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202360 · Antrag

Klimaresilienz-Maßnahmen auf dem Rathausvorplatz und Konrad-Adenauer-Platz und Förderantragstellung im Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des Landes NRW

Nummer
202360
Art
Antrag
Veröffentlicht
03.02.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 03.02.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 24.02.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 24.02.2021 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 80,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 202360-02 AA Klimaresilienz-Maßnahmen auf dem Rathausvorplatz und Konrad-Adenauer-Platz und Förderantragstellung im Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des Landes NRW Antrag zur Vorlage 202360
  2. 202360-03 Klimaresilienz-Maßnahmen auf dem Rathausvorplatz und Konrad-Adenauer-Platz und Förderantragstellung im Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des Landes NRW
  3. 202360-01 ST Klimaresilienz-Maßnahmen auf dem Rathausvorplatz und Konrad-Adenauer-Platz und Förderantragstellung im Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des Landes NRW

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Antrag
öffentlich
202360
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Beuel
Lara Mohn
Guido Pfeiffer
SPD Bezirksfraktion Beuel
Maximilian Blesch
Achim Joest
03.02.2021 gez. Mohn
Klimaresilienz-Maßnahmen auf dem
Rathausvorplatz und Konrad-Adenauer-Platz und
Förderantragstellung im Sonderprogramm
„Klimaresilienz in Kommunen“ des Landes NRW
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 24.02.2021 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept zur Steigerung der Klimaresilienz
des Rathausvorplatzes sowie die zum Rathaus hin gelegene Fläche des
Konrad-Adenauer-Platzes und des dazwischen liegenden Verbindungsweges
(Zugang Tiefgarage) zu erstellen, um zeitnah einen Förderantrag im
Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des Landes NRW zu stellen
(s. Link 1). Die Steigerung der Klimaresilienz soll durch Maßnahmen wie
Fassadenbegrünung, mobile Begrünungselemente, (mobile) Wasserspiele,
Trinkwasserspender und ähnliches erreicht werden.
Das Konzept muss sicherstellen, dass bisherige Nutzungen des
Rathausvorplatzes, wie der Wochenmarkt oder Karnevalsveranstaltungen,
weiterhin möglich sein werden. Ein Großteil der Maßnahmen muss daher mobil
(zu bestimmten Zeiten des Jahres entfernbar) oder überbaubar sein.
Die Verwaltung wird beauftragt, das Konzept auf der BV-Sitzung am 17.03.
vorzustellen, damit die BV es in der Sitzung freigeben kann, sodass der
Förderantrag noch im März gestellt wird. Innerhalb dieses Konzeptes werden
auch die über bonn-macht-mit.de eingebrachten Bürgerhaushalts-Vorschläge
für Klimaresilienz-Maßnahmen rund um Rathausvorplatz und Konrad-
Adenauer-Platz geprüft und wenn möglich integriert.
Bei der Erstellung des Konzeptes möge die Verwaltung insbesondere die
folgenden Maßnahmen prüfen:
 Fassadenbegrünung (der zur Eisdiele hin gelegenen Kopfseite des
Rathauses, z.B. als sog. „Grüne Wand“ mit verschiedenen krautigen
Pflanzen (s. Link 2))Seite 1 von 4

