210228-04 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Masterplan 2.0 - Wettbewerb Rheinuferpromenade Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 210228-04 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 03.05.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 210228-04 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Masterplan 2.0 - Wettbewerb Rheinuferpromenade Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 05.05.2021 Kenntnisnahme Rat 06.05.2021 Kenntnisnahme Bezirksvertretung Bonn 18.05.2021 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Das Projekt Masterplan 2.0- Neugestaltung der Rheinuferpromenade wurde in den unterschiedlichen Gremien beraten und intensiv diskutiert. Mehrere Änderungsanträge wurden gestellt und Bitten an die Verwaltung herangetragen. Hierüber hat der Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen am 27.04.2021 ein zusammenfassendes Votum abgegeben. In dieser ergänzenden Stellungnahme zeigt die Verwaltung auf wie mit den unterschiedlichen Änderungsanträgen umgegangen werden könnte, stellt die Beziehung zu den Anlagen her und dokumentiert damit, wie die vorgebrachten Aspekte in den Entwurf der Auslobung eingeflossen sind. Ergänzend hierzu unterbreitet die Verwaltung am Schluss dieser Stellungnahme einen zusammenfassenden Vorschlag einer geänderten Beschlussfassung zur Ursprungsvorlage (DS. 210228). Zum besseren Verständnis erfolgt eine thematische Bündelung der Themen. A. Mobilität und Verkehr In der BV Bonn am 13.4.2021 wurde dem Änderungsantrag AA2 mit folgendem Inhalt mehrheitlich zugestimmt: „Das Verkehrskonzept wird wie folgt geändert: Der Bereich Brassertufer/Rathenauufer zwischen Rheingasse und Rampenauffahrt Zweite Fährgasse wird in Radweg und Fußgängerzone aufgeteilt und entsprechend gewidmet. Die Befahrung der Fußgängerzone in südlicher Richtung ist für Sonderverkehre entsprechend den Regelungen der City-Fußgängerzone zugelassen (Taxen, Fahrten für Menschen mit Behinderungen, Lieferverkehr zu eingeschränkten Zeiten,... in Schrittgeschwindigkeit) Darüber hinaus dürfen Reisebusse den Bereich zur Erreichung der Sonderhaltebuchten befahren. Die Verwaltung prüft, ob Linksabbieger aus Richtung Norden an der Ersten und Zweiten Fährgasse möglich sind.“Seite 1 von 193 Seite 2 Im Ausschuss für Mobilität und Verkehr am 20.4.2021 wurde der Änderungsantrag AA3 eingebracht und mehrheitlich beschlossen. Dieser Beschluss wurde durch den Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agende am 21.4. und am 27.4 2021 durch den Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen ebenfalls mit Mehrheit bestätigt. Der Änderungsantrag hat folgenden Wortlaut: „Die Ziffern 1. und 2. des Beschlussvorschlags werden wie folgt geändert: 1.Die Grundzüge der Inhalte der Aufgabenstellung der Auslobung für den Wettbewerb zur Neugestaltung der linksrheinischen Rheinuferpromenade zwischen Rosental und Zweiter Fährgasse werden inklusive der geänderten Verkehrsführung entsprechend Ziffer 2. beschlossen. 2.Der gesamte Bereich der Rheinuferpromenade zwischen Rosental und Zweiter Fährgasse ist grundsätzlich den Fußgänger*innen und Radfahrer*innen vorzubehalten. Ausnahmen sind vorzusehen für 1. Anlieger*innen zu deren Häusern inklusive Anlieferungen, sofern diese nur über die Rheinuferpromenade möglich sind, 2. das Erreichen von vorzusehenden Sonderhalteplätzen zu den An- und Abfahrtstellen der Rheinschifffahrt für Busse, Taxen und MIV-Fahrten für Menschen mit Gehbehinderungen, 3. den Bereich zwischen Josefstraße und Rheingasse mit der Ein-/Ausfahrt der Operngarage möglichst ausschließlich in Nord-Süd-Richtung. Für das Befahren der Rheinuferpromenade mit MIV bei diesen erwähnten Ausnahmetatbeständen ist Schrittgeschwindigkeit für verkehrsberuhigte Bereiche vorzusehen. Die zur entsprechenden Ausweisung resp. Anordnung ggf. notwendigen baulichen Voraussetzungen sind von den Wettbewerbsteilnehmer*innen zu berücksichtigen. Außer den Sonderhalteplätzen sind keine MIV-Parkplätze im gesamten Bereich der Rheinuferpromenade zw. Rosental und Zweiter Fährgasse vorzusehen.“ Diese Beschlüsse werden im Auslobungstext wie folgt berücksichtigt: Der gesamte Bereich der Rheinuferpromenade zwischen Rosental und Zweiter Fährgasse ist grundsätzlich den Fußgänger*innen und Radfahrer*innen vorbehalten. Es gibt (abschnittsweise) Ausnahmen für Anlieger*innen, Anlieferverkehre, Erreichbarkeit der Rheinschifffahrt-Anleger mit Bussen, Taxen, Menschen mit Behinderung sowie für den Bereich der „Brückenumfahrung“ zwischen Josefstraße und Rheingasse. Als Vorgabe für den Wettbewerb wird entsprechend aufgenommen, dass neben dem für Fußgänger*innen und sonstige Nutzungen vorbehaltenen Bereich direkt am Ufer Verkehrsflächen ausgewiesen werden: - Zwischen Rosental und Theaterstraße wird ein mind. 4 m breiter Radweg vorgesehen, ohne Berücksichtigung von Anlieger*innen- oder Lieferverkehren. - Zwischen Theaterstraße und Josefstraße ist eine gestaltete Verkehrsfläche von mind. 7,50 m vorgesehen, die von Radverkehr und notwendigen Verkehren (s.o.) genutzt werden kann, plus kürzere Bereiche zum Laden/Liefern. - Zwischen Josefstraße und Rheingasse wird ebenfalls eine gestaltete Verkehrsfläche von mind. 7,50 m Breite vorgesehen. Hier soll zusätzlich eine 2,00 m Reservefläche vorgehalten sein, die – sollte sich doch der Bedarf herausstellen – auch für Verkehre von Süd nach Nord genutzt werden kann, ansonsten anderweitig gestaltet wird. Die Befahrbarkeit für Kfz – mit Schritttempo – soll von Nord nach Süd ohne Einschränkung auf Liefer- oder Anlieger*innenverkehre möglich sein. - Zwischen Rheingasse und Zweiter Fährgasse wird ebenfalls eine gestalteteSeite 2 von 193 Seite 3 Verkehrsfläche von mind. 7,50 m vorgesehen, die von Radverkehr und notwendigen Verkehren (s.o.) genutzt werden kann, plus kürzere Bereiche zum Laden/Liefern. Ob in den 7,50 m breiten gestalteten Bereichen der Radverkehr und die notwendigen Verkehre getrennt (Radweg und verkehrsberuhigter Bereich) oder gemeinsam auf einer Fläche geführt werden, soll durch die Wettbewerbsteilnehmer*innen bearbeitet werden. Die Fläche ist in jedem Fall so zu gestalten, dass der Charakter als Bereich mit stark untergeordneter Bedeutung für Kfz-Verkehre deutlich wird. Zur in den Gremien beschlossenen Verkehrsführung gibt die Verwaltung folgende Einschätzung: Die Herausnahme des durchgehenden Kfz-Verkehrs (bis auf einen kleinen Teil der „Brückenumfahrt“) kann einige Auswirkungen auf das Verkehrsnetz und die benachbarten Knotenpunkte haben. Die Leistungsfähigkeiten aller zukünftig betroffenen Knotenpunkte sind bisher nicht untersucht worden. Eine verkehrliche Überprüfung könnte im Prinzip mittels einer (Mikro-) Simulation vor einer Umplanung erfolgen. Diese wäre nur mit äußerst aufwändigen Simulationsrechnungen zu erstellen und würde einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen sowie erhebliche Kosten verursachen. Die Verwaltung empfiehlt daher, nicht zuletzt auch aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Linksabbieger Belderberg, vor einer Umgestaltung die vorgesehenen Verkehrsführungen zeitnah mittels eines Verkehrsversuchs zu erproben. In der Auslobung sind die Änderungen auf der planerischen Darstellung und im Text ab Seite 52 bis Seite 56 (Kapitel 4.3) zu finden. Folgender Beschluss wird dazu empfohlen (s.u.): Die Verwaltung wird beauftragt, die im städtebaulichen Wettbewerb vorgesehenen Verkehrsführungen zeitnah zur Erprobung interimsweise umzusetzen. Die genaue Umsetzung ist der BV Bonn kurzfristig zur Beschlussfassung vorzulegen. B Öffentlichkeitsbeteiligung und Einbindung der Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung Der Beirat für Bürgerbeteiligung bat die Verwaltung darum, in der Dokumentation die Beiträge der Online Beteiligung „Bonn macht mit“ nach Anzahl der Kommentare und Bewertungen zu sortieren. Darüber hinaus wurde darum gebeten die Leitstelle für Bürgerbeteiligung im Verfahren einzubeziehen. Diese Wünsche wurden wie folgt berücksichtigt: Die Anlage Auslobung Onlinebeteiligung wurde neu sortiert. In der Vorprüfung wurde die Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung mit einbezogen (S. 16) C Barrierefreie Toilettenanlage und Verfahrensfragen Der Änderungsantrag AA 5 wurde ebenfalls im Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen eingebracht und hat folgenden Wortlaut: „ 1. An der Rheinpromenade muss im Auslobungsgebiet (1. und 2. Abschnitt) eine öffentlich nutzbare und barrierefreie Toilette eingeplant werden. 2. Die Anwesenheit im Auftaktkolloquium und bei einem erläuternden Rundgang am Rheinufer soll für die Wettbewerbsteilnehmer verpflichtend sein – coronabedingt ggf. virtuell. 3. Für den dritten Abschnitt soll die Zusage der Beauftragung an den Wettbewerbsgewinner nur innerhalb einer Frist von drei Jahren nach FertigstellungSeite 3 von 193 Seite 4 des ersten und zweiten Abschnitts gelten.“ Zur Berücksichtigung dieser Wünsche gibt die Verwaltung Folgendes zu bedenken: Zu 1: Die Aufnahme ins Verfahren und die Auseinandersetzung der Teams mit einem geeigneten Standort kann erfolgen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die beantragten Fördermittel diesen Baustein nicht abdecken und da es sich um einen freiraumplanerischen Wettbewerb handelt der eigentliche Hochbau im getrennten Verfahren erfolgen muss. Zu 2: In Abstimmung mit dem wettbewerbsbetreuenden Büro kann gemäß dem Gleichbehandlungsgrundsatz in Wettbewerbsverfahren keine zwingende Bindung entstehen, da insbesondere internationalen Büros sonst eine Teilnahme am Wettbewerb unverhältnismäßig erschwert würde. Da Corona bedingt beide Bausteine vermutlich durch digitale Formate kompensiert werden, ist davon auszugehen, dass die Büros selbst ein hohes Interesse haben werden, möglichst viele Informationen für ihren kreativen Prozess einzuholen, sodass daran teilgenommen bzw. dies in Anspruch genommen wird. Darüber hinaus wird im Rahmen der Jurysitzung deutlich, ob eine ausreichende Auseinandersetzung mit dem Ort stattgefunden hat. Zu 3: Die Verwaltung weist darauf hin, dass, obgleich die Finanzierung nur für den Bauabschnitt 1 und 2 gesichert ist, es Ziel der Stadt ist, den 3. Bauabschnitt parallel vorzubereiten und in einem nächsten Förderantrag eine schnelle Umsetzung zu ermöglichen. Dies setzt voraus, dass durch das jetzt gestartete Verfahren die Möglichkeit eröffnet wird, dem Wettbewerbsgewinner auch für den 3. Bauabschnitt ein Auftragsversprechen zu erteilen und damit ein weiteres EU Vergabeverfahren zu vermeiden. Ein befristetes Auftragsversprechen wirft nach Rücksprache mit dem juristischen Berater des wettbewerbsbetreuenden Büros erhebliche vergaberechtliche Fragen auf, die nicht kurzfristig geklärt werden können. Gleichwohl ist es möglich, von dem Wettbewerbsgewinner für den 3. Bauabschnitt einen beispielsweise völlig neuen Entwurf zu verlangen, der ggf. geänderten Rahmenbedingungen in der Zukunft Rechnung trägt, so dass der Befürchtung, die Ergebnisse des Wettbewerbs seien dann nicht mehr zeitgemäß, entgegengetreten werden kann. Dem Wunsch nach einer Auflösung der Bindung an den Wettbewerbsgewinner für den 3. Bauabschnitt kann nur nachgekommen werden, wenn hierfür kein Auftragsversprechen erteilt wird. Damit verlöre die Stadt Bonn die Chance, die Vorzüge des derzeitigen Verfahrens zu nutzen und eine zeitnahe Umsetzung ohne erneutes Vergabeverfahren und damit verbundene Kosten und Zeitverzögerungen sicherzustellen. Daher wurde mit den o.g. Wünschen wie folgt umgegangen: Zu 1) In der Auslobung findet sich hierzu im Teil C der Auslobung unter dem Kapitel 4.2.1.3 ein eigener Absatz. Zu 2 + 3) empfiehlt die Verwaltung diese Aspekte nicht zu berücksichtigen.Seite 4 von 193 Seite 5 Die Verwaltung schlägt vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen vor zur Drucksachengruppe 210228 abschließend folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Die Auslobung (s. Anlage 1) für den Wettbewerb zur Neugestaltung der Rheinuferpromenade zwischen Rosental und Zweiter Fährgasse wird beschlossen. 2. Die Dokumentation der Beteiligung in der überarbeiteten Form (Anlage) wird zur Kenntnis genommen und den teilnehmenden Teams an die Hand gegeben. 3. Als Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter sowie stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter für das Wettbewerbsverfahren werden folgenden Personen benannt: Stimmberechtigte/-r Teilnehmer/-in Stellvertretende/-r Teilnehmer/-in 1. ……………… 1. ……………… 2. ……………… 2. ……………… 3.BBm Jochen Reeh-Schall 3. Stv. Alois Saß 4. ……………… 4 ………………. 