210265 · Beschlussvorlage
Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb
Kerndaten
- Nummer
- 210265
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 01.04.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Betriebsausschusses SGB Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Beirates zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz Empfehlung
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Beschlussvorlage öffentlich 210265 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb Beratungsfolge Betriebsausschuss SGB 22.04.2021 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 21.04.2021 Empfehlung Rat 06.05.2021 Entscheidung Beschlussvorschlag Der Vorentwurfsplanung und der Kostenschätzung zum Abbruch und Neubau der Feuerwehr- und Rettungswache 3, wird zugestimmt. Begründung Mit Beschluss durch den Hauptausschuss am 28.01.2014 (DS-Nr.: 1312032NV4, Verbesserung der Kostensicherheit bei Investitionsvorhaben), werden Planungen des SGB bei Investitionsvorhaben über 2 Mio. EURO, vorab Betriebsausschuss und Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. Dem Konzept zur Erneuerung der Feuer- und Rettungswache 3 am Standort, Friesdorfer Str. 160, im Stadtbezirk Bad Godesberg wurde mit Ratsbeschluss am 07.11.2019 (DS.-Nr. 1912355) zugestimmt. Grundlage dafür war die positiv beschiedene Bauvoranfrage vom 04.07.2019. Der Abbruch der bestehenden Gebäude aus den 1970er Jahren sowie der Neubau der Feuerwache 3 soll in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden, um den Betrieb der Feuer- und Rettungswache während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Dafür werden die Freiwillige Feuerwehr Bad Godesberg sowie die seltener eingesetzten Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr während der Baumaßnahme in ein angemietetes Gebäude in der Dietrichstraße ausgelagert. Auf dem Grundstück befinden sich zurzeit folgende Gebäude, mit denen wie folgt verfahren wird:Seite 1 von 15 Seite 2 1. Unterkunft Freiwillige Feuerwehr Bad Godesberg, Sankt-Augustinus-Straße: Das eingeschossige Gebäude mit Flachdach, wird zuerst abgerissen. An der Stelle wird ein Gebäude (sog. Betonstation) für die Elektroversorgung gebaut, das neben der Hoch- und Mittelspannungsanlage einen neuen Transformator sowie ein Notstromaggregat enthält. 2. Fahrzeughalle auf der Grenze zum Nachbargrundstück: Die eingeschossige, im Bestand nicht unterkellerte Fahrzeughalle wird in zwei Bauabschnitten abgerissen und mit größtmöglicher Grundfläche zweigeschossig neu gebaut. Die Gründung entlang der Grenze muss mit Bohrpfählen in Spezialtiefbauverfahren vom eigenen Grundstück aus erfolgen. Circa ein Drittel der Fahrzeughalle bleibt während des 1. Bauabschnitts stehen, um den Betrieb der Feuer- und Rettungswache 3 aufrecht zu erhalten. Der erste Bauabschnitt wird unterkellert, um die erforderlichen Technikräume sowie notwendige Lagerräume unterzubringen. Die geplante Aufstellung von Containern für die Zwischenunterbringung kann hierdurch entfallen. Nach Abschluss der Maßnahme stehen 10 Einzel- und 8 Doppelstellplätze, statt bisher 10 Doppelstellplätze zur Verfügung. Hierdurch können dringend benötigte Stellplätze für Reservefahrzeuge des Rettungsdienstes und für vom Land NRW in Kürze auszuliefernde Katastrophenschutz-Fahrzeuge vorgehalten werden. Darüber hinaus entfällt die derzeit praktizierte Anordnung von prioritär eingesetzten Fahrzeugen hintereinander. Außerdem beinhaltet die neue Halle die Waschhalle, die Umkleidepunkte an den Rutschschachtanlagen sowie die Umkleide- und Sanitärbereiche für die Freiwillige Feuerwehr. Im Obergeschoss werden Umkleide- und Sanitärbereiche für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst, Ruheräume, ein Gästezimmer für auswärtige Ausbildungskräfte, der Küchenbereich sowie die erforderlichen Büro- und Sozialräume für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst untergebracht. 