210128-02 · Große Anfrage
BBB-Anfrage: Entwicklung auswärtige Schülerinnen und Schüler
Kerndaten
- Nummer
- 210128-02
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 20.05.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Schulausschusses Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (4.381 Zeichen)
Große Anfrage öffentlich 210128-02Dokumentenklasse C (vertraulich) Fragesteller/in: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Johannes Schott 20.05.2025 BBB-Anfrage: Entwicklung auswärtige Schülerinnen und Schüler Beratungsfolge Schulausschuss 12.06.2025 Kenntnisnahme Fragestellung 1. Wie hoch ist die Zahl und der prozentuale Anteil der auswärtigen Schülerinnen und Schüler differenziert nach Schulform und separat aufgegliedert für Bonner Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen, die zu Beginn des Schuljahrs 2021/2022, 2022/2023 und 2023/2024 an den weiterführenden städtischen Schulen aufgenommen wurden (bitte wie bisherige Darstellung)? 2. Wie hoch ist die Zahl und der prozentuale Anteil der auswärtigen Schülerinnen und Schüler, die an privaten Schulen in Bonn aufgenommen wurden? 3. Trifft es zu, dass die Stadt Bonn für allgemeinbildende Schulen (Grund-, Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien) in 2023 rund 144,6 Mio. Euro konsumtiv und investiv (Quelle: Haushaltsplan 2025/26: Ergebnis konsumtiv 2023 / Wirtschaftsplan SGB 2023 investiv) aufwenden musste, somit bei 37.950 Schülern dieser Schularten im Schnitt rund 3.811 Euro / Schüler und damit deutlich über den statistischen Werten, auf die die OB auf BBB-Nachfrage in ihrer Stellungnahme DS 252556- 01 ST? Begründung Die Fragesteller sind interessiert zu erfahren, wie sich zum einen die Aufnahmezahlen in den Eingangsklassen aber auch die Gesamtzahl auswärtiger Schülerinnen und Schüler seit der letzten Anfrage entwickelt haben. Nicht nachvollziehen kann die BBB-Fraktion die Stellungnahme der Oberbürgermeisterin zu DS 252556, stellt sie doch gezielt auf Zahlen ab, die der Oberbürgermeisterin bekannt sein müssen. „Fragestellung 1. Aufwendungen in welcher Höhe sind der Stadt Bonn in 2024 aufgeschlüsseltSeite 1 von 2 Seite 2 nach konsumtiv und investiv sowie nach einzelnen Schulformen entstanden und welche Erstattungen / Zuwendungen standen diesen Aufwendungen entgegen? 2. Aufwendungen in welcher Höhe sind Ziffer 1 zufolge der Stadt Bonn pro Schülerin / Schüler und Schulform durchschnittlich im Jahr 2024 für deren Beschulung entstanden? Zu 1 und 2) Die Bundesstadt Bonn als „Schulträger“ von 88 städtischen Schulen unterschiedlichster Schulformen mit rd. 43.320 Schüler*innen verfügt über keine sog. Vollkostenrechnung in diesem Bereich. Die Schulträgeraufgaben sind auf eine Vielzahl von Dienststellen und Ämtern (u.a. Rechtsamt, Bürgerdienste, Feuerwehr und Rettungsdienst, Bauordnungsamt, Gesundheitsamt, Schulamt, Sport- und Bäderamt, Amt für Umwelt und Stadtgrün, Städtisches Gebäudemanagement, Kämmerei, Kassen- und Steueramt, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Bonn Orange und Stadtwerke Bonn) verteilt.“ Auszüge aus Pressemitteilung Nr. 111 vom 24. März 2025 des Statistischen Bundesamtes: „WIESBADEN – Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2023 durchschnittlich 9 800 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) rund 300 Euro beziehungsweise 3 % mehr als im Jahr 2022. Gut drei Viertel der Gesamtausgaben (7 400 Euro beziehungsweise 76 %) entfielen dabei auf die Personalkosten. Die restlichen Mittel wurden für den laufenden Sachaufwand (1 400 Euro beziehungsweise 14 %) und Investitionen (1 000 Euro beziehungsweise 10 %) bereitgestellt. An allgemeinbildenden Schulen wurden im Jahr 2023 durchschnittlich 10 500 Euro je Schülerin und Schüler und somit 300 Euro (+3 %) mehr als im Vorjahr aufgewendet. Zwischen den Schularten zeigen sich teils deutliche Unterschiede in der Ausgabenhöhe. So beliefen sich die Pro-Kopf-Ausgaben an Grundschulen auf 8 400 Euro, während es an Integrierten Gesamtschulen rund 11 600 Euro waren. An Gymnasien wurden durchschnittlich 10 900 Euro je Schülerin und Schüler ausgegeben.“ Den Verteilungsschlüssel Personal 76 % / Betriebskosten 24 % des Statistischen Bundesamtes angewendet, ergäben sich von der Stadt zu tragende Betriebskosten von 2.520 Euro / Jahr und Schüler einer allgemeinbildenden Schule statt der von den Fragestellern ermittelten 3.811 Euro. Damit hat die Stadt Bonn im Jahr 2023 rund 49 Mio. Euro mehr für allgemeinbildende Schulen ausgegeben als im Bundesdurchschnitt. Ähnliche Werte ergeben sich für das Jahr 2024. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:33 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de