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 Nutzung mobiler Bäume
 Schattenspendende Pflanz-Sitzkombinationen (s. Links 3)
 Installation von mobilen oder festen Trinkbrunnen
 Errichtung von Wasserspielen, Nebelduschen und Wasserfontänen
 Mobile Wasserspiele, Nebelduschen und Wasserfontänen, die saisonal
installiert werden können, wie zuletzt im Sommer 2020 vor der
Bundeskunsthalle geschehen (s. Link 4).
 Entsiegelung befestigter Flächen zugunsten Grünflächen (bspw. auf der
Spitze der angesprochenen Fläche des Konrad-Adenauer-Platzes, unter
der sich keine Tiefgarage befindet)
 Ein Stadtbaum (auf besagter Fläche des Konrad-Adenauer-Platzes,
unter der sich keine Tiefgarage befindet)
 Errichtung von Pergolen/freistehenden Rankelementen (auf besagter
Fläche des Konrad-Adenauer-Platzes, unter der sich keine Tiefgarage
befindet)
 Errichtung von Staudenbeeten
 Bau von Verschattungsanlagen (z.B. außenliegendem Sonnenschutz)
 Auffrischung oder Instandsetzung der Dachbegrünung des Rathauses
und damit einhergehend Schaffung einer dortigen
Aufenthaltsmöglichkeit als öffentliche begrünte Dachterrasse
 Weitere Maßnahmen der Regenwasserspeicherung und -nutzung zur
Bewässerung von Grünflächen
Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt Vorschläge zur Finanzierung
und Umsetzung der langfristigen Pflege und Instandhaltung der über das
Förderprogramm finanzierten Maßnahmen zu entwickeln. Hierbei soll auch eine
Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und Anwohner*innen mit in
Betracht gezogen werden.
Begründung
Besonders in städtischen Regionen gefährden Hitzewellen die Gesundheit der
Bevölkerung.
Der Beueler Rathausvorplatz sowie die am Konrad-Adenauer-Platz gelegene
Fläche vor Apotheke und Edeka sind vollständig versiegelt und heizen sich im
Sommer extrem auf. Es gibt nahezu keine schattenspendenden Strukturen.
Damit tragen die Flächen in ihrem derzeitigen Zustand zu einerSeite 2 von 4

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Verschlechterung des Kleinklimas bei. Gerade im Hinblick auf die Hitzesommer
der vergangenen Jahre gilt es, auf derartigen Flächen Klimaanpassungs-
Maßnahmen und hitzemindernde Strukturen umzusetzen.
Neben den positiven Effekten im Hinblick auf die Klimaanpassung werden die
Maßnahmen maßgeblich zur Steigerung der Aufenthaltsqualität auf dem
Rathausvorplatz und dem Konrad-Adenauer-Platz beitragen. Schattige
Aufenthaltsorte ermöglichen es Bürger*innen, ihr „Eis auf die Hand“ entspannt
im „Herz“ von Beuel und an einem der belebtesten Orte im ganzen Stadtgebiet
zu genießen, wo es bisher nur in der prallen Sonne möglich ist. Eine
Nebelfontäne oder eine andere kühlende Wasserinstallation wäre zudem eine
attraktive Freizeitmöglichkeit für Familien mit Kindern.
Das Förderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ wurde im Kontext der
Coronakrise als Teil des Konjunkturprogramms des Landes NRW zur
Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der
Zukunftsfähigkeit des Landes aufgesetzt. Es zielt exakt auf die für die
genannten Flächen angedachten Maßnahmen ab. „Aufgrund des hohen
Landesinteresses können Zuwendungsempfänger nach den gesetzlichen
Möglichkeiten mit einer Förderquote von bis zu 100% gefördert werden“, heißt
es im Förderprogramm. Die Anträge werden vom Projektträger nach Eingang
bearbeitet. Eine zu späte Antragstellung gefährdet die Förderung, da die Mittel
dann bereits ausgeschöpft sein könnten. Die beantragten Mittel müssen zudem
bis Ende Februar 2022 abgerufen werden. Ein Großteil der Maßnahmen kann
nur in wärmeren Monaten des Jahres umgesetzt werden. Um im Sommer in die
Umsetzung der Maßnahmen zu kommen, ist eine zeitnahe Erstellung des
Konzepts sowie eine zeitnahe Antragstellung unabdingbar.
Links:
Link 1:
https://www.ptj.de/lw_resource/datapool/systemfiles/cbox/6689/live/lw_bekdoc/
sonderprogramm_klimaresilienz_v6.pdf
Link 2:
Was ist eine „Grüne Wand“: https://www.raintime.at/worin-liegen-die-vorteile-
einer-fassadenbegruenung/
Links 3:
Mobile, schattenspendende Pflanz-Sitzkombinationen:
https://www.streetlife.nl/de/begrünte-bänke-bauminseln-podienSeite 3 von 4

Seite 4
Mobiler „Grüner Raum“: https://www.stadt-
muenster.de/klima/klimaanpassung/das-mobile-gruene-zimmer
„Grüne Inseln“ des WiLa Bonn: https://wilabonn.de/projekte/914-
1000grueneinseln.html
Link 4:
Mobiler Springbrunnen:
https://www.facebook.com/Bundeskunsthalle/photos/a.839452256080866/4621
296257896428
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 20:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de