202175 · Große Anfrage
Terrorismus und Gewaltprävention
Kerndaten
- Nummer
- 202175
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 14.12.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 202175 Fragesteller/in: Irina Volfson, CDU-Liste 14.12.2020 Terrorismus und Gewaltprävention Beratungsfolge Integrationsrat Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird gebeten folgende Fragen zum Thema Terrorismus und Gewaltprävention zu beantworten: 1. Gibt es in der Verwaltung ein Konzept zur Gewaltprävention insbesondere im Hinblick auf die sich häufenden Terrorakte in der letzten Zeit? 2. Welche Konzepte und Initiativen verfolgt die Verwaltung um Jugendliche und junge Erwachsene, z.B. in Jugendzentren, Kitas, OGS und Schulen, über die gesellschaftliche Ordnung und das friedliche Zusammenleben zu informieren? Gibt es eine Statistik für die letzten Jahre? 3. Existiert eine Art Frühwarnsystem innerhalb der Verwaltung und in Kooperation mit Freien Trägern sowie der Polizei, in dem auffällige Beobachtungen gemeldet und Mitarbeitende geschützt werden können? 4. Werden von den Sozialarbeitern in den Flüchtlingsunterkünften Gesprächen über die Regeln, Sitten und notwendigen Kompetenzen des Zusammenlebens in Bonn mit den Geflüchteten geführt? In welcher Regelmäßigkeit/Häufigkeit? Gibt es ein spezielles Programm/Konzept dafür? 5. Gibt es bei der Verwaltung eine Möglichkeit, z.B. im Rahmen von Projektwochen das Thema Gewalt- und Terrorismusprävention intensiv anzugehen und die Expertise des Integrationsrates dafür einzusetzen? 6. Welche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bonner Religionseinrichtungen werden unternommen? Werden diese Maßnahmen täglich und öffentlich erkennbar durchgeführt und welche Erfahrungen haben die zuständigen Sicherheitsorgane bisher gemacht? Werden die Gemeindemitglieder über die Sicherheitsmaßnahmen unterrichtet? 7. Hat die Verwaltung Kenntnis darüber, inwieweit es in Moscheen, Kirchengemeinden und in der Synagoge Gespräche über Terror, das Leben in der Gemeinschaft oder Gewaltprävention gibt und inwieweit die Verwaltung solche Gespräche unterstützt oder sogar initiiert? Wie kann die Stadt ein Teil von diesen Gesprächen werden? Wie oft und wie weit gibt es Kooperation zwischen der Stadt und religiösen Einrichtungen?Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Als gewählte Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Bonn sind wir besorgt um die aktuelle Situation und möchten, dass das Thema Gewaltprävention und Sicherheit der Bonner Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Herkunft und Religion, zukünftig noch mehr Bedeutung zukommt. Wir möchten weiterhin frei in einer Gesellschaft ohne Terror und Gewalt leben. Wir möchten beim Thema Gewaltprävention und Sicherheit in Bonn gerne mitwirken und fragen uns deshalb, ob die bereits vorhandenen Projekte ausreichen oder schnell ergänzt und ggf. überarbeitet werden müssen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de