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210265 · Beschlussvorlage

Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb

Nummer
210265
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
01.04.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 01.06.2021 Empfehlung
  2. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 23.06.2021 Empfehlung
  3. Sitzung des Rates 28.06.2021 Entscheidung federführend
  4. Sitzung des Beirates zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz 27.05.2021 Empfehlung
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Untergeordnet

  1. 210265-02 ST Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb Antrag zur Vorlage 210265
  2. 210265-03 ST Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb
  3. 210265-01 AA Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden Betrieb Antrag zur Vorlage 210265

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Beschlussvorlage
öffentlich
210265
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
Abbruch und Neubau der Feuerwache III in Bonn
Friesdorf in zwei Bauabschnitten und im laufenden
Betrieb
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 22.04.2021 Empfehlung
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
21.04.2021 Empfehlung
Rat 06.05.2021 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Vorentwurfsplanung und der Kostenschätzung zum Abbruch und Neubau
der Feuerwehr- und Rettungswache 3, wird zugestimmt.
Begründung
Mit Beschluss durch den Hauptausschuss am 28.01.2014 (DS-Nr.:
1312032NV4, Verbesserung der Kostensicherheit bei Investitionsvorhaben),
werden Planungen des SGB bei Investitionsvorhaben über 2 Mio. EURO, vorab
Betriebsausschuss und Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.
Dem Konzept zur Erneuerung der Feuer- und Rettungswache 3 am Standort,
Friesdorfer Str. 160, im Stadtbezirk Bad Godesberg wurde mit Ratsbeschluss
am 07.11.2019 (DS.-Nr. 1912355) zugestimmt. Grundlage dafür war die positiv
beschiedene Bauvoranfrage vom 04.07.2019.
Der Abbruch der bestehenden Gebäude aus den 1970er Jahren sowie der
Neubau der Feuerwache 3 soll in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden, um
den Betrieb der Feuer- und Rettungswache während der Bauarbeiten zu
gewährleisten.
Dafür werden die Freiwillige Feuerwehr Bad Godesberg sowie die seltener
eingesetzten Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr während der
Baumaßnahme in ein angemietetes Gebäude in der Dietrichstraße ausgelagert.
Auf dem Grundstück befinden sich zurzeit folgende Gebäude, mit denen wie
folgt verfahren wird:Seite 1 von 15

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1. Unterkunft Freiwillige Feuerwehr Bad Godesberg, Sankt-Augustinus-Straße:
Das eingeschossige Gebäude mit Flachdach, wird zuerst abgerissen. An der
Stelle wird ein Gebäude (sog. Betonstation) für die Elektroversorgung gebaut,
das neben der Hoch- und Mittelspannungsanlage einen neuen Transformator
sowie ein Notstromaggregat enthält.
2. Fahrzeughalle auf der Grenze zum Nachbargrundstück:
Die eingeschossige, im Bestand nicht unterkellerte Fahrzeughalle wird in zwei
Bauabschnitten abgerissen und mit größtmöglicher Grundfläche
zweigeschossig neu gebaut. Die Gründung entlang der Grenze muss mit
Bohrpfählen in Spezialtiefbauverfahren vom eigenen Grundstück aus erfolgen.
Circa ein Drittel der Fahrzeughalle bleibt während des 1. Bauabschnitts stehen,
um den Betrieb der Feuer- und Rettungswache 3 aufrecht zu erhalten.
Der erste Bauabschnitt wird unterkellert, um die erforderlichen Technikräume
sowie notwendige Lagerräume unterzubringen. Die geplante Aufstellung von
Containern für die Zwischenunterbringung kann hierdurch entfallen.
Nach Abschluss der Maßnahme stehen 10 Einzel- und 8 Doppelstellplätze,
statt bisher 10 Doppelstellplätze zur Verfügung. Hierdurch können dringend
benötigte Stellplätze für Reservefahrzeuge des Rettungsdienstes und für vom
Land NRW in Kürze auszuliefernde Katastrophenschutz-Fahrzeuge
vorgehalten werden. Darüber hinaus entfällt die derzeit praktizierte Anordnung
von prioritär eingesetzten Fahrzeugen hintereinander. Außerdem beinhaltet die
neue Halle die Waschhalle, die Umkleidepunkte an den Rutschschachtanlagen
sowie die Umkleide- und Sanitärbereiche für die Freiwillige Feuerwehr.
Im Obergeschoss werden Umkleide- und Sanitärbereiche für Berufsfeuerwehr
und Rettungsdienst, Ruheräume, ein Gästezimmer für auswärtige
Ausbildungskräfte, der Küchenbereich sowie die erforderlichen Büro- und
Sozialräume für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst untergebracht.
3. Wachgebäude, an der Friesdorfer Straße:
Das dreigeschossige, teilunterkellerte Wachgebäude stammt aus dem Jahr
1971 und wird im 2. Bauabschnitt zusammen mit der verbliebenen
Fahrzeughalle abgerissen. Der vorhandene Keller incl. Bunker bleibt erhalten.
Der Neubau wird mit gleicher Geschossigkeit aber größerer Grundfläche neu
erstellt. Neben dem Haupteingang befinden sich die Wäscherei für die
Persönliche Schutzausrüstung(PSA) der gesamten Feuerwehr Bonn sowie der
Dekontaminationsbereich für Atemschutzgeräte. Im ersten Obergeschoss
befinden sich der Sportraum, die Werkstätten, Sozial- und Aufenthaltsräume für
die Freiwillige Feuerwehr sowie Kinder- und Jugendfeuerwehr und die
Schulungsräume. Im zweiten Obergeschoss wird die Atemschutzwerkstatt
inklusive Übungsstrecke untergebracht. Diese wurde im Vergleich zur
Machbarkeitsstudie von 2019 zusätzlich ins Raumprogramm aufgenommen,
damit die zugehörigen Räumlichkeiten inklusive technischer Ausstattung im
Zuge der ebenfalls in Planung befindlichen Erneuerung der Feuer- und
Rettungswache 1 entfallen können. Der Neubau der Feuer- und
Rettungswache 3 bietet sich hierbei für die Unterbringung der
Atemschutzwerkstatt an, da der dort angesiedelte fachliche Schwerpunkt
„Umweltschutz“ zahlreiche Schnittstellen zum Thema Atemschutz besitzt undSeite 2 von 15

