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201945 · Mitteilungsvorlage

Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt Bonn

Nummer
201945
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
17.11.2020
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW 14.12.2020 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
201945
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
20 Stadtkämmerei
Dezernat:
Dez. II
Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt Bonn
Beratungsfolge
Rat 10.12.2020 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Gemäß § 117 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt die
Verwaltung zum zweiundzwanzigsten Mal den Bericht über die Beteiligungen der
Bundesstadt Bonn (Beteiligungsbericht 2019) vor.
Der Beteiligungsbericht 2019 wird nach Kenntnisnahme in Dateiform (PDF) im Internet
auf der Homepage der Bundestadt Bonn zur Verfügung gestellt.
Der Bericht wird nicht in gedruckter Form zur Verfügung gestellt.
Anlage/n
1 Beteiligungsbericht 2019 (öffentlich)Seite 1 von 389

Beteiligungsbericht 2019
der Bundesstadt BonnSeite 2 von 389

Seite 3 von 389

Beteiligungsbericht 2019 der Bundesstadt Bonn
Basis: Jahresabschlüsse, Geschäftsberichte und Prüfungsberichte für 2018 und 2019
Herausgeber: Bundesstadt Bonn
Die Oberbürgermeisterin
Stadthaus
Berliner Platz 2
53111 Bonn
Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen
Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien.
Herstellung: Druckerei der Bundesstadt Bonn
Internet: www.bonn.deSeite 4 von 389

Seite 5 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Vorwort der Oberbürgermeisterin
Foto von OB Dörner: © Schafgans/Bundesstadt Bonn
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum nunmehr 22. Mal berichtet die Bundesstadt Bonn in Erfüllung ihrer
kommunalrechtlichen Verpflichtung nach § 117 der Gemeindeordnung NRW in Form
des Beteiligungsberichts 2019 umfassend über ihre
wirtschaftliche Betätigung. Auch wenn ab 2019 alle
Städte, die einen Gesamtabschluss erstellen, formal
von der Pflicht zur Vorlage eines Beteiligungsberichtes
befreit sind, hält die Bundesstadt Bonn weiterhin
bewusst an der Veröffentlichung dieses Berichtes fest.
Dieser Bericht hat sich als ein wertvolles
Nachschlagewerk erwiesen, mit dem Sie sich
umfassend über die wirtschaftliche und finanzielle
Entwicklung unserer städtischen Beteiligungen
informieren können.
Durch die Betriebe und Gesellschaften der Bundesstadt Bonn wird den Bonnerinnen
und Bonnern ein umfangreiches Leistungsspektrum zur Verfügung gestellt. Über den
Stadtwerke-Konzern wird tagtäglich eine umweltschonende und attraktive Mobilität für
die Bonner Bevölkerung wie auch für Gäste der Bundesstadt Bonn bereitgehalten. Die
Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Fernwärme sowie die Abfallentsorgung wird
jederzeit sichergestellt. Weiterhin werden breite Schichten der Bevölkerung mit
bezahlbarem Wohnraum versorgt. Es existieren facettenreiche Angebote im Kultur-
und Tourismusbereich. Zuletzt werden aber auch vielfältige Leistungen im Bereich der
Pflege insbesondere durch die Seniorenzentren erbracht. Der Beteiligungsbericht
bildet all diese Aufgaben unternehmensbezogen ab und macht mit dieser Perspektive
das gesamte kommunalwirtschaftliche Handeln deutlich.
Zur Finanzierung dieses breiten Aufgabenspektrums werden zum Teil Gebühren und
Leistungsentgelte erhoben, aber auch regelmäßig städtische Zuschüsse geleistet. Vor
diesem Hintergrund stellt die Corona-Pandemie aktuell den Konzern Bundesstadt
Bonn vor erhebliche Herausforderungen. Die pandemiebedingten Auswirkungen auf
den gesamtstädtischen Haushalt sind zwar derzeit noch nicht abschließendSeite 6 von 389

Seite 7 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Oberbürgermeisterin ............................................................................
1. Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Bundesstadt Bonn ..................... I
2. Überblick über die Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen
und Anstalten des öffentlichen Rechts ....................................................................... II
2.1 Bestand von Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und
Anstalten des öffentlichen Rechts zum 31.12.2019 .................................................... II
2.2 Liquidationen und Neugründungen ........................................................................... III
2.3 Umfang der Darstellung ............................................................................................ III
Grafiken ................................................................................................................... V
Beteiligungen der Bundesstadt Bonn zum 31.12.2019 .............................................. V
Beteiligungen der Stadtwerke Bonn GmbH zum 31.12.2019 .................................. VII
3. Unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn ........................................ 1
3.1 Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft ................................................. 1
3.2 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG, Bonn .............................................. 11
3.3 Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG .......................................... 17
3.4 Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH .................................... 23
3.5 Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i. L. ............................................................ 29
3.6 Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler.......................... 35
3.7 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH ........................................................... 43
3.8 Bonn Conference Center Management GmbH ........................................................ 51
3.9 Stadtwerke Bonn GmbH .......................................................................................... 59Seite 8 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Inhaltsverzeichnis
4. Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Stadtwerke Bonn GmbH ... 71
4.1 EnW - Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH ............................ 71
4.2 Bonn-Netz GmbH ..................................................................................................... 79
4.3 EGM - Gesellschaft für Energie- und Gebäudemanagement Bonn mbH ................. 85
4.4 Trianel GmbH........................................................................................................... 91
4.5 Trianel Gaskraftwerk Hamm GmbH & Co. KG (TGH) .............................................. 99
4.6 Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG (TKL) ........................................... 105
4.7 Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG (TWB) ......................................... 111
4.8 Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG (TWB II) ................................... 117
4.9 Trianel Onshore Windkraftwerke GmbH & Co. KG (TOW) ..................................... 123
4.10 Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) .......................................... 129
4.11 MVA - Müllverwertungsanlage Bonn GmbH ........................................................... 137
4.12 Returo Entsorgungs GmbH .................................................................................... 143
4.13 refer GmbH ............................................................................................................ 147
4.14 Wasserversorgungs-Gesellschaft mbH Sankt Augustin ......................................... 153
4.15 BRS – Beteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg mbH ......................................... 159
4.16 Stadtwerke Bonn Beteiligungs-GmbH – SWBB ..................................................... 165
4.17 SWB Regional Ver- und Entsorgung GmbH ........................................................... 171
4.18 Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH ......................................................................... 177
4.19 FBG - Fahrbetrieb Bonn GmbH.............................................................................. 183
4.20 Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises-SSB-GmbH....... 189
4.21 RVK - Regionalverkehr Köln GmbH ....................................................................... 195
4.22 Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH ............................................................... 203
4.23 BHB - Bonner Hafenbetriebe GmbH ...................................................................... 209
4.24 Bonner City Parkraum GmbH................................................................................. 213
4.25 Flughafen Köln/Bonn GmbH .................................................................................. 219
4.26 Flugplatzgesellschaft Hangelar mbH ...................................................................... 227
4.27 Radio Bonn/Rhein-Sieg GmbH & Co. KG .............................................................. 233
4.28 Stadtwerke Bonn Bad GmbH ................................................................................. 239Seite 9 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Inhaltsverzeichnis
5. Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Bundesstadt Bonn ................... 245
5.1 Theater der Bundesstadt Bonn .............................................................................. 245
5.2 Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn................................................................. 253
5.3 SGB Städtisches Gebäudemanagement Bonn ...................................................... 263
6. Anstalten des öffentlichen Rechts ................................................................ 273
6.1 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland ....................................... 273
6.2 bonnorange AöR .................................................................................................... 281
6.3 d-NRW AöR ........................................................................................................... 287
7. Zweckverbände und anderes ......................................................................... 295
7.1.1 Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg (ZV VRS) ......................................... 295
7.1.2 Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) ........................................................... 303
7.2 Zweckverband Nahverkehr SPNV & Infrastruktur Rheinland (ZV NVR) ................. 309
7.3 Zweckverband Naturpark Rheinland ...................................................................... 311
7.4 Zweckverband Rheinische Entsorgungs-Kooperation ............................................ 317
7.5 KDN - Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister ................................................. 325
7.6 Wahnbachtalsperrenverband - WTV ...................................................................... 331
7.7 Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln ............................. 337
Anhang 1: Kennzahlenverzeichnis .................................................................................... 345
Anhang 2: Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... 347
Alle Texte in diesem Bericht wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt.
Trotzdem sind Fehler nicht ganz auszuschließen. Es wird deshalb darauf hingewiesen,
dass weder eine Garantie noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für
Folgen, die auf fehlerhafte Angaben zurückgehen, übernommen werden kann.Seite 10 von 389

Beteiligungsbericht 2019 InhaltsverzeichnisSeite 11 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn
I
1. Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Bundesstadt Bonn
Nach § 117 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (GO NRW)
sind die Gemeinden verpflichtet, einen Beteiligungsbericht zu erstellen und dem Rat der
Bundesstadt Bonn und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen.
In Verbindung mit § 53 Verordnung über das Haushaltswesen der Kommunen im Land
Nordrhein-Westfalen (Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen – KomHVO
NRW) sind gesondert anzugeben und zu erläutern:
1. die Beteiligungsverhältnisse,
2. die Ziele der Beteiligung und
3. die Erfüllung des öffentlichen Zwecks.
Da das neue Muster für den Beteiligungsbericht zu einem späteren Zeitpunkt bekannt
gegeben wird, wird dieser Beteiligungsbericht wie in den vergangegen Jahren nach §
52 der Verordnung über das Haushaltswesen der Gemeinden im Land Nordrhein-
Westfalen (Gemeindehaushaltsverordnung NRW - GemHVO) erstellt, indem gesondert
anzugeben und zu erläutern waren:
- die Ziele der Beteiligung,
- die Erfüllung des öffentlichen Zwecks,
- die Beteiligungsverhältnisse,
- die Entwicklung der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten
drei Abschlussstichtage,
- die Leistungen der Beteiligungen, bei wesentlichen Beteiligungen mit Hilfe von
Kennzahlen,
- die wesentlichen Finanz- und Leistungsbeziehungen der Beteiligungen
untereinander und mit der Gemeinde,
- die Zusammensetzung der Organe der Beteiligungen,
- der Personalbestand jeder Beteiligung,
- Abschlussprüfer,
- Angaben nach dem Transparenzgesetz.
Hier wird noch die alte Form des Beteiligungsbericht verwendet, da noch weitere
Informationen mitegeteilt werden.
Der Beteiligungsbericht 2019 umfasst die mittel- und unmittelbaren Beteiligungen
der Bundesstadt Bonn und basiert u. a. auf den Jahresabschlüssen für das
Geschäftsjahr 2019 – soweit diese vorlagen, ansosnten auf denen des Vorjahres.
Wie bereits in den Vorläuferberichten wurden als eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen der Stadt auch das Theater der Bundesstadt Bonn, die Seniorenzentren
der Bundesstadt Bonn und das Städtische Gebäudemanagement Bonn in dieSeite 12 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn
II
Darstellung aufgenommen. Gleiches gilt für die Anstalten des öffentlichen Rechts
(AöRs), für wichtige Zweckverbände und für eine Gesellschaft des bürgerlichen
Rechts (GbR).
2. Überblick über die Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und
Anstalten des öffentlichen Rechts
2.1 Bestand von Beteiligungen, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und
Anstalten des öffentlichen Rechts zum 31.12.2019
Zum 31.12.2019 war die Bundesstadt Bonn zusammen mit der Stadtwerke Bonn GmbH
an 46 privatrechtlichen Unternehmen unmittelbar und mittelbar beteiligt, davon werden
 33 Beteiligungen als GmbH *,
 8 Beteiligungen als GmbH & Co. KG
 1 Unternehmen als Aktiengesellschaft
 3 Unternehmen als Genossenschaft ** und
 1 Unternehmen als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
geführt.
* / ** An der „Müllverwertungsanlage Bonn GmbH“ und an der „Gemeinnützige
Wohnungsgenossenschaft eG Bonn“ halten sowohl der Stadtwerke Bonn-Konzern als auch die
Bundesstadt Bonn Anteile. Die beiden Unternehmen wurden hier einzeln mitgezählt. An der WBG
Wohnungsbaugesellschaft Bonn mbH sind sowohl die Stadtwerke Bonn als auch die Bundesstadt Bonn
mittelbar - nämlich über die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG Bonn - beteiligt. Auch die
WBG wurde hier nur einmal mitgezählt.
Hinzu kommen Kapitaleinlagen der Stadt bei privatrechtlichen Unternehmen, die aber
keine Beteiligungen im Sinne einer mitwirtschaftenden Teilhaberschaft darstellen.
Dabei handelt es sich um Geschäftsanteile der Bundesstadt Bonn bei zwei
Kreditgenossenschaften.
Die Stadt führt zum 31.12.2019 das Theater der Bundesstadt Bonn, die
Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn sowie das Städtische Gebäudemanagement
Bonn (SGB) als nichtwirtschaftliche Einrichtungen entsprechend den Vorschriften für
Eigenbetriebe.
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR (CVUA), die
bonnorange AöR und die d-NRW AöR werden in der Rechtsform einer Anstalt des
öffentlichen Rechts geführt.
Die Stadtwerke Bonn GmbH ist zum 31.12.2019 an 33 Unternehmen direkt oder
- über ihre Tochtergesellschaften - indirekt mit Kapitaleinlagen beteiligt.
Eine Übersicht über die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen, die AöRs und die
Beteiligungen der Bundesstadt Bonn sowie der Stadtwerke Bonn GmbH an
privatrechtlich organisierten Unternehmen geben die Grafiken nach Seite VI.Seite 13 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn
III
2.2 Liquidationen und Neugründungen
Im Jahr 2019 hat die Bundesstadt Bonn keine unmittelbaren Beteiligungsunternehmen
gegründet.
Die Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH findet sich weiterhin in Liquidation. Ihre
Darstellung findet sich unter 3.5.
2.3 Umfang der Darstellung
Als Informationsgrundlage für die Darstellung der einzelnen Beteiligungen der
Bundesstadt Bonn dienten die Jahresabschlüsse und die zugehörigen Prüfungsberichte
der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zum 31.12.2018 und zum 31.12.2019.
Die Bilanzen und die Gewinn- und Verlustrechnungen der Gesellschaften werden in
komprimierter Form dargestellt, um die publizierten Jahresabschlüsse in vergleichbarer
Form nebeneinander zu stellen. Wie bereits in den Vorjahresberichten wird die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Beteiligungen auch unter Verwendung von
einigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen dargestellt, falls dies nach dem
Gesellschaftszweck und der Entwicklung der Beteiligung der ergänzenden Information
dient.
Sonstige Kapitaleinlagen der Stadt bei Unternehmen des privaten Rechts wurden
nicht in den Beteiligungsbericht der Bundesstadt Bonn aufgenommen, da diese
aufgrund der niedrigen Anteilshöhe nicht als Beteiligungen im Sinne einer
mitwirtschaftenden Teilhaberschaft angesehen werden können.
Die Bundesstadt Bonn besitzt geringfügige Kapitaleinlagen bei folgenden
Unternehmen:
zum 31.12.2019 Anteil Bundesstadt Bonn
 VR-Bank Bonn eG (1 Geschäftsanteil) 260,00 EUR
 Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG (1 Geschäftsanteil) 100,00 EUR
 BürgerEnergie Rhein-Sieg eG (1 Geschäftsanteil, seit 2012) 1.000,00 EUR
Bei der BürgerEnergie Rhein-Sieg eG handelt es sich um eine
Energiegenossenschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Bürgern und Kommunen
der Region über eine Beteiligung die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv für eine
nachhaltige und dezentrale Energieversorgung einzusetzen.
Die Geschäftstätigkeit der BürgerEnergie Rhein-Sieg eG erstreckt sich im
Wesentlichen auf folgende Punkte:
 die Errichtung und Unterhaltung von Anlagen zur Gewinnung regenerativer
Energien, insbesondere Photovoltaikanlagen,
 den Absatz der gewonnenen Energie in Form von Strom und/oder Wärme,
 den gemeinsamen Einkauf von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien
für Mitglieder und Dritte.Seite 14 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Bundesstadt Bonn
IV
In den Bericht aufgenommen wurden ab Punkt 7
- die Zweckverbände
 Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg (ZV VRS) mit der VRS GmbH
 Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZV NVR)
 Zweckverband Naturpark Rheinland
 Zweckverband „Rheinische Entsorgungs-Kooperation“ (REK)
 KDN - Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister
- der Wahnbachtalsperrenverband (WTV) und
- das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln GbR („rheinstud“).
Hinzu kommt noch der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV)
(ohne separate Darstellung). Die Bundesstadt Bonn ist Pflichtmitglied im AAV nach dem
Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverbandsgesetz (AAVG). Mitglieder des
Verbandes sind die Kreise und die kreisfreien Städte, das Land Nordrhein-Westfalen,
sowie freiwillige Mitglieder des Verbandes.
Die Beiträge der Mitglieder an den Verband richten sich nach der jeweiligen Einwoh-
nerzahl. Dieser betrug im Jahr 2019 (2018) für die Bundesstadt Bonn 19.648,20 EUR
(19.343,16 EUR).
Der AAV ist als sondergesetzlicher Verband für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen
ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, von Altlasten ausgehende Gefahren
abzuwehren. Dies betrifft sowohl Wohnsiedlungen, wenn dort Menschen unmittelbaren
Gefahren durch Schadstoffe ausgesetzt sind, wie auch Altdeponien und ehemalige
industriell genutzte Standorte. Darüber hinaus leistet der Verband durch die
Revitalisierung von Altlasten-Brachflächen einen bedeutsamen Beitrag zu einer
nachhaltigen Siedlungsentwicklung und damit gleichzeitig zur Verminderung des
Flächenverbrauchs. Der AAV berät seine Mitglieder u. a. bei Fragen zu Altlasten und
schädlichen Bodenveränderungen und ist Träger der Clearingstelle für Streitfälle
zwischen Wirtschaft und Verwaltung.Seite 15 von 389

