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202261 · Mitteilungsvorlage

Anpassung an den Klimawandel - Bewilligung des Projekts „MUTABOR“ im Förderschwerpunkt „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ des BMU

Nummer
202261
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
25.01.2021
Letzte Änderung
19.09.2026
  1. Sitzung noch nicht verknüpft Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 03.03.2021 Kenntnisnahme
  3. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 01.06.2021 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
202261
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Anpassung an den Klimawandel - Bewilligung des
Projekts „MUTABOR“ im Förderschwerpunkt
„Kommunale Leuchtturmvorhaben“ des BMU
Beratungsfolge
Ausschuss für Planung, Verkehr und
Denkmalschutz
Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz Kenntnisnahme
Mitteilung:
Im Kontext der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) fördert das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Die Verwaltung hat sich im
Rahmen eines 2-stufigen Verfahrens um Fördermittel zur Durchführung des
Projektes „MUTABOR“ (Langtitel: „Mikroskalige Untersuchung und Aktivierung
der technischen und planerischen Anpassungskapazität der Stadt Bonn zur
Reduzierung des Hitzestresses“) beworben. Über das Projekt hatte die
Verwaltung im Rahmen der Mitteilungsvorlage „Anpassung an den
Klimawandel – Einreichung einer Projektskizze im Förderschwerpunkt
„Kommunale Leuchtturmvorhaben“ des BMU“ am 28.11.2018 im Ausschuss für
Umwelt und Verbraucherschutz (DS 1813046) berichtet. Nach Einreichung der
Projektskizze zum 31.10.2018 sowie des Vollantrags zum 15.06.2019, wurde
der Antrag am 04.12.2020 durch den zuständigen Projektträger ZUG (Zukunft-
Gesellschaf-Umwelt) bewilligt.
Die Projektidee knüpft unmittelbar an den im Rahmen des durch das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten
Verbundprojektes „ZURES“ (Langtitel: „Zukunftsorientierte Vulnerabilitäts- und
Risikoanalyse als Instrument zur Stärkung der Resilienz von Städten und
urbanen Infrastrukturen“) erarbeiteten Ergebnissen an. Im Zuge von ZURES
(Laufzeit: September 2016 – August 2019) wurde u.a. eine gesamtstädtische
Klimaanalyse sowie eine darauf basierende Planungshinweiskarte für Bonn
entwickelt. Diese Karten liefern seitdem eine qualifizierte Grundlage zur
Ersteinschätzung stadtklimatischer Belange, welche z.B. im Rahmen von
Bebauungsplanverfahren erforderlich ist. Für die Erstellung der
Planungshinweiskarte wurde anhand der Klimaanalyse die jeweils räumlich
konkretisierte bioklimatische Situation bewertet und ein entsprechendes
Handlungserfordernis bzw. die Priorität der Maßnahmenumsetzung abgeleitet.
MUTABOR knüpft an dieser Stelle an und soll ergänzend zur lokalspezifischen
Handlungspriorität die tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Eine
möglichst genaue Ermittlung der lokalen Maßnahmenpotenziale soll dazu
beitragen, Planungsempfehlungen deutlich konkretisieren zu können. NachSeite 1 von 3

Seite 2
erfolgter Potenzialermittlung wird in einem nächsten Schritt eine
gesamtstädtische mikroskalige Modellierung des möglichen Kühleffekts bei
Realisierung der identifizierten Maßnahmenpotenziale erfolgen. Zudem soll
abschließend eine handlungsorientierte Strategie zur Erschließung der
Potenziale entwickelt werden.
Das Projekt wird unter Leitung der Stadt Bonn (Amt für Umwelt und Stadtgrün,
Leitstelle Klimaschutz) und unter Beteiligung der Projektpartner GEO-NET
Umweltconsulting und berchtoldkrass space & options durchgeführt. Für die
Stadt Bonn wurde eine auf die Laufzeit des Projektes befristete Personalstelle
in Teilzeit (50%) mit dem Projektantrag bewilligt. Sofern abzusehen ist bzw. das
Projekt über die bisher vorgesehene Laufzeit von 2 Jahren über das Jahr 2022
hinaus fortgeführt werden sollte, erfolgt die Einrichtung einer entsprechenden
Stelle im Rahmen der Stellenplanfortschreibung 2023/2024. Insgesamt hat das
Projekt ein kalkuliertes Kostenvolumen von ca. 400.000€. Für den Projektteil
der Stadt Bonn wird das Vorhaben durch das BMU mit einer Quote von 85%
gefördert. Die Gesamtausgaben für den Projektteil der Stadt Bonn belaufen
sich gemäß Gesamtfinanzierungsplan auf 72.987,33 €, wovon gemäß der
Förderquote ein Eigenanteil in Höhe von 10.948,10 € durch die Stadt Bonn zu
leisten ist. Für das Projekt ist eine Laufzeit von insgesamt 2 Jahren
vorgesehen. Gemäß Bewilligungsbescheid vom 04.12.2020 ist ein Projektstart
für den 01.02.2021 vorgesehen. Praktisch können die Arbeiten jedoch erst mit
der Besetzung der Personalstelle beginnen.
Die Verwaltung wird die relevanten politischen Gremien über die wesentlichen
Fortschritte und Ergebnisse im Projekt informieren.
Die Umsetzung des Projektes entspricht den Regelungen des § 82 GO NRW.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.14.03 Umweltvorsorge und-planung 1.14.03.01 Umweltvorsorge und -planung
Investive Kosten der Maßnahme
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
im Entwurf
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen 67.791,33 €
3.000,00 €
2.196,00 €
156001403/
70.1000
72.1000
74.1000
2021/22
Einzahlungen / 62.039,23 € 156001403/ 2021/2022Seite 2 von 3

Seite 3
Erträge (85%) 61.1000
Haushaltsbelastung
2021/2022
10.948,10 €
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 18:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de