210197 · Beschlussvorlage
Zukunft und Sanierung des Frankenbades
Kerndaten
- Nummer
- 210197
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 29.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Sportausschusses Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
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Beschlussvorlage öffentlich 210197 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 52 Sport- und Bäderamt Dezernat: Dez. IV Zukunft und Sanierung des Frankenbades Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 13.04.2021 Anhörung Sportausschuss 22.04.2021 Empfehlung Rat 06.05.2021 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Der Rat stimmt der Sanierung des Frankenbades im Bestand mit der Schaffung von zusätzlichen quartiersbezogenen erweiterten Funktionen zu. 2. Auf eine Erweiterung des Sportbeckens von sechs auf acht Bahnen wird aufgrund des dafür erforderlichen erheblichen Eingriffs in die Gebäudesubstanz verzichtet. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, das Vergabeverfahren für die Sanierungsplanung einzuleiten. Begründung Der Rat der Stadt Bonn hatte in seiner Sitzung vom 18. Juni 2020 den Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft beschlossen (DS.: 200671) und die Verwaltung beauftragt, die Generalsanierung des Frankenbades als Schwimmstätte zu prüfen. Dabei sollten erweiterte städtebauliche und quartiersbezogene Funktionen des Bades berücksichtigt werden. Außerdem sollte die Verwaltung prüfen, ob bei einer Sanierung mindestens 8 Schwimmbahnen im Sportbecken erreicht werden können. Um die städtebaulichen, quartiersbezogenen und schwimmsportfachlichen Anforderungen an das Frankenbad zu erreichen, war zu prüfen, ob und inwieweit hierzu bauliche Veränderungen im Rahmen des bestehenden Denkmalschutzes vorgenommen werden können. Erweiterung des Sportbeckens auf 8 Bahnen Ein von der Verwaltung beauftragtes Architekturbüro hat eine Machbarkeitseinschätzung zur Erweiterung des Sportbeckens im Frankenbad abgegeben.Seite 1 von 22 Seite 2 Demnach wäre zum Erhalt des Schwimmbades als Wettkampfstätte der Kategorie B und der dafür erforderlichen Erweiterung des Sportbeckens um zwei auf acht Bahnen die Stahlbetonkonstruktion des Schwimmbeckens in ihrer Querausrichtung um mindestens fünf Meter und in der Länge um ca. 20 Zentimeter zu erweitern. Erforderlich wäre dabei ebenfalls der Rückbau mindestens eines Beckenumgangs, da dieser auf einem separaten Stützen- und Unterzugsystem im Beckenwandnahbereich aufliegt. Die zugunsten des Beckens aufgegebene Beckenumgangsfläche müsste unterhalb der jetzigen Tribüne neu nachgewiesen werden. Im Zuge dieser Arbeiten sollte dann auch am Beckenkopf die Neuaufnahme einer finnischen Rinne ausgebildet werden. Insgesamt wird die Maßnahme als grundsätzlich machbar eingestuft. Der Aufwand, die technischen Herausforderungen (Abbruch, Statik und Wasserdichtigkeit) und der Eingriff in die Struktur der großen Schwimmhalle des denkmalgeschützten Gebäudes sind jedoch erheblich. Für die Umbauarbeiten, die für den Erhalt der Wettkampftauglichkeit für nationale Wettkämpfe erforderlich werden, wie die beschriebene bauliche Erweiterung des Sportbeckens, die dafür zusätzlich erforderliche technische Gebäudeausrüstung (TGA) und zusätzliche Sonderräume werden insgesamt geschätzt auf mind.: 5,5 Mio. € Dieser Betrag übersteigt die bisherige Finanzierungsaufstellung im Beschluss zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft und damit die