Grafiken
Beteiligungen der Bundesstadt Bonn zum 31.12.2019100%
92,34%
58,47%
100%
86,29% 1,85%
90,4%
20,09% 2,00%
74,81% 8,13%
3,66%
*
20,39% 100%
3,39%
*
38,5%
93,46%
2,54% 25%
66,67% 25%
100%
100%
100%
100%
100%
100%
50,1% 2,50%
100%
100% 50% 12,5%
50,1%
5,83% 0,6%
49%
100% 2% 16,66%
6,06%
16,7%
49,60%
20% 2%
26,69% 4,08% 100%
*
3%
12,5%
33%
5,81%
14%
1,87%
*
1 Anteil
* Stand zum 31.12.2018, da zum 31.12.2019 noch keine Daten bereitgestellt wurden.
1 Anteil
10% 100%
50% 100%
1 Anteil
100%
2,11%
1 Anteil
Radio Bonn/
Rhein-Sieg GmbH & Co. KG
Bundesstadt Bonn zum 31.12.2019
Vereinigte Bonner Wohnungsbau AG
VEBOFUTUR GmbH
Gemeinnützige Wohnungs-
genossenschaft eG Bonn
Gemeinnützige Baugenossenschaft
Sankt Augustin eG
Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-
Niederdollendorf GmbH
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg
mbH i.L.
Tourismus & Congress GmbH Region
Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler
Internationale Beethovenfeste Bonn
gGmbH
Bonn Conference Center
Management GmbH
Theater der Bundesstadt Bonn
(Eigenbetriebsähnliche Einrichtung)
Seniorenzentren der Bundesstadt
Bonn (Eigenbetriebsähnliche
Einrichtung)
Städtisches Gebäudemanagement
Bonn (Eigenbetriebsähnliche
Einrichtung)
Chemisches und
Veterinäruntersuchungsamt
Rheinland (CVUA Rheinland) Anstalt
des öffentlichen Rechts
bonnorange - Anstalt des öffentlichen
Rechts (bonnorange AöR)
Stadtwerke Bonn GmbH
Zweckverband Verkehrsverbund
Rhein-Sieg
Zweckverband Nahverkehr SPNV &
Infrastruktur Rheinland
Zweckverband Naturpark Rheinland
Zweckverband "Rheinische
Entsorgungs-Kooperation"
KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister
Wahnbachtalsperrenverband
Rheinisches Studieninstitut für
kommunale Verwaltung in Köln GbR
VR Bank eG
Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG
Energie- und
Wasserversorgung
Bonn/Rhein-Sieg GmbH
Trianel GmbH
EGM Gesellschaft für Energie-
und Gebäudemanagement
Bonn mbH
BonnNetz GmbH
Trianel Kohlekraftwerk
Lünen GmbH & Co. KG
(TKL)
Trianel Windkraftwerk
Borkum GmbH & Co. KG
(TWB)
Trianel Onshore
Windkraftwerke GmbH
& Co. KG (TOW)
Trianel Erneuerbare
Energien GmbH & Co.
KG (TEE)
Stadtwerke Bonn Beteiligungs-
GmbH
Stadtwerke Bonn
Dienstleistungs-GmbH
Returo Entsorgungs GmbH
Bonner City Parkraum GmbH
(BCP)
Bonner Hafenbetrieb GmbH
(BHB)
BRS - Beteiligungsgesellschaft
Bonn/Rhein-Sieg GmbH
Flughafen Köln/Bonn GmbH
Flugplatz-Gesellschaft Hangelar
mbH
Trianel Gaskraftwerk Hamm
GmbH & Co. KG (TGH)
Stadtwerke Bonn
Verkehrs-GmbH
SWB Regional Ver- und
Entsorgungs GmbH
Wasserversorgungs-
Gesellschaft mbH St.
Augustin
Stadtwerke Bonn
Bad GmbH
MVA
Müllverwertungsanlage
Bonn GmbH
Fahrbetrieb Bonn GmbH
Elektrische Bahnen der
Stadt Bonn und des
Rhein-Sieg-Kreises (SSB)
GmbH
Regionalverkehr Köln
GmbH (RVK)
Einkaufs- u.
Wirtschaftsgesellschaft
für
Verkehrsunternehmen
(BEKA) mbH
refer GmbH
Trianel Windkraftwerk
Borkum II GmbH & Co.
KG (TWB II)
BürgerEnergie Rhein-
Sieg eG
NVR GmbH
VRS GmbH
WBG Wohnungsbau-
gesellchaft Bonn mbH
d-NRW Anstalt öffentlichen RechtsSeite 16 von 389

Seite 17 von 389

Beteiligungen der Stadtwerke Bonn GmbH zum 31.12.2019Stamm-, Grund-, Kapitalanteile Anteilseigner
Gesellsch.-Kapital
per 31.12.2019 (gezeichn. Kapital) % nominell
EUR EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen
1. Stadtwerke Bonn
Dienstleistungs-GmbH 1.000.000,00 100,00 1.000.000,00 SWB GmbH
2. EGM - Gesellschaft für Energie-
und Gebäudemanagement mbH 51.129,19 100,00 51.129,19 SWB GmbH
3. Stadtwerke Bonn
Beteiligungs-GmbH (SWBB) 101.000,00 58,47 59.050,00 SWB GmbH
4. Bonner City
Parkraum GmbH 26.000,00 50,10 13.026,00 SWB GmbH
Sonstige unmittelbare Beteiligungen
5. Returo
Entsorgungs GmbH 50.000,00 50,00 25.000,00 SWB GmbH
6. Flugplatz-Gesellschaft
Hangelar mbH 25.564,59 49,60 12.680,04 SWB GmbH
7. BHB - Bonner
Hafenbetriebe GmbH 50.000,00 49,00 24.500,00 SWB GmbH
8. refer
GmbH 50.000,00 25,00 12.500,00 SWB GmbH
9. BRS - Beteiligungsgesellschaft
Bonn/Rhein-Sieg GmbH 300.000,00 16,66 50.000,00 SWB GmbH
10. Radio Bonn/Rhein-Sieg
GmbH & Co KG, Siegburg 511.291,88 12,50 63.911,49 SWB GmbH
11. Trianel
GmbH 20.152.575,00 5,81 1.170.000,00 SWB GmbH
12. Flughafen
Köln/Bonn GmbH 10.821.000,00 6,06 656.000,00 SWB GmbH
13. Gemeinnützige Wohnungs- *
genossenschaft eG (581 Anteile á 205 €) 2.918.380,00 4,08 119.105,00 SWB GmbH
14. TGH - Trianel Gaskraftwerk
Hamm GmbH & Co KG 52.861.404,16 1,87 975.418,46 SWB GmbH
Beteiligungen der Stadtwerke Bonn Beteiligungs-GmbH (SWBB)
15. Stadtwerke Bonn
Verkehrs-GmbH 5.000.000,00 100,00 5.000.000,00 SWBB GmbH
16. Stadtwerke Bonn
Bad GmbH 25.000,00 100,00 25.000,00 SWBB GmbH
17. Müllverwertungsanlage
Bonn GmbH 39.097.467,57 93,46 36.541.008,16 SWBB GmbH
18. SWB Regional
Ver- und Entsorgung GmbH 25.000,00 90,40 22.600,00 SWBB GmbH
19. Energie- und Wasserversorgung
Bonn/Rhein-Sieg GmbH 75.325.000,00 86,29 65.000.000,00 SWBB GmbH
20. Wasserversorgungs-Gesellschaft
mbH St. Augustin 7.000.000,00 8,13 569.240,00 SWBB GmbH
Beteiligungen der Müllverwertungsanlage Bonn GmbH (MVA)
21. refer GmbH 50.000,00 25,00 12.500,00 MVA GmbH
Beteiligungen der Energie - und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH
22. Bonn-Netz
GmbH 100.000,00 100,00 100.000,00 EnW GmbH
23. TKL - Trianel Kohlekraftwerk
Lünen GmbH & Co. KG 147.944.200,03 2,11 3.124.481,52 EnW GmbH
24. TWB - Trianel Windkraftwerk
Borkum GmbH & Co. KG 298.000.000,00 1,85 5.500.000,00 EnW GmbH
25. TWB II - Trianel Windkraftwerk
Borkum II GmbH & Co. KG 101.163.479,19 2,00 1.803.269,24 EnW GmbH
26. TOW - Trianel Onshore Windkraftwerke
GmbH & Co. KG 48.609.636,00 3,66 1.778.130,26 EnW GmbH
27. TEE - Trianel Erneuerbare
Energien GmbH & Co. KG 85.200.000,00 3,39 2.885.383,62 EnW GmbH
Beteiligungen der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWBV)
28. Fahrbetrieb
Bonn GmbH 50.000,00 100,00 50.000,00 SWBV GmbH
29. Elektrische Bahnen der Stadt
Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises GmbH 500.000,00 50,10 250.500,00 SWBV GmbH
30. Regionalverkehr
Köln GmbH 3.579.200,00 12,50 447.400,00 SWBV GmbH
31. Einkaufs- u. Wirtschaftsgesellschaft
für Verkehrsunternehmen (BEKA) mbH 382.520,00 0,60 2.280,00 SWBV GmbH
Beteiligungen der Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises GmbH (SSB)
32. Regionalverkehr Köln GmbH 3.579.200,00 2,50 89.480,00 SSB GmbH
Summe EUR: 127.433.592,98
* (Stand: 31.12.2018)
BETEILIGUNGEN der SWB GmbHSeite 18 von 389

Seite 19 von 389

Beteiligungsbericht 2019 unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn
BAUEN UND WOHNEN
3.1
Vereinigte Bonner Wohnungsbau-AG
(VEBOWAG)
3.2
Gemeinnützige
Wohnungsgenossenschaft eG Bonn
(GWG)
3.3
Gemeinnützige
Baugenossenschaft Sankt Augustin eG
(GBG)Seite 20 von 389