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bereits einige Werkstatttätigkeiten aus diesem Bereich in Bad Godesberg
abgewickelt werden.
4. Feuerwehr-Übungsturm, der wie vorhanden erhalten bleibt.
Sämtliche Dächer der beiden Gebäude müssen gemäß Vorbescheid zur
Bauvoranfrage extensiv begrünt werden. Der Neubau wird grundsätzlich für die
Nachrüstung einer Photovoltaikanlage vorgerüstet. Die Dächer werden der
Bürger Energie Rhein-Sieg eG, den Stadtwerken, sowie weiteren geeigneten
Interessentinnen und Interessenten für die Installation einer PV-Anlage
angeboten. Sofern dieses Angebot nicht angenommen werden sollte, erfolgt die
Investition und Ausführung der PV-Anlage über das SGB. Die Kosten hierfür
werden mit ca. 216.000,- Euro veranschlagt. In den dargestellten
Gesamtkosten der Maßnahme sind diese Kosten vorsorglich enthalten.
Die Feuer- und Rettungswache 3 wird nach dem GEG 2020 sowie KFW 55
Standard mit Passivhauskomponenten gebaut. Es ist geplant, das Gebäude in
Massivbauweise zu errichten.
Eine Fernwärmeleitung ist in absehbarer Zukunft nicht vorhanden. Deshalb
sollen Wärmeversorgung und Kühlung der Ruhebereiche mittels Hydrothermie
sichergestellt werden. Ob das durchführbar ist, muss zunächst durch einen
Testbrunnen mit Pumpversuch geprüft werden. Alternativ wurde die
Versorgung über Geothermie geplant und berechnet. Beide Varianten arbeiten
mit erneuerbaren Energien. Sollte die bevorzugte Variante ausführbar sein
reduzieren sich die veranschlagten Kosten um 116.000,- Euro.
Die Stromversorgung über den vorhandenen Transformator ist nicht mehr
ausreichend. Es wird ein neuer Trafo nur für die Versorgung der Feuerwache
benötigt, der zusammen mit der Netzersatzanlage in der Betonstation im
Bereich der Sankt- Augustinus-Straße untergebracht wird.
Die Außenanlagen bestehen in erster Linie aus den Aufstell- und
Bewegungsflächen für die Einsatzfahrzeuge vor den Hallentoren sowie den
PKW- und Fahrradstellplätzen für die Einsatzkräfte.
Die technische Anbindung von Ladesäulen für batteriebetriebene Fahrzeuge
wird vorgerüstet.
Das Grundstück wird zu den angrenzenden Straßen mit Toranlagen gesichert.
Auf der Friesdorfer Straße und der Sankt-Augustinus-Straße müssen
bestehende Ampelanlagen für die Sicherung der Alarmausfahrten um- bzw.
neu gebaut werden.
Neben dem Haupteingang entsteht ein separater Kellerabgang, der den
Zugang zum städtischen Transformator während und nach der Bauzeit
sicherstellt.
Die vorhandenen Bäume müssen wegen der zugrunde zu legenden
Fahrzeuggrößen und der damit vorhandenen Ein- und Ausfahrradien weichenSeite 3 von 15