4. Das Ergebnis des vorhergehenden Wettbewerbs, der im Rahmen der Regionale 2010 stattgefunden hat, wird aufgehoben. Ebenfalls wird das Gestaltungshandbuch für die Gestaltung von Promenade und den Verbindungen in die Innenstadt für das Wettbewerbsgebiet aufgehoben. 5. Die Verwaltung wird beauftragt, die im städtebaulichen Wettbewerb vorgesehenen Verkehrsführungen zeitnah zur Erprobung interimsweise umzusetzen. Die genaue Umsetzung ist der BV Bonn kurzfristig zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Verwaltung schlägt des Weiteren vor, die Änderungsanträge AA2, AA3 und AA5 damit als erledigt zu betrachten. Anlage/n 1 Dokumentation Öffentlichkeitsbeteiligung (öffentlich)Seite 5 von 193 Seite 6 2 Auslobung Wettbewerb Rheinuferpromenade Stand 30.04.21 (öffentlich)Seite 6 von 193 Wettbewerb Rheinuferpromenade Bonn Auslobung Onlinebeteiligung Bonn, Stand: April 2021Seite 7 von 193 Seit Anfang 2014 gibt es in der Bundesstad Bonn Leitlinien für die Bürgerbeteiligung. In diesen Leitlinien sind verbindliche Kriterien für die Bürgerbeteiligung benannt, nach denen die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger abläuft und die Grundlage für eine transparente, verlässliche und stetige Bürgerbeteiligung sind. Die Leitlinien setzen also den Rahmen für städtische Beteiligungsprozesse in Bonn. Gerade bei diesem städtischen Vorhaben, der Umgestaltung der Rheinuferpromenade, wurden ein besonderer Focus daraufgelegt, den gesamten Prozess von Planung bis zur Umsetzung in ein umfassendes Beteiligungskonzept einzubetten (s. hierzu auch Vorlage DS-Nr. 200570). Vieles was bereits letztes Jahr geplant war konnte nicht stattfinden und die Herausforderung bestand darin, dennoch für den wichtigen Verfahrensschritt des Wettbewerbs dem Anspruch einer breiten Beteiligung gerecht zu werden. Denn gerade im Vorfeld der Planung ist es wichtig die Bewohnerinnen, Bewohner und Akteursgruppen mit einzubeziehen um den planenden Teams Wünsche und Anregungen mit auf den Weg zu geben. Folgende Beteiligungsbausteine kamen dabei zu Anwendung: Onlinebeteiligung über die Beteiligungsplattform www.Bonn macht mit.de im Zeitraum vom 19. Februar bis 07. März Digitaler Workshop mit Akteuren am 05. März von 16:00 bis 17:45 Uhr Digitale öffentliche Veranstaltungen am 05. März von 18:00 bis 19:45 Uhr Sämtliche Anregungen sind in dieser Dokumentation aufgeführt. Der nachfolgenden Abbildung ist der Zeitplan bis hin zur Umsetzung der Baumaßnahme zu entnehmen. Hier sind ebenfalls die zukünftigen Beteiligungsphasen skizziert.Seite 8 von 193 Stadtplanungsamt Bundesstadt Bonn Wettbewerb Neugestaltung der Bonner Rheinuferpromenade Onlinebeteiligung vom 19. Februar bis 07. März auf www.bonn-macht-mit.de Anregungen zum Thema: Der Rhein ist für mich….. Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Weniger Autostrassen mehr Freizeitraum Ich finde unter der Beethovenhalle zum Rhein sollte keine Autostrasse sein. Die Halle und das Rheinufer müssten spannend verbunden sein. Ausserdem weniger spießige Einkehrlokale. Die Holländer am Meer sind wahre Meister der kreativen und gemütlichen Locations. Ein Schwimmbad auf dem Rhein wäre ein Hit! Lg 0 11 Ruhe, Sport, Miteinander Der Rhein ist für mich Ort zum Auftanken, gemeinsamer Treffpunkt zum Spazieren, mal Schnellstraße mit dem Fahrrad vorbei am Verkehrslärm und dem Straßenchaos der Innenstadt. Ort der Ruhe, der Begegnung und des Ausgleichs, auch sportliche Betätigung. Picknick am Strand in Mehlem, Radfahrt an Bad Godesberg vorbei nach Bonn, Erfrischungsgetränk am Bonner Ufer auf einer Parkbank sitzend. Über Flächen mit Möglichkeiten zu sportlichen Betätigung (Rad, Inliner, Yoga, Tai Chi, Bouldern, Volleyball), kleinere Strandabschnitte, die Kiosks in schönerer zeitloser Aufmachung und Raum für Kunst, Musik und Tanz und inklusive Begegnungsorte (Begegnungszentrum) mit multikulturellem Programm würde ich mich sehr freuen. 0 10 Wichtiger Radweg Der Rhein ist für mich die schönste und sicherste Radpendelroute durch Bonn. 2 10 Geh- und Radwege trennen Der ehemalige Radweg am Rhein wurde leider zum Gehweg mit Freigabe für den Radverkehr. Auf der Straße zu fahren ist leider auch nicht gerade sicher. Hier wäre eine Fahrradstraße bzw. ein reiner breiter Radweg in beide Richtungen sehr hilfreich. Als Radpendler mache ich keine Spazierfahrt, sondern möchte vorankommen und dann eben auch mit 22-24km/h und nicht mit 10km/h. Radpendelroute Radpendelroute hört sich sehr nach schnellem, effektiven Vorankommen (Fahrten zur Arbeit etc.) an. Eine für sich gesehen gute Sache. Nur muss diese Route direkt am Rheinufer, an dem sich auch Menschen aufhalten möchten, die dort einen Erholungsraum suchen und einfach nur Spazieren und Verweilen möchten, entlang führen. Da ich mehr als einmal beinahe Zusammenstöße mit diesen vor sich hin hastenden Radpendlern hatte, da ihre Pendelmaschinen aufgrund der heutigen Technologie nahezu lautlos dahingleiten, meide ich notgedrungen das Rheinufer zu diesen “Hauptpendelzeiten”. Leider gibt es unter den Radfahrern, die nicht Spazierenfahren, sondern die Strecke eben zur schnellen Dortbewegung von A nach B nutzen, viele die sehr rücksichtslos sind und in hoher Geschwindigkeit nur einige Zentimeter an einem vorbei zischen. Schreckmomente und spontane Reaktion führen dann zu unschönem Aufeinandertreffen. Ich möchte die Gründe allerdings nicht alleine bei den Radfahrern suchen, auch unter den Fussgängern gibt es einige, die für sich unnötig viel Raum in Anspruch nehmen ( als Argument hört man dann oft, wenn ich mich breit mache, dann müssen die Radfahrer langsam fahren, oder frühzeitig auf sich aufmerksam machen). Alles in Allem könnte es bei der nötigen, gegenseitigen Rücksichtnahme und bei Befolgung der vorhanden Vorgaben zur Benutzung von gemeinsamen Rad- und Gehwegen funktionieren. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das con vielen Menschen Zuviel verlangt ist. Daher bin ich für eine klare Entkopplung von Rad-und Gehwegen, damit dort jeder nach seiner Façon sein kann! Thema 1: Der Rhein ist für mich… Kommentare Seite 1 von 10Seite 9 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Entspannung, Erholung, Kultur... Der Rhein und das Ufer könnte eine großartige Möglichkeit für Begegnungen, kulturelle Veranstaltungen und ähnliches sein. Dazu müsste er natürlich autofrei sein, vor allem die parkenden PKWs stören schon mal. Es sollte eine große Linie von Beethovenhalle bis zweite Fährgasse entstehen, mit vielen bewachsenen Flächen, Dächern.... und natürlich auch Bäumen. 0 8 Der Rhein ist mehr Bonn ist mit dem Rhein beschenkt und hat auf ganzer Linie ein wechselndes Rhein-Panorama. Leider ist es dort nicht zu genießen, wo es am naheliegendsten ist: In der Innenstadt. Hier ist das Ufer so gestaltet, dass es optisch passt aber nicht zum Verweilen einlädt. Die wenigen Stellen, die einen Ausnahme sind, sind daher verständlicherweise überlaufen. Der Autoverkehr stört. Radfahrer und Fußgänger kommen sich leider in die Quere. Der Zugang zum Rheinufer ist unübersichtlich. Von Touristen werde ich immer wieder gefragt: Wo geht es denn zum Rhein? Ganz einfach, wenn man es weiß. Andere Städte zeigen, was möglich ist, z. B. Koblenz hat seine Innenstadt mit der tollen Lage konsequent sehr ansprechend neu gestaltet. Warum sollte das in Bonn nicht möglich sein? 0 7 Puls der Stadt Es fehlt an Gastronomie, Fläche, Beleuchtung und Unterhaltung. Derzeit ist es nur traurig und dunkel, gegen 20 Uhr ist dort kaum einer mehr. Hier kann man nicht mit Touristen oder Geschäftspartnern hin. Viele dunkle Ecken, die größtenteils schöne Architektur nicht durch Beleuchtung inszeniert. Es muss zu einem Ort werden an denen Bonner in schönen Sommernächten noch bis Mitternacht mit einem Glas Wein oder Bier zusammensitzen können, verweilen, Kontakte pflegen, und die Gastronomie und Kultur dieser Stadt fördern. Es sollte für jeden was dabei sein. Biergarten, Weinlounge, Beachclub, Freitreppe mit Musikbühne auf einem Ponton vor der Beethovenhalle. So viele Möglichkeiten. 0 6 Mischung aus Grünflächen mit Sitzmöglichkeiten, Sportangeboten (z.B. Beachvolleyballfeld oder Calisthenics Park), Spielflächen für Kinder und Gastronomie (z.B. Bars, Restaurants oder Food Trucks) Eine derartige Gestaltung der Rheinpromenade nach dem Vorbild des Domino Parks (New York) würde die Attraktivität der Rheinpromenade deutlich erhöhen. Es könnte eine Promenade entstehen, die sowohl der Naherholung, der sportlichen Ertüchtigung als auch der Freizeitgestaltung dient und alle Altersgruppen anspricht. Zusätzlich wäre es sehr gut lokale Künstlerinnen und Künstler zu beteiligen, um die Promenade ansprechend und kreativ zu gestalten. 2 6 Nach Buschdorf fahren. Wenn Sie dann nach Buschdorf fahren, zum Sportfeld am Grünen C, dann sollten Autofahrer ihr Kfz aber spätestens an der Buschdorfer Burg (besser noch vorher) parken. Ab der Buschdorfer Burg ist die Durchfahrt verboten. Leider interessiert das sehr viele, die nach Buschdorf fahren, ins Naherholungsgebiet, nicht. Wenn man sieht welche Blechlawinen dort bei schönem Wetter stehen, ist es mit der Erholung vorbei. Da ich aber glaube, dass der Verfasser sehr viel mit dem Rad unterwegs ist, betrifft ihn das nicht ! Bonner Rheinufer - Das Funkloch der Rekreationsmöglichkeite n Ich stimme Chris2000 durchaus zu. Vor allem bzgl. der Frage der Rekreationsmöglichkeiten am Rhein wünsche ich mir mehr Möglichkeiten. Bisher muss man dafür immer nach Buschdorf oder in den Rheinauenpark fahren. Kommentare Seite 2 von 10Seite 10 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Bürgerbeteiligung (mit einem 3-D-Modell und der Einbeziehung aller Bürger) Bitte um eine Bürgerbeteiligung mit einem 3-D-Modell. Bürgerbeteiligung auch für Ältere und Sehbehinderte! Ein bloßer Online-Dialog schränkt die Bürgerbeteiligung auf sog. Digital Natives ein. Auch Schwerbehinderte (z. B. Blinde) werden benachteiligt. Alle Bonner Bürger müssen bei der Bürgerbeteiligung mitgenommen werden — und dies bis zum Abschluss aller Planungen. Auch ein Wettbewerb/eine Planung ohne (ein haptisches und/oder 3-D-) Modell ist für mich nicht denkbar. Eine Beurteilung derartiger Planungen muss in allen Facetten möglich sein. Wie man es richtig macht (und auch eine Verbindung zwischen Forschung und Lehre herstellt), zeigt die Hochschule Neubrandenburg in diesem sehenswerten Dokumentarfilm an einem Beispiel (Planung einer Parkanlage): https://m.youtube.com/watch?v=19iWkpzMvAA Für derartige Verbesserungsvorschläge gibt es leider keine eigene Rubrik. P. S.: Die „Suche“ funktioniert nur eingeschränkt — wie schon beim Thema Haushalt. 2 5 3-D-Modelle = Klarheit im Wettbewerb Rheinufer Auch ich fordere ein mit der Hand ertastbares 3-D-Modell der bonner Rheinpromenade und der Wettbewerbsergebnisse hierzu, bitte auch in den Ausschreibungsunterlagen einfordern. Warum: schlechte Erfahrungen mit den Baumaßnamen in Bonn der letzten Zeit: Hätte es beim neuen Hotel- One-Komplex am Hauptbahnhof ein 3-D-Modell gegeben, dann wäre die Überbauung der Rolltreppen der U-Bahn sicherlich nicht so erfolgt, wie es geschehen ist: Man hätte sicherlich am Modell erkannt, dass die Proportionen nicht stimmen (und darauf kommt es ja auch bei der Rheinuferpromenade an), dass wegen Überbauung bis aufs Äußerste die U-Bahntreppen bei derartig Planung des Bauträgers und folgender belangloser Prüfung nicht leicht zu warten sind und auch der Straßenraum beengt wird mit den Fußgängern, Radfahrern, Autos und Straßenbahnen. Anfassbare 3-D-Modelle bieten zusätzliche Planungs- und Gestaltungssicherheit ! Bürgerbeteiligung mit einem 3-D-Modell Auch für die Stadtverordneten UND die Wettbewerbsteilnehmer UND die Jury ist ein "haptisches" Modell wertvoll: Es ermöglicht die Ansicht und das Verständnis aus EIGENEM Blickwinkel Bootsanleger Wir bewegen uns nicht nur gern am Rhein sondern auch auf dem Rhein. Leider gibt es in Bonn für private Boote keine Anlegemöglichkeit, obwohl man in der Umgebung viele Jachthäfen findet. Ich denke, es wäre für die Stadt Bonn ein Gewinn, wenn man z.B. einen Nachmittagsausflug mit dem Boot nach Bonn machen könnte um dort einen Kaffee zu trinken oder einzukaufen. In vielen anderen Städten am Rhein besteht die Möglichkeit, nur Bonn ist so wenig gastfreundlich. Ich denke dabei nicht an einen Jachthafen, sondern an einen kleinen Anleger, vielleicht auch mit zeitlicher Begrenzung und gegen eine Gebühr. 