewusst
Am zweiten Abend ging es um faire und nachhaltige Rahmenbedingungen
sowohl im globalen Süden als auch im globalen Norden. In einer
Podiumsdiskussion mit regionalen Expertinnen und Experten sowie Gästen
erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand, was faire und
nachhaltige Produkte ausmacht und wie faire Arbeitsbedingungen aussehen.Seite 7 von 11

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Parallel wurde anhand von Beispielen aus der Praxis gezeigt, wie Bürgerinnen
und Bürger sich für nachhaltiges und faires Wirtschaften einsetzen können.
Themenblock 3: Rundum Stadt & Natur
Mit Expertinnen und Experten sowie Gästen ging es am dritten Abend in einer
Podiumsdiskussion um die Natur in einer lebens- und liebenswerten Stadt
Bonn. Vorgestellt wurde ein kurzer Ausschnitt vom Engagement der Stadt Bonn
sowie ausgewählte Beispiele zur Förderung der Stadtökosysteme. In den
Mitmach-Workshops, die parallel zur Podiumsdiskussion stattfanden, konnten
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, was auch sie selbst der Natur
Gutes tun können. Bonner Initiativen erklärten beispielsweise, was man beim
Bau/Kauf von Insektenhotels beachten muss, warum Wildbienen schützenswert
sind und gaben Tipps für naturnahes Gärtnern und insektenfreundlich blühende
Wiesen.
Auf der Internetseite www.bonn-rundum-nachhaltig.de und dem Youtube-Kanal
https://youtube.com/channel/UCMENpj36hWbJYzY2ZFbPIIg
sind alle Informationen gebündelt abrufbar, werden die einzelnen Akteure
vorgestellt und stehen verschiedene Materialien wie Filme, Kurzvideos, Fotos
bereit. Auch die Webkonferenzen wurden mitgeschnitten und sind als Videos
auf der Website abrufbar.
Für das gesamte Projekt wurden Fördermittel bei Engagement Global –
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt – beantragt und in Höhe von
9.928,53 Euro bewilligt.
6. Weitere Handlungsfelder / Projekte
6.1 „Paper Angels: Wir für Recyclingpapier“
Das Umweltbildungsprojekt „Paper Angels: Wir für Recyclingpapier“, führt
das Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn in Zusammenarbeit mit der Deutschen
Post DHL Group als Sponsor und der in Bonn ansässigen Tropenwaldstiftung
OroVerde als Fachpartner und Bildungsexperte bereits seit 2008 durch - im
Jahr 2020 zum 13. Mal. Die Aktion rund um die Themen Papierverbrauch,
Papierrecycling und Blauer Engel als Güte- und Prüfsiegel für Recyclingpapier
richtet sich an alle fünften Klassen von Bonner Schulen. Es geht darum, dass
sich die Schülerinnen und Schüler anhand der bereitgestellten Materialien
(Geschichtenposter mit spannenden wirklichkeitsnahen Geschichten sowie
farbenfrohe Tierpostkarten mit kniffligen Rätseln) mit einem
ressourcenschonenden Verbrauchsverhalten und insbesondere mit dem
Thema Recyclingpapier vertraut machen. Nach erfolgreichem Bearbeiten der
Materialien und Rätsel können die Klassen einen Lösungssatz einreichen.
Unter allen richtigen Einsendungen wurden in diesem Jahr wieder sechs
Geldpreise à 150 Euro sowie zwei Baumpflanzaktionen verlost.
Einsendeschluss für das Gewinnspiel war der 27. März. Das Ende des
Wettbewerbs fiel somit in die coronabedingte Lockdown-Phase. Das könnte
erklären, dass in diesem Jahr mit 24 Klassen die Beteiligung nicht ganz so groß
war, wie in den vergangenen Jahren.Seite 8 von 11

