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202052-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Rheinauensee; Ergebnis der Überprüfung der Zuflüsse und Stand der Vorbereitungen der Sanierung

Nummer
202052-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
07.12.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Rates 10.12.2020 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 202052 Rheinauensee; Ergebnis der Überprüfung der Zuflüsse und Stand der Vorbereitungen der Sanierung

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
202052-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Rheinauensee; Ergebnis der Überprüfung der
Zuflüsse und Stand der Vorbereitungen der
Sanierung
Beratungsfolge
Rat 10.12.2020 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1) Welches Ergebnis hatten die weiteren Untersuchungen zur
Beschaffenheit des Zulaufwassers vom Posttower, mit denen der
Gutachter beauftragt wurde?
Der Zufluss des Rheinauensees, bei dem es sich um Rheinuferfiltrat
handelt, weist einen hohen Phosphatgehalt auf (vgl. DS 200531-1).
Untersuchungen haben mittlerweile gezeigt, dass das Phosphat nicht
aus dem Kühlungsprozess des PostTowers herrührt. Da der Rhein an
dieser Stelle ähnlich hohe Phosphatwerte aufweist, ist davon
auszugehen, dass der Rhein die Phosphatquelle darstellt.
2) Sind Aufbereitungs- bzw. Konditionierungsmaßnahmen des
Zulaufwassers nach Erkenntnissen des Gutachters geboten und wenn
ja, welche sind dies im Einzelnen?
Es wird empfohlen eine Phosphatfällungsanlage zu errichten. Dieser
Empfehlung schließt sich die Verwaltung an.
3) Sind damit zusätzliche Investitions- und Betriebskosten, die im
Sanierungskonzept der Variante 2 (DS. 200531) noch nicht enthalten
waren, verbunden und wenn ja, in welcher Höhe?
Die Kosten für eine solche Anlage sind von der zu verbauenden Technik
abhängig. Derzeit rechnet die Verwaltung mit ca. 50.000,- €
Investitionskosten und Betriebskosten von ca. 5.000,-€/Jahr.
4) Sind zwischenzeitlich die Kosten für die mit 3,8 bis 4,2 Mio. Euro
geschätzten Aufwendungen für die Variante 2 (vollständige
Entschlammung des Sees) präziser ermittelt worden?
Die Verwaltung hat zwischenzeitlich einen Förderantrag gestellt. Hier
sind für die Entschlammung, Sandauflage und Bepflanzung 4,285 Mio.
Euro veranschlagt. Bei einer Förderung von bis zu 30% könnten somit
bis zu 1,29 Mio. Euro als Fördersumme erzielt werden. Zurzeit wirdSeite 1 von 3

Seite 2
darüber hinaus ein Auftrag zur Impfung mit Mikroorganismen, welche
dazu geeignet sind, die Schlammauflage zur reduzieren, erteilt. Eine
Reduzierung der Schlammauflage würde zu einer deutlichen
Reduzierung der Kosten führen, da die Entsorgungskosten den größten
Kostenanteil einnehmen.
5) Sind für die Jahre 2021/2022 für die Sanierung des Rheinauensees
Haushaltsmittel und in welcher Höhe im Entwurf des Haushalts der
Oberbürgermeisterin eingestellt?
Für den Haushalt 2021/2022 sind die o.g. notwendigen Kosten
enthalten.
6) Ist damit sichergestellt, dass die Sanierung, wie vom Gutachter
empfohlen, bis Ende des Jahres 2021 durchgeführt werden kann?
Es ist vorgesehen, dass die Sanierung zum Frühjahr 2022
abgeschlossen sein wird.
7) Wie sieht der Zeitplan für das weitere Vorgehen aus?
Die Ausschreibungsunterlagen werden bis April 2021 erstellt, sodass
eine Ausschreibung unmittelbar nach Erhalt des möglichen
Förderbescheids erfolgen kann – eine frühere Ausschreibung wäre
förderschädlich. Somit kann ein Auftrag im Sommer 2021 erfolgen.
Damit erhält der Unternehmer ausreichend Zeit zur Eintaktung der
Maßnahme, um diese im Winter 2021 zu beginnen.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeich
nung
Produkt Produktbezeichnung
1.13.01 Öffentliches Grün 1.68.00.13.01.01 Grün u. Parkanlagen
Investive Kosten der Maßnahme
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen 4,3 Mio. EUR 5680713013010/
78.5200
2021/2022
Einzahlungen 1,29 Mio. EUR 5680713013010/
68.1100
Investiver
Finanzsaldo
3,01 Mio. EUR
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
113.200 168001301 2022/2023Seite 2 von 3

Seite 3
Einzahlungen /
Erträge
12.900
Haushaltsbelastung
jährlich
100.300
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 04:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de