1 4 Bootsanleger Da es nicht wirklich viele Häfen in der Umgebung gibt, die einen Besuch der Stadt ermöglichen, kann ja vielleicht tatsächlich „mal wieder“ über einen Jachthafen mit entsprechender Infrastruktur nachgedacht werden. Viele Wasserwanderer fahren derzeit an Bonn vorbei. Attraktive Häfen gibt es unterhalb ab Köln und oberhalb in Oberwinter und wenig später in Koblenz. Einfach Bootsstege an der Promenade machen aufgrund des Schwalls der vorbeifahrenden Schiffe wenig Sinn. Erholungszeit in der Stadt Das Ufer des Rheins bei Bonn gehört verkehrsberuhigt. Es dient gestaltet Zur Entspannung, zum Sport, Der open Air Kultur und der Begegnung. Das Ufer ist großzügig in einem Guss gestaltet und verbindet die geschäftige Innenstadt Über die Kulturstädten Opern- und Beethoven Halle und Arndt Haus als Ruhe Oase. 0 4 Kommentare Kommentar Seite 3 von 10Seite 11 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… das Rheinufer biete Platz für Vielfalt und "Stadt- Mensch-Sein" ..... viele viel Sitz-Treppen (mit Rampen und "Sitz-Plätzen" (Lücken ) für Rollstuhlfahrer) , die bis runter zum Wasser reichen und dann Strand und Wiesen zum Liegen, Sitzen und Grillen .......abwechseln mit halbrunden Bereichen mit Treppen und einer Fläche als Bühne (kleine Arena), gerne Überdacht mit einem Pavillon, für Gruppen (reservierbar), zum Tanzen, Musizieren und für Theatergruppen oder Artisten und Künstler ...... Platz für "Sport im Park" , Tai Chi oder Yoga und wichtig die Joggingstrecke direkt entlang des Rheins , gerne auch fest installierte Fitnessgeräte, Mehr-Generationen-Spielplätze, einen sicheren Badeplatz im Rhein oder eine sichere Schwimmstrecke (wie in Basel) .......und viele Bouleplätze ....... Natürlich viele Bäume die Schatten spenden und Früchte tragen die man sammeln und essen kann, abwechseln mit Wildblumeninseln für Vögel und Insekten und genügend große Bereiche die für das Urban Gardening vorgesehen sind .... Statt parkender Autos, Platz für Food Trucks, kleine Pavillons und Platz für Marktstände die Kunsthandwerker und Künstler tageweise mieten können um ihrer Werke verkaufen zu können ...... und natürlich der Radschnellweg , das Opernparkhaus ist für Radfahrer umgebaut ...... 0 4 Eine geschichtsträchtige Naturgewalt Der Rhein ist geschichtsträchtig: Legenden aus allen Jahrhunderten und die Zeit der Bonner Republik begegnen einem immer wieder. Ich wünsche mir, dass architektonische Besonderheiten der vergangen Zeit (auch aus den 1950ern und 1960ern) erhalten bleiben und ggf. instand gesetzt werden. Vielleicht bieten sich auch moderne Infotafeln an (z.B. zur Bonner Republik, zur UN oder zu den schon erwähnten Legenden), die der Öffentlichkeit den Spaziergang versüßen. Bei der Neugestaltung wünsche ich mir vor allem, dass regionale Materialien und Anbieten in Erwägung gezogen werden und eine möglichst nachhaltige Umsetzung anvisiert wird. Solarenergie für die Straßenlaternen? Steine aus der Eifel? Problemlose Entsorgung und Abriss, wenn in einem halben Jahrhundert eine weitere Neugestaltung stattfinden sollte? Zum Schluss sollte man vielleicht zukünftig auch mit dem Rhein in Berührung kommen: stufige Sitzflächen bis zum Wasserspiegel oder kleine Strände bspw. Vielen Dank. 0 3 Abschalten und Durchatmen Der Rhein bietet die Möglichkeit, im Alltag abzuschalten und durchzuatmen. 0 3 Wahrzeichen für heimat Der Rhein ist ein Stück Heimat, das ich sehr vermisst habe als ich nicht hier wohnte. Ich fände es gut wenn es am Ufer große BONN Lettern als Wahrzeichen gäbe, gesäumt von kirschbäumen. Zum fotografieren u. bei social media teilen, für Leute mit Sehnsucht nach Bonn und Touristen. Gibt es in vielen Städten schon, z. B. Toronto, Porto und helsinki sehr beliebt. 0 3 ab 2023 leider eine von vielen Baustellen in Bonn Ich habe da mal eine Frage: 2023 soll die Rheinpromenade neugestaltet werden. Super! 2023 ist aber auch das Jahr weiterer Großbaustellen. Bonn hat beispielsweise auch beschlossen, dass sich ja die Stadtautobahn deutlich verbreitern soll. Überhaupt nicht super! Wie soll das alles funktionieren??? Ganz Bonn eine Baustelle??? Das geht so nicht! Eine zusätzliche Bitte: Denken Sie bitte (bei allem was Sie demnächst in Bonn bauen wollen) dringend an den Klimawandel und die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder. Das ist das Wichtigste überhaupt. 0 3 Treffpunkt Das Ufer sollte als Naherholungsgebiet Abgas- und Lärmfrei sein, daher gehört der Autoverkehr nicht mehr hinher, es gibt genügend Parkhäuser in fußnähe. Und Mülltonnen sind keine schöne Begrüßung unserer Gäste, die Hotels sollten die Mülltonnen daher anders lagern oder Müll vermeiden! 0 2 Fährverbindungen zwischen Bonn-Bad Godesberg-Bonner Bogen-Beuel Wir Bonner mögen unseren Rhein, auch wenn er die Stadt teilt. Es wäre schön, wenn man ihn besser hautnah erleben könnte, wenn es auch auf dem Fluss Verbindungen für die Stadtgebiete gäbe, mit dem "Bötchen" oder besser einer Fähre (ohne, dass wir gleich nach Linz oder Köln fahren müssen). Nicht nur touristisch interessant wäre z.B. eine (ganztägige) Verbindung zwischen - Bonn, Altem Zoll - Godesberg/Panoramapark - Bonner Bogen/ Beuel - Beuel Selbst ich als Bonnerin würde gerne (Autoersatz) die Strecken nutzen. Und alle Stadtbezirke haben doch ihre Reize, z.B. die Fundstätte der Ur-Bonner, der Oberkassler Menschen kämen so ein bisschen näher nach Bonn wo sie ja im Landesmuseum zu sehen sind. Das Godesberger Panorama mit dem Siebengebirge ist sehenswert, usw. Und dann ist man doch automatisch schon am Rheinufer in Bonn, wo man zur Zeit doch seltener runter geht 0 2 Seite 4 von 10Seite 12 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Radwege am Rhein Für mich ist der Rhein Heimat. Zu Jeder Jahreszeit genieße ich bei einem Spaziergang den Rhein . Leider wird der Genuss durch die Rennradfahrer geschmälert. Ich habe nichts gegen die Radfahrer , da ich selbst gerne mit dem Rad fahre . Man kann bei dieser Vortbewegung auch den Rhein und seine schönen Ufer genießen . Doch meines Erachtens gehören die Rennradfahrer auf eine gesonderte Strecke . Ich glaube nicht , dass sie bei Ihrem Tempo sehr viel von der schönen Landschaft mitbekommen aber Fußgänger, Behinderte ,Kinder und Hunde in Sress , anstatt zur Ruhe kommen lassen. 0 2 Kern der Stadt Der Rhein ist für mich Kern der Stadt zu dem es mich immer wieder hin zieht. Wenn ich mit dem Flugzeug in Köln-Bonn lande schaue ich aus dem Fenster und suche den Rhein und die Brücken. Wenn das Wetter im Frühjahr besser wird gehe ich zum spazieren an den Rhein. Wenn ich mir im Sommer ein Eis hole gehe ich zum essen an den Rhein. Wenn ich mit dem Fahrrad in Nord-Süd-Richtung unterwegs bin mache ich einen Umweg um am Rhein lang zu fahren. Wenn ich mich mit Freunden zum Bierchen oder zum Grillen treffe, dann gehen wir an den Rhein. Allerdings meine ich seit meiner Kindheit immer nur die Beueler Seite. Die bietet die Aufenthalts- und Freizeit-Möglichkeiten die ich am Rhein so schätze. Auf der Bonner Seite ist natürlich der alte Zoll ganz klar eines der Highlights der Stadt, aber der Rest des Rheinufers taugt in der aktuellen Gestaltung maximal als Durchgangsort. 0 1 Neugestaltung des Rheinufers Ich befürworte die Aufstellung der Skulptur von Hans Peter Callsen am Rheinufer. Es handelt sich um eine wunderschöne große Blume. Herr Callsen ist ein renommierter Bonner Metallkünstler und verdient es mal von und gewürdigt zu werden! Danke! 2 1 Das reicht nicht Ist ja ganz nett, daß Herr Hans Peter Callsen eine wunderschöne große Metallblume beisteuern könnte. Nur, ein solcher Beitrag wird den Kohl nicht fett machen. Denn was dabei am Ende rauskommt, ist eine unzulängliche Gestaltung der Gesamtkonzeption, garniert mit ein paar Metallblumen, und mögen die noch so hübsch sein. Das Rheinufer selbst muß zum Kunstwerk werden. Darauf muß der Fokus gelegt werden. Denn was nutzt ein Statue oder so, wenn das Rheinufer erst von Dilettanten verhunzt ist? Der Rhein ist für mich.... Kultur- und Naturgut. Er ist für die Stadt Bonn zu schützen, aber auch die Stadt Bonn ist vor dem Rhein zu schützen. Deshalb favorisiere ich zum einen, einen gut zu händelnden Hochwasserschutz und eine attraktive Gestaltung zur Nutzung für Bürger und Besucher unserer schönen Stadt. Kommentare Seite 5 von 10Seite 13 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Einheitsbrei ist tödlich Im GA konnte ich lesen: Es gebe viel Klein-Klein und „keine großflächige Gesamtlösung“, sagt Stahl im Video, zum Beispiel bei den Bodenbelägen. Dazu meine Meinung: Bitte viel Klein-Klein und KEINE großflächige Gesamtlösung. Jeder Entwurf, bei dem die gesamte Gestaltung von einem Architekten oder Architekten-Team geliefert wird, garantiert Einheitsbrei. Was wir aber dringend brauchen, ist eine abwechslungsreiche Gestaltung. Das wird nur machbar sein, wenn der zu gestaltende Raum in meinetwegen 5 Bereiche zergliedert wird und jeder Teil von einem anderen Team gestaltet wird, natürlich unter Rahmen-Richtlinien. Das wird natürlich auch zu abwechslungsreichen Bodenbelägen führen. Aber Monotonie kann so ausgeschlossen werden. Mein Ideal ist eine abwechslungsreiche Verweil-Landschaft. Das geht nur, indem mehrere Teams sich die Gesamtgestaltung teilen. Die Gefahr, die ich zur Zeit sehe, ist die, daß der Gesamtauftrag an ein einzelnes Büro geht und wir dann ein einheitliches, sprich monoton langweiliges Rheinufer bekommen. Damit sollen die Arhitekten gar nicht diskreditiert werden. Aber essen Sie mal drei Monate lang immer vom selben Koch. Vernünftige Leute essen von verschiedenen Köchen, und in der Architektur ist das nicht anders. 0 1 Joggen Wir gehen sehr häufig am Rhein joggen. 0 1 Erholungsort Der Rhein ist für mich ein Ort der Erholung und Entspannung. Gleichzeitig treffe ich dort Freunde und verweile, sitze gerne im Biergarten und genieße den Blick auf den Fluss und das Siebengebirge. Zudem begleitet er einen schönen Fahrradweg. 0 1 Der Rhein ist die Lebensader dieser Stadt Der Rhein ist für mich ein zentrales Element dieser Stadt. Natur, Wasser, Weite. Gerade in Coronazeiten ein wichtiger innerstädtischer Erholungsraum. Hier kann man die spazieren gehen, sich erholen, verträumt auf das Wasser starren, mit Leuten quatschen. Der Radweg am Rhein entlang ist für mich zudem eine der Hauptfortbewegungsachsen in Bonn. Hier kann man mit grandiosem Blick auf das Siebengebirge, in Teilen ungestört vom Verkehrslärm, sich auf angenehme Weise vorwärts bewegen. Wichtig sind mir auch die Wiesenflächen auf der Beuler Seite. 0 1 Das Bonner Rheinufer Das Rheinufer ist für mich in erster Linie eine Flaniermeile, sehr schöne Fahrradstrecke und somit Erholgebiet. Daher wäre für mich eine bauliche Verschönerung und Attraktivitätssteigerung sehr wichtig. Im Bereich Nordbrücke bis zur Kennedybrücke besteht aus meiner Sicht erheblicher Verbesserungsbedarf. Speziell der Fahrradbereich ist für heutige Verhältnisse viel zu eng und in baulich sehr schlechtem Zustand. Hier wäre eine erhebliche Verbesserung nötig, zudem wäre über eine Verbreiterung und eine bessere bauliche Abgrenzung zum Fussgängerbereich nachzudenken. Vergleichbar etwa zum Uferbereich zwischen Kennedybrücke und dem langen Eugen. Der "Verweilbereich" könnte noch attraktiver und naturnäher gestaltet werden durch Begrünung der bisherigen zugeteerten / zugepflasterten Bereiche. Aus meiner Sicht wäre zudem wichtig, bestehende Straßenführungen weder zu beseitigen noch zu verengen (speziell Zugang zur Fährstraße), da Bonn bereits aktuell verkehrstechnisch schlecht ausgestattet ist (Stausituation, Probleme durch ständige Beschneidungen der Straßenzugänge infolge des bislang schlecht geplanten Cityringes). Insgesamt wäre die Gestaltung der Rheinpromenade auf der Cityseite des Rheins vergleichbar attraktiv zu gestalten wie auf der Beueler Seite. 0 1 Heimat und Naherholungsgebiet Am Rhein kann man wunderbar spazieren gehen und Radfahren. In Beuel hört man am Rhein die Schiffe tuckern und wird nicht von Autolärm belästigt. Hier kann man in der Abendsonne sitzen. Das Beueler Rheinufer ist sehr schön gestaltet. Vieles davon könnte man auf der Bonner Seite übernehmen: viele Sitzgelegenheiten, eine breite Promenade zum Flanieren, ein gut abgetrennter breiter Radweg, eine schöne Bepflanzung. 0 1 Seite 6 von 10Seite 14 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Rhein Ich wohne in der Nähe des Rheins und bin oft dort. Der Rhein ist für mich Weltoffenheit, Weite, Alles ist in Fluss, Erholung, Freude, gute Laune.... Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass man sich besser, schöner, gemütlicher am Rhein aufhalten kann, statt nur zu gehen. Ich wünsche mir mehr Cafes und Restaurants, mehr Verweilorte, z. B. große Treppen, auf denen man sitzen kann, wo auch Jugendliche sich treffen können und man einen schönen Blick auf das Wasser hat 0 1 Rhein Der Rhein mit Blick aufs 7gebirge einmalig. Deswegen sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die Promenade nicht den Dealern, den Aggressiven und den pöbelnden Jugendlichen überlassen wird. Es ist doch schade, dass soviel Polizei und überwachungskamera von Nöten sind. 0 1 Der Rhein ist für mich ... Der Rhein ist für mich das prägenste Element der Stadt. Er trennt und verbindet die Stadt. Er ist Verkehrsweg und Erholungsraum. 0 1 Der Rhein in Bonn Der Rhein ist die wichtigste Achse und der Mittelpunkt der Stadt. Trotz der Trennung der beiden Stadtseiten durch den Fluss ist der Rhein doch die Verbindung zwischen Bonner und Beueler Seite. Er ist Naherholungs- und Sportgebiet, Treffpunkt und die größte Naturfläche im Zentrum. Generell ist der Rhein und die direkte Umgebung der größte Anzugspunkt in allen Stadtteilen. Trotz der zentralen Lage wirkt der Rhein dennoch nicht vollständig in die Stadt integriert und eher wie ein gesonderter Raum. 0 1 ...eine riesengroße Chance! Mit dieser umfassenden Neugestaltung haben Bonn und seine BürgerInnen eine riesengroße Chance, wirklich zukunftsfähige Ideen umzusetzen, im Sinne der Nachhaltigkeit/Umweltverträglichkeit, von BonnerInnen für BonnerInnen, für BesucherInnen und als Vorbild! Jede Interessensgruppe sollte Gehör bekommen (Zugewanderte, Kinder, SeniorInnen, Berufstätige, Menschen mit Behinderung, Obdachlose, Gastronomen, StudentInnen, Schifffahrtsbeschäftigte, ...) im Sinne einer gezielten Kontaktaufnahme, da viele von sich aus nicht über diese Mit-Mach-Portale erreichbar sind bzw. gar nicht wissen, was in Bonn aktuell geplant wird. Grundlage und Übergeordnetes Ziel sollte immer der Naturschutz/Biodiversität/Nachhaltigkeit sein. Ich wünsche mir Mut bei der Planung, auch im Sinne eines gesamtstädtischen Konzeptes. 0 1 Heimat Vater Rhein bedeutet für mich Heimat. 0 0 fließender Ruhepol ... mit dem Blich auf das 7Gebirge ein Ort um sitzend oder gehend inne zu halten 0 0 Schiffe Gucken Für Kinder ist der Rhein v.a. deshalb so spannend, weil man vom Ufer Schiffe gucken kann. Als Familie verbringen wir viel Zeit mit den Kindern am Rhein. 0 0 Ort der Entspannung Der Rhein ist für mich ein Erholungsgebiet. Ich besuchte die Promenade gerne nach Feierabend um mich zu entspannen und in einer ruhigen Umgebung runter zu kommen. Sie bietet mir eine ruhige Alternative zum oft hektischen Stadt leben. 0 0 Seite 7 von 10Seite 15 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Heimat und Urlaub Als Kind bin ich schon am Rhein spazieren gegangen und habe flache Steine springen lassen auf dem Wasser. Jetzt wohne ich am Rhein. Er ist so viel für mich. Es ist wie im Urlaub. Morgens gibt er frische Morgenenergie, besonders wenn die Sonne scheint, glitzert er so schön und abends ist er sehr beruhigend. Er hat eine wundervolle Ausstrahlung und obwohl ich schon tausendmal am Rhein spazieren war, werde ich ihn nicht leid. Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn Hochwasser ist, oder auch wenn man fast bis in die Mitte laufen kann, weil er so niedrig ist. Es macht Spaß, die tuckernden Schiffe zu beobachten. Es ist faszinierend, wenn der Vollmond sich im Rhein spiegelt. Er ist ein absoluter Wohlfühlort für viele Dinge: Joggen, spazieren, Fahrrad fahren, skaten, Gymnastik, Boule spielen, Biergarten, Cafés, Bänke zum Verweilen, Bootsfahrten, Kinderspielplätze ... Es wäre schön, wenn die Promenade zu diesem Flair passend gestaltet würde und die Bürger der Stadt, aber auch die Touristen, die mit dem Schiff anlegen, dazu einladen, diese Atmosphäre zu genießen. 0 0 Rheinuferpromenade Future-Proof Rheinufer Future Proof! Da ich viel In Holland unterwegs bin und dort schon oft die Gelegenheit hatte, mich mit moderner Stadtgestaltung vertraut zu machen, habe ich die Firma https://www.wiseguys-urban-art-projects.com Angesprochen, da sie hinter vielen dieser Projekte steckt. Gemeinsam mit dem holländischen Unternehmen haben wir überlegt, wie wir das Projekt Bonner Rheinufer unterstützen könnten. Da wir auch zahlreiche Bilder erstellt haben, leite ich diese an die Stadt per E-Mail weiter und hoffe, dass sie in diesem Prozess Berücksichtigung finden. Folgende Überlegungen sind in diesem Prozess entstanden: Als Basisdesign für den gesamten Bereich erscheint es logisch, den Raum mit einer 'Shared Space'-Mentalität als Designstrategie für den gesamten Plan zu gestalten. All diese Elemente - Pflasterung, Spezialeffekte und die präzise Positionierung von Bäumen und Lichtmasten - tragen dazu bei, diesen Bereich letztendlich für seine Funktion zu gestalten. In diesem Sinne ist das nachfolgende ein integriertes oder „Gesamt Design“. Über die Zone verteilt gibt es 4 Sonderbereiche Die Sonderzonen haben jeweils ein individuelles Thema, gleichzeitig erzählen sie zusammen auch eine Geschichte, so wie die einzelnen Themen zusammen eine Geschichte über Nachhaltigkeit erzählen. Der Rand des Rheins wird zu einem Ort, an dem die Zukunft der Energiewende, die Umsetzung von regensicheren Systemen und Grün im Städtebau, zusammen mit Anpassungen zur Verhinderung des Klimawandels durch ikonische skulpturale/architektonische Kulissen erlebbar werden. Von Norden nach Süden werden die folgenden 4 Sonderzonen vorgeschlagen: 1 Wasserlandschaft 2 Produktionswald 3 Kreisförmige Landschaft 4 Schalenlandschaft Wasser-Landschaft Beschäftigt sich mit dem Thema Wasser, Wasserspeicherung, Regenschutzsysteme. Die Schaffung eines urbanen Raums, in dem sich Menschen treffen, herumhängen, am Wasser sitzen können. Im Gegensatz zum üblichen Springbrunnen (der bei vielen Menschen sehr beliebt ist) werden hier Wasserpufferung, Wasserspeicherung und andere moderne Techniken (regensichere Systeme) eingesetzt, so dass die Menschen ein Bewusstsein für andere Möglichkeiten des Umgangs mit Wasser bekommen Produktion Wald (Production Forest) Wir sehen den Wald immer mehr als "Produktionsraum", er speichert Kohlenstoff für uns, gleicht Flugkilometer aus, kompensiert Treibstoff an manchen Tankstellen (z.B. Shell) oder dient als Erholungsraum für Menschen. Seit Corona gilt dies mehr denn je. Wir vergessen, was Wälder eigentlich sind (oder waren). Wenn wir diese Idee auf die Spitze treiben, kann daraus ein echter Produktionswald entstehen, in dem jeder (künstliche) Baum achtmal so viel Sonnenenergie oder Windenergie produziert. Die produzierte Energie kann genutzt werden, um die Tablets, Smartphones oder Laptops der Menschen mit Strom zu versorgen, so dass es ein Ort werden könnte, an dem Menschen im öffentlichen Raum arbeiten können. Kreislauf Landschaft (Circular Square) Die Kreislauflandschaft ist das "Herzstück" der 4 Zonen, sowohl von ihrer Position im Masterplan als auch konzeptionell, da sie der Ort ist, an den wir uns alle bis 2050 bewegen werden. Alle verwendeten Elemente basieren auf Zirkularität, sind also 'cradle to cradle' und haben einen sichtbaren Materialpass. Schalen-Landschaft (Peel Landscape) Eine Übergangszone, in der sich der Park langsam in einen Ort zum Verweilen verwandelt. Grüne und urbane Elemente werden integriert, um eine Landschaft zu bilden, in der sich die Menschen aufhalten oder herumhängen können, die 'Schalen' sind so gestaltet, dass sie zu Orten des Verweilens werden. Grün und Architektur gehen eine enge Verbindung ein, die verwendeten Materialien sind sowohl benutzerfreundlich als auch umweltfreundlich. Die ganze Geschichte wird so zu einem 'Auslöser für die Zukunft', um das größte Thema, mit dem wir in unserer Zeit konfrontiert sind, den Klimawandel, zu erleben, positiv zu stimulieren und zu diskutieren. Alle Referenzbilder stammen aus realisierten Projekten. Sie sollen als Beispiele dienen. Gerne können Sie hierzu Marco Cops den Inhaber von Wise Guys Urban Art Projects ansprechen. https://www.wiseguys-urban-art-projects.com Mail: marcocops@gmail.com Tel: +31 6 24 25 63 94 Sie können mit ihm deutsch sprechen, er spricht dies sehr gut. 0 0 Neugestaltung des Rheinufers Es sollte geprüft werden, ob nicht der Haupteil des Ufers so weit angehoben oder mit einer schön gestalteten Mauer versehen werden sollte, dass man auch bei Hochwasser im Trockenen steht. 0 0 Seite 8 von 10Seite 16 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… Den Fluß als Quelle neuen Lebens verstehen Der Rhein ist ein Quell unendlicher Möglichkeiten, die Lebensqualität zu erhöhen, er bietet viele Möglichkeiten der Naherholung, der Wassersportbetätigung, der spirituellen und naturnahen Begegnung mit dem Element Wasser, im City Bereich Bonn allerding nur sehr eingeschränkt durch die massive Trennung und Begradigung des Ufers und der steilen, bollwerkartigen Ufermauer wird der Fluß künstlich, dramatisch vom Lebensbereich Stadt getrennt vor allem aus praktischen Erwägungen der Schiffahrt, so gut wie an keiner Stelle haben Menschen zum Wasser hin eine Möglichkeit eröffnet (wie auf der anderen Rheinseite z.B.) dem Rhein auf "Augenhöhe" zu begegnen. Als Ruderer des Beethovengymnasiusm hatten wir mit dem Steg unterhalb der ULB ein Erlebnis inmitten der Stadt den Rhein mit unseren Booten ein Refugium zu nutzen, diese offene Nähe zum großen Fluß auf dem Steg und die Perspektive auf der Wasseroberfläche ist eine Meta- Inspiration für eine Öffnung und Angleichung der Übergänge zwischen Fluß und Ufer durch eine Treppung, eine getreppte XL Plattform/ XL Steg in den Rhein hinein auf einer Breite von 100 Metern, wie an der Außenalster in Hamburg, die eine Nähe zum Fluß physisch ermöglicht und das Erlebnis zwischen den Elementen zu einem Highlightbesuch in Bonn werden lassen. Der Rhein war einst der Mittelpunkt des Lebens, der Grund für die Stadtgründung, den Transport und die Versorgung, heute fließt er auch physisch nur an uns vorbei, ohne das wir seinen Wert für uns neu inspiriert nutzen als eines der vier Quellen der Lebendigkeit, die unsere Stadt und City wieder bedarf um zu blühen. 0 0 Den Fluß als Quelle neuen Lebens verstehen Der Rhein ist ein Quell unendlicher Möglichkeiten, die Lebensqualität zu erhöhen, er bietet viele Möglichkeiten der Naherholung, der Wassersportbetätigung, der spirituellen und naturnahen Begegnung mit dem Element Wasser, im City Bereich Bonn allerding nur sehr eingeschränkt durch die massive Trennung und Begradigung des Ufers und der steilen, bollwerkartigen Ufermauer wird der Fluß künstlich, dramatisch vom Lebensbereich Stadt getrennt vor allem aus praktischen Erwägungen der Schiffahrt, so gut wie an keiner Stelle haben Menschen zum Wasser hin eine Möglichkeit eröffnet (wie auf der anderen Rheinseite z.B.) dem Rhein auf "Augenhöhe" zu begegnen. Als Ruderer des Beethovengymnasiusm hatten wir mit dem Steg unterhalb der ULB ein Erlebnis inmitten der Stadt den Rhein mit unseren Booten ein Refugium zu nutzen, diese offene Nähe zum großen Fluß auf dem Steg und die Perspektive auf der Wasseroberfläche ist eine Meta- Inspiration für eine Öffnung und Angleichung der Übergänge zwischen Fluß und Ufer durch eine Treppung, eine getreppte XL Plattform/ XL Steg in den Rhein hinein auf einer Breite von 100 Metern, wie an der Außenalster in Hamburg, die eine Nähe zum Fluß physisch ermöglicht und das Erlebnis zwischen den Elementen zu einem Highlightbesuch in Bonn werden lassen. Der Rhein war einst der Mittelpunkt des Lebens, der Grund für die Stadtgründung, den Transport und die Versorgung, heute fließt er auch physisch nur an uns vorbei, ohne das wir seinen Wert für uns neu inspiriert nutzen als eines der vier Quellen der Lebendigkeit, die unsere Stadt und City wieder bedarf um zu blühen. 0 0 Rhein Ich wohne in der Nähe des Rheins und bin oft dort. Der Rhein ist für mich Weltoffenheit, Weite, Alles ist in Fluss, Erholung, Freude, gute Laune.... Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass man sich besser, schöner, gemütlicher am Rhein aufhalten kann, statt nur zu gehen. Ich wünsche mir mehr Cafes und Restaurants, mehr Verweilorte, z. B. große Treppen, auf denen man sitzen kann, wo auch Jugendliche sich treffen können und man einen schönen Blick auf das Wasser hat 0 0 Bedeutung des Rheins für Bonner Das Rheinufer zwischen Rosental und 2. Fährgasse ist Naherholungsgebiet, grüne Lunge, Sportbereich und Nahverkehrsbereich für Fahrradfahrer. 