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Die für den 14. Mai geplante Abschlussveranstaltung im Post-Tower mit
persönlicher Übergabe der Geldgewinne konnte coronabedingt nicht
stattfinden. Die Geldgewinne wurden direkt an die Klassen ausgezahlt.
Pressearbeit dazu fand nicht statt.
Die zwei Baumpflanzaktionen waren für den 6. November im Stadtwald unter
Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen im Amt für Stadtgrün, das heiß in
diesem Fall Stadtförster und Haus der Natur, geplant. Oberbürgermeisterin
Katja Dörner hatte ihr Kommen bereits zugesagt. Leider musste auch diese
Veranstaltung eine Woche vorher aufgrund des erneuten Shutdowns abgesagt
werden. Die Baumpflanzaktionen sollen nachgeholt werden.
Die Preisgelder und die Druckkosten für die Materialien wurden von der
Deutschen Post DHL Group übernommen. Die Entwicklung der aktuellen
Wettbewerbsmaterialien und weiterer ergänzender Unterrichtsmaterialien
erfolgte durch OroVerde. Die komplette Koordination des Wettbewerbs liegt in
den Händen des Lokale Agenda-Büros.
Die Aktion wird auch im Jahr 2021 in derselben Form stattfinden – ob es
allerdings auch wieder Baumpflanzaktionen zu gewinnen geben wird, muss
noch intern mit den Kolleginnen und Kollegen der Stadtförsterei geklärt werden.
Es kann sein, dass die aufgrund des Fichtensterben entstandenen
Kahlbereiche bis zum Frühjahr 2021 durch die Mitarbeitenden des Amtes für
Umwelt und Stadtgrün wiederaufgeforstet sind.
Insgesamt haben die Veranstalter Stadt Bonn, Deutsche Post DHL Group und
OroVerde mit der Aktion „Paper Angels“ in den zwölf Jahren über 11.000
Schülerinnen und Schüler in Bonner Schulen erreicht.
6.2 Städtewettbewerb „Papieratlas“
Die Stadt Bonn ist im Rahmen des „Papieratlas“-Wettbewerbs bereits zum
elften Mal in Folge für ihren Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel
als eine der „Recyclingpapierfreundlichsten Städte Deutschlands“
ausgezeichnet worden.
Bonn nutzt in Verwaltung und Hausdruckerei fast ausschließlich Papier mit dem
Blauen Umweltengel, dem Güte- und Prüfsiegel für Papiere, die zu 100 Prozent
aus Altpapier hergestellt werden. Die Herstellung von Recyclingpapier spart
rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie gegenüber Frischfaserpapier.
Die Verwendung von Altpapier leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur
Entlastung der Wälder.
2020 beteiligten sich 99 Groß- und Mittelstädte an dem Wettbewerb, der von
der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem
Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag
und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund seit 2008 jährlich durchgeführt
wird.
In den vergangenen elf Jahren bewirkte Bonn durch den Einsatz von
Recyclingpapier eine Einsparung von mehr als 63,7 Millionen Litern Wasser
und über 13,1 Millionen Kilowattstunden Energie. Die Einsparungen
entsprechen dem täglichen Wasserbedarf von über 526.000Seite 9 von 11

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Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern und dem jährlichen Energieverbrauch
von rund 3.750 Drei-Personen-Haushalten in Deutschland.
(Weitere Informationen unter www.papieratlas.de)
Weiterhin achtet das Lokale Agenda-Büro darauf, dass hausintern
Recyclingpapier mit Blauem Umweltengel eingesetzt wird und gibt diese
Anregung auch an Kooperationspartner weiter.
Seit 2019 können sich auch Schulen von der Initiative Pro Recyclingpapier in
Kooperation mit dem Bundesumweltministerium als
„Recyclingpapierfreundliche Schule“ auszeichnen lassen (wenn die Schule
mindestens 70 Prozent Büropapier mit dem Blauen Engel verwendet). Die
Bonner Grundschulen Am Domhof, Michaelschule sowie Münsterschule
erhielten bereits 2019 diese Auszeichnung. Weitere Schulen sind trotz
Weitergabe dieser Information durch das Lokale Agenda-Büro an die
städtischen Schulen nicht hinzugekommen.
(Nähere Infos hierzu: www.recyclingpapier-bildet.de)
6.3 Ökoprofit
Bereits seit 2007 wird Ökoprofit (Ökologisches Projekt für Integrierte
Umwelttechnik) in Bonn durchgeführt. Ziel von Ökoprofit ist, durch ein modular
aufgebautes Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, das von einem
Umweltberatungsunternehmen durchgeführt wird, die teilnehmenden Betriebe
bei der Einführung und Verbesserung des betrieblichen Umweltmanagements
zu unterstützen. Die Maxime ist: Umweltmanagement verbessern und
gleichzeitig die Kosten senken!
Bisher gab es fünf Projektrunden: Die Projektrunden 2007/2008, 2008/2009
und 2011/2012 schlossen 38 Bonner Unternehmen erfolgreich mit der
Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb“ ab. Im Jahr 2014 folgte eine gemeinsame
Projektrunde mit dem Rhein-Sieg-Kreis, an der vier Unternehmen aus Bonn
und zehn Betriebe aus dem Rhein-Sieg-Kreis teilnahmen. Bei der 5.
Projektrunde 2018/2019 wurde die geforderte Mindestanzahl an Unternehmen
für eine Förderung durch das Land NRW nicht erreicht. Um den interessierten
drei Unternehmen (zwei davon aus Bonn) trotzdem die Möglichkeit zu bieten,
sich im Rahmen des Projekts Ökoprofit mit den Fragen von Umwelt- und
Klimaschutz zu beschäftigen, wurde das Format leicht verändert. Die Palette
der Umweltschutzprojekte in den Unternehmen reicht von Maßnahmen der
Energieeffizienz wie Heizungsoptimierung über die Einführung von
Videokonferenzen statt Dienstreisen bis hin zum Abfallmanagement.
Im Ökoprofit-Klub beschäftigten sich 2020 sieben bereits zertifizierte
Unternehmen (davon sechs aus Bonn) mit der Weiterentwicklung ihrer
Umweltprogramme und erlangten so ihre Rezertifizierung.
Eine weitere Projektrunde wird weiterhin angestrebt.
Weitere Informationen unter www.bonn.de/oekoprofit
7. ÖffentlichkeitsarbeitSeite 10 von 11