Seite 21 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
1
3. Unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn
3.1 Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft
Allgemeine Unternehmensdaten
Vereinigte Bonner Wohnungsbau
Aktiengesellschaft
Baunscheidtstr. 15
53113 Bonn
Telefon: (0228) 91 58-0 Internet: www.vebowag.de
Telefax: (0228) 91 58-137 E-Mail: info@vebowag.de
Gegenstand und Zweck des Unternehmens
Die öffentliche Zwecksetzung (gemäß § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW) der Vereinigte
Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft ist in der Satzung festgeschrieben. Danach ist
vorrangiger Gesellschaftszweck eine sichere, sozial verantwortliche
Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung im Sinne des
Wohnungsbaurechts (gemeinnütziger Zweck).
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und
Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen für eigene und für fremde
Rechnung.
Die Gesellschaft kann Grundstücke erwerben, belasten, veräußern, Erbbaurechte
ausgeben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden
und Gewerbebauten errichten und auch Dienstleistungen bereitstellen und die
Durchführung städtebaulicher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Entwicklung
oder Erneuerung von Wohngebieten wahrnehmen.
Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft
Die Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft entstand im Jahr 1970 durch
Verschmelzung der "Gemeinnützigen Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft
(Gründung 1950), der „Gemeinnützigen Bau- und Wohnung-GmbH Beuel" (Gründung
1949) und dem "Gemeinnützigen Bauverein GmbH Bad Godesberg" (Gründung 1918).
Mit Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Beuel am 21.03.1949 wurde die
Beteiligung der Gemeinde Beuel an der neu zu gründenden „Gemeinnützigen Bau- und
Wohnungs-GmbH Beuel“ beschlossen. Einer der Gesellschafter des Unternehmens war
die Gemeinde Beuel. Die Gesellschaft wurde in erster Linie zur Instandsetzung der
kriegsbeschädigten Häuser, zur Errichtung von Mietwohnungen und zur Förderung und
Betreuung des Eigenheimbaus gegründet.
Die Gründung der „Gemeinnützigen Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft“ im Jahr
1950 basierte auf umfangreichen Bauvorhaben der Bundesregierung im BonnerSeite 22 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
2
Stadtgebiet. Der Wohnungsbau sollte ausschließlich an gemeinnützige
Wohnungsgesellschaften vergeben werden. Die Gemeinnützige Bonner Wohnungsbau
Aktiengesellschaft wurde nicht zuletzt deshalb gegründet, um die Vergabe der
Bauaufträge an auswärtige gemeinnützige Genossenschaften und Gesellschaften zu
verhindern und die Bonner Wirtschaft an der Vergabe von Bauaufträgen der
Bundesregierung zu beteiligen.
Durch die kommunale Neugliederung des Raumes Bonn im Jahr 1969 (Bonngesetz)
gingen die Beteiligungen der Städte Bad Godesberg und Beuel auf die Stadt Bonn über.
Um auf den Wohnungsbaumarkt und den Wohnungsmarkt einwirken zu können, sollte
diese über ein leistungsfähiges Wohnungsunternehmen verfügen. Hierdurch ist die
Ausübung von marktregulierenden Funktionen auf Baupreise und soziale Mieten
möglich. Außerdem können für einkommensschwache, insbesondere für kinderreiche
und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt
werden. Diese Aufgabe bestimmt auch heute noch im Wesentlichen die Tätigkeit des
Unternehmens.
Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2019
Grundkapital: 26.368.000,00 EUR
Anzahl der
Stückaktien
% nachrichtlich
in EUR
Bundesstadt Bonn 475.572 92,34 24.349.286,40
Provinzial Rheinland Versicherung AG 22.420 4,35 1.147.904,00
Sparkasse KölnBonn 14.200 2,76 727.040,00
Volksbank Bonn-Rhein-Sieg eG 676 0,13 34.611,20
übrige Aktionäre 2.132 0,42 109.158,40
Gesamt 515.000 100 26.368.000,00
Das Grundkapital ist in 515.000 auf den Namen lautende Stückaktien ohne Nennbetrag
eingeteilt. Eine Umwandlung in Inhaberaktien und der Anspruch der Aktionäre auf
Verbriefung ihres Anteils sind ausgeschlossen. Die Stadt Bonn hält als Hauptaktionärin
92,34 % der Aktien zum 31.12.2019.
Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der
Gesellschaft in der Zeit bis Ablauf des 27. Juni 2022 einmalig oder mehrmals gegen
Bareinlage um bis zu insgesamt 5.632.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 110.000
neuen, auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von 51,20 EUR je Aktie zum Ausgabebetrag in Höhe des rechnerischen
Anteils am Grundkapital von 51,20 EUR je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital
2017).
Genussrechtskapital: 16.923.162,50 EURSeite 23 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
3
Daneben hat die Bundesstadt Bonn mit Wirkung zum 31. Dezember 2005
Genussrechtskapital in Höhe von 15.765.402,50 EUR und mit Wirkung zum
29. August 2007 Genussrechtskapital in Höhe von 1.157.760,00 EUR, insgesamt
16.923.162,50 EUR in die Gesellschaft eingebracht.
Beteiligungen der Gesellschaft
Anteile der VEBOWAG an
verbundenen
Unternehmen
Beteilgungs-
quote in %
Eigen-
kapital in
TEUR
Jahres-
ergebnis in
TEUR
VEBOFUTUR GmbH, Bonn* 100 174 0*
* mit der VEBOFUTUR besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
Die VEBOWAG war als Kommanditistin mit einer Einlage in Höhe von EUR 4.857,27
(95%) am Kapital der Core Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co.
Vermietungs KG Mainz, beteiligt. Dieser Gesellschaft wurden 1998 im Zuge des „Sale-
and-lease-back-Verfahrens“ 414 Mietwohnungen übertragen, die im Berichtsjahr
zurückgekauft wurden. Die Core Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co.
Vermietungs KG wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2019 aufgelöst.
Entwicklung der Bilanz in EUR
Position 2017 2018 2019
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.433.612 1.231.397 791.713
Sachanlagevermögen 259.846.061 278.370.952 297.803.658
Finanzanlagevermögen 8.431.389 4.932.527 4.926.221
Anlagevermögen 269.711.062 284.534.876 303.521.593
Verkaufsgrundstücke 14.488.622 14.500.867 14.257.312
Forderungen 984.033 460.326 454.879
Flüssige Mittel 11.902.417 10.284.354 7.960.105
Umlaufvermögen 27.375.073 25.245.547 22.672.297
Rechnungsabgrenzungsposten 140.201 122.774 215.385
Summe Aktiva 297.226.338 309.903.197 326.409.275Seite 24 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
4
Position 2017 2018 2019
Gezeichnetes Kapital 26.368.000 26.368.000 26.368.000
Rücklagen 34.112.957 37.205.178 37.205.178
Genussrechtskapital 16.923.163 16.923.163 16.923.163
Bilanzgewinn 1.290.779 1.629.874 2.106.531
Eigenkapital 80.114.070 83.545.384 87.980.186
Rückstellungen 3.535.032 3.011.462 4.113.003
Verbindlichkeiten 213.238.985 220.512.449 229.521.703
Rechnungsabgrenzungsposten 338.250 2.833.903 * 4.794.383 *
Summe Passiva 297.226.338 309.903.197 326.409.275
* Im Rahmen von Förderdarlehen zur Errichtung von preisgebundenem Wohnraum wurden der Gesellschaft sogenannte „Tilgungs-
nachlässe“ gewährt. Im Berichtsjahr wurden vier Darlehen für die Fertigstellung von Neubauvorhaben ausgereicht. Hierauf
gewährte Tilgungsnachlässe wurden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst, der über die Dauer der Zweckbindung
(i.d.R. 30 Jahre) erfolgswirksam aufgelöst wird.
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2017 2018 2019
Umsatzerlöse 44.583.045 45.536.545 47.102.298
Bestandserhöhungen 43.682 -29.884 -200.522
aktivierte Eigenleistungen 434.611 448.444 446.525
sonst. betr. Erträge 1.421.349 1.253.928 1.154.468
Finanzerträge 452.485 469.940 464.280
Erträge 46.935.174 47.678.973 48.967.049
Position 2017 2018 2019
Erträge 46.935.174 47.678.973 48.967.049
- Aufwendungen 44.217.744 44.247.659 44.532.246
= Jahresergebnis 2.717.430 3.431.314 4.434.803
- Einstellung in die gesetzliche Rücklage 135.871 175.566 221.740
- Einstellung in die Gewinnrücklage 1.290.779 1.629.874 2.106.531
= Bilanzgewinn/ -verlust 1.290.779 1.629.874 2.106.531
Position 2017 2018 2019
Aufwendungen f. bezogene Lieferungen/Leistungen 24.345.274 24.408.231 24.080.822
Personalaufwand 4.364.706 4.625.512 4.816.086
Abschreibungen 6.214.504 6.387.620 6.802.171
sonst. betr. Aufwendungen 2.349.960 2.212.278 2.063.431
Zinsen u.ä. Aufwendungen 4.837.499 4.515.501 4.626.331
Steuern 1.686.107 1.678.823 1.723.711
Vergütung Genussrechtskapital 419.694 419.694 419.694
Aufwendungen 44.217.744 44.247.659 44.532.246Seite 25 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
5
Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2019
In dem Geschäftsjahr 2019 wurde ein Jahresüberschuss von 4.435 TEUR
erwirtschaftet.
In Übereinstimmung mit § 17 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand
5 % des Jahresüberschusses 2019 in die gesetzliche Rücklage eingestellt (222 TEUR).
Gemäß § 17 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand 50 % des
Jahresüber-schusses (nach Zuweisung der gesetzlichen Rücklage) in die
Bauerneuerungsrücklage eingestellt (2.107 TEUR).
Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den verbliebenen Bilanzgewinn von
2.107 TEUR ebenfalls in die Bauerneuerungsrücklage einzustellen, wurde in der
Hauptversammlung am 26. August 2020 beschlossen.
Auszug aus dem Lagebericht
Die Gesellschaft weist 2019 einen Jahresüberschuss von 4.435 TEUR (Vj.
3.431 TEUR) aus.
Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung verbesserten sich im Vergleich zum
Vorjahr um 1.411 TEUR. Im Wesentlichen schlagen sich hier gestiegene Nettomieten
nieder; insbesondere der Mietbeginn abgeschlossener Bauvorhaben. Hinzu kamen
Mietanpas-sungen bei Mieterwechsel.
Im Geschäftsjahr 2019 wurden Förderdarlehen für die fertiggestellten Neubauvorhaben
vollständig ausgereicht.
Die Investitionen in den Bestand des Unternehmens betrugen im Berichtsjahr 36.866
TEUR (Vj. 35.402 TEUR) und verteilen sich auf Neubauinvestitionen und
Bestandzukäufe 25.764 TEUR (Vj. 24.546 TEUR) und laufende Instandhaltungsarbeiten
(6.070 TEUR; Vj. 6.072 TEUR).Seite 26 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
6
Leistungskennzahlen
Kennzahl 2017 2018 2019
Eigenkapitalquote in % 27,0 27,0 26,9
Eigenkapitalrentabilität in % 3,39 4,11 5,04
Eigenkapitalrentabilität (ohne Genussrechte) in % 4,3 5,15 6,24
Anlagenintensität in % 90,7 91,8 92,9
Fremdkapitalquote in % 64,0 63,6 62,9
Leerstandsquote (bereinigt) in % 1,3 1,3 1,1
Gesamtinvestitionen in den Bestand in TEUR 22.182 37.544 36.866
Fluktuationsquote in % 6,5 6,8 7,0
Mieterwechsel 416 438 455
Mietwohnungen 6.311 6.322 6.420
Häuser 902 896 907
Gewerbliche Einheiten 67 84 77
Garagen und Einstellplätze 1.700 1.783 1.872
Management von Immobilien Dritter 325 205 205
(Mietwohnungen, gewerbliche Einheiten, Garagen und Einstellplätze)
Wohn- und Nutzfläche in qm 439.145 446.026 453.056
Verbindung zum städtischen Haushalt
Gemäß einer am 15.07.1986 mit der Stadt Bonn abgeschlossenen
Rahmenvereinbarung verpflichtet sich die VEBOWAG u. a. zur Vermeidung des
Entstehens von Obdachlosigkeit auf die Durchführung von Wohnungsräumungen so
lange zu verzichten, bis die Stadt entschieden hat, ob zur Sicherung des Wohnraumes
die Mietverpflichtungen übernommen werden oder nicht.
Weiterhin verpflichtet sich die Gesellschaft, von der Stadt benannte Personen, die als
reintegrationsfähig angesehen werden, mit angemessenem Wohnraum zu versorgen.
Im Jahre 2004 wurden Verhandlungen über die Neufassung dieser
Rahmenvereinbarung geführt. Diese hat der Rat am 17.03.2005 beschlossen. Der
Vertragsabschluss erfolgte am 24.04.2005. Die Stadt Bonn erhält das Recht, in enger
Abstimmung mit der VEBOWAG, freiwerdende Wohnungen der VEBOWAG mit von der
Stadt Bonn benannten Mietern zu besetzen. Für hierdurch der VEBOWAG entstehende
Mehraufwendungen zahlte die Stadt Bonn bisher einen jährlichen Ausgleich von 438
TEUR.
Diese Rahmenvereinbarung wurde im Jahr 2014 neu verhandelt und mit Wirkung zum
01.01.2015 angepasst. Danach stellt die Berechnungsbasis des von der Bundesstadt
Bonn zu leistenden Ausgleichsbetrags für die vereinbarten Leistungen der VEBOWAG
die Verwaltungskostenpauschale der Verordnung über wohnungswirtschaftliche
Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz (Zweite
Berechnungsverordnung - II. BV) dar. Diese wird im geförderten Wohnungsbau
eingesetzt, um den Wert des durch die Vermieter geleisteten Verwaltungsaufwands
auszugleichen.Seite 27 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
7
Auf dieser Grundlage ergibt sich eine Anpassung im Vergleich zur vorherigen
Rahmenvereinbarung, die bis zum Jahr 2024 auf 1,1, Mio. EUR steigen wird.
Die Bundesstadt Bonn hat Genussrechtskapital in Höhe von insgesamt
16.923.162,50 EUR in die Gesellschaft eingebracht, das mit jährlich 420 TEUR
verzinst wird.
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Dr. Michael Kleine-Hartlage, Dipl.- Kaufmann
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus 21 Mitgliedern.
Davon
 wird ein städtisches Mitglied entsandt (Kapitaleigner-Vertreter; hier: die
Oberbürgermeisterin/ der Oberbürgermeister oder ein von ihr/ ihm vorgeschlagener
Vertreter)
 werden 13 Mitglieder von der Hauptversammlung gewählt (Kapitaleignervertreter)
 werden 7 Mitglieder nach den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes von
der Belegschaft gewählt (Arbeitnehmervertreter).
Zusammensetzung des Aufsichtsrates - Geschäftsjahr 2019
Vorsitzende:
Karin Robinet, Ausschussmitglied
Stellvertretende Vorsitzende:
Andreas Remmen, kaufm. Angestellter *
Dieter Schaper, StadtverordneterSeite 28 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
8
Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates:
Marc Dittmann, techn. Angestellter *
Günter Dorschu, techn. Angestellter *
Wolfgang Fuchs, Stadtdirektor
Elke Gerner-Kilp, kfm. Angestellte *
Alfred Giersberg, Stadtverordneter
Gieslint Grenz M.A., Stadtverordnete
Heidemarie Horst, kfm. Angestellte *
Barbara Ingenkamp, Stadtverordnete
Birgitta Jackel, Stadtverordnete
Prof. Dr. Detmar Jobst, sachkundiger Bürger
Achim Kansy, Stadtverordneter
Reiner Koenigs, techn. Angestellter *
Peter Kox, Stadtverordneter
Norbert Krey, kaufm. Angestellter *
Jan Claudius Lechner, Stadtverordneter
Holger Schmidt, Ausschussmitglied
Simone Stein-Lücke, Bezirksbürgermeisterin
Rainer Virnich, stellv. Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn
* = Arbeitnehmervertreter
Hauptversammlung
Städtische Vertreter
Als Vertreterin für die Hauptversammlungen der VEBOWAG wurde vom Rat der
Stadt Bonn Frau StORRin Manuela Olschewski und als ihr Vertreter im
Verhinderungsfall Dipl.-Kaufmann Carsten Velewald für die Wahlzeit des Rates
bestellt.
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
2017 2018 2019
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter (ohne Vorstand), davon:
 Kaufmännische Mitarbeiter 22 25 25
 Technische Mitarbeiter 11 11 12
 Mitarbeiter im Regiebetrieb, Hauswarte etc. 10 9 10
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 43 45 47
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 23 13 14
Auszubildende 6 6 6
Mitarbeiter gesamt 72 64 67
Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2019 durchschnittlich 7 Aushilfen (Vorjahr: 7)
beschäftigt.
Abschlussprüfer 2019
Flick Gocke Schaumburg GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bonn.Seite 29 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
9
Angaben nach dem Transparenzgesetz
Alleinvorstand: Gesamtbezüge in EUR
Dr. Michael Kleine-Hartlage 218.482,20
Aufsichtsrat:
Karin Robinet 596,88
Andreas Remmen 439,35
Dieter Schaper 762,60
Marc Dittmann 801,69
Günter Dorschu 358,83
Wolfgang Fuchs 241,56
Elke Gerner-Kilp 358,83
Alfred Giersberg 560,13
Georg Goetz 322,08
Gieslint Grenz 442,86
Heidemarie Horst 439,35
Barbara Ingenkamp 523,38
Birgitta Jackel 922,47
Prof. Dr. Detmar Jobst 362,34
Achim Kansy 120,78
Reiner Koenigs 560,13
Peter Kox 560,13
Norbert Krey 680,91
Jan Claudius Lechner 560,13
Holger Schmidt 560,13
Simone Stein-Lücke 238,05
Rainer Virnich 680,91Seite 30 von 389

