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202033 · Antrag

Forschungszentrum Caesar

Nummer
202033
Art
Antrag
Veröffentlicht
25.11.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 25.11.2020
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 10.12.2020

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Rates 10.12.2020 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 58,3 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 202033-01 ST Forschungszentrum Caesar

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Antrag
öffentlich
202033
Antragsteller/in:
Werner Hümmrich
Fraktion Freie Demokratische Partei
18.11.2020
Forschungszentrum Caesar
Beratungsfolge
Rat 10.12.2020 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung prüft frühzeitig, welche finanziellen Mittel durch die derzeit sich
abzeichnende vollständige und damit auch finanzielle Integration des
Forschungszentrums Caesar in die Max-Planck-Gesellschaft für die Stadt Bonn
frei werden.
Die Verwaltung legt bis zum 30.03.2021 ein Konzept vor, wie diese Mittel an
anderer Stelle zielführend für den Wissenschaftsstandort Bonn eingesetzt
werden können.
Begründung
Durch die sich abzeichnende Integration des Forschungszentrums Caesar in
die Max-Planck-Gesellschaft kann für das Forschungszentrum gewährleistet
werden, dass finanzielle Engpässe durch die für die private Stiftung schlechte
Niedrigzinslage nicht zu einer Verschlechterung der Forschungsbedingungen
werden. Der derzeitige Assoziationsstatus würde nur dahingehend erweitert,
dass die Max-Planck-Gesellschaft nicht wie bisher die wissenschaftliche,
sondern auch die finanzielle Verantwortung für das Forschungsinstitut
übernehmen würde. Davon würden beide Institutionen profitieren. Damit könnte
die finanzielle Zukunft des herausragenden Forschungszentrums in Bonn
gesichert werden. Dies wäre auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der
Wissenschaftsregion Bonn-Rhein-Sieg.
Die Stadt Bonn hat sich 1999 finanziell an Caesar beteiligt. Durch eine auch
finanzielle Integration von Caesar in die Max-Planck-Gesellschaft würden die
durch diese Beteiligung gebundenen Mittel wieder frei. Es gilt nun frühzeitig zu
prüfen, in welcher Größenordnung diese frei werdenden Mittel an anderer
Stelle zielführend für den Wissenschaftsstandort Bonn eingesetzt werden
können.
Das Forschungszentrum Caesar ist derzeit ein integraler Bestandteil im
Netzwerk der neurowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Bonn und
stellt damit eine wichtige Stütze der Wissenschaftslandschaft Bonn-Rhein-Sieg
dar. Die interdisziplinäre Grundlagenforschung an der Verknüpfungsstelle
zwischen Hirnfunktion und Verhalten von Lebewesen ist einmalig in
Deutschland in diesem Forschungszentrum gebündelt. Deshalb muss es auchSeite 1 von 2

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für die Kommunalpolitik ein wichtiges Anliegen im Sinne des wissenschaftlichen
Standortmarketings sein, dass die Forschungsstätte erhalten bleibt.
Mit einer möglichen Integration in die Max-Planck-Gesellschaft könnte auch
sichergestellt werden, dass rund 290 Arbeitsplätze - davon alleine 180
Mitarbeitende im Bereich "Wissenschaft" - im Forschungszentrum gesichert
werden. Die herausragende Forschung am Caesar zieht internationale
Spitzenforscherinnen und -forscher nach Bonn. Derzeit sind
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 39 Ländern in diesem
Forschungszentrum tätig. Von denen leben viele zusammen mit ihren Familien
auch im Stadtbezirk Bad Godesberg, wo das Forschungszentrum am Rande
der Rheinaue 2001 gebaut wurde. Das ist auch ein gutes Beispiel dafür, welche
wichtige Rolle das Thema "Internationalität" im Stadtbezirk Bad Godesberg hat.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 19:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de