210400 · Mitteilungsvorlage
Regionales Übergangsmanagement in der Region Bonn / Rhein-Sieg – Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf NRW (KAoA)“ – Bericht zur Umsetzung, Stand Januar 2021
Kerndaten
- Nummer
- 210400
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 29.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Schulausschusses Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage öffentlich 210400 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 40 Schulamt Dezernat: Dez. V Regionales Übergangsmanagement in der Region Bonn / Rhein-Sieg – Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf NRW (KAoA)“ – Bericht zur Umsetzung, Stand Januar 2021 Beratungsfolge Schulausschuss 14.04.2021 Kenntnisnahme Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 15.04.2021 Kenntnisnahme Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 21.04.2021 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Stadt Bonn nimmt seit dem Jahr 2012 am Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW (KAoA)“ teil. Darin wird die seit dem Jahr 2008 erfolgreich etablierte Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis im Themenfeld „Regionales Übergangsmanagement Bonn/Rhein-Sieg“ fortgesetzt und intensiviert. Das regionale Netzwerk pflegt in seinen beiden Arbeitsebenen in Strategiegruppe und Regionalem Steuerungsgremium eine zielorientierte und über mehr als 10 Jahre stabile, gewachsene vertrauensvolle Zusammenarbeit. Aufgrund der pandemischen Lage durch Corona wurden in 2020 einige Standardelemente der Landesinitiative landesweit ausgesetzt und konnten dann unter veränderten Rahmenbedingungen (hier insbesondere durch digitale Formate) teilweise wieder aufgegriffen werden. An dieser Stelle der Hinweis auf das neue Handbuch des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zur Umsetzung der Standardelemente und Angebote im Rahmen von KAoA; es steht kostenlos zum Download bereit: https://www.mags.nrw/broschuerenservice (Suchbegriff z.B. „Kein Abschluss ohne Anschluss“). Für die Landesinitiative KAoA liegt eine Finanzierungszusage des Landes im bisherigen Umfang bis 31.12.2021 vor. Anlage/nSeite 1 von 15 Seite 2 1 Jahresbericht_2020 (öffentlich)Seite 2 von 15 Bericht zur Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ in der Bundesstadt Bonn Stand: Januar 2021Seite 3 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 1 von 12 1. Grundstruktur der Landesinitiative Aufbauend auf dem im Jahr 2008 zwischen der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis sowie bedeutenden Akteuren der Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung1 geschlossenen Vertrag zum „Regionalen Übergangsmanagement Schule-Beruf“ hat sich die Stadt Bonn zusammen mit dem Rhein-Sieg-Kreis im Jahr 2012 dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ angeschlossen. Die Umsetzung des landesweiten, verbindlichen Übergangssystems erfolgt in vier Handlungsfeldern: Systematisierung der Beruflichen Orientierung an Schulen Systematisierung des Übergangs von der Schule in den Beruf und/oder das Studium Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung Kommunale Koordinierung des Übergangssystems Schule-Beruf Ziel ist es, mithilfe einer systematischen und geschlechtersensiblen Beruflichen Orientierung, Jugendliche darin zu unterstützen, reflektierte Berufs- und Studienwahlentscheidungen zu treffen und realistische Ausbildungsperspektiven zu entwickeln. Dazu wurden sogenannte Standardelemente der Beruflichen Orientierung entwickelt, die beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 ab der Klasse 8 von den ersten städtischen weiterführenden Schulen umgesetzt werden. Teilnehmende Schulen Seit dem Schuljahr 2016/2017 nehmen alle öffentlichen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend² an der Landesinitiative teil. Schulen in privater Trägerschaft können sich der Initiative auf Antrag anschließen. Zu den derzeit 37 teilnehmenden Schulen zählen alle 29 städtischen allgemeinbildenden Schulen, vier Berufskollegs sowie drei Schulen in privater Trägerschaft und eine Schule in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Auf Grund der Teilung einer Förderschule in zwei separate Förderschulen ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr eine höhere Anzahl der teilnehmenden Schulen. Da Schulen in privater Trägerschaft nicht zur Teilnahme verpflichtet werden können, wird trotz einer insgesamt breiten Beteiligung ein relativ großer Teil insbesondere der Bonner Gymnasialschüler*innen nicht erreicht: Sieben von neun privaten Gymnasien nehmen nicht an KAoA teil. Perspektivisch hat ein weiteres Gymnasium sein Interesse zur KAoA Teilnahme mitgeteilt. Steuerungsstruktur Die bereits im Rahmen des „Regionalen Übergangsmanagements Schule-Beruf“ geschaffene institutionenübergreifende Verantwortungsgemeinschaft der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises wird mit der Umsetzung der Landesinitiative weiter ausgebaut. Kernelement ist das zweimal jährlich tagende Regionale Steuerungsgremium sowie eine daraus gebildete kleinere Strategiegruppe. 1 IHK Bonn/Rhein-Sieg, Handwerkskammer zu Köln, Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, Jobcenter Bonn, Jobcenter Rhein- Sieg, Deutscher Gewerkschaftsbund ² Auf Grund der Corona-Pandemie in 2020 wurde die verpflichtende Umsetzung der KAoA Standardelemente zeitweise ausgesetzt.Seite 4 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 2 von 12 Kontinuierliche Abstimmungskontakte auf den Arbeits- und Leitungsebenen garantieren eine im regionalen Konsens stattfindende Umsetzung von KAoA. Aufgrund der Corona-Pandemie und der sich daraus ergebenden einschränkenden Maßnahmen hat das Steuerungsgremium mit seinen über 40 Mitgliedern im Schuljahr 2019/2020 nur einmal stattgefunden. Die Strategiegruppe traf sich in diesem Zeitraum mit weniger Teilnehmer*innen einmal in Präsenzform und des Weiteren in einem Webmeeting. Das digitale Format wird bei der Strategiegruppe im laufenden Jahr beibehalten. Seit Juni 2018 ist die Stabstelle Integration im Steuerungsgremium vertreten und seit 2019 nehmen auch die KAoA-Regionalkoordinatoren (von der Bezirksregierung benannte Lehrkräfte, die für die curriculäre Umsetzung von KAoA zuständig sind) teil. Eine Übersicht aller beteiligten Institutionen ist dem Bericht beigefügt. 2. Standardelemente der Beruflichen Orientierung Potenzialanalyse Die Potenzialanalyse ist der erste Baustein im schulischen Prozess der Beruflichen Orientierung. Sie ist ein eintägiges stärken- und handlungsorientiertes Testverfahren in der Klasse 8, das schulische Basiskompetenzen sowie methodische, personale und soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler*innen im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt ermittelt. Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 haben Schüler*innen mit festgestelltem Förderbedarf die Möglichkeit, an einem zweitägigen Testverfahren teilzunehmen. Um die Qualität der Potenzialanalysen sicherzustellen, findet jeweils zum Ende jedes Schuljahres neben der flächendeckenden Evaluation von Seiten des Landes eine regionale Auswertung mit Beteiligung der Bildungsträger und Vertretern aller Schulformen statt.Seite 5 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 3 von 12 Die Potenzialanalyse wird zu 100% aus Landesmitteln mit Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Im Rahmen eines zentralen Vergabeverfahrens durch die Landes- Gewerbeförderungsstelle des NRW Handwerks e.V. (LGH) wurden für die Schuljahre 2019/2020 bis 2022/2023 zwei regionale Bildungsträger mit der Durchführung der Potenzialanalysen an Bonner Schulen beauftragt. Im Schuljahr 2019/20 fanden alle Durchführungszeiten für die Potenzialanalyse noch vor dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie in Deutschland statt, so dass es dahingehend keine Einschränkungen gab und rund 2.750 Schüler*innen erreicht werden konnten. Aber auch im laufenden Schuljahr nehmen in Bonn bis zu 2.800 Schüler*innen – unter Einhaltung aller pandemiebedingten Schutzvorkehrungen – und mit angepassten Rahmenbedingungen in Präsenzform teil. Berufsfelderkundungen Aufbauend auf den Ergebnissen der Potenzialanalyse erhalten die Schüler*innen der Klasse 8 die Möglichkeit, im Rahmen von drei ganztägigen Betrieblichen Berufsfelderkundungen in Unternehmen oder bei öffentlichen Arbeitgebern drei Berufsfelder praxisnah kennenzulernen, um eine realistische Vorstellung von den Anforderungen im