Beteiligungsbericht 2019 VEBOWAG
10Seite 31 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG
11
3.2 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG, Bonn
Allgemeine Unternehmensdaten
Gemeinnützige
Wohnungsgenossenschaft eG
Im Krausfeld 33
53111 Bonn
Telefon: (02 28) 60 45 8 - 0 Internet: www.gwg-bonn.de
Telefax: (02 28) 60 45 8 - 19 E-Mail: info@gwg-bonn.de
Gegenstand und Zweck des Unternehmens
Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute,
sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung.
Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften,
errichten, erwerben, vermitteln und betreuen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungs-
und Immobilienwirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben
übernehmen.
Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für
Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienst-
leistungen. Beteiligungen sind zulässig.
Die Genossenschaft führt ihre Geschäfte nach den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit
in der Tradition genossenschaftlichen Gedankengutes im Rahmen der Satzung. Die
Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen.
Begründung für die Beteiligung an der Genossenschaft
Die Beteiligung geht auf das Jahr 1899 zurück. Aufgrund einer Empfehlung des
Armenrates beteiligte sich die Stadt Bonn an der damaligen Arbeitergenossenschaft
und unterstützte somit die Errichtung von preiswertem Wohnraum für sozialschwache
Bürger.
Auch heute noch bildet die Vermietung preisgünstiger Wohnungen den Schwerpunkt
der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, so dass die Bundesstadt Bonn ihre
Beteiligung aufrechterhält.
Hinweis: Die Daten zur Veröffentlichung zum Geschäftsjahr 2019 lagen bis zur
Erstellung dieses Berichtes nicht vor.Seite 32 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG
12
Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2018
in EUR in %
Bundesstadt Bonn 782.690,00 26,89
Stadtwerke Bonn GmbH 119.105,00 4,09
Rechtlich unselbständige örtliche Stiftungen der
Bundesstadt Bonn:
 Stiftung "Arme im allgemeinen" 14.760,00 0,51
 Stiftung "Konvente St. Aegidius und St. Jakob" 6.560,00 0,23
 Stiftung "Oebeke" 1.230,00 0,04
Übrige Mitglieder 1.987.035,00 68,25
Gesamt 2.911.380,00 100,00
Geschäftsguthaben der Genossenschaft zum 31.12.2018 (31.12.2017): 2.911.380,00
EUR (2.911.205,00 EUR)
Beteiligungen der Genossenschaft zum 31.12.2018
Stammkapital Anteil
WBG Wohnungsbaugesellschaft Bonn mbH 511.291,88 EUR 100 %
Die WBG mbH wurde am 05.12.1997 gegründet. Alleiniger Gesellschafter ist die
Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG Bonn. Das Eigenkapital der GmbH
beträgt zum 31.12.2018 EUR 588.712,03.
Seit dem 01.01.2003 ruht die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.Seite 33 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG
13
Entwicklung der Bilanz in EUR
Position 2016 2017 2018
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 17.529 13.431
Sachanlagevermögen 31.795.698 31.473.069 31.060.418
Finanzanlagevermögen 514.348 514.348 511.292
Anlagevermögen 32.310.046 32.004.946 31.585.141
Zum Verkauf bestimmte Grundstücke/Vorräte 1.759.342 1.807.904 1.737.306
Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 168.472 97.622 173.924
Flüssige Mittel 1.010.354 1.008.646 944.063
Umlaufvermögen 2.938.168 2.914.172 2.855.293
Summe Aktiva 35.248.214 34.919.118 34.440.439
Geschäftsguthaben 2.932.525 2.911.205 2.919.380
Ergebnisrücklagen 12.529.788 13.158.442 13.702.629
Bilanzgewinn 128.226 518.532 145.936
Eigenkapital 15.590.539 16.558.179 16.766.945
Rückstellungen 37.400 37.800 37.800
Verbindlichkeiten 19.620.275 18.293.139 17.625.694
Summe Passiva 35.248.214 34.919.118 34.440.439
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2016 2017 2018
Umsatzerlöse 6.580.157 6.700.914 6.840.806
Bestandserhöhungen 0 52.026 0
Sonstige betriebliche Erträge 83.600 35.109 92.962
Finanzerträge 276 0 111
Erträge 6.664.033 6.788.093 6.933.879
Position 2016 2017 2018
Bezogene Lieferungen und Leistungen 3.782.467 3.097.759 3.966.372
Bestandsminderungen 58.942 0 72.786
Personalaufwand 706.977 780.050 791.198
Abschreibungen 1.000.496 1.005.210 1.066.518
Sonstige betriebliche Aufwendungen 256.156 211.536 238.323
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 445.307 376.964 324.793
Steuern 182.326 184.873 189.515
Aufwendungen 6.432.671 5.658.409 6.503.933Seite 34 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG
14
Position 2016 2017 2018
Erträge 6.664.033 6.788.093 6.933.879
- Aufwendungen 6.432.671 5.658.409 6.503.933
= Jahresüberschuss 231.362 1.131.702 284.373
Einstellung in Ergebnisrücklage 103.136 613.170 138.437
= Bilanzgewinn 128.226 518.532 145.935
Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2018
Die Mitgliederversammlung stellte am 14.06.2019 den Jahresabschluss 2018 fest,
erteilte dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung und beschloss, den
Bilanzgewinn in Höhe von 145.936,78 EUR in Form einer 4-prozentigen Dividende zu
113.217,40 EUR an die Mitglieder auszuschütten und den Rest von 32.718,38 EUR der
freien Rücklage zuzuführen.
Leistungskennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens
Kennzahlen 2016 2017 2018
Eigenkapitalquote in % 44,23 47,50 48,68
Fremdkapitalquote in % 55,77 52,50 51,32
Anlagenintensität in % 91,66 91,65 91,71
Anzahl der Wohneinheiten 1.188 1.188 1.179
Wohn/ Nutzfläche in qm 67.923 67.923 67.911
Anzahl der Mitglieder 1.563 1.568 1.596
Durchschnittliche Miete qm/mtl. in EUR 5,87 6,05 6,11
Modernisierungskosten (o.V.) Euro/qm 15,69 9,14 8,00
Fluktuationsquote in % 11,28 6,23 7,49
Leerstandsquote in % 1,6 1,99 1,35
Instandhaltung in TEUR 2.125 1.401 2.343
Modernisierung in TEUR 1.401 621 543
Auszug aus dem Lagebericht
Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Wohnungsgenossenschaft ist weiterhin
stabil und im Aufwärtstrend. Trotz der Investitionen im Objektbereich und der
Ertragsausfälle auf Grund von überwiegend instandsetzungsbedingten Leerständen und
Modernisierungen, wird die Genossenschaft weiter im Aufschwung bleiben.
Die Gesellschaft weist 2018 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 16.767 und einen
Bilanzgewinn von 146 TEUR (Vj. 518 TEUR) aus. Die Erlöse aus der Hausbe-
wirtschaftung betrugen 6.822 TEUR (Vj. 6.684 TEUR).Seite 35 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG
15
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Sigurd Trommer Vorsitzender
Katrin Wilbert, stellvertretende Vorsitzende
Michael Hartmann geschäftsführender Vorstand
Aufsichtsrat
Stefan Raetz Vorsitzender
Klaus Besier stellvertretender Vorsitzender
Dagmar Budde
Uwe Feierabend (ab 15.06.2018)
Uwe Franzen
Klaus Großjohann (bis 15.06.2018)
Ernst-Peter Klein
Lutz Mühring (bis 15.06.2018)
Edith Rosenbaum
Ansgar Schuldenzucker
Marco Westphal (ab 15.06.2018)
Mitgliederversammlung
Der Rat der Bundesstadt Bonn hat für seine verbleibende Wahlzeit als Vertreter
in der Mitgliederversammlung Dipl.-Kaufmann Carsten Velewald, im
Verhinderungsfall StORR Manuela Olschewski, bestimmt.
Corona-bedingt wurde die für 2020 geplante Mitgliederversammlung, die die
Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen hat in das Jahr
2021 verschoben.
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
2016 2017 2018
Vollzeitbeschäftigte:
 Kaufmännische Mitarbeiter 5 6 6
 Technische Mitarbeiter 1 2 1
 Auszubildende 3 - -
 Mitarbeiter im Regiebetrieb
(Hauswarte etc.):
4 3 3
Gesamt 13 11 10
Teilzeitbeschäftigte:
 Kaufmännische Mitarbeiter 1 1 1
Gesamt 1 1 1
Insgesamt 14 12 11Seite 36 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG
16
Abschlussprüfer 2018
Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.,
Düsseldorf.
Angaben nach dem Transparenzgesetz
Die Vorstandsbezüge belaufen sich für das Geschäftsjahr 2018 auf insgesamt
153.901,58 EUR. Der Aufsichtsrat erhielt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von
insgesamt 4.925,00 EUR.Seite 37 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG
17
3.3 Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG
Allgemeine Unternehmensdaten
Gemeinnützige Baugenossenschaft Sankt Augustin eG
Kamillenweg 12
53757 Sankt Augustin
Telefon: (0 22 41) 9 43 86 - 0
Telefax: (0 22 41) 9 43 86 - 29
Gegenstand und Zweck des Unternehmens
Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung (gemeinnütziger Zweck) der Mitglieder der Genossenschaft.
Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften,
errichten, erwerben und betreuen. Sie kann im Bereich der Wohnungsbewirtschaftung,
des Städtebaus und der Infrastruktur anfallende Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für
Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und
Dienstleistungen.
Die Genossenschaft war am 31.12.1989 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen
anerkannt. Der Geschäftsbetrieb der Genossenschaft erstreckt sich auf den
Rhein-Sieg-Kreis und die Bundesstadt Bonn.
Begründung für die Beteiligung an der Genossenschaft
Die Beteiligung geht auf das Jahr 1994 zurück und unterstützte somit die Errichtung von
preiswertem Wohnraum für sozialschwache Bürger.
Auch heute noch bildet die Vermietung preisgünstiger Wohnungen den Schwerpunkt
der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, so dass die Bundesstadt Bonn ihre
Beteiligung aufrechterhält.
Hinweis: Die Daten zur Veröffentlichung zum Geschäftsjahr 2019 lagen bis zur
Erstellung dieses Berichtes nicht vor.Seite 38 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG
18
Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2018 nominal
EUR %
Bundesstadt Bonn (952 Anteile á 300 EUR) 285.600 20,17
Stadt Sankt Augustin 272.400 19,24
Provinzial-Versicherung 15.000 1,06
Raiffeisenbank Sankt Augustin eG 4.500 0,32
Kreissparkasse Köln 60.000 4,24
Übrige Mitglieder 778.500 54,98
Gesamt 1.416.000 100,00
1 Anteil = 300,00 EUR
Geschäftsguthaben der Genossenschaft zum 31.12.2018 (31.12.2017): 1.431.974,78
EUR (1.444.638,26 EUR).
Haftungssumme zum 31.12.2017 (31.12.2016): 1.416.000,00 EUR (1.421.700,00 EUR)
Beteiligungen der Gesellschaft
Keine.
Entwicklung der Bilanz in EUR
Position 2016 2017 2018
Immaterielle Vermögensgegenstände 522 206 330
Sachanlagevermögen 19.188.878 18.715.544 18.971.034
Finanzanlagevermögen 450 500 500
Anlagevermögen 19.189.850 18.716.251 18.971.864
Vorräte/zum Verkauf bestimmte
Grundstücke 888.476 875.035 910.585
Forderungen/Sonstige
Vermögensgegenstände 37.176 60.7778 54.997
Flüssige Mittel 1.519.542 1.314.748 395.745
Umlaufvermögen 2.445.194 2.250.661 1.361.327
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 5.884
Summe Aktiva 21.635.044 20.966.812 20.339.075Seite 39 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG
19
Position 2016 2017 2018
Geschäftsguthaben 1.448.069 1.444.628 1.431.975
Ergebnisrücklagen 6.926.882 6.652.446 6.282.474
Bilanzgewinn 56.200 55.747 56.094
Eigenkapital 8.431.150 8.152.821 7.770.543
Rückstellungen 87.695 92.123 93.6223
Verbindlichkeiten 13.116.198 12.721.868 12.474.909
Summe Passiva 21.635.044 20.966.812 20.339.075
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2016 2017 2018
Umsatzerlöse 3.038.026 3.104.832 3.120.497
Bestandserhöhungen 18.855 -13.441 35.551
Sonstige betriebliche Erträge 48.094 52.363 47.389
Finanzerträge 1.742 2.062 2.377
Erträge 3.106.718 3.145.815 3.205.814
Position 2016 2017 2018
Materialaufwand 1.545.062 1.928.724 2.129.264
Personalaufwand 413.582 418.205 394.381
Abschreibungen 536.790 557.104 534.727
Sonstige betriebliche Aufwendungen 92.311 86.778 95.741
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 302.824 291.707 282.929
Steuern 78.727 82.062 82.650
Aufwendungen 2.969.295 3.364.582 3.519.692
Position 2016 2017 2018
Erträge 3.106.718 3.145.815 3.205.814
- Aufwendungen 2.969.295 3.364.582 3.519.692
= Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 137.423 -218.766 -313.878
Einstellung in/Entnahmen (-) aus
Ergebnisrücklagen 81.223 -274.513 -369.972
= Bilanzgewinn 56.200 55.747 56.094Seite 40 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG
20
Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2018 in 2019
Am 26.06.2019 erteilte die Mitgliederversammlung Vorstand und Aufsichtsrat für das
Geschäftsjahr 2018 Entlastung und beschloss zur Deckung des Jahresfehlbetrages und
zur Auszahlung einer Dividende in Höhe von 4% einen Betrag von 313.878,13 EUR aus
der Bauerneuerungsrücklage und 56.093,92 EUR aus den anderen Ergebnisrücklagen
zu entnehmen und den Bilanzgewinn auszuschütten.
Leistungskennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens
Kennzahlen in % 2016 2017 2018
Eigenkapitalquote 39 39 38
Eigenkapitalrentabilität 1,6 -2,7 -4,0
Mitglieder 539 553 550
Anteile 4.748 4.720
Anzahl Wohnungen 487 487 487
davon öffentl. gefördert 295 295 197
Wohn-/ Nutzfläche 32.618 32.518 32.518
Ertragsausfälle 26.541 24.053 23.015
Durchschnittliche Miete (qm/mtl. in EUR) 5,59 5,72 5,75
Instandhaltungskosten (qm/mtl. in EUR) 1,82 2,80 3,18
Modernisierungskosten (qm/mtl. in EUR) 0,70 0,92 0,91
Fluktuationsquote 6,5 7,7 4,7
Leerstandsquote 1,2 0,7 0,4
davon Maßnahme bedingt 0,9 0,5 0,4
Instandhaltung und Modernisierung (in TEUR) 917 1.093 1.242
Zugänge Anlagevermögen (in TEUR) 600 83 790
Auszug aus dem Lagebericht
Im Geschäftsjahr 2018 wurde aufgrund der hohen Investitionen in den Bestand ein
negatives Ergebnis erzielt. Die Entnahme aus der Bauerneuerungsrücklage und den
anderen Ergebnisrücklagen ermöglicht die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von
4 %.
Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist in erster Linie auf die Erhöhung der Nettokaltmieten
und der abgerechneten Betriebs- und Heizkosten zurück zu führen. Die Veränderung
der Kosten für die Hausbewirtschaftung sind auf die höheren Instandhaltungskosten
und teils gestiegene Betriebskosten zurück zu führen. Die Ertragslage der
Genossenschaft wird durch das Hausbewirtschaftungsergebnis bestimmt; sie ist auch
für die Zukunft nachhaltig gesichert.
Die Gesellschaft weist 2017 ein Eigenkapital in Höhe von 7,8 Mio. EUR aus.Seite 41 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG
21
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Ralf Baldauf – geschäftsführend –
Guido Casper – ehrenamtlich – (ab 01.01.2018)
Rudolf Schliefer – ehrenamtlich – (bis 31.12.2018)
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens 3 Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung
kann eine höhere Zahl festsetzen; sie muss durch drei teilbar sein.
Anke Riefers, Vorsitzende
Klaus Schumacher, Stellvertretender Vorsitzender
Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates:
Karl-Heinz Braun
Edgar Bastian
Wilfried Firlus
Rainer Gleß
Wolfgang Neunzig
Hubert Nordhorn
Heinz-Willi Schäfer
Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig von der
Höhe seines Geschäftsguthabens.
Als Vertreter der Bundesstadt Bonn für die Mitgliederversammlungen der
Genossenschaft wurde Frau StORRin Manuela Olschewski und im Verhinderungsfall
als ihr Vertreter Dipl. Kaufmann Carsten Velewald für die jeweilige Wahlzeit des Rates
bestellt.
Corona-bedingt wurde die für 2020 geplante Mitgliederversammlung, die die
Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen hat in das Jahr 2021
verschoben.
Anzahl der Beschäftigten
zum 31.12. 2016 2017 2018
Geschäftsführer
- geschäftsführender Vorstand, hauptamtlich -
1 1 1
Kaufmännische Mitarbeiter 3 3 3
Technischer Mitarbeiter 1 1 1
Abschlussprüfer 2018
Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.,
Düsseldorf.Seite 42 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Gemeinnützige Baugenossenschaft St. Augustin eG
22Seite 43 von 389

