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202175 · Große Anfrage

Terrorismus und Gewaltprävention

Nummer
202175
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
14.12.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Integrationsrates 23.06.2021 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 59,7 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 202175-01 ST Terrorismus und Gewaltprävention

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Große Anfrage
öffentlich
202175
Fragesteller/in:
Irina Volfson, CDU-Liste
14.12.2020
Terrorismus und Gewaltprävention
Beratungsfolge
Integrationsrat Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung wird gebeten folgende Fragen zum Thema Terrorismus und
Gewaltprävention zu beantworten:
1. Gibt es in der Verwaltung ein Konzept zur Gewaltprävention insbesondere im
Hinblick auf die sich häufenden Terrorakte in der letzten Zeit?
2. Welche Konzepte und Initiativen verfolgt die Verwaltung um Jugendliche und
junge Erwachsene, z.B. in Jugendzentren, Kitas, OGS und Schulen, über die
gesellschaftliche Ordnung und das friedliche Zusammenleben zu informieren?
Gibt es eine Statistik für die letzten Jahre?
3. Existiert eine Art Frühwarnsystem innerhalb der Verwaltung und in
Kooperation mit Freien Trägern sowie der Polizei, in dem auffällige
Beobachtungen gemeldet und Mitarbeitende geschützt werden können?
4. Werden von den Sozialarbeitern in den Flüchtlingsunterkünften Gesprächen
über die Regeln, Sitten und notwendigen Kompetenzen des Zusammenlebens
in Bonn mit den Geflüchteten geführt? In welcher Regelmäßigkeit/Häufigkeit?
Gibt es ein spezielles Programm/Konzept dafür?
5. Gibt es bei der Verwaltung eine Möglichkeit, z.B. im Rahmen von
Projektwochen das Thema Gewalt- und Terrorismusprävention intensiv
anzugehen und die Expertise des Integrationsrates dafür einzusetzen?
6. Welche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bonner
Religionseinrichtungen werden unternommen? Werden diese Maßnahmen
täglich und öffentlich erkennbar durchgeführt und welche Erfahrungen haben
die zuständigen Sicherheitsorgane bisher gemacht? Werden die
Gemeindemitglieder über die Sicherheitsmaßnahmen unterrichtet?
7. Hat die Verwaltung Kenntnis darüber, inwieweit es in Moscheen,
Kirchengemeinden und in der Synagoge Gespräche über Terror, das Leben in
der Gemeinschaft oder Gewaltprävention gibt und inwieweit die Verwaltung
solche Gespräche unterstützt oder sogar initiiert? Wie kann die Stadt ein Teil
von diesen Gesprächen werden? Wie oft und wie weit gibt es Kooperation
zwischen der Stadt und religiösen Einrichtungen?Seite 1 von 2

Seite 2
Begründung
Als gewählte Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Bonn sind wir besorgt
um die aktuelle Situation und möchten, dass das Thema Gewaltprävention und
Sicherheit der Bonner Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Herkunft und
Religion, zukünftig noch mehr Bedeutung zukommt.
Wir möchten weiterhin frei in einer Gesellschaft ohne Terror und Gewalt leben.
Wir möchten beim Thema Gewaltprävention und Sicherheit in Bonn gerne
mitwirken und fragen uns deshalb, ob die bereits vorhandenen Projekte
ausreichen oder schnell ergänzt und ggf. überarbeitet werden müssen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 00:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de