Betriebspraktikum, in der Ausbildung und im Berufsleben zu entwickeln. Zur Vermittlung der Berufsfelderkundungsplätze wurde ein regionales Buchungsportal entwickelt, welches im Schuljahr 2019/2020 insgesamt 664 Unternehmen und Institutionen registrierte: https://berufsorientierung-bonn-rhein-sieg.ontavio.de/login.php. Bedingt durch die Pandemie konnte im Schuljahr 2019/20 nur das erste Halbjahr für die Berufsfeld- erkundungen (BFE) wahrgenommen werden. Die BFE-Zeiträume im April und Juni mussten abgesagt werden, so dass keine Kennzahlen für dieses Schuljahr vorliegen. Die betrieblichen Angebote werden durch eintägige Trägergestützte Berufsfelderkundungen und im Schuljahr 2019/20 erstmals auch durch dreitägige Trägergestützte Berufsfelderkundungen in Werkstätten überbetrieblicher Berufsbildungsstätten ergänzt. Im Schuljahr 2019/2020 wurden in der Region Bonn/Rhein-Sieg bei drei unterschiedlichen Bildungsträgern Kurse in zwölf Berufsfeldern angeboten. Bis zum 16.03.2020, dem Tag, an dem die Schulen NRW weit bedingt durch die Covid-19 Pandemie geschlossen wurden, nahmen insgesamt 68 Bonner Schüler*innen die dreitägigen trägergestützten und sechs Schüler*innen die eintägigen Angebote wahr. Alle weiteren Kurse des Schuljahres 2019/20 mussten abgesagt werden. Betriebspraktika Über ein in der Regel zwei- bis dreiwöchiges verbindlich durchgeführtes Betriebspraktikum in der Klasse 9 oder 10 lernen die Schüler*innen die Berufswelt über einen längeren Zeitraum anhand von definierten Aufgaben unmittelbar kennen. Neben den Vermittlungsangeboten der Kammern werden Praktikumsplätze auch über das Regionale Berufsfelderkundungsportal angeboten. Viele Bonner Schulen haben bereits im 1. Schulhalbjahr Praktika durchgeführt. Demzufolge betraf die Absage der Praktika bedingt durch die Schulschließungen im Lockdown nur einen Teil der Bonner Schüler*innen. Die Schüler*innen, die im Schuljahr 2019/20 kein Praktikum absolvieren konnten und sich noch nicht in der Abgangsklasse befanden, dürfen im nächsten Schuljahr – sofern möglich – das Praktikum absolvieren.Seite 6 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 4 von 12 Praxiskurse Schüler*innen, die sich in einem Berufsfeld zusätzlich praktisch erproben möchten, können in der Jahrgangsstufe 9 und 10 an Praxiskursen teilnehmen. Diese Praxiskurse vermitteln vertiefende Einblicke in einzelne Berufsfelder bzw. berufliche Tätigkeiten. Sie finden in Gruppen von 8-15 Schüler*innen bei ausgewählten Bildungsträgern der Region statt. Im Schuljahr 2019/2020 wurden in der Region insgesamt 33 Kurse in elf Berufsfeldern geplant. Bis zu den Schulschließungen im März konnten jedoch nur 34 Schüler*innen vier Praxiskurse wahrnehmen. Ein von den kommunalen Koordinierungen und den Bildungsträgern gemeinsam entwickelter Flyer zur Bewerbung der abwechslungsreichen Praxiskurs-Angebote wurde in den Schulen verteilt und von den Koordinator*innen für Berufliche Orientierung erfolgreich als Arbeitsmittel eingesetzt. Langzeitpraktikum Ergänzend zum Betriebspraktikum und zu den Praxiskursen bietet das Langzeitpraktikum ausgewählten Schüler*innen im letzten Pflichtschuljahr die Möglichkeit, bei fachlichem und individuellem Unterstützungsbedarf einen direkten Übergang von der Schule in eine Ausbildung zu erreichen. In Form eines freiwilligen Praxistages pro Woche erhalten die Schüler*innen tiefgehende Einblicke in ein Berufsfeld und die Chance, einen guten Kontakt zu einem Ausbildungsbetrieb zu knüpfen. Das Langzeitpraktikum wird weiterhin an einer Hauptschule, einer Gesamtschule und zwei Förderschulen umgesetzt. Studienorientierung Durch die Berufliche Orientierung in der Sekundarstufe II lernen die Schüler*innen mit dem Ziel der Hochschulreife, akademische berufliche Tätigkeiten sowie die dafür notwendigen bzw. möglichen Studienfächer exemplarisch und praxisnah kennen. Seit September 2018 stellt das Land in einem Online Portal, dem „Sek II-Tool“, umfangreiche Workshop-Materialien für die schulische Berufliche Orientierung zur Verfügung. Zu den weiteren Angeboten zählen Informationsveranstaltungen und außerschulische Lernangebote der Hochschulen, Kooperationen von Schulen und Hochschulen zu bestimmten Fachthemen, Beratungsangebote der Studienberatungsstellen