Beteiligungsbericht 2019 unmittelbare Beteiligungen der Bundesstadt Bonn
VERKEHR
3.4
Auto-Schnellfähre
Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH
(ASF)
3.5.
Stadtbahngesellschaft
Rhein-Sieg mbH i.L. (SRS)Seite 44 von 389

Seite 45 von 389

Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH
23
3.4 Auto-Schnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH
Allgemeine Unternehmensdaten
Auto-Schnellfähre
Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH
c/o RENTROP & PARTNER KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Godesberger Allee 105-107
53175 Bonn
Telefon: (0228) 36 22 37 Internet:
Telefax: (0228) 36 22 84 E-Mail: asfgmbh@web.de
Fährbetrieb (Auskünfte zum Fahrplan, zu den Fahrpreisen etc.)
- seit dem 01.07.2014 durch die Lux-Werft und Schiffahrt GmbH, 53859 Niederkassel -
Internet: www.rheinfaehre-godesberg.de
E-Mail: info@lux-werft.de
Tel.: 0228 - 971280
Gegenstand und Zweck des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Beförderung von Personen und Fahrzeugen im
öffentlichen Nahverkehr
 vom linken an das rechte Rheinufer und umgekehrt sowie
 in der Längsschifffahrt
mittels Motorbooten, insbesondere Fähren.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen, die der Auslastung der
vorhandenen Transportkapazitäten dienen.
Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft
Die Bundesstadt Bonn hält ihre Beteiligung an der Gesellschaft aufrecht, um im Falle
einer Aufgabe der Geschäftstätigkeit der Lux-Werft und Schiffahrt GmbH weiterhin die
Beförderung von Personen, Fahrzeugen und Lasten über den Rhein zu ermöglichen
und die Verkehrsbelastung der bestehenden Rheinbrücken zu verringern.Seite 46 von 389

Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH
24
Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2018
Das Stammkapital in Höhe von 133.000 EUR wird von folgenden Gesellschaftern
gehalten:
Bundesstadt Bonn 99.500 EUR = 74,81 %
Stadt Königswinter 33.500 EUR = 25,19 %
Gesamt: 133.000 EUR = 100,00 %
Beteiligungen der Gesellschaft
Keine.
Entwicklung der Bilanz in EUR
Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung lagen noch keine Daten aus dem Geschäftsjahr
2019 vor, deswegen wurden die Daten aus 2018 verwendet.
Position 2016 2017 2018
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 1
Sachanlagevermögen 2 2 2
433.073 710.542
Anlagevermögen 3 433.076 710.545
Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 1.555 3.129 5.435
Flüssige Mittel 825.052 350.917 14.626
Umlaufvermögen 826.607 354.046 20.061
Summe Aktiva 826.610 787.122 730.606
Gezeichnetes Kapital 133.000 133.000 133.000
Kapitalrücklage 82.722 82.723 82.723
Gewinnrücklagen / Verlustvortag -182.366 247.287 200.112
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 429.653 -47.175 -64.803
Eigenkapital 463.009 415.835 351.031
Rückstellungen 363.312 371.007 377.155
Verbindlichkeiten 89 81 2.204
Rechnungsabgrenzungsposten 200 200 216
Summe Passiva 826.610 787.122 730.606Seite 47 von 389

Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH
25
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2016 2017 2018
Umsatzerlöse 1.231 424 416
Sonstige betriebliche Erträge 503.276 206 8.908
Erträge 504.507 630 9.324
Position 2016 2017 2018
Personalaufwand 1.137 2.571 4.886
Abschreibungen 152 2.524 7.087
Sonstige betriebliche Aufwendungen 40.049 18.431 38.308
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.516 24.280 23.345
Steuern 0 0 401
Aufwendungen 74.854 47.805 74.027
Position 2016 2017 2018
Erträge 504.507 630 9.324
- Aufwendungen 74.854 47.805 74.027
= Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 429.653 -47.175 -64.703
Verlauf des Geschäftsjahres 2018
Auszug aus dem Lagebericht 2018
Bei der Darstellung des Geschäftsverlaufs ist zu berücksichtigen, dass der Fährbetrieb
ab dem 01.07.2014 nicht mehr von der ASF betrieben wird, dieser wurde an die Lux-
Werft und Schifffahrt GmbH verpachtet. Es stehen weiterhin bei der
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Rentrop & Partner KG in deren
Räumlichkeiten in der Godesberger Allee 105-107, 53175 Bonn, kostenfrei ein
Büroraum mit einer Schreibtischanlage zur Verfügung, von dem der laufende
Geschäftsbetrieb abgewickelt wird.
Die Arbeit der Geschäftsführung war im Jahr 2018 neben den allgemeinen
Verwaltungsaufgaben im Wesentlichen durch die Anlage des Firmenvermögens
geprägt, dass durch den Verkauf der beiden Fährschiffe „Konrad-Adenauer“ und „Sank
Christophorus II“ sowie der beiden Liegenschaften in Bonn und Königswinter in den
Vorjahren erzielt werden konnte.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.06.2017 wurde ein Betrag von 750 TEUR bei der
DZ Privatbank, Düsseldorf angelegt. Sinn und Zweck der Geldanlage ist, dass aus den
Erträgen der laufende Geschäftsaufwand und die Verpflichtungen gegenüber der
RZVK, zumindest teilweise gedeckt werden.Seite 48 von 389

Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH
26
Erträge / Aufwendungen:
Aufgrund der Verpachtung des Fährbetriebes hat die Gesellschaft in 2018 nur noch
geringfügige Einnahmen in Höhe von 416 EUR aus der Verpachtung des Fährbetriebs.
Aus den angelegten Wertpapieren haben sich in 2018 Erträge von rd. 9 TEUR ergeben.
Dagegen stehen jedoch Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren von ca. 15 TEUR.
Des Weiteren war aufgrund von dauernden Kursrückgängen bei festverzinstlichen
Wertpapieren eine Abschreibung von rd. 7 TEUR vorzunehmen. Da diese Wertpapiere
unter Einbeziehung der Erwerbsnebenkosten zu einem Preis oberhalb des Nennwerts
erworben wurden, am Fälligkeitstag jedoch nur mit dem Nennwert
eingelöst/zurückgezahlt werden, verlieren die Papiere bis zu ihrer Fälligkeit schrittweise
den Betrag an Wert, den der Kaufpreis den Nennwert übersteigt. Zum Bilanzstichtag
spiegelt sich dies im gesunkenen Kurswert der einzelnen Wertpapiere wider. Es handelt
sich daher um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung.
Aus der Veränderung der Rückstellung für die RZVK-Umlage resultiert 2018 ein
Aufwand in Höhe von 6,5 TEUR, der sich aus einer Auflösung der Rückstellung für den
Personalkostenaufwand (16,8 TEUR) und einem Zinsaufwand aus der Abzinsung der
Rückstellung (23,3 TEUR) zusammensetzt. Die Umlagezahlung 2018 an die RZVK, die
in der Veränderung der Rückstellung enthalten ist, belief sich dabei auf 21,5 TEUR.
Die Betriebsausgaben beinhalten außerdem Kosten für Buchhaltung, Jahresabschluss
und Steuererklärung in Höhe von rd. 11 TEUR, Kosten für die Verwaltung des
Wertpapierdepots von rd. 5 TEUR sowie allgemeine Verwaltungskosten von rd.
1,5 TEUR.
Der Geschäftsführer hat wie in den Vorjahren für seine Tätigkeit eine monatliche
Aufwandsentschädigung von 400 EUR, somit 4.800 EUR für das Jahr erhalten.
Ergebnis
Insgesamt ergibt sich für das Gesamtgeschäftsjahr 2018 ein Jahresfehlbetrag in Höhe
von 64 TEUR.
Ausblick
Der Geschäftsbetrieb der ASF GmbH wird von dem Geschäftsführer weiterhin
aufrechterhalten, da die Fährrechte bei der Gesellschaft verbleiben sowie die
Verpflichtungen aus dem RZVK-Vertrag auch weiterhin zu erfüllen sind.
Hauptschwerpunkt der Geschäftsführertätigkeit in 2019 wird die Überwachung der
Vermögensanlage sowie die Korrespondenz mit der RZVK sein. Grundlegende
Veränderungen sind in den Folgejahren nicht zu erwarten. Die Ertragslage hängt bei
konstant erwarteten Kosten von den Zins- und Dividendenerträgen ab.Seite 49 von 389

Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH
27
Beschluss über die Behandlung des Jahresergebnisses 2018
Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss 2018 am 26.08.2019
festgestellt. Der Jahresfehlbetrag betrug im Geschäftsjahr 2018 64.803,28 EUR. Unter
Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 200.111,73 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn
in Höhe von 135.308,45 EUR. Dieser Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung
vorgetragen. Dem Geschäftsführer wurde für das Jahr 2018 Entlastung erteilt.
Verbindung zum städtischen Haushalt
Im Haushaltsjahr 2018 wurden von der Bundesstadt Bonn weder
Betriebskostenzuschüsse gezahlt noch Verluste aus Vorjahren übernommen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Uwe-Karsten Staeck - alleiniger, nebenamtlicher Geschäftsführer, seit dem 01.09.2005
Gesellschafterversammlung
Vertreter der Bundesstadt Bonn
ordentliche Mitglieder stellvertretende Mitglieder
Christoph Jansen, Stadtverordneter
(CDU)
Hans-Jürgen Bruder, Bezirksverordneter
(vormals FDP, seit ca. Dezember 2014
parteilos)
Gieslint Grenz, Stadtverordnete
(SPD)
- Vorsitzende, seit 09.12.2014 -
Dr. Gereon Schüller, Stadtverordneter
(SPD)
Margarete Heidler
(Verwaltung)
Manuela Olschewski, STORRin
(Verwaltung)
Monika Heinzel, Stadtverordnete
(B 90/ Grüne)
Michael Hörig
(B90 / Grüne)
Vertreter der Stadt Königswinter
ordentliche Mitglieder stellvertretende Mitglieder
Karl-Willi Weck
sachkundiger Bürger
- stellv. Vorsitzender, seit 09.12.2014 -
Rüdiger Ratzke
Mitglied des Rates der Stadt Königswinter
Peter Wirtz
Bürgermeister der Stadt Königswinter
(Verwaltung)
persönliche Vertretung
(Verwaltung)Seite 50 von 389

Beteiligungsbericht 2019 ASF Bad Godesberg – Niederdollendorf GmbH
28
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenes Personal.
Abschlussprüfer
Rechnungsprüfungsamt der Bundesstadt Bonn
Angaben nach dem Transparenzgesetz
Organ Aufwands-
entschädigung
Offenlegung
Geschäftsführer
Uwe-Karsten Staeck
4.800 EUR Jahresabschluss 2018, LageberichtSeite 51 von 389

Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L.
29
3.5 Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i. L.
Allgemeine Unternehmensdaten
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i. L.
Scheidtweilerstraße 38
50933 Köln
Telefon: (0221) 547-3620 Internet: ---
Telefax: (0221) 547-3618 E-Mail: srs@srs-koeln.de
Zweck und Gegenstand des Unternehmens
Die Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH wurde 1974 mit dem Zweck gegründet, den
kommunalen, schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr im
Verkehrsgebiet Rhein-Sieg zu fördern.
Gegenstand der Gesellschaft ist bzw. war die Planung, der Bau und Betrieb einer
Stadtbahn im Verkehrsraum Köln - Bonn. Auf den Teilbereich Betrieb ist verzichtet
worden; er wird von den drei in der Region tätigen kommunalen
Schienenverkehrsunternehmen (SWBV, SSB, KVB) durchgeführt.
Einleitung des Liquidationsverfahrens
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV) hat sich die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft in den letzten Jahren
verschlechtert.
Die Gesellschafterversammlung hat im Dezember 2007 einstimmig die Auflösung der
Gesellschaft mit Wirkung ab dem 01. Januar 2008 beschlossen. Die beiden
Geschäftsführer der Gesellschaft wurden zu Liquidatoren bestellt und beauftragt, alle
erforderlichen Schritte einzuleiten.
Die Aufgabe der Liquidatoren ist es, die laufenden Geschäfte zu beenden und die
Gesellschaft geordnet abzuwickeln.
Ab dem 01.01.2009 wurde die Gesellschaft im Wesentlichen personallos gestellt. Bis
auf die beiden Liquidatoren und einen Prokuristen beschäftigt die Gesellschaft kein
eigenes Personal mehr. Die weiterhin anfallenden verwaltungs- und
zuwendungsrechtlichen Aufgaben werden ab 2009 im Rahmen eines
Geschäftsbesorgungsvertrages durch die KVB und im geringen Umfang auch durch die
SWBV durchgeführt.Seite 52 von 389

Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L.
30
Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft
Der Rat der Bundesstadt Bonn hat am 21.05.1970 die Bildung der Gesellschaft
befürwortet, da eine Neuorganisation des öffentlichen Nahverkehrs und seiner
Verkehrsträger sowie der Aufbau eines Stadtbahnsystems im Raum Köln - Bonn -
Rhein-Sieg-Kreis für erforderlich gehalten wurde.
Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2019
Stammkapital: 778.240,00 EUR
in EUR in %
Bundesstadt Bonn 158.720 20,39
Stadt Köln 389.120 50,00
Stadt Brühl 25.600 3,29
Stadt Bergisch Gladbach 25.600 3,29
Stadt Siegburg 20.480 2,63
Stadt Bad Honnef 15.360 1,97
Stadt Königswinter 20.480 2,63
Stadt Wesseling 15.360 1,97
Stadt Hürth 30.720 3,95
Gemeinde Alfter 10.240 1,32
Stadt Bornheim 15.360 1,97
Stadt Sankt Augustin 20.480 2,63
Rhein-Sieg-Kreis 10.240 1,32
Rhein-Erft-Kreis 10.240 1,32
Stadt Niederkassel 10.240 1,32
Gesamt 778.240 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft
Keine.Seite 53 von 389

Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L.
31
Entwicklung der Bilanz in EUR
Hinweis: Die Daten zur Veröffentlichung zum Geschäftsjahr 2019 lagen bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht vor.
Position 2016 2017 2018
Vorräte 153.340 153.340 15.340
Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände 56.973 54.437 41.355
Flüssige Mittel 124.659 137.416 733.248
Umlaufvermögen 334.973 345.193
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.653.621 11.005.858 11.025.585
Summe Aktiva 10.988.594 11.351.052 11.953.528
Gezeichnetes Kapital 778.240 778.240 778.240
Bilanzverlust -11.431.861 -11.784.098 -11.803.825
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.653.621 11.005.858 11.025.585
Eigenkapital 0 0 0
Rückstellungen 10.701.274 11.053.239 11.068.309
Verbindlichkeiten 287.320 297.813 885.219
Summe Passiva 10.988.594 11.351.052 11.953.528
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2016 2017 2018
Sonstige betriebliche Erträge 18.079 850 676
Erträge 18.079 850 676
Position 2016 2017 2018
Personalaufwand 18.827 17.883 19.294
Sonstige betriebliche Aufwendungen 174.526 158.478 160.143
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 65.000 16.477
Steuern 0 287.000 0
Aufwendungen 193.353 528.361 195.914
Position 2016 2017 2018
Erträge 18.079 850 676
- Aufwendungen 193.353 528.361 195.914
= Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag -175.274 -527.511 195.238
Position 2016 2017 2018
Verlustvortrag -11.431.877 -11.431.861 -11.784.098
Einzahlung aus Gesellschafternachschüssen 175.290 175.274 175.511
= Bilanzverlust -11.431.861 -11.784.098 -11.803.825Seite 54 von 389

Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L.
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Die Gesellschaft ist zum 31.12.2018 bilanziell überschuldet. Sie weist einen nicht durch
Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 11.026 TEUR aus. Da sich die Gesellschaft in
Liquidation befindet, erfolgte der Ansatz der Vermögensgegenstände und Schulden zu
Zerschlagungswerten.
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden daher
unverändert beibehalten. Die Vergleichbarkeit des Abschlusses mit dem Vorjahr ist
damit gewährleistet.
Verlauf des Geschäftsjahres 2018
Im Geschäftsjahr 2018 ist die Gesellschaft ihrer ursprünglichen öffentlichen
Zwecksetzung durch die bauliche und zuschusstechnische Restabwicklung der
Fördermaßnahmen nachgekommen.
Umsatzerlöse fielen in den Berichtsjahren nicht an, da keine Projekte abgerechnet
wurden.
Im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung für den Zeitraum 2012 – 2015 wurde bei
der SRS eine Rückstellung zur Abdeckung des Risikos für Zuschussrückforderungen
steuerlich nicht anerkannt. Diese Prüfungsfeststellung würde bei der SRS aufgrund
steuerlicher Änderungsvorschriften zu einer Belastung von rd. 352 TEUR führen. Für
dieses Risiko der Steuernachzahlung wurde im Jahresabschluss 2017 eine
Rückstellung in Höhe von 352 TEUR, davon 65 TEUR Zinsen, gebildet.
Ertrag und Aufwand 2018
Den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 1 (2017 TEUR 1) stehen
Personalaufwendungen von TEUR 19 (2017: TEUR 18), sonstige betriebliche
Aufwendungen von TEUR 160 (2017: TEUR 158), sowie Zinsaufwendungen von TEUR
16 gegenüber. Danach ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 195 (2017
Jahresfehlbetrag TEUR 528).
Vermögens- und Kapitalstruktur 2018
Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 602. Ursache hierfür war im Wesentlichen ein
Anstieg der Bestände im kurzfristigen Vermögens- und Schuldenbereich. Auf der
Aktivseite stehen einem Anstieg der flüssigen Mittel um TEUR 596, ein Anstieg auf der
Passivseite bei den Verbindlichkeiten im Wesentlichen aus erhaltenen und noch nicht
weitergeleiteten Zuschüssen von TEUR 587 gegenüber.
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag stieg um TEUR 19. Einem
Jahresfehlbetrag von TEUR 195 stehen Nachschüsse der Gesellschafter von TEUR
176 gegenüber.
Ausblick
Der voraussichtliche Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft ist derzeit nicht
vorherzubestimmen. Er ist u. a. von der Abwicklung, Abrechnung und Prüfung aller
Zuschussmaßnahmen durch die Bewilligungsbehörde abhängig.Seite 55 von 389

Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L.
33
Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung
Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 195 (i. Vj.
TEUR 528) ab.
Unter Berücksichtigung eines Verlustvortrages von TEUR 11.784 und der in 2018
eingeforderten Nachschüsse der Gesellschafter von TEUR 176 wird zum 31.12.2018
ein Bilanzverlust von TEUR 11.804 ausgewiesen.
Dieser Verlust übersteigt das Eigenkapital um TEUR 11.026, die als nicht durch
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in der Bilanz ausgewiesen werden.
Zur Abwendung insolvenzrechtlicher Antragspflichten haben sich die Gesellschafter auf
Vorschlag der Liquidatoren verpflichtet, den Jahresfehlbetrag 2018 bis zu dem im
Wirtschaftsplan angesetzten Betrag (TEUR 175) und den Jahresfehlbetrag 2019–
soweit dieser das restliche Eigenkapital der Gesellschaft übersteigt – bis zu dem im
Wirtschaftsplan angesetzten Betrag (TEUR 192) durch Nachschüsse gemäß § 7 Abs.
(2) bis (4) des Gesellschaftsvertrages auszugleichen. Die endgültige Nachschusshöhe
wird – unter Berücksichtigung bereits eingeforderter Vorauszahlungen – im Rahmen der
Feststellung der Jahresabschlüsse 2018 bzw. 2019 festgelegt.
Für den darüber hinausgehenden Betrag des nicht durch Eigenkapital gedeckten
Fehlbetrags bestehen Rückgriffsmöglichkeiten, so dass der Insolvenzfall trotz der
bilanziellen Überschuldung gemäß dem Testat der Wirtschaftsprüfer nicht vorliegt.
Leistungskennzahlen
Das Eigenkapital reduzierte sich zum 31.12.2007 als Folge der Entnahme aus
„anderen Gewinnrücklagen“ und des Jahresfehlbetrages. Zum 31.12.2008 war das
Eigenkapital aufgezehrt. Die Eigenkapitalverhältnisse bestehen seit dem unverändert
fort. In Folge dessen ist auch eine positive Eigenkapitalrentabilität und eine positive
Gesamtrentabilität nicht gegeben. Die Fremdkapitalquote beträgt seit dem 31.12.2008
100 %.
Eigene Investitionen der Stadtbahngesellschaft, betreffend die Betriebs- und
Geschäftsausstattung sowie Software, wurden in den Geschäftsjahren 2007 bis 2018
nicht getätigt.
Verbindung zum städtischen Haushalt
Im Haushaltsjahr 2018 wurden von der Bundesstadt Bonn insgesamt 35.795,03 EUR an
die SRS GmbH i.L. überwiesen. Hierbei handelt es sich um den Abruf einer
Vorauszahlung für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 30.585,00 EUR und den
Restausgleich des Bilanzverlust 2017 in Höhe von 5.210,03 EUR.Seite 56 von 389