in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehenen Haushaltsansätze. Bei einer Sanierung des Frankenbades im Bestand bliebe die Wettkampftauglichkeit für regionale Wettkämpfe und Schulwettkämpfe erhalten. Quartiersnutzung im Frankenbad Die Aktivierung der Quartiersfunktionen ist die einmalige Chance, mit dem Frankenbad einen „Heimathafen“ zu schaffen und unter dem Motto „In Kunst schwimmen“ die synergetischen Potenziale von Sport und Kultur auszuschöpfen. Durch verschiedene Aktivitäten und Angebote im Innen- und Außenbereich soll ein neuer Möglichkeitsraum für Bewegung und Begegnung entstehen – wie z.B. mit Konzerten, Bäder-Kino, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen etc. Im Umfeld des Macke-Viertels als Standort für bildende Kunst sind so, andockend an das städtisch initiierte und finanzierte Quartiersmanagement “Macke-Viertel”, Klimakunstprojekte und Klimadiskurse geplant. Das Profil des Frankenbades als Kultur- und Quartiersbad fördert das Wir- Gefühl und trägt dazu bei, das nachbarschaftliche Miteinander zu beflügeln und die Teilhabe zu stärken. Das Zukunftsbad Frankenbad ist nachhaltig und nachbarschaftlich und lädt die gesamte Stadtgesellschaft ein, in ein Ideenreich einzutauchen, das inspiriert und die Lebensqualität hebt. Ideen für die Nutzung einiger Bereiche des Frankenbades durch Akteure, Initiativen und Gruppen aus dem Quartier und die für eine Quartiersnutzung vorstellbaren Flächen sind in der beigefügten Machbarkeitsstudie dargestelltSeite 2 von 22 Seite 3 (Anlage). Hier können erweiterte unabhängig vom Bäderbetrieb nutzbare Funktionen im Gebäude und im Atrium geschaffen werden, die einen soziokulturellen Mehrwert für das Quartier haben. Damit kann das Frankenbad einschließlich des Vorplatzes in seiner Funktion als Begegnungsort gestärkt werden. Die Verwaltung beabsichtigt, die genaue Ausgestaltung der quartiersbezogenen Räume und Möglichkeiten in enger Abstimmung mit den vor Ort aktiven Initiativen, Vereinen und Gruppen unter Beteiligung des Quartiersmanagements zu erarbeiten. Die quartiersbezogenen Umbaumaßnahmen wurden über den Masterplan Innere Stadt für Städtebaufördermittel angemeldet. Kostenprognose Die Kostenprognose für die Sanierungsmaßnahme Frankenbad (Stand März 2021) setzt sich folgendermaßen zusammen: Kostenschätzung für die Sanierung im Bestand inkl. barrierefreiem Ausbau: ca. 22 Mio. € Zuschlag (30 %) für Risiken aus Altlasten, Baugrund, Bestand: ca. 9 Mio. € Umbau für Quartiersnutzung (Atrium u.a. Räume): ca. 3 Mio. € _____________________ Zusammen: ca. 34 Mio. € Hierbei sind mögliche Kostensteigerungen, die sich bis zur Fertigstellung der Maßnahmen ergeben können, nicht berücksichtigt. Zeitplan für die Sanierung Aufgrund der vorgeschalteten Verfahren für die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) ergibt sich folgender Zeitplan: Aufgrund der erforderlichen europaweiten Ausschreibung könnte ein Planungsbüro im I. Quartal 2022 für die Grundlagenermittlung und die Vorentwurfsplanung für die Sanierung des Frankenbades beauftragt werden. Im Jahr 2022 ist eine Beschlussfassung über die Vorentwurfsplanung durch den Rat der Stadt Bonn angestrebt, 2023 folgt die Beschlussfassung über die Entwurfsplanung. Ein Beginn der Sanierung ist damit frühestens im Jahr 2024 möglich.Seite 3 von 22 Seite 4 Wettkampfbad im Sportpark Nord Da die Erweiterung des Sportbeckens im Frankenbad aus Sicht der Verwaltung nicht sinnvoll ist und deshalb darauf verzichtet werden soll, schlägt die Verwaltung vor, bei der Sanierung der Schwimmhalle im Sportpark Nord die notwendigen Voraussetzungen für die Ertüchtigung des Sportparks Nord zu einer Wettkampfstätte für nationale Schwimmsportmeisterschaften (Kategorie B) auszubauen. Hierzu wird auf die Beschlussvorlage mit der DS-Nummer 210395 verwiesen. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe 1.08.03 Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung Bereitstellung und Betrieb von Bädern 1.52.00.08.03.02 Hallenbäder Investive Kosten der Maßnahme Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen 34.000.000 EUR 552008038000/78.5300 2023-2026 (mittelfristige Finanzplanung) Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Frankenbad_Studie_Quartiersnutzung (öffentlich)Seite 4 von 22 Frankenbad Bonn Machbarkeitsstudie Quartiersbezug | Raumaufteilung Machbarkeitsstudie Raumaufteilung Frankenbad Auftraggeber Stadt Bonn Sport- und Bäderamt Rathaus Bad Godesberg Kurfürstenallee 2-3 53117 Bonn Verfasser Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB Kirchweg 49 | 50858 Köln Christine Drees Alexandra Thorn Dr.-Ing. Albert Distelrath Karsten MonnerjahnSeite 5 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Baugeschichte Das Frankenbad in der Adolfstraße 45 in der Bonner Nordstadt wurde in den Jahren 1960 bis 63 nach den Plänen des Architekten Hans Spoelgen im Auftrag der Stadt Bonn errichtet. Die Außenanlagen wurden von Gartenarchitekt Heinrich Raderschall gestaltet. Das Hallenbad besteht aus einer großen Halle mit zwei Schwimmbecken und einer niedrigeren Dreiflügelanlage mit Foyer und Um- kleidetrakten, die sich zusammen mit der Halle um einen Innenhof gruppieren. Das Ensemble ist mit einem großzügigen Vorplatz aus- gestaltet. Das Frankenbad steht seit 1996 als Baudenkmal unter Denkmalschutz. Das Frankenbad vom Adolfplatz, Aufnahme von 1963 | Quelle: Sonderdruck aus „Archiv des Bauwesens“ Heft 1/64 Sd. 1102 2Seite 6 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Aufgabenstellung Machbarkeitsstudie zur Raumaufteilung einer Quartiersnutzung des Foyers, des Innenhofs und der Einrichtung von Quartiersräumen neben der Schwimmbadnutzung. Voraussetzungen • Barrierefreie Erschließung • Sicherstellung der Entfluchtung • Denkmalgerechte Instandsetzung (unter Einbezug des Denkmalpflegerischen Bindungsplans) • Einbezug der Freiraumgestaltung und Einbindung in den Stadtraum Konzept Quartiersräume [ca. 320 m2] Einrichtung von zwei multifunktional und ganzjährig nutzbaren Quartiersräumen neben der Schwimmbadnutzung: Quartiersraum 1 in der ehemaligen Bäderabteilung (Wannen- und Duschbäder) im Sockelgeschoss Nordflügel. Quartiersraum 2 im ehemaligen Büro des Stadtsportbundes im Sockelgeschoss Südflügel. Erschießung über neu zu schaffende Treppenanlagen vom Vorplatz. Damit ist auch eine direkte Anbindung der Quartiersräume zum Freiraum möglich. Die Treppenstufen könnten als Sitzstufen benutzt werden. Überdies werden die Räume über die größeren Zugänge besser belichtet. Foyer [ca. 480 m2] Das Foyer als zentraler Eingangsbereich des Schwimmbads soll neben der Zugangskontrolle, Erschließung und Verteilung in einer „Doppelnutzung“ für die Quartiersnutzung kann temporär zur Verfügung stehen. Eine direkte Verbindung zu den beiden Quartiersräu- men ist über die bestehenden Treppen im Foyer gegeben. Wiederbelebung der Empore / Milchbar als Cafékiosk während der Quartiers- und Schwimmbadnutzung. Innenhof [ca. 1.120 m2] Der Innenhof steht weiterhin der Schwimmbadnutzung zur Verfügung, kann aber auch über das Foyer und einen separaten neuen Eingang von Norden für eine Quartiersnutzung erschlossen werden. 