3. Wachgebäude, an der Friesdorfer Straße: Das dreigeschossige, teilunterkellerte Wachgebäude stammt aus dem Jahr 1971 und wird im 2. Bauabschnitt zusammen mit der verbliebenen Fahrzeughalle abgerissen. Der vorhandene Keller incl. Bunker bleibt erhalten. Der Neubau wird mit gleicher Geschossigkeit aber größerer Grundfläche neu erstellt. Neben dem Haupteingang befinden sich die Wäscherei für die Persönliche Schutzausrüstung(PSA) der gesamten Feuerwehr Bonn sowie der Dekontaminationsbereich für Atemschutzgeräte. Im ersten Obergeschoss befinden sich der Sportraum, die Werkstätten, Sozial- und Aufenthaltsräume für die Freiwillige Feuerwehr sowie Kinder- und Jugendfeuerwehr und die Schulungsräume. Im zweiten Obergeschoss wird die Atemschutzwerkstatt inklusive Übungsstrecke untergebracht. Diese wurde im Vergleich zur Machbarkeitsstudie von 2019 zusätzlich ins Raumprogramm aufgenommen, damit die zugehörigen Räumlichkeiten inklusive technischer Ausstattung im Zuge der ebenfalls in Planung befindlichen Erneuerung der Feuer- und Rettungswache 1 entfallen können. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 bietet sich hierbei für die Unterbringung der Atemschutzwerkstatt an, da der dort angesiedelte fachliche Schwerpunkt „Umweltschutz“ zahlreiche Schnittstellen zum Thema Atemschutz besitzt undSeite 2 von 15 Seite 3 bereits einige Werkstatttätigkeiten aus diesem Bereich in Bad Godesberg abgewickelt werden. 4. Feuerwehr-Übungsturm, der wie vorhanden erhalten bleibt. Sämtliche Dächer der beiden Gebäude müssen gemäß Vorbescheid zur Bauvoranfrage extensiv begrünt werden. Der Neubau wird grundsätzlich für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage vorgerüstet. Die Dächer werden der Bürger Energie Rhein-Sieg eG, den Stadtwerken, sowie weiteren geeigneten Interessentinnen und Interessenten für die Installation einer PV-Anlage angeboten. Sofern dieses Angebot nicht angenommen werden sollte, erfolgt die Investition und Ausführung der PV-Anlage über das SGB. Die Kosten hierfür werden mit ca. 216.000,- Euro veranschlagt. In den dargestellten Gesamtkosten der Maßnahme sind diese Kosten vorsorglich enthalten. Die Feuer- und Rettungswache 3 wird nach dem GEG 2020 sowie KFW 55 Standard mit Passivhauskomponenten gebaut. Es ist geplant, das Gebäude in Massivbauweise zu errichten. Eine Fernwärmeleitung ist in absehbarer Zukunft nicht vorhanden. Deshalb sollen Wärmeversorgung und Kühlung der Ruhebereiche mittels Hydrothermie sichergestellt werden. Ob das durchführbar ist, muss zunächst durch einen Testbrunnen mit Pumpversuch geprüft werden. Alternativ wurde die Versorgung über Geothermie geplant und berechnet. Beide Varianten arbeiten mit erneuerbaren Energien. Sollte die bevorzugte Variante ausführbar sein reduzieren sich die veranschlagten Kosten um 116.000,- Euro. Die Stromversorgung über den vorhandenen Transformator ist nicht mehr ausreichend. Es wird ein neuer Trafo nur für die Versorgung der Feuerwache benötigt, der zusammen mit der Netzersatzanlage in der Betonstation im Bereich der Sankt- Augustinus-Straße