210325 · Mitteilungsvorlage
Aktuelle Förderprogramme, Projektantrag `Schaffung grüner Vernetzungsstrukturen zur Klimaverbesserung und Erhöhung der Biodiversität´
Kerndaten
- Nummer
- 210325
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 30.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 210325 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Aktuelle Förderprogramme, Projektantrag `Schaffung grüner Vernetzungsstrukturen zur Klimaverbesserung und Erhöhung der Biodiversität´ Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.04.2021 Kenntnisnahme Mitteilung: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben am 15. Januar 2021 den Förderaufruf des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ bekannt gegeben. Städte und Gemeinden sind zur Einreichung beispielgebender Projekte bis zum 15.03.2021 aufgerufen, die öffentlich zugängliche Grün- und Freiräume wie Parks und Gärten erhalten und entwickeln – und damit zu Klimaschutz und Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel beitragen. Das Amt für Umwelt und Stadtgrün arbeitet seit vielen Jahren auf vielfältige Weise an der Verbesserung der Artenvielfalt und Naturnähe auf städtischen Grünflächen, wie zum Beispiel mit dem Aktionsprogramm Biodiversität (vgl. DS 210021). Für dieses Engagement hat die Bundesstadt Bonn 2019 im bundesweiten Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ (vgl. DS 190478) die Silbermedaille erhalten. Ziel dieses Labeling-Verfahrens ist es, attraktive Lebensräume für Mensch und Natur zu schaffen (vgl. DS 1911819). Konsequenterweise hat sich das Amt für Umwelt und Stadtgrün nun auch zur Teilnahme an dem neuen Förderprogramm beworben. Der Projektantrag `Schaffung grüner Vernetzungsstrukturen zur Klimaverbesserung und Erhöhung der Biodiversität´ wurde am 15.03.2021 eingereicht. Vor allem Intensivrasenflächen im Verkehrsgrün und schwer zu begrünende Flächen unterhalb alten Baumbestandes sollen in ihrer Vitalität und Funktionsvielfalt weiterentwickelt werden. Im Vordergrund stehen folgende Punkte: Erhöhung der Wasseraufnahme, Reduzierung der Aufheizung, CO2- Speicherung, Schadstoffbindung, Verdunstungserhöhung und aus diesen Punkten resultierende Verbesserung des Mikroklimas. Hierzu soll neben dem Anlegen von artenreichen Blühflächen in Form von Kräuteransaaten und Staudenmischpflanzungen Versuche zur innovativenSeite 1 von 2 Seite 2 Begrünung schwer/fast nicht begrünbarer Flächen durchgeführt werden, um ein Biotopnetz durch das gesamte Stadtgebiet zu erhalten. Hierbei ist geplant, die Bürger mit zu beteiligen. Damit wäre Bonn die erste deutsche Großstadt, die auf diese Weise und Größenordnung ein Zeichen für Klimaschutz und Biodiversität setzt. Es soll ein Leuchtturmprojekt entstehen, was über die Stadtgrenzen hinaus Bürgerinnen und Bürger sowie andere Städte dazu anregen soll, ähnliche Maßnahmen umzusetzen, um der Klimaveränderung und dem Artenrückgang entgegenzuwirken. Im Bereich der reinen Rasenflächen soll eine vollständige Neuanlage erfolgen. Auf den Flächen mit Bäumen ist ein rücksichtsvoller Umgang im Wurzelbereich erforderlich. Ziel ist, die Baumstandorte - vor allem auch in Bezug auf Wasseraufnahmefähigkeit– nachhaltig zu verbessern. Das beantragte Projekt ist auf eine Bausumme von 1,1 Mio. € geschätzt und würde zu 90 % gefördert. Bei einer Förderung des Projektes wird der städtische Eigenanteil über den investiven Deckungsring ‚Öffentl. Grün Verkehrsgrün Bezirke‘ finanziert. Die Verwaltung wird über den Fortgang des Projektes, Abschluss der ersten Förderstufe nicht vor Juni 2021, berichten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de