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und können auf dem extrem engen Grundstück nicht ersetzt werden.
Ersatzpflanzungen müssen ggf. anderenorts durchgeführt werden.
Gemäß §49 LBO NRW Nr. 2 müssen bauliche Anlagen, die öffentlich
zugänglich sind, im erforderlichen Umfang barrierefrei sein. Dies wurde in
Hinblick auf Besuchergruppen vollumfänglich berücksichtigt und mit der
Behindertengemeinschaft abgestimmt.
Auf Nisthilfen soll auf Grund der lärmintensiven Nutzung verzichtet werden.
Die Differenz zu den 2019 prognostizierten Kosten lässt sich dadurch erklären,
dass sich im Planungsprozess herausgestellt hat, dass die ursprünglich zum
Vergleich herangezogenen BKI Werte aufgrund des großen Bauvolumens und
der technischen Komplexität dieser Feuer- und Rettungswache zu niedrig
angesetzt worden sind.
Das Bauvolumen hat sich im Zuge der Vorplanung um ca. 30% erhöht und die
technische Komplexität hat sich durch veränderte Randbedingungen, erheblich
erweitert.
In der Bauvoranfrage von 2019 wurde noch davon ausgegangen, dass mit
Ausnahme eines Staffelgeschosses im hofseitigen Gebäuderiegel im
Wesentlichen die Kubatur des Bestandsgebäudes übernommen werden kann
und die vorhandene technische Versorgung ausreicht. Nun müssen alle
Geschosse mit größerer Grundfläche geplant, zusätzliche Funktionen
untergebracht und die technische Versorgung erneuert werden.
- Gestiegene rechtliche Anforderungen wie z.B. ein separater
Unterrichtsraum für die Rettungsdienst-Ausbildung, von der
Fahrzeughalle getrennte Umkleidepunkte usw. führen zu größerem
Platzbedarf als bisher. So muss auf Grund der
Einsatzzahlensteigerungen im Rettungsdienst und erhöhten
Anforderungen bei Feuerwehr und Katastrophenschutz, verbunden mit
einer größeren Anzahl an Fahrzeugen die Fahrzeughalle viel mehr
Stellplatzfläche erhalten als bisher und nimmt fast die gesamte
Erdgeschossfläche ein.
- Hierdurch wird die vollflächige Unterkellerung des ersten Bauabschnitts
notwendig, um Lager- und Technikräume unterzubringen.
- Die ursprünglich im Erdgeschoss verorteten Werkstätten müssen im
ersten Obergeschoss untergebracht werden, weswegen neben dem
Personenaufzug ein zusätzlicher Lastenaufzug erforderlich wird, um
Lager und Werkstätten im Unter- und Obergeschoss zu beliefern.
- Das zweite Obergeschoss wird komplett benötigt, um die Verlagerung
der technisch aufwendigen Atemschutzwerkstatt inclusive
Übungsstrecke und Logistik von der Feuer- und Rettungswache 1 zu
realisieren.
- Zum Erreichen der geforderten energetischen Standards muss die
Wärmeversorgung auf Grund fehlender Fernwärmeanbindung unter
Einsatz erneuerbarer Energien kostenintensiv durch Hydrothermie oder
alternativ durch Geothermie erfolgen.
- Aus der Erfahrung der letzten Jahre an anderen Feuer- und
Rettungswachen, die kostenintensiv nachgerüstet werden, wurde
entschieden an dieser Wache die Ruheräume von Anfang an mit einer
Kühlung auszurüsten.Seite 4 von 15