0 0 Rhein Der Rhein mit Blick aufs 7gebirge einmalig. Deswegen sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die Promenade nicht den Dealern, den Aggressiven und den pöbelnden Jugendlichen überlassen wird. Es ist doch schade, dass soviel Polizei und überwachungskamera von Nöten sind. 0 0 Verkehrsstrecke, Sportstrecke, Flaniermeile und Verweilraum Das Rheinufer ist eine Verkehrsachse für Radfahrer, Fussgänger, Sportler, Autos und ein Verweilraum. Man muss einen Konsens finden, welche Bedürfnisse vorrangig befriedigt werden sollen und eventuell Alternativen schaffen. Mir ist Verweilraum am wichtigsten. 0 0 Teilumbau statt Überplanung Man sollte bei dem Projekt eher in "Interventionen" denken statt in großflächiger Neugestaltung. Wenn man das Wettbewerbsgebiet genau ansieht, dann sind die Bereiche für Veränderungen eigentlich gar nicht so groß, weil der Platz begrenzt ist und z.B. die vorhandenen Alleen sicher erhaltenswert. Zielsetzungen wie "Vereinheitlichen" und "Aufräumen" versprechen nicht automatisch eine Attraktivitätssteigerung, sie könnten auch zu einem steril wirkenden Ergebnis führen. 0 0 Seite 9 von 10Seite 17 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 1: Der Rhein ist für mich… aber, man sollte jedoch nie vergessen, für die Unterhaltung gibt es keinen Zuschuss mehr. Je konfuser, abwechslungsreicher was gestaltet ist, umso kostenintensiver ist die Pflege / Unterhaltung. Dafür hat Bonn wahrhaftig kein Geld. Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass man als Einwohner dazu bereit ist höhere Grundsteuer, etc. zu zahlen, gerade die jetzt schon nicht nur für die Nebenkosten jetzt schon jeden Euro nicht nur einmal umdrehen müssen. 0 0 Urlaubsgefühle Der Rhein strahlt Urlaubsgefühle aus, deshalb sollte das Ufer möglichst hell und grün gestaltet werden mit viel Aufenthaltsqualität, die zum Verweilen und Genießen einlädt. Möglichst kein Autoverkehr und eine gute Anbindung für Fußgänger und Radfahrer zu den Einkaufsstraßen wären wichtig. 0 0 Rhein ist Geschichtsader und Inspiration Ohne den Rhein gäbe es Bonn nicht. Die Zeugnisse der Besiedlung sind oft sehr versteckt und den Bürger*innen kaum bewusst. Die Relikte der Römer, der frühen Christianisierung, des Mittelalters und der Neuzeit sollten durch die Neugestaltung stärker anschaulich gemacht und ins Bewusstsein gerückt werden. Kaum jemand weiss, wo die ursprüngliche Altstadt am Rhein war. Das Lennéhaus verfällt, das Römerlager liegt im Untergrund verborgen. Schade, vielleicht kann man das ändern und deren Bedeutung für die Entwicklung Bonns hervorheben. 0 0 Rhein ist Geschichtsader und Inspiration Ohne den Rhein gäbe es Bonn nicht. Die Zeugnisse der Besiedlung sind oft sehr versteckt und den Bürger*innen kaum bewusst. Die Relikte der Römer, der frühen Christianisierung, des Mittelalters und der Neuzeit sollten durch die Neugestaltung stärker anschaulich gemacht und ins Bewusstsein gerückt werden. Kaum jemand weiss, wo die ursprüngliche Altstadt am Rhein war. Das Lennéhaus verfällt, das Römerlager liegt im Untergrund verborgen. Schade, vielleicht kann man das ändern und deren Bedeutung für die Entwicklung Bonns hervorheben. 0 0 Seite 10 von 10Seite 18 von 193 Stadtplanungsamt Bundesstadt Bonn Wettbewerb Neugestaltung der Bonner Rheinuferpromenade Onlinebeteiligung vom 19. Februar bis 07. März auf www.bonn-macht-mit.de Anregungen zum Thema: Freiraum/Vegetation/Klima Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Bienenfreundliche Bepflanzung Es ist schön und wichtig, dass die Pläne weniger versiegelte Fläche vorsehen und Wert auf Biodiversität gelegt wird. Schön fände ich dabei, wenn bei der Bepflanzung auf Bienen- bzw. Insektenfreundlichkeit geachtet würde (und nicht nur auf das Merkmal "einfache Pflege"). Vielleicht findet sich ja sogar ein Imker, der ein Bienenvolk an einer ruhigen, sicheren Stelle ansiedeln möchte. 0 15 Gemüse, Obst und Kräuter statt Blumenbeete Ich fände es schön, wenn man bei der Neugestaltung und Neubepflanzung der Rheinpromenade auch das Konzept der „essbaren Stadt“ einfließen lassen könnte. Es müssen ja nicht immer Blumenbeete sein. Hochbeete könnten für den Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern genutzt werden. Die Promenade würde dadurch auch interessanter werden. 4 13 Bewässerung Urban Gardening finde ich auch sehr gut! Das könnte man auch gut mit zwei Dingen kombinieren, die auch bisher am Rhein fehlen: Trinkwasserbrunnen und Wasserpielbrunnen für Kinder/Brunnen zur Abkühlung im Sommer Duftende Kräuter Duftende Kräuter wären schön, um ein zusätzliches sinnliches Erlebnis beim Vorbeispazieren zu haben. Außerdem Nuss- und Obstbäume und - sträucher Über Sauerkirschen, Walnüsse, Maronen, Haselnüsse, Mispeln, Quitten und Kornelkirschen freuen sich nicht nur Menschen, sondern auch viele Tiere. Außerdem benötigen sie wenig Pflege. Obstbäume statt Akazien Apfel- Kirsch- Plaumenbäume statt Akazien, Kastanien usw. Dann haben Stadtkinder die Chance zu lernen, daß Obst nicht aus dem Supermarkt kommt. Grüne Freiflächen Ich wäre sehr dafür, bei der Neugestaltung möglichst viele weitläufige und nutzbare Grün- und Freiflächen vorzusehen. Diese sind vielfältig nutzbar, wirken einladend und großzügig und haben enorme klimatische Vorteile. Wer sich bei gutem Wetter mal im Stadtgarten oder am Beueler Rheinufer umsieht wird sofort erkennen, wo es die Menschen hinzieht. Klar ist das Bonner Rheinufer "beengter", aber ich denke es gibt hier durchauf Flächen die eine Chance auf eine groflächigere "Bespielung" bieten wie z.B. vor der Oper oder den Kranhäusern. 1 12 Hab ich noch vergessen... Kleinteilige Begrünung wie den Lenee-Garten und die Beete im Bereich vor der Oper heute finde ich eher suboptimal. Sie zerteilen den Raum unnötig und sich zudem sicher recht plegeintensiv. Vor allem aber sind es Flächen, die in keiner Weise "nutzbar" sind. Ich bin natürlich nicht gegen eine Verschönerung mit Blühpflanzen, würde aber denken, dass man dafür effizientere Möglichkeiten als Beete im Asphalt finden kann. Kommentare Kommentar Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Seite 1 von 9Seite 19 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Tierfreundliche Anpflanzungen In Randbereichen könnte man insektenfreundliche Anpflanzungen machen, oder Vogelfutterpflanzen, die in großen Teilen aus dem Bonner Stadtbild verschwunden sind (Eberesche, Pfaffenhütchen, Weissdorn, Schlehen). Anmerkung: Diese Anregung wurde per E-Mail eingereicht und durch die Redaktion hier veröffentlicht. 0 12 Möglichst viel Schatten durch Bäume 1. Möglichst Bäume pflanzen, die eine entsprechende Größe erreichen oder eine breite Krone bilden und viel Schatten spenden. 2. Die Bäume sollten nicht nur an ein paar Stellen stehen, sondern entlang des gesamten Abschnitts: Bäume + Grünstreifen könnten z.B. als Trennung von Fußweg und Radweg fungieren. 3. Bitte möglichst widerstandfähige Bäume pflanzen (gegen Hitze/Überschwemmung/usw.), sodass Bäume selten ausgetauscht werden müssen und keine Lücken entstehen. 4. Außerdem: Bäume mit ess-/nutzbaren Früchten/etc. (Walnuss, Marone?) wären schön + Bäume, deren Früchte oder Samen von Tieren genutzt werden, oder die als Lebensraum und Brutstätte dienen. Bitte keine reinen Zierpflanzen! 1 11 Obstbäume pflanzen In einem Abschnitt könnten Obstbäume gepflanzt werden, die dann von den Bürgerinnen unserer Stadt geerntet werden könnten und für die Insekten eine wichtige Nahrungsquelle darstellen Autoverkehr neu denken und Planzen einbringen An der Rhein-Promenade wird Autos viel Platz eingeräumt. Die Straßenfläche und die Parkplätze können für Begrünungen und "Entsiegelung" verwendet werden. Mehr Bäume fände ich gut. 1 11 Autofreie Straße Die Straße nimmt zu viel Platz weg und es fahren sehr selten Autos dort. Verschenkter Platz und dieser sollte an die Fußgänger und Radfahrer frei gegeben und umgestaltet werden. Ggfs. wäre dann auch eine separate Spur nur für Rennradfahrer sinnvoll, damit diese die Fußgänger und normalen RAdfahrer nicht stören Bäume, Wiesen, Artenvielfalt Grundsätzlich sollte bei der Bepflanzung auf hitzeresistente Pflanzen und Bäume geachtet werden. Letztere sind zudem wichtige Schattenspender. Zusätzliche „Wasserspiele“ könnten den Aufenthalt zusätzlich angenehm gestalten. 3 11 Obstbäume Obstbäume sind nicht nur insektenfreundliche Futtergeber. In der Dendrologie hat man herausgefunden, dass Obstbäume - besser z.B. als Platanen - eine der besten Co2- aufnehmenden Bäume sind. Artenvielfalt ist wichtig! Hitzeresistente Bäume werden aktuell oft gefordert. Ich denke Artenvielfalt ist hier das höher zu bewertende Kriterium. Meine Empfehlung für angedachte neue Baumpflanzungen: weniger gleiche Bäume! Sollte doch eine Baum-Art mit den klimatischen, hydrologischen Bedingungen oder gar Pilzen oder Fraßfeinden (z.B. Moniermotte, Poppelsdorfer-Allee) nicht zurecht kommen, so kann besser nachpflanzt werden. Eine Vielfalt an Bäumen würde zudem, eine höhere Biodiversität (verschiedene Insekten, Vögel...)hervorbringen. Kommentar Kommentar Kommentare Seite 2 von 9Seite 20 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Heimische und insektenfreundliche Bäume wählen Das finde ich gut, jedoch sollten zusätzlich noch heimische und ganz besonders insektenfreundliche Bäume unterschiedlichster Art gepflanzt werden. Klima: heller Bodenbelag heizt sich weniger auf! Wer schon einmal barfuß in der Stadt unterwegs war weiß, was für einen riesigen Unterschied die Helligkeit des Untergrund macht: während man auf hellerem Untergrund noch laufen kann, holt man sich auf dunklem Asphalt zur gleichen Zeit schon Brandblasen. Heller Untergrund reflektiert viel mehr Sonneneinstrahlung und verhindert damit übermäßige Aufheizung. Daher sollte der Bodenbelag eher aus helleren Materialien bestehen. 0 10 Internationaler Ort der Bio Diversität Der großzügige Rhein Boulevard ohne Straßenverkehr wird mit viel Grün Bäumen und Pflanzen und internationalen Hainen gestaltet. Bonn ist eine internationale Stadt und gibt den UN Staaten Gelegenheit sich mit kleinen Baum- und PflanzenInseln in die Gestaltung einzubringen. Hinweisschilder erläutern die Bedeutung der Arten Vielfalt. In die Gestaltung wird der botanische Garten und das museum Koenig beratend einbezogen. 1 10 Artenschutz beachten Die Bäume sollten unbedingt Nahrung für unsere Insekten bieten! Wenn exotische Bäume gepflanzt werden, können sie ggfs. wertlos für unsere Arten sein. Das wäre nicht sinnvoll, da zu viel Arten aussterben und keine Nahrung finden. Bepflanzung Wiesen sind gut. Es sollten Wildwiesen sein, die von Bienen und anderen Insekten genutzt werden können. 1 10 Bunte Wiesen und Artenschutz Sehr gut! Das sollte verknüpft werden und Vorrang erhalten. Dabei darf es auch "unordentlich" sein. Grünflächen Eine Rheinpromenade mit Grünflächen wäre sehr wünschenswert, z.B. so wie in Köln die Poller Wiesen. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Bonn Schafe diese Landschaften oder die Rheinauen pflegen würden. Damit würden die regionalen Schäfer gestärkt und die Landschaftspflege gleich mit erledigt werden. Außerdem wäre es ein Highlight für Familien und Spaziergänger. 0 9 Dach- und Fassadenbegrünungen Bei künftigen Modernisierungen der angrenzenden Bebauung und Neubauten sollten Fassaden- und Dachbegrünungen eingeplant werden, um den Vegetationsraum zu erweitern und das städtische Klima zu verbessern. Schade, dass dies z.B. bei dem neuen Hotel m.W. nicht berücksichtigt worden ist. Denkbar wären auch "vertikale Gärten", wie sie Patrick Blanc z.B. in Paris am Musée du Quai Branly realisiert hat. Vielleicht etwas für die neue/sanierte Oper? 1 9 Das ist sehr gut. Das ist sehr gut. ELSBEERE und ESSKASTANIE - Heimische klimwandelresistente Bäume Ich bin gegen eine Idee, die mehr Kirschblüten beinhalten, wenn dabei die gefüllten Zierblüten gemeint sind, die nur einen geringen Nutzen für die Insekten- und Vogelwelt haben. Vielmehr befürworte ich zum Beispiel Baumarten wie die ELSBEERE und die ESSKASTANIE, die den Klimawandel besser vertragen, einigermaßen heimische sind (meines Wissens) und ansehnlich sind sie auch. Ich vermute auch das Überschwemmungen großen Baumarten nicht so viel schaden werden, dass große Kosten entstehen durch regemäßige Neubepflanzung o.