untergebracht wird. Die Außenanlagen bestehen in erster Linie aus den Aufstell- und Bewegungsflächen für die Einsatzfahrzeuge vor den Hallentoren sowie den PKW- und Fahrradstellplätzen für die Einsatzkräfte. Die technische Anbindung von Ladesäulen für batteriebetriebene Fahrzeuge wird vorgerüstet. Das Grundstück wird zu den angrenzenden Straßen mit Toranlagen gesichert. Auf der Friesdorfer Straße und der Sankt-Augustinus-Straße müssen bestehende Ampelanlagen für die Sicherung der Alarmausfahrten um- bzw. neu gebaut werden. Neben dem Haupteingang entsteht ein separater Kellerabgang, der den Zugang zum städtischen Transformator während und nach der Bauzeit sicherstellt. Die vorhandenen Bäume müssen wegen der zugrunde zu legenden Fahrzeuggrößen und der damit vorhandenen Ein- und Ausfahrradien weichenSeite 3 von 15 Seite 4 und können auf dem extrem engen Grundstück nicht ersetzt werden. Ersatzpflanzungen müssen ggf. anderenorts durchgeführt werden. Gemäß §49 LBO NRW Nr. 2 müssen bauliche Anlagen, die öffentlich zugänglich sind, im erforderlichen Umfang barrierefrei sein. Dies wurde in Hinblick auf Besuchergruppen vollumfänglich berücksichtigt und mit der Behindertengemeinschaft abgestimmt. Auf Nisthilfen soll auf Grund der lärmintensiven Nutzung verzichtet werden. Die Differenz zu den 2019 prognostizierten Kosten lässt sich dadurch erklären, dass sich im Planungsprozess herausgestellt hat, dass die ursprünglich zum Vergleich herangezogenen BKI Werte aufgrund des großen Bauvolumens und der technischen Komplexität dieser Feuer- und Rettungswache zu niedrig angesetzt worden sind. Das Bauvolumen hat sich im Zuge der Vorplanung um ca. 30% erhöht und die technische Komplexität hat sich durch veränderte Randbedingungen, erheblich erweitert. In der Bauvoranfrage von 2019 wurde noch davon ausgegangen, dass mit Ausnahme eines Staffelgeschosses im hofseitigen Gebäuderiegel im Wesentlichen die Kubatur des Bestandsgebäudes übernommen werden kann und die vorhandene technische Versorgung ausreicht. Nun müssen alle Geschosse mit größerer Grundfläche geplant, zusätzliche Funktionen untergebracht und die technische Versorgung erneuert werden. - Gestiegene rechtliche Anforderungen wie z.B. ein separater Unterrichtsraum für die Rettungsdienst-Ausbildung, von der Fahrzeughalle getrennte Umkleidepunkte usw. führen zu größerem Platzbedarf als bisher. So muss auf Grund der Einsatzzahlensteigerungen im Rettungsdienst und erhöhten Anforderungen bei Feuerwehr und Katastrophenschutz, verbunden mit einer größeren Anzahl an Fahrzeugen die Fahrzeughalle viel mehr Stellplatzfläche erhalten als bisher und nimmt fast die gesamte Erdgeschossfläche ein. - Hierdurch wird die vollflächige Unterkellerung des ersten Bauabschnitts notwendig, um Lager- und Technikräume unterzubringen. - Die ursprünglich im Erdgeschoss verorteten Werkstätten müssen im ersten Obergeschoss untergebracht werden, weswegen neben dem Personenaufzug ein zusätzlicher Lastenaufzug erforderlich wird, um Lager und Werkstätten im Unter- und Obergeschoss zu beliefern. - Das zweite Obergeschoss wird komplett benötigt, um die Verlagerung der technisch aufwendigen Atemschutzwerkstatt inclusive Übungsstrecke und Logistik von der Feuer- und Rettungswache 1 zu realisieren. - Zum Erreichen der geforderten energetischen Standards muss die Wärmeversorgung auf Grund fehlender Fernwärmeanbindung unter Einsatz erneuerbarer Energien kostenintensiv durch Hydrothermie oder alternativ durch