202268 · Große Anfrage
Entlastung der Bürgerinnen und Bürger bei Kanal- und Straßenbaumaßnahmen
Kerndaten
- Nummer
- 202268
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 13.01.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (1.985 Zeichen)
Große Anfrage öffentlich 202268 Fragesteller/in: CDU-Stadtratsfraktion MdL Guido Déus 12.01.2021 Entlastung der Bürgerinnen und Bürger bei Kanal- und Straßenbaumaßnahmen Beratungsfolge Rat 04.02.2021 Kenntnisnahme Fragestellung Die Oberbürgermeisterin wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: 1. Was hat die Verwaltung bewogen, ihre bis zuletzt verfestigte gegenteilige Rechtsauffassung aufzugeben, dass auch Anliegerinnen und Anlieger von Kanal- und Straßenbaumaßnahmen aus den Jahren 2018, 2019 und 2020 von dem Entlastungsprogramm der Landesregierung dahingehend profitieren, dass ihre Ausbaubeiträge um die Hälfte reduziert werden können? 2. Welchen finanziellen Umfang haben die nach KAG abrechenbaren Anliegerbeiträge der Jahre 2018 - 2020 bzw. in welcher Höhe werden die Bürgerinnen und Bürger durch die geänderte Rechtsauffassung der Stadtverwaltung durch das Förderprogramm des Landes entlastet? 3. Welche Rechtsauffassung vertritt die Verwaltung zu der Frage, ob Kanalbaumaßnahmen nicht auch bzw. besser über den Abwasser- Gebührenhaushalt abgerechnet werden können, so wie in weiten Teilen NRWs üblich? Begründung Zu 1: Auch wenn die CDU-Stadtratsfraktion erfreut ist, dass durch ihren Änderungsantrag (DS 201984 AA) die Verwaltung ihre gegen die Bürgerinnen und Bürger gerichtete Rechtsauffassung aufgegeben hat,Seite 1 von 2 Seite 2 ist die Art und Weise, indem ohne weitere Begründung eine gänzlich geänderte Stellungnahme des nicht anwesenden Stadtbaurates in der Ratssitzung am 14.12.2020 vorgelesen wurde, mehr als irritierend und erschüttert die Glaubwürdigkeit in die Fachkompetenz. Zu 2 und 3: Gerade die Heranziehung von Anliegerinnen und Anliegern zu Kanal- und Straßenbaumaßnahmen führt bei den Betroffenen oftmals zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Insofern sollte eine bürgerfreundliche Verwaltung ein großes Interesse daran haben, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, finanzielle Belastungen so weit wie möglich zu reduzieren. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de