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210084 · Mitteilungsvorlage

Belieferung der städtischen Kindertageseinrichtungen mit Bio-Frischmilch von regionalen Anbietern

Nummer
210084
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
24.02.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 11.03.2021 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
210084
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
Belieferung der städtischen
Kindertageseinrichtungen mit Bio-Frischmilch von
regionalen Anbietern
Beratungsfolge
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 11.03.2021 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Seit Jahren werden die städtischen Kindertageseinrichtungen von der Firma
Friesland Campina mit subventionierter Milch beliefert. Diese Firma beliefert
nicht selbst, sondern arbeitet mit verschiedenen Firmen zusammen, die die
Auslieferung übernehmen.
Die Lieferbedingungen sind daher abhängig von den Richtlinien der jeweiligen
Lieferfirma und grundsätzlich an Mindestabnahmemengen gebunden. Das hat
im Laufe der Jahre dazu geführt, dass immer mehr Einrichtungen auf die
Belieferung mit H-Milch umstellen mussten. Zum Beginn dieses Jahres hat sich
diese Problematik verschärft, indem die Mindestabnahmemenge nochmals
erhöht und die Lieferungsintervalle vergrößert wurden. Die Folge sind
überhöhte Bestellungen, die über den tatsächlichen Bedarf hinausgehen und
bei fast allen Einrichtungen zu einem Umstieg auf die Belieferung mit H-Milch
führte.
Die Fachabteilung hat diese Änderungen zum Anlass genommen, das Thema
der subventionierten Milchlieferung grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen.
Zudem ist in Frage zu stellen, inwieweit die regelmäßige Versorgung mit
bestimmten Mengen an Milch noch zeitgemäß ist. Der historische Ursprung
dieser flächendeckenden Milchversorgung stammt noch aus der
Nachkriegszeit, als Ernährungsmangel in der Bevölkerung mit dem
kalorienreichen Lebensmittel Milch ausgeglichen werden sollte - ein Umstand,
der heute nicht mehr gegeben ist, bzw. sich sogar ins Gegenteil verkehrt hat.
Milch sollte als das eingesetzt werden, was es ist, nämlich ein Nahrungsmittel.
Vor diesem Hintergrund hat die Fachverwaltung beschlossen, diese Form der
Milchlieferung zu beenden und stattdessen den tatsächlichen Milchbedarf jeder
einzelnen Einrichtung genau zu prüfen und diesen durch hochwertige Ware
(Bio-Frischmilch) zu decken, z.B. durch Lieferung von regionalen Milchhöfen
und Supermärkten.
Diese Maßnahme trägt als ein Baustein dazu bei, den Anteil an Bio- und
regionalen Produkten mittelfristig bei der Verpflegung in städtischen
Einrichtungen zu steigern.Seite 1 von 2

Seite 2
Die Kosten für die hochwertigere Bio-Milch regionaler Anbieter sind zwar pro
Liter höher, jedoch ist aufgrund der bedarfsgerechten Bestellung unter
Berücksichtigung oben genannter Faktoren davon auszugehen, dass der
Verbrauch deutlich sinkt und dadurch ein gewisser Ausgleich gegeben ist.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 19:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de