202272 · Antrag
Vorlage der Ergebnisse der Testweisen Abschaltung der Signalisierung des Fußgängerüberwegs am Konrad-Adenauer-Platz zwischen Gottfried-Claren-Straße und von-Sandt-Straße
Kerndaten
- Nummer
- 202272
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 15.01.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 202272 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Beuel Guido Pfeiffer SPD Bezirksfraktion Beuel Maximilian Blesch Achim Joest 13.01.2021 gez. Mohn Vorlage der Ergebnisse der Testweisen Abschaltung der Signalisierung des Fußgängerüberwegs am Konrad-Adenauer-Platz zwischen Gottfried-Claren-Straße und von-Sandt- Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 03.02.2021 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird aufgefordert, die Ergebnisse der testweisen Abschaltung der Signalanlage der BV Beuel vorzustellen. Die Analyse sollte Aussagen, laut damaligen Beschlusses, zu folgenden Punkten beinhalten: o Die realen Auswirkungen auf die Stadtbahn 66 und 62 – wie z.B. tritt eine messbare Verbesserung der Fahrtzeiten auf, wurden weniger Verspätungen oder weniger kritische Situationen usw. festgestellt? o Die messbaren Auswirkungen auf den Motorisierten Individualverkehr (MIV) in beide Fahrtrichtungen o Die sichtbaren Auswirkungen auf das Verhalten der Fußgänger*innen durch den Wegfall der Wegverbindung zwischen der Gottfried-Claren-Straße und von-Sandt-Straße wie z.B. weiterhin Querungen an dieser Stelle, Querungen trotz Rotphase usw. Ergänzend soll die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken eine Simulation für folgende Änderung der Signalschaltung am Konrad- Adenauer Platz durchführen: o Anstelle der getrennten Freischaltungen der Querungen für Fußgänger*innen soll innerhalb eines Umlaufes (100sec) eine komplette Freigabe der Kreuzung für Fußgänger*innen in alle Richtungen erfolgen. Die maximale Freigabezeit für diese Querung richtet sich nach der längsten, möglichen diagonalen Querungsstrecke.Seite 1 von 3 Seite 2 o Welche Freigabezeiten sind dann noch für Bus, Bahn und MIV in welche Richtung möglich? o Welche Veränderung tritt bei einer Verlängerung der Umlaufzeit (z.B. auf 120 sec) ein? Begründung Die Testphase für die Prüfung der Auswirkung der Abschaltung der Ampel am Fußrgängerüberweg (FGÜ) Gottfried-Claren-Straße und von-Sandt-Straße ist schon seit Sommer 2020 abgelaufen. Nach nun einem Jahr gilt es, die Einschränkungen, die die Menschen durch den Wegfall einer Querung am Konrad Adenauer Platz (KAP) hinnehmen mussten, mit den Ergebnissen der Prüfung fundiert zu begründen oder sie auch wieder zurückzunehmen. Diese Maßnahme änderte für viele Menschen die Querung des KAP und zwingt sie, mind. zwei oder sogar mehr Ampelphasen warten zu müssen, um das bisherige Ziel zu erreichen. Nur wenn sich auch im Alltag eine Verbesserung für ÖNV und MIV zeigt, macht es Sinn und wird auch von den Menschen verstanden. Den, durch den Wegfall der FGÜ, möglichen Zeitgewinn bei den Durchfahrtzeiten für den ÖNV wie MIV gilt es nun die reale Situation gegenüberzustellen. Wurde effektiv ein Zeitgewinn für den ÖNV erreicht und haben Busse und Bahnen wirklich am KAP Zeit gewonnen und weniger Verspätungen/Verzögerungen gehabt? Wurden die Staus ausgehend von Bonn über die Kennedy Brücke weniger? Besonders wichtig ist dabei zu wissen, ob es nicht doch zu Querungen, nun aber ohne Schutz und Regelung durch die Ampel, kommt. Denn an den Wegbeziehungen, die die Menschen nutzen wollen, hat sich ja nichts geändert. Der Beschluss der Bezirksvertretung die Ampel und damit den FGÜ testweise zu entfernen, kann, muss aber nicht die einzige Lösung für eine, für alle Verkehrsteilnehmer sichere und schnelle Kreuzung sein. Fußgänger*innen zu zwingen, ihre Wegbeziehungen nach den Vorgaben des MIV auszurichten ist städtebaulich ein Anachronismus. Wer etwas länger am KAP verweilt sieht öfters Menschen von der Haltestelle 66 zur 62 auf kürzestem Weg zu wechseln. Das ist nicht zulässig und gefährlich – entspricht aber dem effektivsten Weg. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass am KAP eigentlich alle FGÜ mindestens in ihrer Führung/Beugung nicht dem eigentlichen Wegziel der Fußgänger*innen entsprechen. Sie sind schlicht immer der für den MIV optimierten Strecke angepasst. Daher soll die Verwaltung in einer Simulation eine gänzliche Freigabe der Kreuzung für die Fußgänger*innen in alle Richtungen prüfen. Diese Freigabe würde erstmalig den Fußgänger*innen alle Wegbeziehungen direkt und effektiv zur Verfügung stellen.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de