201928-59 AA · Änderungsantrag
Einbringung der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2021/2022, des Finanz- und Investitionsprogramms 2020 bis 2025 sowie der 3. Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) für den Zeitraum 2021 - 2024 Antrag zur Vorlage 201928
Kerndaten
- Nummer
- 201928-59 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 01.06.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
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Änderungsantrag öffentlich 201928-59 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Rolf Beu SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabi Mayer DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Patrick Tollasz Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 01.06.2021 Einbringung der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2021/2022, des Finanz- und Investitionsprogramms 2020 bis 2025 sowie der 3. Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) für den Zeitraum 2021 - 2024 Antrag zur Vorlage 201928 Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 02.06.2021 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags In den Haushaltsplan werden Investitionsmittel in Höhe von 100.000 EUR eingestellt, um eine Beleuchtung an den Radwegen parallel zur Bahn von der Stadtbezirksgrenze bis nach Friesdorf (entlang Am Südfriedhof) sowie von der Annaberger Straße bis zur Hochkreuzallee (parallel zur linksrheinischen Bahntrasse) zu installieren. Die Beleuchtung berücksichtigt umfangreich den Insektenschutz. Begründung Die betreffenden Radwege werden intensiv genutzt. Besonders nachts führt die fehlende Beleuchtung zu einem Angstraum. Ein Bürgerantrag, das Teilstück von der Bahn bis nach Friesdorf entlang des Wegs Am Südfriedhof zu beleuchten, hat im Bürgerhaushalt 47 Stimmen erhalten. Die Kosten wurden von der Verwaltung für das 300m lange Stück mit 50.000 EUR beziffert. Diese Richtgröße wurde auch für die Abschätzung der Kosten für die gleichermaßen sinnvolle Beleuchtung des bahnparallelen Radwegs zugrundegelegt. Zur Berücksichtigung des Insektenschutzes werden folgende Kriterien herangezogen:Seite 1 von 2 Seite 2 · insektenverträglichere Leuchtmittel (möglichst keine kurzwelligen (blauen) Lichtanteile) einsetzen · durch Gehäuse mit Richtcharakteristik unnötige Lichtemissionen vermeiden · möglichst niedrige Anbringung, um weite Abstrahlung in die Umgebung zu vermeiden · Einsatz vollständig abgeschlossener Lampengehäuse gegen das Eindringen von Insekten · Gehäuse verwenden, deren Oberflächen nicht heißer als 60°C werden · Einbau von Zeitschaltuhren/Dämmerungsschaltern oder Bewegungsmeldern · insgesamt sparsame Verwendung (Anzahl der Lampen und Leuchtstärke) Forscher*innen der Universität Mainz haben berechnet, dass bis zu eine Milliarde nachtaktive Insekten pro Tag in Deutschland an Straßenlaternen verenden. Insekten orientieren sich normalerweise an natürlichen Lichtquellen – in der Nacht sind dies nur wenige, wie Sterne oder der Mond. Den meisten Arten reicht dabei schon eine Lichtstärke von nur 0,0015 bis 0,6 Lux. Fliegt ein Insekt an einer Lampe vorbei, wird es sich an dieser orientieren. Ein besonderes Problem stellt der Spektralbereich beziehungsweise die Wellenlänge des verwendeten Lichtes dar, quasi die Farbe der Lampe. Dabei reagieren Insekten anscheinend besonders stark auf Licht mit vielen Blauanteilen. Lichter dieser Art, z.B. kaltweiße LEDs, wirken sich demnach besonders problematisch aus und sollten vermieden werden. Je mehr Rotanteile im Licht enthalten sind, desto weniger Insekten werden angezogen. Bei der Anbringung von Lampen im Außenbereich sollte also darauf geachtet werden, dass möglichst wenig, am besten keine, Blauanteile im Licht enthalten sind. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de