3Seite 7 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Freiraum | Vorplatz Der Vorplatz soll barrierefrei mit der zukünftigen Quartiersnutzung im Gebäude verbunden werden. Denkmalpflege Sämtliche Maßnahmen berücksichtigen die Vorgaben des Denkmalpflegerischen Bindungsplanes unter gleichzeitiger Flexibilität der Nutzung und größtmöglicher Effizienz der Erschließung. • Minimierung der Eingriffe • weitestgehende Erhaltung der Fassaden und der inneren Raumaufteilung gemäß Bindungsplan • Größtmögliche Beibehaltung der ursprünglichen Platzgestaltung • Mögliche Erhaltung von Primärdokumenten und Verweis auf die ursprüngliche Nutzung Vorteile der Anordnung und Unterbringung der Quartiersräume • Barrierefreiheit durch minimierte Eingriffe (Rampen, Hublifte und Aufzug) • Multifunktionale Nutzung des Quartiersraum 1 – mit Trennwänden und Einbezug des Freiraums • Innenhof separat nutzbar – Erschließung sowohl über das Foyer als auch durch den „Fluchttunnel“ am Quartiersraum 1 möglich • Foyer separat nutzbar mit Verbindung zu Quartiersräumen • Nutzung des Aufzugs Lehrschwimmbad zur barrierefreien Erschließung des gesamten Schwimmbades* (*Die vollständige Barrierefreiheit des Frankenbades, wie z.B. barrierefreie WC-Anlagen etc., wurde im Rahmen der Stu- die zur Quartiersnutzung nicht berücksichtigt.) 4Seite 8 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Anbindung der Quartiersnutzung an den Frankenbadplatz Durch eine behutsame Vergrößerung des bestehenden Eingangs ins Sockelge- schoss wird der Quartiersraum zum Platz hin geöffnet. Das Platzniveau wird in die- sem Bereich etwas abgesenkt, sodass eine qualitätvolle neue Eingangssituation geschaffen wird. Der barrierefreie Zugang zum Quartiersraum erfolgt über eine seit- liche Rampe. Im weiteren Verlauf der neuen, vorgesetz- ten Erschließungsspange befindet sich der vor die Seitenfassade gestellte Aufzug, der das tiefer liegende Lehrschwimmbe- cken an das Straßenniveau anbindet und mit dem Umkleidebereich und der großen Schwimmhalle im Obergeschoss verbin- det. Die Entfluchtung des Lehrschwimm- beckens erfolgt über eine Außentreppe. Schwimmhalle Innenhof Foyer Adolfstrasse Hochstadenring Vorgebirgsstraße Am Frankenbad Frankenbadplatz Quartiersraum 2 Quartiersraum 1 5Seite 9 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Barrierefreie Erschließung und Entfluchtung Die barrierefreie Erschließung der einzelnen Funktionsbereiche erfolgt an- gepaßt auf die jeweilige Situation, die Frequentierung aber auch nach denk- malpflegerischen Gesichtspunkten über Rampen, Hublifte und einen Aufzug. Die Rampe seitlich des Nordflügels führt vom Vorplatz zum Quartiersraum 1 und durch einen Durchgang weiter über einen senkrechten Hublift in den Innen- hof. Eine zweite Rampe führt vom Foyer zum Innenhof. Das Foyer / Kassenbereich sowie der Quartiersraum 2 werden aus Gründen des Denkmalschutzes jeweils über ei- nen schrägen, im Boden versenkbaren Hublift mit dem Vorplatz verbunden. Der vor die Seitenfassade (Nord) ge- setzte Aufzug verbindet das Strassen- niveau sowohl mit dem Umkleidebe- reich der Schwimmhalle wie auch mit dem Lehrschwimmbecken. Schwimmhalle Innenhof Foyer Adolfstrasse Frankenbadplatz Quartiersraum 2 Quartiersraum 1 Rampe Rampe Durch den neuen Fluchttunnel im Sockelgeschoß des Nord- flügels erhält der Innenhof einen zweiten Fluchtweg, durch