der Hochschulen und der Arbeitsagenturen sowie die Bereitstellung von Online-Self-Assessment-Tools. Hierzu gehören beispielsweise der Studycheck der NRW Hochschulen sowie das Selbsterkundungstool Check-U der Agentur für Arbeit. Die Hochschulen der Region sind Mitglieder des Regionalen Steuerungsgremiums und damit kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Umsetzung des Standardelements beteiligt. Die im Schuljahr 2017/2018 erstmals erschienene Broschüre mit allen regionalen Angeboten zur Beruflichen Orientierung für Schüler*innen der Sekundarstufe II wurde sehr gut angenommen. Zu Beginn des Schuljahres 2019/20 wurden 3.100 Exemplare einer dritten, aktualisierten Auflage bedarfsorientiert an Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs verteilt. Die Broschüre steht allen Interessierten darüber hinaus auf der Homepage unter https://www.berufsorientierung-bonn-rhein- sieg.de/fileadmin/user_upload/Studienorientierung/Broschuere_Studieninfo_3._Auflage_15x15cm_ RZ_final.pdf zur Verfügung.Seite 7 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 5 von 12 Beratung an Schulen, Portfolioinstrument „Berufswahlpass NRW“ In Beratungsgesprächen der Agentur für Arbeit werden die Schüler*innen in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Fachkräften der Schulsozialarbeit spätestens ab der Klasse 9 systematisch im Prozess ihrer Beruflichen Orientierung unterstützt. Für allgemeinbildende Schulen werden darüber hinaus mindestens zwei berufsorientierende Veranstaltungen verbindlich angeboten. Begleitend verwenden alle Schüler*innen ab der Klasse 8 ein Portfolioinstrument: Die Stadt Bonn hat sich für die einheitliche Verwendung des Berufswahlpasses NRW entschieden. Das Portfolioinstrument bietet Schüler*innen die Möglichkeit, den Weg ihrer Beruflichen Orientierung zu dokumentieren und zu reflektieren, Informationen zusammenzustellen und damit ihre Berufliche Orientierung zunehmend selbstverantwortlich zu gestalten. Für Schüler*innen mit entsprechendem Bedarf, insbesondere im Gemeinsamen Lernen und an Förderschulen, werden außerdem der Berufswahlpass NRW in Leichter Sprache und für neu zugewanderte Jugendliche der Berufswahlpass NRW in sprachentlasteter Form angeboten und auch gerne genutzt. Mit der Teilnahme an der Potenzialanalyse wird auch die Herausgabe des Berufswahlpasses NRW für alle Schüler*innen über Landesmittel finanziert. Im ersten Schulhalbjahr 2018/2019 fand ein regionaler Qualitätszirkel zum Thema „Schulische Beratung in der Beruflichen Orientierung“ statt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Rollen- und Aufgabenverteilung der unterschiedlichen Beratungskräfte an Schulen. Hierzu wurde in der zweiten Hälfte des Schuljahres 2019/2020 ein Reader zur schulischen Beratung zur Verfügung gestellt. Der Reader dient einer praxisnahen Orientierung und der Unterstützung für Lehrkräfte ab der achten Klasse und wurde sowohl postalisch als auch in digitaler Form auf www.bo-brs.de bereitgestellt. Eine geplante Kick-Off Veranstaltung zur Bewerbung des Readers musste aufgrund der Pandemie abgesagt werden. Alternativ wurden die Schulen und Lehrkräfte mithilfe einer detaillierten Power Point Präsentation über die Inhalte informiert. Auch diese ist auf der regionalen Homepage abrufbar. Koordinierte Übergangsgestaltung/Anschlussvereinbarung, Übergangsbegleitung Die koordinierte Übergangsgestaltung ist ein Prozess, bei dem die Jugendlichen ihre bis dahin vorliegenden Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Beruflichen Orientierung bilanzieren. In einer Anschlussvereinbarung zwischen den Jugendlichen, Lehrkräften, der Berufsberatung und ggf. weiteren Partnern (z.B. Jugendhilfe) werden die individuellen Entscheidungen und weiteren Schritte der Jugendlichen dokumentiert, die zu der angestrebten, tragfähigen beruflichen Perspektive führen sollen. Die Anschlussvereinbarung soll erstmals in der Vorabgangsklasse ausgefüllt (i.d.R. Jg. 9/2. HJ) und bis zum Übergang in eine Ausbildung oder in ein Studium fortgeschrieben werden. Seit dem Schuljahr 2017/2018 steht das Formular der Anschlussvereinbarung auch in leichter Sprache zur Verfügung. Zu Beginn des 10. Schulbesuchsjahres stehen der Kommunalen Koordinierung kumulierte Daten auf