202051-04 AA · Änderungsantrag
Ehemalige Stadtgärtnerei; Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Antrag zur Vorlage 202051
Kerndaten
- Nummer
- 202051-04 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 03.03.2021
- Letzte Änderung
- 19.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 202051-04 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Rolf Beu Dr. Daniel Rutte SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabriel Kunze DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Holger Schmidt Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Frank Fremerey 02.03.2021 Ehemalige Stadtgärtnerei; Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Antrag zur Vorlage 202051 Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 03.03.2021 Empfehlung Rat 18.03.2021 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags 1. Die Beschlüsse zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 7422-15 der Stadt Bonn (0710063) und zur teilweisen Bebauung des Geländes der ehemaligen Stadtgärtnerei in Dransdorf (zuletzt DS 1110422NV16) werden aufgehoben. 2. Auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei wird der großteils flächig versiegelte nördliche Bereich neu beplant. 3. Auf diesem Teil der alten Stadtgärtnerei soll ein Gebäude für die Biostation einschließlich eines Bildungs- und Informationszentrums gebaut werden. Angestrebt ist ein Nachhaltigkeitsvorzeigeprojekt der UN-Stadt Bonn. 4. Auf den versiegelten Flächen des Geländes der alten Stadtgärtnerei kann Wohnbebauung ermöglicht werden. Der vorhandene Ratsbeschluss wird aufgehoben. Anforderungen an eine etwaige Bebauung und ihr Maß werden neu festgelegt. Die Wohnbebauung und Gestaltung des Plangeländes berücksichtigt die Umweltaspekte im besonderen Maß. Eine Erschliessung findet lediglich über die Straße Auf dem Dransdorfer Berg statt. 5. Damit wird auf dem Gelände eine Verknüpfung von Wohn-, Lern- und Naturraum möglich.Seite 1 von 2 Seite 2 6. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Gutachten hinsichtlich des Vorkommens planungsrelevanter Arten im betreffenden Gebiet in Auftrag zu geben. Begründung Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei soll der dringend notwendige Neubau für die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft errichtet werden. Wie dies in ökologischer Bauweise mit einem Bildungs- und Informationszentrum nachhaltig und gleichzeitig preisgünstig machbar ist, belegt das Beispiel der Biologischen Station des Kreises Viersen an den Krickenbecker Seen. Die weiteren versiegelten Flächen der ehemaligen Stadtgärtnerei eignen sich für kreative Wohnformen. Auch wenn Luftbilder den Eindruck vermitteln, dass der zur Bebauung vorgeschlagene Bereich sehr „grün“ ist, ergibt eine Vorortbesichtigung ein anderes Bild. Ein Großteil der Fläche ist versiegelt, im größten Gewächshaus im Osten der Fläche sogar unterkellert mit einem Heizungssystem und noch vorhandenem Öltank. Die dort stehenden Bäume und Sträucher sind in Betonfugen und kleinen alten Beeten durch die noch stehenden Metallgerippe der Gewächshäuser und Beete gewachsen. Bei einer Entsiegelung und Renaturierung könnte die in den letzten 16 Jahren entstandene Vegetation darum nicht erhalten werden. Das Artenschutzgutachten wird zu Beginn der Planung angestrebt um spätere Verzögerungen zu verhindern. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 03:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de