Geothermie erfolgen. - Aus der Erfahrung der letzten Jahre an anderen Feuer- und Rettungswachen, die kostenintensiv nachgerüstet werden, wurde entschieden an dieser Wache die Ruheräume von Anfang an mit einer Kühlung auszurüsten.Seite 4 von 15 Seite 5 - Die zuvor beschriebenen Maßnahmen führen zu wesentlich höheren notwendigen elektrischen Anschlusswerten. Deshalb muss die elektrische Versorgung über einen neu zu errichtenden Transformator gewährleistet werden. Dieser wird zusammen mit dem ebenfalls neu zu errichtenden Netzersatzaggregat in einem separaten Gebäude zu Beginn der Maßnahme untergebracht, wodurch der Betrieb der Feuer- und Rettungswache fortlaufend sichergestellt wird. - Die Beschaffung der komplett neuen Ausstattung von aktiven Komponenten, Telefonanlage, Medientechnik und Antennenanlagen wurde in die Kostenschätzung aufgenommen. Sie war ursprünglich nicht kalkuliert worden, weil diese Kosten in anderen Fällen im Haushalt und nicht im Wirtschaftsplan veranschlagt werden. - Auf Grund vorgefundener Schadstoffe erhöhen sich die angenommenen Abbruchkosten. - Die Mietkosten für das Ausweichquartier werden wesentlich höher als ursprünglich angenommen, da der tatsächliche Mietpreis und die anzusetzende Mietzeit seinerzeit noch nicht bekannt waren. - Die Notwendigkeit von Sondertiefbaumaßnahmen auf der Grenze wurde erst nach gescheiterten Verhandlungen mit dem Nachbarn über die Mitnutzung des Nachbargrundstücks deutlich. - Die Ausführung einer PV Anlage in Kombination mit Gründächern ist nunmehr in den Kosten enthalten. In der Vergangenheit wurden lediglich die Kosten der Vorrüstung für PV kalkuliert. - Durch die gestiegenen Baukosten erhöhen sich auch die Baunebenkosten. Außerdem muss für die Planung der Atemschutzwerkstatt ein zusätzliches Ingenieurbüro beauftragt werden. Gemäß der aktuellen Kostenschätzung belaufen sich die Kosten der Maßnahme auf 29.876.000,- Euro. Darin sind die Kosten für den Rückbau, und die Interimslösungen incl. Mietkosten enthalten. Aufgrund der notwendigen Durchführung in zwei Bauabschnitten, in denen die Einsatzbereitschaft ungehindert gewährleistet sein muss, werden die Kosten inclusive eines Risikozuschlags in Höhe von 20% (6 Mio. Euro) und einer jährlichen Baukostensteigerung bis 2027 von 4% (4,393 Mio. Euro), mit 40,269 Mio. Euro veranschlagt. Finanzierung Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich im Rahmen der Vorplanung auf 40,269 Mio. €. In den Gesamtkosten ist ein Risikozuschlag in Höhe von 20% und eine Baukostensteigerung von 4% pro Jahr berücksichtigt. Der Finanzbedarf in Höhe von 40,269 Mio. € soll über ein Förderdarlehen der KFW-Bank sowie den Programmen „Kommunal Invest“ und „Kommunal Invest Plus“ der NRW-Bank finanziert werden. Die neue Bundesförderung für effizien- te Gebäude der KFW-Bank (ab 01.07.2021) sieht bei Neubauten im KWF-55 Standard ein Tilgungszuschuss in Höhe von 15% vor. Der Zinssatz für das För- derdarlehen wird voraussichtlich negativ sein. Die Finanzierungssumme ist auf 2.000 Euro pro m2 Nettogrundfläche begrenzt. Somit können 11,4 Mio. € über dieses Programm finanziert werden. Der weitere Bedarf in Höhe von 28,869Seite 5 von 15 Seite 6 Mio. € wird voraussichtlich jeweils zur Hälfte aus den Programmen „Kommunal Invest“ und „Kommunal Invest Plus“ der NRW-Bank finanziert. Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung im Jahr 2021 gemäß § 82 GO NRW erfolgt der bauliche Beginn der Maßnahme frühestens nach Genehmigung des Haushalts 2021/2022. ggf. finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeich- nung Produkt Produktbezeichnung 1.01 Innere Verwaltung 1.01.29 Gebäudemanagement Bonn Investive Kosten der Maßnahme (Investitionskosten im Vermögensplan) Auszahlungen Betrag Projektauftrag Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Feuer- und Rettungswache 3 1.793.000 604300 2021 5.593.000 604300 2022 5.808.000 604300 2023 7.629.000 604300 2024 10.397.000 604300 2025 8.604.288 604300 2026 444.555 604300 2027 Einzahlungen 0 40.268.843 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich kalkulatorische Kosten (Folgekosten) X Konsumtive Kosten der Maßnahme (Aufwandskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung) X Auszahlungen / Aufwendungen Betrag Projektauftrag Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Bauunterhaltung(1,2%) 483.226 604400 Betriebskosten (Strom,…) 125.992 600100 Abschreibungen(80Jahre) 503.363 650000 Zinsen(1,5%) 604.035 660000 Einzahlungen/Erträge 0 Haushaltsbelastung jährlich 1.716.616 Anlage/n 1 FW III Vorentwurf Erdgeschoss (öffentlich) 2 FW III Vorentwurf 1. Obergeschoss (öffentlich) 3 FW III Vorentwurf 2. Obergeschoss (öffentlich) 4 FW III Vorentwurf Dachaufsicht (öffentlich) 5 FW III Vorentwurf Kellergeschoss (öffentlich) 6 FW III Vorentwurf Ansichten (öffentlich) 7 FW III Vorentwurf Schnitte (öffentlich) 8 Baubeschreibung LPH 2 (öffentlich)Seite 6 von 15 Seite 7 von 15 Seite 8 von 15 Seite 9 von 15 Seite 10 von 15 Seite 11 von 15 Seite 12 von 15 Seite 13 von 15 BAUBESCHREIBUNG Anlage zu Tagesordnungspunkt BAUMASSNAHME Abbruch und Neubau der Feuer-- und Rettungswache 33 in Bonn Friesdorf,, in zwei Bauabschnitten,, im laufenden Betrieb PLANVERFASSER SGB 8855--3322,, Stadt Bonn RAUMPROGRAMM Erdgeschoss:: Eingangsbereich,, Wäscherei füür die Schutzkleidung der gesamten Feuerwehr Bonn sowie Dekontaminationsbereich füür Atemschutzgeräte,, Fahrzeughalle mit 1188 Stellplätzen ((Davon 88 Doppelstellplätze)) und Waschhalle,, Logistikräume füür den Rettungsdienst sowie Sanitär-- und Umkleidebereiche füür die freiwillige Feuerwehr,, PKW und Fahrrad--Stellplätze im Außßenbereich 11..Obergeschoss:: Sanitär-- und Umkleidebereiche füür Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst,, sowie Aufenthaltsbereiche,, Küüchenbereich,, Büüros,, Ruheräume,, ein Gästezimmer füür auswärtige Ausbildungskräfte,, Sportraum,, Schulungsräume und Werkstätten 22.. Obergeschoss:: Atemschutzwerkstatt mit Übungsstrecke und dazu gehörenden Büüros,, Lagerräumen,, Sanitär-- und Umkleidebereich Kellergeschoss:: Hausanschluss--,, Technik-- und Lagerräume Betonstation freistehend:: Techniküübergabepunkt Stadtwerke an Feuerwehr,, Trafo,, Netzstromersatzaggregat incl.. Tank.. NGF Nettogrundrissfläche BGF Bruttogeschossfläche BRI Bruttorauminhalt Baukosten KG 330000++440000 ((2200..667722..000000 €)) 55..770000 m²² 66..994400 m²² 2288..665500 m³ 22..997799 €//m²²,, 772222 €//m³ Ein Vergleich mit den BKI Werten ist nicht möglich,, da an Komplexität vergleichbare Objekte nicht vorliegen.. Kostensteigernd wirkt sich in Friesdorf der Umstand aus,, dass der Neubau in zwei Bauabschnitten im laufenden Betrieb und als Grenzbebauung auf dem sehr engen Grundstüück erstellt werden muss.. Zur Stromversorgung muss ein neuer Trafo mit Netzersatzanlage gebaut werden.. Die Wärmeversorgung ist auf Grund fehlender Fernwärme und im Hinblick auf den geforderten KFW Standard aufwendig.. Die Wache beinhaltet auf engstem Raum nutzerspezifische Anlagen