Beteiligungsbericht 2019 SRS Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L.
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Organe der Gesellschaft
Liquidatoren
André Seppelt
(seit 23.11.2017)
Jörn Schwarze
(seit dem 17.06.2011)
Gesellschafterversammlung
Als ständiger Vertreter für die Gesellschafterversammlung der SRS mbH i. L. hat der
Rat der Bundesstadt Bonn StVD Michael Schütte und im Verhinderungsfall als
Stellvertreterin StORRin Manuela Olschewski benannt.
Aufsichtsrat (historisch)
Das Organ Aufsichtsrat entfiel mit Eintrag der Änderungen des Gesellschaftsvertrages
am 02.03.2010 ins Handelsregister. Seitdem werden dessen Aufgaben von der
Gesellschafterversammlung wahrgenommen.
Anzahl der Beschäftigten
zum 31.12. 2017 2018 2019
Liquidatoren 2 2 2
Mitarbeiter 1 1 1
Gesamt 3 3 3
Bei den dann noch verbleibenden drei Beschäftigten handelt es sich um die beiden
Liquidatoren und um den Prokuristen der Gesellschaft. Sie üben ihre Tätigkeit bei der
SRS GmbH i.L. neben ihrer Haupttätigkeit bei den Verkehrsbetrieben KVB und SWBV
aus.
Abschlussprüfer
Zacharias & Demmer Part mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln
Angaben nach dem Transparenzgesetz
Organ Aufwands-
entschädigung
Offenlegung
Liquidator
Jörn Schwarze
Liquidator
André Seppelt
6.646,77 EUR
6.646,77 EUR
Geschäftsbericht 2018, Anlage III, S. 3
(Hinweis, die zur Offenlegung 2019 bestimmten Daten lagen
bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht vor.)
Gesellschafter-
versammlung
Die Mitglieder der Gesellschafterversammlung erhalten keine
Bezüge.Seite 57 von 389

Beteiligungsbericht 2019 unmittelbare Beteiligungen der Stadt Bonn
TOURISMUS UND KONGRESSWESEN, BEETHOVEN
3.6
Tourismus & Congress GmbH
Region Bonn/ Rhein-Sieg/ Ahrweiler
(T & C)
3.7
Internationale Beethovenfeste Bonn
gGmbH
3.8
Bonn Conference Center Management
GmbHSeite 58 von 389

Seite 59 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
35
3.6 Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler
Allgemeine Unternehmensdaten
Tourismus & Congress GmbH
Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler
Heussalle 11
53113 Bonn
Telefon: (02 28) 9 10 41 - 0
Telefax: (02 28) 9 10 41 – 46
E-Mail: info@bonn-region.de
Internet: www.bonn-region.de
www.bonnhotels.de
www.bonn-region-convention.de
Gegenstand und Zweck des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist zum Berichtszeitpunkt die Stärkung der
Tourismusregion Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, Entwicklung und Umsetzung einer
umfassenden Tourismus- und Eventwerbung.
Zu den Aufgaben gehören insbesondere
 die Erhöhung des Bekanntheitsgrades und Herausstellung der Vorzüge der Region
Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler als attraktives Reiseziel,
 die Erstellung und Durchführung eines Marketingkonzeptes für die Region
Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler,
 die gezielte Werbung in den Bereichen Städtetourismus, Kongresswesen,
Tagungen, Veranstaltungen aller Art, für die Museumslandschaft und das Kultur-
und Freizeitangebot der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler,
 die Initiierung von Tagungen, Kongressen und Veranstaltungen, die der Förderung
des Fremdenverkehrs in der Region dienen,
 die Verbesserung und Entwicklung der touristischen Angebote der Region
Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler,
 der Vermittlungs- und Buchungsservice über ein modernes EDV-System,
 die Mitwirkung bei der Konzeption touristischer Infrastruktur,
 die Durchführung von touristischen Leistungen,
 die Beratung und Betreuung der touristischen Leistungsträger,
 die Koordination von touristischen Veranstaltungen und Aktivitäten der Region.Seite 60 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
36
Hintergrund für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an dieser Gesellschaft
In einer im Jahr 1995 erstellten Tourismusstudie für die Region Bonn/
Rhein-Sieg/Ahrweiler wurde die Gründung einer überregionalen Tourismusorganisation
empfohlen. Diese stellte die Voraussetzung zur professionellen touristischen
Vermarktung der Gesamtregion, zur Nutzung von Synergieeffekten und zu einem
effizienten Einsatz der Finanzmittel dar.
Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2019
Stammkapital: 52.000,00 EUR
Gesellschafter EUR %
Bundesstadt Bonn 20.020,00 38,5
Rhein-Sieg-Kreis 10.140,00 19,5
Tourismus Förderverein Bonn/
Rhein-Sieg/Ahrweiler e. V. 15.600,00 30,0
Industrie- und Handelskammer
Bonn/Rhein-Sieg 3.120,00 6,0
Hotel- und Gaststätteninnung
Bonn und Rhein-Sieg-Kreis r. V. 3.120,00 6,0
Gesamt 52.000,00 100
Beteiligungen der Gesellschaft
Keine.Seite 61 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
37
Entwicklung der Bilanz in EUR
Position 2017 2018 2019
Immaterielles Vermögen 40.335 29.647 21.578
Sachanlagevermögen 21.093 17.035 10.975
Anlagevermögen 61.428 46.682 32.553
Vorräte 14.671 16.097 18.592
Forderungen/Sonst. Vermögensgegenstände 1.628.447 294.681 122.239
Flüssige Mittel 340.474 275.596 376.234
Umlaufvermögen 1.983.592 586.373 517.065
Rechnungsabgrenzungsposten 9.114 19.267 1.994
Summe Aktiva 2.054.134 652.323 551.612
Gezeichnetes Kapital 52.000 52.000 52.000
Gewinnvortrag 56.505 231.093 199.477
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 174.588 -31.616 -106.195
Eigenkapital 283.093 251.477 145.282
Rückstellungen 178.274 130.264 93.451
Verbindlichkeiten 1.562.189 207.505 246.454
Rechnungsabgrenzungsposten 30.578 63.077 66.425
Summe Passiva 2.054.134 652.323 551.612
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2017 2018 2019
Umsatzerlöse 3.084.807 1.547.424 1.237.794
Sonstige betriebliche Erträge * 833.380 854.205 822.908
Finanzerträge 2.674 344 272
Erträge 3.920.862 2.401.973 2.060.974
Position 2017 2018 2019
Materialaufwand 2.345.968 1.052.891 876.468
Personalaufwand 795.040 780.727 738.521
Abschreibungen 26.321 19.860 14.675
Sonstige betriebliche Aufwendungen 578.692 579.882 525.059
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 163 139 126
Steuern 90 90 12.319
Aufwendungen 3.746.274 2.433.589 2.167.168
Position 2017 2018 2019
Erträge 3.920.862 2.401.973 2.060.974
- Aufwendungen 3.746.274 2.433.589 2.167.168
= Jahresergebnis 174.588 -31.616 -106.195
* Die Gesellschafterzuschüsse sind Bestandteil der sonstigen betrieblichen Erträge.Seite 62 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
38
Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2019
Die Gesellschafterversammlung hat am 07.07.2020 den geprüften Jahresabschluss
2019 sowie den Lagebericht der Tourismus & Congress GmbH festgestellt und
beschlossen, den Jahresfehlbetrag von 106.194,60 EUR auf neue Rechnung
vorzutragen.
Kennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens
Kennzahl in % 2017 2018 2019
Eigenkapitalquote in % 14 39 26
Fremdkapitalquote Finanzierungsquote durch
Gesellschafterzuschüsse in % 25 30 36
Übernachtungen Stadt Bonn 1.595.805 1.597.228 1.753.783
Übernachtungen Rhein-Sieg-Kreis 1.347.655 1.304.472 1.360.650
Eigenkapitalrentabilität in % 62 0 0
Gesamtkapitalrentabilität in % 8 0 0
Verbindung zum städtischen Haushalt
Die Gesellschaft finanziert ihre Aktivitäten neben den eigenen Einnahmen aus
jährlichen Zuschüssen der Gesellschafter. Die Zuschüsse richten sich in Verbindung mit
dem jeweiligen Betrauungsakt nach dem zu erwartenden Verlust aus dem
Wirtschaftsplan und sind damit in ihrer Höhe nach oben begrenzt. Die Bundesstadt
Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis gewähren demnach als Gesellschafter einen Zuschuss,
der höchstens 594.453,00 EUR beträgt. Davon trägt die Bundesstadt Bonn bis zu
479.695,00 EUR und der Rhein-Sieg-Kreis bis zu 114.758,00 EUR jährlich.
Der Gesellschafter „Tourismus Förderverein e. V.“ gewährt einen jährlichen Zuschuss
zum Wirtschaftsplan in einer Höhe von bis zu 357.904,32 EUR.
Gesellschafterzuschüsse in TEUR 2017 2018 2019
Bundesstadt Bonn 480 480 480
Rhein-Sieg-Kreis 115 115 115
Förderverein 135 134 141
Gesamt 730 729 736
Die Gesellschafterzuschüsse werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen
ausgewiesen.Seite 63 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
39
Geschäftsverlauf 2019 (Auszug aus dem Lagebericht)
Zur Sicherung ihrer Tätigkeit im Rahmen der Betrauungsakte der kommunalen
Gesellschafter sowie des Gesellschaftsvertrages erhält die Gesellschaft
Betriebskostenzuschüsse, da das operative Geschäft der Gesellschaft negativ ist.
Der Umsatz des Geschäftsjahres 2019 ist im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2018
gesunken, i. w. weil ein Großkunde im Bereich Touristik seine Aktivitäten in der Region
in 2019 ausgesetzt hat. Der Materialaufwand ist entsprechend gesunken.
Der Personalstamm wurde in 2018 mit zwei zusätzlichen Stellen (2018-2020) erweitert,
um den Herausforderungen des anstehenden Beethovenjubiläums und den damit
zusammenhängenden Vorläufen in der Vermarktung wie auch der Bearbeitung zu
entsprechen. Die beiden Beethovenstellen sind nun für das ganze Jahr 2019 enthalten.
Chancen- und Risiken (Auszug aus dem Lagebericht)
Allgemeine Chancen und Risiken
Zum einen bietet die Digitalisierung der Veranstaltungsbranche die Chance neuer
Geschäftsmodelle, zum anderen verändert sich langfristig auch das Buchungsverhalten
im Bereich Touristik. Es werden zunehmen unterschiedliche digitale Informationsquellen
genutzt und nicht mehr ausschließlich eine zentrale Destinationswebseite. Deutschland
ist weiterhin die bevorzugte Tagungs- und Kongressdestination in Europa. Zunehmend
ersetzen aber auch virtuelle Veranstaltungen kleinere physische Veranstaltungen.
Der Auslandsreiseboom nimmt weiter zu, auch wenn Deutschland ein wichtiges
Reiseziel bleibt. Bei der Inlandnachfrage verstärkt sich der Wettbewerb der Städte und
Regionen untereinander.
Auswirkungen der Corona-Pandemie
Die Coronakrise trifft die Tourismuswirtschaft schwer. Die Corona-Pandemie hat durch
die daraus resultierenden Erlasse, beginnend mit dem Erlass der Landesregierung vom
10. März 2020 zum Umgang mit Großveranstaltungen, unmittelbare Auswirkungen auf
die Tourismusbranche und somit auf die Geschäftsbereiche der T&C. Die darauf
resultierenden ordnungsbehördlichen Allgemeinverfügungen haben in der Region zu
Veranstaltungsabsagen wie z.B. von Rhein in Flammen und Konferenzen jeglicher Art
geführt. Dies führte zu Reisebeschränkungen mit massiven Auswirkungen auf den
Freizeittourismus, wie auch den Geschäftsreisetourismus, welche fast vollkommen zum
Erliegen kamen. Ferner kam es zu Absagen von Workshops und Fachveranstaltungen,
wie z.B. der Fachmesse ITB, was den Vertriebs-und Marketingansatz ebenfalls
drastisch einschränkte. Dies hatte massive Auswirkungen auf den Wirtschaftsplan der
T&C und erforderte eine Anpassung von Ertrags- und Aufwandspositionen sowie
Anpassungen im Wirtschaftsplan. Seit dem 01.04.2020 befinden sich die Beschäftigten
der T&C in Kurzarbeit.
Die T&C informiert sich tagesaktuell über Zuschuss- und Fördermaßnahmen, die von
Seiten des Landes und Bundes im Rahmen der Corona-Pandemie in Frage kommen
könnten.Seite 64 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
40
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, Gesellschafterversammlung und
der Aufsichtsrat.
Geschäftsführung
Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist bestellt:
Udo Schäfer (seit 11.05.2011)
Gesellschafterversammlung
Ordentliches Mitglied der
Gesellschafterversammlung:
Stellvertretendes Mitglied der
Gesellschafterversammlung:
Frau Victoria Appelbe Bis 27.03.2019:Manuela Olschewski
Ab 28.03.2019: Michael Schütte
Aufsichtsrat
Im Berichtsjahr bestand der Aufsichtsrat aus 9 Mitgliedern.
Beginn und Ende der Amtszeit des Aufsichtsrates richten sich nach der Wahlperiode
der kommunalen Vertretungskörperschaften in Nordrhein-Westfalen.
Der Aufsichtsrat wählt jeweils für eine Amtsperiode von drei Jahren aus seiner Mitte
einen Vorsitzenden und einen ersten und zweiten Stellvertreter, von denen einer aus
dem Hotel- und Gastgewerbe kommen muss.
Zusammensetzung des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2019
Ordentliche Mitglieder Vertreter entsendender
Gesellschafter
Vorsitzender:
Ashok Sridharan Wolfgang Fuchs Bundesstadt Bonn
Herbert Kaupert Stefan Freitag Bundesstadt Bonn
Sebastian Kelm Ralf Laubenthal Bundesstadt Bonn
1. stellv. Vorsitzender:
Oliver Baron Klaus Döhl Rhein-Sieg-Kreis
2. stellv. Vorsitzender:
Fritz Dreesen
Michael Schlößer
Bis 28.11.2019 Förderverein
Ruth van den Elzen Prof. Dr. Stephan
Wimmers
Industrie- und Handelskammer
Bonn/ Rhein-Sieg
Prof. Dr. Hans-Walter
Hütter Christoph Becker FördervereinSeite 65 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
41
Bis 04.11.2019
Michael Schlößer
Ab 28.11.2019
Jürgen Sieger
Manfred Maderer
Bis 09.05.2019
Roberto Rosso
Ab 09.05.2019
Hotel- und Gaststätteninnung
Bonn und Rhein-Sieg
Dr. Hermann Tengler Svenja Udelhoven Rhein-Sieg-Kreis
Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten
2017 2018 2019
Beschäftigte insgesamt 18 17 16
Zusätzlich Auszubildende 2 2 2
Abschlussprüfer 2019
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft HKF Revision und
Treuhand GmbH, Sankt Augustin
Angaben nach dem Transparenzgesetz
Im Geschäftsjahr betrugen die Festbezüge des Geschäftsführers 105.000,00 EUR. Für
das Geschäftsjahr 2018 wurde eine Tantieme in Höhe von 26.250 EUR gezahlt.
Zusätzlich ist ein variabler Vergütungsanteil in Höhe von 26.250 EUR für das
Berichtsjahr 2019 in den Rückstellungen ausgewiesen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten keine Bezüge.Seite 66 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Tourismus & Congress GmbH
42Seite 67 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
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3.7 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
Allgemeine Unternehmensdaten
Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
Kurt-Schumacher-Str. 3
53113 Bonn
Telefon: (02 28) 20 10 30 Internet: www.beethovenfest.de
Telefax: (02 28) 20 10 333 E-Mail: info@beethovenfest.de
Gegenstand und Zweck des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Vorbereitung und Durchführung
jährlicher internationaler Beethovenfeste in der Bundesstadt Bonn von mindestens
14-tägiger Dauer sowie die Trägerschaft, Planung und Durchführung musikalischer
Vorhaben von überlokaler Bedeutung.
Im Mittelpunkt der Internationalen Beethovenfeste stehen Aufführung und Vermittlung
der Kompositionen Ludwig van Beethovens und deren Beziehungen zum Musikleben
bis zum heutigen Tage.
Begründung für die Beteiligung der Bundesstadt Bonn an der Gesellschaft
Der Rat der Bundesstadt Bonn hat in seiner Sitzung am 07.05.1998 die Gründung der
Internationalen Beethovenfeste Bonn GmbH beschlossen.
Hintergrund für die Gründung der Gesellschaft ist das Anliegen der Stadt, die
Ausrichtung des Internationalen Beethovenfestes langfristig abzusichern.
Stammkapital und Beteiligungsverhältnisse unverändert zum 31.12.2019
Stammkapital: 300.000,00 EUR
Anteil am Stammkapital
Gesellschafter in EUR in %
Bundesstadt Bonn 200.000,00 66,67
Deutsche Welle, Anstalt des öffentlichen Rechts 100.000,00 33,33
Gesamt 300.000,00 100,00
davon eingefordert 98.008,50Seite 68 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
44
Beteiligungen der Gesellschaft
Keine.
Wirtschaftliche Grundlagen
Neben dem städtischen Zuschuss (1,6 Mio. EUR) akquiriert die Gesellschaft
eigenständig zusätzliche Drittmittel, wie Sponsorengelder, Zuwendungen von Stiftungen
und Spenden. Ein weiterer Teil der benötigten Mittel wird durch den Verkauf von
Konzertkarten und Abendprogrammen, durch die Gewährung von Rundfunk- und
Fernsehrechten sowie durch Werbung erwirtschaftet.
Auf der Grundlage dieser vorgegebenen Finanzierungsstruktur ist die wirtschaftliche
und damit nachhaltige Durchführung des Festivals im Wesentlichen abhängig von den
Kartenverkaufserlösen, also auch von der kaufmännischen Auslastung der angebotenen
Veranstaltungen und dem erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln.
Eine weitere Finanzierungssäule ist die Übernahme der Generalunternehmerschaft für
die `International Telekom Beethoven Competition Bonn`, die zunächst für die Jahre
2012 – 2015 (Wettbewerbe in 2013 und 2015) vertraglich mit dem Veranstalter, der
Deutschen Telekom AG, Bonn, vereinbart worden ist. Auch 2017 und 2019 fand dieser
Wettbewerb statt. Für den Wettbewerbsjahrgang 2021 haben die Deutsche Telekom
AG und die Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH eine neue Vereinbarung
abgeschlossen.
Entwicklung der Bilanz in EUR
Position 2017 2018 2019
Immaterielle Vermögensgegenstände 62.344 50.143 25.884
Sachanlagevermögen 17.845 16.336 9.866
Anlagevermögen 80.189 66.479 35.750
Vorräte/geleistete Anzahlungen auf Kompositionen 7.136 2.260 232.207
Forderungen/Sonst. Vermögensgegenstände 161.001 30.845 106.336
Flüssige Mittel 822.493 173.745 841.162
Umlaufvermögen 990.630 206.850 1.179.705
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 7.071 29.771 30.233
Summe Aktiva 1.077.890 303.101 1.245.688
Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -201.992 -201.992 -201.992
eingefordertes Kapital 98.009 98.009 98.008
Gewinnvortrag / Verlustvortrag (-) 461.823 458.057 37.507
Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) -3.765 -420.550 385.256
Eigenkapital 556.067 135.516 520.771
Rückstellungen 112.877 65.433 84.610
Verbindlichkeiten 393.946 102.152 640.307
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 0 0
Summe Passiva 1.077.890 303.101 1.245.688Seite 69 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
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Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
Position 2017 2018 2019
Umsatzerlöse 4.935.810 4.670.604 5.454.476
Davon Eigenerlöse (aus Kartenverkauf,
Medienrechte etc.) gerundet auf TEUR 816.000 801.000 795.000
Davon Zuschüsse der öffentlichen Hand
Gerundet auf TEUR 2.110.000 2.322.000 2.612.000
Davon Erträge von privaten Förderern
(Spenden, Sponsoring, Stiftungen)
Gerundet auf TEUR 2.024.000 1.548.000 1.913.000
Bestandveränderung 0 0 228.382
Sonstige betriebliche Erträge 12.280 646 1.677
Finanzerträge 2.420 0 0
Erträge 4.950.510 4.671.250 5.684.535
Position 2017 2018 2019
Aufwendungen für Veranstaltungen 2.498.105 2.934.785 2.590.714
Personalaufwand 1.087.198 1.124.208 1.227.111
Abschreibungen 13.485 28.605 35.749
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.094.596 683.441 1.129.162
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.512 1.500 1.500
Steuern 259.379 319.261 315.041
Aufwendungen 4.954.275 5.091.800 5.299.277
Position 2017 2018 2019
Erträge 4.950.510 4.671.250 5.684.535
- Aufwendungen 4.954.275 5.091.800 5.299.277
= Jahresergebnis -3.765 -420.550 385.256
Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2019
Der Jahresabschluss 2019 ist von der Gesellschafterversammlung am 08. Juli 2020
festgestellt worden. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den
Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 385.256,10 EUR mit dem Gewinnvortrag der
Vorjahre zu verrechnen/auf neue Rechnung vorzutragen.Seite 70 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
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Kennzahlen zur wirtschaftlichen Analyse des Unternehmens /
Leistungskennzahlen
Kennzahlen 2017 2018 2019
Eigenkapitalquote in % 52 45 42
Gesamtkapitalrentabilität in % 0 0 31
Finanzierungsanteil aus Eigenerlösen in % 16 17 15
Finanzierungsanteil aus Zuschüssen der öffentlichen Hand in % 43 50 49
Finanzierungsanteil aus Drittmitteln (Sponsoring, Spenden etc.) in % 41 33 36
Hauptprogramm / Anzahl der Veranstaltungen und Sonderkonzerte 54 42 50
Kartenangebot absolut 28.287 31.247 26.964
Belegte Plätze absolut 22.126 21.728 20.932
Verkaufte Plätze absolut 17.237 17.220 16.697
Platzauslastung in % 78 70 78
Kaufmännische Auslastung in % 61 55 62
Verbindung zum städtischen Haushalt
Zum 01.01.2014 hat Frau Prof. Dr. Nike Wagner die Intendanz der Internationalen
Beethovenfeste übernommen. Im Rahmen der vertraglichen Regelungen zur
Verlängerung der Intendanz (01.01.2018 bis 31.12.2020 und 01.01.2021 bis
31.10.2021) hat der Rat beschlossen, den Zuschuss in Höhe von 1,6 Mio. EUR p.a. bis
zum 31.12.2021 beizubehalten.
Zusätzlich übernimmt die Stadt Bonn im Jahr 2019 die Differenzkosten der Miete für die
Hauptspielstätte im WCCB in Höhe von 400 TEUR. Für die nachweislich mehr
entstandenen Mietaufwendungen im WCCB konnte 2019 zusätzlich zu den im Haushalt
verankerten 400 TEUR ein Mehrbedarf in Höhe von 84 TEUR geltend gemacht werden.
Grundsatzaussagen zu Risiken und Chancen der Geschäftstätigkeit (aus dem Lage-
bericht 2019)
 Die Durchführung der Konzertveranstaltungen ist nicht kostendeckend, daher ist die
Gesellschaft dauerhaft auf öffentliche und private Zuschüsse angewiesen, um ihren
Unternehmenszweck nachhaltig erfüllen zu können.
 Als gemeinnützige GmbH verfolgt die Gesellschaft in erster Linie kulturelle
Zielsetzungen und strebt an, diese unter kaufmännischen Gesichtspunkten effizient
und effektiv zu erreichen.
 Zentrales Ziel ist ein künstlerisch anspruchsvolles Programm sowohl unter
Beteiligung international renommierter als auch in Bonn und der Region ansässiger
Ensembles und Künstler aufzustellen.
 Ludwig van Beethoven wird dabei in den Mittelpunkt des Programms bzw. an den
Anfang aller dramaturgischen Überlegungen gestellt.
 Wirtschaftliches Ziel der Gesellschaft ist es, mit modernen Methoden des Kultur-
Managements und Kultur-Marketings Rahmenbedingungen zu erhalten, zu gestalten
und zu entwickeln, die zur Erreichung und Unterstützung der kulturellen Ziele
notwendig sind.Seite 71 von 389