Ä., wie Vorredner*innen befürchten. Vielen Dank. 1 8 Kommentar Kommentar Kommentar Seite 3 von 9Seite 21 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Keine japanische Kirsche Bitte unbedingt heimische schön blühende Bäume pflanzen, um gleichzeitig auch den Insekten Nahrung zu bieten. Die japanische Kirsche wäre fatal, da sie nur 2 Wochen schön aussehen und dann keinerlei Nutzen für unsere heimische Arten haben. Es gibt auch sehr schöne heimische Bäume! schattenspendende Bäume Natürlich ist der Bereich immer wieder auch von Hochwasser betroffen, aber das dann man auch in die Bepflanzung und Gestaltung mit einbeziehen, die Idee auch Obst, Gemüse oder Kräuter zu pflanzen gefällte mir. 0 8 Wasser Bonn braucht neben den schönen Rhein Wasser. Springbrunnen, Wasserspielplatz, evtl. kann man Wasser aus dem Rhein in kleinen Bächen fließen lassen. Die Maßnahme würde u.a. das Kleinkloima im Sommer verbessern. 0 7 Mit Geschichte planen — das Ensemble planen Lenné statt Basel! Hatten die Bonner Bürger es 1859 doch ihrem berühmten Mitbürger, dem Generalgartendirektor von Preußen, Peter Joseph Lenné zu verdanken, dass der Hofgarten nicht von der Universität veräußert und bebaut wurde, so verflüchtigt sich sein Andenken abermals, wenn es um die Gestaltung der Bonner Rheinpromenade geht. Seine Porträtbüste (im Lenné-Parterre am Brassertufer) schaut demnächst dann wohl auf das Bonner „Schweizer Ufer“. Dabei lohnt es sich, den Blick Richtung Koblenz zu richten, wo ein Bonner Landschaftsarchitekt und Lennéexperte die einst von Lenné geplanten Rheinanlagen in seinem Sinne restaurierte. Auch der Rheinauenpark gilt als Hommage an den großen Lenné. Lenné wurde 1789 im Gärtnerhaus am Bonner Kurfürstlichen Schloss geboren - heute ein dem Verfall preisgegebenes und zweckentfremdetes Baudenkmal aus dem 18. Jh. Dabei gehören Lennés Gartenkunstschöpfungen zum UNESCO-Welterbe. In Bonn war er u. a. an der Gestaltung des Alten Friedhofs (nördl. Teil) beteiligt, er errichtete den Lennépark in Endenich und verhinderte, dass die Eisenbahn die Bonner Innenstadt auf einem Damm durchquerte. Da ist einerseits das stiefmütterliche Verhältnis der Stadt Bonn zu ihrem Fluss und andererseits das touristische Potenzial des reichen historischen Erbes in Ufernähe. Lenné hätte kein zweites Basel geschaffen. Er war ein Meister der Wegeführung. Er schuf einmalige Sichtachsen und Sichtbeziehungen. Aus Fragmenten hätte er ein Ensemble geschaffen - eine Gartenreise für Bürger und Touristen durch das kulturhistorische Erbe der Stadt Bonn. Er hätte an Klimaschutz, Artenvielfalt und eine sozialverträgliche Stadtplanung gedacht. Straßen hätten sich in Alleen verwandelt - auch bis in den leider weitgehend unbeachteten und vernachlässigten Bonner Norden hinein. “Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Johann Wolfgang von Goethe 1 7 Mit Geschichte planen — das Ensemble planen Vollste Zustimmung. Auch die Renovierung des Geburtshauses von Peter Joseph Lenné muß endlich mit Liebe angangen werden, und mit Geld !! und einem Garten im Lenné´schen Sinne direkt am Geburtshaus/Altem Zoll. Einen durchdachten Vorschlag habe ich gefunden unter: https://www.lenne-bonn.de/konzepte-lenn%C3%A9-haus-und- umgebung/ Mehr Freiraum für Mensch und Rad Die neue Promenade sollte deutlich mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer anbieten und die Straße sollte in die Umgestaltung einbezogen werden und autofrei werden. Eine Radstraße oder Erweiterung der Fußwege und kein Autoverkehr. 0 7 Naturerlebnis für Kinder Es wäre schön, wenn die Rheinpromenade auch für Kinder zum Naturerlebnis würde. 1 6 Kommentar Kommentar Kommentar Seite 4 von 9Seite 22 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Was zum Staunen. z.B. ein gut wettergeschütztes Insektenhotel in der Nähe eines insektenfreundlichen, mehrjährigen Staudenbeetes Zypressen-Allee Die Rheingasse wird in eine Allee mit Säulenbäumen, nach Möglichkeit Mittelmeerzypressen, umgestaltet und stellt dann eine optisch imponierende Verbindungsallee zwischen Rhein und Stadtzentrum dar. Näheres: https://www.lenne-bonn.de/aktuell/vorschl%C3%A4ge-f%C3%BCr-bonns-rheinufer/vorschlag-lenn%C3%A9-gesellschaft/ 4 6 Ihr Alleegedanke ist ein Highlight Ausgezeichneter Vorschlag. Ein grünes Band zum Rhein! Die Rheingasse (als Verbindung von Innenstadt und Ufer) würde eine deutliche Aufwertung erfahren. Hoffentlich greifen die Wettbewerbsteilnehmer zur Rheinufergestaltung diesen Vorschlag auf. Weitere Alleen sind denkbar. Alleen statt Beton Sehr gute Idee. Man sollte jedoch heimische, hitzeverträgliche und artenfreundliche Bäume für eine Allee auswählen, damit die Insekten etwas davon haben ich würde mir wünschen, dass Artenschutz bzw. Insektenschutz mit der Neugestaltung verbunden wird und das berücksichtigt wird. Zypressen-Allee Das fände ich auch toll, denn Säulenbäume beschatten weniger die Flächen. Alleen statt Betonpisten Ihrem ausgezeichneten Vorschlag schließe ich mich gerne an. Auch ich wünsche mir eine begrünte Stadt. Alleen statt Betonpisten! Renaturierung Die Leitgedanken klingen super. Wäre schön, wenn sich auch im Innenstadtbereich ein paar Meter Natur zurück erobern liessen, natürliches Ufer, ggf. Sand, Kies, um das Wasser erreichen zu können. 0 5 Durchgrünung anstatt Straße! Mehr Lenné , weniger Autos Peter Joseph LENNÉ war Bonner, also: warum nicht das Ufer im Sinne diese großen bonner Schöpfers von Volksparks und Grünanlagen gestalten: Die Durchgrünung Bonns im Sinne LENNÉS denken, auch am Rheinufer. https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Joseph_Lenn%C3%A9 https://www.lenne-bonn.de/lenn%C3%A9-heute/lenn%C3%A9-und- stadtplanung/ 2 5 Kommentar Kommentare Seite 5 von 9Seite 23 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Sieht denn niemand den Verfall des Lenné- Hauses? Hoffentlich lesen die Wettbewerbsteilnehmer diesen Beitrag — und lassen Ihre Gedanken in die Planungen zur Rheinufergestaltung einfließen. Andere Städte wären stolz auf so einen prominenten Mitbürger. Partnerstadt von Bonn ist schließlich Potsdam. Das Lenné-Haus steht unter Denkmalschutz. Die Schäden werden immer größer. Auch der Hofgarten ist in keinem guten Zustand. Und hoffentlich helfen die Garten- und Landschaftsarchitekten den Lennépark in Endenich zu erhalten. Mehr Lenné / Geburtshaus am Alten Zoll: verbesserungsfähg Ich stimme dem voll zu: Bin zwar erst seit ein paar Monaten in Bonn, aber der Zustand von Lennés Geburtshaus am Alten Zoll hat mich doch erschreckt. Nur Peinlich. Es besteht aber Hoffnung, da das Haus und die direkte Umgebung sehr viel Verbesserungspotential hat – und in der Stadt Bonn gibt es sicherlich auch den Sachverstand dafür. Die Rheinpromenade muss atmen Die Rheinpromenade muss atmen. Straßen sind daher kontraproduktiv. Bäume dienen dem Klimaschutz und bieten im Sommer Schatten. 1 5 Die meisten Promenaden werden Die meisten Promenaden werden besser angenommen, wenn sie grün und mit wenig Beton gestaltet sind, viele freundliche Holzbänke, Bäume, Radstraße ohne Autos und viel Platz braucht eine atmosphärische Promenade am schönen Rhein. Vegetation Ich bin für möglichst viel Wiesenfläche, weil die Hochwasser möglicherweise mehr werden und das Wasser auch zeitweise höher steigen könnte, als bisher gewohnt. Teure Beflanzung ist nichts fürs Rheinufer. Man konnte von Andernach lernen und in Richtung "Essbare Stadt" gehen. Auf jeden Fall weniger Beton und Asphalt. 0 4 Wasserräder Auf Höhe der Villa Cahn gibt es einen Anleger, der, so weit ich weiß, mittels Wasserrädern und Solaranlagen Energie erzeugt. Es wäre schön wenn man entlang der Rheinpromenade mehrere dieser Wasserkraftwerke hätte, z.B. in Form von Pontons, die man zusätzlich auch anders nutzen könnte, z.B. als Bootsanleger für die verschiedenen Ruderclubs in Bonn oder als Entspannungsoasen oder schwimmende Gärten. https://www.wiwo.de/technologie/green/blauer-strom-ueberall-so-revolutioniert-ein-fuerther- startup-die-wasserkraft/13551216.html 0 4 Viel weniger betonierte oder gepflasterte Wege Ein schmaler gepflasterter Weg für Fußgänger würde reichen. Der Rest mit festem Lehm / Schotter wie auf der Pop Allee. Autoverkehr auf eine Einbahnstraße von Josefstraße bis Rheingasse reduzieren. Parkplätze am Rhein abschaffen. Eine Fahrspur in breiten Radweg umwandeln und neu gestalten. 2 4 Überschwemmungen mit einkalkulieren Bei den Überlegungen zur Befestigung sollte an den entsprechenden Stellen die möglichen Überflutungen mit einkalkuliert werden. Kommentar Kommentare Seite 6 von 9Seite 24 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Weniger Beton und mehr Freiflächen ohne Autos und Parkplätzen Pop Allee ist ein gutes Beispiel mit Wiesen, großen schönen Bäumen, Vogelkästen, Holzbänke und sehr wenig Beton! Keine Parkplätze für Autos. Straße nur für Anlieger öffnen und als RAdstraße umgestalten und mehr Platz und getrennte WEge für Fußgänger und Radfahrer. Mehr Kirschblüte für alle Bonner & Besucher Bonner und Besucher lieben die Kirschblüte. Alles knubbelt sich in der Altstadt und vielen Anwohnern wird es langsam zu viel. Verständlich, auch wenn man nicht dort wohnt. Wenn man größere Baumgruppen oder Reihen mit Zierkirschen auch an anderen attraktiven Orten in Bonn pflanzen würde, könnten sich die Besucher, Spaziergänger & Hobbyfotografen besser verteilen. Lassen sich geeignete Standorte in Rheinnähe finden? 2 3 Keine japanische Kirsche Das ist keine gute Idee, da diese keinerlei Nutzen für unsere heimischen Arten haben und keine Nahrung für Insekten bieten. Wir sollten unbedingt heimische insektenfreundliche Arten pflanzen, die auch sehr schön sind. Oder mutig Obstbäume pflanzen. Bienenfreundlich? Ich wohne seit vielen Jahren in der Altstadt und liebe die Kirschblüte. Das sieht auch toll aus, aber für Bienen ist das nicht die richtige Sorte. Ob die Bäume hitzeresistent sind, weiß ich nicht... Rhein bietet Quell für üppige Vegetation Der Rhein bietet praktisch ein unerschöpflichen Quell für eine Wässerung jedweden Umfangs üppigster Vegetation. Jede Bepflanzung benötigt fortwährend und in allen Jahreszeiten Pflege mit System, die Investitionen in Pflanzen sind hoch und müssen stets sorgsam behandelt werden, was personell und strukturell gewährleistet sein muss, mit genügsamer wie anspruchsvoller Bepflanzung. Der Wert einer opulenten Bepflanzung kann für die Botaniker Stadt Bonn mit dem Botanischen Garten als Anziehngspunkt gar nicht unterschätzt werden, auch mit Blick auf das UNESCO Erbe in Schloß Brühl und der REsidenz Bonn mit Hofgarten und Poppelsdorfer alle als Bezugsachsen bis zum Rhein. Ein Pflanzungskonzept als Stationsweg, als wiederkerendes Motiv im Stadtbild, als Signature Stil wäre bis hin zum Beethovenpark und den Auen eine risen Chance, Bonn als Blühende Dauergartenschau erleben zu können, an Wasser mangelt es in Bonn durch mehrere Zuflüsse und Bäche nicht, die wie die Elb einfach ungenutzt in den Rhein geleitet werden. Erinnern wir uns an den Grund für die Stadtgründung Bonns vor 2000 Jahren: die exzellente Versorgung mit Wasser, Licht und einem günstigen Klima für üppige Vegetation. Back to the roots, von Lennè lernen heitßt profitieren in kultureller und ästhetischer Lang- Sicht. 0 3 Heimische Bäume Ich finde es wichtig, dass es viele heimische große Bäume gibt, die gerade im Sommer Schatten spenden. Das täte dem Stadtklima gut. Gerade bei den heimischen Pflanzen gibt es viele, die sehr gut mit Trockenheit umgehen können. Auch die Insekten fänden dann Lebensraum. 1 2 Einheimische Bäume Das finde ich auch sehr wichtig in der aktuellen Zeit mit Problemen wie Artensterben! NEIN Das ist ein Rheinufer welches immer wieder überflutet sein wird. Bepflanzen zerteilt hier nicht nur, sie ist sehr kostenintensiv. Das Rheinufer sollte durch Gastro und Verstaltungen zur Einnahmequelle werden, keine Kostenposition. Das Rheinufer ist jetzt mehr als grün genug, eigentlich sind viele Bäume schon zu groß und dadurch karg geworden. 0 1 Kommentare Kommentar Seite 7 von 9Seite 25 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Blauglockenbäume für das Rheinufer Im letzten Jahr lag ich wie viele andere auf der Wiese vor dem Poppelsdorfer Schloss im Schatten eines Baumes, dessen Blätter mich faszinierten. Ein schneller Schnappschuss für eine Kollegin, die Biologie unterrichtet und das Rätsel konnte gelöst werden: Es handelte sich um einen Blauglockenbaum. Die Blüten dieses Baums sollen wunderschön sein, die Blätter sind sehr groß und bieten viel Schatten. Er verträgt Hitze sehr gut und wäre damit ein guter Kandidat für zusätzliche Baumpflanzungen am Rheinufer. 