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- Die zuvor beschriebenen Maßnahmen führen zu wesentlich höheren
notwendigen elektrischen Anschlusswerten. Deshalb muss die
elektrische Versorgung über einen neu zu errichtenden Transformator
gewährleistet werden. Dieser wird zusammen mit dem ebenfalls neu zu
errichtenden Netzersatzaggregat in einem separaten Gebäude zu
Beginn der Maßnahme untergebracht, wodurch der Betrieb der Feuer-
und Rettungswache fortlaufend sichergestellt wird.
- Die Beschaffung der komplett neuen Ausstattung von aktiven
Komponenten, Telefonanlage, Medientechnik und Antennenanlagen
wurde in die Kostenschätzung aufgenommen. Sie war ursprünglich nicht
kalkuliert worden, weil diese Kosten in anderen Fällen im Haushalt und
nicht im Wirtschaftsplan veranschlagt werden.
- Auf Grund vorgefundener Schadstoffe erhöhen sich die angenommenen
Abbruchkosten.
- Die Mietkosten für das Ausweichquartier werden wesentlich höher als
ursprünglich angenommen, da der tatsächliche Mietpreis und die
anzusetzende Mietzeit seinerzeit noch nicht bekannt waren.
- Die Notwendigkeit von Sondertiefbaumaßnahmen auf der Grenze wurde
erst nach gescheiterten Verhandlungen mit dem Nachbarn über die
Mitnutzung des Nachbargrundstücks deutlich.
- Die Ausführung einer PV Anlage in Kombination mit Gründächern ist
nunmehr in den Kosten enthalten. In der Vergangenheit wurden
lediglich die Kosten der Vorrüstung für PV kalkuliert.
- Durch die gestiegenen Baukosten erhöhen sich auch die
Baunebenkosten. Außerdem muss für die Planung der
Atemschutzwerkstatt ein zusätzliches Ingenieurbüro beauftragt werden.
Gemäß der aktuellen Kostenschätzung belaufen sich die Kosten der
Maßnahme auf 29.876.000,- Euro. Darin sind die Kosten für den Rückbau, und
die Interimslösungen incl. Mietkosten enthalten.
Aufgrund der notwendigen Durchführung in zwei Bauabschnitten, in denen die
Einsatzbereitschaft ungehindert gewährleistet sein muss, werden die Kosten
inclusive eines Risikozuschlags in Höhe von 20% (6 Mio. Euro) und einer
jährlichen Baukostensteigerung bis 2027 von 4% (4,393 Mio. Euro), mit 40,269
Mio. Euro veranschlagt.
Finanzierung
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich im Rahmen der Vorplanung
auf 40,269 Mio. €. In den Gesamtkosten ist ein Risikozuschlag in Höhe von
20% und eine Baukostensteigerung von 4% pro Jahr berücksichtigt.
Der Finanzbedarf in Höhe von 40,269 Mio. € soll über ein Förderdarlehen der
KFW-Bank sowie den Programmen „Kommunal Invest“ und „Kommunal Invest
Plus“ der NRW-Bank finanziert werden. Die neue Bundesförderung für effizien-
te Gebäude der KFW-Bank (ab 01.07.2021) sieht bei Neubauten im KWF-55
Standard ein Tilgungszuschuss in Höhe von 15% vor. Der Zinssatz für das För-
derdarlehen wird voraussichtlich negativ sein. Die Finanzierungssumme ist auf
2.000 Euro pro m2 Nettogrundfläche begrenzt. Somit können 11,4 Mio. € über
dieses Programm finanziert werden. Der weitere Bedarf in Höhe von 28,869Seite 5 von 15

