201945 · Mitteilungsvorlage
Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 201945
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 17.11.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
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Mitteilungsvorlage öffentlich 201945 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 20 Stadtkämmerei Dezernat: Dez. II Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt Bonn Beratungsfolge Rat 10.12.2020 Kenntnisnahme Mitteilung: Gemäß § 117 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt die Verwaltung zum zweiundzwanzigsten Mal den Bericht über die Beteiligungen der Bundesstadt Bonn (Beteiligungsbericht 2019) vor. Der Beteiligungsbericht 2019 wird nach Kenntnisnahme in Dateiform (PDF) im Internet auf der Homepage der Bundestadt Bonn zur Verfügung gestellt. Der Bericht wird nicht in gedruckter Form zur Verfügung gestellt. Anlage/n 1 Beteiligungsbericht 2019 (öffentlich)Seite 1 von 389 Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt BonnSeite 2 von 389 Seite 3 von 389 Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt Bonn Basis: Jahresabschlüsse, Geschäftsberichte und Prüfungsberichte für 2018 und 2019 Herausgeber: Bundesstadt Bonn Die Oberbürgermeisterin Stadthaus Berliner Platz 2 53111 Bonn Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. Herstellung: Druckerei der Bundesstadt Bonn Internet: www.bonn.deSeite 4 von 389 Seite 5 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Vorwort der Oberbürgermeisterin Foto von OB Dörner: © Schafgans/Bundesstadt Bonn Sehr geehrte Damen und Herren, zum nunmehr 22. Mal berichtet die Bundesstadt Bonn in Erfüllung ihrer kommunalrechtlichen Verpflichtung nach § 117 der Gemeindeordnung NRW in Form des Beteiligungsberichts 2019 umfassend über ihre wirtschaftliche Betätigung. Auch wenn ab 2019 alle Städte, die einen Gesamtabschluss erstellen, formal von der Pflicht zur Vorlage eines Beteiligungsberichtes befreit sind, hält die Bundesstadt Bonn weiterhin bewusst an der Veröffentlichung dieses Berichtes fest. Dieser Bericht hat sich als ein wertvolles Nachschlagewerk erwiesen, mit dem Sie sich umfassend über die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung unserer städtischen Beteiligungen informieren können. Durch die Betriebe und Gesellschaften der Bundesstadt Bonn wird den Bonnerinnen und Bonnern ein umfangreiches Leistungsspektrum zur Verfügung gestellt. Über den Stadtwerke-Konzern wird tagtäglich eine umweltschonende und attraktive Mobilität für die Bonner Bevölkerung wie auch für Gäste der Bundesstadt Bonn bereitgehalten. Die Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Fernwärme sowie die Abfallentsorgung wird jederzeit sichergestellt. Weiterhin werden breite Schichten der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum versorgt. Es existieren facettenreiche Angebote im Kultur- und Tourismusbereich. Zuletzt werden aber auch vielfältige Leistungen im Bereich der Pflege insbesondere durch die Seniorenzentren erbracht. Der Beteiligungsbericht bildet all diese Aufgaben unternehmensbezogen ab und macht mit dieser Perspektive das gesamte kommunalwirtschaftliche Handeln deutlich. Zur Finanzierung dieses breiten Aufgabenspektrums werden zum Teil Gebühren und Leistungsentgelte erhoben, aber auch regelmäßig städtische Zuschüsse geleistet. Vor diesem Hintergrund stellt die Corona-Pandemie aktuell den Konzern Bundesstadt Bonn vor erhebliche Herausforderungen. Die pandemiebedingten Auswirkungen auf den gesamtstädtischen Haushalt sind zwar derzeit noch nicht abschließendSeite 6 von 389 Seite 7 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort der Oberbürgermeisterin ............................................................................ 1. Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Bundesstadt Bonn ..................... I 2. Überblick über die Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und Anstalten des öffentlichen Rechts ....................................................................... II 2.1 Bestand von Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und Anstalten des öffentlichen Rechts zum 31.12.2019 .................................................... II 2.2 Liquidationen und Neugründungen ........................................................................... III 2.3 Umfang der Darstellung ............................................................................................ III Grafiken ................................................................................................................... V Beteiligungen der Bundesstadt Bonn zum 31.12.2019 .............................................. V Beteiligungen der Stadtwerke Bonn GmbH zum 31.12.2019 .................................. VII 3. Unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn ........................................ 1 3.1 Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft ................................................. 1 3.2 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG, Bonn .............................................. 11 3.3 Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG .......................................... 17 3.4 Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH .................................... 23 3.5 Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i. L. ............................................................ 29 3.6 Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler.......................... 35 3.7 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH ........................................................... 43 3.8 Bonn Conference Center Management GmbH ........................................................ 51 3.9 Stadtwerke Bonn GmbH .......................................................................................... 59Seite 8 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Inhaltsverzeichnis 4. Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Stadtwerke Bonn GmbH ... 71 4.1 EnW - Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH ............................ 71 4.2 Bonn-Netz GmbH ..................................................................................................... 79 4.3 EGM - Gesellschaft für Energie- und Gebäudemanagement Bonn mbH ................. 85 4.4 Trianel GmbH........................................................................................................... 91 4.5 Trianel Gaskraftwerk Hamm GmbH & Co. KG (TGH) .............................................. 99 4.6 Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG (TKL) ........................................... 105 4.7 Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG (TWB) ......................................... 111 4.8 Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG (TWB II) ................................... 117 4.9 Trianel Onshore Windkraftwerke GmbH & Co. KG (TOW) ..................................... 123 4.10 Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) .......................................... 129 4.11 MVA - Müllverwertungsanlage Bonn GmbH ........................................................... 137 4.12 Returo Entsorgungs GmbH .................................................................................... 143 4.13 refer GmbH ............................................................................................................ 147 4.14 Wasserversorgungs-Gesellschaft mbH Sankt Augustin ......................................... 153 4.15 BRS – Beteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg mbH ......................................... 159 4.16 Stadtwerke Bonn Beteiligungs-GmbH – SWBB ..................................................... 165 4.17 SWB Regional Ver- und Entsorgung GmbH ........................................................... 171 4.18 Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH ......................................................................... 177 4.19 FBG - Fahrbetrieb Bonn GmbH.............................................................................. 183 4.20 Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises-SSB-GmbH....... 189 4.21 RVK - Regionalverkehr Köln GmbH ....................................................................... 195 4.22 Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH ............................................................... 203 4.23 BHB - Bonner Hafenbetriebe GmbH ...................................................................... 209 4.24 Bonner City Parkraum GmbH................................................................................. 213 4.25 Flughafen Köln/Bonn GmbH .................................................................................. 219 4.26 Flugplatzgesellschaft Hangelar mbH ...................................................................... 227 4.27 Radio Bonn/Rhein-Sieg GmbH & Co. KG .............................................................. 233 4.28 Stadtwerke Bonn Bad GmbH ................................................................................. 239Seite 9 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Inhaltsverzeichnis 5. Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Bundesstadt Bonn ................... 245 5.1 Theater der Bundesstadt Bonn .............................................................................. 245 5.2 Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn................................................................. 253 5.3 SGB Städtisches Gebäudemanagement Bonn ...................................................... 263 6. Anstalten des öffentlichen Rechts ................................................................ 273 6.1 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland ....................................... 273 6.2 bonnorange AöR .................................................................................................... 281 6.3 d-NRW AöR ........................................................................................................... 287 7. Zweckverbände und anderes ......................................................................... 295 7.1.1 Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg (ZV VRS) ......................................... 295 7.1.2 Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) ........................................................... 303 7.2 Zweckverband Nahverkehr SPNV & Infrastruktur Rheinland (ZV NVR) ................. 309 7.3 Zweckverband Naturpark Rheinland ...................................................................... 311 7.4 Zweckverband Rheinische Entsorgungs-Kooperation ............................................ 317 7.5 KDN - Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister ................................................. 325 7.6 Wahnbachtalsperrenverband - WTV ...................................................................... 331 7.7 Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln ............................. 337 Anhang 1: Kennzahlenverzeichnis .................................................................................... 345 Anhang 2: Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... 347 Alle Texte in diesem Bericht wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Trotzdem sind Fehler nicht ganz auszuschließen. Es wird deshalb darauf hingewiesen, dass weder eine Garantie noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf fehlerhafte Angaben zurückgehen, übernommen werden kann.Seite 10 von 389 Beteiligungsbericht 2019 InhaltsverzeichnisSeite 11 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn I 1. Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Bundesstadt Bonn Nach § 117 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (GO NRW) sind die Gemeinden verpflichtet, einen Beteiligungsbericht zu erstellen und dem Rat der Bundesstadt Bonn und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen. In Verbindung mit § 53 Verordnung über das Haushaltswesen der Kommunen im Land Nordrhein-Westfalen (Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen – KomHVO NRW) sind gesondert anzugeben und zu erläutern: 1. die Beteiligungsverhältnisse, 2. die Ziele der Beteiligung und 3. die Erfüllung des öffentlichen Zwecks. Da das neue Muster für den Beteiligungsbericht zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird, wird dieser Beteiligungsbericht wie in den vergangegen Jahren nach § 52 der Verordnung über das Haushaltswesen der Gemeinden im Land Nordrhein- Westfalen (Gemeindehaushaltsverordnung NRW - GemHVO) erstellt, indem gesondert anzugeben und zu erläutern waren: - die Ziele der Beteiligung, - die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, - die Beteiligungsverhältnisse, - die Entwicklung der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten drei Abschlussstichtage, - die Leistungen der Beteiligungen, bei wesentlichen Beteiligungen mit Hilfe von Kennzahlen, - die wesentlichen Finanz- und Leistungsbeziehungen der Beteiligungen untereinander und mit der Gemeinde, - die Zusammensetzung der Organe der Beteiligungen, - der Personalbestand jeder Beteiligung, - Abschlussprüfer, - Angaben nach dem Transparenzgesetz. Hier wird noch die alte Form des Beteiligungsbericht verwendet, da noch weitere Informationen mitegeteilt werden. Der Beteiligungsbericht 2019 umfasst die mittel- und unmittelbaren Beteiligungen der Bundesstadt Bonn und basiert u. a. auf den Jahresabschlüssen für das Geschäftsjahr 2019 – soweit diese vorlagen, ansosnten auf denen des Vorjahres. Wie bereits in den Vorläuferberichten wurden als eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Stadt auch das Theater der Bundesstadt Bonn, die Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn und das Städtische Gebäudemanagement Bonn in dieSeite 12 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn II Darstellung aufgenommen. Gleiches gilt für die Anstalten des öffentlichen Rechts (AöRs), für wichtige Zweckverbände und für eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR). 2. Überblick über die Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und Anstalten des öffentlichen Rechts 2.1 Bestand von Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und Anstalten des öffentlichen Rechts zum 31.12.2019 Zum 31.12.2019 war die Bundesstadt Bonn zusammen mit der Stadtwerke Bonn GmbH an 46 privatrechtlichen Unternehmen unmittelbar und mittelbar beteiligt, davon werden 33 Beteiligungen als GmbH *, 8 Beteiligungen als GmbH & Co. KG 1 Unternehmen als Aktiengesellschaft 3 Unternehmen als Genossenschaft ** und 1 Unternehmen als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) geführt. * / ** An der „Müllverwertungsanlage Bonn GmbH“ und an der „Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG Bonn“ halten sowohl der Stadtwerke Bonn-Konzern als auch die Bundesstadt Bonn Anteile. Die beiden Unternehmen wurden hier einzeln mitgezählt. An der WBG Wohnungsbaugesellschaft Bonn mbH sind sowohl die Stadtwerke Bonn als auch die Bundesstadt Bonn mittelbar - nämlich über die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG Bonn - beteiligt. Auch die WBG wurde hier nur einmal mitgezählt. Hinzu kommen Kapitaleinlagen der Stadt bei privatrechtlichen Unternehmen, die aber keine Beteiligungen im Sinne einer mitwirtschaftenden Teilhaberschaft darstellen. Dabei handelt es sich um Geschäftsanteile der Bundesstadt Bonn bei zwei Kreditgenossenschaften. Die Stadt führt zum 31.12.2019 das Theater der Bundesstadt Bonn, die Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn sowie das Städtische Gebäudemanagement Bonn (SGB) als nichtwirtschaftliche Einrichtungen entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR (CVUA), die bonnorange AöR und die d-NRW AöR werden in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts geführt. Die Stadtwerke Bonn GmbH ist zum 31.12.2019 an 33 Unternehmen direkt oder - über ihre Tochtergesellschaften - indirekt mit Kapitaleinlagen beteiligt. Eine Übersicht über die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen, die AöRs und die Beteiligungen der Bundesstadt Bonn sowie der Stadtwerke Bonn GmbH an privatrechtlich organisierten Unternehmen geben die Grafiken nach Seite VI.Seite 13 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn III 2.2 Liquidationen und Neugründungen Im Jahr 2019 hat die Bundesstadt Bonn keine unmittelbaren Beteiligungsunternehmen gegründet. Die Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH findet sich weiterhin in Liquidation. Ihre Darstellung findet sich unter 3.5. 2.3 Umfang der Darstellung Als Informationsgrundlage für die Darstellung der einzelnen Beteiligungen der Bundesstadt Bonn dienten die Jahresabschlüsse und die zugehörigen Prüfungsberichte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zum 31.12.2018 und zum 31.12.2019. Die Bilanzen und die Gewinn- und Verlustrechnungen der Gesellschaften werden in komprimierter Form dargestellt, um die publizierten Jahresabschlüsse in vergleichbarer Form nebeneinander zu stellen. Wie bereits in den Vorjahresberichten wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Beteiligungen auch unter Verwendung von einigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen dargestellt, falls dies nach dem Gesellschaftszweck und der Entwicklung der Beteiligung der ergänzenden Information dient. Sonstige Kapitaleinlagen der Stadt bei Unternehmen des privaten Rechts wurden nicht in den Beteiligungsbericht der Bundesstadt Bonn aufgenommen, da diese aufgrund der niedrigen Anteilshöhe nicht als Beteiligungen im Sinne einer mitwirtschaftenden Teilhaberschaft angesehen werden können. Die Bundesstadt Bonn besitzt geringfügige Kapitaleinlagen bei folgenden Unternehmen: zum 31.12.2019 Anteil Bundesstadt Bonn VR-Bank Bonn eG (1 Geschäftsanteil) 260,00 EUR Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG (1 Geschäftsanteil) 100,00 EUR BürgerEnergie Rhein-Sieg eG (1 Geschäftsanteil, seit 2012) 1.000,00 EUR Bei der BürgerEnergie Rhein-Sieg eG handelt es sich um eine Energiegenossenschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Bürgern und Kommunen der Region über eine Beteiligung die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv für eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung einzusetzen. Die Geschäftstätigkeit der BürgerEnergie Rhein-Sieg eG erstreckt sich im Wesentlichen auf folgende Punkte: die Errichtung und Unterhaltung von Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien, insbesondere Photovoltaikanlagen, den Absatz der gewonnenen Energie in Form von Strom und/oder Wärme, den gemeinsamen Einkauf von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien für Mitglieder und Dritte.Seite 14 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn IV In den Bericht aufgenommen wurden ab Punkt 7 - die Zweckverbände Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg (ZV VRS) mit der VRS GmbH Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZV NVR) Zweckverband Naturpark Rheinland Zweckverband „Rheinische Entsorgungs-Kooperation“ (REK) KDN - Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister - der Wahnbachtalsperrenverband (WTV) und - das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln GbR („rheinstud“). Hinzu kommt noch der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) (ohne separate Darstellung). Die Bundesstadt Bonn ist Pflichtmitglied im AAV nach dem Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverbandsgesetz (AAVG). Mitglieder des Verbandes sind die Kreise und die kreisfreien Städte, das Land Nordrhein-Westfalen, sowie freiwillige Mitglieder des Verbandes. Die Beiträge der Mitglieder an den Verband richten sich nach der jeweiligen Einwoh- nerzahl. Dieser betrug im Jahr 2019 (2018) für die Bundesstadt Bonn 19.648,20 EUR (19.343,16 EUR). Der AAV ist als sondergesetzlicher Verband für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, von Altlasten ausgehende Gefahren abzuwehren. Dies betrifft sowohl Wohnsiedlungen, wenn dort Menschen unmittelbaren Gefahren durch Schadstoffe ausgesetzt sind, wie auch Altdeponien und ehemalige industriell genutzte Standorte. Darüber hinaus leistet der Verband durch die Revitalisierung von Altlasten-Brachflächen einen bedeutsamen Beitrag zu einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung und damit gleichzeitig zur Verminderung des Flächenverbrauchs. Der AAV berät seine Mitglieder u. a. bei Fragen zu Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen und ist Träger der Clearingstelle für Streitfälle zwischen Wirtschaft und Verwaltung.Seite 15 von 389 Grafiken Beteiligungen der Bundesstadt Bonn zum 31.12.2019100% 92,34% 58,47% 100% 86,29% 1,85% 90,4% 20,09% 2,00% 74,81% 8,13% 3,66% * 20,39% 100% 3,39% * 38,5% 93,46% 2,54% 25% 66,67% 25% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 50,1% 2,50% 100% 100% 50% 12,5% 50,1% 5,83% 0,6% 49% 100% 2% 16,66% 6,06% 16,7% 49,60% 20% 2% 26,69% 4,08% 100% * 3% 12,5% 33% 5,81% 14% 1,87% * 1 Anteil * Stand zum 31.12.2018, da zum 31.12.2019 noch keine Daten bereitgestellt wurden. 1 Anteil 10% 100% 50% 100% 1 Anteil 100% 2,11% 1 Anteil Radio Bonn/ Rhein-Sieg GmbH & Co. KG Bundesstadt Bonn zum 31.12.2019 Vereinigte Bonner Wohnungsbau AG VEBOFUTUR GmbH Gemeinnützige Wohnungs- genossenschaft eG Bonn Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG Auto-Schnellfähre Bad Godesberg- Niederdollendorf GmbH Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH Bonn Conference Center Management GmbH Theater der Bundesstadt Bonn (Eigenbetriebsähnliche Einrichtung) Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn (Eigenbetriebsähnliche Einrichtung) Städtisches Gebäudemanagement Bonn (Eigenbetriebsähnliche Einrichtung) Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland (CVUA Rheinland) Anstalt des öffentlichen Rechts bonnorange - Anstalt des öffentlichen Rechts (bonnorange AöR) Stadtwerke Bonn GmbH Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg Zweckverband Nahverkehr SPNV & Infrastruktur Rheinland Zweckverband Naturpark Rheinland Zweckverband "Rheinische Entsorgungs-Kooperation" KDN - Dachverband kommunaler IT- Dienstleister Wahnbachtalsperrenverband Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln GbR VR Bank eG Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH Trianel GmbH EGM Gesellschaft für Energie- und Gebäudemanagement Bonn mbH BonnNetz GmbH Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG (TKL) Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG (TWB) Trianel Onshore Windkraftwerke GmbH & Co. KG (TOW) Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) Stadtwerke Bonn Beteiligungs- GmbH Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH Returo Entsorgungs GmbH Bonner City Parkraum GmbH (BCP) Bonner Hafenbetrieb GmbH (BHB) BRS - Beteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg GmbH Flughafen Köln/Bonn GmbH Flugplatz-Gesellschaft Hangelar mbH Trianel Gaskraftwerk Hamm GmbH & Co. KG (TGH) Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH SWB Regional Ver- und Entsorgungs GmbH Wasserversorgungs- Gesellschaft mbH St. Augustin Stadtwerke Bonn Bad GmbH MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH Fahrbetrieb Bonn GmbH Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises (SSB) GmbH Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) Einkaufs- u. Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (BEKA) mbH refer GmbH Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG (TWB II) BürgerEnergie Rhein- Sieg eG NVR GmbH VRS GmbH WBG Wohnungsbau- gesellchaft Bonn mbH d-NRW Anstalt öffentlichen RechtsSeite 16 von 389 Seite 17 von 389 Beteiligungen der Stadtwerke Bonn GmbH zum 31.12.2019Stamm-, Grund-, Kapitalanteile Anteilseigner Gesellsch.-Kapital per 31.12.2019 (gezeichn. Kapital) % nominell EUR EUR Anteile an verbundenen Unternehmen 1. Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH 1.000.000,00 100,00 1.000.000,00 SWB GmbH 2. EGM - Gesellschaft für Energie- und Gebäudemanagement mbH 51.129,19 100,00 51.129,19 SWB GmbH 3. Stadtwerke Bonn Beteiligungs-GmbH (SWBB) 101.000,00 58,47 59.050,00 SWB GmbH 4. Bonner City Parkraum GmbH 26.000,00 50,10 13.026,00 SWB GmbH Sonstige unmittelbare Beteiligungen 5. Returo Entsorgungs GmbH 50.000,00 50,00 25.000,00 SWB GmbH 6. Flugplatz-Gesellschaft Hangelar mbH 25.564,59 49,60 12.680,04 SWB GmbH 7. BHB - Bonner Hafenbetriebe GmbH 50.000,00 49,00 24.500,00 SWB GmbH 8. refer GmbH 50.000,00 25,00 12.500,00 SWB GmbH 9. BRS - Beteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg GmbH 300.000,00 16,66 50.000,00 SWB GmbH 10. Radio Bonn/Rhein-Sieg GmbH & Co KG, Siegburg 511.291,88 12,50 63.911,49 SWB GmbH 11. Trianel GmbH 20.152.575,00 5,81 1.170.000,00 SWB GmbH 12. Flughafen Köln/Bonn GmbH 10.821.000,00 6,06 656.000,00 SWB GmbH 13. Gemeinnützige Wohnungs- * genossenschaft eG (581 Anteile á 205 €) 2.918.380,00 4,08 119.105,00 SWB GmbH 14. TGH - Trianel Gaskraftwerk Hamm GmbH & Co KG 52.861.404,16 1,87 975.418,46 SWB GmbH Beteiligungen der Stadtwerke Bonn Beteiligungs-GmbH (SWBB) 15. Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH 5.000.000,00 100,00 5.000.000,00 SWBB GmbH 16. Stadtwerke Bonn Bad GmbH 25.000,00 100,00 25.000,00 SWBB GmbH 17. Müllverwertungsanlage Bonn GmbH 39.097.467,57 93,46 36.541.008,16 SWBB GmbH 18. SWB Regional Ver- und Entsorgung GmbH 25.000,00 90,40 22.600,00 SWBB GmbH 19. Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH 75.325.000,00 86,29 65.000.000,00 SWBB GmbH 20. Wasserversorgungs-Gesellschaft mbH St. Augustin 7.000.000,00 8,13 569.240,00 SWBB GmbH Beteiligungen der Müllverwertungsanlage Bonn GmbH (MVA) 21. refer GmbH 50.000,00 25,00 12.500,00 MVA GmbH Beteiligungen der Energie - und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH 22. Bonn-Netz GmbH 100.000,00 100,00 100.000,00 EnW GmbH 23. TKL - Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG 147.944.200,03 2,11 3.124.481,52 EnW GmbH 24. TWB - Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG 298.000.000,00 1,85 5.500.000,00 EnW GmbH 25. TWB II - Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG 101.163.479,19 2,00 1.803.269,24 EnW GmbH 26. TOW - Trianel Onshore Windkraftwerke GmbH & Co. KG 48.609.636,00 3,66 1.778.130,26 EnW GmbH 27. TEE - Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG 85.200.000,00 3,39 2.885.383,62 EnW GmbH Beteiligungen der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWBV) 28. Fahrbetrieb Bonn GmbH 50.000,00 100,00 50.000,00 SWBV GmbH 29. Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises GmbH 500.000,00 50,10 250.500,00 SWBV GmbH 30. Regionalverkehr Köln GmbH 3.579.200,00 12,50 447.400,00 SWBV GmbH 31. Einkaufs- u. Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (BEKA) mbH 382.520,00 0,60 2.280,00 SWBV GmbH Beteiligungen der Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises GmbH (SSB) 32. Regionalverkehr Köln GmbH 3.579.200,00 2,50 89.480,00 SSB GmbH Summe EUR: 127.433.592,98 * (Stand: 31.12.2018) BETEILIGUNGEN der SWB GmbHSeite 18 von 389 Seite 19 von 389 Beteiligungsbericht 2019 unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn BAUEN UND WOHNEN 3.1 Vereinigte Bonner Wohnungsbau-AG (VEBOWAG) 3.2 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG Bonn (GWG) 3.3 Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG (GBG)Seite 20 von 389 Seite 21 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 1 3. Unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn 3.1 Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft Allgemeine Unternehmensdaten Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft Baunscheidtstr. 15 53113 Bonn Telefon: (0228) 91 58-0 Internet: www.vebowag.de Telefax: (0228) 91 58-137 E-Mail: info@vebowag.de Gegenstand und Zweck des Unternehmens Die öffentliche Zwecksetzung (gemäß § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW) der Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft ist in der Satzung festgeschrieben. Danach ist vorrangiger Gesellschaftszweck eine sichere, sozial verantwortliche Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung im Sinne des Wohnungsbaurechts (gemeinnütziger Zweck). Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen für eigene und für fremde Rechnung. Die Gesellschaft kann Grundstücke erwerben, belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten errichten und auch Dienstleistungen bereitstellen und die Durchführung städtebaulicher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Entwicklung oder Erneuerung von Wohngebieten wahrnehmen. Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft Die Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft entstand im Jahr 1970 durch Verschmelzung der "Gemeinnützigen Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft (Gründung 1950), der „Gemeinnützigen Bau- und Wohnung-GmbH Beuel" (Gründung 1949) und dem "Gemeinnützigen Bauverein GmbH Bad Godesberg" (Gründung 1918). Mit Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Beuel am 21.03.1949 wurde die Beteiligung der Gemeinde Beuel an der neu zu gründenden „Gemeinnützigen Bau- und Wohnungs-GmbH Beuel“ beschlossen. Einer der Gesellschafter des Unternehmens war die Gemeinde Beuel. Die Gesellschaft wurde in erster Linie zur Instandsetzung der kriegsbeschädigten Häuser, zur Errichtung von Mietwohnungen und zur Förderung und Betreuung des Eigenheimbaus gegründet. Die Gründung der „Gemeinnützigen Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft“ im Jahr 1950 basierte auf umfangreichen Bauvorhaben der Bundesregierung im BonnerSeite 22 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 2 Stadtgebiet. Der Wohnungsbau sollte ausschließlich an gemeinnützige Wohnungsgesellschaften vergeben werden. Die Gemeinnützige Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft wurde nicht zuletzt deshalb gegründet, um die Vergabe der Bauaufträge an auswärtige gemeinnützige Genossenschaften und Gesellschaften zu verhindern und die Bonner Wirtschaft an der Vergabe von Bauaufträgen der Bundesregierung zu beteiligen. Durch die kommunale Neugliederung des Raumes Bonn im Jahr 1969 (Bonngesetz) gingen die Beteiligungen der Städte Bad Godesberg und Beuel auf die Stadt Bonn über. Um auf den Wohnungsbaumarkt und den Wohnungsmarkt einwirken zu können, sollte diese über ein leistungsfähiges Wohnungsunternehmen verfügen. Hierdurch ist die Ausübung von marktregulierenden Funktionen auf Baupreise und soziale Mieten möglich. Außerdem können für einkommensschwache, insbesondere für kinderreiche und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Diese Aufgabe bestimmt auch heute noch im Wesentlichen die Tätigkeit des Unternehmens. Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2019 Grundkapital: 26.368.000,00 EUR Anzahl der Stückaktien % nachrichtlich in EUR Bundesstadt Bonn 475.572 92,34 24.349.286,40 Provinzial Rheinland Versicherung AG 22.420 4,35 1.147.904,00 Sparkasse KölnBonn 14.200 2,76 727.040,00 Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG 676 0,13 34.611,20 übrige Aktionäre 2.132 0,42 109.158,40 Gesamt 515.000 100 26.368.000,00 Das Grundkapital ist in 515.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennbetrag eingeteilt. Eine Umwandlung in Inhaberaktien und der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihres Anteils sind ausgeschlossen. Die Stadt Bonn hält als Hauptaktionärin 92,34 % der Aktien zum 31.12.2019. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis Ablauf des 27. Juni 2022 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlage um bis zu insgesamt 5.632.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 110.000 neuen, auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 51,20 EUR je Aktie zum Ausgabebetrag in Höhe des rechnerischen Anteils am Grundkapital von 51,20 EUR je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017). Genussrechtskapital: 16.923.162,50 EURSeite 23 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 3 Daneben hat die Bundesstadt Bonn mit Wirkung zum 31. Dezember 2005 Genussrechtskapital in Höhe von 15.765.402,50 EUR und mit Wirkung zum 29. August 2007 Genussrechtskapital in Höhe von 1.157.760,00 EUR, insgesamt 16.923.162,50 EUR in die Gesellschaft eingebracht. Beteiligungen der Gesellschaft Anteile der VEBOWAG an verbundenen Unternehmen Beteilgungs- quote in % Eigen- kapital in TEUR Jahres- ergebnis in TEUR VEBOFUTUR GmbH, Bonn* 100 174 0* * mit der VEBOFUTUR besteht ein Ergebnisabführungsvertrag Die VEBOWAG war als Kommanditistin mit einer Einlage in Höhe von EUR 4.857,27 (95%) am Kapital der Core Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Mainz, beteiligt. Dieser Gesellschaft wurden 1998 im Zuge des „Sale- and-lease-back-Verfahrens“ 414 Mietwohnungen übertragen, die im Berichtsjahr zurückgekauft wurden. Die Core Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2019 aufgelöst. Entwicklung der Bilanz in EUR Position 2017 2018 2019 Immaterielle Vermögensgegenstände 1.433.612 1.231.397 791.713 Sachanlagevermögen 259.846.061 278.370.952 297.803.658 Finanzanlagevermögen 8.431.389 4.932.527 4.926.221 Anlagevermögen 269.711.062 284.534.876 303.521.593 Verkaufsgrundstücke 14.488.622 14.500.867 14.257.312 Forderungen 984.033 460.326 454.879 Flüssige Mittel 11.902.417 10.284.354 7.960.105 Umlaufvermögen 27.375.073 25.245.547 22.672.297 Rechnungsabgrenzungsposten 140.201 122.774 215.385 Summe Aktiva 297.226.338 309.903.197 326.409.275Seite 24 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 4 Position 2017 2018 2019 Gezeichnetes Kapital 26.368.000 26.368.000 26.368.000 Rücklagen 34.112.957 37.205.178 37.205.178 Genussrechtskapital 16.923.163 16.923.163 16.923.163 Bilanzgewinn 1.290.779 1.629.874 2.106.531 Eigenkapital 80.114.070 83.545.384 87.980.186 Rückstellungen 3.535.032 3.011.462 4.113.003 Verbindlichkeiten 213.238.985 220.512.449 229.521.703 Rechnungsabgrenzungsposten 338.250 2.833.903 * 4.794.383 * Summe Passiva 297.226.338 309.903.197 326.409.275 * Im Rahmen von Förderdarlehen zur Errichtung von preisgebundenem Wohnraum wurden der Gesellschaft sogenannte „Tilgungs- nachlässe“ gewährt. Im Berichtsjahr wurden vier Darlehen für die Fertigstellung von Neubauvorhaben ausgereicht. Hierauf gewährte Tilgungsnachlässe wurden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst, der über die Dauer der Zweckbindung (i.d.R. 30 Jahre) erfolgswirksam aufgelöst wird. Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2017 2018 2019 Umsatzerlöse 44.583.045 45.536.545 47.102.298 Bestandserhöhungen 43.682 -29.884 -200.522 aktivierte Eigenleistungen 434.611 448.444 446.525 sonst. betr. Erträge 1.421.349 1.253.928 1.154.468 Finanzerträge 452.485 469.940 464.280 Erträge 46.935.174 47.678.973 48.967.049 Position 2017 2018 2019 Erträge 46.935.174 47.678.973 48.967.049 - Aufwendungen 44.217.744 44.247.659 44.532.246 = Jahresergebnis 2.717.430 3.431.314 4.434.803 - Einstellung in die gesetzliche Rücklage 135.871 175.566 221.740 - Einstellung in die Gewinnrücklage 1.290.779 1.629.874 2.106.531 = Bilanzgewinn/ -verlust 1.290.779 1.629.874 2.106.531 Position 2017 2018 2019 Aufwendungen f. bezogene Lieferungen/Leistungen 24.345.274 24.408.231 24.080.822 Personalaufwand 4.364.706 4.625.512 4.816.086 Abschreibungen 6.214.504 6.387.620 6.802.171 sonst. betr. Aufwendungen 2.349.960 2.212.278 2.063.431 Zinsen u.ä. Aufwendungen 4.837.499 4.515.501 4.626.331 Steuern 1.686.107 1.678.823 1.723.711 Vergütung Genussrechtskapital 419.694 419.694 419.694 Aufwendungen 44.217.744 44.247.659 44.532.246Seite 25 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 5 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2019 In dem Geschäftsjahr 2019 wurde ein Jahresüberschuss von 4.435 TEUR erwirtschaftet. In Übereinstimmung mit § 17 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand 5 % des Jahresüberschusses 2019 in die gesetzliche Rücklage eingestellt (222 TEUR). Gemäß § 17 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand 50 % des Jahresüber-schusses (nach Zuweisung der gesetzlichen Rücklage) in die Bauerneuerungsrücklage eingestellt (2.107 TEUR). Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den verbliebenen Bilanzgewinn von 2.107 TEUR ebenfalls in die Bauerneuerungsrücklage einzustellen, wurde in der Hauptversammlung am 26. August 2020 beschlossen. Auszug aus dem Lagebericht Die Gesellschaft weist 2019 einen Jahresüberschuss von 4.435 TEUR (Vj. 3.431 TEUR) aus. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.411 TEUR. Im Wesentlichen schlagen sich hier gestiegene Nettomieten nieder; insbesondere der Mietbeginn abgeschlossener Bauvorhaben. Hinzu kamen Mietanpas-sungen bei Mieterwechsel. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Förderdarlehen für die fertiggestellten Neubauvorhaben vollständig ausgereicht. Die Investitionen in den Bestand des Unternehmens betrugen im Berichtsjahr 36.866 TEUR (Vj. 35.402 TEUR) und verteilen sich auf Neubauinvestitionen und Bestandzukäufe 25.764 TEUR (Vj. 24.546 TEUR) und laufende Instandhaltungsarbeiten (6.070 TEUR; Vj. 6.072 TEUR).Seite 26 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 6 Leistungskennzahlen Kennzahl 2017 2018 2019 Eigenkapitalquote in % 27,0 27,0 26,9 Eigenkapitalrentabilität in % 3,39 4,11 5,04 Eigenkapitalrentabilität (ohne Genussrechte) in % 4,3 5,15 6,24 Anlagenintensität in % 90,7 91,8 92,9 Fremdkapitalquote in % 64,0 63,6 62,9 Leerstandsquote (bereinigt) in % 1,3 1,3 1,1 Gesamtinvestitionen in den Bestand in TEUR 22.182 37.544 36.866 Fluktuationsquote in % 6,5 6,8 7,0 Mieterwechsel 416 438 455 Mietwohnungen 6.311 6.322 6.420 Häuser 902 896 907 Gewerbliche Einheiten 67 84 77 Garagen und Einstellplätze 1.700 1.783 1.872 Management von Immobilien Dritter 325 205 205 (Mietwohnungen, gewerbliche Einheiten, Garagen und Einstellplätze) Wohn- und Nutzfläche in qm 439.145 446.026 453.056 Verbindung zum städtischen Haushalt Gemäß einer am 15.07.1986 mit der Stadt Bonn abgeschlossenen Rahmenvereinbarung verpflichtet sich die VEBOWAG u. a. zur Vermeidung des Entstehens von Obdachlosigkeit auf die Durchführung von Wohnungsräumungen so lange zu verzichten, bis die Stadt entschieden hat, ob zur Sicherung des Wohnraumes die Mietverpflichtungen übernommen werden oder nicht. Weiterhin verpflichtet sich die Gesellschaft, von der Stadt benannte Personen, die als reintegrationsfähig angesehen werden, mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Im Jahre 2004 wurden Verhandlungen über die Neufassung dieser Rahmenvereinbarung geführt. Diese hat der Rat am 17.03.2005 beschlossen. Der Vertragsabschluss erfolgte am 24.04.2005. Die Stadt Bonn erhält das Recht, in enger Abstimmung mit der VEBOWAG, freiwerdende Wohnungen der VEBOWAG mit von der Stadt Bonn benannten Mietern zu besetzen. Für hierdurch der VEBOWAG entstehende Mehraufwendungen zahlte die Stadt Bonn bisher einen jährlichen Ausgleich von 438 TEUR. Diese Rahmenvereinbarung wurde im Jahr 2014 neu verhandelt und mit Wirkung zum 01.01.2015 angepasst. Danach stellt die Berechnungsbasis des von der Bundesstadt Bonn zu leistenden Ausgleichsbetrags für die vereinbarten Leistungen der VEBOWAG die Verwaltungskostenpauschale der Verordnung über wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz (Zweite Berechnungsverordnung - II. BV) dar. Diese wird im geförderten Wohnungsbau eingesetzt, um den Wert des durch die Vermieter geleisteten Verwaltungsaufwands auszugleichen.Seite 27 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 7 Auf dieser Grundlage ergibt sich eine Anpassung im Vergleich zur vorherigen Rahmenvereinbarung, die bis zum Jahr 2024 auf 1,1, Mio. EUR steigen wird. Die Bundesstadt Bonn hat Genussrechtskapital in Höhe von insgesamt 16.923.162,50 EUR in die Gesellschaft eingebracht, das mit jährlich 420 TEUR verzinst wird. Organe der Gesellschaft Vorstand Dr. Michael Kleine-Hartlage, Dipl.- Kaufmann Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht aus 21 Mitgliedern. Davon wird ein städtisches Mitglied entsandt (Kapitaleigner-Vertreter; hier: die Oberbürgermeisterin/ der Oberbürgermeister oder ein von ihr/ ihm vorgeschlagener Vertreter) werden 13 Mitglieder von der Hauptversammlung gewählt (Kapitaleignervertreter) werden 7 Mitglieder nach den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes von der Belegschaft gewählt (Arbeitnehmervertreter). Zusammensetzung des Aufsichtsrates - Geschäftsjahr 2019 Vorsitzende: Karin Robinet, Ausschussmitglied Stellvertretende Vorsitzende: Andreas Remmen, kaufm. Angestellter * Dieter Schaper, StadtverordneterSeite 28 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 8 Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates: Marc Dittmann, techn. Angestellter * Günter Dorschu, techn. Angestellter * Wolfgang Fuchs, Stadtdirektor Elke Gerner-Kilp, kfm. Angestellte * Alfred Giersberg, Stadtverordneter Gieslint Grenz M.A., Stadtverordnete Heidemarie Horst, kfm. Angestellte * Barbara Ingenkamp, Stadtverordnete Birgitta Jackel, Stadtverordnete Prof. Dr. Detmar Jobst, sachkundiger Bürger Achim Kansy, Stadtverordneter Reiner Koenigs, techn. Angestellter * Peter Kox, Stadtverordneter Norbert Krey, kaufm. Angestellter * Jan Claudius Lechner, Stadtverordneter Holger Schmidt, Ausschussmitglied Simone Stein-Lücke, Bezirksbürgermeisterin Rainer Virnich, stellv. Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn * = Arbeitnehmervertreter Hauptversammlung Städtische Vertreter Als Vertreterin für die Hauptversammlungen der VEBOWAG wurde vom Rat der Stadt Bonn Frau StORRin Manuela Olschewski und als ihr Vertreter im Verhinderungsfall Dipl.-Kaufmann Carsten Velewald für die Wahlzeit des Rates bestellt. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 2017 2018 2019 Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter (ohne Vorstand), davon: Kaufmännische Mitarbeiter 22 25 25 Technische Mitarbeiter 11 11 12 Mitarbeiter im Regiebetrieb, Hauswarte etc. 10 9 10 Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 43 45 47 Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 23 13 14 Auszubildende 6 6 6 Mitarbeiter gesamt 72 64 67 Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2019 durchschnittlich 7 Aushilfen (Vorjahr: 7) beschäftigt. Abschlussprüfer 2019 Flick Gocke Schaumburg GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bonn.Seite 29 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 9 Angaben nach dem Transparenzgesetz Alleinvorstand: Gesamtbezüge in EUR Dr. Michael Kleine-Hartlage 218.482,20 Aufsichtsrat: Karin Robinet 596,88 Andreas Remmen 439,35 Dieter Schaper 762,60 Marc Dittmann 801,69 Günter Dorschu 358,83 Wolfgang Fuchs 241,56 Elke Gerner-Kilp 358,83 Alfred Giersberg 560,13 Georg Goetz 322,08 Gieslint Grenz 442,86 Heidemarie Horst 439,35 Barbara Ingenkamp 523,38 Birgitta Jackel 922,47 Prof. Dr. Detmar Jobst 362,34 Achim Kansy 120,78 Reiner Koenigs 560,13 Peter Kox 560,13 Norbert Krey 680,91 Jan Claudius Lechner 560,13 Holger Schmidt 560,13 Simone Stein-Lücke 238,05 Rainer Virnich 680,91Seite 30 von 389 Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG 10Seite 31 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG 11 3.2 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG, Bonn Allgemeine Unternehmensdaten Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG Im Krausfeld 33 53111 Bonn Telefon: (02 28) 60 45 8 - 0 Internet: www.gwg-bonn.de Telefax: (02 28) 60 45 8 - 19 E-Mail: info@gwg-bonn.de Gegenstand und Zweck des Unternehmens Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, vermitteln und betreuen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienst- leistungen. Beteiligungen sind zulässig. Die Genossenschaft führt ihre Geschäfte nach den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit in der Tradition genossenschaftlichen Gedankengutes im Rahmen der Satzung. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen. Begründung für die Beteiligung an der Genossenschaft Die Beteiligung geht auf das Jahr 1899 zurück. Aufgrund einer Empfehlung des Armenrates beteiligte sich die Stadt Bonn an der damaligen Arbeitergenossenschaft und unterstützte somit die Errichtung von preiswertem Wohnraum für sozialschwache Bürger. Auch heute noch bildet die Vermietung preisgünstiger Wohnungen den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, so dass die Bundesstadt Bonn ihre Beteiligung aufrechterhält. Hinweis: Die Daten zur Veröffentlichung zum Geschäftsjahr 2019 lagen bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht vor.Seite 32 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG 12 Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2018 in EUR in % Bundesstadt Bonn 782.690,00 26,89 Stadtwerke Bonn GmbH 119.105,00 4,09 Rechtlich unselbständige örtliche Stiftungen der Bundesstadt Bonn: Stiftung "Arme im allgemeinen" 14.760,00 0,51 Stiftung "Konvente St. Aegidius und St. Jakob" 6.560,00 0,23 Stiftung "Oebeke" 1.230,00 0,04 Übrige Mitglieder 1.987.035,00 68,25 Gesamt 2.911.380,00 100,00 Geschäftsguthaben der Genossenschaft zum 31.12.2018 (31.12.2017): 2.911.380,00 EUR (2.911.205,00 EUR) Beteiligungen der Genossenschaft zum 31.12.2018 Stammkapital Anteil WBG Wohnungsbaugesellschaft Bonn mbH 511.291,88 EUR 100 % Die WBG mbH wurde am 05.12.1997 gegründet. Alleiniger Gesellschafter ist die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG Bonn. Das Eigenkapital der GmbH beträgt zum 31.12.2018 EUR 588.712,03. Seit dem 01.01.2003 ruht die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.Seite 33 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG 13 Entwicklung der Bilanz in EUR Position 2016 2017 2018 Immaterielle Vermögensgegenstände 0 17.529 13.431 Sachanlagevermögen 31.795.698 31.473.069 31.060.418 Finanzanlagevermögen 514.348 514.348 511.292 Anlagevermögen 32.310.046 32.004.946 31.585.141 Zum Verkauf bestimmte Grundstücke/Vorräte 1.759.342 1.807.904 1.737.306 Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 168.472 97.622 173.924 Flüssige Mittel 1.010.354 1.008.646 944.063 Umlaufvermögen 2.938.168 2.914.172 2.855.293 Summe Aktiva 35.248.214 34.919.118 34.440.439 Geschäftsguthaben 2.932.525 2.911.205 2.919.380 Ergebnisrücklagen 12.529.788 13.158.442 13.702.629 Bilanzgewinn 128.226 518.532 145.936 Eigenkapital 15.590.539 16.558.179 16.766.945 Rückstellungen 37.400 37.800 37.800 Verbindlichkeiten 19.620.275 18.293.139 17.625.694 Summe Passiva 35.248.214 34.919.118 34.440.439 Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2016 2017 2018 Umsatzerlöse 6.580.157 6.700.914 6.840.806 Bestandserhöhungen 0 52.026 0 Sonstige betriebliche Erträge 83.600 35.109 92.962 Finanzerträge 276 0 111 Erträge 6.664.033 6.788.093 6.933.879 Position 2016 2017 2018 Bezogene Lieferungen und Leistungen 3.782.467 3.097.759 3.966.372 Bestandsminderungen 58.942 0 72.786 Personalaufwand 706.977 780.050 791.198 Abschreibungen 1.000.496 1.005.210 1.066.518 Sonstige betriebliche Aufwendungen 256.156 211.536 238.323 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 445.307 376.964 324.793 Steuern 182.326 184.873 189.515 Aufwendungen 6.432.671 5.658.409 6.503.933Seite 34 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG 14 Position 2016 2017 2018 Erträge 6.664.033 6.788.093 6.933.879 - Aufwendungen 6.432.671 5.658.409 6.503.933 = Jahresüberschuss 231.362 1.131.702 284.373 Einstellung in Ergebnisrücklage 103.136 613.170 138.437 = Bilanzgewinn 128.226 518.532 145.935 Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2018 Die Mitgliederversammlung stellte am 14.06.2019 den Jahresabschluss 2018 fest, erteilte dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung und beschloss, den Bilanzgewinn in Höhe von 145.936,78 EUR in Form einer 4-prozentigen Dividende zu 113.217,40 EUR an die Mitglieder auszuschütten und den Rest von 32.718,38 EUR der freien Rücklage zuzuführen. Leistungskennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens Kennzahlen 2016 2017 2018 Eigenkapitalquote in % 44,23 47,50 48,68 Fremdkapitalquote in % 55,77 52,50 51,32 Anlagenintensität in % 91,66 91,65 91,71 Anzahl der Wohneinheiten 1.188 1.188 1.179 Wohn/ Nutzfläche in qm 67.923 67.923 67.911 Anzahl der Mitglieder 1.563 1.568 1.596 Durchschnittliche Miete qm/mtl. in EUR 5,87 6,05 6,11 Modernisierungskosten (o.V.) Euro/qm 15,69 9,14 8,00 Fluktuationsquote in % 11,28 6,23 7,49 Leerstandsquote in % 1,6 1,99 1,35 Instandhaltung in TEUR 2.125 1.401 2.343 Modernisierung in TEUR 1.401 621 543 Auszug aus dem Lagebericht Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Wohnungsgenossenschaft ist weiterhin stabil und im Aufwärtstrend. Trotz der Investitionen im Objektbereich und der Ertragsausfälle auf Grund von überwiegend instandsetzungsbedingten Leerständen und Modernisierungen, wird die Genossenschaft weiter im Aufschwung bleiben. Die Gesellschaft weist 2018 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 16.767 und einen Bilanzgewinn von 146 TEUR (Vj. 518 TEUR) aus. Die Erlöse aus der Hausbe- wirtschaftung betrugen 6.822 TEUR (Vj. 6.684 TEUR).Seite 35 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG 15 Organe der Gesellschaft Vorstand Sigurd Trommer Vorsitzender Katrin Wilbert, stellvertretende Vorsitzende Michael Hartmann geschäftsführender Vorstand Aufsichtsrat Stefan Raetz Vorsitzender Klaus Besier stellvertretender Vorsitzender Dagmar Budde Uwe Feierabend (ab 15.06.2018) Uwe Franzen Klaus Großjohann (bis 15.06.2018) Ernst-Peter Klein Lutz Mühring (bis 15.06.2018) Edith Rosenbaum Ansgar Schuldenzucker Marco Westphal (ab 15.06.2018) Mitgliederversammlung Der Rat der Bundesstadt Bonn hat für seine verbleibende Wahlzeit als Vertreter in der Mitgliederversammlung Dipl.-Kaufmann Carsten Velewald, im Verhinderungsfall StORR Manuela Olschewski, bestimmt. Corona-bedingt wurde die für 2020 geplante Mitgliederversammlung, die die Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen hat in das Jahr 2021 verschoben. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 2016 2017 2018 Vollzeitbeschäftigte: Kaufmännische Mitarbeiter 5 6 6 Technische Mitarbeiter 1 2 1 Auszubildende 3 - - Mitarbeiter im Regiebetrieb (Hauswarte etc.): 4 3 3 Gesamt 13 11 10 Teilzeitbeschäftigte: Kaufmännische Mitarbeiter 1 1 1 Gesamt 1 1 1 Insgesamt 14 12 11Seite 36 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG 16 Abschlussprüfer 2018 Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf. Angaben nach dem Transparenzgesetz Die Vorstandsbezüge belaufen sich für das Geschäftsjahr 2018 auf insgesamt 153.901,58 EUR. Der Aufsichtsrat erhielt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von insgesamt 4.925,00 EUR.Seite 37 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG 17 3.3 Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG Allgemeine Unternehmensdaten Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG Kamillenweg 12 53757 Sankt Augustin Telefon: (0 22 41) 9 43 86 - 0 Telefax: (0 22 41) 9 43 86 - 29 Gegenstand und Zweck des Unternehmens Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung (gemeinnütziger Zweck) der Mitglieder der Genossenschaft. Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben und betreuen. Sie kann im Bereich der Wohnungsbewirtschaftung, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallende Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. Die Genossenschaft war am 31.12.1989 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt. Der Geschäftsbetrieb der Genossenschaft erstreckt sich auf den Rhein-Sieg-Kreis und die Bundesstadt Bonn. Begründung für die Beteiligung an der Genossenschaft Die Beteiligung geht auf das Jahr 1994 zurück und unterstützte somit die Errichtung von preiswertem Wohnraum für sozialschwache Bürger. Auch heute noch bildet die Vermietung preisgünstiger Wohnungen den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, so dass die Bundesstadt Bonn ihre Beteiligung aufrechterhält. Hinweis: Die Daten zur Veröffentlichung zum Geschäftsjahr 2019 lagen bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht vor.Seite 38 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG 18 Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2018 nominal EUR % Bundesstadt Bonn (952 Anteile á 300 EUR) 285.600 20,17 Stadt Sankt Augustin 272.400 19,24 Provinzial-Versicherung 15.000 1,06 Raiffeisenbank Sankt Augustin eG 4.500 0,32 Kreissparkasse Köln 60.000 4,24 Übrige Mitglieder 778.500 54,98 Gesamt 1.416.000 100,00 1 Anteil = 300,00 EUR Geschäftsguthaben der Genossenschaft zum 31.12.2018 (31.12.2017): 1.431.974,78 EUR (1.444.638,26 EUR). Haftungssumme zum 31.12.2017 (31.12.2016): 1.416.000,00 EUR (1.421.700,00 EUR) Beteiligungen der Gesellschaft Keine. Entwicklung der Bilanz in EUR Position 2016 2017 2018 Immaterielle Vermögensgegenstände 522 206 330 Sachanlagevermögen 19.188.878 18.715.544 18.971.034 Finanzanlagevermögen 450 500 500 Anlagevermögen 19.189.850 18.716.251 18.971.864 Vorräte/zum Verkauf bestimmte Grundstücke 888.476 875.035 910.585 Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 37.176 60.7778 54.997 Flüssige Mittel 1.519.542 1.314.748 395.745 Umlaufvermögen 2.445.194 2.250.661 1.361.327 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 5.884 Summe Aktiva 21.635.044 20.966.812 20.339.075Seite 39 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG 19 Position 2016 2017 2018 Geschäftsguthaben 1.448.069 1.444.628 1.431.975 Ergebnisrücklagen 6.926.882 6.652.446 6.282.474 Bilanzgewinn 56.200 55.747 56.094 Eigenkapital 8.431.150 8.152.821 7.770.543 Rückstellungen 87.695 92.123 93.6223 Verbindlichkeiten 13.116.198 12.721.868 12.474.909 Summe Passiva 21.635.044 20.966.812 20.339.075 Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2016 2017 2018 Umsatzerlöse 3.038.026 3.104.832 3.120.497 Bestandserhöhungen 18.855 -13.441 35.551 Sonstige betriebliche Erträge 48.094 52.363 47.389 Finanzerträge 1.742 2.062 2.377 Erträge 3.106.718 3.145.815 3.205.814 Position 2016 2017 2018 Materialaufwand 1.545.062 1.928.724 2.129.264 Personalaufwand 413.582 418.205 394.381 Abschreibungen 536.790 557.104 534.727 Sonstige betriebliche Aufwendungen 92.311 86.778 95.741 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 302.824 291.707 282.929 Steuern 78.727 82.062 82.650 Aufwendungen 2.969.295 3.364.582 3.519.692 Position 2016 2017 2018 Erträge 3.106.718 3.145.815 3.205.814 - Aufwendungen 2.969.295 3.364.582 3.519.692 = Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 137.423 -218.766 -313.878 Einstellung in/Entnahmen (-) aus Ergebnisrücklagen 81.223 -274.513 -369.972 = Bilanzgewinn 56.200 55.747 56.094Seite 40 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG 20 Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2018 in 2019 Am 26.06.2019 erteilte die Mitgliederversammlung Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung und beschloss zur Deckung des Jahresfehlbetrages und zur Auszahlung einer Dividende in Höhe von 4% einen Betrag von 313.878,13 EUR aus der Bauerneuerungsrücklage und 56.093,92 EUR aus den anderen Ergebnisrücklagen zu entnehmen und den Bilanzgewinn auszuschütten. Leistungskennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens Kennzahlen in % 2016 2017 2018 Eigenkapitalquote 39 39 38 Eigenkapitalrentabilität 1,6 -2,7 -4,0 Mitglieder 539 553 550 Anteile 4.748 4.720 Anzahl Wohnungen 487 487 487 davon öffentl. gefördert 295 295 197 Wohn-/ Nutzfläche 32.618 32.518 32.518 Ertragsausfälle 26.541 24.053 23.015 Durchschnittliche Miete (qm/mtl. in EUR) 5,59 5,72 5,75 Instandhaltungskosten (qm/mtl. in EUR) 1,82 2,80 3,18 Modernisierungskosten (qm/mtl. in EUR) 0,70 0,92 0,91 Fluktuationsquote 6,5 7,7 4,7 Leerstandsquote 1,2 0,7 0,4 davon Maßnahme bedingt 0,9 0,5 0,4 Instandhaltung und Modernisierung (in TEUR) 917 1.093 1.242 Zugänge Anlagevermögen (in TEUR) 600 83 790 Auszug aus dem Lagebericht Im Geschäftsjahr 2018 wurde aufgrund der hohen Investitionen in den Bestand ein negatives Ergebnis erzielt. Die Entnahme aus der Bauerneuerungsrücklage und den anderen Ergebnisrücklagen ermöglicht die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 %. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist in erster Linie auf die Erhöhung der Nettokaltmieten und der abgerechneten Betriebs- und Heizkosten zurück zu führen. Die Veränderung der Kosten für die Hausbewirtschaftung sind auf die höheren Instandhaltungskosten und teils gestiegene Betriebskosten zurück zu führen. Die Ertragslage der Genossenschaft wird durch das Hausbewirtschaftungsergebnis bestimmt; sie ist auch für die Zukunft nachhaltig gesichert. Die Gesellschaft weist 2017 ein Eigenkapital in Höhe von 7,8 Mio. EUR aus.Seite 41 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG 21 Organe der Gesellschaft Vorstand Ralf Baldauf – geschäftsführend – Guido Casper – ehrenamtlich – (ab 01.01.2018) Rudolf Schliefer – ehrenamtlich – (bis 31.12.2018) Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens 3 Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung kann eine höhere Zahl festsetzen; sie muss durch drei teilbar sein. Anke Riefers, Vorsitzende Klaus Schumacher, Stellvertretender Vorsitzender Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates: Karl-Heinz Braun Edgar Bastian Wilfried Firlus Rainer Gleß Wolfgang Neunzig Hubert Nordhorn Heinz-Willi Schäfer Mitgliederversammlung In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig von der Höhe seines Geschäftsguthabens. Als Vertreter der Bundesstadt Bonn für die Mitgliederversammlungen der Genossenschaft wurde Frau StORRin Manuela Olschewski und im Verhinderungsfall als ihr Vertreter Dipl. Kaufmann Carsten Velewald für die jeweilige Wahlzeit des Rates bestellt. Corona-bedingt wurde die für 2020 geplante Mitgliederversammlung, die die Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen hat in das Jahr 2021 verschoben. Anzahl der Beschäftigten zum 31.12. 2016 2017 2018 Geschäftsführer - geschäftsführender Vorstand, hauptamtlich - 1 1 1 Kaufmännische Mitarbeiter 3 3 3 Technischer Mitarbeiter 1 1 1 Abschlussprüfer 2018 Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf.Seite 42 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG 22Seite 43 von 389 Beteiligungsbericht 2019 unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn VERKEHR 3.4 Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH (ASF) 3.5. Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. (SRS)Seite 44 von 389 Seite 45 von 389 Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH 23 3.4 Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH Allgemeine Unternehmensdaten Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH c/o RENTROP & PARTNER KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Godesberger Allee 105-107 53175 Bonn Telefon: (0228) 36 22 37 Internet: Telefax: (0228) 36 22 84 E-Mail: asfgmbh@web.de Fährbetrieb (Auskünfte zum Fahrplan, zu den Fahrpreisen etc.) - seit dem 01.07.2014 durch die Lux-Werft und Schiffahrt GmbH, 53859 Niederkassel - Internet: www.rheinfaehre-godesberg.de E-Mail: info@lux-werft.de Tel.: 0228 - 971280 Gegenstand und Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Beförderung von Personen und Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr vom linken an das rechte Rheinufer und umgekehrt sowie in der Längsschifffahrt mittels Motorbooten, insbesondere Fähren. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen, die der Auslastung der vorhandenen Transportkapazitäten dienen. Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft Die Bundesstadt Bonn hält ihre Beteiligung an der Gesellschaft aufrecht, um im Falle einer Aufgabe der Geschäftstätigkeit der Lux-Werft und Schiffahrt GmbH weiterhin die Beförderung von Personen, Fahrzeugen und Lasten über den Rhein zu ermöglichen und die Verkehrsbelastung der bestehenden Rheinbrücken zu verringern.Seite 46 von 389 Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH 24 Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2018 Das Stammkapital in Höhe von 133.000 EUR wird von folgenden Gesellschaftern gehalten: Bundesstadt Bonn 99.500 EUR = 74,81 % Stadt Königswinter 33.500 EUR = 25,19 % Gesamt: 133.000 EUR = 100,00 % Beteiligungen der Gesellschaft Keine. Entwicklung der Bilanz in EUR Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung lagen noch keine Daten aus dem Geschäftsjahr 2019 vor, deswegen wurden die Daten aus 2018 verwendet. Position 2016 2017 2018 Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 1 Sachanlagevermögen 2 2 2 433.073 710.542 Anlagevermögen 3 433.076 710.545 Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 1.555 3.129 5.435 Flüssige Mittel 825.052 350.917 14.626 Umlaufvermögen 826.607 354.046 20.061 Summe Aktiva 826.610 787.122 730.606 Gezeichnetes Kapital 133.000 133.000 133.000 Kapitalrücklage 82.722 82.723 82.723 Gewinnrücklagen / Verlustvortag -182.366 247.287 200.112 Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 429.653 -47.175 -64.803 Eigenkapital 463.009 415.835 351.031 Rückstellungen 363.312 371.007 377.155 Verbindlichkeiten 89 81 2.204 Rechnungsabgrenzungsposten 200 200 216 Summe Passiva 826.610 787.122 730.606Seite 47 von 389 Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH 25 Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2016 2017 2018 Umsatzerlöse 1.231 424 416 Sonstige betriebliche Erträge 503.276 206 8.908 Erträge 504.507 630 9.324 Position 2016 2017 2018 Personalaufwand 1.137 2.571 4.886 Abschreibungen 152 2.524 7.087 Sonstige betriebliche Aufwendungen 40.049 18.431 38.308 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.516 24.280 23.345 Steuern 0 0 401 Aufwendungen 74.854 47.805 74.027 Position 2016 2017 2018 Erträge 504.507 630 9.324 - Aufwendungen 74.854 47.805 74.027 = Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 429.653 -47.175 -64.703 Verlauf des Geschäftsjahres 2018 Auszug aus dem Lagebericht 2018 Bei der Darstellung des Geschäftsverlaufs ist zu berücksichtigen, dass der Fährbetrieb ab dem 01.07.2014 nicht mehr von der ASF betrieben wird, dieser wurde an die Lux- Werft und Schifffahrt GmbH verpachtet. Es stehen weiterhin bei der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Rentrop & Partner KG in deren Räumlichkeiten in der Godesberger Allee 105-107, 53175 Bonn, kostenfrei ein Büroraum mit einer Schreibtischanlage zur Verfügung, von dem der laufende Geschäftsbetrieb abgewickelt wird. Die Arbeit der Geschäftsführung war im Jahr 2018 neben den allgemeinen Verwaltungsaufgaben im Wesentlichen durch die Anlage des Firmenvermögens geprägt, dass durch den Verkauf der beiden Fährschiffe „Konrad-Adenauer“ und „Sank Christophorus II“ sowie der beiden Liegenschaften in Bonn und Königswinter in den Vorjahren erzielt werden konnte. Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.06.2017 wurde ein Betrag von 750 TEUR bei der DZ Privatbank, Düsseldorf angelegt. Sinn und Zweck der Geldanlage ist, dass aus den Erträgen der laufende Geschäftsaufwand und die Verpflichtungen gegenüber der RZVK, zumindest teilweise gedeckt werden.Seite 48 von 389 Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH 26 Erträge / Aufwendungen: Aufgrund der Verpachtung des Fährbetriebes hat die Gesellschaft in 2018 nur noch geringfügige Einnahmen in Höhe von 416 EUR aus der Verpachtung des Fährbetriebs. Aus den angelegten Wertpapieren haben sich in 2018 Erträge von rd. 9 TEUR ergeben. Dagegen stehen jedoch Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren von ca. 15 TEUR. Des Weiteren war aufgrund von dauernden Kursrückgängen bei festverzinstlichen Wertpapieren eine Abschreibung von rd. 7 TEUR vorzunehmen. Da diese Wertpapiere unter Einbeziehung der Erwerbsnebenkosten zu einem Preis oberhalb des Nennwerts erworben wurden, am Fälligkeitstag jedoch nur mit dem Nennwert eingelöst/zurückgezahlt werden, verlieren die Papiere bis zu ihrer Fälligkeit schrittweise den Betrag an Wert, den der Kaufpreis den Nennwert übersteigt. Zum Bilanzstichtag spiegelt sich dies im gesunkenen Kurswert der einzelnen Wertpapiere wider. Es handelt sich daher um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung. Aus der Veränderung der Rückstellung für die RZVK-Umlage resultiert 2018 ein Aufwand in Höhe von 6,5 TEUR, der sich aus einer Auflösung der Rückstellung für den Personalkostenaufwand (16,8 TEUR) und einem Zinsaufwand aus der Abzinsung der Rückstellung (23,3 TEUR) zusammensetzt. Die Umlagezahlung 2018 an die RZVK, die in der Veränderung der Rückstellung enthalten ist, belief sich dabei auf 21,5 TEUR. Die Betriebsausgaben beinhalten außerdem Kosten für Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärung in Höhe von rd. 11 TEUR, Kosten für die Verwaltung des Wertpapierdepots von rd. 5 TEUR sowie allgemeine Verwaltungskosten von rd. 1,5 TEUR. Der Geschäftsführer hat wie in den Vorjahren für seine Tätigkeit eine monatliche Aufwandsentschädigung von 400 EUR, somit 4.800 EUR für das Jahr erhalten. Ergebnis Insgesamt ergibt sich für das Gesamtgeschäftsjahr 2018 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 64 TEUR. Ausblick Der Geschäftsbetrieb der ASF GmbH wird von dem Geschäftsführer weiterhin aufrechterhalten, da die Fährrechte bei der Gesellschaft verbleiben sowie die Verpflichtungen aus dem RZVK-Vertrag auch weiterhin zu erfüllen sind. Hauptschwerpunkt der Geschäftsführertätigkeit in 2019 wird die Überwachung der Vermögensanlage sowie die Korrespondenz mit der RZVK sein. Grundlegende Veränderungen sind in den Folgejahren nicht zu erwarten. Die Ertragslage hängt bei konstant erwarteten Kosten von den Zins- und Dividendenerträgen ab.Seite 49 von 389 Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH 27 Beschluss über die Behandlung des Jahresergebnisses 2018 Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss 2018 am 26.08.2019 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag betrug im Geschäftsjahr 2018 64.803,28 EUR. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 200.111,73 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 135.308,45 EUR. Dieser Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Dem Geschäftsführer wurde für das Jahr 2018 Entlastung erteilt. Verbindung zum städtischen Haushalt Im Haushaltsjahr 2018 wurden von der Bundesstadt Bonn weder Betriebskostenzuschüsse gezahlt noch Verluste aus Vorjahren übernommen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Uwe-Karsten Staeck - alleiniger, nebenamtlicher Geschäftsführer, seit dem 01.09.2005 Gesellschafterversammlung Vertreter der Bundesstadt Bonn ordentliche Mitglieder stellvertretende Mitglieder Christoph Jansen, Stadtverordneter (CDU) Hans-Jürgen Bruder, Bezirksverordneter (vormals FDP, seit ca. Dezember 2014 parteilos) Gieslint Grenz, Stadtverordnete (SPD) - Vorsitzende, seit 09.12.2014 - Dr. Gereon Schüller, Stadtverordneter (SPD) Margarete Heidler (Verwaltung) Manuela Olschewski, STORRin (Verwaltung) Monika Heinzel, Stadtverordnete (B 90/ Grüne) Michael Hörig (B90 / Grüne) Vertreter der Stadt Königswinter ordentliche Mitglieder stellvertretende Mitglieder Karl-Willi Weck sachkundiger Bürger - stellv. Vorsitzender, seit 09.12.2014 - Rüdiger Ratzke Mitglied des Rates der Stadt Königswinter Peter Wirtz Bürgermeister der Stadt Königswinter (Verwaltung) persönliche Vertretung (Verwaltung)Seite 50 von 389 Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH 28 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenes Personal. Abschlussprüfer Rechnungsprüfungsamt der Bundesstadt Bonn Angaben nach dem Transparenzgesetz Organ Aufwands- entschädigung Offenlegung Geschäftsführer Uwe-Karsten Staeck 4.800 EUR Jahresabschluss 2018, LageberichtSeite 51 von 389 Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. 29 3.5 Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i. L. Allgemeine Unternehmensdaten Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i. L. Scheidtweilerstraße 38 50933 Köln Telefon: (0221) 547-3620 Internet: --- Telefax: (0221) 547-3618 E-Mail: srs@srs-koeln.de Zweck und Gegenstand des Unternehmens Die Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH wurde 1974 mit dem Zweck gegründet, den kommunalen, schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr im Verkehrsgebiet Rhein-Sieg zu fördern. Gegenstand der Gesellschaft ist bzw. war die Planung, der Bau und Betrieb einer Stadtbahn im Verkehrsraum Köln - Bonn. Auf den Teilbereich Betrieb ist verzichtet worden; er wird von den drei in der Region tätigen kommunalen Schienenverkehrsunternehmen (SWBV, SSB, KVB) durchgeführt. Einleitung des Liquidationsverfahrens Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat sich die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft in den letzten Jahren verschlechtert. Die Gesellschafterversammlung hat im Dezember 2007 einstimmig die Auflösung der Gesellschaft mit Wirkung ab dem 01. Januar 2008 beschlossen. Die beiden Geschäftsführer der Gesellschaft wurden zu Liquidatoren bestellt und beauftragt, alle erforderlichen Schritte einzuleiten. Die Aufgabe der Liquidatoren ist es, die laufenden Geschäfte zu beenden und die Gesellschaft geordnet abzuwickeln. Ab dem 01.01.2009 wurde die Gesellschaft im Wesentlichen personallos gestellt. Bis auf die beiden Liquidatoren und einen Prokuristen beschäftigt die Gesellschaft kein eigenes Personal mehr. Die weiterhin anfallenden verwaltungs- und zuwendungsrechtlichen Aufgaben werden ab 2009 im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages durch die KVB und im geringen Umfang auch durch die SWBV durchgeführt.Seite 52 von 389 Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. 30 Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft Der Rat der Bundesstadt Bonn hat am 21.05.1970 die Bildung der Gesellschaft befürwortet, da eine Neuorganisation des öffentlichen Nahverkehrs und seiner Verkehrsträger sowie der Aufbau eines Stadtbahnsystems im Raum Köln - Bonn - Rhein-Sieg-Kreis für erforderlich gehalten wurde. Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2019 Stammkapital: 778.240,00 EUR in EUR in % Bundesstadt Bonn 158.720 20,39 Stadt Köln 389.120 50,00 Stadt Brühl 25.600 3,29 Stadt Bergisch Gladbach 25.600 3,29 Stadt Siegburg 20.480 2,63 Stadt Bad Honnef 15.360 1,97 Stadt Königswinter 20.480 2,63 Stadt Wesseling 15.360 1,97 Stadt Hürth 30.720 3,95 Gemeinde Alfter 10.240 1,32 Stadt Bornheim 15.360 1,97 Stadt Sankt Augustin 20.480 2,63 Rhein-Sieg-Kreis 10.240 1,32 Rhein-Erft-Kreis 10.240 1,32 Stadt Niederkassel 10.240 1,32 Gesamt 778.240 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Keine.Seite 53 von 389 Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. 31 Entwicklung der Bilanz in EUR Hinweis: Die Daten zur Veröffentlichung zum Geschäftsjahr 2019 lagen bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht vor. Position 2016 2017 2018 Vorräte 153.340 153.340 15.340 Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 56.973 54.437 41.355 Flüssige Mittel 124.659 137.416 733.248 Umlaufvermögen 334.973 345.193 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.653.621 11.005.858 11.025.585 Summe Aktiva 10.988.594 11.351.052 11.953.528 Gezeichnetes Kapital 778.240 778.240 778.240 Bilanzverlust -11.431.861 -11.784.098 -11.803.825 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.653.621 11.005.858 11.025.585 Eigenkapital 0 0 0 Rückstellungen 10.701.274 11.053.239 11.068.309 Verbindlichkeiten 287.320 297.813 885.219 Summe Passiva 10.988.594 11.351.052 11.953.528 Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2016 2017 2018 Sonstige betriebliche Erträge 18.079 850 676 Erträge 18.079 850 676 Position 2016 2017 2018 Personalaufwand 18.827 17.883 19.294 Sonstige betriebliche Aufwendungen 174.526 158.478 160.143 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 65.000 16.477 Steuern 0 287.000 0 Aufwendungen 193.353 528.361 195.914 Position 2016 2017 2018 Erträge 18.079 850 676 - Aufwendungen 193.353 528.361 195.914 = Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag -175.274 -527.511 195.238 Position 2016 2017 2018 Verlustvortrag -11.431.877 -11.431.861 -11.784.098 Einzahlung aus Gesellschafternachschüssen 175.290 175.274 175.511 = Bilanzverlust -11.431.861 -11.784.098 -11.803.825Seite 54 von 389 Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. 32 Die Gesellschaft ist zum 31.12.2018 bilanziell überschuldet. Sie weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 11.026 TEUR aus. Da sich die Gesellschaft in Liquidation befindet, erfolgte der Ansatz der Vermögensgegenstände und Schulden zu Zerschlagungswerten. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden daher unverändert beibehalten. Die Vergleichbarkeit des Abschlusses mit dem Vorjahr ist damit gewährleistet. Verlauf des Geschäftsjahres 2018 Im Geschäftsjahr 2018 ist die Gesellschaft ihrer ursprünglichen öffentlichen Zwecksetzung durch die bauliche und zuschusstechnische Restabwicklung der Fördermaßnahmen nachgekommen. Umsatzerlöse fielen in den Berichtsjahren nicht an, da keine Projekte abgerechnet wurden. Im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung für den Zeitraum 2012 – 2015 wurde bei der SRS eine Rückstellung zur Abdeckung des Risikos für Zuschussrückforderungen steuerlich nicht anerkannt. Diese Prüfungsfeststellung würde bei der SRS aufgrund steuerlicher Änderungsvorschriften zu einer Belastung von rd. 352 TEUR führen. Für dieses Risiko der Steuernachzahlung wurde im Jahresabschluss 2017 eine Rückstellung in Höhe von 352 TEUR, davon 65 TEUR Zinsen, gebildet. Ertrag und Aufwand 2018 Den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 1 (2017 TEUR 1) stehen Personalaufwendungen von TEUR 19 (2017: TEUR 18), sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 160 (2017: TEUR 158), sowie Zinsaufwendungen von TEUR 16 gegenüber. Danach ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 195 (2017 Jahresfehlbetrag TEUR 528). Vermögens- und Kapitalstruktur 2018 Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 602. Ursache hierfür war im Wesentlichen ein Anstieg der Bestände im kurzfristigen Vermögens- und Schuldenbereich. Auf der Aktivseite stehen einem Anstieg der flüssigen Mittel um TEUR 596, ein Anstieg auf der Passivseite bei den Verbindlichkeiten im Wesentlichen aus erhaltenen und noch nicht weitergeleiteten Zuschüssen von TEUR 587 gegenüber. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag stieg um TEUR 19. Einem Jahresfehlbetrag von TEUR 195 stehen Nachschüsse der Gesellschafter von TEUR 176 gegenüber. Ausblick Der voraussichtliche Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft ist derzeit nicht vorherzubestimmen. Er ist u. a. von der Abwicklung, Abrechnung und Prüfung aller Zuschussmaßnahmen durch die Bewilligungsbehörde abhängig.Seite 55 von 389 Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. 33 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 195 (i. Vj. TEUR 528) ab. Unter Berücksichtigung eines Verlustvortrages von TEUR 11.784 und der in 2018 eingeforderten Nachschüsse der Gesellschafter von TEUR 176 wird zum 31.12.2018 ein Bilanzverlust von TEUR 11.804 ausgewiesen. Dieser Verlust übersteigt das Eigenkapital um TEUR 11.026, die als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in der Bilanz ausgewiesen werden. Zur Abwendung insolvenzrechtlicher Antragspflichten haben sich die Gesellschafter auf Vorschlag der Liquidatoren verpflichtet, den Jahresfehlbetrag 2018 bis zu dem im Wirtschaftsplan angesetzten Betrag (TEUR 175) und den Jahresfehlbetrag 2019– soweit dieser das restliche Eigenkapital der Gesellschaft übersteigt – bis zu dem im Wirtschaftsplan angesetzten Betrag (TEUR 192) durch Nachschüsse gemäß § 7 Abs. (2) bis (4) des Gesellschaftsvertrages auszugleichen. Die endgültige Nachschusshöhe wird – unter Berücksichtigung bereits eingeforderter Vorauszahlungen – im Rahmen der Feststellung der Jahresabschlüsse 2018 bzw. 2019 festgelegt. Für den darüber hinausgehenden Betrag des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags bestehen Rückgriffsmöglichkeiten, so dass der Insolvenzfall trotz der bilanziellen Überschuldung gemäß dem Testat der Wirtschaftsprüfer nicht vorliegt. Leistungskennzahlen Das Eigenkapital reduzierte sich zum 31.12.2007 als Folge der Entnahme aus „anderen Gewinnrücklagen“ und des Jahresfehlbetrages. Zum 31.12.2008 war das Eigenkapital aufgezehrt. Die Eigenkapitalverhältnisse bestehen seit dem unverändert fort. In Folge dessen ist auch eine positive Eigenkapitalrentabilität und eine positive Gesamtrentabilität nicht gegeben. Die Fremdkapitalquote beträgt seit dem 31.12.2008 100 %. Eigene Investitionen der Stadtbahngesellschaft, betreffend die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Software, wurden in den Geschäftsjahren 2007 bis 2018 nicht getätigt. Verbindung zum städtischen Haushalt Im Haushaltsjahr 2018 wurden von der Bundesstadt Bonn insgesamt 35.795,03 EUR an die SRS GmbH i.L. überwiesen. Hierbei handelt es sich um den Abruf einer Vorauszahlung für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 30.585,00 EUR und den Restausgleich des Bilanzverlust 2017 in Höhe von 5.210,03 EUR.Seite 56 von 389 Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. 