← Vorlagen

210143-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bewerbung der Bundesstadt Bonn für die 3. Staffel des BMI-Wettbewerbs "Smart Cities Made in Germany"

Nummer
210143-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
17.03.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW 18.03.2021 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 72,7 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 210143 Bewerbung der Bundesstadt Bonn für die 3. Staffel des BMI-Wettbewerbs "Smart Cities Made in Germany"

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (4.579 Zeichen)
Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
210143-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
I-1 Referat Städteförderung
Dezernat:
Dez. I
Bewerbung der Bundesstadt Bonn für die 3. Staffel
des BMI-Wettbewerbs "Smart Cities Made in
Germany"
Beratungsfolge
Rat 18.03.2021 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Ergänzend zur vorstehenden Beschlussvorlage teilt die Verwaltung mit, dass
der Antrag fristgerecht eingereicht werden konnte. Im Rahmen der Arbeit in der
Projektgruppe wurde hierbei aus einer Vielzahl an denkbaren Themen, die in
einer Smart City von Bedeutung sind, eine – für den Antrag erforderliche –
Fokussierung vorgenommen, die vom Lenkungsausschuss beschlossen
worden ist.
Die nachfolgende Management Summary, die bewusst kurz gehalten werden
musste, da hierfür nur max. 2.600 Zeichen zur Verfügung standen, soll einen
Einblick in die Themen geben:
In der Smart City Bonn haben alle Bürger:innen die Möglichkeit ihre Stadt aktiv
und faktenbasiert zu gestalten, um gemeinsam den durch die Krise verstärkten
Herausforderungen zu begegnen. Begrenzte Flächen und knappe urbane
Ressourcen wollen wir smarter, nachhaltiger und gerechter nutzen. Zur
Umsetzung eines besseren realen und digitalen Lebens mit mehr Resilienz,
bauen wir auf eine engagierte Zivilgesellschaft, die ansässigen UN-
Institutionen, NGOs, Wissenschaftseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen.
Durch das Cyber Security Cluster Bonn bringen sich namhafte Akteure der
Digitalwirtschaft, das BSI und weitere Sicherheitsbehörden in die Entwicklung
einer Secure Digital City als Teil der Smart City ein.
Das Bundesviertel soll mit den ambitionierten Transformationszielen aus dem
Rahmenplan als Modellquartier dienen. Hier werden reale räumliche
Ressourcen mit digitalen Räumen zusammengebracht und durch die
Stadtgesellschaft kreativ und nachhaltig entwickelt. Resiliente Daseins- und
Risikovorsorge mit besonderem Blick auf vulnerable Gruppen, Teilhabe,
Wohnen, Mobilität und urbane Ressourcenkreisläufe werden kleinräumig,
datengestützt und integriert analysiert und für eine partizipative
Stadtentwicklung genutzt.
Mit den Schwerpunkten „Multicodierung“ und „Stadt als Ressource“ werden für
Ressourcen im Quartier zukunftsweisende Nutzungskonzepte im ReallaborSeite 1 von 2

Seite 2
erprobt. Energie- und Stoffströme werden identifiziert, gemessen und
miteinander so vernetzt, dass Ressourcen nicht nur verbraucht, sondern auch
intelligent erzeugt und wiederverwendet werden können. Als technologische
Basis dienen Sensorik, die „Urban Data Platform“ als Datendrehscheibe und
der Digitale Zwilling als zentrales Werkzeug für Stadt- und
Quartiersentwicklung. Sie liefern wichtige Informationen und unterstützen durch
die Modellierung von Zukunftsszenarien den Beteiligungs- und
Entscheidungsprozess im Sinne des Gemeinwohls. Besonderes Augenmerk
liegt auf einem transparenten und ethisch korrekten Umgang mit den
erhobenen Daten als Teil der Daseinsvorsorge.
In der Denkfabrik werden analoge und digitale Formate für Innovation und
kreative Partizipation kombiniert und Stadtentwicklung und Digitalisierung
konsequent an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet.
Im „Interaktionsraum“ wird die smarte Stadtentwicklung haptisch und visuell
erlebbar gemacht. Erfolgreiche Anwendungen werden auf größere
Raumbezüge skaliert und allen Interessierten verfügbar gemacht.
Der Titel unserer Bewerbung „Bonn Hoch3“ steht neben der räumlichen
Dimension für die drei Dimensionen unseres Ziels: Das nachhaltige, sozial
gerechte, klimaneutrale Bonn.
Im Nachgang zur Beschlussvorlage muss noch eine Korrektur bei den
Haushaltsansätzen vorgenommen werden. Aufgrund einer missverständlichen
Formulierung war die Aufteilung der Fördermittel und Eigenanteile bei
Erstellung der Beschlussvorlage noch unklar. Dies kann nun nach
entsprechender Ausarbeitung wie folgt korrigiert werden:
Für die Förderphase A (Strategiephase, 1 Jahr) beträgt die maximale
Fördersumme 2,5 Mio. Euro, von denen 90 % gefördert werden (= 2,25 Mio.
Euro) und 10 % als städtischer Eigenanteil zu leisten ist (= 0,25 Mio. Euro). Für
die Förderphase B (Umsetzungsphase, 4 Jahre) beträgt die maximale
Fördersumme 15 Mio. Euro, hier ebenfalls mit 90 % Förderung (= 13,5 Mio.
Euro) und 10 % Eigenanteil der Stadt (= 1,5 Mio. Euro).
Aufgrund der ausgearbeiteten Maßnahmen hat die Stadt insgesamt (für beide
Förderphasen kumuliert) eine Förderung in Höhe von 17.141.577,96 Euro (von
max. möglichen 17,5 Mio. Euro) beantragt, sodass sich der städt. Eigenanteil
auf insgesamt 1,714 Mio. Euro über beide Förderphasen beläuft.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 06:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de