Beteiligungsbericht 2019 Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH
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Geschäftsverlauf 2019
Die Gesellschaft hat sich 2019 als leistungsfähig erwiesen und kann Schwankungen in
der wirtschaftlichen Performance aus eigener Kraft ausgleichen. Verfügbarkeit und
Akzeptanz der Spielstätten in Bonn, Vorankündigungen des Beethoven-Jubiläums zum
250. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2020 und der angekündigte Wechsel in der
Intendanz ab 2021 sind externe Einflussfaktoren, die den Geschäftsverlauf
wahrscheinlich beeinflusst haben. Die Einflüsse sind nicht mess- oder nachweisbar.
Die Platzauslastung der Konzerte während des Beethovenfestes 2019 betrug 77,63%.
Sie liegt damit über dem Ergebnis 2018 (69,54%). Der relative Zuwachs ist in erster
Linie spielplan- bzw. spielstättenbedingt, spiegelt aber auch Interesse und Akzeptanz
des Publikums am Programm.
Die Zuschüsse von öffentlichen Körperschaften sind 2019 gestiegen. Zum
überwiegenden Teil werden die Zuwendungen durch die Bundesstadt Bonn geleistet
und sind vertraglich und durch einen Ratsbeschluss der Bundesstadt Bonn bis 2020
abgesichert. Zusätzlich übernimmt die Stadt Bonn für die Jahre 2017 bis 2020 die
Differenzkosten der Miete für die Hauptspielstätte Word Conference Center Bonn
(WCCB). Für nachweislich mehr entstandene Mietaufwendungen im WCCB konnte
2019 zusätzlich ein Mehrbedarf bei der Stadt Bonn geltend gemacht werden. Im Jahr
2019 hat der Bund in Anerkennung der Vorbereitungen auf das Beethoven
Jubiläumsjahr und eine darüber hinaus nachhaltige Entwicklung des Beethovenfestes
Bonn Sondermittel in Höhe von 400 TEUR bewilligt.
Die Erträge aus Drittmitteln (Sponsoringerträge, Stiftungen und Spenden) sind
gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Int. Telekom Beethoven Competition Bonn
zurückzuführen, die turnusgemäß zweijährlich im Dezember 2019 stattgefunden hat.
Risiko- und Chancenbericht 2019
Mit einer Neueröffnung der Beethovenhalle als Hauptspielstätte ist nicht vor dem
Frühjahr 2024 zu rechnen. Daraus resultieren neben den bestehenden Risiken
(Akzeptanz des WCCB, unwägbare Akustik in den neuen Spielstätten) zusätzliche
Risiken in der terminlichen Verfügbarkeit des WCCB, allgemeine Skepsis der Künstler
hinsichtlich der Eignung anderer Spielstätten und für das Image Bonns als „Beethoven-
Stadt“.
Die Mehrkosten für die Anmietung der Ersatzspielstätte WCCB kann die Gesellschaft
nicht aus ihrem üblichen Wirtschaftsplan abdecken. Entsprechende Mehrbedarfe sind
bisher für den Doppelhaushalt 2021/2022 der Stadt Bonn angemeldet.
Generelle Risiken liegen in der Konzentration der Geschäftstätigkeit auf einen kurzen
Festspielzeitraum. Ein unterjähriges Risiko besteht generell in der Entwicklung der
Erträge aus Kartenverkauf und der Akquisition von Drittmitteln (Sponsoring,
Stiftungserträgen, Spenden und öffentliche Projektförderung).
Die Corona-Pandemie führte zunächst zur Absage des Jubiläumsprojektes
„Märzwoche“
Der anstehende Wechsel in der Intendanz und der Kaufmännischen Geschäftsführung
birgt branchenü

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Datenstand: 02.11.2026, 17:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de