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Mio. € wird voraussichtlich jeweils zur Hälfte aus den Programmen „Kommunal
Invest“ und „Kommunal Invest Plus“ der NRW-Bank finanziert.
Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung im Jahr 2021 gemäß § 82 GO NRW
erfolgt der bauliche Beginn der Maßnahme frühestens nach Genehmigung des
Haushalts 2021/2022.
ggf. finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeich-
nung
Produkt Produktbezeichnung
1.01 Innere Verwaltung 1.01.29 Gebäudemanagement Bonn
Investive Kosten der Maßnahme (Investitionskosten im Vermögensplan)
Auszahlungen Betrag Projektauftrag
Sachkonto
Veranschlagt
im WPL
Davon noch
bereitzustellen
Deckung
Feuer- und Rettungswache 3 1.793.000 604300 2021
5.593.000 604300 2022
5.808.000 604300 2023
7.629.000 604300 2024
10.397.000 604300 2025
8.604.288 604300 2026
444.555 604300 2027
Einzahlungen 0
40.268.843
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich kalkulatorische Kosten (Folgekosten) X
Konsumtive Kosten der Maßnahme (Aufwandskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung) X
Auszahlungen /
Aufwendungen
Betrag Projektauftrag
Sachkonto
Veranschlagt
im WPL
Davon noch
bereitzustellen
Deckung
Bauunterhaltung(1,2%) 483.226 604400
Betriebskosten (Strom,…) 125.992 600100
Abschreibungen(80Jahre) 503.363 650000
Zinsen(1,5%) 604.035 660000
Einzahlungen/Erträge 0
Haushaltsbelastung jährlich 1.716.616
Anlage/n
1 FW III Vorentwurf Erdgeschoss (öffentlich)
2 FW III Vorentwurf 1. Obergeschoss (öffentlich)
3 FW III Vorentwurf 2. Obergeschoss (öffentlich)
4 FW III Vorentwurf Dachaufsicht (öffentlich)
5 FW III Vorentwurf Kellergeschoss (öffentlich)
6 FW III Vorentwurf Ansichten (öffentlich)
7 FW III Vorentwurf Schnitte (öffentlich)
8 Baubeschreibung LPH 2 (öffentlich)Seite 6 von 15

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BAUBESCHREIBUNG Anlage zu
Tagesordnungspunkt
BAUMASSNAHME Abbruch und Neubau der Feuer-- und Rettungswache 33 in Bonn
Friesdorf,, in zwei Bauabschnitten,, im laufenden Betrieb
PLANVERFASSER SGB 8855--3322,, Stadt Bonn
RAUMPROGRAMM Erdgeschoss:: Eingangsbereich,, Wäscherei füür die Schutzkleidung
der gesamten Feuerwehr Bonn sowie Dekontaminationsbereich füür
Atemschutzgeräte,, Fahrzeughalle mit 1188 Stellplätzen ((Davon 88
Doppelstellplätze)) und Waschhalle,, Logistikräume füür den
Rettungsdienst sowie Sanitär-- und Umkleidebereiche füür die
freiwillige Feuerwehr,, PKW und Fahrrad--Stellplätze im Außßenbereich
11..Obergeschoss:: Sanitär-- und Umkleidebereiche füür
Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst,, sowie Aufenthaltsbereiche,,
Küüchenbereich,, Büüros,, Ruheräume,, ein Gästezimmer füür auswärtige
Ausbildungskräfte,, Sportraum,, Schulungsräume und Werkstätten
22.. Obergeschoss:: Atemschutzwerkstatt mit Übungsstrecke und dazu
gehörenden Büüros,, Lagerräumen,, Sanitär-- und Umkleidebereich
Kellergeschoss:: Hausanschluss--,, Technik-- und Lagerräume
Betonstation freistehend:: Techniküübergabepunkt Stadtwerke an
Feuerwehr,, Trafo,, Netzstromersatzaggregat incl.. Tank..
NGF Nettogrundrissfläche
BGF Bruttogeschossfläche
BRI Bruttorauminhalt
Baukosten KG 330000++440000 ((2200..667722..000000 €))
55..770000 m²²
66..994400 m²²
2288..665500 m³
22..997799 €//m²²,, 772222 €//m³
Ein Vergleich mit den BKI Werten ist nicht möglich,, da an
Komplexität vergleichbare Objekte nicht vorliegen..
Kostensteigernd wirkt sich in Friesdorf der Umstand aus,, dass der
Neubau in zwei Bauabschnitten im laufenden Betrieb und als
Grenzbebauung auf dem sehr engen Grundstüück erstellt werden
muss.. Zur Stromversorgung muss ein neuer Trafo mit
Netzersatzanlage gebaut werden.. Die Wärmeversorgung ist auf
Grund fehlender Fernwärme und im Hinblick auf den geforderten
KFW Standard aufwendig..
Die Wache beinhaltet auf engstem Raum nutzerspezifische Anlagen
füür die gesamte Feuerwehr Bonn ((Berufsfeuerwehr und freiwillige
Feuerwehr)),, ((Atemschutzwerkstatt incl.. Übungsstrecke,, Wäscherei
füür die persönlichen Schutzausrüüstungen ((PSA)) sowie füür die
Chemikalien--Schutzanzüüge ((CSA))))..
KOSTENSCHÄTZUNG
110000 Grundstüück 00,,0000 Euro
220000 Herrichten und Erschließßen 22..331177..000000,,0000 Euro
330000 Bauwerk -- Baukonstruktion 1111..770055..000000,,0000 Euro
440000 Bauwerk -- Techn.. Anlagen 88..996677..000000,,0000 Euro
550000 Außßenanlagen 11..662266..000000,,0000 Euro
660000 Ausstattung 667755..000000,,0000 Euro
770000 Baunebenkosten 44..558866..000000,,0000 Euro
GSK Euro 2299..887766..000000,,0000 BK 2299..220011..000000,,0000 Euro EK 667755..000000,,0000 EuroSeite 14 von 15

