202372-02 · Große Anfrage
Stand der Planungen zum Abriss und Neubau des Kurfürstenbades Antrag zur Vorlage 202372
Kerndaten
- Nummer
- 202372-02
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 24.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 202372-02 Fragesteller/in: Christoph Jansen Elke Melzer Jens Röskens CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg 23.03.2021 gez. Jansen Stand der Planungen zum Abriss und Neubau des Kurfürstenbades Antrag zur Vorlage 202372 Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 13.04.2021 Kenntnisnahme Fragestellung In Ergänzung zur Großen Anfrage mit der DS 202372 zum Stand der Planungen zum Abriss und Neubau des Kurfürstenbades, bitte die CDU- Fraktion die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche Planungsschritte fallen in die Vorplanung und bis wann wird diese abgeschlossen sein? 2. Liegen die Arbeiten noch im Rahmen des “vorläufigen Zeitplans” oder muss schon jetzt mit einer Verzögerung der Maßnahme gerechnet werden? 3. Wenn die Maßnahmen nicht mehr im Rahmen des vorläufigen Zeitplans liegen, bitten wir die Verwaltung um Erläuterung der Gründe und eine Erklärung dazu, warum diese bei der Vorlage des “vorläufigen Zeitplans” nicht erkennbar gewesen sind. 4. Bis wann kann mit einer Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2 gerechnet werden? 5. Wann beabsichtigt die Verwaltung, den Auftrag zum Ausbau und zur Einlagerung des Paul-Magar-Mosaiks zu erteilen? 6. Die Verwaltung wird gebeten, der Bezirksvertretung Bad Godesberg ausführlich zu erläutern, wie sie zu der Auffassung gelangt ist, dass Planungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse unabhängig voneinander laufen (siehe DS 202372-01 ST, S. 2)? 7. Beabsichtigt die Verwaltung weitere Förderanträge zu stellen, nachdem die Bemühungen um Fördermittel beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erfolglos blieben? 8. Wenn nein: Reicht der Haushaltsansatz für die Planungs- und Realisierungsmaßnahmen des Bonner Bäderkonzeptes im Entwurf des Doppelhaushalts 2021/2022 und der mittelfristigen Finanzplanung aus? 9. Wie hoch wären die zusätzlichen Mittel, die zur Umsetzung bereitgestellt werden müssten, wenn keine Fördermittel eingeworben werden können?Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Die Verwaltung hat zur letzten Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg am 17.03.2021 auf unsere Große Anfrage zum Stand der Planungen zum Abriss und Neubau des Kurfürstenbades geantwortet. Die Antworten sind aus Sicht der CDU-Fraktion jedoch nicht hinreichend geeignet, um beurteilen zu können, ob die angestrebte schnellstmögliche Realisierung der Maßnahme umgesetzt werden kann und wie der Stand der Maßnahme derzeit ist. Die CDU-Fraktion ergänzt die Fragestellungen daher mit Blick auf die bisher von der Verwaltung vorliegenden Antworten. Unklar bleibt u.a. wie der zeitliche Stand der Planungen ist. Der Verweis auf die bisher nur vorläufige Zeitplanung gibt keine Auskunft darüber, wie der aktuelle Stand tatsächlich ist. Die Verwaltung erklärt in ihrer Stellungnahme, dass Planungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse aus Sicht der Verwaltung unabhängig voneinander laufen. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist hingegen eine integrale Verzahnung von Planung, Entscheidung und Umsetzung essentiell für eine erfolgreiche Projektrealisierung. In den zentralen Ressourcen Personal und Haushaltsmittel hängen die verschiedenen Maßnahmen eng miteinander zusammen. Insofern bitten wir die Verwaltung um nähere Erläuterung ihrer Auffassung. Die Verwaltung erklärt, dass die Verwaltung einen Antrag beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung zum Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gestellt hat, der jedoch nicht erfolgreich war. Die Verwaltung gibt hingegen keine Auskunft darüber, ob weitere Anträge in Vorbereitung sind und welche Konsequenzen die Ablehnung auf den geplanten Haushaltsansatz hat. Sollten sich keine Fördermittel gewinnen lassen, hat dies aus Sicht der CDU-Fraktion unweigerlich zur Folge, dass erheblich mehr Mittel in den städtischen Haushalt eingestellt werden müssten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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