Basis der Anschlussvereinbarungen in einer anonymisierten Übersicht im Eckdaten-Online-Portal (EckO) zur Verfügung.Seite 8 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 6 von 12 Sie sollen künftig als Grundlage für die Steuerung ziel- und passgenauer Angebote im Übergangsbereich dienen. Für den Sekundarbereich II sind die Eintragungen in das EckO-Portal seit dem Schuljahr 2019/2020 nicht mehr verbindlich. Jugendlichen, die einer besonderen Übergangsbegleitung bedürfen, stehen in Bonn unterschiedliche Angebote zur Verfügung: Projekt „Förderung der Ausbildungsreife“ der Beratungsstelle der Jugendberufshilfe des Amtes für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit dem Schulamt an sieben Schulen Berufseinstiegsbegleitung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und dem ausführenden Bildungsträger lernen fördern Angebote der Schulsozialarbeit Angebote des Integrationsfachdienstes Bonn/Rhein-Sieg sowie der Intra gGmbH Ehrenamtliche Patenmodelle, z.B. Senior Experten Service Bonn Elternarbeit Um Eltern für ihre unterstützende Rolle bei einer stärkenorientierten Beruflichen Orientierung zu sensibilisieren und für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen, werden sie frühzeitig und systematisch in den Prozess einbezogen. Beginnend mit dem Elterninformationsabend im Rahmen der Potenzialanalysen sollen Eltern ab der Jahrgangsstufe 8 regelmäßig über die Angebote im Bereich der Beruflichen Orientierung informiert werden und die Gelegenheit erhalten, an individuellen Beratungsangeboten teilzunehmen (z.B. Auswertungsgespräche Potenzialanalyse, Ausfüllen der Anschlussvereinbarungen, Berufsberatung der Agentur für Arbeit an der Schule). Seit Juni 2018 haben Eltern die Möglichkeit, sich auf einer eigens für Eltern eingerichteten Seite der regionalen Homepage für Berufliche Orientierung (www.bo-brs.de) über das vielfältige regionale Angebot zu informieren. Darüber hinaus wird, angelehnt an das Kölner Modell, an der Entwicklung einer Bonner Broschüre für Eltern gearbeitet. Bedingt durch die Pandemie ist eine Veröffentlichung der begleitenden Broschüre für Eltern im Jahr 2021 geplant. Qualitätsentwicklung, Erfahrungstransfer und Qualifizierung Für die Koordinator*innen für Berufliche Orientierung der Schulen (StuBOs) werden regelmäßig schulformbezogene Arbeitskreise sowie themenbezogene Informations- und Austausch- veranstaltungen angeboten. Die Organisation und Durchführung erfolgt teilweise durch die Kommunale Koordinierung, teilweise durch die Schulen selbst. In der zweiten Schuljahreshälfte 2019/20 haben pandemiebedingt keine Arbeitskreise stattgefunden. Erst ab der ersten Schuljahreshälfte 2020/21 wurden Arbeitskreise in digitaler Form angeboten. Fachliche Qualifizierungen der Koordinator*innen für Berufliche Orientierung werden regelmäßig von den Kompetenzteams Bonn und Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt. Darüber hinaus hat die Kommunale Koordinierung Bonn einen Leitfaden für StuBOs entwickelt, der jedes Jahr überarbeitet und den Schulen zur Verfügung gestellt wird. Ebenso ist er das ganze Jahr über auf der Homepage www.bo- brs.de abrufbar. Statt der jährlichen Informationsveranstaltung für Lehrkräfte der 8. Klasse zu KAoA musste in 2020 eine digitale Alternative kreiert werden. Eine eigens dafür eingerichtete Unterseite auf der KAoA Homepage hat alle Lehrkräfte sowohl allgemein, aber auch spezifisch, wie z.B. zum Reader mithilfe vonSeite 9 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 7 von 12 Texten, Bildern und Präsentationen informiert. Zudem bestand ein intensiver Austausch mit StuBOs und Lehrkräften, sowohl per Telefon als auch per E-Mail. Um die bestehende Zusammenarbeit der beteiligten Akteure in der Region Bonn/Rhein-Sieg zu stärken und weiterzuentwickeln und die Qualität und Wirkungen der Angebote weiter zu verbessern, besteht seit dem Jahr 2017 die Möglichkeit, Kooperations-Workshops für an der Umsetzung von KAoA beteiligte Akteure durchzuführen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist neben der Gestaltung des Übergangs mit zielgerichteten Anschlussoptionen für Schüler*innen das Thema duale Ausbildung. Eine von den Kommunalen Koordinierungen Bonn und Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam entwickelte und gepflegte Homepage bietet allen Beteiligten eine Übersicht sowie aktuelle Informationen zu den Angeboten der Beruflichen Orientierung in der Region: www.bo-brs.de. Bereits im zweiten Schulhalbjahr wurde an einer Ausschreibung für die Webpflege und -betreuung der Homepage gearbeitet. Eine neue, umfassende Version inklusive neuem Homepagebetreiber ist für den Beginn des Schuljahres 2021/22 geplant. 