1 1 Insektenfreundliche Bäume sind wichtig Bitte immer prüfen, ob der Baum für unsere Insekten Nahrung bietet, sonst haben unsere Arten nichts davon. Künstliche "Kalk- Terassen" In Italien gibt es natürliche Kalkterassen... mit Wasser gefüllte Becken die Stufenartig übereinander aufgebaut sind. Sowas ließe sich einfach aus Stein/Beton künstlich an einen Teil des Rheinufers bauen. Die flachen Becken könnten in heißen Sommern als willkommene Erfrischung dienen, ohne Gefahr der Rheinströmung. Das Wasser könnte via Brunnen-Pumpe aus dem Rhein nach oben gepump werden und langsam über die vielen Becken nach unten fließen. Zudem könnte man auf den Mauern Steinkreis-artig sitzen und die Beine im Wasser baumeln lassen. Sowas wäre verhältnismäßig leicht realisierbar aber eine unglaubliche einzigartige Bereicherung mit Tourismus-Potential. 0 1 Näher ans Wasser Für mich ist es immer etwas schade gewesen, dass man so weit weg vom Wasser ist. Eine Wassernahe Erholungsmöglichkeit, deren Sonnenbestrahlung nicht durch die Bäume der Promenade unterbrochen wird, würde bestimmt viel Anklang finden. Vor allem da ab mittags die Sonne meist nur noch in Beuel zu finden ist. Einen der Anleger dafür zu nutzen, dass daran eine für alle zugängliche Plattform mit Bänken installiert wird, die länger Sonne hat als alle anderen Bereiche der Promenade wäre meiner Meinung nach eine fantastische Erholungsmöglichkeit, die es vielleicht auch Mal erlaubt die Füße ins Wasser zu halten, statt immer nur von oben aufs Wasser gucken zu können. Mit freundlichen Grüßen. Sarah S. 0 1 Brunnen Es sollte ein grosser Wasserbrunnen der für Kinder zum Spielen genutzt werden kann installiert werden. In Bordeaux gibt es so ein Brunnen der direkt am Fluss liegt. Alle Paar Minuten sprüht der Brunnen feinen Wassernebel, ansonsten sieht der Brunnen aus wie ein grosser Spiegel. 0 1 Insektenschutz bei der Neugestaltung berücksichtigen Bei all den Vorschlägen hat man jetzt die einmalige Gelegenheit auf die aktuelle Hitzezunahme, Erhitzung unserer Stadt, Baumsterben, Insektensterben etc. zu reagieren und diese wunderbar bei der Planung zu berücksichtigen und zu verbinden. Ich hoffe, dies schafft ein Planungsbüro. Wenn ich an die Fehlplanung des Urban Soul = Betonklotz denke, habe ich arge Zweifel, ob das dieses Mal umweltfreundlicher klappen kann. 1 1 Insektenschutz bei der Neugestaltung berücksichtigen Ja, es sollte ein naturbelassenes Ufer werden, wo nur natürlich Materialien eingesetzt werden, keine Autos mehr fahren, sondern der jetztige Straßenraum nur Radfahrenden und nichtmotorisierten Gefährten zur Verfügung gestellt wird. Radabstellanlagen, Holz-Parkbänke und Spielplätze, Cafès und Bistros sollten da sein. Für die Schnell-Durchradler sollte eine gut abmarkierte eigene Spur bestehen, um Konflikte zu vermeiden und ihnen eine gute Durchfahrt zu ermöglichen. Einige wenige Parkplätze könnten in den Stichstraßen, die bisher zum Rheinufer führen entstehen. Der Rhein als Freiraum Der Rhein ist die größte Naturfläche und Luftschneise in der Stadt. In der unmittelbaren Umgebung sollten die notwendigen Anpassungen an die klimatischen Veränderungen durchgeführt werden. Viele Grünflächen wie Wiesen können erstellt werden, auch für die Aufenthalts- und Sitzfunktion, und die notwendigen befestigten Flächen können direkt in den Rhein abgeleitet werden. 0 1 Feinstaub- und klimawandelresistente Bäume pflanzen Leider sind die Feinstaubwerte derzeit in Bonn wieder sehr hoch. Bitte viele Bäume am Rheinufer pflanzen. Diese müssen aber auch mit Feinstaub und dem Klimawandel zurecht kommen. Buchen vertragen beispielsweise keine „nassen Füße“. Andere Baumarten dürfen nicht trocken stehen. Feinstaub ist auch für Menschen gefährlich. 0 1 Kommentar Kommentar Seite 8 von 9Seite 26 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentar en Anzahl der Bewertunge n Thema 2: Freiraum/Vegetation/Klima Tastmodell des jetzigen/geplanten Rheinufers /in Ausschreibung fordern! Ich bitte um ein TASTMODELL für die von den Landschafts-/Architektur - Büros eingereichten Planungen. Dies ist schon in der Ausschreibung zu fordern. Formen, Dimensionen können für Sehende und Nichtsehende deutlich gemacht werden. Hätten die Stadtverordneten für die Gestaltung an der Rabinstraße ein Modell gehabt, dann hätte es wohl nieee dieses abgrundhäßliche, menschenfeindliche Parkhaus gegeben. Ebenso hätte man auf für den Bahnhofsvorplatz erkannt, dass die auf die Poststraße führende Treppe keinen Urban Soul ausstrahlt, sondern wegen ihrer Steilheit nur gefährlich ist. 0 1 Lenné Herr Stahl hat es in dem Einführungs-Video schon angesprochen: Der sogenannte Lenné-Garten ist vielleicht der Uferabschnitt, der mit den Buchsbaum- Hecken am wenigsten zeitgemäß erscheint - und der gestalterische Bezug zum berühmten Landschaftsgärtner ist eher fragwürdig. Lenné und das bisher kaum in Wert gesetzte Lennéhaus sind gute Anknüpfungspunkte auch für eine an Klimaanpassung und Biodiversität orientierte behutsame Neugestaltung. 0 1 Mehr Freiraum für Mensch und Rad Die neue Promenade sollte deutlich mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer anbieten und die Straße sollte in die Umgestaltung einbezogen werden und autofrei werden. Eine Radstraße oder Erweiterung der Fußwege und kein Autoverkehr. 1 0 Ja, ich wo, wenn nicht in Ja, ich wo, wenn nicht in dieser Region kann ein vorbildlicher Raum für umweltverträglichen, nicht motorisierten Verkehr sein. Einige große schattenspendende heimische Laubbäume sollten mit großem Abstand gepflanzt werden, um ihnen gute Entwicklungsmöglichkeiten zu geben und in wenigen Jahrzehnten schönen Schatten darunter zu erzeugen. Feinstaub- und klimawandelresistente Bäume pflanzen Leider sind die Feinstaubwerte derzeit in Bonn wieder sehr hoch. Bitte viele Bäume am Rheinufer pflanzen. Diese müssen aber auch mit Feinstaub und dem Klimawandel zurecht kommen. Buchen vertragen beispielsweise keine „nassen Füße“. Andere Baumarten dürfen nicht trocken stehen. Feinstaub ist auch für Menschen gefährlich. 0 0 Das Foto zum Thema 2... ...zeigt eine Gartengestaltung (Baumscheibe als rechteckiges Hochbeet, frei auf den Platz gestellt), die heute so sicher nicht mehr entstehen würde. Dennoch sind einige Elemente der auf die Nachkriegszeit zurückgehenden Freiraumgestaltung erhaltenswert - siehe eben die handwerklichen ausgeführten geböschten Stützmauern auf dem Foto. 0 0 Überflutungsbereiche, abnehmender Rheinpegel Die jährlich zunehmenden Starkregenereignisse, deren Abflüsse und der daraus resultierende extrem schnell steigenden Rheinpegel sollten genauso in die Überlegungen mit einbezogen werden, wie auch der (in den nächsten10?,20? 40? Jahren) vermutlich deutlich abnehmende durchschnittliche Rheinpegel (abnehmende Gletscher = weniger Flusswasser = geringere Wasserstände). 0 0 Kommentar Seite 9 von 9Seite 27 von 193 Stadtplanungsamt Bundesstadt Bonn Wettbewerb Neugestaltung der Bonner Rheinuferpromenade Onlinebeteiligung vom 19. Februar bis 07. März auf www.bonn-macht-mit.de Anregungen zum Thema: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Trinkbrunnen und öffentliche Toiletten Mangelware in deutschen Städten und auch in Bonn. 0 19 Ohne Autoverkehr Ich fände eine Freitreppen mit Kulturbühnen im Bereich der Beethovenhalle und der Oper schön und sinnvoll. Gleichzeitig sollten jedoch die Fahrradwege erhalten bleiben. Die anderen Zugänge Richtung Rhein könnten ohne Asphalt gestaltet werden und eventuell nur für Anwohner mit dem PKW befahrbar sein. 0 14 Große Treppen runter zum Rhein (wie in Köln Deutz) Passen fände ich, wenn für ordentlich Sitzgelegenheiten gesorgt werden würde. Eine gute idee sind die Stufen in Köln Deutz. Verdammt viele Sitzmöglichkeiten und einfach zu pflegen. 0 12 Nutzung Opernplatz Die Oper steht ja leider etwas seltsam in der Stadt. Sie verschließt sich zum Rhein und zur Innenstadt (Fußweg von der Brüdergasse) und öffnet sich (Haupteingang) zur verkehrsreichen Bundesstraße (Kennedybrücke). Der Vorplatz vor dem Haupteingang ist primär Wiese und ungenutzt, lädt aber auch nicht zum Verweilen ein, da die verkehrsreiche Straße direkt daneben vorbeiführt. Ich schlage vor, den Platz zur Berliner Freiheit / Kennedybrücke hin durch Pflanzung von Bäumen und Sträuchern abzugrenzen und Richtung Rhein (großzügigere Treppe) und Stadt (Verkehrsberuhigung Am Boeselagerhof) weiter zu öffnen, um ihn als Verbindungsweg von der Innenstadt zum Rhein aufzuwerten. Auf dem Platz selbst könnte ein (im Gegensatz zum Rheinufer hochwassersicheres) Cafe o.ä. entstehen, das abends auch von Operngästen genutzt werden könnte. 0 12 Schattenspender Eigentlich sollte es heutzutage selbstverständlich sein, aber wie sich bei den letzten Projekten (Bahnhofsvorplatz Bonn, Bahnhofsvorplatz Bad Godesberg) gezeigt hat, wird zu wenig an Verweilmöglichkeiten im Schatten gedacht. Eine Ergänzung zur entsprechenden Bepflanzung wären vielleicht auch mobile Photovoltaik-Sonnensegel, wie sie z.B. von der Universität Kassel entwickelt wurden („Solar Spline“). Diese könnten genutzt werden, um Hitzeinseln zu entschärfen und gleichzeitig Strom aus solarer Energie zu produzieren. Vielleicht in Kombination mit Möglichkeiten zum Handy aufladen, etc. 0 10 Nähe/Bezug zum Rhein stärken Als Fußgänger "promeniert" man meist deutlich oberhalb des Rheinbetts und auch tw. weiter entfernt vom Fluss. Direkte, komfortable Zugänge zum Flussbett gibt es bislang nicht. Es sollten großzügige Zugangsmöglichkeiten in Form von Treppenanlagen, Amphitheater, o. ä. zwischen der Promenade und dem Rheinbett geschaffen werden, die gleichzeitig Sitzmöglichkeiten darstellen um den direkten Rheinbezug und die Aufenthaltsqualität zu stärken. 0 10 Alenus Hochschule einbeziehen Die Architektur-Klassen haben jede Menge tolle Vorschläge in den letzten Jahren erarbeitet, es ist traurig, dass Bonn auf diese Schätze nicht zurückgreift und die Planer sich mit der Hochschule für viele durchdachte fruchtbare Projekte so wenig kurzschließen! 0 9 Thema 3: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Seite1 von 19Seite 28 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 3: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Trinkbrunnen Beim Bürger*innendialog zum Haushalt haben es sich viele gewünscht: Trinkbrunnen (bitte mehr als einen) entlang des Rheins! Gerade an heißen Sommertagen wäre es total sinnvoll und wichtig, unterwegs die Wasserflasche auffüllen oder einfach so einen Schluck trinken zu können. Außerdem fällt dabei kein Verpackungsmüll an (anders als z.B. die Plastikbecher beim SWB-Wasserwagen in der Innenstadt oder Getränkeflaschen, die hinterher irgendwo entlang des Rheinufer abgestellt werden). 0 9 Autofrei und erhöht Zur Öffnung der Stadt in Richtung Rhein sollte - der Straßenverkehr auf der gesamten Strecke gesperrt und umgeleitet werden. Eine sehr aufwändige Alternativen wäre eine unterirdischs Straßenführung wie in Düsseldorf. Denkbar könnte auch eine Überbauung sein an den Stellen, an denen eine Umleitung nicht möglich ist, z.B. bei der Operngarage. - Die bestehende Freifläche vor der Oper sollte zum Rhein hin vergrößert werden, so dass sie zu einem einladenden Wahrzeichen der Stadt Bonn wird, dass die prägenden Merkmale Bonns (Rhein, Oper/Beethoven und Geschichte) aufgreift. Die Fläche sollte Möglichkeiten des Flanierens, Verweilens, der Kunstdarbietung und der (mobilen) Gastronomie ermöglichen. - Zur Überwindung der Höhenunterschiede zwischen dem Rhein und der stadtzugewandten Fläche könnte der rheinseitige Abschluss über Großstufen erfolgen. Bei Hochwasser bieten sie Schutz gegen Überschwemmungen, bei Normalwasser entstehen Verweilorte. - Der Rhein als Kulturort: Sehr wünschenswert wäre es, eine Fläche direkt am Rhein als Open Air-Kino/Veranstaltungsort zu gestalten. 0 9 Mehr Abwechslung bei Sitzgelegenheiten Bitte keine 08/15-Standard-Parkbänke mehr! Mehr Abwechslung bei den Sitzgelegenheiten und auch mal was für Einzelpersonen. 