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202343 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Einrichtung einer Initiative "Fahrräder für Afrika"

Nummer
202343
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
01.02.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 01.02.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 25.08.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 25.08.2021 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 394,4 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 202343-01 ST Bürgerantrag: Einrichtung einer Initiative "Fahrräder für Afrika"

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Text anzeigen (3.689 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
202343
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
26.01.2021
Bürgerantrag: Einrichtung einer Initiative "Fahrräder
für Afrika"
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag ist auf die Einrichtung einer Initiative „Fahrräder für Afrika“
ausgerichtet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag
Online.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3

Jeder, der an Bahnhöfen, Fahrradparkplätzen oder SWB Haltestellen vorbeikommt kennt das
Bild: es stehen viele herrenlose Fahrräder herum, die oft leicht durch verbogene Rahmen oder
Reifen, verrostete Ketten oder fehlende Sattel, oder einfach nur doppelte Platten zu identifizieren
sind. Es ist natürlich für Bonn Orange oder die Hüter der städtischen Ordnung zeitlich nicht
machbar, diese vergammelt aussehenden Gegenstände einzusammeln, zu lagern, und zu
entsorgen. So bleiben diese Schandflecke, die einfach nur im Weg stehen oder manchmal sogar
Verletzungsgefahren bergen, da, wo sie von ihrem ehemaligen Besitzer verlassen wurden.
Was wäre, wenn eine Initiative, wie die in Münster (https://muenster.fahrraeder-fuer-afrika.de)
oder Stuttgart (https://rv-stuttgart.bund-bawue.de/angebote/fahrraeder-fuer-afrika), der Stadt
Bonn zuarbeite wollte, um die Fahrräder einem guten Zweck zuzuführen? Das ist das Ziel dieser
Initiative, die man Fahrräder aus Bonn für Afrika nennen kann.
In enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Ordnungsamt könnte diese Initiative
zweimal im Jahr herrenlose Fahrräder identifizieren, einsammeln, kurzfristig lagern, und dann
per Container in ein im voraus identifiziertes afrikanisches Land liefern. Diese Art von
Zusammenarbeit ist aus vielerlei Hinsicht wünschenswert. Es geht dabei nicht nur um Fahrräder,
sondern auch um das Zusammenführen von Bürgern/innen aus vielen verschiedenen sozialen
Gefügen, gemeinsame Gänge durch Teile Bonns um Bürger/innen unsere Stadt besser
kennenlernen zu lassen, die Entsorgung von Problemgegenständen und deren Recycling, die
Entlastung der Verkehrswege und Parkgelegenheiten, eine Möglichkeit für Bürgern/innen
wohltätig zu sein, die geografische Wahrnehmung Afrikas, und natürlich die Versorgung von
Entwicklungsländern mit benötigten Materialien.
Wir würden also einen Container mit den Fahrrädern, gespendeten Werkzeugen und Ersatzteilen,
und, soweit Platz ist, anderen Spenden füllen und pressewirksam zum Zielland auf den Weg
schicken. Empfänger des Containers ist eine vorher ausgewählte Community im Zielland, die das
Gemeinwohl landesweit durch verschiedene Entwicklungshilfeprojekte unterstützen kann. Der
randvolle Container wird größtenteils als ein neues Projekt in Form einer gemeindeeigenen
Fahrradwerkstatt in die Community-Arbeit integriert. Er wird von der Gemeinde in Empfang
genommen und an den gewünschten Standort der zukünftigen Fahrradwerkstatt gebracht. Falls
möglich können Mitglieder dieser Initiative bei der Ankunft dabei sein und dokumentieren, was
passiert – zur Verwendung in Aufrufen oder Werbespots für den nächsten Container.
Durch eine solche Initiative würde sich die Stadt Bonn, als UN-Standpunkt und deutsche
Vorzeigestadt, profilieren können. Wir würden eine sauberere Umgebung für unsere Gesundheit
und das Auge schaffen, die hoffentlich weitere Nachahmer finden wird.Seite 2 von 3

Ich habe diese Idee mit dem Stadtverordneten Jan Claudius Lechner besprochen, und Herr
Lechner war sehr hilfsbereit und hat exzellente Anregungen gegeben.Seite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 00:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de