3. Kooperationen Schule-Wirtschaft Im Sinne einer praxisorientierten Beruflichen Orientierung und einer Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung werden die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Schulen und Wirtschaft durch verschiedene Angebote und Veranstaltungsformate gefördert. Die geplanten Veranstaltungen konnten aufgrund der Corona-Pandemie im Kalenderjahr 2020 nicht durchgeführt werden. Federführend organisiert durch die Kammern (IHK und HWK) findet ca. vier Mal jährlich der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft statt. Lokale Unternehmen erhalten hier die Gelegenheit, sich interessierten Lehrkräften vorzustellen und auf die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen hinzuweisen. Im Schuljahr 2019/20 war für den 11.03.2020 der Besuch bei rahm – Zentrum für Gesundheit GmbH organisiert. Pandemiebedingt ist dieser Termin abgesagt worden und es konnten in 2020 keine weiteren Unternehmen/ Betriebe im Rahmen des AK Schule-Wirtschaft besucht werden. Als Ausbildungsbotschafter vermitteln die Kammern Auszubildende im zweiten oder dritten Lehrjahr an Schulen, die den Schüler*innen „auf Augenhöhe“ mit dem Peer-to-Peer Ansatz einen Einblick in die duale Ausbildung vermitteln. Die beruflichen Bildungslotsen werden seit diesem Schuljahr von der HWK und IHK als ergänzende Beratungskräfte an den Schulen eingesetzt und informieren Schüler*innen über vielfältige Ausbildungsberufe in Handwerk sowie Industrie und Handel. Zudem können die als Ausbildungsbotschafter eingesetzten Auszubildenden für ihre Präsentationen in den Schulen von den beruflichen Bildungslotsen vorbereitet werden. Das Programm KURS (Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen), eine Initiative der Bezirksregierung Köln und der Kammern (IHK und HWK), vermittelt und begleitet Lernpartnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen. Zur Vertiefung wirtschaftlicher Themen ist die Kommunale Koordinierung Bonn seit dem Schuljahr 2017/2018 Mitglied im Regionalen Ausbildungskonsens.Seite 10 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 8 von 12 4. Berufswahlsiegel Seit dem Jahr 2011 würdigen die Stadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und die IHK Bonn/Rhein-Sieg mit dem Berufswahlsiegel jährlich die besonderen Anstrengungen der Schulen, ihre Schüler*innen intensiv auf ihren individuellen Start in die Ausbildung oder auf das Studium vorzubereiten. Insgesamt wurden bisher 25 Schulen aller Schulformen in der Region Bonn/Rhein-Sieg mit dem Siegel ausgezeichnet bzw. rezertifiziert. Aktuell haben 17 Schulen in Bonn/Rhein-Sieg ein gültiges Siegel. Die Bewertungen und die Zuerkennung des Berufswahlsiegels obliegen einer Jury, die mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Schulaufsicht, Wirtschaft und Schulen besetzt ist. Zur Gewinnung neuer Jurymitglieder wurde ein Steckbrief entwickelt, der auch auf der KAoA Homepage zu finden ist. Das Berufswahlsiegel ergänzt die Landesinitiative KAoA. 5. Querschnittsaufgabe Inklusion Die Angebote im Rahmen der Landesinitiative KAoA richten sich grundsätzlich an alle Schüler*innen. Bei der Umsetzung der Standardelemente (z.B. der Potenzialanalyse) werden die besonderen Bedürfnisse der verschiedenen Schülergruppen stets berücksichtigt. Mit trägergestützten Berufsfelderkundungen und Praxiskursen sowie Angeboten der Übergangsbegleitung erhalten Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf eine zusätzliche Begleitung im Prozess ihrer Beruflichen Orientierung. Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Körperliche Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen sowie Sprache erhalten eine systematische Berufliche Orientierung durch das Programm KAoA-STAR („Schule trifft Arbeitswelt“) des Integrationsfachdienstes (IFD). STAR ist Teil der Landesinitiative KAoA und in seinem Aufbau an den Standardelementen orientiert. Neben Schüler*innen der Förderschulen profitieren auch Schüler*innen im Gemeinsamen Lernen von den STAR-Angeboten. Um Eltern von Schüler*innen im Gemeinsamen Lernen bei der Entscheidung, an welchem Programm ihr Kind teilnehmen soll, zu unterstützen, wird seit 2018 jährlich eine Informationsveranstaltung angeboten. In 2020 wurden die Eltern pandemiebedingt in digitaler Weise informiert. In Zusammenarbeit mit verschiedenen regionalen Akteuren (u.a. den Inklusionsbeauftragten der Kammern und dem Netzwerk Bonn-Rhein-Sieg-FAIRBINDET), bemühen sich die Kommunalen Koordinierungen um die Gewinnung „Inklusiver Unternehmen“, welche bereit sind, Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf betriebliche Berufsfelderkundungen zu ermöglichen. 6. Querschnittsaufgabe Integration Die Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Bereich Integration ist weiterhin ein fester Bestandteil der Landesinitiative. Insbesondere das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bonn ist in die Umsetzung eingebunden.Seite 11 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 9 von 12 7. „KAoA kompakt“ Für Schüler*innen, die eine Internationale Förderklasse (IFK) an einem Berufskolleg besuchen sowie für Schüler*innen der Klasse 10, die bisher keine Erstberufsorientierung erhalten haben, wird „KAoA- kompakt“ als eine Zusammenführung zentraler Bausteine der Landesinitiative umgesetzt. Die Standardelemente Potenzialanalyse (zweitägig), Berufsfelderkundung und Praxiskurs werden dabei innerhalb eines Schuljahres zusammen von einem Bildungsträger durchgeführt. Für das Schuljahr 2019/2020 meldeten drei Bonner SEK-I Schulen und drei Bonner BKs insgesamt einen Bedarf für 56 Schüler*innen. Zu einer Teilnahme an der zweitägigen Potenzialanalyse, die vom Bildungsinstitut der Rheinischen Wirtschaft (BRW) noch bis zum 16.03.2020 durchgeführt wurde, kam es in Bonn pandemiebedingt nicht. Daher konnten im Schuljahr 2019/20 keine Bonner Schüler*innen an den Standardelementen von KAoA-kompakt teilnehmen. 8. Querschnittsaufgabe Gendersensibilität Die Zeit des ersten Lockdowns im März/ April 2020 wurde von der Kommunalen Koordinierung genutzt, um die Homepage sowie alle internen Dokumente genderneutral zu formulieren. Zudem wurde zum Ende des Schuljahres 2019/20 Kontakt zur Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bonn aufgenommen. Eine intensive Zusammenarbeit, auch mit regionalen Vereinen, ist für das 2. Halbjahr im SJ 2020/21 geplant. 9. Kommunale Koordinierung KAoA Die Kommunale Koordinierung steht mit allen für das Übergangssystem relevanten Akteuren in engem Austausch und wird ihnen gegenüber initiativ, damit Zielsetzungen und Absprachen bezüglich der Transparenz und Zusammenarbeit zwischen den Partnern getroffen, Schnittstellen verbessert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden. Gemeinsam mit den Partnern verabredet sie, wie und durch wen die Umsetzung sowie die Qualitätsentwicklung und -sicherung der vereinbarten Prozesse nachgehalten werden. Die Zuständigkeiten der Partner bleiben dabei bestehen. Neues aus der Kommunalen Koordinierung: Nach Jahren der erfolgreichen Implementierung und Umsetzung von KAoA in ganz Nordrhein- Westfalen hat das Arbeitsministerium (MAGS) gemeinsam mit den Leitungen der Kommunalen Koordinierungsstellen in 2020 mit einem Entwicklungs- und Strategieprozess begonnen. Dieses Vorhaben dient einer besseren Sichtbarkeit der Kommunalen Koordinierungen vor Ort und auf Landesebene mit einer gemeinsamen Profilbildung zur Unterstützung eines strategischen und langfristigen Prozesses. Auf kommunaler Ebene setzt sich die Koordinierungsstelle dafür ein, die Koordinator*innen der Beruflichen Orientierung an Schulen in Ihrer Arbeit zu unterstützen, indem sie regelmäßig und in der Pandemiezeit erweitert zu KAoA informiert. Die jährliche Vorstellung der KAoA-Präsentation für Lehrkräfte wurde in 2020 digital und auch in Präsenz angeboten. Zudem wurden die Schulen, die einen erhöhten Informationsbedarf zur Umsetzung der Praxisphasen hatten, zusätzlich vom KAoA-Regionalkoordinator unterstützt.Seite 12 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 10 von 12 Um die Erreichbarkeit der Kolleginnen der Kommunalen Koordinierung zu optimieren, wurde eine neue E-Mail-Adresse koko.kaoa@bonn.de eingerichtet. 