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7.1 Newsletter
Alle zwei Monate gibt das Lokale Agenda-Büro den Newsletter „Agenda 21
aktuell“ heraus. Der Newsletter bietet Informationen zu den Aktivitäten sowohl
der Stadt Bonn selbst als auch der in Bonn aktiven Agenda-Initiativen, -
Gruppierungen, Vereine und Institutionen. Aktuelle Veranstaltungs- und
Terminhinweise runden die einzelnen Ausgaben ab.
Unter www.bonn.de/newsletter („Lokale Agenda“) kann der Newsletter
kostenlos abonniert werden. Zusätzlich zum elektronischen Versand wird eine
Auflage von 1500 Exemplaren für die Auslage an den städtischen
Informationsstellen und die Weitergabe an Multiplikatoren gedruckt.
Die jeweils aktuelle Ausgabe des Newsletters „Agenda 21 aktuell“ ist unter
https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/agenda-newsletter.php
hinterlegt.
Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind integrale
Bestandteile der Erziehung im Kindergarten und in der Schule. Mit dem
Newsletter „Nachhaltigkeit lernen“ bietet das Lokale Agenda-Büro einen
besonderen Informationsservice für Pädagoginnen und Pädagogen in der
schulischen und vorschulischen Bildung. Es wird auf neue
Unterrichtsmaterialien, interessante Veranstaltungen und Termine, aktuelle
Wettbewerbe und vieles mehr mit Bezug zu den Themenbereichen
Nachhaltigkeit, Fairer Handel sowie Klimaschutz hingewiesen; viele Angebote
sind kostenlos.
Im Jahr 2020 erschienen 28 Ausgaben des Newsletters „Nachhaltigkeit lernen“.
Einsehbar sind die letzten Ausgaben unter https://www.bonn.de/themen-
entdecken/umwelt-natur/newsletter-nachhaltigkeit-lernen.php.
Unter www.bonn.de/newsletter („Lokale Agenda“) kann der Newsletter
kostenlos abonniert werden.
7.2 Forum Zukunft - Lokale Agenda Bonn (ehemals Gesprächskreis
Lokale Agenda)
Mindestens zweimal jährlich lädt das Agenda-Büro zum Vernetzungstreffen der
lokal agierenden Agenda-Gruppen im „Forum Zukunft – Lokale Agenda
Bonn“ ein. Aufgrund der Auslastung im Lokalen Agenda-Büro und der Corona-
Pandemie konnte 2020 kein Vernetzungstreffen durchgeführt werden.
7.3 Vernetzung allgemein
Das Lokale Agenda-Büro war auf Einladung des Quartiersmanagement
Pennenfeld bei der „Grünen Stadtteilkonferenz“ am 15.2.2020 mit einem Info-
und Beratungsstand vertreten.
Anlage/n
KeineSeite 11 von 11

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

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Datenstand: 02.11.2026, 21:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de