den auch eine zukünftige Nutzung der Hoffläche sichergestellt wer- den kann. 6Seite 10 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Flächen [Bruttoflächen*] nach Nutzungen Bruttogeschoßfläche ca. 9.100 m² des gesamten Gebäudekomplex Schwimmhalle ca. 1.520 m2 Tribüne ca. 260 m2 Lehrschwimmbecken ca. 420 m2 Umkleide, Duschen etc. ca. 1.200 m2 Verwaltung, Personal ca. 245 m2 Hausmeister ca. 125 m2 Nebenr., Technik, Lager ca. 4.500 m² Schwimmbadnutzung ca. 8.270 m² Mischnutzung | Foyer ca. 480 m² Quartiersnutzung ca. 350 m² ca. 830 m2 Innenhoffläche ca. 1.120 m² Die Quartiers- / und Mischnutzung nimmt ca. 9 % der Gesamtfläche ein, die Fläche des Innenhofs weitere ca. 11 %. [*Bruttoflächen beinhalten Nutzflächen, (Gebäude-) Tech- nikflächen, Verkehrsflächen und Konstruktionsflächen, also Aussen- und Innenwände sowie auch nicht begehbare und nutzbare Flächen] 7 Schwimmbadnutzung 124.27 m² Schwimmbadnutzung 138.46 m² 1923.53 m² Schwimmbadnutzung Schwimmbadnutzung Schwimmbadnutzung 674.28 m² 578.73 m² Schwimmbadnutzung 402.92 m² Mischnutzung 86.23 m² Schwimmbadnutzung Quartiersnutzung 3. Obe 2. Obe 1. Obe Erdge Socke 138,47 m² Mischnutzung 86.23 m² 264,46 m² Tribüne Technikräume Nebenräume unter Tribüne 144,51 m² Schwimmbadebene + 1,80 + 1,80 + 0,45 ± 0,00 + 1,80 1. OG EG 2 Empore 2. OG 3. OG EG 1Seite 11 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Zusammenstellung der Flächen nach Geschossebenen Schwimmbadnutzung mit Neben- und Technikräumen 3. OG 124,27 m2 2. OG 138,46 m2 1. OG 402,96 m2 Bäderebene 3.176,54 m2 1. UG | Sockelg. 885,87 m2 2. UG 3.619,58 m2 Foyer 1. OG | Empore 86,23 m2 Eingangsebene 389,65 m2 Mischnutzung Sockelgeschoss 389,65 m2 Quartiersnutzung Innenhof 1.128,21 m2 Mischnutzung 8 Schwimmbad Technik 3619.58 m² Schwimmbadnutzung 446.50 m² Quartiersnutzung 227.78 m² Innenhof-Mischnutzung 1128.21 m² 389.65 m² Mischnutzung Schwimmbadnutzung 439.37 m² Quartiersnutzung 123.66 m² Socke Unterg Brutto Schwi incl. T Misch Quart Innen UG 1 | Sockelgeschoss UG 2 EG 1 - 1,65- 2,75 - 4,95 + 0,45 ± 0,00 - 1,65Seite 12 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Erschließung des Innenhofs Verknüpfung des Innenhofs mit 3 verschiedenen unabhängigen Funktions- und Nutzungsberei- chen: • mit dem Foyer über die bestehenden Treppen- stufen und eine ergänzende Rampe entlang der grossen Glasfassade. • mit dem neuen Quartiersraum 1 über eine neue Treppenanlage und einen senkrechten Hublift im abgesenkten Streifen vor der seitlichen Innen- hoffassade. • mit der Schwimmhalle über die bestehende Außentreppe. Als Fluchtwege dienen der bestehende Durch- gang durch das Foyer sowie der neue Fluchttun- nel im Sockelgeschoss. Quartiersraum 1 Fluchttunnel Schwimmhalle Innenhof Abgesenkter Streifen (Bestand) Rampe Rampe Foyer Empore [Milchbar] 9Seite 13 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Nutzungsvarianten Quartiersraum 1 Im Folgenden werden verschieden Nutzungsvarianten skizzenhaft und mit Bestuhlungsplänen exemplarisch dargestellt. • V1 Feste / Veranstaltungen (U-Anordnung, ca. 80 Sitzplätze) • V2 Flohmarkt / Bazar (ca. 15 Stände) • V3 Vortrag / Seminar (4 Sitzreihen à 12 Stühle mit Tischen -> ca. 48 Sitzplätze) • V4 Kino / Theater / Lesung (8 Reihen à 12 Stühle -> 96 Sitzplätze) • V5 Ausstellung / Party / Tanz (Stehtische für 199 Personen) • V6 Sport / Ballett / Gymnastik / Yoga / Kampfsport (ca. 20 Liegematten) Eine größere Flexibilität der Raumnutzung kann durch eine mögliche Teilung mittels Trennwandelementen