10. Zusammenarbeit Schule - Jugendberufshilfe Bereits seit Beginn der regionalen Kooperation zum Übergang Schule-Beruf besteht eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulamt/Regionales Bildungsbüro und Beratungsstelle für Jugendberufshilfe der Stadt Bonn. Ausgangspunkt dafür war insbesondere die Teilnahme Bonns an dem damaligen Landesprogramm „EinTopf“, das von Beginn an mit dem regionalen Zusatz „Förderung der Ausbildungsreife“ umgesetzt wurde. Das Konzept zur Durchführung von „Förderung der Ausbildungsreife“ entstand in enger Kooperation vom Regionalen Bildungsbüro und der Jugendberufshilfe. Das Projekt richtet sich an Schüler*innen von Haupt- und Gesamtschulen, die auf eine verstärkte persönliche Beratung und Begleitung im Übergangsprozess Schule-Beruf angewiesen sind. Es wird derzeit an vier Hauptschulen und drei Gesamtschulen, sowie an den vier Berufskollegs von der Beratungsstelle für Jugendberufshilfe koordiniert und durchgeführt. Auch in der Pandemiezeit wurde die persönliche Beratung angeboten. Im Schuljahr 2019/2020 wurden insgesamt 179 Schüler*innen in den Klassen 8 bis 10 und weitere 65 Schüler*innen nach Schulentlassung betreut. 27 von insgesamt 79 begleiteten Schüler*innen, die im Sommer 2020 aus der Schule entlassen wurden, erhielten einen Ausbildungsplatz, weitere 31 Schüler*innen werden künftig eine Fachklasse am Berufskolleg besuchen. 11. Finanzielle Förderung Die vier Stellen der in „KAoA“ tätigen Mitarbeiter*innen werden als Pauschale pro Stelle inkl. Sachkosten vom Land NRW (unter Nutzung des Europäischen Sozialfonds) zu 50% finanziert; die andere Hälfte der Finanzierung obliegt der Stadt Bonn; diese umfasst zwei Vollzeitstellen. Wegen der engen Vernetzung von Koordination zur Umsetzung der KAoA Standardelemente nach den Vorgaben des Landes NRW durch das Regionale Bildungsbüro und gleichzeitiger Durchführung des Projektes „Förderung der Ausbildungsreife“ durch die Jugendberufshilfe, stellt das Amt für Kinder, Jugend und Familie bis zu 1,5 Fachkräftestellen für die Gegenfinanzierung zur Verfügung (siehe Projekt „Förderung der Ausbildungsreife“). Eine Förderzusage des Landes liegt bis zum 31.12.2021 vor.Seite 13 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 11 von 12 Anlage Übersicht der Mitglieder des Regionalen Steuerungsgremiums und der Strategiegruppe KAoA Anlage zum Bericht zur Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA) in der Bundesstadt Bonn Mitglieder des Regionalen Steuerungsgremiums (Stand 2020) Mitglieder Steuerungsgremium KAoA Mitglieder Strategiegruppe KAoA Stadt Bonn Schulamt Bonn Schulamt Bonn Wirtschaftsförderung Bonn Amt für Kinder, Jugend und Familie Bonn Stabsstelle Integration der Stadt Bonn Regionalkoordinator KAoA Bonn (Karl-Simrock- Hauptschule) Friedrich-List-Berufskolleg, Bonn Rhein-Sieg-Kreis Amt für Schule und Bildungskoordinierung Rhein-Sieg-Kreis Amt für Schule und Bildungskoordinierung Rhein-Sieg-Kreis Wirtschaftsförderung Rhein-Sieg-Kreis Kreisjugendamt Rhein-Sieg-Kreis Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg-Kreis Stadt Rheinbach Regionalkoordinator KAoA Rhein-Sieg-Kreis (Schule am Hügel, FöS-Bonn) Förderschule in der Geisbach, Hennef Anno-Gymnasium, Siegburg Carl-Reuther-Berufskolleg, Hennef Kammern/DGB/Regionalagentur Handwerkskammer zu Köln Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg Steuerberaterkammer Köln Landwirtschaftskammer NRWSeite 14 von 15 Regionales Bildungsbüro Kommunale Koordinierung KAoA Seite 12 von 12 Zahnärztekammer NRW Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg DGB Region Köln-Bonn DGB Region Köln-Bonn Arbeitsverwaltung Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg Jobcenter Rhein-Sieg-Kreis Jobcenter Bonn Hochschulen Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Universität Bonn Bezirksregierung Köln, Obere Schulaufsicht Bezirksregierung Köln, Obere Schulaufsicht Schulamt für die Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis Schulamt für Bonn und Rhein-Sieg-KreisSeite 15 von 15
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