210079 · Große Anfrage
Einführung der Software Sormas
Kerndaten
- Nummer
- 210079
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 22.02.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
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Große Anfrage öffentlich 210079 Fragesteller/in: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Marcel Schmitt 22.02.2021 Einführung der Software Sormas Beratungsfolge Rat 18.03.2021 Kenntnisnahme Fragestellung 1. Welche Gründe führt die Oberbürgermeisterin dafür an, dass die Stadt noch am 10.01.2021 (Bericht General-Anzeiger Bonn „Das Bonner Gesundheitsamt arbeitet bisher nicht mit dem Epidemie-Management- System Sormas. Die Stadt setzt eine Eigenentwicklung namens CovDi (Covid Digital) ein.“) die Einführung von Sormas mit der Begründung ablehnte, neues Personal könne in die städtische Software schneller eingearbeitet werden, zum 01.03.2021 und damit sehr kurzfristig durch erforderliche Schulungsmaßnahmen doch der Aufforderung des Bundes zur Einführung der Software „SORMAS“ zur Kontaktnachverfolgung von mit dem SARS-CoV-2 Virus Infizierten nachkommt (s. Personalratsnachrichten 2/2021)? 2. Wann haben sich die Verantwortlichen im Bereich des Gesundheitsamtes und/oder des IT-Bereiches über die Möglichkeiten, die diese Software bietet, von Experten erstmalig informiert? 3. Warum werden in Bonn zu dem von Kommunen häufig angeführten Argument der Doppeleingabe von Datensätzen nicht stärker von Kurzarbeit betroffene Mitarbeitende der Stadtverwaltung eingesetzt, wie z.B. aktuell betroffene Teile der Belegschaft der Bonn-Information, des Bäderbetriebes oder des Kunstmuseums (s. Personalratsnachrichten 2/2021) Begründung Laut Internetdarstellung des Bundesgesundheitsministeriums unter (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ressortforschung- neu/handlungsfelder/digitalisierung/sormasdemis.html) sollte eine Basisversion des Systems SORMAS den Gesundheitsämtern im Herbst 2020 zur Verfügung stehen. Die ersten städtischen Mitarbeitenden hätten also noch in der Phase geringer Inzidenzwerte im Herbst 2020 eingearbeitet werden können. Die Begründung im Januar dieses Jahres zur Beibehaltung der städtischen Software CovDi, neues Personal könne in dieseSeite 1 von 2 Seite 2 schneller eingearbeitet werden, vermag die BBB-Fraktion daher nicht zu überzeugen. Zur schnellstmöglichen Eingabe der erforderlichen Daten sollten daher alle verfügbaren, insbesondere von Kurzarbeit betroffenen städtischen Kräfte eingesetzt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de