erreicht werden. • V7 geteilte Räume -> Kombination aus allen Varianten Daneben sind noch unzählige weitere zusätzliche Möglichkeiten und Nutzungsvarianten denkbar. • Malen, Töpfern, Kochen, Nähen …. • Einzeltische (min. 9 Tische à 8-10 Stühle -> ca. 72-90 Sitzplätze) Fläche Quartiersraum 1 ca. 200 m2. Aufzug Hublift Innenhof 840.67 m² Halle 284.97 m² QUARTIER I 192.68 m² 5.85 % 8 STG 15/30 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG Foyer Innenhof Vorplatz Rampe 10Seite 14 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 1 Feste / Veranstaltungen / Seminare U-Anordnung, ca. 80 Sitzplätze Aufzug Hublift QUARTIER I 192.68 m² 5.85 % 8 STG 15/30 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 11Seite 15 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 2 Flohmarkt / Bazar ca. 15 Stände Aufzug Hublift 5.85 % 8 STG 15/30 QUARTIER I 192.68 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 12Seite 16 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 3 Vortrag / Seminar 4 Tischreihen mit je 12 Stühlen -> ca. 48 Sitzplätze optional mit zwei zusätzlichen Tischreihen à 8 Stühlen -> ca. 64 Sitzplätze gesamt Aufzug Hublift 5.85 % 8 STG 15/30 QUARTIER I 192.68 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STGAufzug Hublift 5.85 % 8 ST 15/3 QUARTIER I 192.68 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 13Seite 17 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 4 Kino / Theater / Lesung 8 Sitzreihen à 12 Stühle -> 96 Sitzplätze Aufzug Hublift 5.85 % 8 STG 15/30 QUARTIER I 192.65 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 14Seite 18 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 5 Ausstellung / Party / Tanz Stehtische für 199 Personen Aufzug Hublift 5.85 % 8 STG 15/30 QUARTIER I 192.65 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 15Seite 19 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 6 Sport / Ballett / Gymnastik / Yoga / Kampfsport ca. 20 Liegematten Aufzug Hublift 5.85 % 8 STG 15/30 QUARTIER I 192.65 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 16Seite 20 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Variante 7 geteilte Räume Kombination aus allen Varianten Aufzug Hublift 5.85 % 8 STG 15/30 QUARTIER I 192.65 m² 15 STG 15.0/32.1 15.0/30.0 11 STG 17Seite 21 von 22 Architekten Brod Drees Monnerjahn PartGmbB | Köln Quartiersraum 2 Im südlichen Querriegel könnte analog zum flexibel nutzbaren Quartiersraum 1 ein weiterer, etwas kleinerer Quartiersraum in den ehemaligen Büroräumen des Stadt- sportbundes untergebracht werden. Dieser wird ebenso durch die Umgestaltung und über eine neu zu schaffende Treppenanlage mit Hublift ins Sockelgeschoss an den Vorplatz des Frankenbades angebunden und mit dem Quartier verbunden. Eine mögliche Nutzung stellt die Unterbringung des Quartiersmanagements mit Quar- tiersbüro sowie als „Bibliothek der Dinge“ -> Bereitstellung von Dingen zur gemeinsa- men Nutzung und als Abholstation von Lebensmitteln (von regionalen Bauern), Klei- dung usw. dar. Alternativ wären die Räume auch nutzbar als Ateliers für Künstler, durch Vereine oder Initiativen. Auch alle für den größeren Quartiersraum 1 angedachten Nutzungen sind hier denkbar. Fläche Quartiersraum 2 ca. 100 m2 sowie Lagermöglichkeiten im Untergeschoss, die sich im Zuge der Sanierung durch Reduktion von technischen Anlagen ergeben können. Vorplatz Hublift FoyerInnenhof Quartiersraum 2 18Seite 22 von 22
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