füür die gesamte Feuerwehr Bonn ((Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr)),, ((Atemschutzwerkstatt incl.. Übungsstrecke,, Wäscherei füür die persönlichen Schutzausrüüstungen ((PSA)) sowie füür die Chemikalien--Schutzanzüüge ((CSA)))).. KOSTENSCHÄTZUNG 110000 Grundstüück 00,,0000 Euro 220000 Herrichten und Erschließßen 22..331177..000000,,0000 Euro 330000 Bauwerk -- Baukonstruktion 1111..770055..000000,,0000 Euro 440000 Bauwerk -- Techn.. Anlagen 88..996677..000000,,0000 Euro 550000 Außßenanlagen 11..662266..000000,,0000 Euro 660000 Ausstattung 667755..000000,,0000 Euro 770000 Baunebenkosten 44..558866..000000,,0000 Euro GSK Euro 2299..887766..000000,,0000 BK 2299..220011..000000,,0000 Euro EK 667755..000000,,0000 EuroSeite 14 von 15 Gesamtkosten FW33 Kostenrisiko 2200%% der Gesamtkosten Preisindex ((jährliche 44%%--ige Preissteigerung von 22002211--22002277)) SUMME 2299..887766..000000,,0000 Euro 66..000000..000000,,0000 Euro 44..339933..000000,,0000 Euro 4400..226699..000000,,0000 Euro KOSTENSTAND Zeitpunkt der Ermittlung Monat//Jahr:: 0022//22002211 KONSTRUKTIVES SYSTEM Spezialtiefbau//Bohrpfahlwand zur Grüündung der Grenzbebauung,, Massivbauweise,, Stahlbetontragwerk Fahrzeughalle DACHAUFBAU Flachdächer begrüünt,, gemäßß Vorgabe im Vorbescheid zur Bauvoranfrage FASSADENAUSBILDUNG Klinkerfassade mit Alufensterelementen und 1199 Sektionaltoren INNENAUSBAU Massive und leichte Trennwände,, Linoleum--,, Betonwerkstein-- und Fliesenbeläge sowie Rüüttelboden in der Fahrzeughalle,, kunststoffbeschichtete Innentüüren TECHNISCHER AUSBAU Zentrale Wasserversorgung Bau nach KFW 5555 mit Passivhauskomponenten.. Nutzung erneuerbarer Energien,, PV Anlage Wärmeerzeugung sowie Küühlung der Ruhebereiche üüber zwei Wärmepumpen und Brunnen ((Hydrothermie)),, falls ein noch durchzufüührender Pumpversuch zeigt,, dass das möglich ist ((ökologisch besser und wirtschaftlicher)).. Alternativ mittels einer Wärmepumpe mit Geothermie und Kältemaschine.. Beheizung je nach Nutzung üüber Heiz//Küühldecken,, Plattenheizkörper oder Fußßbodenheizung.. Warmwasserversorgung üüber Gasbrennwertgerät.. Lüüftungsanlage mit Wärmerüückgewinnung.. Hoch-- und Mittelspannungsanlagen im Gebäude und in der frei stehenden Betonstation,, in der unter anderem ein neuer Transformator sowie die Netzersatzanlage mit Vorratstank untergebracht sind.. Fernmelde-- und Informationstechnische Anlagen incl.. Aktiver Komponenten,, gemäßß Feuerwehrstandard und Anforderungen der Nutzer.. Lasten-- und Personenaufzug.. GLT mit nachgeschalteten DDC--Unterstationen,, incl.. Wachalarm,, sowie Beleuchtung und Verdunklung der Ruheräume.. BESONDERE EINRICHTUNGEN Nutzerspezifische Anlagen:: Atemschutzwerkstatt mit Übungsstrecke,, PSA Wäscherei,, Abgasabsauganlage,, Druckluftanlage,, Sprungschachtanlage Interimslösungen füür die Gas--,, Wasser-- und Stromversorgung füür den jeweils in Betrieb befindlichen Bauteil.. Interimslösungen mittels Räumen im ersten Bauabschnitt,, die nach dem zweiten Bauabschnitt umgebaut werden müüssen.. AUSSENANLAGEN Toranlagen incl.. Ampelanlagen im öffentlichen Straßßenraum an zwei Ein-- und Ausfahrtsbereichen ((Sankt--Augustinus--Straßße und Friesdorfer Straßße)).. Separater Zugang zum vorh.. Traforaum der Stadtwerke von außßen.. Hof als Pflasterfläche schwerlastgeeignet,, incl.. Stellplätzen,, Fahrradabstellplätzen,, Müüllplatz Technische Einbauten ((Rigole,, Ölabscheider))Seite 15 von 15
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