34 Organe der Gesellschaft Liquidatoren André Seppelt (seit 23.11.2017) Jörn Schwarze (seit dem 17.06.2011) Gesellschafterversammlung Als ständiger Vertreter für die Gesellschafterversammlung der SRS mbH i. L. hat der Rat der Bundesstadt Bonn StVD Michael Schütte und im Verhinderungsfall als Stellvertreterin StORRin Manuela Olschewski benannt. Aufsichtsrat (historisch) Das Organ Aufsichtsrat entfiel mit Eintrag der Änderungen des Gesellschaftsvertrages am 02.03.2010 ins Handelsregister. Seitdem werden dessen Aufgaben von der Gesellschafterversammlung wahrgenommen. Anzahl der Beschäftigten zum 31.12. 2017 2018 2019 Liquidatoren 2 2 2 Mitarbeiter 1 1 1 Gesamt 3 3 3 Bei den dann noch verbleibenden drei Beschäftigten handelt es sich um die beiden Liquidatoren und um den Prokuristen der Gesellschaft. Sie üben ihre Tätigkeit bei der SRS GmbH i.L. neben ihrer Haupttätigkeit bei den Verkehrsbetrieben KVB und SWBV aus. Abschlussprüfer Zacharias & Demmer Part mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln Angaben nach dem Transparenzgesetz Organ Aufwands- entschädigung Offenlegung Liquidator Jörn Schwarze Liquidator André Seppelt 6.646,77 EUR 6.646,77 EUR Geschäftsbericht 2018, Anlage III, S. 3 (Hinweis, die zur Offenlegung 2019 bestimmten Daten lagen bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht vor.) Gesellschafter- versammlung Die Mitglieder der Gesellschafterversammlung erhalten keine Bezüge.Seite 57 von 389 Beteiligungsbericht 2019 unmittelbare Beteiligungen der Stadt Bonn TOURISMUS UND KONGRESSWESEN, BEETHOVEN 3.6 Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/ Rhein-Sieg/ Ahrweiler (T & C) 3.7 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH 3.8 Bonn Conference Center Management GmbHSeite 58 von 389 Seite 59 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 35 3.6 Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler Allgemeine Unternehmensdaten Tourismus & Congress GmbH Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler Heussalle 11 53113 Bonn Telefon: (02 28) 9 10 41 - 0 Telefax: (02 28) 9 10 41 – 46 E-Mail: info@bonn-region.de Internet: www.bonn-region.de www.bonnhotels.de www.bonn-region-convention.de Gegenstand und Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist zum Berichtszeitpunkt die Stärkung der Tourismusregion Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Tourismus- und Eventwerbung. Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Erhöhung des Bekanntheitsgrades und Herausstellung der Vorzüge der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler als attraktives Reiseziel, die Erstellung und Durchführung eines Marketingkonzeptes für die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, die gezielte Werbung in den Bereichen Städtetourismus, Kongresswesen, Tagungen, Veranstaltungen aller Art, für die Museumslandschaft und das Kultur- und Freizeitangebot der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, die Initiierung von Tagungen, Kongressen und Veranstaltungen, die der Förderung des Fremdenverkehrs in der Region dienen, die Verbesserung und Entwicklung der touristischen Angebote der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, der Vermittlungs- und Buchungsservice über ein modernes EDV-System, die Mitwirkung bei der Konzeption touristischer Infrastruktur, die Durchführung von touristischen Leistungen, die Beratung und Betreuung der touristischen Leistungsträger, die Koordination von touristischen Veranstaltungen und Aktivitäten der Region.Seite 60 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 36 Hintergrund für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an dieser Gesellschaft In einer im Jahr 1995 erstellten Tourismusstudie für die Region Bonn/ Rhein-Sieg/Ahrweiler wurde die Gründung einer überregionalen Tourismusorganisation empfohlen. Diese stellte die Voraussetzung zur professionellen touristischen Vermarktung der Gesamtregion, zur Nutzung von Synergieeffekten und zu einem effizienten Einsatz der Finanzmittel dar. Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2019 Stammkapital: 52.000,00 EUR Gesellschafter EUR % Bundesstadt Bonn 20.020,00 38,5 Rhein-Sieg-Kreis 10.140,00 19,5 Tourismus Förderverein Bonn/ Rhein-Sieg/Ahrweiler e. V. 15.600,00 30,0 Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg 3.120,00 6,0 Hotel- und Gaststätteninnung Bonn und Rhein-Sieg-Kreis r. V. 3.120,00 6,0 Gesamt 52.000,00 100 Beteiligungen der Gesellschaft Keine.Seite 61 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 37 Entwicklung der Bilanz in EUR Position 2017 2018 2019 Immaterielles Vermögen 40.335 29.647 21.578 Sachanlagevermögen 21.093 17.035 10.975 Anlagevermögen 61.428 46.682 32.553 Vorräte 14.671 16.097 18.592 Forderungen/Sonst. Vermögensgegenstände 1.628.447 294.681 122.239 Flüssige Mittel 340.474 275.596 376.234 Umlaufvermögen 1.983.592 586.373 517.065 Rechnungsabgrenzungsposten 9.114 19.267 1.994 Summe Aktiva 2.054.134 652.323 551.612 Gezeichnetes Kapital 52.000 52.000 52.000 Gewinnvortrag 56.505 231.093 199.477 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 174.588 -31.616 -106.195 Eigenkapital 283.093 251.477 145.282 Rückstellungen 178.274 130.264 93.451 Verbindlichkeiten 1.562.189 207.505 246.454 Rechnungsabgrenzungsposten 30.578 63.077 66.425 Summe Passiva 2.054.134 652.323 551.612 Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2017 2018 2019 Umsatzerlöse 3.084.807 1.547.424 1.237.794 Sonstige betriebliche Erträge * 833.380 854.205 822.908 Finanzerträge 2.674 344 272 Erträge 3.920.862 2.401.973 2.060.974 Position 2017 2018 2019 Materialaufwand 2.345.968 1.052.891 876.468 Personalaufwand 795.040 780.727 738.521 Abschreibungen 26.321 19.860 14.675 Sonstige betriebliche Aufwendungen 578.692 579.882 525.059 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 163 139 126 Steuern 90 90 12.319 Aufwendungen 3.746.274 2.433.589 2.167.168 Position 2017 2018 2019 Erträge 3.920.862 2.401.973 2.060.974 - Aufwendungen 3.746.274 2.433.589 2.167.168 = Jahresergebnis 174.588 -31.616 -106.195 * Die Gesellschafterzuschüsse sind Bestandteil der sonstigen betrieblichen Erträge.Seite 62 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 38 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2019 Die Gesellschafterversammlung hat am 07.07.2020 den geprüften Jahresabschluss 2019 sowie den Lagebericht der Tourismus & Congress GmbH festgestellt und beschlossen, den Jahresfehlbetrag von 106.194,60 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Kennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens Kennzahl in % 2017 2018 2019 Eigenkapitalquote in % 14 39 26 Fremdkapitalquote Finanzierungsquote durch Gesellschafterzuschüsse in % 25 30 36 Übernachtungen Stadt Bonn 1.595.805 1.597.228 1.753.783 Übernachtungen Rhein-Sieg-Kreis 1.347.655 1.304.472 1.360.650 Eigenkapitalrentabilität in % 62 0 0 Gesamtkapitalrentabilität in % 8 0 0 Verbindung zum städtischen Haushalt Die Gesellschaft finanziert ihre Aktivitäten neben den eigenen Einnahmen aus jährlichen Zuschüssen der Gesellschafter. Die Zuschüsse richten sich in Verbindung mit dem jeweiligen Betrauungsakt nach dem zu erwartenden Verlust aus dem Wirtschaftsplan und sind damit in ihrer Höhe nach oben begrenzt. Die Bundesstadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis gewähren demnach als Gesellschafter einen Zuschuss, der höchstens 594.453,00 EUR beträgt. Davon trägt die Bundesstadt Bonn bis zu 479.695,00 EUR und der Rhein-Sieg-Kreis bis zu 114.758,00 EUR jährlich. Der Gesellschafter „Tourismus Förderverein e. V.“ gewährt einen jährlichen Zuschuss zum Wirtschaftsplan in einer Höhe von bis zu 357.904,32 EUR. Gesellschafterzuschüsse in TEUR 2017 2018 2019 Bundesstadt Bonn 480 480 480 Rhein-Sieg-Kreis 115 115 115 Förderverein 135 134 141 Gesamt 730 729 736 Die Gesellschafterzuschüsse werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.Seite 63 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 39 Geschäftsverlauf 2019 (Auszug aus dem Lagebericht) Zur Sicherung ihrer Tätigkeit im Rahmen der Betrauungsakte der kommunalen Gesellschafter sowie des Gesellschaftsvertrages erhält die Gesellschaft Betriebskostenzuschüsse, da das operative Geschäft der Gesellschaft negativ ist. Der Umsatz des Geschäftsjahres 2019 ist im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2018 gesunken, i. w. weil ein Großkunde im Bereich Touristik seine Aktivitäten in der Region in 2019 ausgesetzt hat. Der Materialaufwand ist entsprechend gesunken. Der Personalstamm wurde in 2018 mit zwei zusätzlichen Stellen (2018-2020) erweitert, um den Herausforderungen des anstehenden Beethovenjubiläums und den damit zusammenhängenden Vorläufen in der Vermarktung wie auch der Bearbeitung zu entsprechen. Die beiden Beethovenstellen sind nun für das ganze Jahr 2019 enthalten. Chancen- und Risiken (Auszug aus dem Lagebericht) Allgemeine Chancen und Risiken Zum einen bietet die Digitalisierung der Veranstaltungsbranche die Chance neuer Geschäftsmodelle, zum anderen verändert sich langfristig auch das Buchungsverhalten im Bereich Touristik. Es werden zunehmen unterschiedliche digitale Informationsquellen genutzt und nicht mehr ausschließlich eine zentrale Destinationswebseite. Deutschland ist weiterhin die bevorzugte Tagungs- und Kongressdestination in Europa. Zunehmend ersetzen aber auch virtuelle Veranstaltungen kleinere physische Veranstaltungen. Der Auslandsreiseboom nimmt weiter zu, auch wenn Deutschland ein wichtiges Reiseziel bleibt. Bei der Inlandnachfrage verstärkt sich der Wettbewerb der Städte und Regionen untereinander. Auswirkungen der Corona-Pandemie Die Coronakrise trifft die Tourismuswirtschaft schwer. Die Corona-Pandemie hat durch die daraus resultierenden Erlasse, beginnend mit dem Erlass der Landesregierung vom 10. März 2020 zum Umgang mit Großveranstaltungen, unmittelbare Auswirkungen auf die Tourismusbranche und somit auf die Geschäftsbereiche der T&C. Die darauf resultierenden ordnungsbehördlichen Allgemeinverfügungen haben in der Region zu Veranstaltungsabsagen wie z.B. von Rhein in Flammen und Konferenzen jeglicher Art geführt. Dies führte zu Reisebeschränkungen mit massiven Auswirkungen auf den Freizeittourismus, wie auch den Geschäftsreisetourismus, welche fast vollkommen zum Erliegen kamen. Ferner kam es zu Absagen von Workshops und Fachveranstaltungen, wie z.B. der Fachmesse ITB, was den Vertriebs-und Marketingansatz ebenfalls drastisch einschränkte. Dies hatte massive Auswirkungen auf den Wirtschaftsplan der T&C und erforderte eine Anpassung von Ertrags- und Aufwandspositionen sowie Anpassungen im Wirtschaftsplan. Seit dem 01.04.2020 befinden sich die Beschäftigten der T&C in Kurzarbeit. Die T&C informiert sich tagesaktuell über Zuschuss- und Fördermaßnahmen, die von Seiten des Landes und Bundes im Rahmen der Corona-Pandemie in Frage kommen könnten.Seite 64 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 40 Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat. Geschäftsführung Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist bestellt: Udo Schäfer (seit 11.05.2011) Gesellschafterversammlung Ordentliches Mitglied der Gesellschafterversammlung: Stellvertretendes Mitglied der Gesellschafterversammlung: Frau Victoria Appelbe Bis 27.03.2019:Manuela Olschewski Ab 28.03.2019: Michael Schütte Aufsichtsrat Im Berichtsjahr bestand der Aufsichtsrat aus 9 Mitgliedern. Beginn und Ende der Amtszeit des Aufsichtsrates richten sich nach der Wahlperiode der kommunalen Vertretungskörperschaften in Nordrhein-Westfalen. Der Aufsichtsrat wählt jeweils für eine Amtsperiode von drei Jahren aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen ersten und zweiten Stellvertreter, von denen einer aus dem Hotel- und Gastgewerbe kommen muss. Zusammensetzung des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2019 Ordentliche Mitglieder Vertreter entsendender Gesellschafter Vorsitzender: Ashok Sridharan Wolfgang Fuchs Bundesstadt Bonn Herbert Kaupert Stefan Freitag Bundesstadt Bonn Sebastian Kelm Ralf Laubenthal Bundesstadt Bonn 1. stellv. Vorsitzender: Oliver Baron Klaus Döhl Rhein-Sieg-Kreis 2. stellv. Vorsitzender: Fritz Dreesen Michael Schlößer Bis 28.11.2019 Förderverein Ruth van den Elzen Prof. Dr. Stephan Wimmers Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg Prof. Dr. Hans-Walter Hütter Christoph Becker FördervereinSeite 65 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 41 Bis 04.11.2019 Michael Schlößer Ab 28.11.2019 Jürgen Sieger Manfred Maderer Bis 09.05.2019 Roberto Rosso Ab 09.05.2019 Hotel- und Gaststätteninnung Bonn und Rhein-Sieg Dr. Hermann Tengler Svenja Udelhoven Rhein-Sieg-Kreis Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten 2017 2018 2019 Beschäftigte insgesamt 18 17 16 Zusätzlich Auszubildende 2 2 2 Abschlussprüfer 2019 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft HKF Revision und Treuhand GmbH, Sankt Augustin Angaben nach dem Transparenzgesetz Im Geschäftsjahr betrugen die Festbezüge des Geschäftsführers 105.000,00 EUR. Für das Geschäftsjahr 2018 wurde eine Tantieme in Höhe von 26.250 EUR gezahlt. Zusätzlich ist ein variabler Vergütungsanteil in Höhe von 26.250 EUR für das Berichtsjahr 2019 in den Rückstellungen ausgewiesen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten keine Bezüge.Seite 66 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH 42Seite 67 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH 43 3.7 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH Allgemeine Unternehmensdaten Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH Kurt-Schumacher-Str. 3 53113 Bonn Telefon: (02 28) 20 10 30 Internet: www.beethovenfest.de Telefax: (02 28) 20 10 333 E-Mail: info@beethovenfest.de Gegenstand und Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Vorbereitung und Durchführung jährlicher internationaler Beethovenfeste in der Bundesstadt Bonn von mindestens 14-tägiger Dauer sowie die Trägerschaft, Planung und Durchführung musikalischer Vorhaben von überlokaler Bedeutung. Im Mittelpunkt der Internationalen Beethovenfeste stehen Aufführung und Vermittlung der Kompositionen Ludwig van Beethovens und deren Beziehungen zum Musikleben bis zum heutigen Tage. Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft Der Rat der Bundesstadt Bonn hat in seiner Sitzung am 07.05.1998 die Gründung der Internationalen Beethovenfeste Bonn GmbH beschlossen. Hintergrund für die Gründung der Gesellschaft ist das Anliegen der Stadt, die Ausrichtung des Internationalen Beethovenfestes langfristig abzusichern. Stammkapital und Beteiligungsverhältnisse unverändert zum 31.12.2019 Stammkapital: 300.000,00 EUR Anteil am Stammkapital Gesellschafter in EUR in % Bundesstadt Bonn 200.000,00 66,67 Deutsche Welle, Anstalt des öffentlichen Rechts 100.000,00 33,33 Gesamt 300.000,00 100,00 davon eingefordert 98.008,50Seite 68 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH 44 Beteiligungen der Gesellschaft Keine. Wirtschaftliche Grundlagen Neben dem städtischen Zuschuss (1,6 Mio. EUR) akquiriert die Gesellschaft eigenständig zusätzliche Drittmittel, wie Sponsorengelder, Zuwendungen von Stiftungen und Spenden. Ein weiterer Teil der benötigten Mittel wird durch den Verkauf von Konzertkarten und Abendprogrammen, durch die Gewährung von Rundfunk- und Fernsehrechten sowie durch Werbung erwirtschaftet. Auf der Grundlage dieser vorgegebenen Finanzierungsstruktur ist die wirtschaftliche und damit nachhaltige Durchführung des Festivals im Wesentlichen abhängig von den Kartenverkaufserlösen, also auch von der kaufmännischen Auslastung der angebotenen Veranstaltungen und dem erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln. Eine weitere Finanzierungssäule ist die Übernahme der Generalunternehmerschaft für die `International Telekom Beethoven Competition Bonn`, die zunächst für die Jahre 2012 – 2015 (Wettbewerbe in 2013 und 2015) vertraglich mit dem Veranstalter, der Deutschen Telekom AG, Bonn, vereinbart worden ist. Auch 2017 und 2019 fand dieser Wettbewerb statt. Für den Wettbewerbsjahrgang 2021 haben die Deutsche Telekom AG und die Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH eine neue Vereinbarung abgeschlossen. Entwicklung der Bilanz in EUR Position 2017 2018 2019 Immaterielle Vermögensgegenstände 62.344 50.143 25.884 Sachanlagevermögen 17.845 16.336 9.866 Anlagevermögen 80.189 66.479 35.750 Vorräte/geleistete Anzahlungen auf Kompositionen 7.136 2.260 232.207 Forderungen/Sonst. Vermögensgegenstände 161.001 30.845 106.336 Flüssige Mittel 822.493 173.745 841.162 Umlaufvermögen 990.630 206.850 1.179.705 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 7.071 29.771 30.233 Summe Aktiva 1.077.890 303.101 1.245.688 Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000 nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -201.992 -201.992 -201.992 eingefordertes Kapital 98.009 98.009 98.008 Gewinnvortrag / Verlustvortrag (-) 461.823 458.057 37.507 Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) -3.765 -420.550 385.256 Eigenkapital 556.067 135.516 520.771 Rückstellungen 112.877 65.433 84.610 Verbindlichkeiten 393.946 102.152 640.307 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 0 0 Summe Passiva 1.077.890 303.101 1.245.688Seite 69 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH 45 Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR Position 2017 2018 2019 Umsatzerlöse 4.935.810 4.670.604 5.454.476 Davon Eigenerlöse (aus Kartenverkauf, Medienrechte etc.) gerundet auf TEUR 816.000 801.000 795.000 Davon Zuschüsse der öffentlichen Hand Gerundet auf TEUR 2.110.000 2.322.000 2.612.000 Davon Erträge von privaten Förderern (Spenden, Sponsoring, Stiftungen) Gerundet auf TEUR 2.024.000 1.548.000 1.913.000 Bestandveränderung 0 0 228.382 Sonstige betriebliche Erträge 12.280 646 1.677 Finanzerträge 2.420 0 0 Erträge 4.950.510 4.671.250 5.684.535 Position 2017 2018 2019 Aufwendungen für Veranstaltungen 2.498.105 2.934.785 2.590.714 Personalaufwand 1.087.198 1.124.208 1.227.111 Abschreibungen 13.485 28.605 35.749 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.094.596 683.441 1.129.162 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.512 1.500 1.500 Steuern 259.379 319.261 315.041 Aufwendungen 4.954.275 5.091.800 5.299.277 Position 2017 2018 2019 Erträge 4.950.510 4.671.250 5.684.535 - Aufwendungen 4.954.275 5.091.800 5.299.277 = Jahresergebnis -3.765 -420.550 385.256 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2019 Der Jahresabschluss 2019 ist von der Gesellschafterversammlung am 08. Juli 2020 festgestellt worden. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 385.256,10 EUR mit dem Gewinnvortrag der Vorjahre zu verrechnen/auf neue Rechnung vorzutragen.Seite 70 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH 46 Kennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens / Leistungskennzahlen Kennzahlen 2017 2018 2019 Eigenkapitalquote in % 52 45 42 Gesamtkapitalrentabilität in % 0 0 31 Finanzierungsanteil aus Eigenerlösen in % 16 17 15 Finanzierungsanteil aus Zuschüssen der öffentlichen Hand in % 43 50 49 Finanzierungsanteil aus Drittmitteln (Sponsoring, Spenden etc.) in % 41 33 36 Hauptprogramm / Anzahl der Veranstaltungen und Sonderkonzerte 54 42 50 Kartenangebot absolut 28.287 31.247 26.964 Belegte Plätze absolut 22.126 21.728 20.932 Verkaufte Plätze absolut 17.237 17.220 16.697 Platzauslastung in % 78 70 78 Kaufmännische Auslastung in % 61 55 62 Verbindung zum städtischen Haushalt Zum 01.01.2014 hat Frau Prof. Dr. Nike Wagner die Intendanz der Internationalen Beethovenfeste übernommen. Im Rahmen der vertraglichen Regelungen zur Verlängerung der Intendanz (01.01.2018 bis 31.12.2020 und 01.01.2021 bis 31.10.2021) hat der Rat beschlossen, den Zuschuss in Höhe von 1,6 Mio. EUR p.a. bis zum 31.12.2021 beizubehalten. Zusätzlich übernimmt die Stadt Bonn im Jahr 2019 die Differenzkosten der Miete für die Hauptspielstätte im WCCB in Höhe von 400 TEUR. Für die nachweislich mehr entstandenen Mietaufwendungen im WCCB konnte 2019 zusätzlich zu den im Haushalt verankerten 400 TEUR ein Mehrbedarf in Höhe von 84 TEUR geltend gemacht werden. Grundsatzaussagen zu Risiken und Chancen der Geschäftstätigkeit (aus dem Lage- bericht 2019) Die Durchführung der Konzertveranstaltungen ist nicht kostendeckend, daher ist die Gesellschaft dauerhaft auf öffentliche und private Zuschüsse angewiesen, um ihren Unternehmenszweck nachhaltig erfüllen zu können. Als gemeinnützige GmbH verfolgt die Gesellschaft in erster Linie kulturelle Zielsetzungen und strebt an, diese unter kaufmännischen Gesichtspunkten effizient und effektiv zu erreichen. Zentrales Ziel ist ein künstlerisch anspruchsvolles Programm sowohl unter Beteiligung international renommierter als auch in Bonn und der Region ansässiger Ensembles und Künstler aufzustellen. Ludwig van Beethoven wird dabei in den Mittelpunkt des Programms bzw. an den Anfang aller dramaturgischen Überlegungen gestellt. Wirtschaftliches Ziel der Gesellschaft ist es, mit modernen Methoden des Kultur- Managements und Kultur-Marketings Rahmenbedingungen zu erhalten, zu gestalten und zu entwickeln, die zur Erreichung und Unterstützung der kulturellen Ziele notwendig sind.Seite 71 von 389 Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH 47 Geschäftsverlauf 2019 Die Gesellschaft hat sich 2019 als leistungsfähig erwiesen und kann Schwankungen in der wirtschaftlichen Performance aus eigener Kraft ausgleichen. Verfügbarkeit und Akzeptanz der Spielstätten in Bonn, Vorankündigungen des Beethoven-Jubiläums zum 250. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2020 und der angekündigte Wechsel in der Intendanz ab 2021 sind externe Einflussfaktoren, die den Geschäftsverlauf wahrscheinlich beeinflusst haben. Die Einflüsse sind nicht mess- oder nachweisbar. Die Platzauslastung der Konzerte während des Beethovenfestes 2019 betrug 77,63%. Sie liegt damit über dem Ergebnis 2018 (69,54%). Der relative Zuwachs ist in erster Linie spielplan- bzw. spielstättenbedingt, spiegelt aber auch Interesse und Akzeptanz des Publikums am Programm. Die Zuschüsse von öffentlichen Körperschaften sind 2019 gestiegen. Zum überwiegenden Teil werden die Zuwendungen durch die Bundesstadt Bonn geleistet und sind vertraglich und durch einen Ratsbeschluss der Bundesstadt Bonn bis 2020 abgesichert. Zusätzlich übernimmt die Stadt Bonn für die Jahre 2017 bis 2020 die Differenzkosten der Miete für die Hauptspielstätte Word Conference Center Bonn (WCCB). Für nachweislich mehr entstandene Mietaufwendungen im WCCB konnte 2019 zusätzlich ein Mehrbedarf bei der Stadt Bonn geltend gemacht werden. Im Jahr 2019 hat der Bund in Anerkennung der Vorbereitungen auf das Beethoven Jubiläumsjahr und eine darüber hinaus nachhaltige Entwicklung des Beethovenfestes Bonn Sondermittel in Höhe von 400 TEUR bewilligt. Die Erträge aus Drittmitteln (Sponsoringerträge, Stiftungen und Spenden) sind gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Int. Telekom Beethoven Competition Bonn zurückzuführen, die turnusgemäß zweijährlich im Dezember 2019 stattgefunden hat. Risiko- und Chancenbericht 2019 Mit einer Neueröffnung der Beethovenhalle als Hauptspielstätte ist nicht vor dem Frühjahr 2024 zu rechnen. Daraus resultieren neben den bestehenden Risiken (Akzeptanz des WCCB, unwägbare Akustik in den neuen Spielstätten) zusätzliche Risiken in der terminlichen Verfügbarkeit des WCCB, allgemeine Skepsis der Künstler hinsichtlich der Eignung anderer Spielstätten und für das Image Bonns als „Beethoven- Stadt“. Die Mehrkosten für die Anmietung der Ersatzspielstätte WCCB kann die Gesellschaft nicht aus ihrem üblichen Wirtschaftsplan abdecken. Entsprechende Mehrbedarfe sind bisher für den Doppelhaushalt 2021/2022 der Stadt Bonn angemeldet. Generelle Risiken liegen in der Konzentration der Geschäftstätigkeit auf einen kurzen Festspielzeitraum. Ein unterjähriges Risiko besteht generell in der Entwicklung der Erträge aus Kartenverkauf und der Akquisition von Drittmitteln (Sponsoring, Stiftungserträgen, Spenden und öffentliche Projektförderung). Die Corona-Pandemie führte zunächst zur Absage des Jubiläumsprojektes „Märzwoche“ Der anstehende Wechsel in der Intendanz und der Kaufmännischen Geschäftsführung birgt branchenü
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de