Gesamtkosten FW33
Kostenrisiko 2200%% der Gesamtkosten
Preisindex ((jährliche 44%%--ige
Preissteigerung von 22002211--22002277))
SUMME
2299..887766..000000,,0000 Euro
66..000000..000000,,0000 Euro
44..339933..000000,,0000 Euro
4400..226699..000000,,0000 Euro
KOSTENSTAND
Zeitpunkt der Ermittlung Monat//Jahr:: 0022//22002211
KONSTRUKTIVES SYSTEM Spezialtiefbau//Bohrpfahlwand zur Grüündung der Grenzbebauung,,
Massivbauweise,, Stahlbetontragwerk Fahrzeughalle
DACHAUFBAU Flachdächer begrüünt,, gemäßß Vorgabe im Vorbescheid zur
Bauvoranfrage
FASSADENAUSBILDUNG Klinkerfassade mit Alufensterelementen und 1199 Sektionaltoren
INNENAUSBAU Massive und leichte Trennwände,, Linoleum--,, Betonwerkstein-- und
Fliesenbeläge sowie Rüüttelboden in der Fahrzeughalle,,
kunststoffbeschichtete Innentüüren
TECHNISCHER AUSBAU Zentrale Wasserversorgung
Bau nach KFW 5555 mit Passivhauskomponenten..
Nutzung erneuerbarer Energien,, PV Anlage
Wärmeerzeugung sowie Küühlung der Ruhebereiche üüber zwei
Wärmepumpen und Brunnen ((Hydrothermie)),, falls ein noch
durchzufüührender Pumpversuch zeigt,, dass das möglich ist
((ökologisch besser und wirtschaftlicher))..
Alternativ mittels einer Wärmepumpe mit Geothermie und
Kältemaschine..
Beheizung je nach Nutzung üüber Heiz//Küühldecken,, Plattenheizkörper
oder Fußßbodenheizung..
Warmwasserversorgung üüber Gasbrennwertgerät..
Lüüftungsanlage mit Wärmerüückgewinnung..
Hoch-- und Mittelspannungsanlagen im Gebäude und in der frei
stehenden Betonstation,, in der unter anderem ein neuer
Transformator sowie die Netzersatzanlage mit Vorratstank
untergebracht sind..
Fernmelde-- und Informationstechnische Anlagen incl.. Aktiver
Komponenten,, gemäßß Feuerwehrstandard und Anforderungen der
Nutzer..
Lasten-- und Personenaufzug..
GLT mit nachgeschalteten DDC--Unterstationen,, incl.. Wachalarm,,
sowie Beleuchtung und Verdunklung der Ruheräume..
BESONDERE EINRICHTUNGEN Nutzerspezifische Anlagen::
Atemschutzwerkstatt mit Übungsstrecke,, PSA Wäscherei,,
Abgasabsauganlage,, Druckluftanlage,, Sprungschachtanlage
Interimslösungen füür die Gas--,, Wasser-- und Stromversorgung füür
den jeweils in Betrieb befindlichen Bauteil..
Interimslösungen mittels Räumen im ersten Bauabschnitt,, die nach
dem zweiten Bauabschnitt umgebaut werden müüssen..
AUSSENANLAGEN Toranlagen incl.. Ampelanlagen im öffentlichen Straßßenraum an zwei
Ein-- und Ausfahrtsbereichen ((Sankt--Augustinus--Straßße und
Friesdorfer Straßße))..
Separater Zugang zum vorh.. Traforaum der Stadtwerke von außßen..
Hof als Pflasterfläche schwerlastgeeignet,, incl.. Stellplätzen,,
Fahrradabstellplätzen,, Müüllplatz
Technische Einbauten ((Rigole,, Ölabscheider))Seite 15 von 15

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Datenstand: 02.11.2026, 21:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de