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202052 · Große Anfrage

Rheinauensee; Ergebnis der Überprüfung der Zuflüsse und Stand der Vorbereitungen der Sanierung

Nummer
202052
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
25.11.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Rates 10.12.2020 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 68 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 202052-01 ST Rheinauensee; Ergebnis der Überprüfung der Zuflüsse und Stand der Vorbereitungen der Sanierung

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Große Anfrage
öffentlich
202052
Fragesteller/in:
BBB Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Marcel Schmitt
19.11.2020
Rheinauensee; Ergebnis der Überprüfung der
Zuflüsse und Stand der Vorbereitungen der
Sanierung
Beratungsfolge
Rat 10.12.2020 Kenntnisnahme
Fragestellung
1. Welches Ergebnis hatten die weiteren Untersuchungen zur
Beschaffenheit des Zulaufwassers vom Posttower, mit denen der
Gutachter beauftragt wurde?
2. Sind Aufbereitungs- bzw. Konditionierungsmaßnahmen des
Zulaufwassers nach Erkenntnissen des Gutachters geboten und wenn
ja, welche sind dies im Einzelnen?
3. Sind damit zusätzliche Investitions- und Betriebskosten, die im
Sanierungskonzept der Variante 2 (DS. 200531) noch nicht enthalten
waren, verbunden und wenn ja, in welcher Höhe?
4. Sind zwischenzeitlich die Kosten für die mit 3,8 bis 4,2 Mio. Euro
geschätzten Aufwendungen für die Variante 2 (vollständige
Entschlammung des Sees) präziser ermittelt worden?
5. Sind für die Jahre 2021/2022 für die Sanierung des Rheinauensees
Haushaltsmittel und in welcher Höhe im Entwurf des Haushalts der
Oberbürgermeisterin eingestellt?
6. Ist damit sichergestellt, dass die Sanierung, wie vom Gutachter
empfohlen, bis Ende des Jahres 2021 durchgeführt werden kann?
7. Wie sieht der Zeitplan für das weitere Vorgehen aus?
Begründung
Nach den Feststellungen der "Grundlagenerhebungen im Rheinauensee in
Bonn als Grundlage für Empfehlungen zum Management des Rheinauensees
in Bonn" vom 20.Dezember 2019 sind die festgestellten Phosphor-Werte der
entscheidende Faktor für den übermäßigen Wuchs von Wasserpflanzen und
Grünalgen. Als wichtige Quelle für Nährstoffe, insbesondere von Phosphor, hat
der Gutachter - wie zu erwarten war - das Sediment erkannt, aus dem
Freisetzung von Phosphor in das Freiwasser erfolgt (s. Kap. 4.2, 5.2.1, 5.2.2).
Überraschend war aber die Feststellung, dass auch die Zuläufe einen hohen
Phosphorgehalt aufweisen und damit eine weitere Nährstoffquelle sind.
(Gutachten. S. 52f). Da die Zuflüsse zum Rheinauensee hydraulisch von hoher
Bedeutung sind und auf sie nicht verzichtet werden kann, wurden für die
Ableitung geeigneter Maßnahmen weitere Untersuchungen für erforderlich
gehalten.Seite 1 von 2

Seite 2
Unabhängig davon ist eine zügige Umsetzung der Sanierung des
Rheinauensees aus Sicht der BBB-Fraktion zwingend geboten. Daher hatte sie
den Dringlichkeitsantrag 200531-4 eingebracht, der von der Mehrheit des
Ausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz mit den Stimmen von CDU,
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, FDP und SPD am 18. August 2020 nicht auf die
Tagesordnung aufgenommen wurde:
"Beschlussvorschlag:
1. Den Vorschlag des Gutachters (Variante 2: Entwicklung eines
nährstoffarmen Sees durch Entschlammung, Sohlbelegung mit Sand und
Bepflanzung mit Armleuchteralgen) wird zugestimmt.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Rheinauensee im Jahr 2021 vollständig
zu entschlammen.
3. Die dafür erforderlichen Haushaltsmittel sind im Entwurf 2021/2022
bereitzustellen."
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 21:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de