1 9 Bänke wie in Barcelona Sitzgelegenheiten können Kunstwerke sein. Wie das geht, kann man z.B. im Parc Guell in Barcelona sehen. Nur braucht man hierfür Bildhauer. Zeitgenössische "Architekten" verfügen leider nicht mehr über die Fähigkeit, eine Synthese aus Form und Funktion hinzubekommen. Indem die Gestaltung (nicht nur der Sitzgelegenheiten) von Bildhauer- Kollektiven übernommen wird, kann Bonn ein Unikat bewirken mit Strahlkraft weit über die Region hinaus. Es wird sich zeigen, ob die Verantwortlichen kühne Visionen umzusetzen in der Lage sind oder ob hier bloß ein weiterer Rohrkrepierer implementiert wird. Toiletten in den Tiefgaragen Wie jeder an diesen sonnigen Tagen erleben kann, drängt es die Menschen raus an die frische Luft und zu Spaziergängen insbesondere an unser links- und rechtsrheinisches Rheinufer. Doch im Zuge der vielen Schließungen von Geschäften und Lokalen gibt es ein großes Problem. Wo finde ich eine Toilette? Und das Problem wird möglicherweise noch größer, nach einer Neugestaltung des Rheinufers, wenn es noch mehr Menschen zum Rheinufer zieht. Meine Anregung wäre, Toiletten in die Tiefgaragen im gesamten Bonner Stadtgebiet einzubauen. Die Tiefgaragen haben den Vorteil, sie sind 7 Tage rund um die Uhr geöffnet. Damit wäre mit einer einfachen Lösung ein großes Problem gelöst. Es würde mich freuen, mit meinen Gedanken einen Beitrag geleistet zu haben. Anmerkung: Diese Anregung wurde per E-Mail eingereicht und durch die Redaktion hier veröffentlicht. 0 9 Zugang zur Innenstadt Verbindungen zum Stadtzentrum könnten über rampenartige Zu- und Abgänge wie an der Reinuferpromenade Basel vom Stadtgarten, Hotel Königshof, Albertinum, Unibibliothek und Arndthaus geschaffen werden. 0 8 Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Die seit 10 Jahren bestehende Bauruine Gastronomiemöglichkeiten Rheinlogen ist optisch ein Schandfleck, funktional ebenfalls: die erhoffte und vom Eigentümer des Leerstands angekündigte Eisdiele und ein Restaurant gibt es immer noch nicht. Eigentum verpflichtete: die Stadt sollte alle Möglichkeiten nutzen, eine Belebung der Ruine zu erzwingen. 0 8 Kommentar Seite2 von 19Seite 29 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 3: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Zweite Fährgasse: Satt Parkplätze: NEIN: Bürgerwege ja! Bäume! Rheinbrücke ja!! Zweite Fährgasse: bitte zukünftige Rheinbrücke mitbedenken! Den zukünftigen Bau einer reinen Fußgänger- und Fahrradbrücke zwischen Zweiter Fährgasse und Ringstraße (Beuel) bei den jetzigen Planungen mitdenken! In Zukunft nur noch Rad- und Fußverkehr, und Begrünung: Bäume statt Parkplätze! Platz für Fußgänger, insbesondere in CORONA- Zeiten sind dort die Bürgersteige viel zu schmal: Statt Parkplätze: Bürgerwege! 0 8 Aufwertung Unterquerung Kennedybrücke Die Unterquerung der Kennedybrücke ist duster und nicht sehr ansprechend. Ich könnte mir z.B. eine Aufwertung durch eine künstlerische Lichtinstallation vorstellen. 0 8 Picknicktische Im vielen Städten gibt es mittlerweile große festinstallierte Holztische, an die bestimmt 10 Personen passen. Dort treffen sich die BürgerInnen einfach abends zum Essen und kommen miteinander ins Gespräch. Auch für die vielen Radtouristen wäre das eine schöne Ausruh-Möglichkeit und man kommt mit den Bonnern ins Gespräch. Ein Wasserspender sollte da dann auch stehen! 1 8 JA Gibt es in dem Planungsbereich zwar nicht, aber die Spitze von Buhnen, quasi mitten auf dem Wasser, wäre ein toller Ort für sowas. Aber auch an einer breiten Promenade wären solche Tische eine Bereicherung! Treppen zum Wasser Ähnlich wie in Köln-Deutz 3 7 Das Was bedenke, mehr bedenke, wie Das war jetzt ein Goethe-Zitat. Eine Abtreppung hin zum Wasser sollte auf alle Fälle gebaut werden. Der Rhein fließt momentan wie in einem Kanal, und das wirkt öde. Es darf aber nicht sein, daß es bloß irgendwie eine Treppe gibt. Die Treppe muß Gestaltungselement sein, sozusagen ein benutzbares Kunstwerk. In Köln hat man geglaubt, es genüge, eine Funktion "Treppe" bereitzustellen. Jetzt haben die eine halbe Sache und es liegt an uns Bonnern, daraus die richtigen Lehren zu ziehen, statt deren Fehler zu wiederholen. Nicht nur Treppen zum Wasser, Nicht nur Treppen zum Wasser, sondern Schaffung eines fließenden Übergangs zum Wasser. Die Befestigung - auch wegen der Höhe zum Rhein - wirkt wie ein Kanal und nicht wie ein Ufer an einem Fluss. Nein Die Freitreppe in Köln-Deutz ist zu einer kostenintensiven Problemzone geworden. Für die meisten echten Kölner aus dem Stadtbereich zu meiden wie die Altstadt. Kriminalität und hohe Reinigungskosten, keine Gastro, dadurch Müll und Glasscherben. Da ist Düsseldorf mit seiner lebendigen Gastronomie viel besser gelöst und zudem durch die Pacht Einnahmequelle. Außerdem gibt es mit Beuel ohne Landmarkimmobilien nichts zusehen. Kommentar Kommentare Seite3 von 19Seite 30 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 3: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Millionen sparen - Oper abreißen - Platz erhalten Die Sanierung der Beethovenhalle hat gezeigt wie teuer Sanierungen von Nachkriegsgebäuden werden. Daher Oper abreißen und den freiwerdenden Platz als Zugang zwischen Rhein und Fußgängerzone nutzen. Am besten vom Markt entlang der Brüdergasse mit einer Brücke über die B9 anstelle der Unterführung. Die Oper könnte kleiner neben dem Platz bündig zur Kennedybrücke neu gebaut werden. So erhält man einen Siebengebirgsblick wenn man von der Fußgängerzone am Rhein ankommt. 1 7 Mutiger Vorschlag! Warum eigentlich nicht? Keine Tabus! Braucht Bonn unbedingt eine eigene Oper? Hier bietet sich die einmalige Gelegenheit Bonn mit dem Rhein zu verbinden und eine neue Millionenfalle zu entsorgen. Neugestaltung des Rheinufers Ich möchte für die Neugestaltung des Bonner Rheinufers schwimmende Gärten wie die von Niki de Saint Phalle am Pariser Seineufer sowie grüne Oasen (Pflanzenkarrees, eventuell eine Boulebahn, Kinderspielgeräte und geschwungene Holzbänke vorschlagen, wie man sie mittlerweile an vielen Wanderwegen findet. Den Parisern ist es auf phantastische Weise gelungen, ihr Seineufer mit sehr viel Grünflächen neu zu beleben. Es wäre schön, wenn Bonn das auch schaffen würde. Bilder dazu finden sich im Internet. 0 7 Natursteine Ich fände es schön, wenn die Promenade für Fußgänger mit hellen Natursteinen gestaltet würde. Fahrradweg und Fußgängerweg sollten gut getrennt bleiben, damit man nicht so aufpassen muss, dass ein Kind oder Hund ins Fahrrad läuft. Vielleicht wären dazwischen dann die Wildwiesen und Bäume gut oder/und ein Mäuerchen, auf dem man auch sitzen kann. Vielleicht nicht so gerade und nüchtern, sondern aufgelockert gestaltet. 0 7 Leider auch ein Thema: Sicherheit/Rheinufer bei Nacht Angesichts der Erfahrungen mit der Beueler Rheinseite in jüngster Zeit stellt sich für mich auch die Frage: Welche Klientel möchte man in der dunklen Jahreszeit bzw. zu später Stunde am Rheinufer haben? Wie kann man Konflikte im Vorfeld vermeiden? Frauen möchten auch abends und alleine sicher unterwegs sein. 1 7 Sicherheit am Rheinufer: Stadtsolziolog*innen beteiligen Wesentliches Thema, man muß sich zu jeder Zeit an der Rheinpromenade sicher und wohl fühlen. Bitte die Stadtsoziologie einbeziehen. Leitkonzept Uferpromenade Die Neugestaltung der Uferpromenade sollte einer Leitidee folgen, die Raum lässt für Einzelprojekte, die sich dann schrittweise realisieren lassen. Bonn kann stolz sein auf eine über 2000-jährige Stadtgeschichte. Das Rheinufer wäre der richtige Ort, um Highlights dieser Geschichte auf markanten „Zeitinseln“ begehbar zu machen. Vom Römerkastell rheinaufwärts über die Altstadt zu Beethovens Zeiten, die Periode als Bundeshauptstadt bis zur heutigen UN-Stadt lassen sich Stationen und Themen (er)finden oder integrieren 0 6 Kommentar Kommentar Seite4 von 19Seite 31 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 3: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Zugang zum Rhein Befund: Verbindung von Fußgängerzone zum Rhein ist ein Problem, weil die B9 wie eine Barriere wirkt. Zudem liegt Bonn höher als der Rhein, so dass man immer „runter“ gehen muss. Ziel: Aufwertung der Verbindung zwischen Fußgängerzone und Rheinufer (Unterführung Brüdergasse) Maßnahmen: Aufwertung des Platzes zwischen Boeselagerhof und Belderberg. „Freitreppe“ von Oper zum Brassertufer. Open Air Gastronomie an der Oper wie letztes Jahr. Weitere Maßnahme: Aufzug am Alten Zoll oder an der Oper (ist natürlich problematisch, weil er im Zweifel ständig kaputt sein wird). Dadurch besserer Rheinzugang für Menschen mit Behinderung, Familien mit Kinderwagen. Besserer Stadtzugang für Ankömmlinge mit Kreuzfahrtschiffen 1 6 Aufwertung Unterführung selbst Volle Zustimmung! Ergänzen möchte ich die Aufwertung der Unterführung zur Brüdergasse selbst. Diese ist dunkel, eng und niedrig. Eine ebenerdige Querung der B9 mit Ampel oder Zebrastreifen bei gleichzeitiger Verkehrsberuhigung der B9 (weniger Spuren) würde wesentlich freundlicher und weniger als Barriere wirken. Rheinufer-Betonmauer Unterhalb des Hotels Königshof sollte die Betonwand von Graffiti gesäubert, gartenkünstlerisch begrünt oder ähnlich wie bei dem ehemaligen Luftschutzbunker an der Lotharstraße in Kessenich künstlerisch gestaltet werden. 0 5 Liegestühle In Rotterdam gibt es in schönster Lage direkt am Wasser Liegestühle, in die sich jeder reinlegen kann. Direkt daneben ist das Hotel New York, wo man auch Getränke uns Speisen bestellen kann, man muss es aber nicht, siehe https://ssrotterdam.com/wp-content/uploads/sites/2/2017/08/hotel_new_york_rotterdam_ligstoelen.jpg So etwas könnte ich mir gut für Bonn vorstellen! 0 5 fließender Übergang von Stadt zu Rhein Die Stadt und der Rhein, die Oper und der Rhein, die Beethovenhalle und der Rhein sollten fließender miteinander verbunden werden. Keine Trennung durch Straßen, Hecken, Mauern, Gärten. Das Rheinufer ist für alle Verkehrsteilnehmer, außer Autos (Radfahrer, Fußgänger, Kinder, Skater, Roller....) attraktiv. Sie erfreuen sich am Rhein und sollten Platz dort finden. Breite Treppen zum Sitzen könnten als Treffpunkt den Aufenthalt am Rhein gemütlicher gestalten. 0 5 Wenige zubetonierte Flächen Es wäre schön, wenn sich Fußgänger, Radfahrer, Inline-Scater, Rollerfahrer usw. an der schönen Promenade ein Wegenetz teilen könnten. Zusätzlich sollte es Ruheinseln geben und vielseitige Vegetation, unterbrochen durch Spielmöglichkeiten für Kinder. Begleitet durch eine gute Ausleuchtung und einen guten Hochwasserschutz. Autoverkehr sollte weitestgehend vermieden werden, wobei Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung geschaffen werden sollen, damit auch sie die schöne Lage nutzen können. 0 4 Kommentar Seite5 von 19Seite 32 von 193 Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Thema 3: Öffentlicher Stadtraum Rheinufer Das Ufer als Dokument und zwei neuralgische Punkte I Als Kind, das in den 1960er Jahren in der Innenstadt aufwuchs, wurde man von der Mutter oder vom Großvater mitgenommen an den Rhein. In freudiger Erwartung ging es die Rheingasse hinunter. Ich habe eine starke Erinnerung daran, wie mir beim Eintreffen am Ufer der Strom vorkam, die Schiffe, die Vögel, der Himmel, das Wetter, die frische Brise, der Geruch der chemischen Abwässer, die Geschäftigkeit am Pavillon, das Gewimmel an den Anlegestellen. Dann bog man nach links ab in Richtung Brücke, oder man ging in die andere Richtung. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Eindruck nicht abwechslungsreich war, man schritt, man wandelte ohne Störung auf den Strecken, um die es jetzt geht. Die Uferanlagen waren damals neu und wie aus einem Guss. Sie entsprachen dem Gedanken einer ebenso einheitlichen wie lockeren Struktur, die sich bereits in den ersten Überlegungen zur Altstadtumlegung abgezeichnet hatte. Die Durchgestaltung des Rheinufers war eines der frühesten Ziele des Wiederaufbaus. Schon im Herbst 1945 ging es genau darum. Von einem Planungsbüro wünsche ich mir ein stadtraumgeschichtliches Bewusstsein für die Entstehung der Uferpromenade in den späten 1940er und 1950er Jahren und entsprechendes Befragen des Gebiets - nicht, damit es wieder so aussieht wie es mal war, sondern damit man weiß, warum es jetzt so aussieht wie es aussieht und einschätzen kann, wie es mal gedacht war. Sich zu fragen, wie die damalige Stadtplanung die vorhandenen Gegebenheiten und Eigenarten des Bonner Ufers aufgegriffen hat und in noch wacher Erinnerung an das Stadtbild vor der Zerstörung vorgegangen war, kann helfen, auch diverse Entwicklungen aus der Zwischenzeit zu verstehen. Wenn das Ufer nur zu einem geringen Teil unter Denkmalschutz steht, muss das nicht bedeuten, dass man ihm nicht eine auch grundsätzlich geschichtlich orientierte Haltung entgegenbringt. Es wird häufig von der mangelhaften Anbindung gesprochen, und dass niemand wüsste, wie man von der Stadt an den Rhein kommt. Ich glaube das nicht. Wer hin will, findet natürlich seinen Weg, und man soll den kontemplativen Effekt der Naherholung nicht unterschätzen. Man soll nicht zu sehr missbilligen, dass man am Bonner
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 04:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de